Matopi...Frau von Leopard attackiert

63 Antworten · 12,5k Aufrufe · gestartet 15. Jan. 2018 von GinaChris
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1'137 Beiträge · seit 201117. Jan. 2018 · #41
Joe67 schrieb:Hallo,

das ist wirklich ein dramatisches Ereignis und mir fehlen die Worte, ob der Sorglosigkeit der späteren Opfer.
Ein sonst scheuer Einzelgänger wie der Leopard, so nahe und lange am Camp... Ich hätte da in erster Linie auch Befürchtungen bzgl. Tollwut gehabt und so ziemlich zügig nach den Photos das Weite gesucht oder zumindest im Fahrzeug übernachtet. Auch das Dachzelt wäre mir nicht sicher genug gewesen...

LG
Jörg
Da bin ich voll und ganz bei dir, da es ja auch genau an dieser Stelle extrem unübersichtlich und zugewachsen ist.
Nicht abschätzbar, wo sich der vermeintlich abgezogene Leo aufhalten könnte.
Uns hat es dort schon tagsüber bei einer Brotzeit nicht gefallen, deshalb sind wir auch immer sofort weiter.
War noch nie eine Alternative für uns als Übernachtung.
lg
Uwe
http://www.smilies.4-user.de http://www.smilies.4-user.de
1'523 Beiträge · seit 201117. Jan. 2018 · #42
Guten Tag Picco,

denke Du hast Wesentliches zur Klarstellung beigetragen.......vielen Dank

Für Leopard und Löwe ist auch Dachzelt erreichbar....für Hyäne etwas weniger (via Motorhaube)

aber der Blick von OBEN ist mindestens etwas beruhigender als aus der Bodenperspektive.... 🙂 🙂

lg.....BMW
1'715 Beiträge · seit 200618. Jan. 2018 · #43
Im südafrikanische Overland Forum wird der Vorfall auch diskutiert, da sind auch ausgebildete Trail Guides dabei. Diese vermuten es handle sich um ein altes, hungriges Tier, für welches ein Mensch eine leichtere Beute ist.
Bei einem früheren Fall an einem Ranger im Krüger war es so.

Dass ein Leopard auf einem abgelegenen Camp durch anfüttern verdorben wurde, wird als sehr unwahrscheinlich eingeschätzt.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
2'535 Beiträge · seit 200718. Jan. 2018 · #44
swisschees schrieb:Im südafrikanische Overland Forum wird der Vorfall auch diskutiert, da sind auch ausgebildete Trail Guides dabei. Diese vermuten es handle sich um ein altes, hungriges Tier, für welches ein Mensch eine leichtere Beute ist.
Welches Forum ist das?
Und haben die die Bilder auch gesehen?
Ich bin jetzt ganz sicher kein Leoparden-Experte, aber soooo alt und hungrig hat der auf den Fotos jetzt nicht ausgesehen...

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
2'535 Beiträge · seit 200718. Jan. 2018 · #48
OffTopic
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Hallo Emanuel,
swisschees schrieb:
Es ist das overland.com Forum und nur für angemeldete Mitglieder zugänglich. Darum habe ich hier auch keinen Link rein gestellt.
OK. Find' zwar unter www.overland.com kein Forum und www.overland.co.za wirst auch nicht gemeint haben, aber egal. Gibt's interessante Infos über Namibia auch dort? Falls ja, kannst nicht den Link zur Einstiegsseite posten?
lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
1'715 Beiträge · seit 200618. Jan. 2018 · #49
Hi Wolfgang

Sorry habe da einiges durcheinander gebracht.

Der Betreiber von overland.co.za hat die Gruppe overland-forum@googlegroups.com gestartet und man muss sich bei ihm mit einem ausführlichen Vorstellungsformular anmelden. Diese wird dann als Einführung veröffentlicht. Wäre hier auch eine gute Idee!
Da geht es vorallem um das Reisen, und Off Road fahren. Hilfe stellung ist da gross geschrieben.

Meist wir Englisch geschrieben aber ein Teil bevorzugt Afrikaans.

Verlinken ist nicht möglich.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
1'137 Beiträge · seit 201118. Jan. 2018 · #50
swisschees schrieb:Im südafrikanische Overland Forum wird der Vorfall auch diskutiert, da sind auch ausgebildete Trail Guides dabei. Diese vermuten es handle sich um ein altes, hungriges Tier, für welches ein Mensch eine leichtere Beute ist.
Bei einem früheren Fall an einem Ranger im Krüger war es so.

Dass ein Leopard auf einem abgelegenen Camp durch anfüttern verdorben wurde, wird als sehr unwahrscheinlich eingeschätzt.

Gruss
Emanuel
Hallo Emanuel,

auf den Bildern, die ich bisher gesehen habe, wirkt der Leo nicht alt und klapprig. Und besonders dünn sieht er auch nicht aus.
Allerdings bin ich nun ganz sicher auch kein Experte. Aber ich hab die von dir angegebenen Kommentare auch gelesen.
So oder so, bleibt immer noch ein schrecklicher Vorfall. Einzig und allein, dass jetzt vielleicht ein paar Menschen wieder etwas sensibilisiert werden im Umgang mit Wildtieren, wäre möglicherweise die Essenz aus der Geschichte.
lg
Uwe
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2'779 Beiträge · seit 200718. Jan. 2018 · #51
Aktuell beunruhigend ist dass nicht alle die die Verbindungsroute von Mabuasehube nach Nossob oder vice versa fahren und in Matopi den Ritt mit einer Nacht unterbrechen über diesen traurigen Vorfall informiert sind. Oder hat DWNP eine offizielle Meldung darüber herausgegeben?
Gruss Leona
2'535 Beiträge · seit 200718. Jan. 2018 · #52
Hi Emanuel,
swisschees schrieb:
Verlinken ist nicht möglich.
Danke!
Google Groups sind generell öffentlich, auch wenn sie per Mail verschickt werden. Sind ein Überbleibsel des Use-Nets...
Den beschriebenen Thread gibt's hier: https://groups.google.com/forum/#!topic/overland-forum/h1Qc4MhgPGk

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
4'129 Beiträge · seit 200818. Jan. 2018 · #53
Anlässlich dieses Vorfalls/Notfalls möchte ich an einige Vorbereitungsmaßnahmen erinnern, die zum Reisen in sehr abgelegenen Gebieten sinnvoll sind:

- Auffrischung des Erste-Hilfe-Kurs (den Sanitäter kann man getrost um eine Extra-Einführung ins Thema Druckverband bitten – wenn’s nicht schon im Verlauf passt, dann im Nachhinein)
- JEDER der beiden Fahrer sollte in der Lage sein, den Partner vollkommen autark in Navigation und Fahrtechnik aus dem abgelegenen Gebiet zu fahren!
(Bei Alleinfahrern geht das natürlich nicht... – aber die meisten sind ja zu zweit in einem Auto.)
- In die Reise-Apotheke gehören Schmerzmittel! Und leichte Beruhigungsmittel, die kann durchaus der „Gesunde“ brauchen, damit er in der Stresssituation mental konzentriert bleibt und sich stabil halten kann, schließlich hat er harte Arbeit zu erledigen... (Zuvor mit dem Hausarzt sprechen, denn man sollte durchaus wissen, was man da in welcher Dosierung nimmt.).

Sowieso selbstverständlich sind: Satphon, Notfallnummern, gut gedeckte Kreditkarte, Zusatz-Versicherung/Versicherung für Flugrettung.

Safe journey.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2018
2'845 Beiträge · seit 201118. Jan. 2018 · #54
Hallo Lilytrotter,
sind denn im Camper generell Erste-Hilfe-Kästen / Taschen vorhanden?
In unseren "normalen" Autos hatten wir bisher nie welche im südlichen Afrika.
Deshalb nehmen wir immer unsere heimischen mit, lassen sie dann bei Abgabe meist im Auto.

Viele Grüße
Strelitzie
1'137 Beiträge · seit 201118. Jan. 2018 · #55
lilytrotter schrieb:Anlässlich dieses Vorfalls/Notfalls möchte ich an einige Vorbereitungsmaßnahmen erinnern, die zum Reisen in sehr abgelegenen Gebieten sinnvoll sind:

- Auffrischung des Erste-Hilfe-Kurs (den Sanitäter kann man getrost um eine Extra-Einführung ins Thema Druckverband bitten – wenn’s nicht schon im Verlauf passt, dann im Nachhinein)
- JEDER der beiden Fahrer sollte in der Lage sein, den Partner vollkommen autark in Navigation und Fahrtechnik aus dem abgelegenen Gebiet zu fahren!
(Bei Alleinfahrern geht das natürlich nicht... – aber die meisten sind ja zu zweit in einem Auto.)
- In die Reise-Apotheke gehören Schmerzmittel! Und leichte Beruhigungsmittel, die kann durchaus der „Gesunde“ brauchen, damit er in der Stresssituation mental konzentriert bleibt und sich stabil halten kann, schließlich hat er harte Arbeit zu erledigen... (Zuvor mit dem Hausarzt sprechen, denn man sollte durchaus wissen, was man da in welcher Dosierung nimmt.).

Sowieso selbstverständlich sind: Satphon, Notfallnummern, gut gedeckte Kreditkarte, Zusatz-Versicherung/Versicherung für Flugrettung.

Safe journey.
Gruß lilytrotter
Das ist eine sehr gute Idee, wird dann aber vielleicht OT....
da könnte man einen eigenen Thread darüber machen. Fürs Delta gibt's ja die Flugrettung, würde vielleicht Sinn machen,
wenn wir hier mal alle nötigen Info´s für Notfälle zusammentragen. Sofern Interesse besteht?!
Gibt's möglicherweise auch schon 😐
lg
Uwe
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4'129 Beiträge · seit 200818. Jan. 2018 · #56
So OT fand ich meinen Hinweis garnicht,
- allemal nicht, wo es hier mittlerweile schon um Overlandforum, wie und wo, geht... 🤪
Ich wollte hier auch auf keinen Fall eine Sammlung beginnen.
Sammlungen mit Notfall-Sicherheits-Hinweisen gibt es schon seit Jahren immer wieder.

Dies sollte nur ein konkreter Hinweis anlässlich dieses Falls sein.
Denn, man nehme mal an, die Beiden wären allein unterwegs gewesen, es hätte den Mann erwischt und die Frau wäre nicht in der Lage gewesen, das Auto durch den Tiefsand zu bringen...
Das war der Hintergrund.
Wir spielen Notfälle immer mal durch, das beeinflusst unser allgemeines Vorsorgeverhalten und unseren Reiseradius in abgelegenen Gebieten.
Das heißt dann aber noch immer, dass es eine gute Portion Glück ist, dass alles gut geht und man unversehrt bleibt - oder anders herum, dass einen das Unglück trotzdem ereilen kann.

In diesem Sinne: Safe Journey.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2018
487 Beiträge · seit 201218. Jan. 2018 · #57
swisschees schrieb:Im südafrikanische Overland Forum wird der Vorfall auch diskutiert, da sind auch ausgebildete Trail Guides dabei. Diese vermuten es handle sich um ein altes, hungriges Tier, für welches ein Mensch eine leichtere Beute ist.
Bei einem früheren Fall an einem Ranger im Krüger war es so.
Emanuel
Im Mai 2014 war es auch ein kranker Leopard der ein Kind aus einer Hütte im Khwai Village gezerrt hat.
Wie bereits erwähnt, denke ich auch das es ein seltenes Verhalten war und Tieren, die sich seltsam Verhalten geht man aus dem Weg. An Tollwut glaube ich nicht, das hätte man bei der Frau festgestellt und auch dem Tier angemerkt.
www.save-wildlife.org www.sptr.de
2'779 Beiträge · seit 200718. Jan. 2018 · #58
Grad für die Mac Gyver's und do-it-all-yourself Personen unter uns sind lilytrotters Empfehlungen wertvoll. Denn auch denen kann mal etwas zustossen was sie total ausser Gefecht setzen könnte...und ich denke da nicht nur an die typischen Rollen von Frau und Mann, es gibt auch die umgekehrte Version wo sie alles kann und macht, oder Zweierteams des selben Geschlechts.

Ein First Aide Kit ist oder sollte zumindest bei jedem Camping Fahrzeug mit in der Standardausrüstung sein.

Der auf dem Bild abgebildete Leopard hat ausgefranste Blumenkohlohren, das soll ein Anzeichen des Alters und den im Verlauf der Zeit über- und ausgestandenen Verletzungen sein.
Gruss Leona
1'042 Beiträge · seit 201619. Jan. 2018 · #59
Hallo lilytrotter,
lilytrotter schrieb:
Anlässlich dieses Vorfalls/Notfalls möchte ich an einige Vorbereitungsmaßnahmen erinnern, die zum Reisen in sehr abgelegenen Gebieten sinnvoll sind:
Alles richtig was du schreibst, aber nicht nur bei Reisen in sehr abgelegene Gebiete sind diese Vorsichtsmaßnahmen sehr sinnvoll. Es muss nicht gerade ein Leopard sein, es können auch sehr banale Dinge furchtbare Verletzungen zur Folge haben und wenn man auch nur eine Stunde (oder eine halbe Stunde bei Vollgas) vom nächst gelegenen Krankenhaus entfernt ist dann:
lilytrotter schrieb:
- Auffrischung des Erste-Hilfe-Kurs (den Sanitäter kann man getrost um eine Extra-Einführung ins Thema Druckverband bitten – wenn’s nicht schon im Verlauf passt, dann im Nachhinein)
Kann ein Druckverband in jedem Fall Leben retten. Bei stark blutenden Wunden hast Du nämlich keine halbe Stunde Zeit. Da muss sofort erst versorgt werden und erst dann geht es los. Nach dem Eintreffen dann im Krankenhaus muss auch der Ersthelfer meistens versorgt werden... 😉 Ich sage da nur Schock mit Kreislaufversagen, da der "normale" Ersthelfer zwar so lange funktioniert wie nötig, danach wenn die Last von seinen Schultern genommen wurde und das Gehirn wieder beginnt zu arbeiten, er erst realisiert was passiert ist. Das Anlegen eines Druckverbands kann man vorher nicht oft genug geübt haben.
lilytrotter schrieb:
- JEDER der beiden Fahrer sollte in der Lage sein, den Partner vollkommen autark in Navigation und Fahrtechnik aus dem abgelegenen Gebiet zu fahren!
(Bei Alleinfahrern geht das natürlich nicht... – aber die meisten sind ja zu zweit in einem Auto.)
Wäre von Vorteil...
lilytrotter schrieb:
- In die Reise-Apotheke gehören Schmerzmittel! Und leichte Beruhigungsmittel, die kann durchaus der „Gesunde“ brauchen, damit er in der Stresssituation mental konzentriert bleibt und sich stabil halten kann, schließlich hat er harte Arbeit zu erledigen... (Zuvor mit dem Hausarzt sprechen, denn man sollte durchaus wissen, was man da in welcher Dosierung nimmt.).
In meine Reise-Apotheke gehören auch Antibiotika, starke Schmerzmittel (Achtung BTM und da länderspezifische Gegebenheiten beachten) und vor allem etwas das bei starken Bauchkrämpfen und dergleichen hilft. Beruhigungsmittel (wenn auch nur leichte) würde ich jetzt nicht unbedingt als "Gesunder" nehmen. Solange man geistig voll da sein muss sind die doch eher kontraproduktiv... die braucht man wenn man professionelle Hilfe erreicht hat (und die gibt es meistens auch dort).
lilytrotter schrieb:
Sowieso selbstverständlich sind: Satphon,
Ja für entlegene Gebiete von Vorteil...
lilytrotter schrieb:
Notfallnummern, gut gedeckte Kreditkarte, Zusatz-Versicherung/Versicherung für Flugrettung.
Gilt weltweit... auch in Europa und vor allem in den USA (wobei da die gut gedeckte Kreditkarte schon sehr gut gedeckt sein sollte...). Die Auslandskrankenversicherung kann man im Ernstfall auch später (nach der Behandlung) noch informieren. Die schützt dann ja nur noch vor dem finanziellen Schaden, der enorm sein kann.

Zusätzlich sollte man die Rufnummer vom Hausarzt noch bereit haben, so dass man nach erfolgter Behandlung mit dem vielleicht kurz besprechen kann ob der behandelnde Arzt auch wirklich alles richtig gemacht hat oder nicht etwa "vergessen" hat ein Antibiotikum zu verschreiben, das bei manchen Verletzungen (vorsorglich) recht schnell gegeben werden sollte und man nicht erst warten sollte bis sich eine Entzündung entwickelt hat.
lilytrotter schrieb:
Safe journey.
Dir auch, am Besten ist ja immer wenn nichts passiert.

Gruß Markus
4'129 Beiträge · seit 200819. Jan. 2018 · #60
...und nun verstehe ich auch sternschnubis Warnung, hier meinen Hinweis zu schreiben, auch wenn er genau hier angebracht war!

Es tut mir Leid, es war offensichtlich trotzdem ein Fehler.


...ein Glück, dass ich den Hinweis aus meinem ersten Post rechtzeitig entnommen habe...
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2018