Ich habe jetzt auch fast "Angst", noch was zu der Tour zu schreiben, mache es aber trotzdem, weil ich es quasi zugesagt habe.
Ich finde die Tour schon sehr "stramm", gehen tut vieles, aber ob man viel davon hat, ist die andere Frage. Ihr werdet halt viel im Auto sitzen, leider nicht nur bei den Gamedrives. In Botswana kenne ich mich nicht besonders gut aus, da haben vielleicht andere noch Ideen. Aufgefallen ist mir besonders die Strecke Kapstadt - Springbok, da ist aber denke ich nicht mehr viel dran zu machen, ist dann halt ein Fahrtag. Dann zum Canyon geht´s ja und wenn Ihr zeitig losfahrt, habt Ihr noch die Möglichkeit, ein paar Aussichtspunkte abzufahren und ein wenig rumzulaufen. Von dort nach Sesriem ist dann aber echt heftig, da bleibt nicht viel Zeit, irgendwas zu machen, weil es am nächsten Tag schon weiter geht. Wenn Ihr hier irgendeine Möglichkeit hättet zu entzerren, wäre das toll, denn wieder nur eine Nacht Swakopmund lohnt auch nicht so wirklich. Ich sehe nur die Möglichkeit noch nicht, denn Swakopmund wegzulassen und gleich in den Etosha zu fahren, ist auch zu weit. Bei zwei Nächten Etosha lässt sich ebenso schwer was abknabsen und die Fahrt von Namutoni nach Divundu ist dann eh wieder sehr lang.
Ich liebe die Namib und ich mag auch Swakopmund sehr, aber in Eurem Fall würde ich glaube ich lieber den Westen Westen sein lassen und quasi gerade hoch fahren via Mariental in den Etosha.
Ich habe das Gefühl, im Botwana-Teil wird es eher besser, da kenne ich mich aber nicht aus. Ich weiß nicht, was Ihr da schon gebucht habt und ob Ihr von dort noch was abknabsen könnt an Zeit für den Namibia-Teil.
Am Schluss zwei Tage Vicfalls ist schön.
Das soll keinesfalls ein Verriss sein, sondern eine Anregung, das ein oder Andere noch mal auf einer Karte mit Zeitangaben anzuschauen.
Wild Campen geht auf der Strecke in Namibia kaum, da Ihr entweder in Nationalparks seid oder von Farmland umgeben und den Farmer zu finden, ist eher ein Ding der Unmöglichkeit, denn die Farmhäuser liegen nicht an der Straße. Und an der Straße zu Campen ist wirklich gefährlich. Ich wünsche Euch noch viele schöne Reisen ohne die Erfahrung eines Überfalls.
Viele Grüße Karin
P.s. Und vielleicht findet sich noch jemand, der sich in Botswana auskennt. 🙂
P.p.s. Telefonieren ist gut, als Camper findet man eher eine Möglichkeit, noch irgendwo unterzukommen, Manchmal gibt es auch Overflow-Plätze. Sich bei Euren Entfernungen auf den nächsten Platz zu verlassen, ist hingegen gewagt, der ist manchmal arg weit weg.
P.p.p.s. Ich sehe gerade, dass Ihr am Canyon zwei Nächte habt. Vielleicht könnt Ihr dort nach einer Nacht schon weiterfahren und die woanders einsetzen. Nicht, dass dort zwei Nächte nicht lohnen, aber danach ist alles so gestopft und eng. Sieben Nächte für Namibia vom Fishriver bis zum Caprivi ist schon mehr als knapp.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
ich habe mal eine Frage: habt ihr euch die Route wirklich selbst so zusammengestellt, und was war euer Plan dabei? Ich fürchte ganz arg, dass ihr an den meisten Punkten gar keine Zeit habt, irgendwelche Aktivitäten zu unternehmen, weil ihr abends erst spät ankommt und morgens weitermüsst. Der Ritt vom Canyon Roadhouse bis Sesriem ist wirklich stramm, und dann müsst ihr bereits am nächsten Tag weiter. Da wird euch nicht viel Zeit bleiben, die Dünen oder das Deadvlei zu besuchen. Und am Ankunftstag in Swakopmund werdet ihr auch kaum noch was unternehmen können. Ihr braucht ja sicher auch etwas Zeit zum Einkaufen, wenn ihr als Camper unterwegs seid. Das heiß Kajaktour o. ä. fällt flach, und die Strecke bis Etosha ist auch echt weit. Zu den Strecken im Norden bzw. Botswana kann ich nix beisteuern, aber der Namibia-Teil ist echt heftig.
Ich weiß, dass ihr das nicht gerne hören wollt, aber ich möchte euch das gerne mitteilen. Ich hoffe für euch, dass ihr auf einer solchen Mammutstrecke keine Reifenpanne haben werdet, denn das kostet auch ein wenig Zeit, die ihr eigentlich nicht habt.
Ansonsten kann ich euch auch keine Tipps geben, denn dort, wo sich was anbieten würde, habt ihr leider keine Zeit....
Gruß Tanja
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201120. Nov. 2017 · #43
Hallo AnNa,
zum straffen Zeitplan ist schon alles gesagt. Ich habe mir eben mal Eure Tour genauer im pdf angesehen, da fiel mein Blick auf "Bushmans Kloof Wilderniss Reserve" als "Activity"?!? Ist damit die Lodge gemeint?, d.h. auf dem Weg von CPT nach Springbok noch ins Reserve? Und wenn - was ist mit "Activity" gemeint?
Mich würde sehr interessieren, wer Euch diese Tour so verkauft hat - das pdf sieht ja nicht nach Selbstzusammenstellung aus. (Entschuldigung, falls ich das überlesen habe, aber ich habe nicht alle Posts lesen mögen, da gab es ja doch einige "Entgleisungen")
Viele Grüße Strelitzie
PS. Auch wenn ich es kürzlich schon geschrieben hatte: bei unserer ersten Namibia- Planung konnte ich überhaupt nicht verstehen, warum 350 km an einem Tag ein Problem sein sollten.....
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200621. Nov. 2017 · #44
Tanja schrieb: Ich weiß, dass ihr das nicht gerne hören wollt, aber ich möchte euch das gerne mitteilen. Ich hoffe für euch, dass ihr auf einer solchen Mammutstrecke keine Reifenpanne haben werdet, denn das kostet auch ein wenig Zeit, die ihr eigentlich nicht habt.
... wenn Ersatzrad, Wagenheber und Werkzeug nicht gerade wahllos unter sämtlichen Gepäck verstaut sind und erst gesucht werden müssen, dauert ein Reifenwechsel doch kaum länger als einmal volltanken und bezahlen. Auf Straße oder Piste, nicht im Sand und nur Wechseln und nicht Flicken natürlich ... Da brauchen Fahrer mit schwacher Blase ja schon mehr Zeit pro Tag für Pinkelpausen ... 😉
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Stimmt im Prinzip, aber bei sieben Tagen für Fishriver, Sesriem, Swakopmund, Etosha und Caprivi ist auch ne schwache Blase schon von Nachteil. Und Pipi muss man ja wahrscheinlich auch bei notwendigem Reifenwechsel. 😗
Je länger ich darüber nachdenke, desto sinnvoller erscheint mir die Variante, Sesriem und Swakopmund ganz wegzulassen und dafür noch mal wiederzukommen. So kann man zumindest das Verbliebene halbwegs vernünftig realisieren.
Nochmal Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200621. Nov. 2017 · #46
chamäleon2011 schrieb:Und Pipi muss man ja wahrscheinlich auch bei notwendigem Reifenwechsel. 😗
... alles eine Frage der Organisation. Wenn man den Reifenwechsel geschickt vornimmt und sich beide dran beteiligen können, kann man den Zeitverlust für zwei Pinkelpausen sogar noch vom Zeitverlust für den Reifenwechsel abziehen. 😉 Während einer beim Reifenwechsel ist, bewässert der andere z.B. die nächstgelegene Euphorbie und dann Aufgabentausch.
Ich persönlich möchte diese Strecke zwar auch nicht so nach dieser straffen Planung fahren, aber ich lasse mich ja auch nicht von anderen davon abbringen, meine eigenen speziellen Ideen umzusetzen. Ungewöhnliche Unternehmungen führen zu ungewöhnlichen Erfahrungen. Ob es die richtige Entscheidung war, weiß man immer erst hinterher.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica schrieb: ... Ich persönlich möchte diese Strecke zwar auch nicht so nach dieser straffen Planung fahren, aber ich lasse mich ja auch nicht von anderen davon abbringen, meine eigenen speziellen Ideen umzusetzen. Ungewöhnliche Unternehmungen führen zu ungewöhnlichen Erfahrungen. Ob es die richtige Entscheidung war, weiß man immer erst hinterher. ....
Moin, und ich bin mir sicher, dass wir einen Reisebericht bekommen werden. Oder AnNaNF79? 😉
Gruß
Reinhard
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201121. Nov. 2017 · #48
Cape Town - Springbok sind ±560 km und nicht 710km. Auf Teer kann man das an einem Tag locker fahren.
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
TOtoumtoum319 Beiträge · seit 201221. Nov. 2017 · #49
Nachdem ich den Plan gesehen habe, muß ich schon sagen, das ist teilweise wirklich straff. Erst einmal, wenn ich richtig nach Adam Ries gerechn et habe, kommt ihr schon so auf über 4200km. Da sind noch nicht mal irgendwelche Abstecher, Gamedrives etc. mit eingerechnet. Bei unseren 6000km waren es wirklich alle km und das in 32 Tagen. Wir sind aber fast jeden Tag gefahren - da wir im Krüger, Etosha, Babwata etc waren - meine ich auch die Gamedrives. Ansonsten waren wir nur in Sossusvlei und in Victoria Falls mehr als eine Nacht. Egal, etwas zu deinem Plan. Da fällt mir besonders Sesriem - Swakopmund auf. Allein für die Strecke musst du mindestens 6 Stunden rechnen und einen 70er Schnitt auf Schotter zu schaffen, musst du versiert sein und wirklich extrem konzentriert fahren, was wirklich sehr schlauchen kann. Dead Vlei und Düne 45 kannst du da eigentlich vergessen. Gerade in Sossusvlei kann man problemlos einen Tag verbringen. Robben und Kajak in Walvis Bay ist da auch nicht drin. Rechne für die Aktivitäten einfach mindestens 4 Stunden + ein. Schon da wird klar, daß das sich nicht ausgehen kann. Namutoni - Divindu ist schon heftig - geht zwar, aber da fährt man dann wirklich von früh bis abends. Nur zum Vergleich, wir haben von Babwata NP bis Namutoni (über Tsinsabis) 3 Tage gebraucht. Wir sind eben am Tag so bis zu 300km gefahren (oft nur 200km). Da sitzt man dann ca. 4 Stunden im Auto und hat aber genug Zeit immer etwas zu unternehmen, oder unterwegs auch anzuhalten und mit dne Menschen zu sprechen - z.B. einige Zeit einer Rinderauktion zuzuschauen, unser Sohn konnte die Drahtautos von den Kindern testen usw.. Man glaubt garnicht, wie schnell da eine Stunde weg ist.
Rechne mal einfach mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 60km/h (da werden wahrscheinlich schon ein paar Leute die Nase rümpfen) - eher weniger. Da merkst du schon, daß an den Fahrtagen meist keine zusätzliche Aktivität mehr möglich ist. Unser Vorteil war eben wirklich, daß wir garnichts vorgebucht hatten. Da kann man wirklich, wenn man die Nase voll vom Fahren hat, einfach nach einem schönen Platz suchen und stehen bleiben. Erfordert natürlich ständige Neuplanung unterwegs.
Das nur so meine Gedanken.
pascalha160 Beiträge · seit 201121. Nov. 2017 · #50
Hallo AnNaNF79 Ich habe eure Route auch mal angeschaut. So wie es aussieht habt ihr das meiste bereits gebucht. Zwischen Nata und Ngoma ist, so wie ich es sehe, noch eine Nacht offen!?
Ich würde an eurer Stelle schauen, dass ihr die Strecke Fishriver Canyon -> Sesriem -> Swakopmund -> Okaukuejo umlegen könnt. Wahrscheinlich würde ich versuchen zum Köcherbaumwald zu fahren und anschliessend noch in der Nähe von Windhoek.
Ebenfalls würde ich versuchen nicht nach Divundu zu fahren. Wie wäre es mit Tsumkwe (Besuch bei den San) und über diesen Weg nach Maun? In Divundu werdet ihr meiner Meinung nach nicht viel mehr sehen als in der Umgebung von Maun und Ngoma. Der Rest sollte meiner Meinung nach gut machbar sein.
Die Route würde dann in etwa so aussehen: 01.12.2017 Cape Town 02.12.2017 Cape Town 03.12.2017 Cape Town 04.12.2017 Springbok 05.12.2017 Fish River Canyon 06.12.2017 Fish River Canyon 07.12.2017 Köcherbaumwald 08.12.2017 Lake Oanob (oder direkt in Windhoek) 09.12.2017 Okaukuejo 10.12.2017 Namutoni 11.12.2017 Tsumkwe 12.12.2017 Maun 13.12.2017 Maun 14.12.2017 Nata 15.12.2017 ? 16.12.2017 Ngoma 17.12.2017 Ngoma 18.12.2017 Ngoma 19.12.2017 Victoria Falls 20.12.2017 Victoria Falls 21.12.2017 Victoria Falls
Dies sind einfach meine Gedanken dazu. Gruss Pascal
toumtoum schrieb: ... Namutoni - Divindu ist schon heftig ....
Es ist halt wirklich Ansichtssache und jeder tickt anders.
Wir sind 2011 vom Onguma Safari Camp zum Ngepi Camp gefahren und fanden es nicht unbedingt heftig.
Gruß
Reinhard
Topobär5'479 Beiträge · seit 200921. Nov. 2017 · #52
Moin,
als es um die Strecke von Kapstadt nach VicFalls in 3 Wochen ging, hab ich mich erst einmal aus der hitzigen Diskussion rausgehalten, da das vom Prinzip her gut machbar ist und es keinerlei Informationen zur Strecke gab. Nachdem Ihr die Strecke jetzt gepostet habt, möchte ich doch ein paar Worte dazu verlieren.
Zunächst die positive Nachricht - wegen der Regenzeit braucht Ihr Euch keine Sorgen zu machen. Auf den Strecken ist nur ganz selten und auch nur nach außergewöhnlich heftigen Wolkenbrüchen mit Behinderungen zu rechnen.
Aber ansonsten ist die Streckenplanung eine Katastrophe. Ich gehe auch gerne darauf ein, weshalb ich dieser Ansicht bin.
Die drei Tage in Kapstadt sind ein guter Einstieg. Die Stadt ist fantastisch und Ihr werdet in den drei Tagen viel erleben und unternehmen können.
Die Strecke nach Springbok ist in einem Tag gut zu fahren, da durchgehend Asphalt. Für Aktivitäten ist da aber keine Zeit mehr, da Ihr annähernd den ganzen Tag für die Etappe brauchen werdet.
Wenn es an der Grenze zügig geht, ist bei der Etappe zu Canyon Roadhouse noch ausreichend Zeit für einen Abstecher zum Canyon Viewpoint. Weshalb Ihr ausgerechnet hier 2 Übernachtungen einplant will sich mir absolut nicht erschließen, denn außer dem Canyon gibt es hier nicht viel zu entdecken.
Die nächste Etappe bis Sesriem ist sehr sportlich, denn es geht überwiegend über Schotterstrecken. Das einzige Ziel an diesem Tag kann sein, noch im Hellen anzukommen. Da es am nächsten Tag wieder auf eine lange Etappe gehen soll, werdet Ihr das Sossusvlei nicht besuchen können. Hier wären 2 Übernachtungen sehr sinnvoll.
Die Etappe Sesriem - Swakopmund ist durchgehend Schotter. Fahrt Ihr morgens noch zu den Dünen könnt Ihr froh sein noch im Hellen anzukommen. Ansonsten werdet Ihr am Nachmittag in Swakopmund ankommen.
Von Swakopmund werdet Ihr ebenfalls nichts haben, da Ihr früh los müsst, um rechtzeitig im Etosha NP zu sein. Die Aktivitäten in Swakopmund oder Walvisbay könnt Ihr vergessen, denn die dauern alle einen halben Tag. Auch in Swakopmund wären 2 Tage wesentlich besser eingeplant als beim Canyon Roadhouse.
Die Etappe im Etosha NP passt gut.
Die Etappe vom Etosha NP nach Divundu ist in einem strammen Fahrtag gut zu schaffen, da durchgehend Asphalt. Bin ich auch schon oft gefahren, da die Strecke echt öde ist und ich da nicht zwei Tage vergeuden wollte. Rings um Divundu werdet Ihr max. eine schnelle Runde durch den Mahango NP drehen können, da Ihr sonst die nächste Etappe nicht schaffen werdet.
Auf den jetzt folgenden Schlenker durch Botswana via Maun und Nata will ich gar nicht im Detail eingehen, denn den halte ich für baren Unsinn. Ihr werdet in erster Linie auf schurgeraden mit Schlaglöchern gespickten Ashphaltstraßen unterwegs sein, die die meiste Zeit durch langweiliges Buschland führen. Für die Nationalparks links und rechts der Straße werdet Ihr keine Zeit haben. In Maun könnt Ihr auch nicht mehr machen als eine kurze Mokoro-Tour oder einen Rundflug. Ich kann Euch nur empfehlen, anstelle dieses großen Schlenkers durch Botswana durch den Caprivi nach Ngoma zu fahren und je 2 Nächte in Divundu und Kongola zu verbringen.
Der Abschluss mit viel Zeit an der Chobe River Front und in VicFalls ist klasse.
Meiner Ansicht nach habt Ihr die Möglichkeit mit relativ wenigen Änderungen aus einer katastrophalen Routenplanung eine sehr schöne und vor allem abwechslungsreiche Reise zu machen. Lasst Unnötiges weg und legt an den richtigen Stellen 2 oder 3 Übernachtungen ein, dann lassen sich auch die langen Fahrstrecken dazwischen gut verschmerzen.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200821. Nov. 2017 · #53
Nun, wo die Route klar ist, kann man sich ein Bild machen.
Das sieht leider nicht sehr schön aus. Sicher hätte man aus Start bis Zielpunkt etwas Außergewöhnliches machen können... so ist es halt eine Route zwischen zwei Punkten. Das ist angesichts der Destinationen, die verpasst werden und denen, die nicht erlebt werden können, weil man keine Zeit dafür hat, sehr schade. Aber macht euch nix draus, wenn man nicht weiß, was man verpasst, macht es einem auch nix aus.
Darüber hinaus kann man nun erkennen, dass die anfängliche Angabe, dass es sich um eine Campertour handeln würde, garnicht der Realität entspricht und eine wie auch immer geartete echte Flexibilität, ob der vorhandenen Buchungen und dem strammen Streckenplan, im Bereich des unmöglichen liegt, - aber das ist nun letztlich auch egal. Das müsste ich jetzt natürlich auch nicht schreiben, sonst kriegt ihr wohlmöglich wieder Angst vor Unfällen.
Man kann auf ganz unterschiedliche Reiseart glücklich sein! Das geht von der guten fertig zusammengestellten Reise über die perfekt durchgebuchte und aufs feinste durchdachte, selbstorganisierten Reise bis hin zur tatsächlich flexiblen Tour ohne Buchungen, mit einem entsprechen Zeitrahmen zum Vorhaben. In jedem Falle passt der persönliche Rahmen und alles sind Idealfälle von Reisen, so unterschiedlich sie seien mögen, denn ihnen wohnt eines inne: Sie passen zum Individuum und sind gut vorbereitet – entweder individuell oder vom Veranstalter. Du kannst von allem hier im Forum finden. Alle gehen sehr offen mit ihren aufwändig ausgearbeiteten Reisen um, die sind „preisverdächtig“! (wenn es denn so was gäbe...) – und stehen jedem als Vorbild zur Verfügung, - selbst Reisebüros gucken sich hier noch was ab.
Nun, denn, eure Tour steht, eure Fragen habt ihr umfangreich beantwortet bekommen, somit könnt ihr beruhigt fahren. Ihr werdet sehen, wie es euch gefällt, das Abenteuer, - so ihr es als solches empfindet.
Gute Reise! Gruß lilytrotter
Nachtrag: Wenn schon Topobär etwas als sportlich empfindet, dann ist es auch so!! 😄 Tipp: Nehmt Topobärs Rat an!
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200621. Nov. 2017 · #54
Topobär schrieb: Die Etappe Sesriem - Swakopmund ist durchgehend Schotter. Fahrt Ihr morgens noch zu den Dünen könnt Ihr froh sein noch im Hellen anzukommen. Ansonsten werdet Ihr am Nachmittag in Swakopmund ankommen.
... im Anschluss an meine erste Radtour hatte ich es genau so gemacht. Nach spontaner Autoanmietung mittags in Windhoek los und kurz vor Dunkelheit in Sesriem gewesen. Am nächsten Morgen mit Toröffnung ab zu den Dünen. Dort war ich zwar länger als viele andere, aber für meinen Geschmack noch zu kurz. Dann ging es unter Zeitdruck (ganz schlecht) und meist 100 km/h über die Piste (auch ganz schlecht) und ich kam im letzten Tageslicht in Walvis Bay an. Im Dunkeln ging es weiter bis Swakopmund.
In Swakopmund war ich zuvor schon während der Radtour, also kein Aufenthalt und gleich morgens weiter nach Okaukuejo/Etosha. Man kann das machen, aber es ist wirklich anstrengend ...
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Hallo AnNaNF79, hast es aufgegeben. Verständlich, denn wer lässt sich schon gern kurz vor dem Start die Vorfreude auf seinen Urlaub nehmen. Leider gehen gute Beiträge immer wieder unter idiotischem Geschreibsel unter. Wer möchte schon kurz vor seinem Urlaubsbeginn so etwas lesen:
lilytrotter schrieb: .... Das sieht leider nicht sehr schön aus. Sicher hätte man aus Start bis Zielpunkt etwas Außergewöhnliches machen können... so ist es halt eine Route zwischen zwei Punkten. Das ist angesichts der Destinationen, die verpasst werden und denen, die nicht erlebt werden können, weil man keine Zeit dafür hat, sehr schade. Aber macht euch nix draus, wenn man nicht weiß, was man verpasst, macht es einem auch nix aus. ...
Es ist egal, ob Dummheit oder Bosheit so etwas hervorbringt, es ist einfach nur schäbig!
Gruß
Reinhard
camperfan235 Beiträge · seit 201622. Nov. 2017 · #56
Normalerweise ist es ja so, das wenn man eine Tour in ein Reiseforum stellt, das man dazu auch gerne Tips hören möchte. Ich verstehe durchaus das Dir hier der Wind recht heftig um die Ohren geschlagen ist, denn so eine Mammut tour muß alte, erfahrene reisende in der region durchaus als sehr ambitioniert vorkommen. So was macht man nur als unerfahrener neuling- was kein fehler sein muß, entweder entdeckt man dabei das es für einem selbst die ultimative Reisevariante ist oder man verflucht jeden Tag den man unterwegs ist und wo man nicht auf Erfahrungen anderer gehört hat 😉. Oder man ist der erfahrene Roadtripper, kann sich nix schöneres vorstellen als den ganzen tag "on the Road" zu sein und verpasst dafür gerne mal zeitintensive Abstecher. Da Du nicht alleine unterwegs sein wirst, gilt das natürlich auch für deine Frau !
ich möchte jetzt nur so viel zu der geplanten Tour schreiben. Es liest sich für mich wie eine klassische Veranstalterreise. Diese buchen wir aus Prinzip nicht, weil die Zusammenstellung immer so ist, das man viel sieht und eigentlich doch nichts. Ich bin schon mit Rotel Tours durch fast ganz Namibia gefahren, es war eine sehr, sehr schöne reise, die mit Windhuk über Fish River Canyon, Aus, Keetmanshop, Lüderitz, Duwisib, Sossusvlei, Sesriem, Swakopmund, Spitzkoppe, Twyfelfontein und Etosha sehr viele Highlights beinhaltet hat. Auf so einer Reise wird man gefahren und vom Reiseleiter gepampert. Rotel sind Campingreisen, sprich der Luxus ist nicht gerade gegeben. Eine ähnlich umfassende reise habe ich mit World Insight in Nordinidien gemacht. Hätte ich das alles selbst fahren müssen- oh mein Gott. So war es wirklich anstrengend genug, praktisch jeden tag um 7 aufzustehen, den ganzen tag Programm- auch das gefahren werden ist Programm mit vielen eindrücken- und abends todmüde ins bett. das waren dann Touren von 17 Tagen.
Ich mache mindestens einmal im jahr einen größeren Roadtrip, fahre aber nie mehr als 250 km am Tag und plane Erholungstage ein- erlebtes muß man auch sacken lassen können. Früher war ich eben mit meinem lebensgefährten unterwegs, den außer die Straße nix interssierte und sein Auto- auch gut, hab sehr viel gesehen dadurch. heute reise ich mit meiner Mutter, die eigentlich voll gepamperte reisen bevorzugt, aber nicht Gruppenkompatibel ist und individuell reisen möchte- sie liest grundsätzlich keine Reiseführer, das ist ihr zu anstrengend und Programm unterwegs bitte nur, wenn man dazu nicht aus dem Auto aussteigen muß.... auch so habe ich sehr viel gesehen, aber in meinen eigenen reisetempo, wo ich sehrs elten mehr als 250 km / Tag zurücklege. Und zwar mit camper / Wohnmobil wo man durchschnittlich eher 60 km/h fährt denn mehr. PInkel- und Kaffeepausen sowie kurze Sightseeings inbegriffen, dauert eine Reisetag doch immer um die 8 h.
Mich würde dann doch interessieren, ob das Euer erster Trip dieser Art ist, oder ob ihr schon mehrere Roadtrips gemacht habt. denn eigentlich spricht diese Mammuttour eher dafür, das ihr entweder erfahrene Roadtripper seid, für die eben der weg das ziel ist, oder eben blutige Anfänger- ohne Euch beleidigen zu wollen.
Da ihr offensichtlich noch nicht alles fest gebucht habt, würde ich Euch wirklich empfehlen, die Tour noch ein wenig zu ändern.
Ich bin übrigens früher auch mal in knapp 3 Wochen auf Roadtrip 11000 km innerhalb Europas gefahren........ und schon verschiedene male transamerika Touren mit meinem damaligen Lebensgefährten, der quasi "on the Road" gelebt hat und dies auch heute noch tut. Das kann auch ein Lifestyle sein, jedem das seine.
Was ich machen würde- und bitte nicht gleich wieder wütend aufstampfen- wäre im Wesentlichen Richtung Norden zu fahren.
Kapstadt- klar, wunderschön ! Die Fahrt nach Springbok ist recht eintönig, man muß solche Landschaft schon mögen. es wird sich ziemlich ziehen- den Abstecher nach Clanwilliam kann ich aber nicht nachvollziehen. Einmal weil die Strecke zum Reserve one way ist- also selbe Straße hin und zurück. Touren zu Bushman Paintings nehmen mind. 2 h Zeit in Anspruch. Unterschätzt die Strecke nicht, das ist eine Transitstrecke nach Namibia und oft sehr voll. Ich denke den Fish River Canyon kann man schon mitnehmen, dann würde ich mich aber auf den Weg nach Norden machen-
Unterkünfte würde ich IMMER vorbuchen- gerade bei Euren langen Tagesetappen. was, wenn Du abends noch eine Unterkunft finden müsstest, was tlw. auf der Strecke nicht eben mal so geht, sondern auch ne Stunde mehr Fahrerei bedeuten kann. man kann nicht einfach so neben der Straße stehen, weil meist ist alles links und rechts der Straße eingezäuntes Farmland. Man müßte sich schon in eine Zufahrt stellen will man nicht direkt an der Straße stehen.
Old Women1'543 Beiträge · seit 201322. Nov. 2017 · #57
Hallo AnNa,
Umgangssprachlich sagt man zwar: für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance, wahr ist aber auch: nicht nur der erste, auch der letzte Eindruck bleibt haften und wirkt prägend. Daher von mir an dieser Stelle noch ein paar abschließende Worte und ich werde nicht dazuschreiben, um ja nicht Gefahr zu laufen, gemaßregelt zu werden: wie gesagt, das sind nur so meine Gedanken", denn ich bin der Meinung, dass man auf eine klare Frage auch eine klare Antwort erwarten kann. Wenn man das in sachliche Worte verpackt und nicht mit Worten wie "Dummheit oder Bosheit" (Reinhard 1951: sorry, das war unsachlich ) garniert, kann das doch ganz gut gelingen. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie man in sozialen Netzwerken zu denen auch Reiseforen gehören, miteinander kommuniziert. Das ist zugegebenermaßen schon schwer, denn in der Anonymität des Netzes kann man schon mal verbal einen ablassen (siehe den furchtbaren Beitrag von Zapea zu Tiggis wunderbaren Reisebericht : https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294023-tanzania-safari-mal-ganz-anders.html?start=42. )
Ich möchte dir, lieber AnNa und deiner lieben Frau dann noch einen abschließenden Satz zu eurer Tour mit auf den Weg geben und zitiere dazu Topobär, der wirklich seinen Reiseberichten nach zu urteilen sehr erfahren ist:
Topobär schrieb:
Meiner Ansicht nach habt Ihr die Möglichkeit mit relativ wenigen Änderungen aus einer katastrophalen Routenplanung eine sehr schöne und vor allem abwechslungsreiche Reise zu machen. Lasst Unnötiges weg und legt an den richtigen Stellen 2 oder 3 Übernachtungen ein, dann lassen sich auch die langen Fahrstrecken dazwischen gut verschmerzen.
Manchmal sind gewisse Stornokosten leichter zu verschmerzen als hinterher die Erfahrung einer misslungenen Reise gemacht zu haben. Misslingen wird sie u.a. hauptsächlich durch die Fahrtstrecke, die euch zumindest in Namibia (für Botswana kann ich leider nichts dazu beisteuern) kaum mehr als Fahrerei bescheren wird. Dass dieses Urteil so negativ ausfällt, tut mir leid, aber es wird euch nicht weiterhelfen, wenn man um den heißen Brei herumredet. Es hat euch eigentlich jeder ernsthafte Fomi die Note (vorsichtig ausgedrückt) "4-" ausgestellt Im übrigen wäre mein Tipp mit einer anständigen Vorlaufzeit gewesen, von Vic Falls einen Oneway Flug nach Kapstadt zu nehmen. Das hätte Sinn gemacht, denn außer Kapstadt habt ihr ja kein weiteres Ziel in Südafrika, denn, was ihr euch bis Springbok an Aktivitäten vorgenommen habt, schafft ihr nicht mehr, so ist es nun einmal. Das wäre euch preiswerter gekommen als dieser nutzlose Tripp durch Südafrika.
Du hast hier viele wertvolle Tipp bekommen, und die meisten fand ich wirklich sehr gut. Dieses Reiseforum bemüht sich eigentlich immer, und ehrlich gesagt: es war für meine Begriffe schon erstaunlich, dass du überhaupt auf dein doch misslungenes Intro Antworten erhalten hast. Aber: es wäre doch schön, wenn du dich einmal zurückmelden würdest, viel Zeit bleibt dir nicht mehr. An dieser Tour sollte man unbedingt etwas ändern, aber das bleibt dir überlassen, denn du bist der Boss dieser Tour, und wer weiß, vielleicht ist es ja ganz toll für euch. Jeder reist ja anders. Beenden möchte ich dieses Gespräch mit den Worten: schön, dass du dich mit uns ausgetauscht hast, hoffentlich hören wir bald von dir und ich wünsche euch viel Spaß auf eurer Reise.
ANAnNaNF79Themenstarter46 Beiträge · seit 201722. Nov. 2017 · #58
Hallo,
nur ganz kurz, bevor es Beschwerden gibt wieso noch keine Reaktion erfolgt ist: Wir haben die vielen Beiträge noch nicht alle lesen können, haben uns dies aber für heute Abend (und am Wochenende) vorgenommen; für die vielen hilfreichen und konstruktiven Beiträge die wir bereits gesehen haben und noch sehen werden vielen Dank - die für uns (!) weniger hilfreichen usw. usf. werden wir einfach "hinnehmen"...
Eine ausführliche Reaktion und später auch ein Reisebericht wird folgen; da wir aber berufstätig sind und ich auch keinen 8to5 Job habe ist eine zeitnahe Reaktion nicht immer möglich - aber, keine böse Absicht.
Danke und bis bald!
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200823. Nov. 2017 · #59
Ignorieren kann man Beleidigungen leider nicht. Man stelle sich vor, jeder würde permanent persönliche Beleidigungen ins Forum speien. Deshalb gehe ich hier auf die persönlichen Beleidigungen von Reinhard1951 ein, da sie nun mal leider hier stehen.
Reinhard1951, du fühlst dich berufen, hier für Ordnung zu sorgen und tobst dich gern in Beleidigungen aus. Dieses Niveau mag zwar deiner Lebenswelt entsprechen, ist aber im sozialen Miteinander voll daneben. Offensichtlich bildest du dir ein, mir persönlich beleidigende Zuschreibungen an den Kopf werfen zu müssen: „idiotisches Geschreibsel“, „Dummheit/Bosheit“ und ich sei moralisch „schäbig“! – quasi als brachiale erzieherische Maßnahme? Oder einfach nur beleidigend, aus Mangel an Erziehung?
Reinhard1951, du bist so vollgestopft mit Vorurteilen, dass du alles nur durch einen klebrigen Filter liest, der ein echtes Verstehen nicht zulässt. Alles wird von dir in Raster gesteckt. Überall bist du auf der Suche nach Indizien für die Bestätigung deiner heimlichen Wut. Die entlädt sich dann hier in gewissen Phasen. 🤢 Ich habe AnNaNF79 klarzumachen versucht, dass sie keine schöne Tour vorhaben (und das war vorsichtig ausgedrückt, ich kann doch nicht sagen, es sei ganz toll, nur damit sie nicht wieder „leiden“!? - das bringt sie keine Millimeter weiter) und ich habe den guten alten Spruch, den wir selber immer beherzigen, angewandt: Was ich nicht weiß, ...interessiert mich auch nicht genug. = Das, was man verpasst, weil man es nicht kennt, kümmert einen nicht. So reisen wir seit Jahrzehnten sehr zufrieden und glücklich.). Topobär bewertete die Tour gleichzeitig viel krasser! 😗
Egal, was ich auch immer schreibe, gibt dir, Reinhard1951, nicht das Recht beleidigend zu werden und das Niveau zu senken. Und für’s nächste Mal, Reinhard1951, wenn dir mal wieder ein Furz quer liegt, am frühen Morgen, - öffne bitte nicht gleich wieder das Forum und erleichtere dich und verpeste hier die Luft. Mir stinkt’s langsam, echt!
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
ANAnNaNF79Themenstarter46 Beiträge · seit 201723. Nov. 2017 · #60
Da schaut man Morgens hier mal rein, weil man kurz Zeit hat und liest wieder sowas.
Man fragt sich wirklich welchem Zweck dieses Forum dient - das kenne ich zumindest in dieser massiven Form von keinem anderen Forum; die Art wie man hier miteinander umgeht, der Tonfall, das ist aus meiner Sicht einfach unterirdisch und erwachsenen Menschen unwürdig. Irgendwie scheinen hier eine ganze Menge Leute unterwegs zu sein, die zum einen viel zu viel Zeit zu haben scheinen um solche Posts zu verfassen und sich - so würde es der Psychologe wohl bezeichnen - egal auf welche Art ihre positiven wie negativen "Strokes" abholen. Allerdings sollte ein Forum m.E. kein Platz für Gesprächs- oder Verhaltenstherapien sein oder werden.
Wir bedanken uns daher nochmal bei allen die gute Tipps und konstruktive Beiträge geliefert haben die nun auch zu einer Umplanung der Tour geführt haben - sicherlich zum Besseren; es sind keine langen Etappen mehr vorhanden so dass wir auch mehr Zeit für Abstecher zu den von Euch empfohlenen Punkten haben.
Beiträge wie sie beispielsweise von liliytrotter getroffen wurden a la "Ihr habt keine schöne Tour" haben wir (ohnehin) geflissentlich ignoriert bzw. gar nicht zu Ende gelesen, denn was eine schöne Tour ist ist, wie viele auch schon richtig geschrieben haben, sehr subjektiv. Die einen machen gerne mehr Kilometer, vllt. um bei der ersten Reise erstmal viel verschiedenes zu sehen und bei einer zweiten Reise zu intensivieren gem. dessen was gefallen hat, andere konzentrieren sich vllt. gleich auf ein bestimmtes Gebiet. Tipps immer gerne, Meinungen immer gerne - so hätte man vllt. auch schreiben können "ich hätte es etwas anderes geplant ...", aber "Ihr habt keine schöne Tour" ist eine Aussage die per se nie pauschal richtig sein kann. Dazu die Art des Posts über dem meinen gegenüber Reinhard (der sich m.E. im Tonfall bei weitem nicht in diesem Maße vergriffen hat) ist unmöglich... eigentlich hatte sich der Umgang im Thread wieder normalisiert, aber dann sowas... wieder die Stimmung aufgeheizt (diesmal war ich zum Glück nicht das Opfer, es regt mich dennoch auf), wieder die Stimmung vergiftet... völlig unnötig... wenn Ihr Euch streiten möchtet, tut es doch per privater Nachrichten.
Ich bin hier nun raus, es macht keinen Spaß sich wieder alle 4 Posts zu ärgern über so einen Mist, weder am frühen Morgen noch am späten Abend.
Durch die privaten Nachrichten die ich bekommen habe weiß ich das auch viele andere hier "raus" sind. Das ist traurig, denn ein Forum sollte von der Vielfalt der Nutzer und auch Neulingen leben und profitieren, um neue Erfahrung und Erkenntnisse gewinnen und teilen zu können sonst schmort man schnell im eigenen Saft... ich habe schon viele Foren einen schleichenden Tod sterben sehen... es fing immer ähnlich an... ich hoffe es bleibt Euch erspart.
Vielen vielen Dank nochmal an alle Helfer.
Ob wir einen Reisebericht zu der unschönen Reise einstellen werden entscheiden wir dann wenn wir wieder da sind - falls wir es ohne schwere Unfälle und ohne gefressen zu werden überleben sollten 😉