fussohle381 Beiträge · seit 200908. Nov. 2018 · #122
Hallo Annick, halleluja, Ihr seid ja immer noch in Malawi.....ich bin so aufgeregt....wie lang dauerts denn noch:-) bis Ihr bei mir seid. lg petra
spirit-of-zambia.com
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200809. Nov. 2018 · #123
@Antje
Ja Majete hat uns viel besser gefallen als Nkhotakota. Wir haben uns auch weniger verarscht gefühlt! 🙂
Was die Elis anbelangt, wir hatten echt Glück. Sie standen direkt alle am Wasserloch. Und so konnten wir nach einer Weile auch den Hide ohne Problem verlassen.
So viele Hippos und Crocs konnten wir in Majete leider nicht sehen. Wir sind zwar den Shire River entlang gefahren aber die Viecher waren einfach zu weit entfernt um gescheite Fotos zu schiessen.
Die Ngona Lodge ist schon OK. Wir mögen es aber etwas ruhiger..... 😎
Die Reise ist noch nicht zu Ende..... 😄
@Sascha
Welcome! 🙂
@Petra
Geduld, Geduld! Man muss die Momente langsam geniessen....... 🤪
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200809. Nov. 2018 · #124
Fortsetzung
Zuerst geht es auf die Gravel Road bis nach Chikwawa.
In Chikwawa beobachten wir mehrere verlassene Häuser.
Wir fragen uns wieso denn sie sind echt noch bewohnbar. Bei der Ueberquerrung vom Shire River treffen wir auch wieder die üblichen Polizeikontrollen.
Am Strassenrand kann man unterwegs allerhand kaufen.
In den Dörfern konzentriert sich das Business entlang der Hauptstrasse.
Gegen 12 Uhr sind wir in Blantyre. Sie ist die grösste Handels und Industriehauptstadt von Malawi. Sie liegt in den Shire Highlands, ein hügeliges Gebiet. Die Topographie variirt zwischen 780 und 1600m über dem Meeresspiegel. Blantyre ist auch die zweitgrösste Stadt von Malawi mit seinen 1'100 000 Einwohnern. Da es Samstag ist, fährt es sich leicht durch die Stadt. Die Büros sind meistens geschlossen. Die Casa Mia Lodge erreichen wir durch diese kleine Strasse.
www.blantyreaccommodation.com
Die Unterkunft liegt nur einen Steinwurg vom Stadtzentrum. Wir bekommen Zimmer 4.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200812. Nov. 2018 · #125
Fortsetzung
Danach bechliessen wir eine Kleinigkeit in der Nähe zu essen. Zu Fuss erreichen wir dieses Gebäude.
Wir nehmen im ersten Stock auf der Terrasse Platz. Die Jugend scheint sich hier zu treffen.
Wir essen einen Salat und trinken Wasser dazu. Später laufen wir Richtung Zentrum. Wir kommen zuerst am Sunbird Mount Soche vorbei. Kein schönes Gebäude. Sieht wie ein Bunker aus.
Wir werden auch sehr schnell von 5 merkwürdigen Typen verfolgt. Wir tun so als würden wir nichts bemerken und begeben uns Richtung Hauptmarkt.
In der Stadt ist nicht viel los. Die Typen sind immer noch auf unsere Fersen. Irgendwie haben wir ein unangehnemes Gefühl. Beim Peoples Supermarkt können wir sie zum Glück abhängen. Wir entscheiden uns sofort in die Lodge zurückzukehren. Wir passieren zuerst das Krankenhaus.
Unweit von der Casa Mia Lodge werden wir auf dieses Schild aufmerksam.
Wir betreten die Anlage.
Der Chef des Hauses empfängt uns ganz herzlich. Durch seine Bude gelangen wir in den riesen Garten der Villa Costante.
Von da aus hat man einen Ueberblick auf die Stadt.
Heute findet die Bundesliga statt!
Anschliessend geniessen wir die Poolanlage vom Hotel. Das Abendessen nehmen wir im Casa Mia ein.
Es ist bei den Expats sehr beliebt. Da treffen wir auch wieder unsere 2 englische Familien aus der Ngona Lodge. Die Welt ist klein. Das Steak von Toni mit dem Reis schmeckt ausgezeichnet.
Schade dass Meins zäh ist . Die French Fries sind "soggy" und schmecken furchbar.... 😣
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200813. Nov. 2018 · #126
19.09.2018
Das Frühstücksbuffet vom Casa Mia wird uns nicht vom Hocker hauen!
FAZIT CASA MIA LODGE - günstige Lage unweit vom Stadtzentrum - saubere Zimmer - nette Poolanlage - freundliches Personal - Küche comme ci comme ça - Preis/Leistung OK
Um 9 Uhr verlassen wir Blantyre. Wie üblich können wir am Strassenrand Einkäufe erledigen.
Wir kommen auch an mehrere Dörfer vorbei.
Auf einmal sehen wir einige Burschen am Strassenrand die komisches Zeug anbieten.
Wir halten an und bemerken dass es sich um gegrillte Mäuse handelt! Igitigit
Scheint hier eine Delikatesse zu sein...... 🙄
Obst und Gemüse würden wir aber zu jeder Zeit hier kaufen. Es sieht immer sehr appetitlich aus.
Eine Ziege möchte ich aber in diesem Land nicht sein. Sie werden so lebendig transportiert. Es ist unschön zuzusehen wie sie gefesselt werden....
Und so vergeht die Zeit durch abwechslungsreiche Landschaften.
4 1/2 Stunden später erreichen wir das Sunbird Livingstonia in Senga Bay, eine riesige und ältere Hotelanlage. Es ist Sonntag und das Hotel ist bumsvoll. Viele Einheimische aus Lilongwe verbringen hier ihr Wochenende. Wir bekommen Zimmer 212.
Das Hotel benötigt unbedingt einen Face Lifting. Ein Flügel des Hotels ist auch geschlosssen wegen Renovierung. Unser Zimmer ist altmodisch und beinhaltet ein grand Lit und ein Einzelbett.
Es ist echt nicht sehr romantisch.....
Der tolle Strand und der grosse Pool entschädigen aber ein wenig.
Den Sundowner
sowie das Abendessen geniessen wir draussen auf der Restaurantterrasse. Die fried noodles mit Chicken, Gemüse und Ginger schmecken sagenhaft!
Preis pro Nacht für das Zimmer mit Frühstück: 140 US$
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200814. Nov. 2018 · #127
20.08.2018
Wir haben gut geschlafen. Das Frühstücksbuffet erweist sich als reichhaltig, vielseitig und miam miam. Die Anlage hier sieht schon toll aus.
Schade dass die Zimmer so deprimierend aussehen. Am Strand ist noch nicht viel los.
Eine Firma aus Lilongwe hat heute ihren Workshop im Hotel.
Wir schwimmen eine Runde im Pool und ziehen uns um.
Es geht heute morgen zur Nyika Crocodile Farm. Sie liegt nur 7 Kilometer vom Hotel entfernt.
Da werden wir von Basilio sehr herzlich empfangen. Eintritt pro Person: 1000 Kwachas
Basilio fängt an über die Farm zu erzählen. Hier gibt es 16500 Crocs. Sie werden für ihre Haut grossgezogen. Italien ist der Kunde Number 1. Er führt uns von Becken zu Becken.
Die Grösse der Krokodile ändert sich nicht wirklich, nur ihr Alter. Mit 4 Jahren sind die Crocs immer noch winzig. Sie könnten laut Basilio bis 160 Jahren alt werden!
Heute ist Fütterungstag. Es wird jeden zweiten Tag der Woche gefüttert. Jeder dieser Jungen bekommt etwa ein halbes bis ein volles gehacktes Huhn. Wieso gehackt? Bei den meisten Krokodile werden mehrere Zähne entfernt um zu vermeiden dass die Haut des anderen beschädigt wird während sie sich stapeln...... 😣
Vor jeden Becken wird genau alles notiert.
Die Arbeiter müssen da immer ihre Füsse desinfizieren bevor sie die Becken betreten.
Es ist schon wahnsinnig so viele Crocs auf einmal zu sehen! 🙄
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200815. Nov. 2018 · #128
Fortsetzung
Echt so eine Croc Farm habe ich noch nie gesehen!
Nachdem die Crocs 5 Jahre lang mehr Hühner als der durchschnittliche malawische Haushalt genossen haben, endet ihr Leben. Sie werden zur Metzgerei gebracht, einem abgelegenen Gebäude auf dem Hof. Basilio möchte uns den Ort aber nicht zeigen. Er will uns auch nicht erklären wie die Crocs getötet werden. Wir bestehen aber darauf. Schlussendlich erzählt er es uns. Es wird irgendwo an ihrem Hals, unter ihren Köpfen wo es weicher ist, eingeschnitten. Dann wird ein Draht in den Rückenmarkt eingeführt um sie schnell zu töten....... Dann wird enthäutet und die Haut gereinigt. Zum Schluss salzt man die Haut und legt sie in einem kalten Raum der für den Export bestimmt ist.
Es gibt auch eine Reihe erwachsener Krokodile, deren Zähne noch intakt sind. Diese Erwachsenen werden auch nicht geschlachtet und dienen zur Herstellung von Eiern.
Einem Männchen stehen 7 Weibchen zu. Nach der Paarung von Mai bis Juli beginnen die Weibchen im September mit der Eierablage und können jeweils 40 bis 100 Eioer produzieren. Die Farm beschäftigt 20 Mitarbeiter. Wir gucken uns noch einige Erwachsene an
und verlassen die Farm. Wir entscheiden uns noch die Stuart M Grant Fischfarm zu besuchen. Es ist nur einen kleinen Abstecher bis dahin. Wir fahren an einer Kaserne vorbei und 2 Soldaten lächeln uns freundlich an. Wir halten an und kommen ins Gespräch. Sie sind durstig und fragen uns ob wir Wasser dabei hätten. Haben wir leider nicht. Wir fragen aber welche Getränke sie bevorzugen. Die Antwort: Fanta! Wer weiss vielleicht finden wir irgendwo noch Fanta Flaschen. You never know! Bald erreichen wir die Fisch Farm.
Gerade daneben befindet sich der Anlegesteg für die Blue Zebra Lodge Gäste.
Da gibt es auch eine Rezeption und ein kleines Geschäft. Tatsächlich finden wir da Fanta Flaschen. In der Fisch Farm spricht leider Niemand Englisch und der Chef ist abwesend. Wir gucken uns schnell die Anlage an.
Eines haben wir aber verstanden. Der Kunde Number 1 hier ist China. Wir verabschieden uns danach und stoppen wieder vor der Kaserne. Die 2 Soldaten sind noch da und freuen sich wie kleine Kinder als sie die Fanta Flaschen sehen.
Auch in Malawi sieht man immer wieder die Kinder mit selbstgebastelten Spielzeuge.
In den Dörfern hat man auch seine eigene Weise den Fisch zu trocknen.
Den Nachmittag verbringen wir in der Lodge zwischen Strand und Pool.
Zum Abendessen gönnen wir uns Fisch. Schmeckt sehr gut.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200816. Nov. 2018 · #129
21.08.2018
Das Frühstücksbuffet ist genauso lecker wie gestern. Es gibt frische Früchte, Säfte, verschiedene Brote und warme Gerichte.
Da braucht man echt kein Mittagessen! Danach besuchen wir zu Fuss die Safari Beach Lodge. Sie liegt unweit von der Sunbird Livingstonia Lodge entfernt. Das Schild sieht schon vielversprechend aus.
In der Lodge gibt es aber keine Gäste. Die Chalets sehen auch echt "basic" aus. Die Poolanlage wirkt aber sauber.
Wie bei Norman Carr Cottages, bietet diese Lodge auch keinen richtigen Strand an.
Ein kleines Fischerdorf befindet sich daneben und sorgt für Unterhaltung.
Auf dem Weg zurück treffen wir einige Einheimische. Sie grüssen uns immer freundlich.
Kurz vor der Sunbird Lodge gibt es auch ein Dorf mit Brunnen.
Wir gucken eine Weile das Hin und Her.
Anschliessend besuchen wir noch den Campingplatz von unserer Lodge.
Alles ist sehr gepflegt aber seit gestern leer. Den Rest des Tages verbringen wir am Strand beim Baden und Lesen. Hier fühlt man sich echt in Urlaub.
Am Abend gönnen wir uns den üblichen Sundowner und essen ein Steak mit Salat. Schmeckt sehr gut.
fussohle381 Beiträge · seit 200916. Nov. 2018 · #130
yippi....na da bin ich ja mal gespannt....ich kann dir leider die nächsten tage nicht folgen, da wir ja wir die nächsten tage unseren garagenweihnachtsmarkt zugunsten zambia veranstalten. aber ich werde vielleicht zwischendurch mal "spinksen" können. lg petra
spirit-of-zambia.com
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200819. Nov. 2018 · #131
Fortsetzung
Gleich nach dem Frühstück verabschieden wir uns vom Sunbird Livingstonia.
In der Nähe von Salima begegnen wir diesen Läufern.
Sie gehören der Military Police.
Sie besteht aus mehrere Gruppen und es wird ordentlich geschwitzt.
Nach Salima nehmen wir die Richtung Lilongwe. In der Haupstadt finden wir ohne Problem die M12 die uns nach Sambia führen wird. Die Polizeikontrollen häufen sich auch. Am Strassenhand wird wie üblich in der Dörfern verschiedene Wahre verkauft.
Der Verkehr wird mit den Kilometern immer geringer.
Es gibt immer interessante Strassenszenen zum fotografieren.
Kohleverkauf wird hier grossgeschrieben.
Die Landschaft ändert sich mit der Zeit.
In manchen Dörfern findet einen Markt statt.
Man lädt so viel man kann auf die Wagen made in China.
Rehema546 Beiträge · seit 201820. Nov. 2018 · #132
Hallo Annick, danke für diese "letzten" malawischen Etappen!
Diese Croc-Farm ist schon abgefahren - und gruselig..... Meine Kinder schauten mir über die Schulter und meinten einstimmig: wie gut, dass wir dort nie waren! 16.500 Crocs - vor ca. 1 Jahr hieß es mal, dass am Lake Malawi (ich weiß nicht mehr wo) Krokodile aus einer CrocFarm ausgebrochen seien, und man dort in der Nähe deshalb gerade nicht schwimmen könnte..... Jetzt kann ich mir die Dimensionen etwas vorstellen! 🙄 (da es aber eh in einer Gegend war, wo wir nie hingingen, habe ich mich damals nicht näher damit befasst)
Eine etwas kritische Anmerkung erlaube ich mir in die Runde zu Eurem "Fanta-Geschenk" an die beiden Soldaten: Sie sagen "wir haben Durst". Und - ist das ein Grund, dass wir Weißen ihnen dann eine Fanta kaufen sollten? Sie bitten um etwas zu trinken, weil sie Durst haben (das ist uns an diversen Stellen auch öfters begegnet - aber nicht etwa in der Wüste...). Bitte, hab ich richtig gehört??? Ich meine, die stehen doch nicht zum ersten Mal auf ihrem Posten!? Die wissen doch, dass sie dort den Tag verbringen!? Und dass sie da im Verlauf mal Durst bekommen werden??? Wenn ich unterwegs bin, weiß ich auch, dass ich Durst bekommen werde, und nehme mir deshalb entsprechend Wasser (!!!) mit (Fanta gibt es bei uns nur als besondere Ausnahme).
Für Euer Gefühl habt ihr Ihnen eine Freude gemacht - und das will ich für diesen Augenblick auch nicht in Abrede stellen. Man mag meine Sicht hier nicht teilen, aber ich denke, genau diese Reaktion, wenn wir dann geben, was sie wünschen (oft genug geradezu fordern), hat über die letzten Jahrzehnte dazu geführt, dass diese Menschen an ganz vielen Stellen eben NICHT mehr selber für sich sorgen, sondern die Hand aufhalten. Genau diese dreiste Haltung ist uns in Malawi eben permament begegnet: "...ich brauche - nun gib du mir...". Das hat ziemlich enorme Ausmaße - im kleinen Alltag, durch alle Hierarchien und Sozialen Schichten hindurch bis hin zur Politik und der Erwartung, die "westlichen Länder" müssen geben, was sie "brauchen".
Ich glaube eben NICHT, dass diese Entwicklung nur durch das Verhalten der "Großen" zustande gekommen ist, sondern ebenso durch das vielfältige Verhalten in abertausend solcher Situationen, wie von Dir geschildert. Es fällt uns schwer, in einer solchen Situation nicht gönnerhaft zu sein. Wenn wir ablehnen, fühlen wir uns mies. Das geht mir nicht anders. Manchmal zerreißt mich eben diese Spannung, wenn ich auf diesem Kontinent lebe. Aber geben wir diesen Menschen doch endlich wieder die Würde, für sich selbst zu sorgen - zumindest in solchen Situationen, wo sie es ohne weiters könnten!
Und zum Abschluss vielleicht als erheiternder Tip zu den von Dir oft bemängelten "sloggy" Chips in (aus meiner Sicht guten ) Restaurants: Was wirklich hilft: Öfter mal am Straßenrand die dort angebotenen Pommes essen - danach ist jeder Pommes in einem halbwegs anständigen Restaurant ein knackiger Genuss!!! 🤩 😄
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200820. Nov. 2018 · #133
@Antje: danke dass du deinen Senft dazu gebracht hast! Ja die Croc Farm fanden wir auch nicht besonders romantisch...Basilio sagte uns auch dass es manchmal vorkommt dass kleine Dörfer sie um Hilfe bitten. Wenn ein Croc sich im Lake Malawi verschwommen hat, kommen seine Mitarbeiter und fangen es. Das Krokodil wird dann zur Croc Farm gebracht. Die 2 Soldaten waren einfach goldig. Wir konnten nicht wiederstehen. Ich verstehe aber deine Reaktion.
Fortsetzung
Und so vergeht die Zeit
bis nach Mchinji.
Sehr bald darauf kommt dann die Grenze nach Sambia: Mwami Post Border. Da herrscht ein riesiges Gnusch. Wir parken schon einmal den Wagen. Einige Kerle die uns Sambia Kwachas gegen US$ tauschen wollen sind auf unsere Fersen. Der Kurs 1 US$ = 8 Kwachas ist aber so schlecht dass wir erst einmal darauf verzichten. Wir erklären den Leuten das wir schon Sambia Kwachas besitzen. Sie verschwinden endlich. Um aus Malawi auszureisen muss man schon einmal die TIP/TEP Taxe begleichen. Kostet 10'000 Malawische Kwachas. Dann kommt die Sambia Seite. Wir besuchen zuerst das "Road Tolls" Office wo wir 20US$ loswerden. Beim Motor Insurance Office haben wir Glück. Die Dame braucht unbedingt US$. Sie tauscht uns 50 US$ zum Kurs 1US$ = 9 Sambia Kwachas. Immer noch besser als bei den Kerlen draussen. Der normale Kurs: 1 US$ = 10 Kwachas Dann bezahlen wir: Motor Insurance: 200 Sambia Kwachas Cross Border: 40 Sambia Kwachas Carbon Tax: 70 Sambia Kwachas Das macht schon viele Kwachas.....
Bis wir den ganzen Papierkram hinter uns haben vergehen 45 Minuten. Dann fahren wir Richtung Chipata wo wir im Protea Hotel ein Zimmer reserviert haben. Das Hotel befindet sich nur 5 Minuten vom Stadtzentrum und 15 Kilometer bis zur Grenze. Die Rezeption mit Eingangshalle ist grosszügig.
Der Swimming Pool draussen macht echt einen guten Eindruck.
Wir bekommen Zimmer 218. Es ist sehr gut ausgestattet. Man findet Satelitenfernseher, Minibar, Tea/Coffee Station, Safe, Aircon, richtige Vorhänge.
Das Badezimmer ist auch zweckmässig eingerichtet.
Wir verbringen den Rest des Nachmittags am Pool beim Lesen.
Wir sind nicht die Einzigen. Eine italienische Gruppe leistet uns Gesellschaft. Das Abendessen, Chicken Curry, sowie der Chardonnay erweisen sich als La crème de la crème. Es tut gut sich wieder einmal richtig verwöhnen zu lassen. 😛
Das Personal ist sehr freundlich und man fühlt sich wie Zu Hause.
tonicek34 Beiträge · seit 201420. Nov. 2018 · #134
Danke schön, Annick für den Bericht u. die vielen Bilder.
Sind die 130 $ nicht bißchen viel für ein Hotelzimmer? Oder ist das dort das gängige Preisgefüge?
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200820. Nov. 2018 · #135
Guten Abend tonicek,
130 US$ ist schon viel Geld. Aber wenn Preis und Leistung stimmen, bin ich gerne bereit in mein Porte-Monnaie zu greifen. Beim Protea Hotel habe ich keinen Cent bereut! 🙂
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200821. Nov. 2018 · #136
23.08.2018
Das Frühstücksbuffet um 8 Uhr geniessen wir in vollen Zügen.
Es lässt keine Wünsche offen.
Wir nehmen uns Zeit.
FAZIT PROTEA HOTEL CHIPATA - grosses Hotel aber doch sehr gemütlich - nette Zimmer wo alles funktionniert - tolles Schwimmbad - sehr gute Küche - sehr freundliches Personal - bewachter Parkplatz - Preis/Leistung ganz OK Zu jeder Zeit gerne wieder! 😎
1 1/2 Stunde später verlassen wir Chipata. Zum Glück sagte man uns an der Rezeption man müsse Richtung M12 Lundazi fahren. Nirgendwo steht etwas von South Luangwa NP.
Die Teerstrasse ist im Gross und Ganzem in einem guten Zustand. Es gibt nur wenige Baustellen. Wir fahren an verschiedene Dörfer vorbei.
Am Strassenrand wird immer irgend eine Wahre verkauft.
Punkt um 11.30 erreichen wir unsere Unterkunft: Flatdogs Camp. www.flatdogscamp.com
Das Camp liegt an der Grenze des South Luangwa NP. Da werden wir von Jessica, Adrien und Paulo mit einem Welcome Drink recht herzlich empfangen. Gleich danach können wir unser Zelt Nr 3 beziehen.
Es verfügt über eine Terrasse
mit River View
3 Betten
Tea/Coffee Station.
Es gibt genügend Platz um unsere Sachen zu verstauen.
Eine Tür führt in ein schattiges Bad im Freien mit Dusche
Toilette
und Waschbecken.
Es gibt 24 Stunden Strom und jeder Gast bekommt bei Ankunft einen Hotspot Voucher für das Wifi. Er ist aber nach einer Stunde schon verbraucht. Der Nächste muss man bezahlen.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200822. Nov. 2018 · #137
Fortsetzung
Um 13 Uhr gibt es Mittagessen. Wir gucken uns noch schnell das Schwimmbad an
sowie der Souvenirladen.
Dann begeben wir uns zum Restaurant.
Wir können leider nicht sehr lange auf der Terrasse sitzen bleiben denn wir bekommen Besuch.
Jessica ruft wir sollen ins Restaurantgebäude Platz nehmen. Machen wir auch gleich.
Von da aus können wir auch das Geschehen verfolgen. Die Elis fühlen sich hier wie Zuhause!
In unserem Package von 860 US$ pro Tag, ist die Vollpension + 2 Game Drives am Tag inbegriffen. Wir können uns einfach von der Karte aussuchen was wir essen wollen. Finden wir echt gut. So wird auch nicht viel verschwendet. Wir entscheiden uns für Stir Fried Chicken with Noodles. Schmeckt super. Ein Glas Hauswein kostet 4,5 US$ und ein Bier 2,8 US$. Werden wir schon verkraften. Die Elis verschwinden in der Zwischenzeit. Später erfrische ich mich im Schwimmbad bis ich ein Geräusch hinter einem Baum höre. Ich habe gerade noch Zeit den Pool zu verlassen und mich hinter einem Gebüsch zu verstecken. Die Zeit um meine Sachen vom Liegestuhl mitzunehmen reicht nicht...... Und schon ist er da!
Ich höre Jessica schreien ich solle mich ja nicht vom Fleck rühren. Zum Glück hat sich mein Toni für eine Siesta im Zelt entschieden. Er wäre sonst ausgeflippt. Einige Minuten später kommt auch noch Nachschub.
Sie bedienen sich am Baum.
Sie stehen nicht sehr weit von mir entfernt.
So einen Fuss möchte ich nicht auf meinem Körper spüren.....
Erst jetzt bemerke ich auch dass ich vor Angst schwitze. Die Elis bemerken mich nicht.
Nach einer Stunde, eine Ewigkeit für mich, verschwinden endlich die Beiden. Ich nehme schnell meine Sachen vom Liegestuhl und renne zu unserem Zelt. Mein Toni wundert sich was ich die ganze Zeit gemacht habe...... Um 15.30 ist Tea Time. Es werden auf der Restauranterrasse Getränke und Leckereien angeboten. Da machen wir auch mit Petra (Fussohle aus dem Forum) Bekanntschaft. Wir hatten uns da verabredet.
Sie arbeitet momentan in der Nähe an Brunnenprojekte. Wir reden eine Weile. Sie ist echt motiviert.
Dandelion547 Beiträge · seit 201722. Nov. 2018 · #138
Hallo Annick, na, das war ja mal eine Sichtung der ganz besonderen Art 😗 . Da wäre mein Blutdruck auch ganz schön in die Höhe geschnellt. Aber tolle Fotos sind dabei herausgekommen. So nah konnte ich einem Eli noch nie ins Maul schauen 😉
Liebe Grüße Kordula 🙂
Topobär5'479 Beiträge · seit 200922. Nov. 2018 · #139
Das man bei den Übernachtungspreisen die Getränke noch zusätzlich bezahlen muss finde ich sehr kleinkariert. Das kenne ich von Unterkünften dieser Preisklasse anders.
Martina56573 Beiträge · seit 201422. Nov. 2018 · #140
Hallo Annick, was für ein nerveraufreibendes Erlebnis. Hattest Du kein Herzrasen? Im wahrsten Sinne des Worte: Auge in Auge mit den Elis! 😈 😈 Unglaublich. Ich weiß nicht, wie ich in der Situation reagiert hätte.
Danke für diesen mal wieder überaus interessanten Bericht!