AFAfrika2018ThemenstarterGast04. Feb. 2018 · #1Ich habe eine Frage zur Malariavorsorgen.
Wir sind im Mai unterwegs. Von Windhock hoch bis Etosha dann runter bis zum Fishriver und wieder nach Windhoek.
So wie ich es erlesen haben besteht im nördlichem Bereich also im Etosha und Umgebung die Gefahr sich Malaria einzufangen. Weiter südlich weniger.
Hier habe ich nun Bedenken.
Unser Arzt hat uns von einer Prophylaxe wegen der Nebenwirkungen abgeraten und meinte wir sollten ein Stand-by-Medikament mitnehmen. Da wir ja nun nicht in der absoluten Einsamkeit unterwegs sind würde ich das aber eh nur nach vorheriger ärzlicher Rücksprache einnehmen. Einfach sowas selber diagnostizieren halte ich für sehr gewagt. Mitnehmen können wir es ja trotzdem.
Ich möchte uns Nobite-Spray kaufen und zu Hause die Kleidung (Hose, Jacke) für die Abende in der Gefahrenregion vorbehandelt.
Außerdem eine Mückenschutzmittel für die Haut in Namibia kaufen. Das dann abendlich benutzen.
Ist dieses Vorgehen empfehlenswert, ausreichend und sinnvoll?
Oder ist es ohne Prophylaxe zu gefählich im Norden. Wir sind etwas verunsichert
Das keiner 100 Prozent sicher sein kann ist klar. Ich möchten nur nach eurer Einschätzung fragen und wie ihr es handhabt.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200604. Feb. 2018 · #2Afrika2018 schrieb:
Unser Arzt hat uns von einer Prophylaxe wegen der Nebenwirkungen abgeraten und meinte wir sollten ein Stand-by-Medikament mitnehmen.
... kannst Du bitte schreiben, welcher Arzt das war. Nur, damit ich nicht mal zufällig dort hingehe ...
Für was soll man Standby mitnehmen, wenn man im Verdachtsfall eh zum Arzt geht? Die Ärzte in Namibia haben auch die passenden Medikamente. Und mehr Ahnung bzgl. Malaria haben sie auch ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
AFAfrika2018ThemenstarterGast04. Feb. 2018 · #3BikeAfrica schrieb:Afrika2018 schrieb:
Unser Arzt hat uns von einer Prophylaxe wegen der Nebenwirkungen abgeraten und meinte wir sollten ein Stand-by-Medikament mitnehmen.
... kannst Du bitte schreiben, welcher Arzt das war. Nur, damit ich nicht mal zufällig dort hingehe ...
Für was soll man Standby mitnehmen, wenn man im Verdachtsfall eh zum Arzt geht? Die Ärzte in Namibia haben auch die passenden Medikamente. Und mehr Ahnung bzgl. Malaria haben sie auch ...
Gruß
Wolfgang
Wie gesagt würden wir es sicher nicht "einfach einnehmen". Ich habe einfach berichtet was der Arzt geraten hat.
Ich habe diese Vorgehendsweise auch schon von einigen Fernreisenden im Umkreis gehört. Das Stand-By-Medikamente empfohlen werden scheint nicht selten zu sein.
Unabhängig davon geht es mir vorallen um das sonstige Vorgehen (Kleidung vorbehandelt .....)
Oder auch nach Erfahrungen mit Nebenwirkungen der Prophylaxe und ob das eher zu empfehlen ist.
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200704. Feb. 2018 · #4Afrika2018 schrieb:
Oder auch nach Erfahrungen mit Nebenwirkungen der Prophylaxe und ob das eher zu empfehlen ist.
Und wieso meinst du, irgendwelchen Unbekannten in einem Forum mehr vertrauen zu können oder zu wollen, als deinem Arzt?
lg
Wolfgang
AFAfrika2018ThemenstarterGast04. Feb. 2018 · #5dergnagflow schrieb:Afrika2018 schrieb:
Oder auch nach Erfahrungen mit Nebenwirkungen der Prophylaxe und ob das eher zu empfehlen ist.
Und wieso meinst du, irgendwelchen Unbekannten in einem Forum mehr vertrauen zu können oder zu wollen, als deinem Arzt?
lg
Wolfgang
Das meine ich nicht. Ich habe Vertrauen. Aber man darf schon nach Erfahrungen anderer Reisender bezüglich der Nebenwirkungen fragen.
Und z B nach Erfahrungen mit Nobite zur Behandlung der Kleidung.
AOaos1'166 Beiträge · seit 200804. Feb. 2018 · #6Im Forum gibt es bereits etliche Beiträge zu diesem Thema.
Im Endeffekt müsst ihr das selbst entscheiden.
Persönlich würde ich nichts einnehmen. Wahrscheinlich werdet ihr im Mai auf keine einzige Mücke treffen. Aber wie geschrieben, dies müsst ihr für euch selbst entscheiden.
Grüße
Axel
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200604. Feb. 2018 · #7Afrika2018 schrieb:BikeAfrica schrieb:Afrika2018 schrieb:
Unser Arzt hat uns von einer Prophylaxe wegen der Nebenwirkungen abgeraten und meinte wir sollten ein Stand-by-Medikament mitnehmen.
... kannst Du bitte schreiben, welcher Arzt das war. Nur, damit ich nicht mal zufällig dort hingehe ...
Für was soll man Standby mitnehmen, wenn man im Verdachtsfall eh zum Arzt geht? Die Ärzte in Namibia haben auch die passenden Medikamente. Und mehr Ahnung bzgl. Malaria haben sie auch ...
Gruß
Wolfgang
Wie gesagt würden wir es sicher nicht "einfach einnehmen". Ich habe einfach berichtet was der Arzt geraten hat.
Ich habe diese Vorgehendsweise auch schon von einigen Fernreisenden im Umkreis gehört. Das Stand-By-Medikamente empfohlen werden scheint nicht selten zu sein.
Unabhängig davon geht es mir vorallen um das sonstige Vorgehen (Kleidung vorbehandelt .....)
Oder auch nach Erfahrungen mit Nebenwirkungen der Prophylaxe und ob das eher zu empfehlen ist.
... meine Erfahrungen mit Prophylaxe (wenn ich welche genommen habe): keinerlei Auswirkungen.
... Kleidung: nix vorbehandelt, keine langen Klamotten, keine Sprays, oft ohne Moskitonetz in Unterkünften ohne Fensterscheiben übernachtet (also in manchen Ländern leichtsinnig). In Namibia im Mai würde ich mir persönlich überhaupt keine Gedanken machen. Wenns passiert, dann ab zum Arzt.
... ein Arzt, der Laien zu Standby-Medikamenten rät, muss ihnen weitreichende Infos mitgeben. Die meisten Ärzte tun es nicht, haben keine Erfahrung mit Malaria (sie würde sie also auch nicht erkennen) und waren nie selbst in entsprechenden Ländern.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
AFAfrika2018ThemenstarterGast04. Feb. 2018 · #8BikeAfrica schrieb:Afrika2018 schrieb:BikeAfrica schrieb:Afrika2018 schrieb:
Unser Arzt hat uns von einer Prophylaxe wegen der Nebenwirkungen abgeraten und meinte wir sollten ein Stand-by-Medikament mitnehmen.
... kannst Du bitte schreiben, welcher Arzt das war. Nur, damit ich nicht mal zufällig dort hingehe ...
Für was soll man Standby mitnehmen, wenn man im Verdachtsfall eh zum Arzt geht? Die Ärzte in Namibia haben auch die passenden Medikamente. Und mehr Ahnung bzgl. Malaria haben sie auch ...
Gruß
Wolfgang
Wie gesagt würden wir es sicher nicht "einfach einnehmen". Ich habe einfach berichtet was der Arzt geraten hat.
Ich habe diese Vorgehendsweise auch schon von einigen Fernreisenden im Umkreis gehört. Das Stand-By-Medikamente empfohlen werden scheint nicht selten zu sein.
Unabhängig davon geht es mir vorallen um das sonstige Vorgehen (Kleidung vorbehandelt .....)
Oder auch nach Erfahrungen mit Nebenwirkungen der Prophylaxe und ob das eher zu empfehlen ist.
... meine Erfahrungen mit Prophylaxe (wenn ich welche genommen habe): keinerlei Auswirkungen.
... Kleidung: nix vorbehandelt, keine langen Klamotten, keine Sprays, oft ohne Moskitonetz in Unterkünften ohne Fensterscheiben übernachtet (also in manchen Ländern leichtsinnig). In Namibia im Mai würde ich mir persönlich überhaupt keine Gedanken machen. Wenns passiert, dann ab zum Arzt.
... ein Arzt, der Laien zu Standby-Medikamenten rät, muss ihnen weitreichende Infos mitgeben. Die meisten Ärzte tun es nicht, haben keine Erfahrung mit Malaria (sie würde sie also auch nicht erkennen) und waren nie selbst in entsprechenden Ländern.
Gruß
Wolfgang
Das mit dem Einsprühen mit Nobite habe ich hier im Forum mal gelesen. Finde es aber leider nicht mehr.
Ich werde das mit der Propylaxe mal überlegen und ggf einen zweite ärzliche Meinung einholen. Ich überlege auch ob man es nicht nur in der Zeit im Norden einnehmen kann und dann absetzen. Aber das ist natürlich eine Fachfrage die man dem Arzt dann stellt.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200604. Feb. 2018 · #9Afrika2018 schrieb:
Ich werde das mit der Propylaxe mal überlegen und ggf einen zweite ärzliche Meinung einholen. Ich überlege auch ob man es nicht nur in der Zeit im Norden einnehmen kann und dann absetzen. Aber das ist natürlich eine Fachfrage die man dem Arzt dann stellt.
... das mit dem Absetzen nach Verlassen des Risikogebietes ist der größte Quatsch, den man machen kann.
Die Malariaerreger durchlaufen im menschlichen Körper einen Entwicklungsprozess, an deren Ende sie in die Blutbahn geraten. Zu diesem Zeitpunkt muss die Konzentration des Prophylaxe-Medikaments hoch genug sein, sonst kann man es auch gleich bleiben lassen (was sogar besser wäre, um Resistenzen der Erreger zu vermeiden).
Entweder nimmt man die Medikamente nach Vorschrift (also mindestens noch eine Woche nach Aufenthalt im Malariagebiet) oder man lässt es gleich bleiben. Das sagt Dir Dein Arzt aber hoffentlich auch noch ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201304. Feb. 2018 · #10Hallo Afrika2018, selbstverständlich sollte man ein Malaria Arzneimittel nur für die Zeit einnehmen in dem man sich in einem gefährdeten Gebiet aufhält...das bedeutet jedoch am Bsp. von Malarone 2Tage vor, dann während und 8 Tage nach dem Aufenthalt dort!
Ich spreche hier von Prophylaxe!
Nobite Kleidung kann man machen, ist aber irgendwie ne etwas ecklige Anwendung, dann wohl aber recht wirkungsvoll!
Nur wie viele Kleidungsstücke willst du einsprühen um nicht immer im selben Outfit rum zu laufen?!
Hier in Deutschland bekommt Nobite Haut und Antibrum die besten Kritiken!
In Namibia gibt es Peacefull Sleep für die Haut und wenn gewünscht Doom für den Raum!
LG NOGRILA
Logi16,9k Beiträge · seit 201204. Feb. 2018 · #11NOGRILA schrieb:
Nobite Kleidung kann man machen, ist aber irgendwie ne etwas ecklige Anwendung, dann wohl aber recht wirkungsvoll!
Nur wie viele Kleidungsstücke willst du einsprühen um nicht immer im selben Outfit rum zu laufen?!
Da kann man prima die Klamotten zu Hause imprägnieren => hält 4 Wochen, je nach angesetzter Konzentration auch länger.
LG
Logi
Turi348 Beiträge · seit 201104. Feb. 2018 · #12hallo zusammen
"wieso vertraut man dem. Arzt nicht"
Weil die meisten Ärzte in Europa nur theoretische Erfahrung mit Malaria haben.
Dem einzigen Arzt, dem ich vertrauen würde, wäre einem, der in Malariagebieten gelebt hat, bzw über viele Monate gereisst ist.
Was wird der einem sagen, wenn man in Gegenden reisst wo in nützlicher Frist ein Arzt zu erreichen ist?
Verzichte auf die Prophilaxe und geh beim ersten Anzeichen zum Arzt um einen Test zu machen.
Verhalte dich richtig, was Kleidung und Moskitonetz angeht.
Wir waren in den letzten Jahren sicher mehr als 2 Jahre in Malariagebieten und hatten noch nie Probleme damit.
Sicher kann es einem erwischen, reagiert man schnell ist das im südlichen Afrika kein Problem.
Das ist die Praxis und nicht die Theorie eines europäischen Arztes, der Malaria nur aus dem Schulbüchlein kennt.
Abgesehen davon gehen die Meinungen sogar bei erfahrenen Ärzten auseinander.
Spart das Geld und schont eure Nieren, im Notfall ist man dort unten schnell mal bei einem Arzt und die haben dann auch die richtigen Medis.
Allerdings wurde das Thema hier schon x-mal totgekaut!
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
AFAfrika2018ThemenstarterGast04. Feb. 2018 · #13Hallo Nogrila,
In wie fern ekelige Angelegenheit? Versaut man sich die Kleidung damit oder was hast du für Erfahrungen gemacht?
Sonst seh ich kein Problem . Man sprüht ein/zwei lange Hosen und eine Fleecejacke für abends ein. Das sollte für drei Nächte Etosha und evtl . eine weitere in der nördlichen Ecke reichen .
So viel Klamotten gedenken wir eh nicht mitzunehmen . Danach kann man die ja waschen lassen .
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200804. Feb. 2018 · #14Hallo Afrika 2018,
wann fährst Du? Im Mai - nimm kleine Pullöverchen für die Mücken mit. Da ist denen so kalt, dass die sonst erfrieren. Jetzt ohne Scherz: Die Biester sind nachtaktiv. Wenn die Sonne weg ist, ist denen so kühl, dass die sich so gut wie nicht zeigen. Natürlich ist nicht ausgeschlossen, dass sich mal eine in einem der Etoscha Camps ins warme Zimmer gerettet hat, m. E. aber eher unwahrscheinlich. Ansonsten ist es aber leider so, dass Etoscha nicht mehr malariafreie Zone ist.
Liebe Grüße
Gerd
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201304. Feb. 2018 · #15Hi Afrika2018, vielleicht habe ich etwas übertrieben!
Die Mischung entsprechend fertig machen in einem separaten Sprüher, Klamotten draußen auf die Wäschespinne und los geht's!
Mit Flecken mußt du leben und nicht zu tief einatmen 😗 😗 😄 🤨 !
...sie auch nobite.com
LG NOGRILA
Randfontein568 Beiträge · seit 201404. Feb. 2018 · #16Hi Afrika2018,
nachdem ich mich erst mal den Einlassungen von BikeAfrica etc. anschließe, noch eine Ergänzung:
Etosha ist nicht "der Norden" und das Risiko einer Malariainfektion dort geringer als das Risiko auf Deutschlands Straßen -
vom Risiko der Kreuzinfektion durch Aufenthalt in einem deutschen Krankenhaus ganz abgesehen.
In D sterben ca. 10.000 Menschen durch krankenhausaufenthalt und nicht an ihrer eigentlichen Krankheit.
Ich will das Risiko nicht bagatellisieren, noch gebe ich eine medizinische Auskunft, aber:
statistisch macht es schon nachdenklich, daß durch deutsche Hospitäler viel mehr Deutsche umkommen, als durch Malaria, Gelbfieber, die Schlafkrankheit und Autofahrten zusammen...
So wie auch mehr Menschen durch Kokosnüsse ums Leben kommen, als durch Haie.
mehr durch Flusspferde, als durch Leoparden oder Flugzeugabstürze...
Will sagen:
ein allgemeines Lebensrisiko besteht immer und überall.
Am wenigsten meist da, wo Vorkommnisse in der Zeitung stehen...
Wir haben Angst vor dem "Unbekannten", aber es ist meist das bekannte, banale, unreportierte, das uns umbringt.
Das steht dann nicht mal in der Zeitung, wei "normal"....
Fröhliches Planen und Reisen!
Grüßle
Randfontein
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201605. Feb. 2018 · #17Hallo Randfontein,
Randfontein schrieb:
nachdem ich mich erst mal den Einlassungen von BikeAfrica etc. anschließe, noch eine Ergänzung:
Etosha ist nicht "der Norden" und das Risiko einer Malariainfektion dort geringer als das Risiko auf Deutschlands Straßen -
und erst das Risiko auf den Straßen von Namibia... 😄
Randfontein schrieb:
vom Risiko der Kreuzinfektion durch Aufenthalt in einem deutschen Krankenhaus ganz abgesehen.
In D sterben ca. 10.000 Menschen durch krankenhausaufenthalt und nicht an ihrer eigentlichen Krankheit.
Wobei die Zahlen ja auch "nur" Statistik sind. Warum geht man in ein Krankenhaus? Weil man krank ist, also das Immunsystem sowieso schon geschwächt ist oder man einen Unfall hatte...
Randfontein schrieb:
Ich will das Risiko nicht bagatellisieren, noch gebe ich eine medizinische Auskunft, aber:
statistisch macht es schon nachdenklich, daß durch deutsche Hospitäler viel mehr Deutsche umkommen, als durch Malaria, Gelbfieber, die Schlafkrankheit und Autofahrten zusammen...
Es könnte auch sein, dass statistisch gesehen das eigene Bett der gefährlichste Ort auf der Welt ist. 😉
Randfontein schrieb:
So wie auch mehr Menschen durch Kokosnüsse ums Leben kommen, als durch Haie.
Wobei man dieses Risiko auch vermeiden könnte... Helmpflicht wenn man sich unter Kokospalmen aufhält wäre eine Möglichkeit und wer nicht im Meer schwimmen geht wird auch kaum von einem Hai gebissen.
Das Risiko eine Malaria zu bekommen minimiert man also am Besten dadurch, dass man sich von den Stechmücken einfach nicht stechen lässt. Ich nutze z.B. in Namibia die Mittel die es vor Ort zu kaufen gibt. Meistens Tabart (stinkt allerdings auch und greift Kunststoffe an, weswegen man damit auch vorsichtig sein sollte) was ich dann auf die Haut auftrage, wenn ich meine, dass es nötig ist. Im April 2017 hatte ich das nur oben an den Epupa Falls verwendet. Im Etosha hatte ich keine einzige Steckmücke gesehen. An der Spitzkoppe wurde ich sogar einmal (vermutlich folgenlos) gestochen, weil ich da zu spät auf die Idee kam mich zu schützen....
Randfontein schrieb:
mehr durch Flusspferde, als durch Leoparden oder Flugzeugabstürze...
Wobei das Risiko im Etosha von einem Leoparden angegriffen zu werden zig tausende Prozent höher ist, als von einem Flusspferd. Das liegt nicht daran, dass die Leoparden dort besonders gefährlich wären, sondern wohl eher daran, dass man wohl kaum ein Flusspferd im Etosha sehen wird... 😉
Randfontein schrieb:
ein allgemeines Lebensrisiko besteht immer und überall.
Am wenigsten meist da, wo Vorkommnisse in der Zeitung stehen...
Wir haben Angst vor dem "Unbekannten", aber es ist meist das bekannte, banale, unreportierte, das uns umbringt.
Das steht dann nicht mal in der Zeitung, wei "normal"....
Einfacher ausgedrückt: Das Leben endet immer mit dem Tod.
Randfontein schrieb:
Fröhliches Planen und Reisen!
Das wünsche ich jedem... und nicht verrückt machen lassen. Man möchte die Reise doch genießen, das geht am Besten, wenn man keine Angst vor allem hat. Man macht sich meistens zu Hause so oder so viel zu viele Gedanken und stellt vor Ort fest, dass es doch alles viel harmloser ist als man es befürchtet hat.
Gruß Markus
Gromi1'415 Beiträge · seit 201405. Feb. 2018 · #18Einfacher ausgedrückt: Das Leben endet immer mit dem Tod.
... oder mit Erich Kästner:
"Wird's besser? Wird's schlimmer? fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!"zitiert die Gromi
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Flash20101'425 Beiträge · seit 201505. Feb. 2018 · #19Hi Afrika 2018,
wir sind immer im Juni unterwegs und ich kann Antibrumm (die rote Flasche) uneingeschränkt empfehlen. Man muss sich eben am ganzen Körper einsprühen (Ohren nicht vergessen), die Viecher stechen auch durch Trekkinghosen 😉
Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes!
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Aschim21 Beiträge · seit 201728. Feb. 2018 · #20Hallo Zusammen
beim Durchstöbern bin ich auf viele interessante Inputs zum Thema Mückenschutz gestossen und habe ein Bild davon, dass a Ende April/Mai gar nicht mehr so viele Moskitos unterwegs sein werden und b es Mückenspray gibt um sich vor allfälligen Viechern zu schützen. Offen ist für uns noch, ob wir die erste Zeit über (im Norden Namibias) die Prophylaxe nehmen werden oder nicht. Aber darum geht es mir gar nicht. Meine Frage geht in eine andere Richtung. Immer wieder mal lese ich, dass es sich empfiehlt ein Moskitonetz dabei zu haben. Nun wäre ich dankbar, wenn ich ein Bild davon mir machen könnte wann, wo und wie ein solches einsetzbar ist, wenn wir mit dem Camper 4mal4 unterwegs sind. Kann mir jemand dazu eine Vorstellung geben, a wie und wo hänge ich ein Netz auf und b wenn ich mir eines kaufen gehe, auf was ist zu achten bezüglich der Grösse des Netzes? Es kann sein, dass bereits Antworten dazu irgendwo vorhanden, dann gerne den Link dazu, denn wenn ich Moskitonetz eingebe, stosse ich auf keine Antworten zu meiner Frage.
Danke und Gruss
Mischa