Aus aktuellem Anlass möchte ich eine Bitte loswerden (sie steht ganz am Ende).
Die unterschiedlichen Gründe, aus denen wir einen Reisebericht schreiben oder lesen, sind schon vielfach erörtert worden:
– für sich selbst und die eigene Erinnerung
– um sich gelungene oder ausgefallene Fotos anzusehen
– um sich von humorvollem Schreibstil unterhalten zu lassen
– um Informationen weiterzugeben und Eindrücke zu erhalten
– um Anregungen für eigene Reisen zu bekommen
– weil ich Interesse an einer bestimmten Gegend oder an einem Land habe
– …
Auf viele Berichte treffen gleich mehrere Punkte zu, auf andere nur einige und auf manche gar keine, aber die muss ich ja auch nicht lesen. Alle haben eins gemeinsam: Der Verfasser gibt sich Mühe. Daher ein ganz großes Dankeschön an ausnahmslos alle Schreiber von Reiseberichten.
Egal aus welchen Gründen ich mich für oder gegen das Lesen eines bestimmten Berichts entschieden habe, bin ich bisher davon ausgegangen, dass es sich bei dem Inhalt um Realität handelt. So war ich vor kurzem sehr überrascht, das Foto einer Wüstenspringmaus in Botswana zu erblicken. Die Zeit und Arbeit zu recherchieren, an welcher Stelle ich diese Maus denn genau suchen muss, hätte ich mir allerdings sparen können, da das Tierchen gar nicht so weit im Süden vorzufinden ist. Das Foto stammte nämlich nicht von der Verfasserin des Berichts und auch nicht aus dieser Gegend.
Auch andere Forumsmitglieder hatten Unstimmigkeiten bemerkt und Kritik – wie ich finde – sehr sachlich geäußert.
Mir geht es nicht darum, einen Reisebericht „wie eine gefakte Doktorarbeit zu sezieren“. Jeder darf sich natürlich Geschichten ausdenken, so viele er mag, nur möchte ich darüber informiert sein, was echt ist und was nicht.
Ich hoffe, dass solche Pimp-my-story-Elemente die große Ausnahme sind. Was sollen sie dem Forum nutzen? Von den oben genannten Punkten, die für das Verfassen und Lesen von Reiseberichten sprechen, fallen auf jeden Fall einige weg.
Es bleibt jedem selbst überlassen, (orts-)fremde Bilder einzufügen. Nur sollte das bitte an irgendeiner Stelle im Text erwähnt sein.
Wenn ich jemandem zu seinem Foto ein Kompliment mache, dann möchte ich auch wissen, wessen Arbeit ich bestaune. Ich könnte mir vorstellen, dass das nicht nur mir als Lehrerin so geht!
In diesem Sinne: Ein kleiner Hinweis, und alles ist ok.
Viele Grüße
Ruth
Die unterschiedlichen Gründe, aus denen wir einen Reisebericht schreiben oder lesen, sind schon vielfach erörtert worden:
– für sich selbst und die eigene Erinnerung
– um sich gelungene oder ausgefallene Fotos anzusehen
– um sich von humorvollem Schreibstil unterhalten zu lassen
– um Informationen weiterzugeben und Eindrücke zu erhalten
– um Anregungen für eigene Reisen zu bekommen
– weil ich Interesse an einer bestimmten Gegend oder an einem Land habe
– …
Auf viele Berichte treffen gleich mehrere Punkte zu, auf andere nur einige und auf manche gar keine, aber die muss ich ja auch nicht lesen. Alle haben eins gemeinsam: Der Verfasser gibt sich Mühe. Daher ein ganz großes Dankeschön an ausnahmslos alle Schreiber von Reiseberichten.
Egal aus welchen Gründen ich mich für oder gegen das Lesen eines bestimmten Berichts entschieden habe, bin ich bisher davon ausgegangen, dass es sich bei dem Inhalt um Realität handelt. So war ich vor kurzem sehr überrascht, das Foto einer Wüstenspringmaus in Botswana zu erblicken. Die Zeit und Arbeit zu recherchieren, an welcher Stelle ich diese Maus denn genau suchen muss, hätte ich mir allerdings sparen können, da das Tierchen gar nicht so weit im Süden vorzufinden ist. Das Foto stammte nämlich nicht von der Verfasserin des Berichts und auch nicht aus dieser Gegend.
Auch andere Forumsmitglieder hatten Unstimmigkeiten bemerkt und Kritik – wie ich finde – sehr sachlich geäußert.
Mir geht es nicht darum, einen Reisebericht „wie eine gefakte Doktorarbeit zu sezieren“. Jeder darf sich natürlich Geschichten ausdenken, so viele er mag, nur möchte ich darüber informiert sein, was echt ist und was nicht.
Entsetzt bin ich für die Kritik eines so spannenden, interessanten und informativen Reiseberichts…Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum man über die – meiner Meinung nach – angemessene Kritik an einem Bericht (in dem zahlreiche Fotos aus dem Netz entnommen und nicht entsprechend gekennzeichnet waren) entsetzt ist. Spannend mag der Bericht sicherlich sein. Da stimme ich zu. Je mehr ich mir ausdenke und hinzufüge, sogar umso spannender. Ich fand die Wüstenspringmaus auf jeden Fall mega spannend. Aber: Mit informativ hat dieser Bericht für mich nichts mehr zu tun. Außerdem fühle ich mich total veräppelt. Über Fehlinformationen (im besten Fall aus Unkenntnis) kann man allerdings sehr wohl entsetzt sein.
Ich hoffe, dass solche Pimp-my-story-Elemente die große Ausnahme sind. Was sollen sie dem Forum nutzen? Von den oben genannten Punkten, die für das Verfassen und Lesen von Reiseberichten sprechen, fallen auf jeden Fall einige weg.
Es bleibt jedem selbst überlassen, (orts-)fremde Bilder einzufügen. Nur sollte das bitte an irgendeiner Stelle im Text erwähnt sein.
Wenn ich jemandem zu seinem Foto ein Kompliment mache, dann möchte ich auch wissen, wessen Arbeit ich bestaune. Ich könnte mir vorstellen, dass das nicht nur mir als Lehrerin so geht!
In diesem Sinne: Ein kleiner Hinweis, und alles ist ok.
Viele Grüße
Ruth