S_S_JJThemenstarter54 Beiträge · seit 201901. März 2019 · #1
Hallo Namibia-Experten,
normalerweise denke ich ja immer, ich habe einen Knall schon ein Jahr vorher eine „fertige“ Reise in der Schublade liegen zu haben. Bei Namibia scheint das aber üblich bis notwendig zu sein? …Liegt mir also. 🤩
Erstmal ein Lob an alle, die hier fleißig mitwirken. Ihr habt mir jetzt schon mächtig geholfen! 🙂
Bevor ich euch Löcher in den Bauch frage, stelle ich mich bzw. uns mal kurz vor. Wir sind ein Paar um die 40. In den letzten Jahren haben wir uns ein wenig in Europa, vor allem aber in den USA herumgetrieben. Dabei ist mein Mann der Fahrer (Linksverkehr und Reifenwechsel funktioniert 😗 ) und ich die Planerin. Wir mögen nicht hetzen, aber schon was sehen. Täglich ein paar Stunden Nichtstun sind willkommen, die dann gerne in schöner und halbwegs komfortabler Umgebung. Kürzere Wanderungen sind prima, schweißtreibende oder actiongeladene sportliche Aktivitäten eher nicht. Wir mögen tolle Landschaften und Tiere (mit maximal vier Beinen 😕 ), eine Prise Kultur darf auch sein. Eigentlich mag ich’s lieber grün als braun, hoffe aber Namibia kompensiert das durch atemberaubende Sonnenuntergänge. Wieso denn überhaupt Namibia? Weil wir mal ein bißchen mehr sehen wollen von der Welt. Und bei dem was wir noch nicht gesehen haben, steht Afrikas typische Tierwelt ganz oben auf der Prioritätenliste. Namibia erscheint mir sicher, einfach individual zu bereisen, bietet diese „Weite“.
Ich stelle euch mal vor, was ich mir bisher zusammengeplant habe. Vorgesehen ist Mai 2020.
Tag 0 Abflug Tag 1 WDH -> Auas Safari Lodge 1ÜN 62km, 1Std. (Pool, „ankommen“, evtl. Aktivität der Lodge) Tag 2 -> Moon Mountain Lodge 2ÜN 279km, 4Std. (Mountain Sunset Drive, Splash-Pool!) Tag 3 Ausflug Sossusvlei mit Dünen und Sesriem Canyon 232km, 3,5Std. Tag 4 -> Swakopmund 2ÜN 296km, 4Std. Tag 5 Living Desert Tour, evtl. noch eine Bootsfahrt? Tag 6 -> Tsisab-Schlucht mit Führer -> Madisa Camp 1ÜN 303km, 4Std. (im Zelt schlafen, evtl. Aktivität des Camps) Tag 7 -> Twyfelfontain mit Führer -> Damara Living Museum -> Grootberg Lodge 2ÜN 184km, 3Std. Tag 8 Elephant Tracking der Lodge, Walks, .. Tag 9 -> Dolomite Camp 1ÜN 206km, 3,5Std. (pirschen!, Splash-Pool) Tag 10 -> Okaukuejo Camp 1ÜN (pirschen) Tag 11 -> Halali Camp 1ÜN (pirschen) Tag 12 -> Onkoshi Camp 1ÜN (pirschen) geführte Game Drives NWR empfehlenswert? Night-Drive? Wo? Tag 13 -> Tsumeb? -> Grootfontain? -> Waterberg Wilderness Lodge 2ÜN 360km, 5Std. Tag 14 kurze Trails, Rhino-Drive Tag 15 -> WDH 335km, 4Std. Heimflug
Der Canyon im Süden interessiert weniger, der Caprivi-Streifen inklusive Victoria Falls eigentlich schon. Von einer One Way Route WDH->VFA/LVI bin ich aber irgendwie weg, da die Kosten für den Mietwagen und Gabel- oder zusätzlicher Inlandsflug meiner Recherche nach locker 1.000€ mehr betragen und ich das Ganze auf mindestens 3 Wochen ausweiten müsste. Planen würde ich lieber mit 2,5 Wochen, es gibt also noch ein oder zwei Tage „Luft“ (wovon einer schon weg wäre, wenn der Rückflug nicht abends geht – dann wäre noch eine Vorübernachtung in Flughafen-Nähe sinnvoll).
Jetzt frage ich mal munter drauf los:
1. Kilometer- und Zeitangaben (mit bißi Puffer) stammen aus Google Maps. Ist das realistisch? Und gibt es in meiner Planung Strecken, die im Mai schwierig sind und umfahren werden sollten? 2. Onkoshi -> Waterberg ist mir fast ein bißchen weit… Zieht sich das oder ist das landschaftlich nett? 3. Es wären noch 1 oder 2 Puffertage zu verplanen. Wo würdet ihr die unterbringen? Im Forum habe ich gelesen, das DER Tour (???...ich find’s nicht mehr) 3 für 2 Nächte anbietet. Wäre in einer hübschen Lodge auch nett… 😗 Wo finde ich das Angebot? 4. Ebenfalls im Forum habe ich Verweisungen auf „Tracks4Africa“ im Zusammenhang mit Straßenverhältnissen gelesen? Google führt mich nur zu Shops mit Navi-Software? 5. Ratet ihr von einigen der oben genannten Unterkünfte ab? Oder habt ihr bessere Empfehlungen? Im Etosha bin ich darauf eingestellt, dass die Camps kein Highlight in Sachen Service und Komfort sind. Würde ich aber in Kauf nehmen wollen um wenig Anfahrt zu haben (nicht in Stein gemeißelt). Ach ja, die 4 Einfach-Übernachtungen hintereinander sind für uns wohl okay… Packen eh keine Koffer aus. Aber kennt jemand die Check In und Check Out Zeiten bei den staatlichen Camps? 6. Wann ist denn nun der beste Buchungszeitpunkt für Namibia? Gefühlt habe ich ein Problem damit, Unterkünfte vor dem Flug zu buchen. Mit meinem Gefühl 🤪 könnte ich aber frühestens 10-11 Monate vorher loslegen (vorausgesetzt, alle Arbeitskollegen spielen bei der Umgehung der regulären Urlaubsplanung mit…), lese aber im Forum immer wieder, dass das für Wunsch-Unterkünfte eigentlich schon reichlich spät ist? 7. Was fällt euch sonst noch an Kritik, Verbesserungen, Ergänzungen ein?
S_JJ schrieb: Tag 4 -> Swakopmund 2ÜN 296km, 4Std. Tag 5 Living Desert Tour, evtl. noch eine Bootsfahrt?
Hier könntest Du noch einen der freien Tage einbauen, denn beide Aktivitäten finden nur vormittags statt. Bei nur 2 Übernachtungen müsstet Ihr Euch entscheiden.
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201601. März 2019 · #3
Es wurde ja schon geschrieben, google Angaben kannst Du auf vergessen. Auf Schotter und mit Fotostops (Landschaft, Tiere) sind die Angaben nicht annähnernd realistisch. Campgrounds sind eigentlich einigermaßen unproblematisch, die hier gehypten Lodges stellen schon eher ein Problem dar, was die Buchungslage angeht.
Yanjep
Superfanti806 Beiträge · seit 201702. März 2019 · #4
Hallo Simone,
wir waren letztes Jahr auf einer ähnlichen Tour und hatten auch einige eurer Übernachtungsmöglichkeiten
Auas Safari Lodge -Wir haben die Auas geliebt- für uns war der Sundowner drive mit Frederik sehr individuell- vielleicht weil wir auch die einzigen im Jeep waren. Für uns waren die ersten Giraffen dort und auch die Strausse ein besonderes Erlebnis. Das Essen und Frühstück war super und die Leute auf der Lodge unheimlich freundlich. Wir hatten einen Lodgearbeiter sogar noch spontan mitgenommen und er war uns superdankbar.
Tag 4 -> Swakopmund wir hatten hier auch 3 Übernachtungen- wie soviele an einem Tag die Bootstour inklusive der Flamingo Laggune, am nächsten die Little Five Tour. Ist zwar ein Städtchen und in Namibia möchte man eher Landschaft, wir fanden die Abwechslung aber auch mal ganz gut, mal wieder essen zu gehen und nicht in der Lodge zu sitzen.
Dolomite Camp - Okaukuejo Camp - Halali Camp Wir haben auch alle 2 Übernachtungen testen wollen. Beim Dolomite siehst du nicht direkt auf das Wasserloch und wir mussten immer vom Fahrdienst zum Abendessen gebracht und wieder abgebracht. werden. Das fanden wir nervig. Auch war man bei der Abfahrt vom Shuttlerservice des Camps abhängig und da morgens jeder weg will, kann es da auch gut zum Stau kommen. Essenstechnisch war es hier am Besten. Trotzdem fanden wir es gut, den Westteil mal gesehen zu haben. Wir fanden dort Olifantsrus toll . Teils waren wir ganz alleine an Wasserlöchern, da es einfach nicht so touristisch ist.
Okaukuejo- wir hatten ein Waterhole Chalet und ich hatte mich mega darüber gefreut. Teuer und dann waren wir in der letzten Reihe und das Wasserloch war kaum einzusehen. Ich habe mich mega geärgert über das Geld. Meiner Meinung lohnt sich kein Waterhole Chalet, da die meisten eh direkt am Wasserloch sitzen. Wasserloch war halt sehr rummelig, aber man konnte viele Tiere sehen.
In Halali fanden wir das Preis- Leistung Verhältnis am stimmigsten, auch wenn es jetzt kein Luxus war. Wir picknickten am Wasserloch. Zuerst dachte ich, dass an dem Wasserloch gar nichts geht, aber Elefantenherden wechselten sich mit Nashörnern ab. Es war herrlich- pünktlich zum Sonnenuntergang ging es ab.
Uns hatte die Gegend rund um die Vingerklip super gefallen und auch der Erongo mit der Spitzkoppe war einfach traumhaft.
S_S_JJThemenstarter54 Beiträge · seit 201902. März 2019 · #5
Danke sehr!
Logi schrieb: Merke: Google ist in Afrika nicht Dein Freund!
Merke ich mir! 😄 Ich werde gleich mal anhand der Karte meine ermittelten Zeiten vergleichen bzw. ändern.
Danke auch für den Tipp mit der Stadtführung. Ist gespeichert. Ich hatte nicht auf dem Schirm, dass die Bootstouren nicht nachmittags angeboten werden... Das spräche wirklich für einen Tag mehr in Swakopmund. Hmpf. Bauchgefühlmäßig hätte ich eher Zusatztage in die Natur gelegt. Da werde ich in mich gehen.
Superfanti schrieb: wir waren letztes Jahr auf einer ähnlichen Tour und hatten auch einige eurer Übernachtungsmöglichkeiten
Würdest du mir verraten, wann ihr gebucht habt? Und wo? Gerade im Etosha soll es ja schwierig sein, auf der offiziellen Seite des NWR sind allerdings nur Termine bis Ende November 2019 auswählbar. Danach kommt eine Fehlermeldung, dass man sich due to high Season bitte per Mail melden soll. Sieht für mich aus, als ginge es nur 9 Monate voraus... 🙄
Ganz lieben Dank für deine Bemerkungen zu den Unterkünften! Im Okaukuejo werden wir uns den Aufpreis für ein Waterhole Chalet somit sparen.
dass man sich due to high Season bitte per Mail melden soll. Sieht für mich aus, als ginge es nur 9 Monate voraus... 🙄
momentan geht es gar nicht 🙁 bzw. nur per eMail. Einfach mal anfragen, denn eigentlich ist es 12 Monate im Voraus buchbar. "We are experiencing technical difficulties with our online booking system, kindly email your booking requests to reservations@nwr.com.na" (steht groß auf der Seite)
Bauchgefühlmäßig hätte ich eher Zusatztage in die Natur gelegt. Da werde ich in mich gehen.
Die Umgebung von Swakopmund (Meer, Dünen, Wüste etc) ist ja auch Natur - sogar sehr viel und wunderschöne.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Dolomite Camp - Okaukuejo Camp - Halali Camp Wir haben auch alle 2 Übernachtungen testen wollen. Beim Dolomite siehst du nicht direkt auf das Wasserloch und wir mussten immer vom Fahrdienst zum Abendessen gebracht und wieder abgebracht. werden. Das fanden wir nervig. Auch war man bei der Abfahrt vom Shuttlerservice des Camps abhängig und da morgens jeder weg will, kann es da auch gut zum Stau kommen. Essenstechnisch war es hier am Besten. Trotzdem fanden wir es gut, den Westteil mal gesehen zu haben. Wir fanden dort Olifantsrus toll . Teils waren wir ganz alleine an Wasserlöchern, da es einfach nicht so touristisch ist.
Okaukuejo- wir hatten ein Waterhole Chalet und ich hatte mich mega darüber gefreut. Teuer und dann waren wir in der letzten Reihe und das Wasserloch war kaum einzusehen. Ich habe mich mega geärgert über das Geld. Meiner Meinung lohnt sich kein Waterhole Chalet, da die meisten eh direkt am Wasserloch sitzen. Wasserloch war halt sehr rummelig, aber man konnte viele Tiere sehen.
In Halali fanden wir das Preis- Leistung Verhältnis am stimmigsten, auch wenn es jetzt kein Luxus war. Wir picknickten am Wasserloch. Zuerst dachte ich, dass an dem Wasserloch gar nichts geht, aber Elefantenherden wechselten sich mit Nashörnern ab. Es war herrlich- pünktlich zum Sonnenuntergang ging es ab.
Uns hatte die Gegend rund um die Vingerklip super gefallen und auch der Erongo mit der Spitzkoppe war einfach traumhaft.
Viel Spass beim Planen, Silke
Hallo,
wir haben es (fast) genauso empfunden, nur das das Essen in Dolomite bei uns unterirdrisch schlecht war. Meiner Meinung nach gibt es aber dort auch (teurere) Chalets mit Blick auf das Wasserloch. Aber auch ohne Wasserloch-Blick ist es toll vom Chalet aus in die Weite zu blicken und unter Dir die Tiere längsziehen zu sehen. Genau aus diesem Grund würde ich Dolomite trotz allem (schlechtes Essen, nerviger Fahrdienst) immer wieder buchen. Tipp: nehmt Euch IKEA Tüten o.ä. mit, in die ihr die Klamotten für die Zeit packt - dann könnt ihr alles was ihr nicht braucht, unten im Auto lassen und müsst es nicht mit hochnehmen,
Olifantsrus kann man nur campen, da gibt es keine Chalets.
Okaukuejo und die Waterhole Chalets unterschreib ich so - vollkommen überteuert, klein, eng und dunkel. Und ständig latscht jemand an Deiner Terasse vorbei (die auch klein und eingezäunt ist). Wenn dann die Premium Chalets, die auch deutlich teurer sind oder einen normalen Bungalows/Chalets, da gibt es auch welche im hinteren Teil, direkt hinter den letzten Waterhole Chalets. Und das Wasserloch ist eh total überlaufen, wenn ihr Pech habt sind da lauter kichernende und lärmende Teilnehmer von Billig-Gruppenreisen, die mit ihrem Gelärme die ganze Atmosphäre kaputt machen.
Halali fanden wir auch schön, wobei uns Namutoni noch mehr gefallen hat - wir hatten aber auch einmal mega Glück dort am Wasserloch ein Rhino, mehrere Elis und Giraffen gleichzeitig zu sehen 🤩
Insgesamt fanden wir die NWR Unterkünfte besser als ihren Ruf - sicher kein Vergleich mit den Lodges ausserhalb, aber durchaus okay. Allerdings liegt unser Aufenthalt in den Unterkünften schon 3 Jahre zurück, da wir letztes Mal gecampt haben.
Ich würde für Eure Puffertage auf jeden Fall noch einen Tag Etosha mehr einplanen - ich fand es ganz gut mal einen Tag zu fahren ohne die Unterkunft zu wechseln. Und am letzten Tag etwas dichter an Windhoek dran, evtl. noch die Stadt anschauen, Joes Beerhouse mitnehmen, Souvenirs shoppen etc....
Viel Spass LG Nordlicht
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Viel zu spät begreifen viele
die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
Wilhelm Busch (1832 - 1908)
boris schrieb:Hallo Simone, die Camps im Etosha kann man auch über TUI und Co. buchen.
Die müssen, wie jeder andere Vermittler auch, die Zimmer beim NWR anfragen.
LG Logi
Yoda911873 Beiträge · seit 201602. März 2019 · #10
Ich versuch mal noch offene Fragelücken zu schließen:
1. Kilometer- und Zeitangaben (mit bißi Puffer) stammen aus Google Maps. Ist das realistisch? Und gibt es in meiner Planung Strecken, die im Mai schwierig sind und umfahren werden sollten?
Daten aus Tracks4Africa statt aus Google nehmen.
2. Onkoshi -> Waterberg ist mir fast ein bißchen weit… Zieht sich das oder ist das landschaftlich nett?
Landschaftlich nicht DER Brüller, aber gerade deswegen einem Rutsch durchfahren, das passt schon. Da ist ja sogar Einiges asphaltiert.
4. Ebenfalls im Forum habe ich Verweisungen auf „Tracks4Africa“ im Zusammenhang mit Straßenverhältnissen gelesen? Google führt mich nur zu Shops mit Navi-Software?
Tracks4Africa gibt es als Software z.B. für PC oder GPS-Geräte, als Papierkarte und zum Streckenplanen auch hier online im Forum (Menupunkt "Know-How"). Aktuelle Straßenverhältnisse sind darüber nicht zu erkennen.
6. Wann ist denn nun der beste Buchungszeitpunkt für Namibia? Gefühlt habe ich ein Problem damit, Unterkünfte vor dem Flug zu buchen.
Ging mir auch so, ist aber ausdrücklich sinnvoll. Beliebte Unterkünfte sind knapp. Flüge finden sich! Einfach vorne und hinten eine Tag Luft lassen und noch nicht fest buchen, wenn man nicht weiß, ob man z.B. morgens oder abends landen wird.
7. Was fällt euch sonst noch an Kritik, Verbesserungen, Ergänzungen ein?
Wenn ich das richtig verstehe, wollt ihr von der Moon Mountain Lodge als Tagesausflug ins Sossusvlei fahren. Finde ich nicht so perfekt. Ihr werdet gerade die fotoechnisch besten Zeiten Morgens und am späten Nachmittag für Anfahrt oder Rückfahrt verplempern.
Wir nutzen seit 2014 die kostenfreie OSM offline Navigation von MapsME. Die Zeitangabe ist nicht verlässlich, in Europa passt sie. Du findest jedoch alles was du suchst. Ansage in gewählter Sprache, über bluetooth auch über das Fahrzeugradio. Vorher daheim Karten laden und auch hier ausprobieren. Du kannst dir Sehenswürdigkeiten, Hotels, Märkte, Campingplätze ect. anzeigen lassen und mit Zwischenziel navigieren. Gesendet von iPad mit Tapatalk
Mit freundlichen Grüßen
Rolf
S_S_JJThemenstarter54 Beiträge · seit 201902. März 2019 · #12
travelNAMIBIA schrieb:Hi Simone,
dass man sich due to high Season bitte per Mail melden soll. Sieht für mich aus, als ginge es nur 9 Monate voraus... 🙄
momentan geht es gar nicht 🙁 bzw. nur per eMail. Einfach mal anfragen, denn eigentlich ist es 12 Monate im Voraus buchbar. "We are experiencing technical difficulties with our online booking system, kindly email your booking requests to reservations@nwr.com.na" (steht groß auf der Seite)
Läuft bei denen. Letzte Woche sollte eine Nacht im Dolomite knapp 14.000 kosten. 😄
travelNAMIBIA schrieb:
Bauchgefühlmäßig hätte ich eher Zusatztage in die Natur gelegt. Da werde ich in mich gehen.
Die Umgebung von Swakopmund (Meer, Dünen, Wüste etc) ist ja auch Natur - sogar sehr viel und wunderschöne.
Wahrscheinlich habt ihr recht. Sicher sogar. 😉 Eigentlich möchte ich ja auch einen Gesamteindruck bekommen. Die großen Landtiere und die hübschen Lodges lockten halt so. 😊
Danke! 🙂
S_S_JJThemenstarter54 Beiträge · seit 201902. März 2019 · #13
@ Boris: Danke! 🙂 Wenn's soweit ist, werde ich auch mal bei den Veranstaltern gucken. Wenn's keine riesigen preislichen Unterschiede macht, buche ich ganz gerne direkt und skippe die Vermittlergebühr im Sinne der Locals bzw. der Naturparks.
@ Cheldon: Auch dir lieben Dank. MapsMe soll sich Männe mal angucken.
@ Christoph und Nordlicht: Ihr alle seid ganz großes Kino. Jeder Post bringt mich zum Googlen und Alternativen überlegen und und und so dass ich gerade nicht hinterherkomme. Gehe auf eure ausführlichen Posts (Danke!!! 🙂 ) noch ein.
Viele Grüße Simone
Superfanti806 Beiträge · seit 201702. März 2019 · #14
Hallo Simone,
wir hatten Mitte Oktober für den Zeitraum ab Mitte September gebucht (insgesamt 23 Nächte, klassische grosse Runde). ich hatte alles selbst gebucht- teils auch per email. Hat alles wunderbar geklappt. Ich muss schon zugeben, dass Alleine Buchen natürlich auch der aufregendere Part ist (bsp hatte ich damals über das Forum erfahren, dass meine gebuchte Ameib Ranch geschlossen wird). Es war auch ab und zu verwunderlich, dass ich per mail Absagen erhalten hatte, aber diese gwünschten Lodges dann aber dank Sasas Tip bei Neckermann buchen konnte. Es wird eben schon viel von Veranstaltern geblockt und man hat da als Individualbucher manchmal das Nachsehen.
Die Natur und Landschaft Namibias ist eh so traumhaft, dass man wiederkommt.
Übrigens fand ich den Sossusvlei Plan auch nicht perfekt. Wir haben es bei der ersten Reise aber ähnlich gemacht und hatten leider auch eine bissel längere Anreise und kleine Nachtfahrt, da wir zum Sonnenaufgang in die Dünen wollten. Jetzt bei der zweiten Tour werden wir versuchen ,im Park übernachten, auch wenn es schon ein kleiner Luxus ist. Wir werden nochmals hinfahren, da wir bei der ersten Tour mit ziemlich Sandsturm gekämpft hatten, so dass sie auch gegen später die Tore verschlossen hatten, und man gar nicht in den Park mehr reinkam.
S_S_JJThemenstarter54 Beiträge · seit 201902. März 2019 · #15
Superfanti schrieb: wir hatten Mitte Oktober für den Zeitraum ab Mitte September gebucht (insgesamt 23 Nächte, klassische grosse Runde).
Yoda911 schrieb:
6. Wann ist denn nun der beste Buchungszeitpunkt für Namibia? Gefühlt habe ich ein Problem damit, Unterkünfte vor dem Flug zu buchen.
Ging mir auch so, ist aber ausdrücklich sinnvoll. Beliebte Unterkünfte sind knapp. Flüge finden sich! Einfach vorne und hinten eine Tag Luft lassen und noch nicht fest buchen, wenn man nicht weiß, ob man z.B. morgens oder abends landen wird.
Okay, damit ist das frühe buchen gesetzt.
@ Silke: Der Sandsturm ist aber auch sehr stimmungsvoll. 🙂
S_S_JJThemenstarter54 Beiträge · seit 201902. März 2019 · #16
NordlichtGoesAfrika schrieb: Genau aus diesem Grund würde ich Dolomite trotz allem (schlechtes Essen, nerviger Fahrdienst) immer wieder buchen. Tipp: nehmt Euch IKEA Tüten o.ä. mit, in die ihr die Klamotten für die Zeit packt - dann könnt ihr alles was ihr nicht braucht, unten im Auto lassen und müsst es nicht mit hochnehmen,
Hallo Nordlicht, langsam schließt sich der Kreis. 😛 Der Parkplatz ist unten und die Chalets auf dem Berg. Da die Jungs mit dem Golf Cart unzuverlässig sind, macht laufen Sinn - und das am besten mit leichtem Gepäck, woll!? 🤩
Ich würde für Eure Puffertage auf jeden Fall noch einen Tag Etosha mehr einplanen - ich fand es ganz gut mal einen Tag zu fahren ohne die Unterkunft zu wechseln. Und am letzten Tag etwas dichter an Windhoek dran, evtl. noch die Stadt anschauen, Joes Beerhouse mitnehmen, Souvenirs shoppen etc....
Bei einem Tag mehr Etosha bin ich grundsätzlich sofort dabei. Windhoek zum Schluss möchte ich gar nicht. Kann mir nicht vorstellen, dass wir die Stadt als Highlight empfänden. Auf so eine Katutura-Tour am Anfang würde ich mich bei Zeit noch einlassen um auch "diese Seite" des Reiselands zu erleben. Als Vorschläge habe ich jetzt +1Nacht Swakopmund, +1Nacht Etosha und +1Nacht Windhoek. Vingerklip und Spitzkoppe/Erongo sollen noch toll sein und fehlen mir, wäre auch nur mit +1Nacht zu bewerkstelligen. Der Tip am Sossusvlei innerhalb der Parkgrenzen zu übernachten kam schon zweimal und da ich ungern auf den Splash Pool in der Moon Mountain Lodge verzichten würde 😉 , wäre am besten dafür auch +1Nacht. Ich glaube, ich gucke doch nochmal, wie die Route aussehen könnte wenn ich 3 volle Wochen planen würde.
S_S_JJThemenstarter54 Beiträge · seit 201902. März 2019 · #17
Hallo Christoph, danke für deine Mühe. Und danke für deinen Reisebericht, den ich in einem Rutsch gelesen habe. Ich hätte mir einen Mietwagen am Flughafen vorgestellt. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, war es kein Problem, dass euch ein Mitarbeiter von Safari Car Rental dort abgeholt hat, nicht wahr? 2(!) Ersatzreifen und Mega-Tank wären sicher beruhigend und auf der HP habe ich gerade gesehen, dass ein Navi (Tracks4Africa) dabei ist.
Yoda911 schrieb: Wenn ich das richtig verstehe, wollt ihr von der Moon Mountain Lodge als Tagesausflug ins Sossusvlei fahren. Finde ich nicht so perfekt. Ihr werdet gerade die fotoechnisch besten Zeiten Morgens und am späten Nachmittag für Anfahrt oder Rückfahrt verplempern.
Ja, ist/war so geplant. Aufs Fotolicht müssen wir bei uns keine Rücksicht nehmen. 🙄 Fotografiert wird nur unregelmäßig und mit dem IPhone. 😊 Wenn ich die tollen Reiseberichte hier sehe, ist das ungewöhnlich (banausig), aber ist halt so. Aaaaber klar reizt es mich, den Sonnenaufgang im Park zu erleben. Anders als im Etosha wo die Tiere sind (die sind ja Prio 1), hatte ich bei den Dünen gedacht, ich entscheide mich für Preis-/Leistung und gegen die Location. Wie oben schon geschrieben, werde ich mich aber nochmal hinsetzen, einen Entwurf mit mehr Tagen und dann einer Zusatznacht am/im (wie sagt man? der die das Sossusvlei?) Sossusvlei basteln.
NordlichtGoesAfrika schrieb: Genau aus diesem Grund würde ich Dolomite trotz allem (schlechtes Essen, nerviger Fahrdienst) immer wieder buchen. Tipp: nehmt Euch IKEA Tüten o.ä. mit, in die ihr die Klamotten für die Zeit packt - dann könnt ihr alles was ihr nicht braucht, unten im Auto lassen und müsst es nicht mit hochnehmen,
Hallo Nordlicht, langsam schließt sich der Kreis. 😛 Der Parkplatz ist unten und die Chalets auf dem Berg. Da die Jungs mit dem Golf Cart unzuverlässig sind, macht laufen Sinn - und das am besten mit leichtem Gepäck, woll!? 🤩
Ich würde für Eure Puffertage auf jeden Fall noch einen Tag Etosha mehr einplanen - ich fand es ganz gut mal einen Tag zu fahren ohne die Unterkunft zu wechseln. Und am letzten Tag etwas dichter an Windhoek dran, evtl. noch die Stadt anschauen, Joes Beerhouse mitnehmen, Souvenirs shoppen etc....
Bei einem Tag mehr Etosha bin ich grundsätzlich sofort dabei. Windhoek zum Schluss möchte ich gar nicht. Kann mir nicht vorstellen, dass wir die Stadt als Highlight empfänden. Auf so eine Katutura-Tour am Anfang würde ich mich bei Zeit noch einlassen um auch "diese Seite" des Reiselands zu erleben. Als Vorschläge habe ich jetzt +1Nacht Swakopmund, +1Nacht Etosha und +1Nacht Windhoek. Vingerklip und Spitzkoppe/Erongo sollen noch toll sein und fehlen mir, wäre auch nur mit +1Nacht zu bewerkstelligen. Der Tip am Sossusvlei innerhalb der Parkgrenzen zu übernachten kam schon zweimal und da ich ungern auf den Splash Pool in der Moon Mountain Lodge verzichten würde 😉 , wäre am besten dafür auch +1Nacht. Ich glaube, ich gucke doch nochmal, wie die Route aussehen könnte wenn ich 3 volle Wochen planen würde.
Jein. Bei uns ist das GolfCar zuverlässig runtergekommen, und auch wieder runtergefahren. Hatte es aber aus anderen Berichten schon gelesen, das einige auch hochgelaufen sind, weil das Auto "belegt" oder was auch immer war. Ich würde es aber auch aus dem Grund empfehlen, weil die Chalets ja nicht direkt angefahren werden können. Unsers war das letzte in einer Reihe von dreien, die von dem Hauptweg aus ( den das Auto ja fährt) mit einem Steg und Treppen verbunden waren. Das heisst, man wurde am Hauptweg mitsamt Gepäck aus dem Auto gelassen und musste dieses dann über den Steg und die Treppen zum Chalet transportieren...
Windhoek fanden wir persönlich jetzt auch nicht als Highlight, fanden es aber sehr angenehm am Abreisetag keine lange Strecke mehr vor uns zu haben. Wenn da z.B. eine Autopanne, ein Stau oder was auch immer zwischenkommt, hast Du auch mal schnell die Zeit im Nacken. Erongo und Spitzkoppe ist toll, aber ich würde da mind. 2 Nächte einplanen. Die Moon Mountain Lodge kannte ich nicht, klingt aber toll. Allerdings würde ich eine Nacht davon dann eher in Park-Nähe verbringen (z.B. in der Sossosvlei Lodge mit dem grandiosem Büffet). Wir haben auch beides schon gemacht (ÜN drinnen und draussen) und fanden es jetzt nicht so schlimm ausserhalb zu nächtigen. Morgens bekommt man eh keinen gescheiten Platz um den Sonnenaufgang zu bewundern, so voll wie es da ist 😉
LG Nordlicht
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Viel zu spät begreifen viele
die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
Wilhelm Busch (1832 - 1908)
S_JJ schrieb: Auf so eine Katutura-Tour am Anfang würde ich mich bei Zeit noch einlassen um auch "diese Seite" des Reiselands zu erleben.
Hallo nochmal,
statt Katutura wäre doch eine Tour mit Heinrich Hafeni (Swakopmund) denkbar. Die könntet Ihr an einem der Nachmittage, die Ihr in Swakop zur Verfügung habt, machen.
S_JJ schrieb:Hallo Christoph, danke für deine Mühe. Und danke für deinen Reisebericht, den ich in einem Rutsch gelesen habe. Ich hätte mir einen Mietwagen am Flughafen vorgestellt. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, war es kein Problem, dass euch ein Mitarbeiter von Safari Car Rental dort abgeholt hat, nicht wahr? 2(!) Ersatzreifen und Mega-Tank wären sicher beruhigend und auf der HP habe ich gerade gesehen, dass ein Navi (Tracks4Africa) dabei ist.
Richtig!
Die Fahrzeuge sind mit Doppeltank und einem Wassertank ausgestattet. Ebenfalls enthalten ist das Navi und ein Kompressor mit Manometer. 2. Ersatzreifen ist selbstverständlich, sowie der Transfer. Der Gepäckraum ist bei den Fahrzeugen von SCR nicht einsehbar!
Achtung: der Transfer findet auch zu den umliegenden Gästefarmen statt. Das ist nicht bei allen örtlichen Anbietern möglich!
Wichtig: einige Fahrzeuge sind zusätzlich mit einem Safe! ausgestattet. Bei der Buchung unbedingt darauf hinweisen, dass Ihr einen Wagen mit Safe haben möchtet.