Elefant tötet 2 Touristen

16 Antworten · 6'669 Aufrufe · gestartet 12. Nov. 2017 von GinaChris
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568 Beiträge · seit 201412. Nov. 2017 · #2
Ich lese das mit ambivalenten Gefühlen.
Tödliche Unfälle sind nie gut und immer ein Grund nachzudenken.
Die "klamheimliche Freude" (altes RAF-Zitat) darüber, daß Elefanten auch noch eine Chance gegen Menschen haben,
erschreckt mich zwar selbst irgendwie, lässt sich aber nicht verdrängen.
Der Vorgang weist ja nur darauf hin, dass wir nur Teil der Natur sind, nicht ihr Chef.
Vor Anophelesmücken haben die Menschen Angst. Elefanten jedoch meinen sie beherrschen zu können.
Mit etwas Respekt hätte sich das vermeiden lassen.
Respekt ist aber aus der Mode gekommen. Wird ja weder von Apple, noch von Alphabet angeboten...

"o tempora o mores" beklagte schon Cicero. Und heute meinen die Elefanten das gleiche.
Recht haben sie, die Elefanten! Die eben keine "Elis" sind, sondern gestandene Teile der Natur,
egal wie oft sie hier im Forum zu "Aushilfskätzchen" verniedlicht werden.
Also liebe Elefanten: wehrt euch gegen Übergriffe, behaltet dabei Augenmaß und vermenschlicht nicht!
1'415 Beiträge · seit 201413. Nov. 2017 · #3
GinaChris schrieb:In Sambia, am Gelände der Maramba River Lodge, wurden 2 europ. Touristen von einem Elefanten zu Tode getrampelt.
Sie wollten ein Foto des Tieres, kamen zu nahe, und wurden angegriffen.
Gruß Gina
eine sehr entsetzliche aber im Vorfeld vermeidbare Tragödie.
Die Jagd nach Extreme erleben und Abenteuer suchen, vernachlässigen des "gesunden Menschenverstandes" und Suche nach "Grenzerfahrungen" bringt leider immer mehr Menschen in solche Situationen.
Der Sirachsche Spruch "wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um" ist je länger je mehr aktuell.
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2017
7'296 Beiträge · seit 200613. Nov. 2017 · #4
Randfontein schrieb:
Vor Anophelesmücken haben die Menschen Angst. Elefanten jedoch meinen sie beherrschen zu können.
Mit etwas Respekt hätte sich das vermeiden lassen.

... ja, diese Sache hätte sich vermeiden lassen. Die beiden Touristen waren letztlich selbst dran schuld, aber manchmal wirft man eben im Moment des Geschehens alle Vorsichtsregeln über Bord oder lässt sich durch andere beeinflussen oder man gerät durch blöde Zufälle in brenzlige Situationen (die letzte Möglichkeit war hier wohl nicht der Grund).

Ich habe mich auch schon dazu verleiten lassen, ein Krokodil anzufassen, obwohl mit zuvor klar war, dass ich das "nie" machen würde und habe beim Anblick einer Elchkuh mit zwei Kälbern fröhlich fotografiert und sogar noch in aller Ruhe 'nen Film gewechselt, anstatt mich schleunigst zurückzuziehen, weil ich gerade mal 10 Meter entfernt war. Vorher war mir klar, dass sowas doof ist und hinterher auch, aber in dem Moment, als es passierte, warf ich alle Vorsichtmaßnahmen über Bord.

Das sollte man nie tun, denn es kann tragisch enden.
Aber ich habe es trotz aller Vernunft selbt erlebt. Ich bin leider auch nicht frei von solchem Leichtsinn, wenn der passende Moment eintritt. Man hat das Gefühl, das Tier ist entspannt und der nächste Moment kann schon der letzte sein.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
4'451 Beiträge · seit 200813. Nov. 2017 · #5
Das sollte man nie tun, denn es kann tragisch enden.
Aber ich habe es trotz aller Vernunft selbt erlebt. Ich bin leider auch nicht frei von solchem Leichtsinn, wenn der passende Moment eintritt. Man hat das Gefühl, das Tier ist entspannt und der nächste Moment kann schon der letzte sein.

Hi Wolfgang,

vielen Dank für diese Offenheid.

Nachdem wir auch schon so unvernünftig waren, denke ich das man diese Warnung nicht genug wiederholen kann
Schrecklich sowas,es sind und bleiben Wildetiere und das vergisst man dennoch oft.

LG

Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201613. Nov. 2017 · #6
Leider mussten durch diesen Leichtsinn der Menschen aber auch schon viele Tiere ihr Leben lassen;
das sollte trotz der Tragik des Vorfalls nicht vergessen werden.
Gruß Gina
152 Beiträge · seit 201716. Nov. 2017 · #8
Hallo,
in der Hoffnung, bei meiner ersten Namibia-Tour in 2018 Elefanten zu sehen und zu fotografieren möchte ich sie in ihrem Lebensraum nicht mehr als nötig stören und das Risiko einer Konfrontation bzw. eines Angriffes natürlich nicht eingehen.
Von daher stellt sich mir die Frage, welchen Abstand man ungefähr zu Elefanten halten sollte und ob man immer mit laufendem Motor diese wunderbaren Tiere beobachten soll um ggf. schneller aus der Gefahrenzone zu kommen. Das gleiche gilt natürlich sinngemäß auch für andere Großtiere.
Liebe Grüsse
Olaf
5'479 Beiträge · seit 200916. Nov. 2017 · #9
Hallo Olaf,

diese Frage lässt sich leider nicht beantworten. Elefanten verhalten sich von Region zu Region anders. Es gibt Regionen, in denen die Elefanten schon aggressiv reagieren, wenn Du in 50m Abstand bist und in anderen Regionen stehen sie ganz entspannt 1m neben Dir.
Grundsätzlich kann man sagen, dass es immer besser ist, die Elefanten den Abstand bestimmen zu lassen. D.h. lass sie auf Dich zukommen, anstatt sich ihnen aktiv zu nähern. Darüber hinaus ist es wichtig die Körpersprache der Elefanten richtig zu lesen. Sie zeigen im Normalfall deutlich an, ob Du erwünscht bist. Wenn sie sich Dir zuwenden und die Ohren abstehen, solltest Du vorsichtig sein. Wichtig ist auch der Schwanz. solange der pendelt ist noch alles in Ordnung. Ist er ruhig ist Vorsicht angebracht. Steht er waagerecht vom Körper ab, greift der Elefant an.
Normalerweise mache ich bei Tierbeobachtungen den Motor immer aus. Einzige Ausnahme sind Elefanten. Da bleibt der Motor immer an, worüber ich schon manches Mal sehr froh war.
Das größte Problem sind die Elefanten, die man nicht rechtzeitig entdeckt. Man glaubt gar nicht, wie gut sich die grauen Riesen im Buschwerk verstecken können.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1'042 Beiträge · seit 201616. Nov. 2017 · #10
Topobär schrieb:
diese Frage lässt sich leider nicht beantworten.
Wieso das denn, Du hast die Frage doch relativ gut beantwortet... 😉
Topobär schrieb:
Elefanten verhalten sich von Region zu Region anders. Es gibt Regionen, in denen die Elefanten schon aggressiv reagieren, wenn Du in 50m Abstand bist und in anderen Regionen stehen sie ganz entspannt 1m neben Dir.
Wobei ein Elefant der 1 m neben einem steht einem schon Angst machen sollte. Manchmal schlägt die Stimmung bei Elefanten auch schlagartig um. Man sollte auch bedenken, dass Elefanten ganz schon schnell sein können, auch wenn man das so einem Koloss gar nicht zu traut.
Topobär schrieb:
Grundsätzlich kann man sagen, dass es immer besser ist, die Elefanten den Abstand bestimmen zu lassen. D.h. lass sie auf Dich zukommen, anstatt sich ihnen aktiv zu nähern.
Wenn man allerdings merkt, dass man sich genau in der Zugrichtung der Elefanten befindet, kann man frühzeitig schon einen "sichereren" Ort aufsuchen. Man bleibt nicht unbedingt an Ort und stelle, wenn man sieht, dass eine Herde Elefanten (am besten noch mit Jungtieren) geradewegs auf einen zusteuert... Ich suche in so einem Fall möglichst eine leichte Anhöhe und beobachte dann von dort aus wie die Elefanten vorbei ziehen.

Mit etwas Glück sieht man die dann z.B. über die Straße ziehen....
Topobär schrieb:
Darüber hinaus ist es wichtig die Körpersprache der Elefanten richtig zu lesen. Sie zeigen im Normalfall deutlich an, ob Du erwünscht bist. Wenn sie sich Dir zuwenden und die Ohren abstehen, solltest Du vorsichtig sein. Wichtig ist auch der Schwanz. solange der pendelt ist noch alles in Ordnung. Ist er ruhig ist Vorsicht angebracht. Steht er waagerecht vom Körper ab, greift der Elefant an.
Korrekt, die Körpersprache lesen zu können ist von Vorteil.
Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass vor allem bei Elefanten die sich in der Mast befinden noch vorsichtiger sein sollte... deutlich erkennbar an den Sekret Absonderungen aus den Schädeldrüsen.
Topobär schrieb:
Normalerweise mache ich bei Tierbeobachtungen den Motor immer aus. Einzige Ausnahme sind Elefanten. Da bleibt der Motor immer an, worüber ich schon manches Mal sehr froh war.
Das kommt auf die Situation an. Den Motor stelle ich ab, wenn ich denke, dass ich in sicherer Entfernung bin und z.B. an einem Wasserloch stehe, wo die Situation gut überschaubar ist und man auch Zeit hätte den Motor wieder zu starten um davon zu fahren...
Topobär schrieb:
Das größte Problem sind die Elefanten, die man nicht rechtzeitig entdeckt. Man glaubt gar nicht, wie gut sich die grauen Riesen im Buschwerk verstecken können.
So hat mich ein Elefant mal im Etosha "erschreckt". Der stand urplötzlich keine 30 Meter von mir entfernt und zeigte seine großen Ohren... Ich stand zwischen ihm und dem Wasserloch, also ihm im Weg. Elefanten machen in der Regel keine Umwege, das sind die nicht gewöhnt... 😉
Ich bin dann halt ein paar Meter weg gefahren und die Situation war wieder für alle in Ordnung.
Eigentlich war das Buschwerk komplett ohne Blätter und ich hätte auch nie gedacht, dass man einen Elefanten doch erst so spät entdeckt. Aber die "schleichen" ja auch meistens total geräuschlos durch die Gegend... 😄

Übrigens: Wenn (was mir noch nicht passiert ist und was ich auch hoffentlich nie erlebe) man doch irgendwie von Elefanten umzingelt wurde (also unübersichtliche Landschaft und mehrere Tiere) würde ich vermutlich den Motor abstellen und ganz ruhig bleiben und hoffen, dass die einfach weiter ziehen. Gegen einen Elefanten hat man auch im Toyota Hilux kaum eine Change.

Nochmals wegen der Jungtiere. Die können neugierig sein und die älteren Tiere können wenn sie eine Gefahr für ihr Junges sehen ziemlich ungemütlich werden. Daher immer ABSTAND halten.

Gruß Markus
83 Beiträge · seit 201616. Nov. 2017 · #12
Wir hatten dieses Jahr im Etosha einen Elefanten aus guter Entfernung vom Weg aus beobachtet. Sie kam immer näher und dachten, dass sie einige Meter vor unserem Hilux die Straße überqueren würde, weil direkt an unserem Platz konnte nicht überquert werden, da direkt neben und so halb vor uns ein dicker hoher Busch war. Tja Pustekuchen. Die Dame war wohl sehr neugierig und entspannt und meinte unsere Stoßstange mit ihrem Rüssel untersuchen zu müssen. Die extreme Nähe des Elefanten war uns schon unangenehm und unser Fahrer war in Alarmbereitschaft. Wenn sie nicht so fröhlich mit dem Schwanz gewedelt hätte wie ein Hund, hätten wir auch das Weite gesucht. Schade dass man hier keine Videos hochladen kann.

Komplett anderes Erlebnis letztes Jahr in Sambia. Auf dem gemütlichen Rückweg zum Wildlife Camp überraschte uns eine kleine Herde Elefanten mit Jungtieren hinterm Gebüsch. Sie waren vorher wirklich nicht zu sehen. Die Mama war nicht sonderlich erfreut über unser plötzliches Erscheinen. In dieser Situation mussten wir schnell den Rückwärtsgang einlegen und Gas geben, denn die Mama kam schon auf uns zugestürmt.


LG
Jessy
2015 - Süd-Namibia 2016 - Sambia 2017 - Botswana 2018 - Nord-Namibia
5'479 Beiträge · seit 200916. Nov. 2017 · #13
Hier mal ein paar Bilder, wie relaxt Elefanten selbst in Gruppen mit Neugeborenen sein können.
📎 428Elefantenstau2.jpg

📎 429Elefantenstau3.jpg

Diese Bilder sind im Lake Manyara National Park entstanden, wo die entspanntesten Elefanten leben, die ich kenne.
Markus615 schrieb:
Topobär schrieb:
Darüber hinaus ist es wichtig die Körpersprache der Elefanten richtig zu lesen. Sie zeigen im Normalfall deutlich an, ob Du erwünscht bist. Wenn sie sich Dir zuwenden und die Ohren abstehen, solltest Du vorsichtig sein. Wichtig ist auch der Schwanz. solange der pendelt ist noch alles in Ordnung. Ist er ruhig ist Vorsicht angebracht. Steht er waagerecht vom Körper ab, greift der Elefant an.
Korrekt, die Körpersprache lesen zu können ist von Vorteil.
Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass vor allem bei Elefanten die sich in der Mast befinden noch vorsichtiger sein sollte... deutlich erkennbar an den Sekret Absonderungen aus den Schädeldrüsen.
Das mit dem Drüsensekret aus der Schläfendrüse ist nur ein schwacher Indikator. Die Drüse produziert bei fast allen Elefanten permanent ein Sekret; egal ob Bulle oder Kuh und auch unabhängig von der Musth. Während der Musth verstärkt sich lediglich die Sekretproduktion. Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass selbst bei der Kuh mit dem Neugeborenen Sekret aus der Schläfendrüse läuft.
Eindeutige Anzeichen für die Musth sind ein weißes Sekret am Penis, permanentes tröpfeln mit Urin und mit Urin bespritzte Hinterbeine. Dazu ein sehr intensiver Geruch nach Urin und Schweiss.
Anzeichen für die Must
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zuletzt bearbeitet 16. Nov. 2017
4'451 Beiträge · seit 200816. Nov. 2017 · #15
Applegreen schrieb:Hallo,

leider nur mit Facebook Login zu sehen:

https://fr-fr.facebook.com/mgl134/videos/10113628056697024/

Viele Grüße
Sabine
geht auch ohne FB Login, da steht, ganz rechts unten "Plus tard" was heißt "später" , dann läuft der Film auch OHNE FB Anmeldung.

LG
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 16. Nov. 2017
152 Beiträge · seit 201716. Nov. 2017 · #16
Kori schrieb:
Topobär schrieb: (...) Einzige Ausnahme sind Elefanten. Da bleibt der Motor immer an, (...)
Finde ich nicht gut. Finde ich sogar ganz schrecklich. Motor zu starten dauert maximal eine Sekunde. Bei laufendem Motor den Gang einlegen zu müssen, kosten die gleiche Zeit. Ist also kein Zeitgewinn. Und wenn ich mir vorstelle, du hättest mit laufendem Motor neben mir gestanden, als ich im vergangenen Jahr im Hoanib fast zwei Stunden eine Elefantenherde beobachtet habe, glaube ich, wäre meine Erinnerung an dieses Erlebnis bestimmt nicht so wie sie ist . . .
Gruß, Kori, die den Motor grundsätzlich ausschaltet, wenn der Wagen steht
....in der Hoffnung, dass der Wagen auch schnell anspringt 😈
5'479 Beiträge · seit 200916. Nov. 2017 · #17
Kori schrieb:
Topobär schrieb: (...) Einzige Ausnahme sind Elefanten. Da bleibt der Motor immer an, (...)
Finde ich nicht gut. Finde ich sogar ganz schrecklich. Motor zu starten dauert maximal eine Sekunde. Bei laufendem Motor den Gang einlegen zu müssen, kosten die gleiche Zeit. Ist also kein Zeitgewinn. Und wenn ich mir vorstelle, du hättest mit laufendem Motor neben mir gestanden, als ich im vergangenen Jahr im Hoanib fast zwei Stunden eine Elefantenherde beobachtet habe, glaube ich, wäre meine Erinnerung an dieses Erlebnis bestimmt nicht so wie sie ist . . .
Gruß, Kori, die den Motor grundsätzlich ausschaltet, wenn der Wagen steht
Ich bin halt nicht so ein guter Autofahrer. Bei mir dauert es auf jeden Fall länger, wenn ich den Wagen erst starten muss und ich bin so egoistisch, dass mir meine Sicherheit wichtiger ist, als das Safarierlebnis anderer. Vielleicht haben wir aber andere Vorstellungen von der Situation. Wenn ich im Etosha NP am Wasserloch stehe oder aus der Ferne eine Herde beobachte, ist der Motor auch aus. Wenn aber im verbuschten Gelände Elefanten in der nähe sind, bleibt der Motor an. Das ergibt sich meist auch schon aus der Tatsache, dass die Herden fast immer in Bewegung sind und man den Wagen ständig umsetzen muss, um den Sicherheitsabstand zu halten, bzw. den Tieren zu folgen. Wenn ich alle paar Minuten den Anlasser betätige finde ich das störender, als wenn der Wagen im Standgas läuft.
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