Reisebericht

Der Traum geht weiter

von Graskop · begonnen 13. Apr. 2018 · 24 Teile

Teil 113. Apr. 2018
Hallo Fomis,
ich schreib ja gerade einen fast Live-Bericht über unsere etwas längere Reise durchs südl.
Afrika (SA, NAM, BTW). Allerdings unter der Rubrik "Südafrika Reiseberichte".
Link:
https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/293228-ein-traum-wird-wahr.html?start=18

Da wir aber seit Gestern in Namibia sind
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und hier die ein oder andere Woche bleiben wollen 😛
werde ich jetzt hier kurze Tagesberichte einstellen. Vielleicht sind die Infos ja für manchen eine Hilfe.
Viel Spass beim lesen
LG
Graskop
Teil 213. Apr. 2018
12.04.2018
Mata Mata nach Seeheim


Wir frühstücken gemütlich, denn nach unseren Infos öffnet der Grenzübergang erst um 8 Uhr.
Endlich geht es nach Namibia! 2010 waren wir schon mal dort und haben die große Anfängerrunde gedreht und dabei die typischen Anfängerfehler gemacht. (viele Kilometer und oft nur eine Übernachtung und dann weiter)
Der Grenzübertritt ist schnell erledigt und dann geht’s auf die Gravel-Road. Die ersten Km
sind glatt und eben wie ein Kinder-P…. Na ihr wisst schon. 😗
Dann kommen die Dünen.
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Wunderschöne Landschaften, überall gelbe Blumen in den roten Dünen.
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Aber der Regen hat auch auf der Strasse seine Spuren hinterlassen. Ab und zu ist ein Stück
der Befestigung weggespült, manchmal gibt es noch eine größere Pfütze, insgesamt aber kaum ein Problem.
Das Fahren macht Spaß. Immer wieder halten wir für kurze Fotopausen.
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Gegen 14 Uhr sind wir im Hotel Seeheim angekommen.
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Da die Campingplätze nicht so der Hit sind gönnen wir uns eine Nacht im Doppelzimmer.
Teil 314. Apr. 2018
13.04.2018
Seeheim nach Lüderitz


Komische Geschichte heute Morgen.
Gestern hatten wir mit dem Chef vom Hotel vereinbart die gesamte Summe für Zimmer Dinner Getränke und Frühstück bei der Abreise zu bezahlen.
Beim Frühstück heute Morgen kommt ein/e Angestellte/r und erzählt uns das der Boss ein ganz schlechter Mensch ist, die Angestellten misshandelt, sie kein Trinkgeld behalten durften und er/sie oft in der Küche sitzt und weint. Wir möchten ihm/ihr doch deshalb den Tip
persönlich geben… Den Wahrheitsgehalt kann ich nicht überprüfen, aber es bleibt ein Beigeschmack.
Egal, wir machen uns auf nach Lüderitz. Wie wir finden, eine wunderschöne Strecke.
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In Aus besuchen wir kurz die Kriegsgräber.
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Sie starben als Gegner im ersten Weltkrieg. Nun liegen sie schon seit 100 Jahren friedlich nebeneinander. Was für eine Ironie der Geschichte!

Dann wird unser Wagen voll getankt und anschließend tanken wir ein Glas Wein im Bahnhof Hotel Aus.
Der Ort ist ganz nett gelegen, aber mehr hat er dann auch nicht zu bieten.
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Also geht die Reise weiter.
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Als wir nach den Wüstenpferden Ausschau halten, entdecken wir erst nur diesen Burschen.
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Ein paar Meter weiter dann aber auch die Pferde.
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Und hier das alte Bahnhofsgebäude von Garub, sicherlich schon tausende Male abgelichtet,
aber immer wieder schön.
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Gegen 13 Uhr landen wir in Lüderitz und checken für 3 Nächte in der Island Cottage ein.
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Bei schönstem Wetter gehen wir dann noch spazieren und beenden den Tag standesgemäß. 😎
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Teil 414. Apr. 2018
14.04.2018
Lüderitz


Tja, was macht man am ersten von 2 Nichtfahrtagen in Lüderitz?
Natürlich, man steht um 6 Uhr auf, frühstückt und fährt nach Kolmannskuppe. Schließlich sind wir nicht zum Spaß hier. 😗
Ab 8 Uhr ist Einlass. Wir standen pünktlich auf der Matte und waren dann auch die Ersten.
Zu dem Ort ist ja alles gesagt, da lass ich mal die Bilder sprechen.
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Und dann hab ich sie doch noch gesehen, meine erste Braune Hyäne!
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Nach diesem Erfolgserlebnis fahren wir zum Diaz-Kreuz. Schon die Strecke dort hin ist schön und wieder haben wir herrliches Wetter hier.
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Dieses Boot liegt trocken an der Campsite am Dias-Kreuz und da drin kann man auch übernachten.
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Na denne, bis Morgen.
Teil 515. Apr. 2018
15.04.2018
Lüderitz


Gemütlich mit Kaffee und Tee und fast frischem Weißbrot haben wir den Tag begonnen.
Dann sind wir einfach durch den Ort gelatscht und haben rum geknipst und zwischendurch
einen Wein getrunken. Am Nachmittag hab ich mich mit ner Tasse Kaffee ans Meer gesetzt
und den Wellen, Vögeln und Robben zugesehen.
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So, dass war also Lüderitz. Wir finden, dieser Ort hat mehr als eine Übernachtung verdient.
Uns hat Lüderitz gut gefallen.
Dieses Gerücht, das es hier Nebel und schlechtes Wetter gibt können wir auch nach dem 2. Besuch nicht bestätigen.
Morgen geht es nach Kanaan, so die Straßen es denn erlauben. 😐
Es wird ein paar Tage dauern, bis ich mich wieder melde.
Eine schöne Woche wünschen wir euch allen.
Teil 618. Apr. 2018
16.04.2018
Lüderitz-Kanaan

Um halb 9 machen wir uns auf den Weg zur Kanaan-Farm. Es geht zurück auf der wunderschönen Strecke von Lüderitz nach Aus.
Am Bahnhof Grasplatz begann die Diamantengeschichte von Kolmannskuppe. Hier halten wir kurz.
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Bei den Wildpferden legen wir eine längere Pause ein. 3 von Ihnen kommen auf uns zu und laufen dann kaum 5 Meter entfernt an uns vorbei.
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Nach dem üblichen Tankstop in Aus biegen wir erst auf die C13 und dann auf die D707 ein.
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Beide Strassen überraschen mich mit ihrem guten Zustand.
Überall sprießt zartes Grün.
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Auf den letzten 10 Kilometern vor der Einfahrt zur Kanaan-Farm sind die Spuren des gestrigen Starkregens sichtbar.
Trotzdem lässt es sich gut fahren und so sind wir bereits um 13 Uhr an unserer Campsite für die nächsten 2 Nächte angelangt.

Als ich den vielen Regen von Gestern anspreche antwortet das Mädel an der Rezeption mit einem breiten Grinsen, dass Gestern 40mm gefallen wären. Das ist in etwa so viel wie im gesamten letzten Jahr.

Die Farm hat 8 Campsites, jede mit eigener Außendusche, WC und Spüle. 3 sind heut nur belegt. Hier lässt es sich aushalten. Die Aussicht ist wunderschön.
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17.04.18
Kanaan

Im schönsten Morgenlicht lauf ich ein wenig herum und knipse die Campsite.
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Alle 8 liegen in einer Reihe, jeweils 15m auseinander und durch Sichtschutz getrennt.
Nachdem wir an der Rezeption kurz Netz hatten und die nächsten 2 Nächte auf der Duwiseb-Farm gebucht haben, lehnen wir uns entspannt zurück und beobachten die Dünen und die Berge. Ihr wundert euch darüber? Nun, andere beobachten um die Mittagszeit stundenlang Löwen. Ist dasselbe. Weder Berge noch Dünen oder Löwen bewegen sich um diese Zeit.

Mehr gibt es heut nicht zu berichten. Da jetzt aber schon des Öfteren Fragen zum Auto kamen,
hier ein paar Worte zum Camper NAVI 4WD. Ich bin aber weder Auto, noch Camping Fachmann.
Das Grundkonzept halte ich für gelungen. Wenn man auf Komfort auch beim Campen steht und trotzdem nicht nur geteerte Straßen fahren will ist die Kiste toll.
Außen und Innen jeweils 2 Gasflammen. WC und Handwaschbecken für den Notfall.
Ramona hat mit einigem taktischen Geschick den Inhalt von 2 Reisetaschen (je 22 Kilo) in den Schränken verstaut. Die leeren Taschen passen hinter die Rücksitze.
Das Bett ist recht groß.
Das Hubdach ist Fluch und Segen zugleich.
Bei Sonne zieht die Wärme sofort ab. Es bleibt im Auto erträglich.
Bei Regen regnet es halt rein. Schuld ist meiner Meinung nach die Nahtstelle, wo das Hubdach in das normale Dach nachträglich eingepasst wurde. Diese Silikonfuge kann bei der Beanspruchung auf Gravel nicht dauerhaft dicht sein.
Wir hatten jetzt 3x in der Nacht starken Regen. Jedes mal fingen wir so 4 bis 5 Müslischüsseln voll Wasser auf. In Nossob regnete es leicht. Da blieb unsere Inneneinrichtung verschont, aber wir hörten die Tropfen. Ich denke, es läuft in die Wände des Campers. Unser Aufbau scheint relativ neu, man sieht aber wie am Dach schon mit Silikon, oder bestenfalls Sika-Flex nachgefriemelt wurde.
Meine Vermutung: Bald wird es in den Ecken anfangen zu schimmeln und dann viel Spaß!
Weiterer Nachteil ist der kleine Tank. Achtung! Das Auto hat keinen Doppeltank wie uns der sowieso recht ahnungslose Übergabeheini erzählen wollte. Man kriegt auch nirgends einen Kanister oder 2. Reservereifen unter.
Hier noch ein paar Bildchen:
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Fazit: Das Auto ist nur was für Light-Camper wie mich. Moremi oder Kaoke-Feld sind mit der Kiste ein No-Go!! Aber das wussten wir vorher.
Teil 719. Apr. 2018
18.04.2018
Kanaan-Duwiseb

Am Morgen genießen wir noch ein wenig die tolle Aussicht. Endlich würdigt auch mal jemand meine Vogeltränke.
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Unsere einzigen Nachbarn sind früh verschwunden und so haben wir diesen Ort ganz für uns allein. Heute liegen nur knapp 1,5 Stunden Fahrzeit vor uns, denn die nächsten 2 Nächte haben wir Gestern auf Farm Duwiseb reserviert.
Unsere Pad ist wieder gesäumt von gelben Blumen.
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In Betta wird getankt und 30min später stehen wir auf unserer Campsite gleich neben dem Schloss. Die ist ganz nett. Etwas störend ist aber das Geräusch des Generators vom Castle.
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Den Abend verbringen wir bei einem köstlichen Dinner und netten Gesprächen mit anderen Gästen und dem Farmbesitzer.
Der erzählt, dass seine beiden Kinder jetzt in England leben. Sie haben nach der Ausbildung
hier keine Jobs gefunden, auf Grund ihrer weißen Hautfarbe…
Die namibische Ausbildung wird aber in den Commonwealth-Staaten anerkannt und so wandern auch hier viele Fachkräfte nach England und Australien aus.

19.04.2018
Duwiseb


Heute Vormittag besuchen wir das Castle. Es sind gerade mal 300 m Fußweg von unserer Campsite. Warum das jetzt ein nationales Denkmal ist erschließt sich mir nicht. Meiner Meinung nach haben weder Geschichte noch Baustil etwas mit Namibia zu tun.
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Nach dem tollen Dinner Gestern wollen wir 😗 heut vegetarisch grillen sagt mein Schatz.
Na gut, zur Not kann ich ja noch `n Piepmatz mit auf den Grill hauen. 😈 Hier ist meine Vogeltränke nämlich gut besucht.
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Teil 822. Apr. 2018
20.04.18
Duwisib-Sossus Oasis camp


Irgendwie spüre ich heute Morgen meine Zehen nicht mehr.
Ein Blick auf`s Thermometer verrät warum. Es sind genau 6,1 Grad!
Und das um 7 Uhr.
Wir beschließen spontan ohne Frühstück, nur mit einem Kaffee/Tee in der Hand zu packen
und los zu fahren. Gegen 8 sind wir in Beta und holen beim schönsten Sonnenschein das Breakfast nach.
Dann geht es weiter zur Oasis Campsite nahe Sossusvlei. Das ist eine von den 3 Sites, die ich neben denen im KTP und im Etosha vorgebucht habe.
Sonst war heut nicht viel los.
Da kann ich euch ja noch von einem Gedanken erzählen, der mir letzte Nacht kurz durch den Kopf schoss. Aber erzählt das bloß nicht weiter, dass ist mir fast peinlich. Hätt nie gedacht, das mir so was im Urlaub einfällt:

ZU HAUSE IST ES AUCH GANZ SCHÖN! 😣

Und hier noch zwei Bilder von unterwegs.
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21.04.18
Sossusvlei


Ab 5:30 Uhr rauscht hier eine Autokarawane vorbei. Jeder will wohl der erste am Gate sein. Wir lassen es gemütlicher angehen. Machen nach dem Aufstehen langsam das Auto klar und fahren dann zum Gate. Wir werden durchgewunken und sollen bei der Ausfahrt bezahlen.
Auch gut. Unsere Tour geht dann erstmal zur Elim-Düne. Die ist natürlich nicht so spektakulär wie das Deadvlei, aber die Farben bei Sonnenaufgang lassen sich auch hier gut beobachten.
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Außer uns und einem weiteren Pärchen ist nur noch einer hier.
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Wir frühstücken am Fuß der Düne
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und machen uns dann auf dem Weg zum Vlei.
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Gegen 11 Uhr kommen wir auf dem 4x4 Parkplatz an.
Das passt ja wieder. Wer unsere RB`s kennt, der weiß, wenn die Graskops wandern, dann grundsätzlich Mittags.
Die Hitze um diese Zeit ist für Wanderungen nicht so geeignet.
Da sieht man dann halt so aus, wenn man ankommt.
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Aber die Kulisse entschädigt für jede Anstrengung. Bilder von diesem magischen Ort gibt es genug.
Deswegen von mir nur 3.
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Wir sind allein und verlegen schnell mal unseren Sundowner auf die Mittagszeit.
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Die leeren Dosen haben wir natürlich wieder mitgenommen.
Anschließend besuchen wir noch kurz den Sesriem Canyon, fotografieren ihn aber nur von oben, vom wandern haben wir genug für heute.
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Dann hab ich heute noch 2 Tipp`s für euch:
1. Wenn ihr schlechte Gravel-Road fahrt, immer schön die Kaffee-Dose verschließen. Sonst sieht es nachher im Auto so aus.
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2. Wenn ihr aus Steinen einen Grill selber baut, die Steine immer mit Handschuhen aufheben.
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Und zum Schluss noch ein paar Piepmätze.
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Teil 924. Apr. 2018
22.04.18
Sesriem-Swakopmund

Ein Fahrtag steht heut an. 350km wollen unter die Räder gebracht werden. Ohne Frühstück machen wir uns auf den Weg. Die ersten rund 70 Kilometer bis Solitäre sind übelste Waschbrettpiste. Das verdirbt mir ein wenig die gute Laune. Aufgemuntert werd ich allerdings von ein paar Radfahrern, die mir zu früher Stunde splitterfasernackt entgegen kommen.
Sie gehören zur Tour de Afrique, dem wohl längsten Radrennen der Welt, das von Kairo nach Kapstadt führt.
Bei Mo wird dann gefrühstückt.
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Weiter geht’s eine abwechslungsreiche Strecke durch den Namib Naukluft Park
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Die letzten 100km sind dann aber recht eintönig.
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Im Strauss holidays nisten wir uns dann für 3 Nächte ein.

23.04.18
Swakopmund


Heut ist mal wieder Ausruhen von so einem anstrengenden Urlaub angesagt. Wir laufen einfach nur ein wenig durch die Stadt und den Strand entlang.
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Trinken an der Jetty einen Wein und essen lekker Fisch. Von den Touren, die hier angeboten werden, machen wir keine mit. Es bereitet Spass diesen Ort Stück für Stück zu entdecken, einfach so zu Fuß.
Anfangs wollt ich hier eine Little Five Tour buchen, aber das haben wir dann wieder verworfen.
Diese Touren wurden ja vor einiger Zeit hier im Forum über den grünen Klee gelobt, weil sie ach so naturnah sind. Dann fiel irgendjemanden auf, dass so eine Spinne ganz schön Zeit braucht um ihr bei jeder Tour auf`s Neue zerstörtes Heim wieder auf zu bauen. Nun wird da nur noch gezeigt wo die Spinne ihre Villa hat. Und wieder sind alle begeistert, dass man diese Tiere so respektiert.
Vielleicht fällt demnächst jemand auf dass das Chamäleon jeden Tag gefüttert wird, wenn auch nur mit einer lumpigen Fliege. Und ob es dem Gecko gefällt täglich in seiner Ruhe gestört zu werden… Wer weiß das schon.
Egal, jedem das Seine. Mir wird nur immer mehr bewusst, dass wir hier im Forum Meinungen bilden. Meinungen, die nicht immer richtig sein müssen. Ich schließ mich da gar nicht aus.

24.04.18
Swakopmund


Noch ein Faulenzertag. Aber heut bei schönem Wetter.
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Wieder laufen wir herum, ohne Ziel.
Für das Dinner haben wir gestern einen Tisch im The Tug bestellt.
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Gutes Essen, geiles Ambiente und ein schöner Sonnenuntergang.
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Der richtige Abschluss für unseren 3 tägigen Stadtbesuch.
Morgen fahren wir Richtung Spitzkoppe und dann weiter Richtung Palmwag. Bis ich mich das nächste Mal melde wird es ein wenig dauern, ich hangele mich hier von WIFI zu WIFI.
Deshalb entschuldigt bitte dass ich nicht auf jeden Post antworte. Das hochladen von Beiträgen ist hier oft ein abendfüllendes Programm.
Aber ein Danke an alle die hier mitlesen und besonders an die, die ihren Senf dazu geben.
Teil 1030. Apr. 2018
25.04.18
Swakopmund-Spitzkoppe


Gestern haben wir uns hier beim Metzger einen Becher leckeren Fleischsalat gegönnt.
Den gibt es heut zum Frühstück an Stelle von Eier. Die können wir nämlich schon wieder nicht mehr sehen.
Dann geht’s auf nach Spitzkoppe. Die 150km sind schnell erledigt und so sind wir schon um halb 11 am Gate.
Der Mann an der Info empfiehlt uns die Campsite Nr.5 - gleich neben der Natural Bridge. Okay, da fahren wir gleich hin. Die sieht nett aus, die nehmen wir.
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Was wir nicht wussten, diese Campsite ist Treffpunkt aller Besucher der Spitzkoppe. Sie liegt nur 5m vom Aufstieg zur Bridge
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entfernt und da parkt man schon gerne mal vor unserem Campingtisch anstatt auf dem 50m davor vorhandenen Parkplatz für die Besucher. Anschließend läuft man zwischen unseren Stühlen und dem Grill herum. Außerdem kriegen sie es prima fertig, das ganze Kleingetier zu verscheuchen.
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So gegen 14 Uhr war aber Ruhe und wir dachten, wir hätten es überstanden.
Natürlich weiß aber der gemeine Touri, dass abends das schönste Licht zum fotografieren ist und so ging der ganze Trubel ab 16 Uhr bis Sonnenuntergang wieder los. An diesem Missstand sind die Besucher aber nur bedingt Schuld, die Campsite NR5 ist einfach schlecht zu erkennen.
Deshalb hab ich nach guter alter deutscher Tradition nun einen Zaun um meinen Vorgarten gezogen. Dieser Zaun ist mein gedachtes Mallorca-Handtuch.
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Leider fehlen mir die Gartenzwerge. Ich denk da speziell an den mit dem vorgestreckten
Mittelfinger oder an den anderem mit dem entblößtem Hinterteil… Die würden sich auf den bunten Fässern gut machen, oder?
Egal, ich hoffe die morgendlichen Knipser, die bestimmt ab 6 Uhr hier einfallen werden, respektieren meinen Gartenzaun.

26.04.18
Spitzkoppe


Gegen 6:30 kommt der erste Camper. Er respektiert meinen Zaun. Parkt aber genau davor.
Wir geben uns geschlagen, packen zusammen und suchen uns einen netten Platz zum frühstücken weit weg von diesem Ort.
Hätte ich doch nur auf Fomi Carsten gehört! Der hat in seinem RB Campsite 11 (a oder b?) empfohlen. Da fahren wir jetzt hin und sind gleich begeistert. Wir entscheiden uns für 11b
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Wir genießen die schöne Aussicht.

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Den ganzen Tag über findet man hier schattige Stellen.

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Anfangs werden wir skeptisch beobachtet,
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alsbald jedoch kaum noch wahrgenommen und so genießen wir hier einen wunderbar ruhigen Tag.

27.04.18
Spitzkoppe-Twyfelfontain

Ursprünglich wollten wir heute bis nach Palmwag fahren. Kurzfristig hab ich die Route ein wenig umgeplant und so geht es heut nur bis Twyfelfontain.

Unterwegs passieren wir viele Straßenstände der Himba, Herero und Damara, meist mit kleinen Kindern.
Erst laufen sie energisch winkend auf unser Auto zu. Sobald sie merken, dass wir vorbei fahren, halten sie die Hände mit fordernden Blicken auf.
Ich mag so etwas nicht. Wäre doch eine Straßenhändlerin darunter gewesen, die einfach nur ihre Ware angeboten hätte. Wir wären sofort ihre Kunden geworden. Leider suchten wir solche Händlerin vergebens.
Hier noch ein Bild vom Straßenrand.
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Und so waren wir bereits um 13 Uhr im Aabadi mountain camp.
Das besuchten wir vor 8 Jahren schon einmal. Ein holländisches Pärchen hatte gerade begonnen, das Camp nach einem Brand wieder aufzubauen. Uns gefiel dieser rustikale Stil, mit dem die Beiden zu Werke gingen. Heute kommt uns das Camp vor, als würde es langsam verfallen und von den Holländern ist auch nichts mehr zu sehen.
Schade, wir fanden es damals hier sehr nett. Die Lage ist toll, dicht an einem meist trockenem
Fluss. Ab und zu schauen wohl auch Elefanten vorbei.
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So es ist jetzt gleich 20 Uhr und wir haben immer noch 29 Grad. Da hab ich selbst zum schreiben keine Lust mehr. Deshalb nur noch ein paar Tierbilder.
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Dann bis Morgen!
Teil 1130. Apr. 2018
28.04.18
Twyfelfontain-Palmwag


Eine kurze Strecke steht auf dem Programm.
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Laut T4A sind wir nur gute 2 Stunden unterwegs bis Palmwag.
Mit Erschrecken müssen wir aber feststellen, das weder auf der Papierkarte noch in der Software Zeit für einen Reifenwechsel eingeplant ist. Und ein Namibia-Urlaub ohne Reifenpanne ist doch kein Namibia-Urlaub, oder?
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Wie ich mich so abmühe mit dem nur bedingt tauglichen Scherenwagenheber von Britz, hält hinter mir ein Auto. Ein südafrikanisches Pärchen mit einem Freund sitzt darin.
Ich erkläre ihnen, wir haben nur `ne Reifenpanne.
Der Fahrer antwortet: „But this is not a nice Jack”.
Ehe ich mich versehe, bin ich zur Tatenlosigkeit verurteilt.
Einer der Männer legt vor und hinter die Reifen Steine, der andere holt einen hydraulischen Wagenheber aus dem Auto und in Null komma nix ist der Reifen ohne mein Zutun gewechselt. Ich bedanke mich mehrmals bei den Beiden und sage ihnen, den kaputten Reifen bekomme ich alleine verstaut. Etwas skeptisch schauen sie, steigen aber in ihr Auto. Kurz darauf steigt einer mit einer Ölkanne wieder aus, ölt meinen Jack „For the next time“ und steigt wieder ein. Plötzlich springt der andere aus dem Wagen und entschuldigt sich bei mir.
Er hätte vergessen die Steine von den Reifen weg zu nehmen. Nachdem er das erledigt hat warten sie, bis auch wir abfahrbereit sind. Erst dann fahren sie winkend davon.
Diese unglaubliche Hilfsbereitschaft von Südafrikanern erleben wir nun zum zweiten Mal.
In Simbabwe haben sie mir schon mal mit einem Lötkolben unseren Kühlschrank wieder gangbar gemacht.
Da können wir über ihre Wagenburgen lästern wie wir wollen, ich glaub solche Hilfsbereitschaft findet man unter Europäern nur schwerlich.
Der Reifenservice die Palmwaglodge hat dann gleich einen Neuen aufgezogen. Der Handwerker meinte noch mit einem Lächeln, der wäre mehr wert als die anderen 3 zusammen. Umgerechnet 150 € hat uns der Spaß gekostet. Egal, jetzt kann die Reise weiter gehen.
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29.04.18
Palmwag


Wir relaxen heut nur am Pool und der Bar nebenan.
Da gibt es nichts weiter zu berichten.
Teil 1230. Apr. 2018
30.04.018
Palmwag-Opuwo


Da wir nur noch schimmliges Brot haben, gönnen wir uns ein Breakfast in der Lodge.
Teures Vergnügen und das Ambiente haut uns nicht vom Hocker. Das Frühstück selbst ist aber lekker und so machen wir uns gut gestärkt auf den Weg nach Opuwo.
Die Strecke bis zum Abzweig nach Sesfontain ist gute Pad, danach sind aber viele Riviere sehr ausgewaschen und man muss ständig auf der Hut sein.
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Gesehen haben wir unterwegs sehr viele Springböcke und ein paar Zebras und einen Oryx.
Fotografiert haben wir aber nur diesen flauschigen Kleinen.
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Gegen Mittag kommen wir in Opuwo an und buchen eine Nacht im Abba Guesthouse.
Dann frischen wir unsere Vorräte auf und laufen danach durch den Ort.
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Und da aus Graskopf nach 2 Monaten ein Grasbüschelkopf geworden ist, geht’s dann noch schnell zum Friseur.
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Ich bin der erste Weiße in dem Laden und so werde ich schnell zum neuen Werbegesicht der
Opuwoer Friseurinnung.
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Teil 1302. Mai 2018
01.05.2018
Opuwo - Epupa-Falls


Die Straße heute gleicht der von Gestern. Eigentlich ist sie gut zu fahren, aber viele Riviere kreuzen die Pad und da ist große Vorsicht geboten.
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Wir erreichen Epupa nach gemütlicher Fahrt und ständiger Kontrolle der Reifen eine Stunde später als von T4A ausgerechnet.
Vielleicht sollten wir das nächste Mal auch mit so einem Gefährt anreisen.
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Wir bekommen im Epupa Falls Camp einen Stellplatz, leider sind direkt am Fluss keine mehr frei.
Hier ein Blick vom Camp.
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Schon bald kommt ein Local Guide vorbei und bietet verschiedene Touren an.
Wir entscheiden uns für einen Abendwalk zu den Fällen, da er uns zu einem „geheimen Ort“ führen könne. Danach verbringen wir einen Nachmittag mit dem Bestaunen der Fälle und der tollen Geräuschkulisse.
Der Kunene führt wirklich sehr viel Wasser. Es ist unglaublich schön hier.
Diese Zeilen schreibe ich gerade bei diesem Ausblick:
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Um 17 Uhr treffen wir uns mit dem Local und er führt uns auf einem Weg, den alle ohne Guide genauso laufen können, die Fälle entlang.
Wir sind erst mal enttäuscht, aber diese Ausblicke sind schon wunderschön.
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Dann setzt er sich mit uns auf ein paar Steine und erzählt über verschiedene Himba-Traditionen und was ihnen dieser Ort bedeutet. Das ihre Ahnen hier beerdigt sind.
Das die namibische Regierung hier mit deutschem Geld einen riesigen Staudamm bauen wollte.
Ihr Chief persönlich sei damals nach Deutschland geflogen und konnte die deutsche Regierung davon überzeugen kein Geld zu geben.
Auch wenn wir manches schon wussten. Seine Ausführungen waren sehr interessant.
Dann geht er mit uns einen anderen Weg zurück. Wir durchqueren mehrere kleine Flüsschen
und auf einmal stehen wir allein kurz vor den Main-Falls. Traumhaft schön ist das hier!
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Teil 1405. Mai 2018
01.05.2018
Epupa-Falls


Am Morgen ist mir ein komischer Vogel vor die Kamera geflogen.
Ich kenne seinen Namen nicht, er trägt aber einen Ring am Fuß. Was das wohl bedeuten mag?
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Damit hab ich das Aufregendste von diesem Tag schon erzählt. Heut erholen wir uns wieder von der anstrengenden Reise und machen nix.

Danke mal wieder an alle Buttondrücker und für die netten Kommentare.
Bitte nicht böse sein, wenn ich nicht antworte, aber das hochladen ist echt mühselig.
Es klappt meist erst nach mindestens 5 Versuchen ein Bild hoch zu laden. 😈

Ach ja, schön, das ich mit meinem neuen Look so zu eurer Erheiterung beitragen konnte.
Aber wisst ihr was? Es gibt hier eine junge Kellnerin, die strahlt mich ständig an und fragt laufend, ob ich noch einen Wunsch habe.
Ramona meint, das liege nur an meiner neuen Frisur. 😎 😉

03.05.2018
Epupa – Etosha/Olifantrus


Uns steht ein langer Ritt bevor. Ursprünglich wollten wir die heutige Route in 2 Tagesabschnitte teilen. Aber durch diese blöde Vorbucherei müssen wir heute nach Olifantrus. Ohne größere Pausen sind wir um halb 12 in Opuwo, wo wir nur kurz tanken. Ab da ist die Straße geteert und ohne Schlaglöcher. Wir haben auch wenig Autos auf der Straße und so sind wir gegen 14 Uhr am Gate. Auf Grund des vielen Regens und unserer Etosha-Erfahrungen von 2010 fahren wir ohne große Erwartungen in den Park. Wunderschön grün und dicht bewachsen ist es hier.
Trotzdem entdecken wir auf der 2 stündigen Fahrt zum Camp einige Zebra, Kuhantilopen, Strauße und sogar 2 Elefanten.
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Abends setzen wir uns ans Wasserloch und genießen zusammen mit ein paar Schildkröten den Sonnenuntergang.
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04.05.18
Olifantrus-Halali


Wir fahren heute nach Halali, das einzige Camp im Park das vor 4 Monaten noch nicht voll war. Frühstück soll es auf der ersten Raststelle unterwegs geben. Die erreichen wir nach gut einer Stunde Fahrt. Leider steht ein Elefantenbulle zirka 15m vom Tor entfernt und ich bekomme Ramona einfach nicht aus dem Auto, um das Tor zu öffnen. 😗
So müssen wir weiter und kommen gegen 10 Uhr auf dem nächsten Rastplatz an. Dort sind wir allein und können endlich essen.
Je näher wir dann Okaukuejo kommen umso mehr Tiere sehen wir. Unmengen von Zebras, viele Springböcke, Giraffen, Gnu`s und Gemsböcke. Höhepunkt ist eine Löwenfamilie, die ihre Kleinen aber 3m neben der Straße so geschickt versteckt, dass kein vernünftiges Foto möglich ist.
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Hinter Okaukuejo ist die Gegend dann wie leer gefegt. Fast keine Tiere mehr.Und dann gab es doch noch kurz vor Halali einen Leo zu sehen.
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Wie, ihr seht ihn nicht? Na da, in dem kleinen Baum ganz links.
Immer noch nicht?
Okay, wir haben ihn auch nicht gesehen, aber man hat es uns erzählt.
Solch Rummel meiden wir inzwischen, auch wenn wir in diesem Urlaub noch keinen Leo gesehen haben.
Dafür gab es dann am Abend am Wasserloch bei Halali zirka 50 Elefanten.
Teil 1506. Mai 2018
05.05.18
Halali-Tsumeb


Der Plan heut ist derselbe wie Gestern. Wir fahren ohne zu essen los und holen das an einem
Rastplatz unterwegs nach. Der ist auch schnell gefunden.
Der Zaun ist niedergetrampelt, das Tor nicht mehr vorhanden. Die WC-Häuschen wurden irgendwann durch einen Container ersetzt, der aber auch nicht mehr nutzbar ist. Dieser Rastplatz ist praktisch nicht mehr vorhanden. Trotzdem darf ich hier aussteigen, Kaffee kochen und mich auch sonst frei bewegen. Hundert Meter weiter ist es streng verboten.
Damit wir uns richtig verstehen, ich bin dafür, dass man Regeln einhält.
Wir haben im Park 3x Leute gesehen die unterwegs aus dem Auto gestiegen sind.
Ich hab mich darüber geärgert. Aber Argumente diesen Leuten gegenüber hat man bei dieser Pflege der Rastplätze nicht.
Viele Tiere sehen wir nicht mehr. Besonders angetan hat es uns ein kleiner Schakal, der die Morgensonne mitten auf der Straße genießt.
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Frühstück gibt es dann in Namutoni.
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Unser Tagesziel ist Tsumeb. Ein nettes kleines Minenstädtchen, es gefällt uns hier sofort.
Und so buchen wir 2 Nächte im Minen-Hotel. Nicht ganz preiswert, aber die Zimmer liegen
an einem schönen Garten und Restaurant, Bar und Pool gibt es auch.
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06.05.2018
Tsumeb


Wir genießen den Tag. Laufen durch den Ort und knipsen einfach ein wenig durch die Gegend.
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Teil 1611. Mai 2018
07.05.18
Tsumeb-Rundu

Nach einer ruhigen 4-stündigen Fahrt auf Asphalt treffen wir gegen Mittag in der Kaisosi River Lodge ein. Die liegt 6km außerhalb von Rundu direkt am Okavango. Das Wasser ist nach dem vielen Regen hier bereits um gut einen Meter gesunken und der Lodgebetrieb läuft wieder normal.
Die Campsites sind nett und verfügen über eigenes Bad.
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Den Nachmittag verbringen wir auf der Terrasse der der Lodge.
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Wir beobachten den Fluss und das Dorfleben am angolanischen Ufer.
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Gegen Abend bekommen wir neugierigen Besuch.

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08.05.18
Rundu - Popa-Falls


Wir fahren wieder nur eine kurze Strecke. Die Popa Falls sind unser Ziel. Um 12 haben wir unsere Campsite bezogen und laufen zu den Fällen. Das sind ja nun eher Stromschnellen und keine Fälle und die sind bei dem vielen Wasser zurzeit eher unspektakulär.
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Egal, es ist hier am Fluss trotzdem sehr schön und angenehm überrascht sind wir auch von
der netten Campsite und den sauberen sanitären Anlagen.
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Wir beschließen heute unsere restliche Route ein wenig zu ändern und Namibia Richtung Kasane zu verlassen.
Teil 1711. Mai 2018
09.05.18
Popa Falls-Kwando River

Nach einem kleinen Einkauf und dem üblichen täglichen Tanken geht die Reise weiter.
Wir finden eine schöne einsame Campsite direkt am Kwando im Mavunje Camp.
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Das wird geführt von einem Engländer. Er lebt seit 10 Jahren hier und hat gerade das erste Mal Malaria. Dass er krank ist sieht man ihm an. Er meint aber, nach 5 Tagen Krankenhaus und 2 Wochen Medikamenteneinnahme ginge es ihm schon wieder so gut, dass er arbeiten
kann. Na ja, überzeugend klingt er nicht…
Wir genießen den Nachmittag ganz ohne Menschen und am Abend singen uns die Hippos in den Schlaf. Und Vögel gab es heut auch mal wieder zu sehen.
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10.05.18
Kwando River- Katima Mulilo


Beim Frühstück planschen die Hippos nur 50m vor uns im Wasser. Ganz wohl ist uns dabei nicht, aber schön ist es trotzdem.
Mir geht derweil ein Baum nicht aus dem Kopf. Er steht kurz vor unserer Campsite und mit einiger Mühe bin ich da Gestern mit dem Auto nur knapp unter durch gekommen.
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Trotz aller Vorsicht und mehrmaligem hin und her rangieren erwische ich den natürlich prompt bei der Ausfahrt. Mal sehen, was Britz dazu sagt.

Wir wollen noch eine Nacht am Sambesi genießen und fahren deshalb nur bis Katima Mulilo.
Unser erstes Ziel ist die Namwi Island Lodge etwas außerhalb der Stadt.
2km vor der Lodge sieht die Straße aber so aus und wir müssen umkehren.
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Danach versuchen wir es im Protea Hotel, die haben auch Stellplätze.
Wunderschöne, direkt am Fluss. Wobei, so nahe kommt der Sambesi den Campsites wohl nur selten.
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Wir haben noch ein paar Nam$ über und buchen deshalb eine Bootstour für den Abend.
Durch den hohen Wasserstand gibt es aber nicht viel zu sehen und so genießen wir einfach nur den Fluss, den Sonnenuntergang und ein paar Vögel.
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Teil 1811. Mai 2018
11.05.18
Katima Mulilo-Kasane


Der letzte Tag in Namibia. Unser Ziel heißt Kasane. Der Grenzübergang verläuft völlig problemlos. Die Beamten helfen uns sogar beim ausfüllen der üblichen Zettel.
Das haben wir auch schon anders erlebt. Mal sehen wie sich die botswanische Polizei in den nächsten Tagen präsentiert. Mit Denen stehe ich nämlich ein wenig auf Kriegsfuß.
Schon mehrmals haben mich die Jungs austrickst.
Wir bekommen heut die letzte Campsite der Chobe River Lodge. Durch das Hochwasser des Chobe sind die Plätze begrenzt.
Auf diesem Platz standen wir vor 3 Jahren.
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Den ganzen Nachmittag über bekommen wir Besuch.
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Am Abend gönnen wir uns dann noch ein Dinner in der Lodge. So lässt es sich leben.
Teil 1913. Mai 2018
12.05.18
Kasane-Elephant Sands

Wir fahren heute nur auf der A33, eine langweilige Teerstraße, eigentlich.
Die Fahrt gleicht eher einem Game Drive. Gleich hinter Kasane sehen wir die ersten Elefanten. Kurze Zeit später sogar Säbelantilopen. Auch Hornraben, Giraffen, Büffel und immer wieder Eli`s kreuzen unseren Weg.
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Kurz vor Elephant Sands kam dann der Veterinärzaun. Den hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.
Ich zeig dem Kontrolleur unseren Kühlschrank und er findet natürlich Grillwurst, Obst und Gemüse. Er fragt wo wir hin wollen und sagt dann, das wir alles mitnehmen dürfen, aber in
Elephant Sands verbrauchen sollen. Und er will noch nicht mal ne Belohnung dafür.
Da kenn ich die Jungs hier in Botswana aber auch ganz anders.
In E.S. bekommen wir dann eine Campsite in der ersten Reihe. Was fehlt, sind die Elefanten.
Wir sind jetzt 5 Stunden hier und haben bisher Einen gesehen. Na, man kann nicht alles haben.

Nachtrag: Im schönsten Abendlicht lassen sich dann doch noch eine Hand voll Eli`s blicken.
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13.05.18
ES-Francistown

Irgendwie schlägt mir das Campen langsam auf`s Gemüt.
Wir canceln die Fahrt nach Maun und fahren Richtung Südafrika. Unser Ziel ist die Tati River Lodge in Francistown. Dort gibt es W-LAN und wir wollen mal schauen, was wir in den letzten 2 Wochen noch unternehmen.
Ich guck mal auf der SanParks-Seite und die Entscheidung fällt schnell. Über Mapungubwe
werden wir in den Kruger fahren...
Teil 2023. Mai 2018
14.05.18
Francistown-Groblers Bridge


Wir warten heut mit dem Frühstück bis uns die ersten Sonnenstrahlen erreichen, denn die letzte Nacht war recht kühl. Doch so richtig warm wird uns trotzdem nicht.
Wir packen rasch zusammen und machen uns auf den Weg Richtung Südafrika. Schon bald fängt es an zu regnen und es hört auch den ganzen Tag über nicht mehr auf.
Darum verzichten wir heut auf Camping und nehmen eine feste Unterkunft in einer Lodge
100m vor der Grenze.
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Unsere Essensvorräte gehen auch zu Ende und so buchen wir gleich
noch ein Dinner dazu. Und das ist das eigentliche Erlebnis heute.
Das Restaurant der Lodge hat keine Wände. Draußen sind leider nur 16 Grad.
Darum brennt im Kamin, der in der Mitte steht ein warmes Feuerchen. Unser Tisch steht
aber etwas abseits, denn am Kamin haben es sich der Koch, 2 Kellnerinnen und die Dame von der Rezeption gemütlich gemacht. Sie diskutieren lautstark die Ereignisse des Tages und ihren
Blicken kann man entnehmen, dass wir momentan ein wenig stören.
Es gibt ein Menü in 3 Gängen, jeden Gang dürfen wir uns selbst an einem Tisch auffüllen.
Wenigstens die leeren Teller werden schnell abgeräumt. Wohl, damit wir nicht auf die Idee kommen, uns noch mal nach zu füllen. Inzwischen wurde auch der Fernseher angeschaltet und die Lautstärke nach oben gedreht. Schließlich möchte man nicht unser Geschwafel hören, sondern die Nachrichten.
Als wir beim Dessert angekommen sind, bedient sich dann die erste Kellnerin am Büfett.
So was haben wir noch nicht erlebt.
Schnell ziehen wir uns zurück in unsere kleine Hütte und sitzen jetzt nicht ganz Afrikalike
mit einem Grog in der Hand unter unserer Bettdecke.

15.05.18
Groblers Bridge-Mapungubwe


Schon gestern rieselten den ganzen Nachmittag Käfer mit langen Fühlern(oder waren es doch Schaben?) auf unsere Betten. Auch heut Morgen kriechen noch ein paar über den Fußboden.
DOOM scheint ihnen nicht all zu viel auszumachen.
Wir frühstücken schnell und verlassen diesen Ort des Grauens.
Für den Grenzübergang brauchen wir nur 20min. Ganz erstaunlich für afrikanische Verhältnisse.
Dann fahren wir über die R572 Richtung Mapungubwe.
Und jetzt eine Warnung: Wann immer möglich: meidet diese Straße zwischen Tom Burke und Alldays!!! Wir haben dort für ein Teilstück von 50km über 2 Stunden gebraucht. Der Asphalt existiert dort nur noch in Fragmenten und es gibt Schlaglöcher die sind so tief wie der Bodensee.
Beim tanken in Alldays sichten wir dann dieses Gefährt:
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Der Fahrer will so bis nach Malawi fahren.
Ich wünsche Fahrzeugen, die ihm entgegen kommen oder ihn überholen alles Glück dieser Welt. Sie können es gebrauchen…
Irgendwann erreichen wir aber doch Mapungubwe und nutzen die Fahrt ins Leokwe Camp gleich für einen Gamedrive.
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Viel mehr sehen wir nicht. Aber hierher kommt man wohl nicht wegen der Tiere, sondern
wegen der schönen Landschaft. Die muss ich euch bildtechnisch aber vorenthalten. Heute ist es sehr bewölkt, da hatte ich keine Lust zum knipsen. Und morgen früh wird es auf einen Schlag so neblig sein, dass von der Landschaft nix zu sehen ist.

Vom Camp selbst sind wir angenehm überrascht. Es ist nicht umzäunt und die Bungalows sind Klasse.
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Leider ist es immer noch unangenehm kühl und so können wir die nette Terrasse nicht nutzen.

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