Matopi...Frau von Leopard attackiert

63 Antworten · 12,5k Aufrufe · gestartet 15. Jan. 2018 von GinaChris
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243 Beiträge · seit 201116. Jan. 2018 · #21
Topobär schrieb:
Nach den Schilderungen des Berichts liegt die Vermutung nahe, dass vergessen wurde das Zelt zu verschließen. Wie kann der Leopard sich sonst in das Beim verbeißen und versuchen die Frau aus dem Zelt ziehen? Zumindest letzteres geht nur bei offenem Zelt. Das passt auch zu allen bisherigen Berichten zu Raubtierattacken im Bodenzelt. Mir ist keine einzige mit geschlossenem Zelt, aber mehrere mit geöffnetem Zelt bekannt.
Geht mir genauso.
zuletzt bearbeitet 16. Jan. 2018
1'523 Beiträge · seit 201116. Jan. 2018 · #22
Philip Marlowe,

.....oooops........das Zelt in so einer Situation " VERGESSEN " zu schliessen....da müssten ja beide an akuter

Demenz leiden....... 😄 😄 😄

BMW
zuletzt bearbeitet 16. Jan. 2018
348 Beiträge · seit 201116. Jan. 2018 · #23
Dieses übers Ziel hinausschießen und wegen eines "unklaren" Vorfalls gleich die Bodenzelte generell verbieten zu wollen ist typisch für die heutige (immer etwas hysterische) Diskussionskultur
Die nächste Stufe sind dann Zäune wie in den Parks in Südafrika, das kann's wohl nicht sein.

Wir sind sehr gerne im Kgaglagadi/ Mabuasehube Teil und geniessen immer wieder die Tiere dort, auf der Botswana Seite einer der letzten Parks in dem der Mensch noch nicht im Käfig ist.
Auch hier haben sich die Tiere an die Menschen gewöhnt und man sollte halt wissen, wie man damit umzugehen hat.
Diejenigen die meinen man müsste die Bodenzelte verbieten, oder noch schlimmer, überall Zäune um die Camps bauen, die sollten tunlichst im Schwarzwald oder eben im Krüger Urlaub machen.
Wieso kapieren die Leute nicht, dass die Tiere Vorrang haben.
Entweder man verhält sich dementsprechend oder man bleibt weg.
Hier noch ein paar Fotos unserer Frühlingstour.
DSCF1095.JPG


DSCF1102.JPG


DSCF1106.JPG


DSCF1108.JPG


DSCF1114.JPG


Soll das alles ein Ende haben nur wegen ein paar Touristen, die sich nicht mit der Wildtier Thematik auseinandersetzen, oder zu nachlässig sind ?

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
2'530 Beiträge · seit 201116. Jan. 2018 · #24
Wenn es ein Nylon Zelt war dann beißt ein Lepoard da ganz schnell durch, oder auch nur durch die Gase. Zu der Zeit ist es sehr heiß dort und vielleicht wurde die Gase nicht zugemacht. Kommt auch auf die Größe des Zelts an. Wenn zu klein und ein Körperteil drückt gegen die Wand dann ist es auch sehr einladend. Auch für eine Hyäne.

Ich hätte den Platz geräumt, schon deshalb weil sich der Leopard unweit wieder ins Gras gelegt hat. Aber das ist meine Meinung.
Leoparden sind Gebietstreu und der wird immer dort sein, auch wegen den reichlich hinterlassenen Resten von manchen Campern und da zeige ich leider wieder auf die Südafrikaner. Sorry.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
2'779 Beiträge · seit 200716. Jan. 2018 · #25
hmmm
Mich dünkt dass immer dann pauschale Verbote, Zäune und Einschränkungen verlangt werden wenn man dem stetig zunehmenden Besucherstrom in diesen Schutzgebieten (speziell Mabuasehube, Kaa in diesem Fall), die dort notwendigen Verhaltensregeln und gebotene Vorsicht nicht mehr zutraut. Es geht nicht darum mehr zu verbieten, sondern besser aufzuklären.

Gerade Reise Foren steuern dazu bei dass nicht immer die richtigen Leute am richtigen Ort ihren wohlverdienten Urlaub verbringen. Denn das "Abenteuer in der Wildnis" ist so ein kursi Begriff geworden. Der Begriff "echte Freiheit" wird so pauschal vermarktet und wird von jeder Lodge mit angefütterten Tieren genauso verwendet wie von jemandem der seine Erfahrungen abseits der Touristenströme in einem blog oder Reisebericht im Netz einstellt.

Und wenn dann mal was passiert, wie in diesem Fall hier, wo ganz bestimmt Eigenverschulden mit im Spiel war, dann ist man empört so abseits von Hilfe und Spital zu sein. Man geht sogar soweit die Schuld der Todesgefahr der Wellblechpiste zuzuschieben, man ruft aus den Reifendruck anderer Fahrzeuge einzuschränken je nach Antrieb der Fahrzeuge (2x4 oder 4x4) und man will das Bodenzelt verboten wissen.

Es tut mir sehr leid für die betroffene Frau aber sie ist nun leider der traurige Beweis was passiert wenn jemand denkt es sei ja nur ein einziger weggeworfener Knochen, und vergisst dass man diesen Fehler multiplizieren muss ca 3 - 4 weitere Fehlverhalten pro Woche und der Weg ist geebnet damit der ehemals wilde und im Grunde genommen sehr scheue Leopard das neue Mitglied seiner food chain erkennt.

Leider wird dieser Leo bald abgeschossen.
Gruss Leona
1'014 Beiträge · seit 201616. Jan. 2018 · #26
Menschen sind ja auch feine Beute... Können nicht schnell rennen, haben keine Hufe, Hörner oder Hauer. Mal ganz im Ernst, wenn ein Leopard durchs Camp schlendert, an den Stühlen schnuppert und sich schon mal umsieht, hätte ich das Fahrzeug nicht mehr verlassen. Da hätte er ja gleich nach Messer und Gabel und vielleicht einem Fläschen Wein zum Dinner fragen können.

Yanjep
3'883 Beiträge · seit 201116. Jan. 2018 · #27
Wir kennen die Übernachtungsplätze Matopi, haben sowohl hin, als auch zurück aus der Mabuasehubesektion dort übernachtet. Ich fand es spannend, dass vor uns und hinter uns 100 km weit nichts war als totale Einsamkeit. Angst, dass uns etwas passieren könnte, hatte ich nicht. Habe ich mich zu sicher gefühlt?

Schade war, dass die Stellplätze total verunreinigt waren. Überall stießen wir auf gebuddelte "Klos" - da die Latrinen nicht benutzbar waren - und Feuerstellen im Sand. Auch die Gerüche dieser Hinterlassenschaften üben auf Wildtiere einen Reiz aus. Ich hatte den Eindruck, dass schon wochenlang niemand mehr nach dem Rechten gesehen hatte. Uns hat es gestört, dass keine festen Grillstellen vorgesehen waren und wir unsere Notdurft in die Botanik setzen mussten. Schließlich wird auch für diese Übernachtungsmöglichkeit eine Gebühr gezahlt.

Hätte uns das Unglück geschehen können? Wir sind sehr vorsichtig, haben Respekt vor der Wildnis. Nachdem unsere Nachbarn an der Mabua Pan darauf hinwiesen, dass morgens ein Löwe im Camp gewesen sei, galt dies insbesondere für die Rückfahrt. Nach dem Verlöschen des Feuers sind wir im Camper verschwunden. Trotzdem frage ich mich, ob wir rechtzeitig entdeckt hätten, wenn eine Katze uns umkreist hätte. Ich bin erleichtert, dass die attackierte Frau noch lebt, ziehe aber meine "lebenserhaltenden" Lehren aus dem Vorfall.

Ich hoffe sehr, dass der Leopard, der seinen Instinkten gefolgt ist, nicht getötet wird.

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
2'610 Beiträge · seit 200716. Jan. 2018 · #28
Hallo zusammen,

ich habe heute auf Facebook Bilder von dem Zelt gesehen. Es war ein kleines Bodenzelt aus dünnem Nylon und großen Moskitofenstern. Die Bilder des Leoparden, der sich ganz ruhig im Camp "umsah" hätten mich vielleicht nachdenklich gemacht. Aber ehrlich, ich hätte nicht in dem Zelt geschlafen und zwar nicht wegen Leoparden, sondern wegen Löwen. Ob das Zelt geöffnet war oder nicht wurde nicht erwähnt,

LG
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
2'535 Beiträge · seit 200716. Jan. 2018 · #29
Hier gibt's noch Rückmeldung von einem der dabei war (auch über Dritte) und Fotos vom Leoparden und den Zelten: http://www.4x4community.co.za/forum/showthread.php/290249-Leopard-Incident-Matopi?p=3791882#post3791882

Leider auch keine detaillierte Info, ob das Zelt offen oder geschlossen war, ich würde aber eher auf geschlossen tippen. Vielleicht hatten sie auch nur das Moskitonetz zu gemacht.

Meine Frau hätte niemand in das Bodenzelt hineingebracht, so wie der um das Zelt geschlichen ist.
Und ich hätte die Nacht auch eher im Auto verbracht. Wurscht, wie wir das gemacht hätten.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
zuletzt bearbeitet 16. Jan. 2018
2'845 Beiträge · seit 201116. Jan. 2018 · #30
Nach den Fotos verstehe ich noch weniger, wie man sich in Ruhe ins Zelt legen kann.
(Ich bin allerdings auch kein Camper! ) Warum hat der Mensch mit der Taschenlampe nicht gewarnt?
Nimmt man das, was passiert ist, für ein gutes (besonderes) Foto in Kauf!?
Ich wünsche der Frau alles Gute!
(weiß man vl. wie alt sie war, ich stütze nämlich Lilytrotters Theorie)
Und dem Leoparden wünsche ich, dass man ihn umsiedelt. So ein schönes Tier!

VG Strelitzie
2'535 Beiträge · seit 200716. Jan. 2018 · #31
Hallo Strelitzie
Strelitzie schrieb:Nach den Fotos verstehe ich noch weniger, wie man sich in Ruhe ins Zelt legen kann.
(Ich bin allerdings auch kein Camper! ) Warum hat der Mensch mit der Taschenlampe nicht gewarnt?
Die Fotos sind sicher nicht entstanden, als die beiden anderen im Zelt waren, sondern vorher.
Der Leopard war ja zwei Stunden lang im und um das Camp so wie ich das verstanden habe. Und war dann - als alle beschlossen schlafen zu gingen - für alle "weit genug" entfernt.
Bitte nicht immer sofort andere kritisieren und das Schlimmste annehmen... 😵
Die waren nicht unerfahren, wie man im 4x4 Forum (oder offenbar auch auf Facebook) lesen konnte.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
zuletzt bearbeitet 16. Jan. 2018
4'451 Beiträge · seit 200816. Jan. 2018 · #32
https://africageographic.com/blog/update-photos-of-leopard-that-attacked-tourist-in-tent/

Wie vom Chrigu schon erwähnt, das Zelt ist dünn und "einsehbar" .
Vielleicht ein Bodenzelt aus festerem Material wählen.

LG
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 16. Jan. 2018
2'845 Beiträge · seit 201116. Jan. 2018 · #33
Hallo Wolfgang,

"Bitte nicht immer sofort andere kritisieren und das Schlimmste annehmen..." - hast Recht!
Aber bei meiner Meinung, in DAS Zelt wäre ich nicht gegangen, nachdem der Leo praktisch schon im Flur lag, bleibe ich!

VG Strelitzie
487 Beiträge · seit 201216. Jan. 2018 · #34
Ein wirklich interessanter aber trauriger Vorfall. Persönlich halte ich Hyänen für bedenklicher, wenn man in einem engen Zelt am Rand herumwehrt und das Zelt ausbeult. Bisher haben sich Leo's bei mir immer verzogen, wenn ich mich groß gemacht habe (z.B. Kamera über dem Kopf heben). Ungewöhnlich das der Leo solange durch den Campground geschlichen ist und sich nicht verzogen hat?! Da stellt sich schon die Frage ob dort mal gefüttert wurde oder des Öfteren viel Lebensmittel (Unrat) zu schnüffeln waren? Das größte Problem ist sicher das nicht blickdichte Zelt, die Katze hat es sich ja schon vorher am leeren Zelt gemütlich gemacht und es ohne Geräusche und Bewegungen kennengelernt, man steckt ja nicht so genau im Katzenköpfchen...
Es ist gar nicht so ungewöhnlich, wenn ein Löwe sich im Winter an das warme Zelt kuschelt aber auch da ist ein fester Zeltstoff dringend zu empfehlen. Von einem Bekannten habe ich mal gehört, dass ein Löwe ein Zelt heruntergerupft hat, weil der Zeltstoff bei einem Sturm heftig und lärmend geflattert hat. Der Camper saß dann Sekunden später nackt in seinem Auto.
Geistreich mach dem Schlüssel und nicht der Hose zu greifen.
Aber bitte keine Diskussionen über Zäune in Botswana oder ein Bodenzeltverbot, wer das will soll fernbleiben und durch den Krüger fahren. Vor dem Schlafen sollten alle Lebensmittelreste und auch der Grillrost ins Auto gepackt werden, Hyänen reinigen den Rost zwar gerne aber auch das sollte vermieden werden. Gerade erst wurden an der A2 hunderte Wildschweine geschossen, weil sie verseuchte Lebensmittelreste fressen "könnten". .....
Grüße
Bernd
www.save-wildlife.org www.sptr.de
1'137 Beiträge · seit 201117. Jan. 2018 · #36
dergnagflow schrieb:Hallo Strelitzie,
Strelitzie schrieb:
Aber bei meiner Meinung, in DAS Zelt wäre ich nicht gegangen, nachdem der Leo praktisch schon im Flur lag, bleibe ich!
Da sind wir eh einer Meinung 😉.

lg
Wolfgang
Vorweg, es ist ein ganz schrecklicher Vorfall, das ist ganz klar. Und nur, weil bei keinem von uns etwas bisher passiert ist, heißt ja noch lange nicht, dass wir alles richtig machen. Aber....
Wir können jetzt alle ganz gescheit daher reden, wir waren ja nicht dabei. Aber bei diesen Anzeichen und das der Leo offensichtlich keinerlei Scheu gezeigt hat, kann man schon von Fahrlässigkeit sprechen, sich trotzdem ins Zelt zu legen.
Allerdings zeigen auch einige Aufnahmen bei facebook, dass hier Knochen in den Büschen hängen und da liegt der Verdacht nahe,
dass hier möglicherweise von irgendwem und irgendwann angefüttert wurde. Ähnlich ist es ja auch in Mpaya 1 u.2 ob es jetzt die Schüssel mit Wasser ist oder der laufende Wasserhahn, hier wird ja auch auf fotogene Kätzchen spekuliert, die sichs in der Campsite oder im A-frame gemütlich machen.
Und wenn dann wirklich etwas passiert, was aus Sicht der Katzen nur ein ganz normales Jagdverhalten darstellt, dann ist das Geschrei nach Regulierung, Zäune und Bodenzeltverbot sehr groß. Wir befinden uns hier nicht im Kindergarten oder im Zoo, es ist immer noch teilweise wilde Natur, und das ist auch gut so !!!! Wer sich damit nicht arrangieren will oder kann muss sich hier nicht aufhalten.
lg
Uwe
http://www.smilies.4-user.de http://www.smilies.4-user.de
zuletzt bearbeitet 17. Jan. 2018
2'535 Beiträge · seit 200717. Jan. 2018 · #37
Uwe, die Knochen sehen eher danach aus, als dass sie so gefunden und im Camp aufgehängt worden waren. Das sind ziemlich große Knochen, da war nie Essen für Menschen drauf und dass jemand eine ganze Rinderkeule mitnimmt und zum Anfüttern in den Baum in ein Camp hängt glaub ich ja dann doch nicht.

Und klar, im Nachhinein ist man immer klüger, aber die haben sich - wie im ersten Beitrag erwähnt - auch nur an den immer geschriebenen "Grundsatz" gehalten, dass man in geschlossenen Zelten sicher vor Katzenangriffen ist.

Und offenbar ist dem in diesem Fall nicht so gewesen.

LG
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
1'137 Beiträge · seit 201117. Jan. 2018 · #38
dergnagflow schrieb:Uwe, die Knochen sehen eher danach aus, als dass sie so gefunden und im Camp aufgehängt worden waren. Das sind ziemlich große Knochen, da war nie Essen für Menschen drauf und dass jemand eine ganze Rinderkeule mitnimmt und zum Anfüttern in den Baum in ein Camp hängt glaub ich ja dann doch nicht.

Und klar, im Nachhinein ist man immer klüger, aber die haben sich - wie im ersten Beitrag erwähnt - auch nur an den immer geschriebenen "Grundsatz" gehalten, dass man in geschlossenen Zelten sicher vor Katzenangriffen ist.

Und offenbar ist dem in diesem Fall nicht so gewesen.

LG
Wolfgang
Wolfgang, das war mir schon klar, dass die aufgehängten Knochen keine Proviantreste vom letzten Grillen waren.
Mir ging es auch hauptsächlich darum, aufzuzeigen, dass ich das Gefühle habe, es wird immer sorgloser mit dem Verhalten
in der "freien" Natur umgegangen. Ich sage immer, eine gesunde Angst/Respekt ist der eigentliche Notschalter in unserem Verstand.
Und wenn sich da nichts mehr meldet, wird es gefährlich.
LG
Uwe
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6'369 Beiträge · seit 201117. Jan. 2018 · #39
Hoi zämä

Ein schlimmer Vorfall, nicht nur für das Paar, sondern auch für alle anderen die dort campen wollen, denn der Leo hat jetzt wohl Blut geleckt und zumindest gelernt dass Zelte hohl sind und was Fressbares drin liegen kann...ganz schlecht, denn das bedeutet wohl dass er erschossen wird.
Ich denke dass das Problem nicht am Konzept des Bodenzeltes oder der Dicke des Stoffes (Der Leo zerreisst auch einen dicken Canvas-Stoff problemlos, behaupte ich mal) liegt sondern an der Art des Zeltes!
Unter folgendem Link findet man ein Bild das zu diesem Vorfall nachgereicht wurde: Klick mich um das Bild zu sehen!
Darauf erkennt man das was ich in meinem Botsuana-Reisebericht schon kritisiert habe: Ein Zelt dessen Eingang nur seitlich, aber nicht unten verschlossen werden kann!
Schaut genau, unten hats keinen Reissverschluss wie auch bei mir damals in Botsuana!
Bei uns haben Löwen mit dem Zelt gespielt und wohl im Spiel und ohne Fressgedanken den einen Reissverschluss bei meinem Zelt um etwa 20cm geöffnet. Unser Koch, der nur das Moskitonetz zu hatte musste sich aber hinter der Matratze verstecken...
Siehe auch hier: Klick mich!
Diese untere Öffnung erklärt auch die Aussage des Mannes 'I dived to the bottom of the tent and tried to find his eyes to get my fingers into him'...also muss der Leo ja irgendwie am Boden des Zeltes teilweise eingedrungen sein.
Was bei diesem Zelt problemlos möglich ist, auch wenn der Leo nur gespielt haben sollte wie bei uns die Löwen, aber als er reinschauen konnte hat er natürlich 'Futter' gesehen...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
130 Beiträge · seit 201717. Jan. 2018 · #40
Hallo,

das ist wirklich ein dramatisches Ereignis und mir fehlen die Worte, ob der Sorglosigkeit der späteren Opfer.
Ein sonst scheuer Einzelgänger wie der Leopard, so nahe und lange am Camp... Ich hätte da in erster Linie auch Befürchtungen bzgl. Tollwut gehabt und so ziemlich zügig nach den Photos das Weite gesucht oder zumindest im Fahrzeug übernachtet. Auch das Dachzelt wäre mir nicht sicher genug gewesen...

LG
Jörg
Der Weg ist das Ziel https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294470-koakoveld-im-dezember-2017.html?start=0 https://namibia-forum.ch/forum/8-camping/294305-palmwag-lodge-campsite-nummern.html?start=0