kOa_Master391 Beiträge · seit 201520. Apr. 2018 · #21Also mal abgesehen davon, dass es wirklich dämlich ist, in Afrika in einem Flussbett (!) zu campen - erst recht zur Regenzeit - und davon, dass ich generell kein grosser Fan von ungefragtem wild campieren bin, solange es genügend Alternativen gibt:
Auf einem offiziellen Campingplatz wäre die Wahrscheinlichkeit deutlich grösser, dass
a) sonst jemand den Vorfall mitbekommt (Hupen, Lärm, Geschrei etc.)
b) sich zu irgendeinem Zeitpunkt andere Leute sich um den Platz zumindest Ansatzweise kümmern
Wenn ich hier lese, dass erst vorbeifahrende Leute um 7 Uhr morgens helfen konnten, dann will ich mir diese Stunden bis dahin nicht ausmalen oder gar vorstellen, was passiert wäre wenn das irgendwo geschieht wo um 7 Uhr niemand durchfährt...
Gila.Bend522 Beiträge · seit 201720. Apr. 2018 · #22kOa_Master schrieb:Also mal abgesehen davon, dass es wirklich dämlich ist, in Afrika in einem Flussbett (!) zu campen - erst recht zur Regenzeit - und davon, dass ich generell kein grosser Fan von ungefragtem wild campieren bin, solange es genügend Alternativen gibt:
Auf einem offiziellen Campingplatz wäre die Wahrscheinlichkeit deutlich grösser, dass
a) sonst jemand den Vorfall mitbekommt (Hupen, Lärm, Geschrei etc.)
b) sich zu irgendeinem Zeitpunkt andere Leute sich um den Platz zumindest Ansatzweise kümmern
Wenn ich hier lese, dass erst vorbeifahrende Leute um 7 Uhr morgens helfen konnten, dann will ich mir diese Stunden bis dahin nicht ausmalen oder gar vorstellen, was passiert wäre wenn das irgendwo geschieht wo um 7 Uhr niemand durchfährt...
Kläre mich bitte auf.
Was hat der Leo Angriff mit Flussbett und Regenzeit zu tun?
Besteht da ein Zusammenhang?
Davon abgesehen wird hier im Forum x-fach vom Campen in freier Natur und weit weg von jedem Campingplatz und am Liebsten noch weiter weg von anderen Touristen berichtet.
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200720. Apr. 2018 · #23kOa_Master schrieb:Also mal abgesehen davon, dass es wirklich dämlich ist, in Afrika in einem Flussbett (!) zu campen - erst recht zur Regenzeit -
Was soll an campen im Flussbett ausserhalb der Regenzeit dämlich sein?
Ich habe auf Campingplätzen *im* Flussbett (zB. Rhino Ugab Camp) übernachtet.
Ich find' solche pauschalen Aussagen dämlich...
lg
Wolfgang
LOloserGast20. Apr. 2018 · #24M.E. ist die Wahrscheinlichkeit für „Angriffe“ von Wildtieren auf Touristen auf den „offenen“ Campingplätzen, wie z. B. in BW, größer als für „Wildkampierer“ im Irgendwo. Die Rechtmäßigkeit und andere, auch negative, Aspekte des Wildkampierens sind ein eigenes Thema.
Begründung: Es gibt auf Ersteren mehr Touristen i.A. und im Besonderen solche die keine Ahnung haben, wie sie sich verhalten sollten und Tiere die an den Rummel gewöhnt sind, auch gefüttert werden, keine Scheu vor Menschen haben, wodurch sich eine gefährliche Nähe entwickelt hat. Der Respektabstand ist verloren gegangen. Absolut ist die Anzahl derartiger Vorfälle aber trotzdem und überraschend gering. Wenn man hört und liest, dass europäische Touristen Joggingrunden um die Pfanne drehen und die Kinder ans Wasser zum Spielen schicken, ist es ein Wunder, dass niemand zu Schaden kommt. Wenn aber doch, wird es ein weiterer Schritt zum Ende des Individualtourismus sein.
Grüße
freshy3'883 Beiträge · seit 201120. Apr. 2018 · #25Ich darf daran erinnern, dass im KTP, beim Übernachtungsplatz Matopi, ebenfalls eine Touristin nachts von einem Leoparden angegriffen und schwer verletzt wurde. Wir stehen nunmal auf der Speisekarte dieser Raubkatzen. Wir können lange darüber sinnieren, was in beiden Fällen falsch gelaufen ist, mich stört die durchschimmernde Meinung, beide Opfer hätten - aus welchem Grund auch immer - selbst schuld. Wir können doch nicht restlos sicher sein, dass uns so etwas nicht passieren würde, dass wir ggf. für unsere Sicherheit alles richtig machen würden.
Wenn ich das richtig gelesen habe, so hatte das Konstanzer Ehepaar ein Permit.
LG freshy
Rehema546 Beiträge · seit 201820. Apr. 2018 · #26Ich campe nicht wild, und bin auch kein Verfechter davon. Einfach weil ausgewiesene Plätze auch mit Tier- und Naturschutz zu tun haben.
Aber es macht für mich keinen Sinn. Und im Mankwe Camp Site wäre um 7 Uhr auch keiner vorbei gekommen, und die Lodge ist so weit weg, da hätten wir stundenlang schreien könne, das hätte keiner gehört!
Und ich oute mich jetzt hier als Schisser: ich habe u.a. mit deshalb am Ende NICHT Dizhana gebucht (obwohl viele das so schön finden), weil da recht häufig Löwen durchs camp kommen. Ich habe auch schon unter Löwen im Zelt geschlafen, und ich glaube auch, dass diese Tiere einem IN DER REGEL nichts tun. Deshalb sind das auch alles coole Geschichten, und wenn es gut geht, erzählt es sich zu Hause auf der warmen Couch ganz prima! Aber wenn dann MAL was schiefgeht, dann ist angeblich immer der Camper schuld, der sich so blödsinnig verhalten hat!?
Wir fragen uns schon lange, wo der Unterschied besteht – nicht nur beim campen, auch beim Austeigen in Parks. Das Auto ist NIE zu verlassen. Und rauslehnen darf man sich auch nicht – so wurden wir im Chobe gerügt, als wir Giraffen fotografierten (und ich bin lange genug in Afrika unterwegs um zu wissen, dass die Anwesenheit von Giraffen NICHT gleichzeitig die Abwesenheit von Löwen oder dergleichen bedeutet!). Wo anders darf man an ausgewiesenen und ebensowenig umzäunten oder bewachten „Picknick sites“ oder“strech points“ aussteigen. Bei den Strech points war weit und breit keiner in der Nähe! Aber da darf man ins Gebüsch pinkeln gehen. Ein paar Meter weiter ist es wiederum verboten – weil ein Löwe jederzeit aus dem Gebüsch springen könnte. Wo ist da die Logik?
Im Savuti kann man einen kleinen Hügel hochklettern, um Rock Paintings zu bestaunen. Zu Fuss. Hätte uns gereizt – aber es war SO dichtes Gestrüpp, dass uns nicht wohl dabei war. Erlaubt wäre es gewesen - weil es angeblich dort ungefährlicher ist als hinter der nächsten Kurve??? Das macht doch keinen Sinn!!!?
maggus785 Beiträge · seit 200820. Apr. 2018 · #27Hi,
Nur mal so als Denkanstoß und was man aus diesem Vorfall vielleicht lernen sollte:
Die Mitfahrer unbedingt in die Bedienung des Fahrzeuges einweisen! In solchen Notsituationen ist es wichtig, daß ein zweiter Fahrer das Fahrzeug bewegen kann und zumindest in der Lage ist, zu einem Punkt zu kommen wo man Hilfe bekommt!
Aus diesem Grund kann auch mein 12 Jähriger Sohn meinen LKW starten und auch fahren, ich hoffe zwar, dass dies nie von Nöten sein wird, aber es war eine Kleinigkeit dies zu zeigen und hat uns beiden Spaß gemacht!
Gruß Markus
LOloserGast20. Apr. 2018 · #28Hallo freshy, es gibt auch einfach nur Pech, das auch versierte Reisende treffen kann, niemand hat etwas falsch gemacht, niemand hat Schuld daran. Das hier berichtete Ereignis kann sich auch anders abgespielt haben, eine Erklärung wie Wildern oder Angeschossen ist nicht wirklich erforderlich.
Sowas kann nie ausgeschlossen werden, es ist und bleibt ein extrem seltenes Ereignis. Für Touristen, nicht so für Einheimische! Wer dadurch so sehr belastet ist, dass er Pech zu 100 % ausschließen möchte, sollte derartige Reisen vielleicht bleiben lassen.
Grüße
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201320. Apr. 2018 · #29Hi Fomis, nach Christians zweiten Link zur Bildzeitung-heute auch in Papierform taufrisch am Kiosk-steht, im Gegensatz zu vorherigen Aussagen eines gewilderten/verletzten Tieres, die Aussage eines Experten, dass der Leopard vermutlich Essensgerüche durchs offene Fenster wahrgenommen hat!
Ob er auch vorher schon hätte hinein springen können, keine Ahnung, getan leider erst nach Bewegung des Opfers am Fenster 🙁 !
Es heisst ja immer, alles gut wegschließen und Essenssachen nie im Wohnraum/Zelt!
Alles sehr traurig!
LG NOGRILA
P.S. Die Aussage zum zweiten Fahrer oder das die Frau des Opfers den LKW nicht fahren konnte, war mein erster Gedanke nach dem Bericht!
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201620. Apr. 2018 · #30Unsere oberste Prämisse ist Respekt vor der Natur,
ob in eingezäunten, nicht eingezäunten campsites, oder sonst wo im südlichen Afrika.
Respekt ermöglicht geplantes, überlegtes Handeln; Angst und Panik verhindert es.
Gruß Gina
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200620. Apr. 2018 · #31NOGRILA schrieb:
P.S. Die Aussage zum zweiten Fahrer oder das die Frau des Opfers den LKW nicht fahren konnte, war mein erster Gedanke nach dem Bericht!
... auch wenn theoretisch weitere Personen das Fahrzeug hätten fahren können, wäre es nicht gewährleistet gewesen, dass sie es nach dem Vorfall auch noch gekonnt hätten.
Ich habe es selbst schon mal erlebt, nachdem mich eine Autofahrerin bei 50 km/h (meine Geschwindigkeit) beim Linksabbiegen frontal vom Rad gefegt hat. Ich hätte mich gefreut, wenn sie mich umgehend zum Arzt gefahren hätte, aber es ging nicht mehr. Stattdessen habe ich uns mit ihrem Auto zum Arzt gefahren, weil sie einen Schock hatte. Ich war froh, dass meine Arme und Beine noch vollzählig vorhanden waren ...
Wenn man die ganze Sache mit der fauchenden Raubkatze und dem Blut live miterlebt hat, geht es einem sicherlich anders als uns, die wir das hinterher lesen. Und ob es besser ausgegangen wäre, wenn die Frau in Panik mit dem Lkw durch die Nacht bis Swakopmund gefahren wäre, weiß man auch nicht.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201320. Apr. 2018 · #32Hi Wolfgang, du hast natürlich vollkommen recht.
Ich dachte nur an den wohl starken Blutverlust!
Aber unabhängig von der aktuellen und extremen Situation, sollte man generell ein Auto fahren können!
LG NOGRILA
LEleocoh1 Beiträge · seit 201821. Apr. 2018 · #33Erst mal vorneweg:
es tut mir sehr leid , das Hardy und Petra dieses Unglück passiert ist. Sie wollten 9
Monate auf Reise gehen. Dafür wurde extra ein LKW umgebaut und von Deutschland
aus verschifft.
Meine Frage, wie sollte denn Petra , LKW Führerschein vorhanden oder nicht,
überhaupt in die Führerkabine kommen?
Ich meine die ist doch separat, oder nicht?
Grüße Gerda
La Leona2'779 Beiträge · seit 200722. Apr. 2018 · #34Wir können nicht nachvollziehen wie gross die Angst und Panik der beiden Betroffenen war, darum verstehe ich die sprichwörtliche Versteinerung und dass sie nicht in die Fahrerkabine gelangten.
Mich verwundert das Verhalten des Leoparden enorm. Wir vergessen auf unseren Reisen abseits von eingezäunten camps nie dass überall wilde Tiere leben und wir halten uns nachts konsequent an strenge Sicherheitsregeln. Aber genau hier stutze ich, denn ich sehe kein Fehlverhalten der Betroffenen und das macht diesen Vorfall umso schrecklicher.
marimari2'240 Beiträge · seit 201122. Apr. 2018 · #35maggus schrieb:Hi,
Aus diesem Grund kann auch mein 12 Jähriger Sohn meinen LKW starten und auch fahren, ich hoffe zwar, dass dies nie von Nöten sein wird, aber es war eine Kleinigkeit dies zu zeigen und hat uns beiden Spaß gemacht!
Gruß Markus
das hoffe ich für Dich und Deinen Sohn auch nicht. 😉
Ich würde nie ein Fahrzeug wollen, welches nicht mind. von 2 Personen gesteuert werden kann.
Leider das leidige Thema aller, welche sich mit Fernreisemobilen >3.5T zu beschäftigen beginnen. Die Lastwagenprüfung ist halt nochmals ein erheblicher Kostenfaktor on top of the Preis eines solchen Fahrzeugs. Das kann dann schnell mal in +/- folgende Kostenstruktur fallen:
Fahrzeug mit Kabine: 250 K Euro, 2x Lastwagenprüfung 40K Euro (? je nach Talent). So ist man ohne Verschiffung schnell mal auf 300K Euro + 😮 😕
Bez. Leo - Angriff: ich denke, es ist überflüssig irgendwelche Annahmen zu diskutieren. Wichtig ist meiner Meinung nach zu verstehen, dass ein Leo (Wildkatze) kein Haustier ist. Solche Angriffe können überall in der Wildnis passieren und demensprechend verhalte ich mich auch beim campen (im Wagen oder Zelt): Fenster in der Nacht zu, Zelt zu etc. Dennoch denke ich, dass wir alle einem gewissen Restrisiko ausgesetzt sind (unabhängig vom individuellen IQ 😛 ).
Gruss M
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200622. Apr. 2018 · #36leocoh schrieb:
Meine Frage, wie sollte denn Petra , LKW Führerschein vorhanden oder nicht,
überhaupt in die Führerkabine kommen?
Ich meine die ist doch separat, oder nicht?
... die meisten dieser Fahrzeuge haben einen Durchgang zwischen Kabine und Führerhaus.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200622. Apr. 2018 · #37marimari schrieb:
Ich würde nie ein Fahrzeug wollen, welches nicht mind. von 2 Personen gesteuert werden kann.
Leider das leidige Thema aller, welche sich mit Fernreisemobilen >3.5T zu beschäftigen beginnen. Die Lastwagenprüfung ist halt nochmals ein erheblicher Kostenfaktor on top of the Preis eines solchen Fahrzeugs.
... je nach Führerschein darf man auch schwerere Fahrzeuge fahren. Mit meinem Pkw-Führerschein darf ich Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen fahren, mit Gesundheitsprüfung (oder bis zum Alter von 50 Jahren) sogar bis 12 Tonnen Gewicht. Eigentlich ist das ein Unding, dass es dafür ausreichte, mit 'nem VW Golf die Fahrstunden zu machen und nicht wenigstens mal eine Stunde am Steuer eines Lkw zu sitzen ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
maggus785 Beiträge · seit 200822. Apr. 2018 · #38Hi,
noch zur Info: Ein C Führerschein kosten so zwischen EUR 2.000,- bist EUR 3.000,- je nach Talent, ist jedoch dann nur zum Fahren im nicht gewerblichen Bereich.
Ein LKW Wohnmobil kann man für EUR 250.000,- kaufen, da geht auch noch wesentlich mehr, aber man bekommt einen vernünftigen gebrauchten Allrad Laster, der zum Wohnmobil umgebaut wurde so für +/- EUR 30.000,-, dies geht natürlich auch noch wesentlich günstiger...
Gruß
Markus
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200822. Apr. 2018 · #39Wenn man sich das Afrika-Reisen leisten kann, sich einen Allrad (-LKW) leisten kann, kann man sich auch einen entsprechenden Führerschein leisten.
Etwas anderes ist es, wenn man das nicht will.
Man kann auch einen LKW fahren lernen, ohne einen Führerschein gemacht zu haben, eben für den Notfall! Wenn mein Mann nicht mehr fahrfähig ist und dringend ärztliche Hilfe braucht, muss er sich darauf verlassen können, dass ich ihn dorthin bringe, wo er Hilfe erhält. Und nicht nur von den Fahrfähigkeiten her, auch von der Orientierung.
Ich konnte auch unseren 13Tonner gut fahren und im Notfall ist es mir scheißegal, ob ich behördlich erlaubt fahre! Das Bußgeld zahlte ich dann gern!! Aber, kein Polizist würde mir das im Notfall übelnehmen – sie würden mich ablösen, - wenn sie LKW fahren können oder zumindest zum Krankenhaus begleiten.
Etwas anderes ist der Angriff des Leoparden, - egal, ob durchs geöffnete Fenster (wir sind ja kleine Schisser und lassen nie etwas groß auf), aber dieser Leopard hätte auch einfach beim Sundowner angreifen können oder beim frühen Morningwalk... – in der Gegend rechnet man nicht grad mit abartig veranlagten Leoparden! 🤢
Es hätte jeden treffen können.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
picco6'369 Beiträge · seit 201122. Apr. 2018 · #40Hoi zämä
La Leona schrieb:...denn ich sehe kein Fehlverhalten der Betroffenen und das macht diesen Vorfall umso schrecklicher.
Ohne dem Mann irgendwelchen Vorwurf machen zu wollen (Mein Beileid den Beiden!!!): Ich sehe da schon ein problematisches Verhalten.
Denn das Fenster war offen und spätestens beim Schliessen des Fensters war der Mann für den Leo sichtbar.
Genau die Unsichtbarkeit ist es ja welche uns im Zelt 'schützt'!
Der Mann musste, um das Fenster zu schliessen, rausgreifen...was man wenns Raubkatzen oder Hyänen hat auch am Tag im Safariauto unterlassen sollte.
Dadurch war er von unten für den Leo gut sicht- und angreifbar.
Ob der Leo aber auch durchs geöffnete Fenster eingedrungen wäre ohne den Mann zu sehen ist die andere Frage.
Meine Meinung dazu: Zelte wie auch Wohnmobile gehören blickdicht geschlossen wenn man in der afrikanischen Wildniss unterwegs ist.