Wüste, Wind und der KTP

Reisebericht 92 Antworten · 19,0k Aufrufe · gestartet 21. Okt. 2018 von AndreasG2523
Themenstarter938 Beiträge · seit 201321. Okt. 2018 · #1
Nach der Reise ist vor der Reise, und so kam nach Südafrika im Mai 2018 noch eine 3-Wochentour im September/Oktober 2018 dazu. Man hat ja 30 Tage Urlaub im Jahr 😄

Die Reise in der Übersicht:
24.9. Flug Air Namibia Frankfurt-Windhoek
25.9. Mietwagen von Avis, ein Hilux 2,4l Diesel Automatik, Übernachten Windhoek Palmquell Lodge
26.9. Neuras Wine & Wildlife Estate (eine N/a´an ku sê Lodge)
28.9. Wolwedans Dune Camp
1.10. Kanaan (noch eine N/a´an ku sê Lodge)
4.10. Fish River Lodge
6.10. Alte Kalköfen Lodge
7.10. Kalahari Tented Camp
9.10. Nossob Camp
11.10. Twee Rivieren Camp
13.10. Mata Mata Camp
14.10. Red Dunes Lodge
16.10. Rückflug Air Namibia nach Frankfurt

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Die Route auf Google Earth

Prolog:
Lange gab es die Idee, nochmal Wolwedans zu besuchen. Auch die Idee mal in den KTP zu gehen wurde durch diverse RBs hier immer konkreter, auch wenn das bedeutet, dass wir uns selbst versorgen müssen. Bisher sind wir klassische Lodgehopper und genießen das luxuriöse Leben mit drei und mehr Gängen sehr.

Wir haben dann Mitte 2017 mit unserem Reisebüro zusammen die Route skizziert und es kam die obige Runde zusammen.

Nachdem der Termin festgelegt war, wollten wir die Flüge wie üblich bei Swiss oder Lufthansa buchen, aber die haben Mondpreise verlangt. Irgendwann kamen wir auf die SAA und dort gab es normale Preise. Flug gebucht, Reise gebucht. Alles gut?

Nein, SAA hat beschlossen, unsere geplanten Flüge Johannesburg-Windhoek und zurück an unseren Reisetagen aus dem Programm zu nehmen. Nach einigem Hin und Her haben wir dann zum ersten Mal Air Namibia gebucht und uns dann auf die Südafrika Tour im Mai gefreut.

Und hier ein paar Fotos zur Einstimmung:

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Neuras Gepard

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Kanaan

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Fish River

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Nossob Adlerflugschule - hier ein junger Bateleur

LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
zuletzt bearbeitet 22. Okt. 2018
505 Beiträge · seit 201722. Okt. 2018 · #3
Hallo Andreas,

ich fahre auch gerne bei dir mit! Auch wenn wir uns knapp 🤩 verpasst haben! 😄

LG
Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012 Namibias Süden & KTP 2018 Cuba 2019 Eifel 2020 Ostfriesische Nordseeküste 2021 Schottland 2022 Australien 2023 Stockholm 2024 Dublin 2024 Edinburgh 2024 Al Andalus 2025 Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
1'543 Beiträge · seit 201323. Okt. 2018 · #4
Hallo Andreas,

deine Reiseberichte sind ja schon wegen deiner tollen Fotos bei mir immer gesetzt. Dieses Mal interessiert mich besonders das "fotografische Ergebnis" von Wolwedans, an das ich gerne (Besuch 2014) zurückdenke und natürlich deine Erlebnisse im KTP.

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
Themenstarter938 Beiträge · seit 201323. Okt. 2018 · #5
Hallo Konni
das ist nur der Start, der fix ging, der Rest wird dauern 😵

Hallo Markus,
na dann mache ich halt den Weg frei für Dich 🤪

Hallo Beate,
ja Wolwedans, war wieder was ganz besonderes, wenn auch recht Unerwartetes dabei war....

Es geht gleich weiter
LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
Themenstarter938 Beiträge · seit 201323. Okt. 2018 · #6
24. und 25. September, Die Anreise


Da wir ja ab Frankfurt, und nicht wie sonst ab Stuttgart, fliegen wollten, hat sich uns die Frage gestellt, wie kommen wir nach Frankfurt? Es gab die Möglichkeit Rail&Fly zu buchen, selbst einen Zug zum Flug zu suchen, oder mit dem Auto? Am Ende hat die Anreise mit dem Auto gewonnen. Es scheint die flexibelste und am Ende preiswerteste Version zu sein.

Parken am Flughafen Frankfurt ist verglichen zu Stuttgart günstig. Wir haben den Parkplatz vorgebucht und dafür eine E-Mail mit einem Barcode bzw. einer Wallet-Datei bekommen. Einfach Handy ans Lesegerät und schwups hat man einen Parkplatz. Klang gut und nachdem alles in drei große Koffer und zwei Fotorucksäcke verpackt war, fuhren wir am Montag gegen 14:45 Uhr los.

Nach knapp zwei Stunden angekommen, fanden wir das Parkhaus problemlos. Der Barcode öffnete auch eine Schranke, hinter der grünes Licht einen freien Parkplatz andeutete. Der war leider so eng, dass zwar das Auto reinging, aber weder der Nebenmann noch wir die Türen öffnen konnten. Also wieder raus. Barcode öffnet die Schranke. Einmal im Kreis, diesmal eine Ebene tiefer mit Sicht auf einen schönen großen Parkplatz. Handy an das Lesegerät und „das Ticket ist abgelaufen“. Hmm, wir haben für drei Wochen bezahlt und stehen nun vor der Schranke? Nach einem Telefonat mit der „Notfallnummer“ und einer Suchhilfe, wo der Sprechknopf am Lesegerät ist (ganz unten rechts, vom Autofenster aus weder seh- noch bedienbar) kam die Anweisung, ein neues Ticket aus dem Automaten zu ziehen und bei der Ausfahrt dieses Ticket nicht zu bezahlen, sondern an der Schanke die Bestellnummer anzugeben, dann würden wir wieder rausgelassen! Man darf gespannt sein.

Koffer abgeben und dann ging es zur Lounge. Air Namibia hat natürlich keine eigene, sondern verteilt Gutscheine für die Prestige Lounge (Air Korea und so). Nun ja es war ruhig, es gab bequeme Stühle und etwas zu knabbern. Die Zeit verging schnell bis zu m Boarding. Alles war pünktlich und wir durften in den Flieger.

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Air Namibia Flieger in Frankfurt

Hier die Überraschung, dass Reihe 4 direkt nach dem Eingang kommt und nicht wie auf der Grafik bei der Buchung die Reihe 3 die Ausgangsreihe ist. Es wird viel über Air Namibia geschumpfen, dass der Service schecht sei, dass die Unterhaltungstechnik an Bord nicht läuft etc. Das Essen war OK, der Service auch, nichts Besonderes. Business Class kann Air Namibia zwar nicht richtig, aber eigentlich wollten wir nur schlafen.

Die Sitze konnte man ganz flachlegen, Schlafen ging trotzdem nicht gut. Nach einem kurzen ruhigen Flug kamen wir 45 Minuten zu früh in Windhoek an.

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Stockfinster bei der Ankunft, oder kurz vor 6 am Hosea International

Wir hatten die Immigration Formulare schon zuhause ausgefüllt und so hatten wir das Glück, als 5. und 6. am Schalter zu sein. Das Gepäck kam auch recht zügig, so dass wir unter den ersten waren, die raus konnten. Tja und hier kam es dann zum ersten Mal vor, dass wir zur Gepäcknachkontrolle mussten. Man schaut sich doch die Bilder an, wenn man das Gepäck nochmal durch einen Scanner schickt. Aber auch die Prozedur ging schnell vorbei, denn wir haben nichts dabei, was man nicht mitbringen hätte dürfen.

Bei Avis war es wie immer so, dass man trotz Reservierung den ganzen Vertrag sehr langsam nochmal bearbeiten muss. In Europa kommt man hin, es wird ein Umschlag mit Autoschlüssel rausgezogen und man geht zum Parkhaus. Keine 3 Minuten nachdem man an der Reihe war. In Windhoek dauert es 20 Minuten, und wir waren die ersten heute….

Das Auto ist ein Toyota Hilux 2.4 Diesel mit Automatik! Unser erster Hilux mit Automatik.

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Hilux bei Avis am Flughafen

Wie immer wurde uns gesagt, unbedingt mit Reifendruck 2,0 zu fahren. Und wie immer waren die Reifen nicht auf diesen Druck eingestellt, sondern auf 1,7. Allerdings zum ersten Mal hatten alle Reifen den gleichen Druck….

Den Druck haben wir dann gleich mal angepasst. Unser alter VW SUV-Kompressor, den wir mitgenommen haben, funktioniert immer noch sehr gut. Avis liefert ja keinerlei brauchbares Werkzeug mit. Und ein sehr gut aussehendes Ersatzrad war diesmal auch drin, nicht selbstverständlich bei AVIS Namibia. Avis hat in die Ladefläche eine Aufnahme reingedübelt, nun liegt das Ersatzrad auf der Ladefläche, verkleinert diese gewaltig und man muss es hochheben, statt mit einer Kette abzulassen. Eine fantastische Verschlimmbesserung.

In der Palmquell Lodge waren wir als „early arrival“ ab 9 Uhr gebucht. Dank des insgesamt doch recht zügigen Ablaufes und der frühen Ankunft, waren aber viel zu früh um kurz vor 8 Uhr da. Aber alles kein Problem, erst mal frühstücken, danach ist das Zimmer fertig. Und so geschah es!

Es gab ein gutes Frühstück und nach einem kleinen Schläfchen zogen wir los zur Maerua Mall zum Shopping und für einen lunch nach DownTown. Cooler, Holzkohle, Streichhölzer, der obligatorische Wasservorrat und einiges mehr für unsere Selbstversorgerwoche sind nun im Hilux verstaut.

Im Garten der Lodge hüpfen viel Vögel herum, diesen hier hatten wir noch nie gesehen

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White-backed Mousebird

Die Temperatur hat die 30 Grad überschritten. Wir sind in Namibia angekommen.
Abendessen gab es im Restaurant der Lodge. Nichts besonderes, aber ausreichend viel und gut.

LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
zuletzt bearbeitet 23. Okt. 2018
1'425 Beiträge · seit 201523. Okt. 2018 · #7
Hi Andreas,

ich bin auch mit an Board und vor allem gespannt auf eure Erlebnisse im KTP!

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
6'152 Beiträge · seit 200623. Okt. 2018 · #8
hallo Andreas,
bin auch dabei , zumal es für mich immer interessant ist über die Unterkünfte die man selbst kennt zu erfahren was sich geändert hat und ob man zufrieden ist . Bei einem Reisebricht kommt auch immer ein Stück Sehnsucht auf. Freue mich auf die Fortsetzung.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter938 Beiträge · seit 201324. Okt. 2018 · #9
Hallo Laura,
schön dass Du da bist, der KTP war sehr interessant. In vielen Beziehungen. Aber davor kommen erst noch fast zwei Wochen Landschaft 🤪

Hallo Hanne
auch schön, dass Du dabei bist. Bin ich mal gespannt, was Du dazu meinst und wo was besser und wo nicht wurde.

LG
Andreas
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Themenstarter938 Beiträge · seit 201324. Okt. 2018 · #10
26. September: Spreetshoogste, Solitaire, Neuras

Nach einem leckeren Frühstück im Palmengarten ging es gegen 9:00 Uhr los Richtung Solitaire über den Spreetshoogste Pass.
Der Verkehr in Windhoek wird immer mehr, und so war es eine Wohltat, nach wenigen Minuten aus der Stadt raus zu sein und auf Gravelpads C26 und später D1261 und D1275 zu sein

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An der C26

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Immer noch die C26

Die Strecke wurde immer einsamer und landschaftlich sehr nett.

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An der D1261

Durch die Fotostopps aufgehalten kamen wir mit etwas „Verspätung“ gegenüber der Tourplanung zum Spreethoogste Pass.
Den sollen zwar nur Autos ohne Trailer befahren, aber interessieren tut das Verbot keinen.

Das Gesamtaufkommen an Fahrzeugen ist jedoch sehr überschaubar. Die Sicht ist ein bisschen diesig, aber ausgesprochen schön.

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Aussicht

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Blick zurück

Anschließend kurzer Stopp in Solitaire, um endlich mal den Apple Pie zu essen. Nunja berühmt ist er, nochmal brauche ich ihn nicht (zu viel, zu mehlig und insgesamt ein sehr bushaltestellenartiges Ambiente).

Dann ging es auf den Rumpelstraßen weiter, gefühlt wurden sie immer schlechter, je näher Sossusvlei/Sesriem kam, eine wunderschöne Landschaft, vorbei am Eingang zum Naukluft Mountain Zebra Park, in den wir vor langer Zeit einen Abstecher gemacht haben und fuhren dann noch 10 km besonders rumpeliger Straße (D850) bis zum Weingut Neuras, unserer Unterkunft für die nächsten beiden Nächte.

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Unser Zimmer auf Neuras, da wo die Nase des Autos hinzeigt

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360 Grad Panorama vor dem Zimmer

Hier der externe Link zum animierten Pano

Es gibt eine Art Streichelzoo (mit lauten Gänsen) und als wir einen Blick reinwarfen waren gerade 3 Gäste da. Erdmänchen! Völlig frei, aber gerade bei den Gänsen und nicht scheu.

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Besuch der Erdmännchen im Streichelzoo

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So nah kommt man nicht oft

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Familiar Chat, oder Rotschwanzschmätzer, der am Haus Insekten fing. (Danke fotomatte)

Freiwillig angeboten wurde uns der Sundowner nicht, aber wir konnten es bewerkstelligen, mit einer fünfköpfigen Familie mitzufahren. Der erste Stopp war bei einer Fledermaushöhle, in die man über eine Leiter absteigen konnte. Die eigentliche Höhle ist durch ein ca. 80 cm großes Loch erreichbar und schrecklich heiss.

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Hier ist das Loch

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Abstieg

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Blick von unten

Der Sundowner fand an einer anderen Stelle des Hügelzuges statt, einer kleinen Anhöhe mit 360° Blick. Unser Guide wußte einiges Wissenswertes zu berichten, ein recht gelungener Sundowner.

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Sundowner

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Mit einigen Moskitos im Schlepptau gingen wir zu Bett und wurden um ein paar Stiche reicher.

LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2018
Themenstarter938 Beiträge · seit 201325. Okt. 2018 · #12
fotomatte schrieb:
dein Piepmatz ist ein Familiar Chat, oder Rotschwanzschmätzer.
Vielen Dank Matthias, habe es sofort geändert. Bei den kleinen Piepmätzen tue ich mich echt schwer. zum Glück kommen noch Adler, da ist es leichter 🤢 😗

LG
Andreas
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Themenstarter938 Beiträge · seit 201326. Okt. 2018 · #13
27. September: Neuras 4x4 Selfdrive und Cheetah Feeding

Wir haben ein Rustic Chalet gehabt, wie sich das von Luxus unterscheidet weiss ich nicht, ich fand die Lage auf dem Gelände von unserem Chalet verglichen zu den Luxuschalets besser. Das Essen ist gut, das Personal war etwas reserviert am Anfang, aber seit klar ist, dass wir hier übernachten, ist alles besser.

Es gibt einen 4x4 Selfdrive und Geparden, die in einer Umzäunung leben und die man zur Fütterung am Abend besuchen kann. Und genau das haben wir uns als Tagesprogramm ausgesucht.

Nach dem Frühstück haben wir die Einweisung und ein Funkgerät bekommen „Falls wir Hilfe brauchen“. Dann ging es los zum 4x4 Self-Drive, der anfangs die gleiche Strecke wie der gestrige Sundowner war.

Nach wenig anspruchsvoller Fahrt kam rechts eine schöne Aussicht und wir haben das Auto mitten auf der Spur abgestellt, es war ja ausser uns niemand in der Nähe. Wir sind vor an die Kante und haben die staubtrockene Landschaft genossen.

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Auf dem Rückweg zum Auto hat es sich fotogen gezeigt. Wie man sieht, keine Wolke am Himmel und lauschige 24 Grad.

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Ein paar Ecken weiter gab es dann Korkenzieherbäume, die sich an die Geländekante schmiegen. Einfach zum hinlaufen. Da es kein Nationalpark ist, darf man das Auto verlassen; besonders viele Tiere gibt es auch nicht. Ausser ein paar Pferden und einem Steinböckchen war nichts weiter zu sehen. Auf dem weitläufigen Gelände sind an entlegenen Stellen foto traps verteilt, die immer mal Leoparden – mit und ohne Collar – aufnehmen.

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Nachdem wir auf der Straße zurück waren, sind wir noch zu einem Aussichtspunkt gefahren.

Die Sicht war gut, aber spannender waren die winzigen Blütenstände der „Hakendorn“ Akazie (es gibt für uns nur zwei Sorten Akazien, Akazie-pieks-mich und die anderen).

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Mit dem Pol-Filter ist das Auto plötzlich sauber und strahlend weiss.

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Nach dem Lunch haben wir uns ausgeruht. Dabei ist das 360-Grad Panorma vor unserem Zimmer entstanden.

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Insekten jagen ist stark beliebt

Gegen 17 Uhr sind wir zum Cheetah-Feeding aufgebrochen. Nachdem wir ja vor Jahren auf der Bagatelle Lodge ein unangenehmes Ereignis bei so einer Aktion hatten, sind wir mit etwas gemischten Gefühlen los.

Aber hier war es eine komplett andere Geschichte. Die sieben Geparden wurden als wenige Monate alte Waisen alle zur selben Zeit hier in ein 35 ha Gelände eingesetzt. Dadurch, dass sie von Menschen gefüttert werden, können sie nie mehr in die Natur zurück, da sie die Nähe des Menschen suchen. Und das ist tödlich für sie.

Uns wurde erklärt, dass wir auf eine Plattform gehen, und von dort die Tiere gefüttert werden. Sollte ein Tier auf uns zu gehen, stehen bleiben und „No“ rufen. Die Mitarbeiterin der Lodge, Elzeene hat uns das sehr gut erklärt.

Die Geparden haben uns am Tor erwartet und sind dann elegant neben dem Auto hergerannt. Leider ist kein einziges Foto was geworden, da die Kamera verstellt war….

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Etwas langsamer, und schon klappt es mit dem Foto

Auf die Plattform gingen 3 Stufen hoch, links davon ging die Plattform bis kurz über den Boden, rechts waren es ca. 1,5m. Der Zaun bestand aus wenigen Holzstäben. Die Geparden könnten also bequem auf die Plattform kommen!

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Interessanterweise haben die Geparden Abstand gehalten, bis wir auf der Plattform waren.

Kaum aber waren wir und der Eimer mit Fleisch auf der Plattform, waren die Tiere auch schon da, und der frechste davon wollte auch auf die Plattform. Was Elzeene mit einem energischen No und einem bösem Blick verhinderte!
Der Gepard quittierte das mit diesem netten Gesichtsausdruck:

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Nach der Fütterung waren die Tiere deutlich entspannter und für einen gab es noch einen Nachschlag, den er dann vor unseren Augen (ca. 2m vom niedrigen Ende der Plattform) verspeiste.

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Obwohl wir kaum 1m von den Tieren weg waren, gab es nie eine Szene, in der man „Angst“ haben musste. Augenkontakt, „No“ und gut. Keine Ahnung, warum das damals auf Bagatelle nicht genau so gut ging.

In der schönen Abendstimmung hat dann ein Gepard noch ein wenig geposed und der Tag ging wunderschön zu Ende:

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LG
Andreas
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69 Beiträge · seit 201328. Okt. 2018 · #14
Hallo Andreas,

danke für Deinen RB und die schönen Fotos. Ich haben eine Frage zu dem Sonnenuntergangsfotos, wie hast Du die Lens Flares vermieden? Darf ich fragen was Du für ein Objektiv benutzt? Ich habe immer bei Sonnenuntergängen die störenden Lens Flares im Foto.

Grüße Doreen
Themenstarter938 Beiträge · seit 201328. Okt. 2018 · #15
Hallo Doreen,

die beiden Fotos vom Sonnenuntergang sind einmal ein HDR und einmal ein Panorama. Benutzt habe ich das EF 16-35mmm f/4L USM. Normalerweise habe ich auf flares drauf, aber hier hatte ich wohl noch eine saubere Linsen. Später war mehr Staub dabei, da kommen dann auch flares..... bzw. der Winkel zur Sonne war eben anders. Ich habe nicht besonders darauf geachtet.

LG
Andreas
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69 Beiträge · seit 201328. Okt. 2018 · #16
..... danke
Themenstarter938 Beiträge · seit 201328. Okt. 2018 · #17
28. September: Elim Dune und Ankunft Wolwedans

Heute geht es nach Wolwedans ins Namib Rand Schutzgebiet. Da die Strecke nicht allzu weit ist, haben wir uns gedacht, ein kleiner Ausflug auf die Elim Dune müsste doch drin sein.

Nach dem Frühstück haben wir nicht sehr lange gebraucht, bis wir unterwegs waren. Die Straßen haben sich von ihrer schlechtesten Seite gezeigt. Es war wahnsinnig rumpelig und der Grader war hier schon sehr lange nicht mehr. Nach ca. einer Stunde Schüttelei waren wir am Eingang des Sossusvlei NP angekommen. Nachdem wir die Eintrittsgebühr beglichen haben, sind wir 4km weiter zum Parkplatz der Elim-Düne gefahren. Hier waren wir ganz allein. Da es schon deutlich nach 10 Uhr war, war die Temperatur schon auf über lauschige 25 Grad angestiegen. Ganz so flott waren wir also irgendwie doch nicht unterwegs.

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Mit etwas Wasser haben wir uns auf die Düne gewagt. Es war viel anstrengender als gedacht und da es keinerlei Schatten gab, mussten wir deutlich vor dem Gipfel aufgeben und wieder umdrehen.

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Von unten

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Aussicht unterwegs

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Aussicht am höchsten erreichten Punkt

Zurück am Auto, holten wir unser kleines Falttischchen heraus und verspeisten unter dem großen Baum unsere lunch packs im Schatten. Mit einigen Dutzend sehr interessierten Siedelweebern zusammen…..

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Die Weiterfahrt nach Wolwedans war unspektakulär.


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An der C27

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Gegenüber der Einfahrt nach Wolwedans

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Nach 20km kommt man am Parkplatz an. Dort wird man von seinem Guide in Empfang genommen. Nach ein paar einführenden Worten und einem kühlen Wasser wird das Gepäck umgeladen und es geht zum Dune Camp. Das Haupthaus ist gewachsen, die Schlafzelte sind immer noch wie vor vier Jahren, und wir haben wieder Nummer 1 bekommen. Wolwedans, wir sind wieder da und fühlen uns sofort wieder wohl!

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360 Grad Panorama, externer Link

Um 17:45 Uhr sind wir zum Sundower gestartet, den wir mit einer sehr schönen Aussicht genossen haben. Unser Guide erzählte ein wenig, wo er schon gearbeitet hat, er ist einer der glücklichen, die für die Heimfahrt nur wenige Stunden benötigen, viele sind einige Tage unterwegs, so dass die 2 Wochen off duty freie Zeit nicht nur Vergnügen darstellen. Auffallend war, dass es sehr wenig Oryx gab.

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Zurück am Haupthaus, stand die lange Tafel allerschönst gedeckt im Freien, bis wir vom Zelt zurück zum Feuer kamen, war sie schon hineingeräumt worden, weil ein starker Wind aufgekommen war.

Ja, ab hier sollte der Wind uns begleiten, was wir noch nicht wussten, wie heftig es werden würde.

Ausser uns sassen ein holländisches Paar und 6 Travel agents sowie Stefan Brückner, der Eigentümer von Wolwedans am Tisch. Und neben uns saß Hella, die wir beim Jubiläum unseres Reisebüro knapp 2 Wochen zuvor in Kürten getroffen haben. Sie hat dort für Walking Safaris in Sambia geworben. So trifft man sich wieder. Die Travel Agents waren eine von 8 Gruppen, die einige Zeit mehrere afrikanische Staaten bereist haben und sich abschließend in Kapstadt zu einer Konferenz trafen. Es gibt weißlich Schlimmeres an Jobs. 🤩

Das Abendessen war eine Wucht, die Stimmung ausgelassen aber irgendwann nach zwei Amarula musste man dann doch ins Bett

Der Wind wurde in der Nacht nicht weniger, im Gegenteil. 😮

Es fühlte sich so an, als ob das ganze Zelt abheben könnte. Es knattert, es quietschte, ja das Zelt quietschte, ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit und die hatten wir 2/3 der Nacht.

Schlaflos in Wolwedans trotz Ohrstöpsel.

LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
zuletzt bearbeitet 30. Okt. 2018
Themenstarter938 Beiträge · seit 201301. Nov. 2018 · #18
29. September: Sandsturm in Wolwedans

Der nächste Morgen war immer noch sehr windig. Und wir reichlich unausgeschlafen. 🤨

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Frühstück dank des Windes wieder inside. Das Wolwedans Healthy Breakfast ist nicht leicht auf der Karte zu verstehen, aber sehr gut. Ausreichend gestärkt ging der anschließende Morning Drive los.

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Offensichtlich wissen nicht alle Guides, wie sie fahren sollen 😈

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Trotz viel Sand, wächst recht viel

Er sollte 4 Stunden dauern, ging in den nördlichen Teil des Gebietes und in Richtung der C27.
Ein Dung-Beetle (Mistkäfer) ist bekannt als Bulldozer, da er zwei mal am Tag eine Höhle ausgräbt und das sehr imposant aussieht.

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Dung Beetle, baut zweimal am Tag eine Höhle, darum auch Bulldozer genannt

Am Anfang war es zwar windig, aber zwischen den Dünen nicht besonders stark. Wir bekamen zahlreiche Oryx zu sehen, die im Gegensatz zu unserem Aufenthalt vor 4 Jahren nicht mehr in größeren Gruppen um die Zelte verteilt grasen. Das kommt daher, dass es durch die Dürre der letzten Jahre einen Verlust von ca. 75% der Tiere gab. Von über 4000 leben nur noch etwa 1000 und die haben es auch nur ganz knapp geschafft.

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Da es vor zwei Monaten 60 mm an zwei Tag geregnet hat (entspricht der halben Jahresmenge), ist das Gras saftig und grün, ein sehr ungewöhnlicher Anblick für die Jahreszeit und sehr gut für die vielen jungen Oryx.

Kaum waren wir aus den Dünen raus und auf einer Ebene angekommen wuchs der Wind zu einem ausdauernden heftigen Sandsturm an. Das war im offenen Auto so schlimm, dass unser Guide sichtlich froh war, als wir sagten er solle ein windgeschützteres Plätzchen suchen. Oryx und Zebra hin oder her.

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Man kann im Hintergrund die Staubfahnen der C27 und hinter den Hufen den 10-12m weit fliegen Sand sehen, die Oryx sind
ganz langsam gelaufen!

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Vor dem Auto ist die Fahrspur…..
Hier gab es einen Kaffee, aber so richtig gemütlich war es nicht.

Ziemlich durchgeblasen kamen wir zum Lunch an. Danach gab es Siesta und für jeden von uns eine Busch-Massage vor dem Zelt. Das wäre ein Modell für zuhause, leider hat es da nicht so oft 30 Grad.


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360 Grad Panorama, externer Link auf das bewegliche Bild

Nachdem die Truppe von Travel Agents abgereist war, waren nur noch 4 Gäste im Dune Camp, der Wind hatte stark nachgelassen, das Abendessen fand draussen statt. Wir hatten geglaubt, der Sturm sei vorbei.

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Bis um 22 Uhr war das auch der Fall, dann kam wieder der Sturmwind. Nicht so stark wie die Nacht zuvor, aber auch reichlich heftig. 😗

LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2018
Themenstarter938 Beiträge · seit 201302. Nov. 2018 · #19
30. September: Wolwedans, Nach dem Sturm

Nach einer weiteren Sturmnacht, nicht ganz so schlimm wie die Nacht zuvor, konnte das leckere Frühstück die Laune kräftig heben. Allerdings mussten wir zuerst beichten, dass wir nur das Mückengitter in der Nacht geschlossen hatten (nicht die dicke Plane) und so der Sand bis vors Bett geweht ist 😗 😗 😣 😊

Um 9:00 Uhr trafen wir uns mit 2 Buschmännern zu einem „educational walk“ und liefen etwa eine Stunde durch die Dünen direkt beim Camp. Das war auch völlig ausreichend, denn es war überraschend windstill und schon lustige 32 Grad warm.

Wir fanden einen Yellow Burrowing Skorpion unter einem Stein 1m neben dem Hauptgebäude, einen Hasen in seinem Nest, einen Barking Gecko in einem tiefen Tunnel und einen Maulwurf (Blind Mole), die beiden letzteren ausgegraben von den Bushmännern, so dass es auch Fotos davon gibt.

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Yellow Burrowing Skorpion

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Man muss schon genau hinsehen!

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Das kleine Ding, macht Abends den Krach! Barking Gecko, Männchen

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Gelber Hals = Männchen

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Nochmal der Größenvergleich

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Tok Tokki

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Blind Mole

Den Nachmittag verdösten wir auf dem Deck im Schatten, um vier ging es zu einer letzten Rundfahrt mit Sundowner.
Die Runde machten wir zusammen mit einem Schweizer Ehepaar, da deren vorgesehener Guide durch einen Skorpionstich ausser Gefecht gesetzt war. Das Gegengift ist wie überall auch in Wolwedans verfügbar, aber für ein paar Tage ist in so einem Fall Ruhe angesagt.

Es ging über die große untere Ebene, den ältesten Teil der Namib. Hier waren ein Greater Kestrel , Ground Squirrels, Rüppel’s Korhaan mit Kücken und ein paar Zebras zu sehen.

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Greater Kestrel (Unser Guide meinte Rock Kestrel, aber da passen m.E. die Farben nicht)

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Rüppel's Korhaan, gut getarnt

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Immer wieder nett, die Ground Squirrels

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Das eigentliche Highlight ist die Landschaft, aber die ist dank des harten Lichtes schwer in Bilder zu fassen.

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Ein letzter Sundowner auf Wolwedans, 😮 😵

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Nach der Rückkehr noch ein letztes 5-Gänge Dinner in Wolwedans, dann sind wir früh ins Bett, da wir einerseits durch den wenigen Schlaf der letzten beiden Nächte, anderseits durch die jetzt bestätigte Heissluftballon Fahrt am nächsten Morgen sehr früh raus mussten.

LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
zuletzt bearbeitet 03. Nov. 2018
Themenstarter938 Beiträge · seit 201304. Nov. 2018 · #20
1. Oktober: Heissluftballon und Kanaan

3 Uhr 55 klingelt der Wecker, 4 Uhr 15 Abholung durch unseren Guide David und dann Fahrt zum Auto. Dort noch mit einer total verschlafenen Angestellten die Rechnung beglichen und gegen 4 Uhr 45 ging es los.

Man weiss ja, bei Nacht fahren ist gefährlich. Also sehr bedächtig mit Fernlicht unterwegs gewesen. Es Standen Zebras und Oryx auf der Straße und ein Zebra kam von Links angerannt und wollte unbedingt vor dem Kühler über die Straße…. Alles in allem war es sehr anstrengend und freiwillig mache ich das nicht nochmal.

Wir waren 1 Stunde später am Abhol-Treffpunkt, dem „Mirage“, von dem es zum nahegelegenen Sky Namib Gelände ging, wo schon 2 Ballons aufgeblasen und startbereit warteten. Diesmal wurden die Passagiere namentlich auf die beiden Ballons verteilt, so dass es nicht so turbulent beim Einsteigen zuging wie bei unserer letzten Ballonfahrt.

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Wir waren eine gute Stunde in der Luft, dann landeten wir etwa 200m vom Trailer entfernt und wurden von fleißigen Helfern auf den Trailer gezogen.

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Hier unsere beiden Piloten beim Vorbeimarsch am 2. Ballon

Im Anschluss erfolgte das pompöse Sektfrühstück einschließlich Öffnen der Sektflaschen mit Machete, was in einem Fall gut, im anderen mit einer halbierten Flasche und recht feuchten Klamotten des Hauptdarstellers endete. Da wir diesen Teil der Ballonfahrt nicht unbedingt brauchen, habe ich auf Detailbilder verzichtet. Da wir im Nationalpark gelandet sind, könnten wir uns einen Zettel geben lassen, mit dem wir später wieder in den Park dürften, ohne nochmal Eintritt zu bezahlen. Aber das wollten wir dann doch nicht.

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Wir sind diesmal sehr entfernt vom Startpunkt im Sossusvlei gelandet, deswegen dauerte die Rückfahrt ins „Mirage“ entsprechend lang.

Wir machten uns auf die Weiterfahrt auf, hatten aber relativ bald einen Stopp, als wir an einem Fahrzeug mit Reifenpanne vorbeikamen. Ein anderes Fahrzeug mit 2 jüngeren Fahrern stand bereits dort und alle Beteiligten mühten sich mit dem Ansatzpunkt für den Wagenheber am Ford ab, was ich dank einschlägiger Erfahrung dann aber rasch erledigen konnte. Nach ein wenig Geplausche über die Fahrtrouten stellte sich heraus, das Heidi und Günther auch nach Kanaan Retreat unterwegs waren. So verabredeten wir uns für das Abendessen.

Die Zufahrt zur Lodge war ein bisschen schwierig, wenn man sich nicht an die Anleitung des Reisebüros hält. Die Einfahrt ist beschildert, aber nicht zwingend so, dass man das Schild versteht, wenn das Navi sagt noch 12km weiter zu fahren. Nach diesen 12km steht dann eindeutig, dass dies nicht die Zufahrt nach Kanaan ist, sondern nördlich davon. Also genau da, wo wir noch geglaubt haben, dass es falsch ist.

Schließlich gelangten wir zur Rezeption und nahmen unsere Schlüssel entgegen. Die 8 luxury tents liegen oben am Hang zusammen mit einem Restaurant, sozusagen die Schaltzentrale für alles, Aktivitäten buchen, essen, Wäsche abgeben etc.

Die Landschaft ist traumhaft schön, die Küche fantasievoll und sehr gut, das Personal aufmerksam und freundlich. Hier kann man es aushalten.

Da wir ja sehr früh aufgestanden sind, war der Rest des Tages nur noch ausruhen.

LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
zuletzt bearbeitet 04. Nov. 2018