felix__w schrieb:Danke für alle Antworten. Für die Jungs könnte Pool und Geparden noch interessant sein (besser als Bäume 😎 ) Und noch wichtiger WLAN oder MTC Empfang nach 8 Tagen offline im KTP ...Im letzten Oktober.
Die Campsite tönt im Mesosaurus Camp besser.
Brauchen wir für April (Sonntag 14.) eigentlich eine Reservation oder sollte ich da sowieso einen Platz bekommen? Dann würde ich einfach mal vorbei gehen und schauen wie uns Mesosaurus und Quiver Tree gefällt.
Ich las schon von beiden Campsites, dass sie (relativ) leer waren.
@motorradsilke: wann wart ihr da als es so viel Platz hatte?
Felix
Alternative zu Mesosaurus Fossil Camp
freshy schrieb:Letzteres stimmt nicht uneingeschränkt. Als wir da waren, hatten sie Jungtiere, ca. 4 Monate alt. Die wurden gefüttert, als wir mit ihnen im Gehege waren.felix__w schrieb:Am 14. April beginnt die Osterwoche. Möglich, dass dann in NAM und SA Ferien beginnen. Kannst du googeln. Quivertree kannst du fast von der Straße aus sehen. Zum Mesosaurus Restcamp musst du ab der Rezeption noch ein Stück weit fahren. Aus dem Gedächtnis würde ich sagen, dass mir das Hin- und Herfahren und dann ggf. buchen und noch einmal hin zu weit wäre.
Brauchen wir für April (Sonntag 14.) eigentlich eine Reservation oder sollte ich da sowieso einen Platz bekommen? Dann würde ich einfach mal vorbei gehen und schauen wie uns Mesosaurus und Quiver Tree gefällt.
Felix
Zu den Geparden: Ich kann mir vorstellen, dass den Jungs "Geparden hautnah" sehr gut gefallen würde. Doch können auch schon Kinder dafür sensibilisiert werden, was eine artgerechte Unterbringung ist. Das öffentliche Füttern ist sicherlich Geschmacksache, aber ich will dem Besitzer mal Ehrlichkeit unterstellen, wenn er sagt, dass diese Tiere nicht mehr ausgewildert werden können.
Keinesfalls fällt jedoch das Streicheln unter die Rubrik Geschmacksache. Auch Menschen haben Krankheiten oder Parasiten, die dabei auf die Tiere übertragen werden können. Die Tiere sind durch ihre Mahlzeit abgelenkt und lassen es geschehen.
Ich möchte nicht wissen, wie viele unterschiedliche unbekannte Menschenhände pro Tag und Woche über Kopf und Rücken der wilden Tiere streicheln. Das sind doch keine domestizierten Schmusekatzen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Geparden sich dabei wohlfühlen. Geschwiege denn, dass sie die Berührungen genießen. Das Füttern vorher geschieht übrigens mit größter Vorsicht durchs Gitter.
Nix für ungut,
freshy
Und dann durften wir sie auch eigentlich nicht streicheln, so wurde es gesagt. Nur, er hat dann oft nicht so genau hin gesehen;).
Logi schrieb:Hätte man ihm das dann nicht schon längst verboten, die Tiere weggenommen o.ä.?freshy schrieb:Keinesfalls fällt jedoch das Streicheln unter die Rubrik Geschmacksache. Auch Menschen haben Krankheiten oder Parasiten, die dabei auf die Tiere übertragen werden können. Die Tiere sind durch ihre Mahlzeit abgelenkt und lassen es geschehen.Ich möchte hier noch ergänzen, dass diese Art von Touristenbespaßungen bereits seit Jahren verboten sind! Auch wenn sich gelegentlich das Fernsehen zu Filmaufnahmen einfindet: der Halter verstößt gegen das Gesetz - schlicht und einfach.
LG
Logi
Hätte man ihm das dann nicht schon längst verboten, die Tiere weggenommen o.ä.?wenn es jemand anzeigen würde. Aber der Tourist, der gerade wegen des "Streichelns" dorthin kommt, wird es kaum zu Anzeige bringen. Es ist und bleibt verboten. Es darf - ohne Ausnahmegenehmigung - keinerlei Kontakt zwischen ungeschulten Personen und großen Wildkatzen mehr stattfinden.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hallo,
sorry, aber wenn ich dann sowas schon lese:
just my 2 cents..
sorry, aber wenn ich dann sowas schon lese:
Und dann durften wir sie auch eigentlich nicht streicheln, so wurde es gesagt. Nur, er hat dann oft nicht so genau hin gesehen;).würde ich allein deswegen Abstand von einer solchen Unterkunft nehmen. Ein Unternehmen, dass sich mit dem Ziel der Gewinnmaximierung so wenig um Recht und Gesetz zum Schutz der Tiere, wegen derer die Gäste überhaupt kommen, schert, hat m.E. keinen N$ Umsatz verdient.. Vor allem wenn es hervorragende und sympathische Alternativen gibt.
just my 2 cents..
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Diese Thematik wurde hier schon vielmals diskutiert: Es ist einfach ein mehr als zweischneidiges Pferd 🤪 😊
Welche Alternative haben Geparde oder auch andere Wildtiere, deren Lebensraum sehr eingeschränkt wird. Bei Nahrungssuche greifen sie auf Farmen zurück und der Farmer freut sich und macht Harakirie aus ihnen 🙁
Bei den Quivertrees leben sie in einem riesigen Gehege, das großen Auflagen unterliegt. Ich möchte keine Lanze für die Farm brechen,
denn die Touris sind dort nur lästig, aber das Halten der Geparde habe ich wo anders schlimmer gesehen und erlebt.
Welche Alternative haben Geparde oder auch andere Wildtiere, deren Lebensraum sehr eingeschränkt wird. Bei Nahrungssuche greifen sie auf Farmen zurück und der Farmer freut sich und macht Harakirie aus ihnen 🙁
Bei den Quivertrees leben sie in einem riesigen Gehege, das großen Auflagen unterliegt. Ich möchte keine Lanze für die Farm brechen,
denn die Touris sind dort nur lästig, aber das Halten der Geparde habe ich wo anders schlimmer gesehen und erlebt.
Alexander von Humboldt
"Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben."
Ohne zu weit auf einer OT-Problematik rumreiten zu wollen: es geht hier nicht um Fragen des Wildlife-Managements oder ob Geparden überhaupt in Gefangenschaft gehalten werden sollten. Das ist eine in der Tat andernorts zu Recht schon häufig kontrovers geführte, vielschichtige Debatte.
Vielmehr geht es darum, dass (a) Gepardenstreicheln und ähnliche Aktivitäten das Tierwohl absolut unnötig beeinträchtigen und (b) hier gesetzliche Regeln zum Tierschutz bewusst ignoriert werden (auch wenn es da - wie von Motorradsilke zurecht bemerkt, offenbar generell ein gewisses Durchsetzungsdefizit gibt).
Und nur weil es anderswo noch schlimmer ist, soll es ok sein? 😉
Viele Grüße
fidel
Vielmehr geht es darum, dass (a) Gepardenstreicheln und ähnliche Aktivitäten das Tierwohl absolut unnötig beeinträchtigen und (b) hier gesetzliche Regeln zum Tierschutz bewusst ignoriert werden (auch wenn es da - wie von Motorradsilke zurecht bemerkt, offenbar generell ein gewisses Durchsetzungsdefizit gibt).
Und nur weil es anderswo noch schlimmer ist, soll es ok sein? 😉
Viele Grüße
fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
fidel schrieb:Hallo,So unterschiedlich sind die Meinungen.
sorry, aber wenn ich dann sowas schon lese:Und dann durften wir sie auch eigentlich nicht streicheln, so wurde es gesagt. Nur, er hat dann oft nicht so genau hin gesehen;).würde ich allein deswegen Abstand von einer solchen Unterkunft nehmen. Ein Unternehmen, dass sich mit dem Ziel der Gewinnmaximierung so wenig um Recht und Gesetz zum Schutz der Tiere, wegen derer die Gäste überhaupt kommen, schert, hat m.E. keinen N$ Umsatz verdient.. Vor allem wenn es hervorragende und sympathische Alternativen gibt.
just my 2 cents..
Ich gehe eben gerade deswegen da hin. Mich interessieren als Touri die gesetzlichen Bestimmungen in dieser Hinsicht nicht, die muss ich nicht kennen. Zumal es dazu verschiedene Aussagen gibt.
Wir waren noch bei anderen Geparden, da wurde extrem darauf geachtet, dass man die Tiere nicht streichelt, das war auch nett, aber ich würde Quiver Tree jederzeit vorziehen. Dort wurde alkerdings gesagt, wenn die Tiere zu Einem kommen, wäre das ok, das würde so dem Gesetz entsprechen.
Na liebe Silke, dann könnte man Dir ja fast wünschen, dass bei so einer Gelegenheit eines der Tiere mal ein bisschen zuschnappt und es Dir richtig weh tut. Dann überdenkst Du vielleicht mal Deine Haltung. Wünsch ich dir natürlich nicht, denn ich will ja für mein gutes Karma sorgen.
Leider ist ja gegen Ignoranz noch kein Kraut gewachsen. Deshalb glaube ich auch, dass dieser Meinungsaustausch mit Dir hier nichts bringt.
Kopfschüttelnde Grüße
Lisolu
Leider ist ja gegen Ignoranz noch kein Kraut gewachsen. Deshalb glaube ich auch, dass dieser Meinungsaustausch mit Dir hier nichts bringt.
Kopfschüttelnde Grüße
Lisolu
lisolu schrieb:Leider ist ja gegen Ignoranz noch kein Kraut gewachsen.Das könnte man gegen (fast) alle hier im Forum sagen, da wir mit Langstreckenflüge ins südliche Afrika fliegen und dabei sehr viel CO2 verursachen. Da ignoriert man auch etwas wo man weiss, dass es nicht gut ist.
Ich selbst gehe nicht wegen eingesperrten Tieren zu einer Unterkunft. Aber deswegen vermeide ich sie auch nicht wenn der Rest stimmt.
Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia
Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia
Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht)
April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog
Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
Hallo Felix,
Ignorieren von etwas was nicht gut ist, tun wir wohl alle mal mehr oder weniger. Da stimme ich Dir zu. Hier geht es um das Ignorieren von Verboten, wie ja von Logi und Christian deutlich erklärt. Also explizit Aussagen wie : Verbote gehen mich nichts an, Gesetze im besuchten Land muss ich nicht kennen, etc. Lies noch mal richtig nach.
Ob man eine Farm besucht die eingesperrte Tiere hält, muss jeder für sich selbst entscheiden und das bewerte ich auch nicht.
LG
Lisolu
Ignorieren von etwas was nicht gut ist, tun wir wohl alle mal mehr oder weniger. Da stimme ich Dir zu. Hier geht es um das Ignorieren von Verboten, wie ja von Logi und Christian deutlich erklärt. Also explizit Aussagen wie : Verbote gehen mich nichts an, Gesetze im besuchten Land muss ich nicht kennen, etc. Lies noch mal richtig nach.
Ob man eine Farm besucht die eingesperrte Tiere hält, muss jeder für sich selbst entscheiden und das bewerte ich auch nicht.
LG
Lisolu
lisolu schrieb:Hallo Felix,Dann solltest du bitte mal richtig lesen, das habe ich so nämlich niemals behauptet.
Ignorieren von etwas was nicht gut ist, tun wir wohl alle mal mehr oder weniger. Da stimme ich Dir zu. Hier geht es um das Ignorieren von Verboten, wie ja von Logi und Christian deutlich erklärt. Also explizit Aussagen wie : Verbote gehen mich nichts an, Gesetze im besuchten Land muss ich nicht kennen, etc. Lies noch mal richtig nach.
LG
Lisolu
Ich habe geschrieben, dass es mich als Besucher nicht interessieren muss, ob das erlaubt oder verboten ist. Das liegt doch in der Verantwortung des Farmers.
Oder würdest du eine Unterkunft nicht buchen, weil dir hier im Forum Jemand sagt, die dürfen aber gar nicht 10 Bungalows haben, das verstößt gegen Bauvorschriften?
Das sind doch alles Dinge, die ich als Touri gar nicht wissen kann.
Ich will Logi und Christian ihre Kompetenz nicht absprechen, aber in der Hinsicht glaube ich den Farmern vor Ort. Vielleicht haben die ja die von Christian angesprochene Ausnahmegenehmigung?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die so etwas illegal machen können. Sie werben damit ja auf ihren Webseiten, da wäre es für die Behörden doch ein Leichtes, einen als Besucher getarnten Mitarbeiter hinzuschicken und dann das Ganze zu beenden.
Silke, Deine Worte :
Dann solltest du bitte mal richtig lesen, das habe ich so nämlich niemals behauptet.
Ich habe geschrieben, dass es mich als Besucher nicht interessieren muss, ob das erlaubt oder verboten ist. Das liegt doch in der Verantwortung des Farmers.
***
Und eben das hat der Farmer doch auch gemacht, er ist seiner Verantwortung gerecht geworden und hat Euch darauf hingewiesen, dass streicheln verboten ist, aber er hat dann eben mal nicht so genau hingeschaut ....... ( O- Ton Silke)
Das ist die Ignoranz Deinerseits die ich meine. Obwohl es angesagt wurde, wird es eben ignoriert. Sollte dann etwas passieren ist immer das Tier, bzw der Halter/ Betreiber verantwortlich und muss die Konsequenzen tragen.
Ich finde diese Einstellung traurig.
Gruß
lisolu
Dann solltest du bitte mal richtig lesen, das habe ich so nämlich niemals behauptet.
Ich habe geschrieben, dass es mich als Besucher nicht interessieren muss, ob das erlaubt oder verboten ist. Das liegt doch in der Verantwortung des Farmers.
***
Und eben das hat der Farmer doch auch gemacht, er ist seiner Verantwortung gerecht geworden und hat Euch darauf hingewiesen, dass streicheln verboten ist, aber er hat dann eben mal nicht so genau hingeschaut ....... ( O- Ton Silke)
Das ist die Ignoranz Deinerseits die ich meine. Obwohl es angesagt wurde, wird es eben ignoriert. Sollte dann etwas passieren ist immer das Tier, bzw der Halter/ Betreiber verantwortlich und muss die Konsequenzen tragen.
Ich finde diese Einstellung traurig.
Gruß
lisolu
Hallo Felix und ale anderen,
also wir waren ja 2016 auf Gariganus Farm.
Unsere Erlebnisse könnt ihr hier lesen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html?start=60
Kurz zusammengefasst: Ein Kinderparadies mit 11 Hunden, einem zahmen Warzenschwein und einem riesen Trampolin! UNsere Tohter hat bitterlich gewein, als wir dort wegfuhren. Witzige Deko überall. Der Bungolow war in die Jahre gekommen und das Bad hätte sauberer sein können.
Die Farmersfrau war erst etwas muffig und wurde aber dann zugänglicher und hat uns viel erzählt über die Farm, die Pferdezucht der Tochter und die Köcherbäume. Sie meinte, es sei selten geworden, dass sich Touristen für Ihr Leben interssieren und sie hätte deshalb den Spaß am Gastbetrieb verloren.
Als unsere Tochter heftiges Nasenbluten bekam, hat sie sich rührend gekümmert.
Zur Gepardenfütterung:
Die beiden weiblichen Geparden haben ein ca. 5 ha großes Gehege. Da hatt ich persönlich wenig Probleme mit der Haltung. Sie können selber jagen und werden nur etwas beigefüttert. Die Tiere wurden bei der Fütterung auch nur vom Besitzer angefasst. Wir durften ins Gehege, aber kein Tier durfte angefasst werden. Es gab dafür auch keine Gelegenheit. Meine Tochter durfte auf Nachfrage mit dem Besitzer relativ nah an eine Gepardin ran gehen.
Das Streicheln nicht erlaubt und gewünscht ist, wurde deutlich erkärt. Dass private Nachzucht von Wildtieren verboten ist, wurde erklärt. Deshalb sind die weiblichen und männlichen Tiere getrennt gehalten. Was kann man da noch falsch verstehen? Ist doch vollkommen klar, dass ich als Besucher, nicht versuche die Tiere anzufassen.
Die alte Gepardin wurde auch weiter weg von den Touristen gefüttert, mit der Begründung, dass sie alt und nicht mehr so fit sei und man ihr den Stress so nah an den fremden Menschen sein zu müssen ersparen möchte. Das Warzenschwein, dass ihr das Futter streitig machen wollte, blieb ihr aber nicht erspart 😉
Alles in Allem fand ich das Tierschutzmäßig ganz ok.
Bei den Katern sah das anders aus. Das Gehege war viel kleiner. Da ich aber ausserhalb der Fütterung die Tiere dort nie gesehen habe, bin ich nicht sicher, ob sie dort immer sind, oder ob sie nicht evt aus dem Gehege einen Zugang zu einem grösseren Areal haben. Da die beiden aber viel größere Fleischklumpen bekamen, deute ich das so, dass sie keine Möglichkeit zur eigenen Jagd haben. Aber reine Spekulation. Sollte jemand dort in nächster Zeit hinkommen, dann fragt doch mal nach. Ich habe es leider nicht getan.
Also, Felix, ich kan mit Kindern die Farm empfehen und da ihr ja Camper seid, ist das nicht so saubere Bad auch egal. Die Campside ist wie ein riesiger Parkplatz direkt am Fuße des Köcherbaumwaldes. Man kann also bis zur Dunkelheit bei den Bäumen bleiben.
Im Farmhaus gibt es übrigens auch eine interessante Fossiliensammlung und es hat die Farmersleute sichtlich gereut, dass wir uns die ausführlich anschauen wollten.
Es ist wie überall. Wenn mann freundlich und respektvoll mit den Meschen umgeht und sich für sie interessiert, dann bekommt man meistens auch Freundlichkeit zurück.
Viele Grüße
Sasa
also wir waren ja 2016 auf Gariganus Farm.
Unsere Erlebnisse könnt ihr hier lesen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html?start=60
Kurz zusammengefasst: Ein Kinderparadies mit 11 Hunden, einem zahmen Warzenschwein und einem riesen Trampolin! UNsere Tohter hat bitterlich gewein, als wir dort wegfuhren. Witzige Deko überall. Der Bungolow war in die Jahre gekommen und das Bad hätte sauberer sein können.
Die Farmersfrau war erst etwas muffig und wurde aber dann zugänglicher und hat uns viel erzählt über die Farm, die Pferdezucht der Tochter und die Köcherbäume. Sie meinte, es sei selten geworden, dass sich Touristen für Ihr Leben interssieren und sie hätte deshalb den Spaß am Gastbetrieb verloren.
Als unsere Tochter heftiges Nasenbluten bekam, hat sie sich rührend gekümmert.
Zur Gepardenfütterung:
Die beiden weiblichen Geparden haben ein ca. 5 ha großes Gehege. Da hatt ich persönlich wenig Probleme mit der Haltung. Sie können selber jagen und werden nur etwas beigefüttert. Die Tiere wurden bei der Fütterung auch nur vom Besitzer angefasst. Wir durften ins Gehege, aber kein Tier durfte angefasst werden. Es gab dafür auch keine Gelegenheit. Meine Tochter durfte auf Nachfrage mit dem Besitzer relativ nah an eine Gepardin ran gehen.
Das Streicheln nicht erlaubt und gewünscht ist, wurde deutlich erkärt. Dass private Nachzucht von Wildtieren verboten ist, wurde erklärt. Deshalb sind die weiblichen und männlichen Tiere getrennt gehalten. Was kann man da noch falsch verstehen? Ist doch vollkommen klar, dass ich als Besucher, nicht versuche die Tiere anzufassen.
Die alte Gepardin wurde auch weiter weg von den Touristen gefüttert, mit der Begründung, dass sie alt und nicht mehr so fit sei und man ihr den Stress so nah an den fremden Menschen sein zu müssen ersparen möchte. Das Warzenschwein, dass ihr das Futter streitig machen wollte, blieb ihr aber nicht erspart 😉
Alles in Allem fand ich das Tierschutzmäßig ganz ok.
Bei den Katern sah das anders aus. Das Gehege war viel kleiner. Da ich aber ausserhalb der Fütterung die Tiere dort nie gesehen habe, bin ich nicht sicher, ob sie dort immer sind, oder ob sie nicht evt aus dem Gehege einen Zugang zu einem grösseren Areal haben. Da die beiden aber viel größere Fleischklumpen bekamen, deute ich das so, dass sie keine Möglichkeit zur eigenen Jagd haben. Aber reine Spekulation. Sollte jemand dort in nächster Zeit hinkommen, dann fragt doch mal nach. Ich habe es leider nicht getan.
Also, Felix, ich kan mit Kindern die Farm empfehen und da ihr ja Camper seid, ist das nicht so saubere Bad auch egal. Die Campside ist wie ein riesiger Parkplatz direkt am Fuße des Köcherbaumwaldes. Man kann also bis zur Dunkelheit bei den Bäumen bleiben.
Im Farmhaus gibt es übrigens auch eine interessante Fossiliensammlung und es hat die Farmersleute sichtlich gereut, dass wir uns die ausführlich anschauen wollten.
Es ist wie überall. Wenn mann freundlich und respektvoll mit den Meschen umgeht und sich für sie interessiert, dann bekommt man meistens auch Freundlichkeit zurück.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Hallo,
wenn ich nun auch meinen Senf dazu gebe, kann man recht deutlich erkennen, dass sich die Familie Nolte doch mittlerweile an die Regeln hält, wenn man es mit Sasas Bericht vergleicht. Wir waren 2013 auf Gariganus, ob es damals schon solche Vorschriften gab, weiß ich nicht. Jedenfalls wurden die Gepardinnen von Frau Nolte im Gehege gefüttert.
Eine ließ sie durch ein Tor in eine andere Umzäunung, die verbliebene war Frau Noltes Aussage nach an einem Gesäugeleisten-Carcinom operiert worden und sei sehr Menschen-bezogen. So ließ Frau Nolte die zuschauenden Gäste zu der Gepardin herein und sagte ausdrücklich, man dürfe sie berühren, wenn sie zu einem käme. Die Gepardin lief zwischen den Gästen herum und schien durchaus die Aufmerksamkeit zu genießen, dann legte sie sich etwas abseits hin und wurde dort in Ruhe gelassen, während Frau Nolte noch einiges erklärte.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass niemand versuchte, die Gepardin wie eine Hauskatze zu streicheln; ich glaube, dass alle Gäste großen Respekt hatten und das kurze Gefühl genossen, die Beschaffenheit des Fells zu spüren.
Auch ich hatte den Eindruck, dass Frau Nolte sich sehr freute, dass wir uns für die Geparden, Köcherbäume sowie für die Fossilien näher interessierten, wir haben uns angeregt unterhalten - ihr Mann war nicht anwesend, die Tochter sahen wir nur kurz, somit ergab sich kein Kontakt zum Rest der Familie.
Seinerzeit logierten wir in einem der Iglus, was ich für eine Nacht interessant fand, jedoch sicher nicht empfehlenswert bei großer Hitze. Als unsauber hätte ich die Unterkunft seinerzeit nicht bezeichnet - Sand hat man wohl immer und überall.
Ja, die Einrichtung war nicht die modernste, aber macht man nicht heute absichtlich die Möbel "shabby"? Da ist mir persönlich eine authentische alte Einrichtung doch lieber als künstlicher Shabby-Chic, ich fand die Möbel jedenfalls authentischer als das, was man z. B. auf Fotos von der Desert Grace Lodge sieht - aber das ist wie so vieles andere Geschmackssache. 😉
wenn ich nun auch meinen Senf dazu gebe, kann man recht deutlich erkennen, dass sich die Familie Nolte doch mittlerweile an die Regeln hält, wenn man es mit Sasas Bericht vergleicht. Wir waren 2013 auf Gariganus, ob es damals schon solche Vorschriften gab, weiß ich nicht. Jedenfalls wurden die Gepardinnen von Frau Nolte im Gehege gefüttert.
Eine ließ sie durch ein Tor in eine andere Umzäunung, die verbliebene war Frau Noltes Aussage nach an einem Gesäugeleisten-Carcinom operiert worden und sei sehr Menschen-bezogen. So ließ Frau Nolte die zuschauenden Gäste zu der Gepardin herein und sagte ausdrücklich, man dürfe sie berühren, wenn sie zu einem käme. Die Gepardin lief zwischen den Gästen herum und schien durchaus die Aufmerksamkeit zu genießen, dann legte sie sich etwas abseits hin und wurde dort in Ruhe gelassen, während Frau Nolte noch einiges erklärte.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass niemand versuchte, die Gepardin wie eine Hauskatze zu streicheln; ich glaube, dass alle Gäste großen Respekt hatten und das kurze Gefühl genossen, die Beschaffenheit des Fells zu spüren.
Auch ich hatte den Eindruck, dass Frau Nolte sich sehr freute, dass wir uns für die Geparden, Köcherbäume sowie für die Fossilien näher interessierten, wir haben uns angeregt unterhalten - ihr Mann war nicht anwesend, die Tochter sahen wir nur kurz, somit ergab sich kein Kontakt zum Rest der Familie.
Seinerzeit logierten wir in einem der Iglus, was ich für eine Nacht interessant fand, jedoch sicher nicht empfehlenswert bei großer Hitze. Als unsauber hätte ich die Unterkunft seinerzeit nicht bezeichnet - Sand hat man wohl immer und überall.
Ja, die Einrichtung war nicht die modernste, aber macht man nicht heute absichtlich die Möbel "shabby"? Da ist mir persönlich eine authentische alte Einrichtung doch lieber als künstlicher Shabby-Chic, ich fand die Möbel jedenfalls authentischer als das, was man z. B. auf Fotos von der Desert Grace Lodge sieht - aber das ist wie so vieles andere Geschmackssache. 😉
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Berg-Eule schrieb:Moment mal - die Geparden-Streichelei wurde doch erst letztes Jahr in diesem unsäglich "factual Entertainment" Format Verrückt nach Zug medienwirksam beworben.
wenn ich nun auch meinen Senf dazu gebe, kann man recht deutlich erkennen, dass sich die Familie Nolte doch mittlerweile an die Regeln hält, wenn man es mit Sasas Bericht vergleicht.
Dazu sind ja auch entsprechende Hinweise seitens der FoMis an das ZDF geschickt worden.
LG
Logi
Sasa schrieb:Also, Felix, ich kan mit Kindern die Farm empfehen und da ihr ja Camper seid, ist das nicht so saubere Bad auch egal. Die Campside ist wie ein riesiger Parkplatz direkt am Fuße des Köcherbaumwaldes. Man kann also bis zur Dunkelheit bei den Bäumen bleiben.Ich kann die positiven Aussagen zum Quiver Tree Forrest Camp nur bestätigen. Es hat sehr viel Campsite und so mussten wir nichts reservieren.
Da wir auch schon am Mittag ankamen, fanden wir schöne Campsite direkt am "Wald". Die Campsites und Ablution sind sehr schön gemacht. Die Strasse hört man schon etwas aber am Sonntag hatte es wenig Verkehr.

Wir waren am Abend zu Sonnenaufgang und am Morgen zum Sonnenaufgang im Quiver Tree Forrest am Fotografieren. Es gab super Fotos:

Die Gepardenfütterung fanden die Jungs spannend. Als ich Laufen ging erschrak ich einmal, als im grossen Käfig neben mir plötzlich ein Gepard lief.
Gestörrt hat nur ein grosse Gruppe Asiaten die sowol bei der Fütterungen als auf am, Abend und Morgen (und sogar um zwei Uhr Nachts, wohl Sterne fotografierend) lärmten.
Zum Abschluss besuchten wir noch den Giants Playground und liefen dir kurze Runde durch die Felsen.
Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia
Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia
Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht)
April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog
Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog