AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201318. Nov. 2018 · #61
solitaire schrieb:Hallo Andreas, "recht warm" dürfte wohl maßlos untertrieben sein 😄 Ich hatte in Namibia schon mal eine Hitzewelle mit über 40 Grad. Ich stelle mich darauf ein und sage mir einfach, dass ich es hinnehmen muss.
Hallo solitaire,
wir hatte kuschelige 37 Grad im KTP. Anfang Oktober. Ich hoffe für Dich, dass es nicht nennenswert über die 40 geht. Die Tiere sind eigentlich schon ab 26/28 Grad auf der Suche nach Schatten. Nur die Reptilien mögen das 😉
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201318. Nov. 2018 · #62
12. Oktober: Twee Rivieren
Twee Rivieren heisst so, weil hier der Zusammenfluss des Auob und Nossob stattfindet. Der Begriff Zusammenfluss stimmt trotz der Staubtrockenheit der Flussbetten, da der Auob alle 10 bis 20 Jahre fliesst, der Nossob nur alle 100 Jahre (das letzte Mal in den 1960ern), aber im Untergrund sind beide Flüsse aktiv, darum sind die Flusstäler auch verhältnismässig grün.
Schon zum Frühstück hatten wir Besuch einer Yellow Mongoose.
Wir sind am Morgen erstmal dem Nossob gefolgt. Beim Samevloeiing waren dann doch zwei Oryx da.
Was ist das?
Bei Leeuwdril dann endlich mal mehrere Tiere auf einmal:
Gnuringkampf mit Schiedsrichter. Die Gnus im KTP sind deutlich witziger als anderswo 😏
Auch zwei Spotted Eagle Owls, wobei die eine gut sichtbar auf dem Ast sass, die andere rechts davon so im Dickicht, dass sie leider nie scharf wurde.
Bei Rooiputs gab es viele Springböcke
Kurz danach ein paar Erdmännchen
Weiter bis Kij Kij (leer) und dann quer über die permanent dunes bis Kij Games. Hier fanden wir einen Black Shouldered Kite, ein klasse Vogel mit diesen roten Augen
Vorbei am Abzweig nach Kieliekrankie und ins Auob-Tal. Im Auobtal befindet sich ein kleines Museum mit dem schönen Namen Auchterlonie, in dem das Farmleben um den ersten Weltkrieg dargestellt ist. Kein Vergleich zu heute, das war wirklich ein hartes Leben. Hier dann die zweite Yeollow Mongoose und ein kleines Vögelechen am Museum.
Familiar Chat (Danke Konni!)
In Summe ist ein ca. 100 km langer Loop und als „Morning Drive“ sehr ausgiebig.
Auf Bildern im Camp sieht man hier riesige Herden Oryx, Elands und Springböcke, wir sehen aber nur kleine Gruppen und gar keine Elands.
Am Abend haben wir dann nochmal den Nossob bis Leeuwdrill abgefahren.
Martial Eagle mit Kill bei Samevloeiing
Southern Pale Chanting Goshawk
Cape Cobra in Orange-Gelb
Social Weaver Hochhaus
Springböcke mit Kitz
Martial Eagle / Kampfadler mit Rückenwind
Zum Dinner gab es ein kleines braai. In den Nachbarunterkünften ist eine deutsche Busgruppe untergekommen. Die haben nicht mitbekommen, dass wir sie verstehen. Deren größtes Problem war, dass wir „zwischen“ ihnen gewohnt haben. Dabei waren die so laut, dass selbst die frechen Social Weavers wegblieben. Irgendwann wurde es doch ruhig und die letzte Nacht im Twee Rivieren Camp war irgendwie anders, denn es zogen dunkle Wolken auf.
solitaire1'942 Beiträge · seit 201118. Nov. 2018 · #63
Interessant auch deine Beschreibung der Unterkünfte. Twee Rivieren hab ich auch ein Family Chalet, werde Richsalz mitnehmen 😵 KTP ebenfalls Nummer fünf, hoffe Nummer sechs ist schon fertig renoviert 🙄
Liebe Grüße Solitaire
www.margit-noehrer.com
FB und Insta: reisende.autorin
Buch: Der glühende Atem der Wüste
Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201418. Nov. 2018 · #64
Hi Andreas,
Hier tippe ich auf einen Rostschwanzschnäpper (Familiar Chat)
Dein "Bettelvogel" im letzten Kapitel ist ein Mahaliweber (White browed Sparrow Weaver)
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201318. Nov. 2018 · #65
13. Oktober: Fahrt Twee Riveren nach Mata Mata
Heute ist der letzte ganze Tag im Park und wir fahren zum Ausgangspunkt zurück. Bis auf ca. 20 km alles bekannte Strecken, und die letzten 50 km haben sich bei der Herfahrt als Katzengegend gezeigt.
Mal sehen was heute so zu sehen ist. Zuerst einmal: REGEN! 🤨
Ja, es hat zugezogen und es tröpfelt. Es wurde teilweise pechschwarz am Himmel und wir fürchtenden Schlimmes, was den Straßenzustand angehen könnte.
Sonne bitte! 😵
Die ersten Kilometer über die permanent Dünen war wie immer extrem tierarm, ein Black Korhan, ein paar Oryx und das wars.
Es wird heller, doch wirklich! 🤩
Als wir dann ins Auob Tal kamen war das erste Wasserloch Houmoed immer noch „temporalily out of water“. Erdmännchen haben wir beim Skorpionfangen beobachten können und ein junger Kampfadler sass im Baum.
und bei Auchterlonie Gnus und eine schöne Cape Eagle Owl.
Auf der Weiterfahrt wie so oft, Adler, Oryx und Springböcke. Ein Paar weisse Vögel scheinen so völlig fehl am Platz, es sind Western Cattle Egrets und die hätten wir am Wasser im Norden vermutet, nicht hier in der Wüste.
Ein Strauß mit zwei Lanner Falcons
Springbock Kindergarten
Die Fahrt näherte sich der Stelle, an der wir auf der Hinfahrt die Gepardin mit ihren beiden Jungtieren gesehen haben. Und plötzlich stehen wieder viele Autos wild auf der Straße. „What can we see here?“ „Over there, two Cheetaaaaahs!“ Auf der anderen Talseite (ca. 200m) lagen zwei Geparden gemütlich im Schatten. Im Fernglas und dem großen Tele gut sichtbar, aber nicht so schön, wie bei der Hinfahrt.
Etwa 500m weiter schon wieder Autos. „Have you seen the Cheetahs?“ „No?“ „There on the other side“ – Aha, Fernglas raus und siehe da, zwei Geparden, die sich an einem Springbock abarbeiten.
Das entschädigt für die wenigen Sichtungen im Nossobteil doch ziemlich gut.
Nach ein paar dutzend Fotos, und nachdem ein Gepard sich schon in den Schatten gelegt hat, ging es weiter. Das nächste Wasserloch, keine Tiere.
Noch ein paar hundert Meter weiter, wieder ein Auto am Straßenrand, das wir schon gut kannten. Kurzer Handzeig, dort unterm Baum. Und was sehen wir da? Die Gepardin mit ihren zwei Kleinen. Keine 2km von der Stelle, an der wir sie vor 4 Tagen gesehen haben. Und das Beste, 7 verschiedene Geparden in weniger als einer Stunde. Wow!
Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Kalahari Löwe in Fotopose. Ob wir so viel Glück haben dürfen?
Die nächsten 20km wieder die üblichen Verdächtigen, dann die Anfahrt zum 13. Wasserloch (Dertiende Boorgat). Am 13. Oktober am 13. Wasserloch. Da stehen Autos, kreuz und quer. Da muss eine Katze sein. Tatsächlich, da schläft eine Löwin auf der Straße, und rechts neben ihr, ein Löwe! Super.
Leider ist unser Standplatz suboptimal, und als ein Auto wegfährt, ändere ich die Position, und es „taucht“ noch eine weitere Löwin auf.
Nach ein paar Minuten dann, fängt der Löwe sich an zu kratzen und zu schlecken, um schliesslich aufzustehen und sich perfekt für unseren Standplatz in Pose zu setzen.
Mr. Kalahari Lion
Nach 10 Katzen sind wir zufrieden nach Mata Mata weitergefahren. Es gab noch eine Straßensperre durch ein Springbockkitz, das trinken musste, ein paar Vögel und Giraffen.
Unsere zwei ersten Eulen, kurz vor dem Tended Camp
Nach der Ankunft in Mata Mata haben wir unser Cottage No. 2 bezogen, das für 6 Leute Platz bietet, alt aber gut gepflegt ist. Wunderbar!
Am Abend noch einmal Grillen, ein kleiner Sandsturm und Wetterleuchten. Aber keinen Regen mehr. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, eine Sundowner Tour mitzumachen, aber die fiel heute wegen Sturm aus. Also Savanna Dry für den Hals und etwas Sand in die Augen.
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201319. Nov. 2018 · #67
CuF schrieb: lässt mich vor Neid erblassen. Was für ein seltener Anblick! Wunderschön!
Hallo Friederike, Aber, aber doch kein Neid. Pures Glück, bzw. an dem Tag hatte die Sichtungsfee eindeutig das Auto mit dem namibischen Kennzeichen verwöhnt. Das Stück Straße war zum Glück gut einsehbar und wir konnten langsam anrollen. Und das Kleine hat so lange gebraucht bis es fertig war, dass ich das Auto auch schräg hinstellen konnte um zu fotografieren. Aber nur für Dich noch ein Foto aus der Session
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201320. Nov. 2018 · #69
solitaire schrieb: Twee Rivieren hab ich auch ein Family Chalet, werde Richsalz mitnehmen 😵 KTP ebenfalls Nummer fünf, hoffe Nummer sechs ist schon fertig renoviert 🙄
Ich schätze schon, dass Nummer 6 fertig ist, bis Du da bist. Wenn Du den Sonntag da bist, arbeiten die eh nicht 😉
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201320. Nov. 2018 · #71
14. Oktober: Fahrt von Mata-Mata zur Red Dunes Lodge, Kalkrand
Nach der Katzenshow gestern, konnte die kurze Zeit, die wir gehabt hätten, kein neues Highlight mehr bringen. Also beschlossen wir, gemütlich zu frühstücken und dann den Weg nach Norden in Angriff zu nehmen.
Im Camp hat es mal wieder Ground Sqirrels, die gepost haben. Das sind auch die einzigen Bilder des Tages bis auf die 360-Grad-Panoramen des „Zimmers“.
Zunächst kamen die Ausreise- und Einreiseformalitäten, Ausreise aus Südafrika, Einreise nach Namibia. Es waren ca. 8 Südafrikaner in ihren Autos wild geparkt vor dem Schlagbaum vor uns und sie haben das Einreise-Formular für Namibia natürlich nicht vorher ausgefüllt, aber das scheint sehr verbreitet zu sein. Da sie zusätzlich auch die Road tax zahlen mussten, ging nicht viel vorwärts. Und wir haben sie dadurch locker überholt. 😈
Südafrikaner haben einen speziellen Charme, das kann man immer wieder feststellen. Beim Security Check der Autos wurde dann gleich das Brennholz bei einem Südafrikaner konfisziert, eine wunderliche Regelung wie so viele andere.
Nach einer halben Stunde waren wir auf der C15 unterwegs und retteten 2 kleinen Schildkröten mit einem sehr beherzten Ausweichmanöver das Leben. Im gesamten KTP sind Schilder aufgestellt, dass man bitte auf die Schildkröten achten solle, die die Fahrbahn überqueren, jetzt also der Beweis, es gibt die turtles.
Wir sind recht lange der C15 im Auobtal gefolgt. Nach etwa 100km kamen wir in die Nähe von Gochas, und hier wird das Tal abgeholzt für Holzkohle. Mal abgesehen vom Rauch, sah die Landschaft recht geschunden aus. Es wird zwar recht schnell wieder grün, aber die Bäume sind erstmal weg. Man sieht ganz deutlich, dass am Anfang alles abgeholzt wurde, inzwischen aber einzelne Bäume stehen bleiben. Holzkohle kaufe ich trotzdem keine mehr.
In Stampriet wollten wir tanken, aber die Tankstelle wurde gerade renoviert, also weiter nach Mariental, es reichte zum Glück. Viel Abwechslung bot die Fahrt nicht, gegen 14:00 Uhr erreichten wir das Gate der Lodge und wurden an der Reception sehr nett begrüßt.
Was wir nicht wußten: hinter der Buchung eines Superior Rooms (war wohl der einzige in der Red Dunes Lodge) verbarg sich ein wunderschönes Häuschen einschließlich großem Deck, Aussendusche, Liegen und POOL. Wow. Innen
Den Nachmittag verbrachten wir mit Blog schreiben, Bilder anschauen, Pool ausprobieren und Tiere beobachten, die in der Ebene zu sehen waren, hauptsächlich Elandantilopen, Gnus und freche Ground Squirrels.
Nach dem Abendessen gingen wir recht schnell ins Bett. Ein junges Eland knabberte an einem der Büsche direkt am Holzdeck. Aufgewacht ist Katja durch Geräusche, die darauf hindeuteten, dass jemand im Pool planschte. Ein junges Eland war in den Pool gefallen und kämpfte sich durchs Wasser, irgendwann schaffte es es, aus dem Pool wieder herauszukommen, fand aber keinen Halt auf den nassen Holzplanken des Decks, fiel immer wieder hin und sass dann ziemlich erschöpft auf dem Deck. Irgendwann ging Andreas aufs Holzdeck stellte die Möbel um und versuchte, einen Ausgang für das Eland zu schaffen. Mit den großen Pooltüchern näherten wir uns dem Tier – wir wollten es nicht anfassen und nach einer weiteren gefühlten Ewigkeit rutschte das Tier das Deck hinunter, mit Abschürfungen, vielleicht auch Prellungen, aber es hätte noch viel mehr passieren können. Es war nur etwas Seilgeländer lose.
Kein Problem für die Maintenance am nächsten Morgen, Spax und ein Akkuschrauber, und schon war alles wieder heile.
Das war wohl noch nie vorgekommen, aber man versicherte uns, dass sie den Aussenbereich besser absichern wollten. Wollen wir es hoffen, bzw. dass kein Eland mehr auf die Idee kommt, das Holzdeck zu betreten. Somit war die Nacht kurz, da wir uns um 6:30 Uhr mit dem Guide zu einem Walk verabredet hatten.
klasse Bilder, und sehr interessanter Bericht. Spannend zu lesen, wie es in den Unterkünften, die wir auch kennen, im Sommer ist. Kanaan kennen wir, Fishriver Lodge auch. Und wir erlebten die Lodges teilweise ganz anders.
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201321. Nov. 2018 · #73
TinuHH schrieb: klasse Bilder, und sehr interessanter Bericht. Spannend zu lesen, wie es in den Unterkünften, die wir auch kennen, im Sommer ist. Kanaan kennen wir, Fishriver Lodge auch. Und wir erlebten die Lodges teilweise ganz anders.
Hallo Martin,
danke fürs Bilderlob, dass die Unterkünfte und Mitarbeiter immer nur in Tagesform zu beobachten sind ist klar, das macht es ja auch spannend. LG Andreas
Es wird zwar recht schnell wieder grün, aber die Bäume sind erstmal weg. Man sieht ganz deutlich, dass am Anfang alles abgeholzt wurde, inzwischen aber einzelne Bäume stehen bleiben. Holzkohle kaufe ich trotzdem keine mehr.
Hier aus unserem RB von 2017 - da brannte und qualmte es überall aus Metalltonnen ........
Hinter Gochas sahen wir eine links neben der Strasse breite, kahle Streifen, auf denen nur noch schwarze Baumstümpfe standen, dann eine riesige Holzköhlerei – Biotopzerstörung im großen Stil, oder?
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201322. Nov. 2018 · #75
15. Oktober: Red Dunes Lodge
Der letzte ganze Tag startet mit einer geführten Wanderung durch die Reserve. Es war kein „Bushmanwalk“ bei dem alle Spuren erklärt wurden, sondern ein Spaziergang mit einigen Erklärungen, die z.T. durch Fragen ausgelöst wurden. Wir waren zwei Paare und der Guide, also eine kleine Gruppe, die umherliefen.
Gesehen haben wir diverse Vögel, Zebras, Impalas, Springböcke und ein Gecko, das den Tagesanbruch verschlafen hat und sich noch nicht verstecken konnte.
Yellow Canary
Es gab Tee und Kekse an einem „Picknick Spot“. Am Ende noch ein kleine Namibian Sandsnake und dann ein tolles Frühstück.
Der Rest des Tages bestand aus dösen und die Koffer für den Rückflug zu packen. Wir haben unser Auto durch Lodge-Angestellte für ca. 6€ Trinkgeld geputzt bekommen, damit uns Avis nicht 60€ für einen zu dreckigen Innenraum abknöpfen kann.
Elands kommen den ganzen Tag zur Futterstelle
Am Abend gab es dann noch eine schöne Sundowner Tour auf eine Düne.
Zuerst sieht man das Haus-Erdmännchen Timo. Danach Zebra, Warzies und mit etwas Glück die 6 Giraffen der Reserve.
Die Jüngste Giraffe
Auf dem Weg zum Sundowner kamen wir noch an einem Blessbock und Löffelhunden vorbei. Hier zeigte sich, dass der Fahrer, noch recht unerfahren ist. Wir fahren auf die Löffelhunde zu, halten an. Die Tiere heben den Kopf und schauen was los ist. Und jetzt meint der Faher aus dem Auto springen zu müssen, damit er besser zu uns sprechen kann. Das Ergebnis sieht man auf meinen unscharfen Bild sehr gut…..
Damit ist der letzte Urlaubstag vorbei. Kamera noch für einen letzten Zeitraffer aufgebaut und ab ins Bett.
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201322. Nov. 2018 · #76
16. Oktober: Red Dunes Lodge und Rückflug
In der Nacht kam die Erkältung zurück. Verstopfte Nase und Husten. Für den Rückflug keine optimalen Vorraussetzungen. Am Morgen dann noch Auto beladen und gegen 10 Uhr das Zimmer räumen. Wir dürfen bis 13 Uhr bleiben und haben noch ein Mittagessen bekommen und sind dann die letzten 200km zum Flughafen gefahren. Da wir einen Hustensaft kaufen mussten, haben wir nicht die Hinterlandstrecke genommen, sondern sind die Hauptstraße B1 gefahren. Da die Straße asphaltiert ist, und vor allem viele LKW unterwegs sind, kommt sie einem sehr schmal vor.
Am Lake Oanob Resort haben wir die Aussicht genossen und einen Kaffee geschlürft. Danach noch das letzte Stück, durch Windhoek quälen und am Flughafen Auto abgeben, Gepäck abgeben, in einer Rumpelkammer als Lodge auf den Abflug warten.
Es ging überpünktlich los, der Flug war kurz nach 7 Uhr in Frankfurt angekommen, die Ausfahrt aus dem Parkhaus ging recht reibungslos. Einfach die Buchungsnummer gegen den Verkehrslärm anbrüllen und schon ist man draussen. Kurz den Scheibenwischer angetippt und ab in den morgendlichen Verkehr und mit einer gemütlichen Fahrt auf völlig überfüllten deutschen Straßen endet die Reise am 17. Oktober um 10 Uhr 30 an unserer Haustüre.
Eine kleine Statistik mit Fazit zum Schluss
Erster Flug mit Air Namibia, war in der BC ganz OK, zumal wir auf dem Rückflug Reihe 4 und 5 nur für uns hatten, wir nichts gegessen haben und um 22 Uhr das Licht aus war. Dank Medizin habe ich sogar fast 8h geschlafen auf dem Rückflug. In Summe ist Air Namibia natürlich nicht auf dem Niveau der etablierten, aber so schlimm wie im Forum manchmal klingt haben wir es nicht empfunden. Der Direktflug hat schon enorme Vorteile gegenüber der Umsteigeverbindung über Johannesburg.
22 Tage in Namibia und Südafrika
11 verschiede Unterkünfte, Flop Twe Rivieren, Top alles andere. Extra-Top Room No. 10 in der Red Dunes Lodge.
Auto Toyota Hilux 2,4l Diesel Pickup Automatik mit Canape Aufbau. Hilux mit Automat, Premiere aber besser als Handschalter. Letzte Reise mit einem Hilux. Ein Pickup ist einfach zu unpraktisch, und man wird ja auch nicht jünger.
3280 km laut Avis Abrechnung gefahren (unsere eigene Aufzeichnung hat dieses Mal nicht funktioniert, laut Routenplan waren geplant 2589 km )
Eine in Summe sehr schöne Reise mit den Schwächen Sandsturm und Erkältung.
Danke fürs Mitkommen, Danke-Button drücken und Kommentieren. 2019 wird Afrika ausgelassen und wir begeben uns mal wieder Richtung Norden.
H.Badger1'822 Beiträge · seit 201622. Nov. 2018 · #77
Hallo Andreas, ich habe deinen Bericht sehr gern mitverfolgt und habe Text und vor allem die schönen Fotos sehr genossen. Vor allem der KTP-Teil hat Sehnsüchte befeuert.
loeffel1'412 Beiträge · seit 201322. Nov. 2018 · #79
Hallo Andreas,
auch von mir vielen Dank für den Bericht, der bei uns viele Erinnerungen an unsere sehr ähnliche 2016er Tour und tatsächlich auch wieder ein paar Sehnsüchte geweckt hat. Wie immer bei euch schöne Bilder und tolle Unterkünfte.
Hyänen und Geparde im KTP halte ich ja immer noch für Fake News 😉 , aber in ein paar Jahren kann ich das vielleicht ja revidieren. Tatsächlich habe ich doch neulich beim Frühstück angemerkt, man könnte ja vielleicht in ein paar Jahren nochmal über eine Südtour inklusive KTP nachdenken ... 😗
Dandelion547 Beiträge · seit 201722. Nov. 2018 · #80
Guten Abend Andreas,
von mir ebenfalls den herzlichsten Dank für deinen Bericht und die schönen Fotos. Du hast mit deinen Schilderungen die Vorfreude auf unseren kommenden Urlaub im August sehr gesteigert, zumal wir ja teilweise in denselben Unterkünften nächtigen werden. Ich habe an anderer Stelle hier im Forum schon mal geschrieben, dass solche grandiosen Sichtungen die Erwartungen anderer erhöhen. Bleibt zu hoffen, dass uns die Sichtungsfee ebenfalls halbwegs wohlgesonnen ist und wir vom KTP nicht enttäuscht sind.