Der Traum geht weiter

Reisebericht 64 Antworten · 18,7k Aufrufe · gestartet 13. Apr. 2018 von Graskop
Themenstarter960 Beiträge · seit 201311. Mai 2018 · #41
07.05.18
Tsumeb-Rundu

Nach einer ruhigen 4-stündigen Fahrt auf Asphalt treffen wir gegen Mittag in der Kaisosi River Lodge ein. Die liegt 6km außerhalb von Rundu direkt am Okavango. Das Wasser ist nach dem vielen Regen hier bereits um gut einen Meter gesunken und der Lodgebetrieb läuft wieder normal.
Die Campsites sind nett und verfügen über eigenes Bad.
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Den Nachmittag verbringen wir auf der Terrasse der der Lodge.
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Wir beobachten den Fluss und das Dorfleben am angolanischen Ufer.
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Gegen Abend bekommen wir neugierigen Besuch.

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08.05.18
Rundu - Popa-Falls


Wir fahren wieder nur eine kurze Strecke. Die Popa Falls sind unser Ziel. Um 12 haben wir unsere Campsite bezogen und laufen zu den Fällen. Das sind ja nun eher Stromschnellen und keine Fälle und die sind bei dem vielen Wasser zurzeit eher unspektakulär.
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Egal, es ist hier am Fluss trotzdem sehr schön und angenehm überrascht sind wir auch von
der netten Campsite und den sauberen sanitären Anlagen.
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Wir beschließen heute unsere restliche Route ein wenig zu ändern und Namibia Richtung Kasane zu verlassen.
SA/BW März 2013, SA November 2013, SA Dez/Jan 2014/15, SA/BW/SIM/RU/UG Okt 2015, SA Dez/Jan 2016/17, SA/NA/BW Mrz/Apr/Mai 2018,NA JAN 2022,SA März 2023
zuletzt bearbeitet 11. Mai 2018
Themenstarter960 Beiträge · seit 201311. Mai 2018 · #42
09.05.18
Popa Falls-Kwando River

Nach einem kleinen Einkauf und dem üblichen täglichen Tanken geht die Reise weiter.
Wir finden eine schöne einsame Campsite direkt am Kwando im Mavunje Camp.
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Das wird geführt von einem Engländer. Er lebt seit 10 Jahren hier und hat gerade das erste Mal Malaria. Dass er krank ist sieht man ihm an. Er meint aber, nach 5 Tagen Krankenhaus und 2 Wochen Medikamenteneinnahme ginge es ihm schon wieder so gut, dass er arbeiten
kann. Na ja, überzeugend klingt er nicht…
Wir genießen den Nachmittag ganz ohne Menschen und am Abend singen uns die Hippos in den Schlaf. Und Vögel gab es heut auch mal wieder zu sehen.
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10.05.18
Kwando River- Katima Mulilo


Beim Frühstück planschen die Hippos nur 50m vor uns im Wasser. Ganz wohl ist uns dabei nicht, aber schön ist es trotzdem.
Mir geht derweil ein Baum nicht aus dem Kopf. Er steht kurz vor unserer Campsite und mit einiger Mühe bin ich da Gestern mit dem Auto nur knapp unter durch gekommen.
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Trotz aller Vorsicht und mehrmaligem hin und her rangieren erwische ich den natürlich prompt bei der Ausfahrt. Mal sehen, was Britz dazu sagt.

Wir wollen noch eine Nacht am Sambesi genießen und fahren deshalb nur bis Katima Mulilo.
Unser erstes Ziel ist die Namwi Island Lodge etwas außerhalb der Stadt.
2km vor der Lodge sieht die Straße aber so aus und wir müssen umkehren.
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Danach versuchen wir es im Protea Hotel, die haben auch Stellplätze.
Wunderschöne, direkt am Fluss. Wobei, so nahe kommt der Sambesi den Campsites wohl nur selten.
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Wir haben noch ein paar Nam$ über und buchen deshalb eine Bootstour für den Abend.
Durch den hohen Wasserstand gibt es aber nicht viel zu sehen und so genießen wir einfach nur den Fluss, den Sonnenuntergang und ein paar Vögel.
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zuletzt bearbeitet 11. Mai 2018
Themenstarter960 Beiträge · seit 201311. Mai 2018 · #43
11.05.18
Katima Mulilo-Kasane


Der letzte Tag in Namibia. Unser Ziel heißt Kasane. Der Grenzübergang verläuft völlig problemlos. Die Beamten helfen uns sogar beim ausfüllen der üblichen Zettel.
Das haben wir auch schon anders erlebt. Mal sehen wie sich die botswanische Polizei in den nächsten Tagen präsentiert. Mit Denen stehe ich nämlich ein wenig auf Kriegsfuß.
Schon mehrmals haben mich die Jungs austrickst.
Wir bekommen heut die letzte Campsite der Chobe River Lodge. Durch das Hochwasser des Chobe sind die Plätze begrenzt.
Auf diesem Platz standen wir vor 3 Jahren.
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Den ganzen Nachmittag über bekommen wir Besuch.
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Am Abend gönnen wir uns dann noch ein Dinner in der Lodge. So lässt es sich leben.
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zuletzt bearbeitet 11. Mai 2018
Themenstarter960 Beiträge · seit 201313. Mai 2018 · #44
12.05.18
Kasane-Elephant Sands

Wir fahren heute nur auf der A33, eine langweilige Teerstraße, eigentlich.
Die Fahrt gleicht eher einem Game Drive. Gleich hinter Kasane sehen wir die ersten Elefanten. Kurze Zeit später sogar Säbelantilopen. Auch Hornraben, Giraffen, Büffel und immer wieder Eli`s kreuzen unseren Weg.
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Kurz vor Elephant Sands kam dann der Veterinärzaun. Den hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.
Ich zeig dem Kontrolleur unseren Kühlschrank und er findet natürlich Grillwurst, Obst und Gemüse. Er fragt wo wir hin wollen und sagt dann, das wir alles mitnehmen dürfen, aber in
Elephant Sands verbrauchen sollen. Und er will noch nicht mal ne Belohnung dafür.
Da kenn ich die Jungs hier in Botswana aber auch ganz anders.
In E.S. bekommen wir dann eine Campsite in der ersten Reihe. Was fehlt, sind die Elefanten.
Wir sind jetzt 5 Stunden hier und haben bisher Einen gesehen. Na, man kann nicht alles haben.

Nachtrag: Im schönsten Abendlicht lassen sich dann doch noch eine Hand voll Eli`s blicken.
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13.05.18
ES-Francistown

Irgendwie schlägt mir das Campen langsam auf`s Gemüt.
Wir canceln die Fahrt nach Maun und fahren Richtung Südafrika. Unser Ziel ist die Tati River Lodge in Francistown. Dort gibt es W-LAN und wir wollen mal schauen, was wir in den letzten 2 Wochen noch unternehmen.
Ich guck mal auf der SanParks-Seite und die Entscheidung fällt schnell. Über Mapungubwe
werden wir in den Kruger fahren...
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zuletzt bearbeitet 13. Mai 2018
Themenstarter960 Beiträge · seit 201323. Mai 2018 · #45
14.05.18
Francistown-Groblers Bridge


Wir warten heut mit dem Frühstück bis uns die ersten Sonnenstrahlen erreichen, denn die letzte Nacht war recht kühl. Doch so richtig warm wird uns trotzdem nicht.
Wir packen rasch zusammen und machen uns auf den Weg Richtung Südafrika. Schon bald fängt es an zu regnen und es hört auch den ganzen Tag über nicht mehr auf.
Darum verzichten wir heut auf Camping und nehmen eine feste Unterkunft in einer Lodge
100m vor der Grenze.
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Unsere Essensvorräte gehen auch zu Ende und so buchen wir gleich
noch ein Dinner dazu. Und das ist das eigentliche Erlebnis heute.
Das Restaurant der Lodge hat keine Wände. Draußen sind leider nur 16 Grad.
Darum brennt im Kamin, der in der Mitte steht ein warmes Feuerchen. Unser Tisch steht
aber etwas abseits, denn am Kamin haben es sich der Koch, 2 Kellnerinnen und die Dame von der Rezeption gemütlich gemacht. Sie diskutieren lautstark die Ereignisse des Tages und ihren
Blicken kann man entnehmen, dass wir momentan ein wenig stören.
Es gibt ein Menü in 3 Gängen, jeden Gang dürfen wir uns selbst an einem Tisch auffüllen.
Wenigstens die leeren Teller werden schnell abgeräumt. Wohl, damit wir nicht auf die Idee kommen, uns noch mal nach zu füllen. Inzwischen wurde auch der Fernseher angeschaltet und die Lautstärke nach oben gedreht. Schließlich möchte man nicht unser Geschwafel hören, sondern die Nachrichten.
Als wir beim Dessert angekommen sind, bedient sich dann die erste Kellnerin am Büfett.
So was haben wir noch nicht erlebt.
Schnell ziehen wir uns zurück in unsere kleine Hütte und sitzen jetzt nicht ganz Afrikalike
mit einem Grog in der Hand unter unserer Bettdecke.

15.05.18
Groblers Bridge-Mapungubwe


Schon gestern rieselten den ganzen Nachmittag Käfer mit langen Fühlern(oder waren es doch Schaben?) auf unsere Betten. Auch heut Morgen kriechen noch ein paar über den Fußboden.
DOOM scheint ihnen nicht all zu viel auszumachen.
Wir frühstücken schnell und verlassen diesen Ort des Grauens.
Für den Grenzübergang brauchen wir nur 20min. Ganz erstaunlich für afrikanische Verhältnisse.
Dann fahren wir über die R572 Richtung Mapungubwe.
Und jetzt eine Warnung: Wann immer möglich: meidet diese Straße zwischen Tom Burke und Alldays!!! Wir haben dort für ein Teilstück von 50km über 2 Stunden gebraucht. Der Asphalt existiert dort nur noch in Fragmenten und es gibt Schlaglöcher die sind so tief wie der Bodensee.
Beim tanken in Alldays sichten wir dann dieses Gefährt:
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Der Fahrer will so bis nach Malawi fahren.
Ich wünsche Fahrzeugen, die ihm entgegen kommen oder ihn überholen alles Glück dieser Welt. Sie können es gebrauchen…
Irgendwann erreichen wir aber doch Mapungubwe und nutzen die Fahrt ins Leokwe Camp gleich für einen Gamedrive.
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Viel mehr sehen wir nicht. Aber hierher kommt man wohl nicht wegen der Tiere, sondern
wegen der schönen Landschaft. Die muss ich euch bildtechnisch aber vorenthalten. Heute ist es sehr bewölkt, da hatte ich keine Lust zum knipsen. Und morgen früh wird es auf einen Schlag so neblig sein, dass von der Landschaft nix zu sehen ist.

Vom Camp selbst sind wir angenehm überrascht. Es ist nicht umzäunt und die Bungalows sind Klasse.
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Leider ist es immer noch unangenehm kühl und so können wir die nette Terrasse nicht nutzen.
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zuletzt bearbeitet 23. Mai 2018
Themenstarter960 Beiträge · seit 201323. Mai 2018 · #46
16.5.18
Mapungubwe-Kruger

Bei der Ausfahrt knipsen wir diesen schönen Baobab
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Kaum zu glauben, aber danach kam der Nebel.
Wir fahren weiter in meinen geliebten Kruger Nationalpark.
In Musina frischen wir unsere Vorräte auf. Überall sehen wir Schilder mit der Aufschrift:
„High crime area“ Kein sehr einladender Ort.
Weiter geht es die nächsten 100 Kilometer durch dicht besiedeltes Gebiet, bis wir endlich vor
dem Punda Maria Gate stehen. Das gleichnamige Camp ist unser Ziel. Nicht unbedingt das
Schönste, aber egal, wir sind im Kruger.
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17.05.18
Punda Maria-Mopani

Heute Morgen schleich ich mich schnell ans Wasserloch, aber außer ein paar Marabus zeigt sich nichts.
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Also schnell gefrühstückt und gepackt. Denn heute geht es in mein Lieblingscamp.
Mopani, wir kommen!
Die Fahrt dorthin nutzen wir als Gamedrive. Und es gibt einiges zu sehen.
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Außerdem noch viele Giraffen, komisch, geknipst haben wir keine.
Höhepunkt ist dann aber ein Krokodil, dass seine frische Beute, ein Impala, vor einem anderen Krokodil in Sicherheit bringen will. Am Ende werden wohl beide satt.
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In Mopani angekommen gehen wir erst einmal ins Restaurant. Bei einem Wein genießen wir Eli`s beim baden.
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zuletzt bearbeitet 23. Mai 2018
Themenstarter960 Beiträge · seit 201323. Mai 2018 · #47
18.05.18
Mopani


Obwohl wir heut nur zwischen Aussichtsplattform und unserem Bungalow pendeln vergeht der Tag wie im Flug. Am Stausee ist ständig was los. Leider haben wir nicht immer die Kamera dabei. Wir sehen Elefanten, Wasserböcke, Büffel, Hippos und allerlei Federvieh.
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19.05.18
Mopani-Letaba

20.05.18
Letaba

21.05.18
Letaba-Olifants

22.05.18
Olifants


4 weitere schöne Tage im Kruger NP
Wir haben nicht die großen Sichtungen, aber immer wieder kreuzen Elefanten und Büffel
unseren Weg.
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Hier noch ein Bild von den kleinen Küchenhelferlein.
Da kann Sanparks noch so viele Warnschilder anbringen.
Immer wieder gibt es Leute die ihr Food draußen liegen lassen. 🙁
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zuletzt bearbeitet 23. Mai 2018
1'543 Beiträge · seit 201324. Mai 2018 · #48
Hallo Silvio,

da bist du nun wieder in deinem geliebten Krugerpark. Du schreibst, du hättest dort keine großen Sichtungen gehabt. Das muss auch gar nicht sein. Allein die Muße zu haben und verweilen zu können, wo und wie lange man möchte, reicht doch schon. Die Tiere dieses Parks sind alle schön, und was ist schon eine große Sichtung wert. Wie ein Kroko durch das Wasser gleitet mit seiner Beute, das würde ich auch einmal gerne sehen.
Ich wünsche euch noch eine entspannte Restzeit und kommt gesund wieder. Hier ist es auch ganz schön zur Zeit.

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
Gast24. Mai 2018 · #49
Graskop schrieb:
Beim tanken in Alldays sichten wir dann dieses Gefährt:
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Danke Graskop für dein Journal. Dieses Bild habe ich mir, dein Einverständnis vorausgesetzt, in mein Schatzkisterl archiviert. Der Federnbruch ist schon eingetreten, ein Rahmen- und/oder Achsbruch sind programmiert. Für die Fahrt durch Zimbabwe sehe ich aber für den Fahrer schwarz…. keine Reflektorbänder 😗 !!!
Ich habe ein Mal zu viele Passagiere auf ein ¾ t bakkie aufsteigen lassen. Beim Ausfedern war die Lenkung mangels Bodenhaftung fast weg. Gott sei Dank musste ich nur ein kurzes Stück geradeaus fahren….nie wieder.
Ich wünsche einen schönen Ausklang,
Grüße
zuletzt bearbeitet 24. Mai 2018
Themenstarter960 Beiträge · seit 201328. Mai 2018 · #50
23.05.18
Kruger NP-Tzaneen


Ein letztes Mal frühstücken wir im Kruger.
Ein letzter Blick auf den Olifants
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Auf den 80km durch den Park sehen wir dann kaum noch Tiere.
Nur die Kollegen haben was dagegen, dass wir den Park verlassen.
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Weiter geht die Fahrt dann Richtung Marakele NP. Die letzten 3 Nächte unserer Tour wollen wir dort im Thlopi Tented Camp verbringen. Aber bis dahin sind noch 2 Tage Zeit und so fahren wir nur bis Tzaneen. Hier suchen wir uns eine Unterkunft mit W-LAN um meinen
Reisebericht mal wieder auf den neuesten Stand zu bringen.
Außerdem hat unser Zimmer eine Badewanne und die wird gleich noch genutzt.
Und ein wenig Birding geht immer.
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24.05.18
Tzaneen-Marakele (Bontle camp)

Eigentlich wollten wir heut bis Bela Bela fahren, um dann einen letzten netten Campingplatz zu suchen. Aber da wir dort schon gegen Mittag sind, beschließen wir, gleich bis Marakele weiter zu fahren. Mal sehen ob im Bontle camp noch was frei ist.
Der Mann am Gate meint erst mal: „fully booked“. Als wir mit einem langen Ohhhh antworten, sagt er aber mit einem breiten Grinsen: „Sorry, this was a joke!“.
Das ist uns nun das 5. Mal in diesem Urlaub passiert, jedes Mal fallen wir wieder drauf rein.
Auf dem Platz sind nur 9 Stellplätze belegt und wir kriegen sogar noch Einen mit bestem Blick auf die Savanne.
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Das Camp ist nicht eingezäunt und wir hatten hier vor ein paar Jahren schon einmal Na?hühner direkt an den Campsites.
Soviel Glück haben wir dieses Mal nicht, aber Kudu, Gnu und Impala schauen doch vorbei.
Auch beim Toilettengang ist Vorsicht geboten.
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25.05.18
Marakele (Bonte Camp-Thlopi Tented Camp)

Beim Frühstück bekommen wir wieder reichlich gefiederten Besuch.
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Dann wollen wir eigentlich eine kleine Runde durch den Park drehen, verquatschen uns aber
mit einem sehr netten älteren südafrikanischem Paar. Er hatte mir gestern ein Elektroverlängerungskabel geborgt, so dass wir unseren Edelcamper ganz vorn platzieren konnten. Franz ist 80(!!!) und seit 7(!!!) Jahren in Pension. Mit ihrem fast 30 Jahre alten Wohnwagen stehen die Beiden hier 3Wochen und genießen das Rentnerdasein.
Beneidenswert.
Gegen 14 Uhr treffen wir dann in unserer letzten Unterkunft des Urlaubs ein.
Im Thlopi Camp sind wir nun zum dritten Mal. Und immer wieder bestaunen wir die tolle Aussicht.
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Die beiden können sich wohl auch nicht satt sehen.
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Den ganzen Nachmittag jagt dieser African Darter vor unserem Zelt.
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Als ich allerdings abends Fleisch und Gemüse zubereiten will muss ich mich ein wenig gedulden, denn erst mal sucht diese Schlange an unserem Grill nach Kleingetier.
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Ja ich weiß, das Foto ist nicht toll, aber erkennt jemand, was für eine das sein könnte?

26. und 27. 05.18
Marakele (Thlopi Tented Camp)
Wir genießen einfach nur unser Zelt und die tolle Lage. Ein wenig Ärger machen wieder mal
die Affen. Sonst sehen wir aber wenige Tiere.
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SA/BW März 2013, SA November 2013, SA Dez/Jan 2014/15, SA/BW/SIM/RU/UG Okt 2015, SA Dez/Jan 2016/17, SA/NA/BW Mrz/Apr/Mai 2018,NA JAN 2022,SA März 2023
zuletzt bearbeitet 28. Mai 2018
2'167 Beiträge · seit 200928. Mai 2018 · #51
Hallo Graskop,

Ich denke deine Schlange ist eine Western Stripe-bellied Sand Snake - Psammophis subtaeniatus.
Wir haben letzten Oktober genau so eine in Swaziland angetroffen (Bilder sind in meinem Reisebericht im anderen Forum, falls du vergleichen willst).

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
Themenstarter960 Beiträge · seit 201330. Mai 2018 · #52
28.05.18
Marakele-Johannesburg


Da ist er, der letzte Tag von über 80 im südlichen Afrika!
Um 7 sind wir schon abfahrbereit, denn es sind um die 300km bis Britz/Maui und da kann viel passieren. Tut es aber nicht und so sind gegen Mittag da und unseren Camper los.
Und dann geht die übliche Warterei auf`s Boarding los. Gegen 18:30 Uhr sitzen wir im Flieger und pünktlich 19:00 heben wir ab. So schnell kann ein Urlaub vorbei sein.
Inzwischen sind wir wieder zu Hause und versuchen in den Alltag zurück zu finden.

Vielen Dank euch netten Kommentarschreibern noch mal. Es hat wie immer sehr viel Spaß mit euch gemacht. Entschuldigt noch mal, dass ich in den letzten Wochen darauf nicht geantwortet habe. Es wäre einfach zu mühselig gewesen.
Danke auch den Danke Button-Drückern. So merkt man immer, ob noch jemand mitliest.
Ich fand meinen Bericht am Ende doch etwas langweilig und wäre wohl vor Ende abgesprungen. Darum auch ein Dank an alle die dies hier noch lesen.
Ich stell nachher noch ein kleines und für einige vielleicht überraschendes Fazit ein.
Bis denne!
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4'382 Beiträge · seit 201530. Mai 2018 · #53
Oooch, schade!
Lebt Euch wieder gut ein!
Gruß Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter960 Beiträge · seit 201330. Mai 2018 · #54
Fazit


In 2 Monaten 10.000km mit einem 4x4 Camper durch Südafrika, Namibia und ein wenig Botswana.
Das von uns gewählte Fahrzeug, der „Navi“ von Britz war für diese Route okay.
Man muss halt berücksichtigen, dass es zwar ein 4x4 ist aber durch den schweren Aufbau, den zu kleinen Motor und die Fahrzeughöhe ist er nur sehr begrenzt geländetauglich.
Die PKW-Seitenspiegel an der Kiste sind zudem beim Rangieren nutzlos und auf Autobahnen sogar lebensbedrohlich.
Der Komfort des Campers ist dafür unschlagbar. Großes Bett, Toilette, Spüle, 2 Gasflammen innen und 2 Gasflammen außen. Das ist schon Klasse.
Die größtenteils mit T4A geplante Route war zeitlich gut machbar und recht abwechslungsreich. Wir hatten alles dabei, verschiedene Landschaften, Tiere, Meer und für uns zum ersten Mal Städte.
Okay, Tiersichtungen hätten es ein paar mehr sein können, da war der viele späte Regen nicht hilfreich. Das Land aber kann den Regen gut gebrauchen und das ist wohl das Wichtigere.

Vorgebucht hatte ich lediglich die Campingplätze im KTP, Sossusvlei, und im Etosha.
Genau diese 3 Orte waren dann auch ausgebucht. Sonst war es nirgends ein Problem, einen Übernachtungsplatz zu finden.

Warum so viele feste Unterkünfte, wo wir doch mit einem Camper unterwegs waren?
Hmm, einfach gesagt, weil ich ein Mädchen bin. 😊
Ich konnte mich auf dieser Reise mit dem campen trotz Luxuscamper nicht anfreunden.
Anfangs der viele Regen, wenig Platz im Camper und wie immer am Beginn einer Reise fand ich das Auto doof. In Botswana kam auch noch schlechte Laune meinerseits dazu, eventuell bedingt durch die Einnahme von Malarone, denn es kam mir fast vor, als hätte ich Depressionen.
So änderten wir dann die Route und fuhren in den Kruger, meinen Lieblingspark.

Persönliches Fazit


Vorweg, ich will hier Niemanden belehren, das steht mir nicht zu. Ich möchte hier nur noch ein paar persönliche Gedanken anfügen.
Das südliche Afrika… 10 Jahre lang wollte ich nirgendwo anders meinen Urlaub verbringen.
Schlug mich sogar mit Auswanderungsgedanken herum. Oder wenigstens die kalten deutschen Wintermonate wollte ich hier verbringen. Diese Reise hat mich verändert.
Zum ersten Mal habe ich mich mit Einheimischen länger unterhalten und versucht ihre Probleme zu verstehen, um mir ein eigenes Urteil zu bilden.
Hab mich mit den verschiedenen Regionen beschäftigt, dabei aber wohl höchstens an der Oberfläche gekratzt.
Hier gibt es Probleme, wie überall auf der Welt. Natürlich weiß man das. Aber wenn man im Urlaub Zeit hat darüber nach zu denken, nicht einfach nur von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten eilt, ist es eine andere Nummer.
Die großartige Natur, die Pflanzen und die Tierwelt begeistern mich nach wie vor.
Durch diese lange Reise jedoch ist das Einzigartige verloren gegangen, vieles einfach zu normal geworden.

Deshalb werde ich mich vom südlichen Afrika reisetechnisch vorerst verabschieden.
Werde mich stattdessen zu Hause mit Geschichte und Gegenwart dieses wundervollen Erdteils beschäftigen und sicher auch eines Tages hierher zurückkehren.

Auch dem Forum werde ich auf unbestimmte Zeit den Rücken kehren.
Nach einem Jahr, in dem ich fast täglich hier nach Informationen suchte, überkommt mich nun eine gewisse Forumsmüdigkeit.
Unsere ersten Afrika-Reisen traten Ramona und ich an, ohne das Forum zu kennen.
Diese Reisen waren ungeheuer spannend. Es gab vor Ort soviel Unbekanntes zu entdecken.
Dann gingen wir dazu über unsere Trips anhand von Forumsbeiträgen zu planen.
Die Planerei wurde einfacher, die Reise selbst bot dann aber kaum noch Überraschendes.
Manchmal kam es einem vor, als kenne man einen Ort schon, nur weil man in einem RB
lebhafte Schilderungen gelesen und tolle Fotos gesehen hatte.

Ich möchte auch nicht verschweigen, dass mich der ein oder andere Fomi außerhalb der Reisberichtsschreiberei nervt.
Diese Leute, die jedes Thema für persönliche Angriffe nutzen.
Die, die zu einem Thema nichts zu sagen haben, aber trotzdem was dazu schreiben.
Die, die Beiträge anderer auseinanderpflücken und dann jeden Satz kommentieren.
Die, die nur darauf aus sind klarzustellen, dass ihr Wissen größer ist als das anderer.
Die, die meinen, Rechtschreibung sei das Wichtigste in einem Forum und nicht der Inhalt.
Ja auch die, welche stolz berichten, in einem noch „ursprünglichen“ Himbadorf gewesen zu sein und nicht wahr haben wollen, dass sie damit die letzten Reste dieser Kultur zerstören.
(Mal provokant gefragt, warum dürfen wir Europäer uns ständig weiter entwickeln, so genannte „Naturvölker“ aber nicht?)
Bei vielen Fomi`s möchte ich mich aber auch bedanken.
Stellvertretend will ich hier ein paar Namen nennen:
Carsten, der mir eine andere Art des Reisens näher brachte als die Unsrige.
Bele, die Situationskomik so wunderbar beschreiben kann.
Sternschnubbi, eine der wenigen, die meinen Humor versteht.
Maddy und Fotomatte, für ihre Hilfe bei der Artenbestimmung.
Gina Lisa, Guido, loser, Randfontain und Maputo (da fehlen noch welche) für ihre informativen Beiträge.
Außerdem bei Allen, die im Forum einfach nur aus Spaß dabei sind, mir Kommentare geschrieben haben oder einfach mal den Danke Knopf gedrückt haben.
Vielen, vielen Dank euch Allen.
Ich wünsch euch noch viele tolle Reisen, wohin auch immer!
Mögen auch einige eurer Träume in Erfüllung gehen!

LG
Silvio
SA/BW März 2013, SA November 2013, SA Dez/Jan 2014/15, SA/BW/SIM/RU/UG Okt 2015, SA Dez/Jan 2016/17, SA/NA/BW Mrz/Apr/Mai 2018,NA JAN 2022,SA März 2023
zuletzt bearbeitet 30. Mai 2018
4'382 Beiträge · seit 201530. Mai 2018 · #55
Hallo Silvio,
Mal provokant gefragt, warum dürfen wir Europäer uns ständig weiter entwickeln, so genannte „Naturvölker“ aber nicht
...das haben wir uns auch schon oft gefragt.
Andrerseits wird der Begriff "Fortschritt" auch als "von sich weggehen" definiert...(Herbert Rosendorfer "Briefe in die chinesische Vergangenheit").
Die Afrikamüdigkeit hat bestimmt auch was mit der langen Reisedauer zu tun. Uns ging's ähnlich. Im Gegensatz zu meinem Mann allerdings kann ich das RBlesen nicht lassen!
Ich danke Dir für Bericht und Fazit und verspreche, mich nie wieder pingelig über Andererleute Orthographie zu mokieren 😉
Schöne Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
938 Beiträge · seit 201330. Mai 2018 · #56
Graskop schrieb:
Aber hierher kommt man wohl nicht wegen der Tiere, sondern
wegen der schönen Landschaft. Die muss ich euch bildtechnisch aber vorenthalten. Heute ist es sehr bewölkt, da hatte ich keine Lust zum knipsen. Und morgen früh wird es auf einen Schlag so neblig sein, dass von der Landschaft nix zu sehen ist.

Vom Camp selbst sind wir angenehm überrascht. Es ist nicht umzäunt und die Bungalows sind Klasse.
e-2-3-4-5-6-7-8.JPG


Leider ist es immer noch unangenehm kühl und so können wir die nette Terrasse nicht nutzen.
Hallo Silvio,

ich fasse es nicht, Du hast meinen Bungalow fotografiert, als ich drin wohnte 🤩
Erzähl ich noch Katja, dass es im Forum jemanden gibt, der sich Graskop nennt, als wir in selbige Stadt fahren, und dann wohnt ihr im Mapungubwe neben uns und wir wissen nix davon 😕
Das Wetter war wirklich anstrengend aber wenigstens war das Grau nicht eintönig 😏
LG Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
8'672 Beiträge · seit 201031. Mai 2018 · #57
Guten Morgen Silvio,

zunächst vielen Dank für dein Danke an mich - das ehrt mich sehr, zumal ich umgekehrt deinen Humor so sehr schätze. 😘

Dein Fazit kann ich in vielen Punkten sehr gut nachvollziehen (allerdings u.a. nicht den Teil, der das lange Verweilen vor Ort betrifft und Südafrika schon gleich gar nicht, beides mangels Erfahrung). Ich glaube, ich habe beim Lesen mehrfach mit dem Kopf genickt, möchte aber nicht weiter drauf eingehen, weil du alles schon so treffend formuliert hast.

Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass du zumindest in Sachen Forumsabstinenz - nach einer Pause, die ich dir wirklich gönne 😉 - nicht ernst machst 😕 . Das fände ich dann doch sehr, sehr schade - deine Beiträge würden mir sehr fehlen 🙁 .

Alles Liebe, herzlichen Dank für deinen Bericht, den ich überhaupt nicht langweilig fand (allerdings war ich in letzter Zeit nicht in Schreiblaune und hatte zudem wenig Zeit, daher kam von mir wenig Resonanz) - zumal Bekannte von mir zeitgleich mit euch in Botswana unterwegs waren und ich sie sogar auf die Campsite der Safari Chobe Lodge geschickt habe, um nach euch zu suchen (hatte ihnen ein Foto von euch und eurem Fahrzeug geschickt) und einen Gruß von mir auszurichten. Leider wart Ihr genau da schon wieder abgereist - ein Tag Versatz im Schreiben hat gereicht, um euch zu verpassen.

Liebe Grüße auch an Ramona!

Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 31. Mai 2018
828 Beiträge · seit 201631. Mai 2018 · #58
Graskop schrieb:

Deshalb werde ich mich vom südlichen Afrika reisetechnisch vorerst verabschieden.
Werde mich stattdessen zu Hause mit Geschichte und Gegenwart dieses wundervollen Erdteils beschäftigen und sicher auch eines Tages hierher zurückkehren.

Unsere ersten Afrika-Reisen traten Ramona und ich an, ohne das Forum zu kennen.
Diese Reisen waren ungeheuer spannend. Es gab vor Ort soviel Unbekanntes zu entdecken.
Dann gingen wir dazu über unsere Trips anhand von Forumsbeiträgen zu planen.
Die Planerei wurde einfacher, die Reise selbst bot dann aber kaum noch Überraschendes.
Manchmal kam es einem vor, als kenne man einen Ort schon, nur weil man in einem RB
lebhafte Schilderungen gelesen und tolle Fotos gesehen hatte.

Hallo Silvio

Ich sehe du bist ein Suchender. So hat es bei mir auch angefangen.

Afrika ist voller Geschichten. Es gibt sehr viel gute Literatur die dir (vermeintlich) hilft diesen Kontinent zu verstehen. Aber
kaum glaubst du Afrika etwas verstanden zu haben, gibt es dir die nächsten Rätsel auf.

"Afrika ist ein feinfühliger, niederschmetternder und beglückender Erdteil. Der abendländische Zwang alles zu planen und sezieren zu müssen ist in Afrika fremd. In Afrika lernt man mit Fragezeichen zu leben." So treffend beschreibt es Bartholomäus Grill in seinem Buch "Ach, Afrika. Berichte aus dem Inneren eines Kontinents"

Aber genau diese Denkweisen unterbinden solche Foren strikt. Alles ist in Stein gemeisselt und muss im kleinsten Detail geplant sein, alle trampeln die sowieso schon ausgetretenen Pfade noch tiefer und sperren Afrika regelrecht aus. Es gib so viel zu entecken, aber nur die Wenigsten (zum Glück) schauen sich richtig um.

Dass das südliche Afrika mit der Zeit verleidet verstehe ich voll und ganz... lass dich einmal durch Malawi, Sambia, Mozambique, Uganda, den Senegal usw. treiben, es wird dich faszinieren und manchmal auch abstossen. Im Norden von Moçambique wurden vor ein paar Tagen 10 Menschen von Islamisten geköpft. Schrecklich, aber es gehört zum Kontinent.

http://www.bbc.com/news/world-africa-44289512

Dieses Foto ist für mich übrigens das Beste, das hier je geprostet wurde, Es zeigt bildlich die Facetten von Afrika, überladen mit Eindrücken und Menschen, chaotisch, voller Improvisation, pragmatischem Denken und Lebensfreude... 😄


full.JPG
3'883 Beiträge · seit 201131. Mai 2018 · #59
Guten Morgen Silvio,
schade, dass wir von dir in der nächsten Zeit nichts mehr lesen werden, ich habe euren RB mit Freuden genossen. Da ich in aller Regel nichts anderes posten kann, als andere Fomis, habe ich mich hauptsächlich aufs Danke-Button-Drücken beschränkt nicht etwa aus Bequemlichkeit!
Auf Wiederlesen irgendwann
freshy
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1'624 Beiträge · seit 201531. Mai 2018 · #60
Hallo Silvio
Danke fürs Schreiben und extra Danke für Dein Fazit. Du gehörst denen, die ich gerne einmal persönlich kennenlernen würde, deshalb hat es mir auch immer Spaß gemacht, Dich wenigstens virtuell zu begleiten und so bedaure ich natürlich Deine angekündigte Forumsabstinenz sehr. C´est la vie.
Lass es Dir/Euch gutgehen, wo auch immer!
Herzliche Grüße Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh