Topobär5'479 Beiträge · seit 200931. Aug. 2017 · #161
Champagner schrieb:
Kleine Korrektur. Die Himba Sphinx ist der Berg hier über dem Auto.
Ich weiß gar nicht weshalb Du so über die Strecke durch den oberen Hoarusib jammerst. Für mich ist das eine der schönsten Strecken in ganz Namibia und ich würde sie jederzeit wieder fahren. Die Schlucht ist grandios und bietet traumhafte Plätze zum übernachten. Schade, dass die Strecke aufgrund von zu viel Wasser so häufig nicht zu fahren ist.
Das Problem mit dem passenden Luftdruck kenne ich. Bin zum Schutz der Reifen mit 1,8bar gestartet. Damit hab ich mich dann allerdings an einer Stelle eingegraben. Ein guter Kompromiss waren dann 1,5bar. Damit bin ich überall durchgekommen und die Reifen sind trotzdem heile geblieben.
ChampagnerThemenstarter8'684 Beiträge · seit 201031. Aug. 2017 · #162
Topobär schrieb:
Champagner schrieb:
Kleine Korrektur. Die Himba Sphinx ist der Berg hier über dem Auto.
Hallo Thomas,
danke für die Info - das ist sehr interessant und hilfreich, denn ich war mir eigentlich total sicher, dass sie das sein muss, weil man sie so schön liegen sieht mit den ausgestreckten Pfoten (nicht gerade auf diesem Foto, das ich als Sphinx bezeichnet hatte, aber auf anderen) - allerdings war ich die ganze Zeit irritiert, weil ich sie auf der Karte weiter nördlich gesehen habe. Nun ist das auch geklärt (wobei ich immer noch finde, dass dieser Berg mehr wie eine Sphinx aussieht als der andere - ich muss nachher mal schauen, ob ich ein besseres Fotobeispiel finde).
Zu meinem "Gejammer": wir alle vier fanden die Strecke sehr anstrengend (wenn auch landschaftlich sehr toll), nicht nur für den Mensch, sondern auch für die Maschine, und die wollten wir ja heil wieder zurück geben. Ich hab mir eben deinen entsprechenden Bericht durchgelesen und auch die Geröll- und Steinbrocken- sowie Sandfelder wieder erkannt. Dazu kamen bei uns noch hohe Sandabhänge, wo wir immer mal wieder aus dem Flussbett rausfahren mussten. Gab's bei dir aber vermutlich auch - nur bist du sicher wesentlich erfahrener was Off-Road betrifft als wir und hast daher bestimmt ein ganz anderes Verhältnis zu solchen Strecken.
Wir waren auf jeden Fall nach den zwei Tagen ganz schön geschafft! Missen wollen wir die Erfahrung nicht, aber nochmal fahren...???
Was die Übernachtungsplätze angeht, stimme ich dir voll zu - wir hatten dort auch eines unserer schönsten Schlafplätzchen 🙂 !
LG Bele
P.S.: noch etwas in deinem Bericht deckt sich übrigens mit unserer Wahrnehmung, dazu schreib ich aber erst an der Stelle was, wo es hingehört 😉
fotomatte2'516 Beiträge · seit 200931. Aug. 2017 · #163
Sodele,
ich hab nun meine drei Guides rauf und runter, viel schlauer bin ich immer noch nicht, aber bei Vogel 1 bleibt nach wie vor mein Zweifel wegen der Fußfarbe. Auf dem Foto eindeutig fleischfarben/ rosa, auf den Abbildungen eher hellgrau. Die Chestnut-backed Sparrow-Lark hätte rosa Füsse, ist aber insgesamt deutlich dunkler.
Der einzige für mich unstrittige Vogel ist die Nr.3, die 70 Cent-Marke. 🤪
Ich finde im Übrigen nicht, daß du "jammerst" bezüglich der Strecke durch den oberen Hoarusib. Ich selbst bin so etwas zuvor noch nie gefahren, ich fand es schon anspruchsvoll, und dabei galt meine Sorge zu aller erst dem uns anvertrauten Auto, welches man ja nicht zerlegen will. Daneben habe ich mich sehr über die genialen Landschaftsbilder gefreut, die sich neu nach jeder Kurve aufgetan haben. Und zu guter Letzt hat ja der Hoarusib den Felsenadler für die Liste spendiert. 😎
@ fotomatte Der einschläfernde Ruf der Monotonous Lark hat uns in der Region schon bei manchen Beobachtungsstunden an den Rand gebracht - schlaftechnisch... 😄 es gibt sie dort zuhauf. Aber du wirst schon richtig liegen, war nur eine "spontane" Idee...
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
casimodo4'528 Beiträge · seit 200701. Sept. 2017 · #165
Hi Bele,
wenn es hier eine Wertung für den schnellsten Bericht ever geben würde, hätte niemand eine Chance gegen Dich 😎 Da habt Ihr ja ein ganz schönes Abenteuer hinter Euch gebracht 😐 Eieiei..... Das wäre mir dann doch zu heavy gewesen. Wir werden es (hoffentlich) etwas gemütlicher angehen lassen. Schliesslich sind wir gerade dabei, lekker Fleisch bei Wolfgang von der Klein Windhoek Schlachterei zu bestellen. Und das muss mariniert werden, Feuer gemacht, Aperitiv, Sundowner, Pre Dinner Talk, Abendgymnastik, Wirtschaftsnachrichten lesen, Steuererklärung machen.... etc. Da ist keine Zeit für so schwierige Offroad-Strecken 😉 😛 😣
Wenn Du so weiter machst, bist Du echt bis zum Freitag fertig.
Liebe Grüße und wie immer cooler Bericht de Gaaastn
La Leona2'779 Beiträge · seit 200701. Sept. 2017 · #166
Champagner schrieb: Ok 🙂 😘 !
Danke 😘
Liebe Bele Irgendwie bin ich froh dass Du die Hoarusib Etappe auch als mühsam, schwierig, man kann-sich-auf -wenig anderes-konzentrieren, etc. beschreibst. Denn Deine sehr grosse Reisebericht-Anhängerschaft, um es nicht Fan-Club zu nennen 🙂 soll wissen dass es manchmal nicht nur schön, sondern auch sehr anstrengend sein kann und unberechenbar und dass Fahrer wie Beifahrer sehr viel Konzentration abverlangt wird. Man muss wirklich Freude am off-roaden haben, Adrenalin soll nicht aus Angst, sondern wegen der Herausforderung fliessen. Ich danke Dir dafür die Schwierigkeiten ins richtige Licht zu stellen mit den vielen tollen Fotos.
Gruss Leona
LolaKatze846 Beiträge · seit 201401. Sept. 2017 · #167
Liebe Bele,
ich schliesse mich La Leona an. Die Landschaft und Deine Bilder sind einfach gigantisch und ich möchte da auch unbedingt mal hin. Aber das muss man sich schon sehr hart "erarbeiten" und das Off-Road Fahren muss einem da schon grossen Spass machen. Und das bringst Du auch sehr gut rüber - das ist keine Spazierfahrt. Aber - wie schon gesagt - die Belohnung für die "Mühen" lässt nicht lange auf sich warten. Danke fürs MItnehmen. Liebe Grüsse Nina
Ria2005244 Beiträge · seit 201501. Sept. 2017 · #168
Champagner schrieb:
Guggu schrieb:Meine Liebe, ich habe dein Scherz schon verstanden und bin auch nicht böse 🙂 . Seit dem ich nicht mehr arbeite wird es immer schlimmer mit der Sprache - es lässt eben ALLES nach und ich ärgere mich manchmal maßlos über mich selbst 😈 😈 . Ich mutiere zur perfekten Danke-Button-Täterin.
Liebe Grüße Guggu
Nix da - demnächst geht's doch auch bei euch wieder los - und ich freue mich heute schon auf deinen Reisebericht!! 😘
LG Bele
Da freue ich mich auch schon drauf, Guggu! Neben Beles Berichten gehören Deine zu meinen absoluten Highlights! 🙂
Topobär5'479 Beiträge · seit 200901. Sept. 2017 · #169
Champagner schrieb: P.S.: noch etwas in deinem Bericht deckt sich übrigens mit unserer Wahrnehmung, dazu schreib ich aber erst an der Stelle was, wo es hingehört 😉
...immer diese Cliffhanger. Jetzt bin ich echt gespannt. 🙂
Nur damit keine Mißverständnisse aufkommen. Die Strecke durch den oberen Hoarusib ist mit das anspruchsvollste, was ich je in Namibia gefahren bin. Hatte ich damals auch in meinem Reisebericht geschrieben. Aber ich finde halt, dass die Einsamkeit und die fantastische Landschaft die Mühe wert sind.
Hab ich Dir eigentlich schon geschrieben, dass dieser Reisebericht für mich Dein bisher Interessantester ist. Deine bisherigen Berichte habe ich in erster Linie aufgrund ihrer literarischer Qualitäten genossen. Die Art des Reisens und/oder die bereisten Regionen deckten sich aber meist nicht so sehr mit meinen Interessen. Diesmal ist das ganz anders. Eure Strecke könnte auch genauso meiner eigenen Reiseplanung entsprungen sein und dass Geländewagen+Camping als Selbstfahrer meine bevorzugte Reiseart ist, hast Du sicher auch schon mitbekommen.
Tanja778 Beiträge · seit 200601. Sept. 2017 · #170
Liebe Bele,
ich bin auch gerne bei deinem Bericht dabei und freue mich, wenns weitergeht 🙂 Natürlich schließe ich mich den vielen Vorredneren bzw. -schreibern an, es macht total Spaß, euere Erlebnisse mitzuverfolgen und Bilder und Videos sind super!!!
so, jetzt kam ich auch endlich mal dazu, Deinen Reisebericht bis dato durchzulesen. Und was soll ich sagen? Er ist herrlich amüsant geschrieben, sehr interessant und mit schönen stimmungsvollen Bildern versehen (bei den Vögeln können wir auch nur dazulernen - hier in Deutschland kennen wir uns - vor allem Tom - ganz gut aus, aber in Afrika hapert es noch total 😉 ). Es ist ein Genuss, eurer Reise zu folgen und eure Erlebnisse miterleben zu können 😎
Ich habe auch einen Heidenrespekt vor den 2 Fahrern, denn eure Tour sieht wirklich schwierig und nur für Fortgeschrittene zu empfehlen aus. Die Landschaft macht aber einen wahnsinnig tollen Eindruck und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was ihr noch alles gesehen und erlebt habt 🤩
Lieben Dank, dass Du uns an all dem teilhaben lässt 😘
Ich möchte mich auch mal bei Euch für den herrlichen RB bedanken. Nach unserer nächsten Reise können wir dann hier nachschauen und die Vögel bestimmen. Ihr habt wunderschöne Aufnahmen. Ich bewundere Euren Mut, soweit weg von jeglicher Zivilisation unterwegs zu sein. Aber zu Glück seid Ihr mit 2 Fahrzeugen unterwegs gewesen.
Viele Grüße von
Gila
ChampagnerThemenstarter8'684 Beiträge · seit 201001. Sept. 2017 · #173
fotomatte schrieb:Sodele, ich hab nun meine drei Guides rauf und runter, viel schlauer bin ich immer noch nicht, aber bei Vogel 1 bleibt nach wie vor mein Zweifel wegen der Fußfarbe.
Soll ich dem Vögele die Füße umlackieren 😎 ? Das schafft mein Bildbearbeitungprogramm bestimmt 😄
Und zu guter Letzt hat ja der Hoarusib den Felsenadler für die Liste spendiert. 😎
Achherrjeh 😮 , waren es nicht sogar zwei, die da als schwarze Punkte irgendwo im Horizont über den Gipfeln gekreist sind? Das hätten auch Hummeln sein können – gesehen hab ich nicht viel…. 😕 geschweige denn ein Foto machen können. Aber bei dir gelten die Sichtungen ja schon, wenn du sie gehört hast…. 😉 😗 Das mit dem OHOA hast du gut beschrieben, danke 😘
casimodo schrieb:Hi Bele, wenn es hier eine Wertung für den schnellsten Bericht ever geben würde, hätte niemand eine Chance gegen Dich 😎
Ich hab fai keinerlei Ambitionen auf irgendwelche Rekorde – aber momentan hab ich echt noch recht viel Zeit, das muss ich ausnutzen!
Und das muss mariniert werden, Feuer gemacht, Aperitiv, Sundowner, Pre Dinner Talk, Abendgymnastik, Wirtschaftsnachrichten lesen, Steuererklärung machen.... etc. Da ist keine Zeit für so schwierige Offroad-Strecken 😉 😛 😣
Duuuhu, Gaaastn, 🤨 also entweder vermischst du dein Leben in Deutschland und das in Afrika gerade ein bisschen (wäre ja verständlich bei der ganzen Vorfreude 😎 ) - oder ich möchte niemals mit dir zusammen auf Reisen gehen: Gymnastik, Wirtschaftsnachrichten, Steuererklärung….. 🤩 das ist ja Urlaub zum Abgewöhnen!
Wenn Du so weiter machst, bist Du echt bis zum Freitag fertig.
Kommt darauf an, von welchem Freitag (Monat/Jahr) wir reden…. 😛
Liebe Grüße und wie immer cooler Bericht
Danke und Grüße zurück!
La Leona schrieb: Man soll wissen dass es manchmal nicht nur schön, sondern auch sehr anstrengend sein kann und unberechenbar und dass Fahrer wie Beifahrer sehr viel Konzentration abverlangt wird
Ja, das ist eine sehr gute Zusammenfassung – vielen Dank! 😘
LolaKatze schrieb:Liebe Bele, Aber - wie schon gesagt - die Belohnung für die "Mühen" lässt nicht lange auf sich warten. Danke fürs MItnehmen. Liebe Grüsse Nina
Bitte gerne! Und ja, vorallem im Nachhinein weiß man die Belohungen sehr zu schätzen, die Mühen verblassen irgendwie....
Ria2005 schrieb: Da freue ich mich auch schon drauf, Guggu! Neben Beles Berichten gehören Deine zu meinen absoluten Highlights! 🙂
🙂 Ja, komm, wir machen ihr schon mal ein bissle Druck 😎 ! Nicht dass sie meint, sie käme ohne Bericht hier durch! 😗
Topobär schrieb:
Champagner schrieb: P.S.: noch etwas in deinem Bericht deckt sich übrigens mit unserer Wahrnehmung, dazu schreib ich aber erst an der Stelle was, wo es hingehört 😉
...immer diese Cliffhanger. Jetzt bin ich echt gespannt. 🙂
Ah, das ist nichts Besonderes – aber ich musste laut lachen an der besagten Stelle in deinem Bericht 😄 ABER: weder das mit den Nutztieren noch mit den Fröschen im nächsten Kapitel ist es (also sogar noch mehr Übereinstimmungen) - es kommt erst am nächsten Tag!
Eure Strecke könnte auch genauso meiner eigenen Reiseplanung entsprungen sein und dass Geländewagen+Camping als Selbstfahrer meine bevorzugte Reiseart ist, hast Du sicher auch schon mitbekommen.
Ja hab ich 😉 . Und ich schätze mich sehr glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, diese Reise und dann auch noch zusammen mit diesen ganz besonders lieben Menschen mitmachen zu können 🙂 . Danke auch noch für deine Relativierung der Streckeneinschätzung!
Natur und weg schrieb:Liebe Bele, Ich habe auch einen Heidenrespekt vor den 2 Fahrern, denn eure Tour sieht wirklich schwierig und nur für Fortgeschrittene zu empfehlen aus. Die Landschaft macht aber einen wahnsinnig tollen Eindruck und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was ihr noch alles gesehen und erlebt habt 🤩 Lieben Dank, dass Du uns an all dem teilhaben lässt 😘
Bitte gerne, Heike, und danke für das Lob (auch das an die Fahrer 🙂 ). Ich hoffe, ich kann deine Neugier heute noch ein bisschen befriedigen!
Tanja schrieb:Liebe Bele, ich bin auch gerne bei deinem Bericht dabei und freue mich, wenns weitergeht 🙂 Natürlich schließe ich mich den vielen Vorredneren bzw. -schreibern an, es macht total Spaß, euere Erlebnisse mitzuverfolgen und Bilder und Videos sind super!!! Liebe Grüße aus der Fuchshöhle Tanja
Ah, das Höhlenkind !!! Freut mich sehr, dass du auch mitliest, danke für deinen netten Kommentar 😘 ! Weiter geht es heute sicher noch, wenn nichts Unvorhergesehenes dazwischen kommt!
Gila schrieb:Ich möchte mich auch mal bei Euch für den herrlichen RB bedanken. Nach unserer nächsten Reise können wir dann hier nachschauen und die Vögel bestimmen. Ihr habt wunderschöne Aufnahmen. Ich bewundere Euren Mut, soweit weg von jeglicher Zivilisation unterwegs zu sein. Aber zu Glück seid Ihr mit 2 Fahrzeugen unterwegs gewesen.
Hallo Gila, danke schön! Wir hatten ein SAT-Phone dabei und haben dies auch immer mal wieder für private Telefonate benutzt und somit auch getestet. Das gibt schon mal sehr viel Sicherheit – und zu Viert fühlt man sich gleich nochmal besser – vorallem wenn sich gegenseitig so aufeinander verlassen konnte wie es bei und der Fall war. Aber so richtig weit weg von der Zivilisation waren wir gar nicht, wie man im nächsten Kapitel sehen wird! 🙄
Liebe Grüße und ein Dankeschön an alle, die sich hier so rege beteiligen und's Dankeknöpfle drücken 😘 Ich freu' mich sehr daran und daüber 🙂 !
Hallo Bele, ich finde es ganz toll mal wieder einen Bericht über die Fahrt durch das Flussbett des oberen Hoarusib zu lesen. Hut ab für diese Leistung. Wir hatten es 2016 andersherum versucht, aber nach 5 km hatte eins unserer 2 Autos den 2ten Plattfuß. Da wir 2 verschiedene Autos, mit nicht kompatiblen Rädern hatten, sind wir dann umgedreht und haben eure gelb markierte Strecke genommen. So sind wir alle gespannt wie es weitergeht, vor allem da 2018 die Strecke auf jeden Fall auf unserem Programm steht (aber dann mit gleichen Autos). Ein anderer Tipp: Ich habe mal nach 10 Jahren Ärger wegen eines Bildschirmabzuges eine Karte bekommen. Damals war es Navtec-Nokia-Here. Irgendwann haben die Insolvenzverwalter das Netz nach Karten abgegrast und Abmahnungen verschickt. Wenn der Ausschnitt so zugeschnitten wird das „Google“ noch zu lesen ist kann das nicht so einfach passieren. Ich verwende deswegen nur noch open- street/bicycle maps. Viele Grüße thorx
ChampagnerThemenstarter8'684 Beiträge · seit 201001. Sept. 2017 · #175
thorx schrieb:Hallo Bele, ich finde es ganz toll mal wieder einen Bericht über die Fahrt durch das Flussbett des oberen Hoarusib zu lesen. Hut ab für diese Leistung. Wir hatten es 2016 andersherum versucht, aber nach 5 km hatte eins unserer 2 Autos den 2ten Plattfuß. Da wir 2 verschiedene Autos, mit nicht kompatiblen Rädern hatten, sind wir dann umgedreht und haben eure gelb markierte Strecke genommen. So sind wir alle gespannt wie es weitergeht, vor allem da 2018 die Strecke auf jeden Fall auf unserem Programm steht (aber dann mit gleichen Autos). Ein anderer Tipp: Ich habe mal nach 10 Jahren Ärger wegen eines Bildschirmabzuges eine Karte bekommen. Damals war es Navtec-Nokia-Here. Irgendwann haben die Insolvenzverwalter das Netz nach Karten abgegrast und Abmahnungen verschickt. Wenn der Ausschnitt so zugeschnitten wird das „Google“ noch zu lesen ist kann das nicht so einfach passieren. Ich verwende deswegen nur noch open- street/bicycle maps. Viele Grüße thorx
Hallo Thorx, danke für den Tipp - das heißt also auf Deutsch ich soll die Karten so ausschneiden, dass man "Google" noch lesen kann? Oder grade nicht?? 😐 Ich bin bissle schwer von Begriff 😵 ! Von der Tour 2018 durch den OHOA bitte UNBEDINGT berichten!!! 🙂 !
ChampagnerThemenstarter8'684 Beiträge · seit 201001. Sept. 2017 · #176
6. August 2017 – Von Puros nach Opuwo durch den oberen Hoarusib – Tag 1 / Teil 2
Während wir essen beobachten wir diese Ziegenherden an den Berghängen.
Auch ein Hirte mit (vermutlich?) seinem Sohn zieht grüßend an uns vorbei. Ihre Art, die Herde zusammen zu halten ist nicht sonderlich freundlich, die Ziegen, die ausscheren, werden treffsicher mit Steinen beworfen 😮 .
Wo wohnen diese Menschen, wo ziehen sie hin? Natürlich ist das Wasser hier in der Schlucht attraktiv, aber wovon – außer von Ziegenmilch und Ziegenfleisch – ernähren sich diese Menschen? 😐
Ruth denkt kurz über einen Berufswechsel nach: statt sich demnächst wieder dem Stress an der Schule auszusetzen, würde sie gerne Ziegenhirtin werden, morgens mit der Herde ans Wasser laufen, nachmittags über die Hänge wieder nach Hause klettern, diejenigen, die sich schlecht benehmen, mit einem Stein bewerfen, dies alles ohne doofe Kollegen, ohne Schulleitung – nur tagaus tagein Berg runter, Berg hoch, Berg runter, Berg hoch….. 😎
Schlussendlich entscheidet sie sich aber doch für ihr bisheriges Leben und wir können weiterfahren - ganz hinten in dem Einschnitt sieht man die Ziegen übrigens nochmal auf ihrem Weg nach oben .
Bei solchen Strecken verfallen wir in einen Geschwindigkeitsrausch!
Es geht weiter rauf und runter (auch ohne Ziegen….)
Eine halbe Stunde später – wieder Ziegen.
Sie kommen gerade an dieses „Wasserloch“ gelaufen, einen Hirten sehen wir nicht – kurz darauf tauchen auch noch Schafe auf.
Im Wasser selber entdecken wir Frösche – wir auch Topobär in seinem Bericht beschrieben hat – in verschiedenen Entwicklungsstadien. Trocknet das Wasser hier nie aus?
An dem Elefantenloch (den/die Verursacher sehen wir leider nicht) kann man erkennen, dass der Grundwasserspiegel sehr hoch ist.
Laut Guido, den ich die Tage gefragt habe, ist der Hoarusib im Februar abgegangen – und laut der Desert-Lion-Conservation-Seite muss es im April hier auch noch mal richtig zur Sache gegangen sein: 9 Apr 2017. Flash Floods. The Desert Lion Project has continued with research and monitoring. Extensive and unusual flash floods were recorded for the Ugab, Hoanib, Hoaruseb and Khumib Rivers.
Auch auf diesem Foto kann man die Menge an Treibholz, die der Fluss mit sich geführt hat, gut erkennen.
An dieser Stelle gibt es aber noch ganz andere Besonderheiten:
Matthias und ich queren das Geröllfeld als erste und sind nicht begeistert über diese Fahrerei – man kommt maximal mit Schrittgeschwindigkeit weiter und hat trotzdem Angst um die Reifen – ein bisschen kann man es in dem Videoschnipsel erkennen und hören, als die Muckels den Abschnitt fahren. Bisher waren die Steine eher rund, diese sind aber ein bisschen fieser....
Wir sind verblüfft, dass unter dem Baum eine Nomaden(?)-Familie sitzt – in meiner Erinnerung sind es keine traditionellen Himbas (Ruth, Matte, Uwe, war das so?).
Auf der sandigen Anhöhe parallel zum Geröllfeld steht ein Auto! Es entpuppt sich als der fahrbare Untersatz einer fünfköpfigen Touristenfamilie (aus einem südeuropäischen Land, Ruth und Uwe, die von ihnen angesprochen werden, können den Dialekt nicht genau zuordnen - man hört sie übrigens auf dem Filmchen im Hintergrund reden). Ein Allradfahrzeug, aber mit relativ normalen Reifen und wenig Bodenfreiheit – ohne Campingausrüstung. Wir reiben uns verwundert die Augen – wo kommen die denn her? 🙄
Die Eulenmuckels erzählen uns, als sie bei uns eingetroffen sind, die Geschichte: die Familie ist wohl seit heute früh 7 Uhr unterwegs von Opuwo kommend. Sie wollen heute noch Puros erreichen. Es ist 14.38 Uhr. Sie fragen die Muckels nach der Streckenbeschaffenheit und meinen, die noch vor uns liegende Strecke sei schwierig, mit vielen Steinen, aber mit zwei Fahrzeugen und mit Winsch und allem Pipapo müssten wir es schaffen. Tatsächlich wird sich zeigen, dass der Abschnitt, den sie schon gefahren sind, und den wir noch vor uns haben, wesentlich zeitaufwändiger und nervenraubender sein wird als der bisherige.
Wir sind seit ca. 5,5 Stunden unterwegs und es scheint uns unrealistisch, dass die Familie noch bei Helligkeit ihr Ziel erreicht.
Im Nachhinein habe ich mir überlegt, dass es vielleicht doch geklappt haben könnte – wir sind ja durch unsere Fotostopps und das Diskutieren kniffliger Streckenabschnitte recht langsam unterwegs, außerdem fahren sie „mit dem Strom“ und können die meisten Böschungen, die wir aufwärts fahren mussten, einfach runterrutschen. Wenn man statt unseren 5 Stunden 3,5 ansetzt, dann wären sie kurz nach Sonnenuntergang, aber noch bei Restlicht, in Puros. Auf der anderen Seite: mit diesem Auto????
Wir werden nie erfahren, wie diese Geschichte ausging – aber sie beschäftigt uns gedanklich den restlichen Tag über – und auch die ganze weitere Reise über reden wir immer mal wieder davon. Wenn sie es nicht geschafft haben – wo haben sie übernachtet und wie? Sie haben keine Zelte dabei. Wie ist die Stimmung im Auto? Die Frau muss ihren abenteuerlichen Gatten doch hassen 😈 😠 , der sie in diese Situation gebracht hat. Wir stellen uns die quengelnden Kinder vor, die stundenlang ins Auto eingesperrt sind – die tollsten Naturspielplätze unerreichbar vor Augen 😵 !
Bevor wir selber aber heute noch ausgiebig im Sand spielen werden 😗 machen wir uns auf die Weiterfahrt – unterbrochen von diversen Stopps, bei denen wir die kleinen Kunstwerke bewundern, die die Natur geschaffen hat.
(Zwei von drei haben es geschafft):
...bei denen wir einfach die Landschaft genießen
...und bei denen wir ab und zu den schleichenden Platten prüfen
Unser Navi zählt auch nicht gerade zu den großen Motivationskünstlern 😄
Aber danke für den Hinweis, auf die D3707 werden wir erst morgen treffen, Elefanten gibt’s keine – dafür Bad Roads vom Feinsten – alles klar!
Wir holpern weiter - die Abschnitte mit dickem Geröll werden immer häufiger 😵
Hier ist es 16.15 Uhr und die Konzentration lässt langsam nach
So kommt es, dass wir, die Vorausfahrenden, eine Viertelstunde später diese Passage mit zwei Absätzen falsch einschätzen und Matte die Kiste so richtig fein im Sand verbuddelt!
Also machen wir uns zu viert (mit Unterbrechungen, denn ab und zu machen wir natürlich auch Fotos von dieser Aktion) an die Sisyphusarbeit - es fließt immer wieder neues Material von diesem extrem feinen Sand nach. Geduldig schaffen wir es aber, den Wagen so weit freizulegen, dass wir die Holzplatten, die Savanna im Wagen deponiert hat, sowie diverse Steine (davon hat es hier ja genug) unterlegen können. Nach ausgiebiger Beratung sind wir uns aber einig, dass unser Hilux trotzdem diese letzte Kuppe nicht alleine schaffen wird (zurück ist auch keine Option, jetzt wo wir schon fast oben sind). Also suchen wir für den Landcruiser einen besseren Weg auf das Plateau (den gibt es zum Glück) und beim zweiten Anlauf bekommen wir unseren verbuddelten Wagen mittels Winde wieder flott (auch wenn es auf dem Foto nicht so aussieht – der Hilux steckt tief im Sand!).
Allerdings hat nun niemand von uns mehr Lust weiterzufahren, mittlerweile ist es auch schon nach 17 Uhr und so sind wir unserem schlauen Fahrzeug sehr dankbar, dass es sich exakt diese - als Übernachtungsplatz perfekte - Stelle zur Dienstverweigerung ausgesucht hat! 😘
Jetzt aber schnell Erste Hilfe
für die ausgepowerten Fahrer – ein großes Lob an euch! 😘 😘
Während wir noch beim Durstlöschen sind, schiebt sich – bei leichtem Restsonnenschein auf den hintersten obersten Bergkuppen – direkt neben uns der Vollmond hinter dem Felsen nach oben!
Was für ein passendes Szenario für diesen Tag. Wir verbringen – wenn auch etwas paniert – einen wunderschönen Abend in dieser phänomenalen Kulisse – laue Temperaturen, gutes Essen und Trinken, nette Menschen und völlige Einsamkeit. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob es in unserer Nähe menschliche Behausungen gibt, aber es taucht niemand auf, weder am Abend, noch nachts (soweit wir es mitbekommen) noch morgens – wir sind tatsächlich in einem völlig einsamen Abschnitt der Strecke (wenn ich es richtig recherchiert habe, müssten wir hier gewesen sein – vielleicht kann Uwe dies anhand seines Trackings verifizieren).
Erschöpft, aber auch sehr glücklich verbringen wir hier eine unserer schönsten Nächte, die ich sicher nie vergessen werde!
Hallo Bele Die Quelle der Karte muss!! noch zu lesen sein. Google maps / earth läßt sich auch als Link einbinden, dann kannst du aber nicht mehr darin rummalen. Besser ist Karten von open source project zu verwenden. Garmin basemap mit openstreet- ode bicycle maps. Sieht nur nicht so schön aus wie das Google Relief. Was den Reisebericht angeht, theoretisch gerne aber die meisten Berichte leben von den Bildern. Wenn ich da an meine Lumix TZ10 Compactkamera denke... Da kommen mir so manche Bedenken.
ChampagnerThemenstarter8'684 Beiträge · seit 201001. Sept. 2017 · #179
Topobär schrieb:
Champagner schrieb:
Das nenn ich mal professionell. Da werde ich ganz neidisch.
Ah, sorry Thomas, ich hatte das Ding bei mir nach der Fertigstellung wieder rausgenommen - und schwups war es bei dir auch weg! Hier ist es wieder 🙂
ChampagnerThemenstarter8'684 Beiträge · seit 201001. Sept. 2017 · #180
thorx schrieb:Hallo Bele Die Quelle der Karte muss!! noch zu lesen sein. Google maps / earth läßt sich auch als Link einbinden, dann kannst du aber nicht mehr darin rummalen.
Okay, vielen Dank, dann muss ich das mal bei Gelegenheit ändern 😕 !
Was den Reisebericht angeht, theoretisch gerne aber die meisten Berichte leben von den Bildern. Wenn ich da an meine Lumix TZ10 Compactkamera denke... Da kommen mir so manche Bedenken.
Ich hab auch nur ne Bridgekamera - mach dir keinen Kopf!