Planung unserer ersten Namibia Reise :-)

27 Antworten · 5'487 Aufrufe · gestartet 17. Apr. 2017 von Musikjunky
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Themenstarter27 Beiträge · seit 201617. Apr. 2017 · #1
Hallo liebe Forumsmitglieder 🙂
schon eine Weile lese ich, 32 aus Hanau im schönen Hessen, hier mit und habe viele wertvolle Infos gefunden.
Danke dafür! 🙂
Momentan bin ich an der Planung unserer ersten Namibia Reise, die entweder im April oder Oktober 2018 starten soll, da sind wir uns noch nicht ganz sicher.
Eigentlich würde ich den Oktober bevorzugen um den 40. Geburtstag meines Lebensgefährten in Namibia zu feiern.
Ich sauge momentan alles auf, was ich finden kann 😄 , aber die Planung ist ehrlich gesagt gar nicht so einfach.
Man möchte ja so viel wie möglich sehen und packt dann schnell mal zuviel rein.
Aber ich stehe noch am Anfang und bin gerade bei der Route bzw dabei Unterkünfte zu finden.
Geplant ist eine Mischung aus Campen und feste Unterkünfte
Was mich sehr wundert, ist dass sowohl das Desert Quiver Camp, als auch das Desert Camp laut Homepage bis April 19 ausgebucht ist. Auch auf Booking.com wo ich sinst buche, sind einige Unterkünfte für April 18 schon ausgebucht 🙁
Kann das wirklich sein?
Ich dachte ja, dass es reicht ein Jahr im Voraus mit der Planung anzufangen, aber scheinbar hab ich mich da getäuscht.
Das war es soweit erstmal.
Sobald die Route steht, würde ich sie dann mal hier reinstellen, wird wahrscheinlich die Einsteigerroute werden.
Vielen Dank erstmal.
Liebe Grüße
* Andrea*
Themenstarter27 Beiträge · seit 201617. Apr. 2017 · #2
Was ist eigentlich die bessere Zeit für Tierbeobachtungen? April oder Oktober?
Vor allem im Etosha.
Oder lässt sich das so pauschal gar nicht sagen?
2'534 Beiträge · seit 200717. Apr. 2017 · #3
Hallo Andrea,
Musikjunky schrieb:
Geplant ist eine Mischung aus Campen und feste Unterkünfte
Falls ihr damit wirklich "Campen" meint, also Mieten eines 4x4 mit Dachzelt und sämtlichem Equipment, ist diese Art sicherlich die absolut teuerste, die ihr auswählen könnt. Ihr zahlt dann für die gesamte Reise den eher teureren 4x4 samt Dachzelt und nützt das aber nur sporadisch.
Nur so als Überlegung.

lg und viel Spaß bei der Planung!
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
2'534 Beiträge · seit 200717. Apr. 2017 · #4
Musikjunky schrieb:Was ist eigentlich die bessere Zeit für Tierbeobachtungen? April oder Oktober?
Vor allem im Etosha.
Oder lässt sich das so pauschal gar nicht sagen?
Wenn's dort oben eine gute Regenzeit gab so wie heuer, dann steht im April das Gras ziemlich hoch. Liegende Tiere sind dann eher schwer zu beobachten. Das sollte dann im Oktober besser sein.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter27 Beiträge · seit 201617. Apr. 2017 · #5
Hi Wolfgang,
Danke für deine Antworten 🙂
Ja mieten wollten wir einen Hilux mit Dachzelt und ich weiß die sind sauteuer.
Es wären ja nur 2- 3 feste Unterkünfte und der Rest Campen.
Aber noch ist ja nichts fest.
Erstmal muss ich mir einen Überblick verschaffen 🙂
Wahrscheinlich wird es wohl eher der Oktober, wenn ich sehe, was jetzt für April 2018 schon ausgebucht ist.
Ich kann das gar nicht glauben, wer bucht denn so lange im Voraus schon seinen Urlaub?
2'534 Beiträge · seit 200717. Apr. 2017 · #7
Hallo Andrea,
Musikjunky schrieb:
Danke für deine Antworten 🙂
Ja mieten wollten wir einen Hilux mit Dachzelt und ich weiß die sind sauteuer.
Es wären ja nur 2- 3 feste Unterkünfte und der Rest Campen.
Ach so, ja, dann macht's schon Sinn. Ich persönlich würd' diese 2-3 Unterkünfte dann auch durch Zeltplatz ersetzen, aber OK 😉.
Musikjunky schrieb:Wahrscheinlich wird es wohl eher der Oktober, wenn ich sehe, was jetzt für April 2018 schon ausgebucht ist.
Ich kann das gar nicht glauben, wer bucht denn so lange im Voraus schon seinen Urlaub?
In Namibia ist das "normal". Ausser halt, man fährt dann, wenn nicht alle fahren. Und dann auch dorthin, wohin nicht alle fahren. Wir werden Anfang/Mitte Februar 2018 wieder fliegen. Auto und Flug werd' ich im Herbst buchen, Campsites gar nicht. Nachdem wir uns diesmal praktisch ausschließlich im Nordwesten herumtreiben werden, wird's dort wieder eher leer sein zu diesem Zeitpunkt.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
7'296 Beiträge · seit 200617. Apr. 2017 · #8
dergnagflow schrieb:
Wenn's dort oben eine gute Regenzeit gab so wie heuer, dann steht im April das Gras ziemlich hoch. Liegende Tiere sind dann eher schwer zu beobachten. Das sollte dann im Oktober besser sein.

... dazu kommt, dass die Tiere im April oft noch überall unterwegs Wasser finden können. Im Oktober müssen sie früher oder später an die Wasserlöcher. Das macht die Erfolgsquote größer.

Gruß
(auch) Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
348 Beiträge · seit 201117. Apr. 2017 · #9
Hallo Andrea
Flieger und Fahrzeug buchen, Unterkünfte offen lassen.
Wir haben noch nie Unterkünfte gebucht, reisen allerdings auch nicht Ostern, Juli- September und über Weihnachten.
Mit einem Fahrzeug bekommst Du praktisch immer einen Stellplatz, in der Gruppe wird es eher schwieriger, ansonsten bei jemand anderem mit auf den Platz.
Haben jetzt gerade wieder 3 Monate hinter uns ohne jemals zu buchen.
Wir sind wieder von Oktober bis Dezember unten auch ohne Vorbuchung.
Vergesst einfach mal die deutsche Gründlichkeit,
auch wenn Namibia beinahe deutsch ist, so bleibt es doch Afrika.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
16,9k Beiträge · seit 201217. Apr. 2017 · #10
Musikjunky schrieb:Was mich sehr wundert, ist dass sowohl das Desert Quiver Camp, als auch das Desert Camp laut Homepage bis April 19 ausgebucht ist. Auch auf Booking.com wo ich sinst buche, sind einige Unterkünfte für April 18 schon ausgebucht
Gerade in Sesriem kannst Du doch wunderbar campen. 😉

Bei einem Fahrzeug mit Dachzelt würde ich feste Unterkünfte nur bei der An-und Abreise in Windhoek buchen, sowie alles was an der Küste liegt (beispielsweise Swakopmund).

LG
Logi
2'391 Beiträge · seit 201617. Apr. 2017 · #11
Hallo Andrea,
es werden auch oft Unterkünfte als fully bookes angezeigt, wenn man sie noch nicht buchen kann, weil z.B. noch keine Preise dazu raus sind. Das könnte bei 2018 der Fall sein.
Bei DER kannst Du z.B. telefonisch reservieren auch wenn die Preise noch nicht raus sind. Du mußt allerdings dann mit den Preisen leben, die die dann nennen. Ich habe das so bei der Vingerklip Lodge gemacht.
Im Oktober würde ich allerdings im Sossusvlei auch campen. In Swakop könnte eine feste Unterkunft besser sein.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
27 Beiträge · seit 201717. Apr. 2017 · #12
Hallo.
Sind gerade von unserer ersten Namibia-Reise zurück.
Wenn du hauptsächlich Tiere beobachten willst, solltest du eher im Oktober fahren.
Im Etosha N.P. gibt es viele Wasserlöcher. In der Regenzeit gibt es aber überall genügend Wasser. Die Tiere müssen also nicht an die Wasserlöcher kommen. Wir haben letzte Woche leider kaum Tiere gesehen. Es hat dieses Jahr aber wohl auch mehr geregnet als in den letzten Jahren. Aber das ist nicht vorhersehbar.
LG
204 Beiträge · seit 201618. Apr. 2017 · #13
Wir waren vom 1 bis 4 April dieses Jahr in Etosha und sahen viele große Herden Zebras , Gnus und andere Antilopen mit ihren Jungtieren. Ebenso 4 mal Elefanten und Löwen und waren trotz Regenzeit sehr zufrieden mit den Sichtungen.
Einzig das vielgelobte Wasserloch in Okaukuejo blieb abends ohne Sichtungen.
197 Beiträge · seit 200718. Apr. 2017 · #14
dergnagflow schrieb:Hallo Andrea,
Musikjunky schrieb:
Geplant ist eine Mischung aus Campen und feste Unterkünfte
Falls ihr damit wirklich "Campen" meint, also Mieten eines 4x4 mit Dachzelt und sämtlichem Equipment, ist diese Art sicherlich die absolut teuerste, die ihr auswählen könnt. Ihr zahlt dann für die gesamte Reise den eher teureren 4x4 samt Dachzelt und nützt das aber nur sporadisch.
Nur so als Überlegung.

lg und viel Spaß bei der Planung!
Wolfgang
Hallo Andrea,

wir machen das dieses Jahr (in 2 Wochen 🙂 ) auch so, Dachzelt drauf und trotzdem immer wieder mal in einer Gästefarm oder Logde übernachten. Oder auch mal im Zelt schlafen, aber Dinner und Frühstück in der Gästefarm essen.
So viel mehr kostet das Dachzelt oben auf auch nicht! 😛

Also 2008 waren wir auch im April in Etosha und haben sehr viele Tiere gesehen. Und da hatte es vorher auch viel geregnet.

Grüße
Alex
1 x Kenia, 2 x Tansania, 2 x Südafrika, 5 x Botswana, 6 x Namibia
Themenstarter27 Beiträge · seit 201620. Juli 2017 · #15
Hallo liebe Fomis,
hab gerade festgestellt, dass ich im April dass letzte Mal etwas geschrieben habe 😮 ich hatte aber die letzten Monate so wenig Zeit, das ich auch mit der Planung noch nicht so weit bin, wie ich eigentlich gerne wäre.
Mittlerweile sind wir auch am Überlegen, ob wir nicht im Februar/ März fahren, da es bei meinem Lebensgefährten beruflich zu dieser Zeit besser passen würde.
Ich kann mich damit nur so gar nicht anfreunden, weil
1. Sommer, also viel zu heiß ( und ich hasse Hitze)
2. Wenn es eine gute Regenzeit gibt, ist das mit den Tierbeobachtungen auch schwieriger.
3. höheres Malariarisiko in de Regenzeit
Was meint ihr dazu?
Die Route ist sogut wie fest, und wir haben beschlossen, den Fish River und sehr wahrscheinlich auch den Köcherbaumwald auszulassen. Lieber weniger und dafür entspannter.
Auf was ich letztens gestoßen bin und eigentlich auch gerne mitnehmen würde, ist die Farm Kuzikus.
Meine Überlegung war, dass wir uns vom Flughafen abholen lassen, 3 Nächte dort verbringen, uns wieder nach Windhoek zurückbringen lassen und dann erst den Mietwagen nehmen. Oder von Windhoek dann nach Lüderitz fliegen und da erst einen Mietwagen nehmen.
Nur die Transferkosten finde ich etwas hoch, denn die betragen 95€ pro Person, einfache Fahrt.
Wobei ich wahrscheinlich nicht günstiger bin, wenn ich mit dem Mietwagen selber fahre.
Macht dieser Plan Sinn für Namibia Erfahrene???
Eine Frage hätte ich noch zur Farm Omandumba. War da schonmal jemand und kann sie empfehlen?
Sorry für den langen Text und vielen Dank an alle die die bis jetzt geantwortet und bis hierhin gelesen haben 🙂

Liebe Grüße
Andrea
7'296 Beiträge · seit 200620. Juli 2017 · #16
Hallo Andrea,
Musikjunky schrieb:
Ich kann mich damit nur so gar nicht anfreunden, weil
1. Sommer, also viel zu heiß ( und ich hasse Hitze)

ich bin auch nicht so der Fan von großer Hitze. Ich stehe im Winter im T-Shirt draußen und kratze die Autoscheiben frei und bei 25 Grad hierzulande reicht es mir eigentlich schon. 45 Grad trockene Hitze in Namibia machen mir aber nichts aus.

2. Wenn es eine gute Regenzeit gibt, ist das mit den Tierbeobachtungen auch schwieriger.

Tierbeobachtungen sind sowieso immer Glücksache. Natürlich ist es einfacher, zur Trockenzeit einfach am Wasserloch zu sitzen. Noch einfacher wäre es, in den Zoo zu gehen. 😉
Das ist jetzt natürlich ein bisschen übertrieben, aber man kann auch in der Regenzeit tolle Begegnungen haben.

DSCN0790-2-3.JPG

3. höheres Malariarisiko in de Regenzeit

Das Malariarisiko ist in Namibia im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern recht gering.

Was meint ihr dazu?

s.o.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 20. Juli 2017
2'060 Beiträge · seit 201320. Juli 2017 · #17
Hallo Andrea,

zu 1.: Wie gut du Hitze verträgst, kannst nur du selbst entscheiden. Ich vertrage sie daheim sehr schlecht, aber - wie auch Wolfgang - fand ich sie in Namibia nicht so schlimm.

Zu 2.: Es gibt zu keiner Zeit eine Garantie für Tierbeobachtungen, das ist immer Glückssache.
Musikjunky schrieb: Eine Frage hätte ich noch zur Farm Omandumba. War da schonmal jemand und kann sie empfehlen?
Uns hat Omandumba sehr gut gefallen, es ist eine Gästefarm, man isst morgens und abends gemeinsam mit den Besitzern und den anderen Gästen an einer langen Tafel und kann interessante Gespräche führen. Gastgeber und Personal waren sehr freundlich, wir fühlten uns willkommen. Das Abendessen bot sehr gute Hausmannskost mit viel Wildfleisch.

Die Häuser sind zweckmäßig eingerichtet, alles sehr sauber. Einziges Manko für uns war, dass die Häuschen zu dicht aufeinander sind, bei lauten Nachbarn kann das unangenehm werden, aber inzwischen sollen ja die Zelte fertig sein, die anscheinend in größerem Abstand gebaut wurden.

Die Landschaft auf der Farm ist traumhaft schön, die Farmrundfahrten führten uns zu kleinen Trockenflüssen, skurrilen Felsformationen, etlichen Felswänden mit Buschmann-Zeichnungen, außerdem wurden auf der Farm Stein-Werkzeuge sowie Tonkrüge/Scherben gefunden, die man anschauen kann. Wenn man sich interessiert zeigt, kann man darüber viele Informationen erhalten.

Auf dem Gelände der Farm befindet sich ein Living Museum der San; man kann dort sehen, wie Feuer gemacht wird, wie aus Straußeneierschalen Schmuck hergestellt wird, wie die San früher jagten, Tänze werden vorgeführt, ... außerdem kann man einen geführten Bushwalk unternehmen, bei dem man viel über die Natur erfährt. Die San verkaufen dort auch hübschen selbst gefertigten Schmuck etc..

Wir würden jederzeit wieder auf Omandumba übernachten wollen; und ich kann nur empfehlen, dafür mindestens 2 Nächte einzuplanen.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
zuletzt bearbeitet 20. Juli 2017
16,9k Beiträge · seit 201220. Juli 2017 · #18
Musikjunky schrieb:Nur die Transferkosten finde ich etwas hoch, denn die betragen 95€ pro Person, einfache Fahrt
95 Euro für den Transfer fürs Fahrzeug bis nach Lüderitz? Das wäre aber extrem günstig!

LD
Logi
Themenstarter27 Beiträge · seit 201620. Juli 2017 · #19
Nein 95€ für den Transfer von Windoek Flughafen zur Farm Kuzikus 😉
16,9k Beiträge · seit 201220. Juli 2017 · #20
Aha! Danke!
Langsam dämmert es bei mir.

Aber, Du weißt schon, dass Du ein Fahrzeug von Windhoek nach Lüderitz bringen lassen musst - falls Du diese Variante ernsthaft ins Auge fassen solltest?!

LG
Logi