Hi Burschi, ich habe ab und an in deinem Bericht gestöbert. Na, bei diesen Wassermassen ist der Spass begrenzt. Schon wirklich sehr eindrucksvoll!
Deine kingfisher-Bilder mag ich besonders, der Malachit ist auch einer meiner Lieblingsvögel.
Danke fürs Teilen. Viele Grüße Mabe
speed66751 Beiträge · seit 201124. März 2017 · #62
Hallo Burschi,
ja schade, dass die Reise schon zu Ende ist - war ja recht abenteuerlich und spannend (zumindest zum lesen, so viel -nasse-Abenteuer braucht´s real gar nicht für mich). Vielen Dank fürs Zeigen und vor allem für die sehr hilfreichen Hotelbeschreibungen!!! LG, Nette
ich war stille Leserin deines Reisebericht und hatte sehr viel Anteilnahme daran. Danke auch für deine Details über die Unterkünfte.
Liebe Grüsse Giraffen-Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
Also ich habe mich auch bei Deinem Reisebericht sehr gefreut. Ist schon sehr beeindruckend, wie eine staubtrockene Landschaft, die wir im August gesehen bzw erfahren hatten, sich jetzt so dabietet. Schön, daß die Nunda-Lodge renoviert wird, die hatte es nötig. Hatte auf Deinem Photo unseren Lieblingstisch erspäht 🙂 ... Und Vogelmäßig schlägt die Regenzeit die Trockenzeit um Längen. Oder liegt's am Photographen 😉 Na, jedenfalls sind Deine Vogelsichtungen superklasse! Grüße, Tommy
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200925. März 2017 · #65
Hallo nochmal zum Schluss, Als ich vor fast 20 Jahren zum ersten Mal nach Namibia reiste, da - konnte man den Flug noch kurz vor dem Termin als Schnäppchen für damals 370 DM im Internet ersteigern - standen in Windhoek mal 3-4 Autos an einer Ampel - ist man auf der Strecke nach Okahandja vielleicht einem oder zwei Autos begegnet - habe ich nie in der Etoscha vorgebucht, weil immer eine Campsite frei war - sind wir 3 Tage im Kaokoveld unterwegs gewesen ohne einem Menschen zu begegnen - fuhren noch keine Busse in der Etoscha oder im Sossusvlei umher und unterwegs ist man in 2 Stunden oft nur einem Auto begegnet - waren die meisten Strecken Gravelroads, besonders auch die im Caprivi und so konnte man nur wesentlich kürzere Strecken an einem Tag fahren - standen zwischen Swakopmund und Walvis 5 kleine Hütten - gab es noch keine Diskussion über die Kriminalität, Namibia galt als sicherstes Land Afrikas. - war Namibnia das Land der unendlichen Weite und das Land der "Roten Stille" Das hat sich alles geändert! - Die Städte Windhoek und Swakopmund sind explodiert, in Höhe und Ausdehnung. - In gleichem Maße ist der Ausbau der Straßen fortgeschritten, es wird gerast, überholt und gestorben. - Die Kriminalität ist durch den steigenden Geldbedarf für Handys und andere Statussymbole exponentiell angestiegen. - An den Wasserlöchern in der Etoscha stehen oft drei Busse vor einem Löwenpaar und man hat Mühe zwischen denen durchzuschauen. - Bei der Einfahrt in den Sossusvlei stehen am Morgen endlose Kolonnen von Autos mit laufendem Motor. - Und es haben sich auch die Touristen verändert, nicht nur in ihrer Anzahl, sondern auch in ihrer Art und dem Verhalten. Es gab nicht den Pauschaltouristen, der seine Reise bei A... oder L... gebucht hat, vorher nie einen Reisebericht gelesen hat, nach stundenlanger Busfahtrt mit lautem Gegröhle erst mal in der Lodge an die Bar stürmt, sich lauthals darüber beschwert, wenn in der Trockenzeit der Pool nicht befüllt ist, am nächtlichen Wasserloch oder beim Gamedrive in Partylaune ist. Vorherrschend war der Individualtourist, der sich schon zu Hause eingehend mit dem Land, das er immer ohne Navi bereist hat, intensiv auseinander gesetzt hat und die Pirschfahrt selbst unternommen hat. Längst gab es noch nicht die unendliche Zahl von Gamedrivefahrzeugen, die sich per Funk verständigen und bei einer Löwenmeldung dann losrasen, um dort dann zu 20 oder mehr Fahrzeugen einer Paarung zuzusehen. Längst gab es auf dem Chobe nicht eine Armada von Booten, die bei Sichtung einer Elefantenherde losrasen und mit ihrem Wellenschlag sämtliche Gelege der Jacanas zerstören. Ja, ich weine der Vergangenheit nach. Nein ich missgönne den Leuten heute Namibia nicht! Aber es ist nicht mehr das Namibia, das ich so lieben gelernt habe, in dem ich viele Freunde gefunden habe, in dem ich seit vielen Jahren Sozialprojekte unterstütze. In diesem Zusammenhang muss man auch meine Kritik an den Lodges von Gondwana verstehen. Ich habe - mit Ausnahme von Canyon Village alle Gondwana Lodge s besucht. Ich war in Damara Mopane, Namushasha, Hakusembe jeweils kurz nach der Eröffnung. ich war von der Anlage und der Idee begeistert. Ich habe im Gespräch mit Manfred Goldbeck ihm zu seinen Ideen und seinem Engagement und der sehr guten Qualität der Lodges gratuliert. Aber wie sich Namibia verändert hat, haben sich auch meine Erfahrungen mit Gondwana verändert. Von den negativen Eindrücken auf Namushasha und Hakusembe habe ich hier ja schon berichtet, doch auch auf Damara Mopane hatte ich beim letzten Besuch am Wochenende bei Abwesenheit der Manager Ballermannatmoshäre am Pool und in der Bar; auf Kalahari Anib hat ein völlig betrunkener Kegelverein aus Vorarlberg die Lodge bis nachts um ein Uhr aufgemischt und ... Nein, Gondwana hat auf seinen Lodge die Kapazitäten für den neuen Pauschaltourismus und für die Touristen, die früher an den Stränden der Türkei und Ägyptens, in Tunesien und sonstwo ihr Unwesen trieben. Es tut mir leid, das so krass auszudrücken. Die Konsequenz: Nach fast 20 jahren werde ich Namibia als Urlaubsziel streichen. Ich werde vielleicht nochmal meine Freunde und die Sozialprojekte besuchen. Aber das Feuer für das Land ist wie die untergehende Sonne Afrikas erloschen. Viele liebe Grüße - ich gönne euch den Urlaub in Namibia, aber ich suche andere Ziele: Burschi
fiedlix548 Beiträge · seit 201625. März 2017 · #66
Guten Morgen, aufmerksam habe ich deinen Reisebericht verfolgt und mich an deinen Bildern erfreut ! Deine Ankündigung ließ nichts Gutes erwarten und ich lag wohl richtig mit meiner Befürchtung. Ich habe es hier schon mal - in einem der alten Reiseberichte vom Bayern Schorsch - geschrieben, dass ich befürchte zu den "Zuspätkommenden" zu gehören und dein Resümee bestätigt das. Das ist der Lauf der Dinge, der Lauf der Zeit und betrifft leider nicht nur Namibia. Mir ging es vor vielen Jahren so mit dem wunderbaren Thailand, welches vor über 30 Jahren auch ein anderes war als jetzt. Oder auch die Seychellen, einst traumhafte schöne unberührte Inseln. Je erschwinglicher die Reiseziele, desto schneller werden aus Traumdestinationen eher schlechte Träume. Das ist die Crux, einerseits sollte jeder schöne Länder bereisen dürfen, andererseits macht genau dies viel kaputt.
Vielen Dank für deinen ehrlichen Reisebericht, ich war trotzdem gerne dabei !
viele Grüße Elke
... die sich gerade frägt ob die Vorfreude noch gerechtfertigt ist
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
Danke für Deinen Bericht und Deine Einschätzung. Ich kann sie bestens nachvollziehen. Als wir das erste Mal 2005 in Namibia waren, hatten wir schon das große Glück, einer Busladung Berge & Meer Leuten auf der Düne im Sossusvlei zu begegnen. Wenn ich das alles so lese, bestätigt das mein inneres Gefühl, da muss ich nicht mehr hin. Afrika ist größer als Namibia und/oder das südliche Afrika. Da gibt es noch viel mehr zu entdecken.
LG Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
mika1606663 Beiträge · seit 201625. März 2017 · #68
Hallo Burschi,
Vielen Dank für Deinen interessanten RB, die tollen Fotos, die Tipps aber auch die kritische Betrachtung.
Viel kann ich aus eigenem Erleben nachvollziehen. 1980 war ich das erste Mal im Land auf einer Rinderfarm 40 km nördlich von Okahandja. Auf der Farm haben wir damals nicht einmal die Türen tagsüber abgeschlossen. 1987 waren wir dann das erste Mal im Caprivi-Zipfel. Das NWR Camp "Popa Falls" war noch nicht eröffnet. Da es fast fertig war konnten wir dort aber schon übernachten! 🙂 In Katima war das "Ende der Welt" erreicht. Die Vic-Falls so nah & doch so weit entfernt. Aber wir hatten Glück: Eine Einheimische erklärte uns schnell zu "Ihren Verwandten" und dann gings als "Familienausflug" für 2 Tage zu den Vic-Falls. Noch kein Eintritt, keinerlei touristischer Trubel - nur die beeindruckenden Fälle. Und die Sesfontein Lodge war noch eine Ruine. Im Herbst diesem Jahres geht es nach 12 Jahren mal wieder nach Namibia. Ich werde das Gefühl nicht los es könnte für uns eine "Abschiedsreise" werden. 🙁
Na, wir werden versuchen vorurteilsfrei an die Reise heranzugehen.
In diesem Sinne beste Grüsse & allen ein schönes Frühlingswochenende Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021
Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017
Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
Deiner Einschätzung ist absolut NICHTS hinzuzufügen............ 🙁 🙁 🙁
gilt auch für Kenya....und dort für die Rahmenbedingungen in der MASSAI MARA.....
lg........BMW
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201425. März 2017 · #70
Hallo Birschi,
Danke für Deinen unterhaltsamen Bericht und die schönen Fotos.
Burschi schrieb:
Aber das Feuer für das Land ist wie die untergehende Sonne Afrikas erloschen.
An dieser Stelle möchte ich an das Gedicht von Heinrich Heine erinnern:
Das Fräulein stand am Meere
Das Fräulein stand am Meere Und seufzte lang und bang, Es rührte sie so sehre Der Sonnenuntergang.
Mein Fräulein! sein Sie munter, Das ist ein altes Stück; Hier vorne geht sie unter Und kehrt von hinten zurück.
Gruß Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
ERErnst541'079 Beiträge · seit 201625. März 2017 · #71
Hallo Burschi! Auch ich habe still und leise im Hintergrund deinen Bericht gelesen. Ich verstehe dein Resumée, da du dieses Land schon viel früher als ich bereist hast. Nun, ich war dieses Jahr zum Ersten mal in Namibia und habe ein Land kennen gelernt, in dem wir (meine Gattin und ich) sehr wohl viele Stunden praktisch alleine unterwegs waren, ungestört durch irgendwelche "Massentouristen". WIr waren alleine am Spreegtshoogte Pass und haben die Stille und Einsamkeit förmlich in uns aufgesaugt. Auf der Onduruquea Guestfarm (keine bezahlte Werbung) sind wir am Abend mit nur einem Ehepaar und Monika und Eugen alleine gewesen. Wir sind auch zur Phillips Cave gewandert, kein Mensch weit und breit, absolute Stille, ebenso bei Bull Party. Auch der Abschluß der Reise vom Mushara Bush Camp zur Waterberg Wilderness Lodge über die D2512 in einer Regenpause war wunderbar. Fast 2 Stunden kein Mensch, kein Fahrzeug, nur wir zwei mit dem Hilux unterwegs. Es ist sicher richtig, dass das Land mehr und mehr touristisch erschlossen wird, aber es gibt sie noch, die Oasen der Ruhe und Einsamkeit. Man muss sie nur suchen. Wir beide sind jedenfalls von diesem Land, der Lanschaft und den Menschen begeistert, wir planen bereits die nächste Tour. Abseits der Massentrampelpfade, nur wir zwei alleine mit einem Hilux. Was wir allerdings beide nicht sind, typische Camper. Wir bevorzugen Lodges, Guesthouses und Bush Camps mit festen Zelten. Aber da ist das Angebot für uns mehr als ausreichend. Aber wie heist es so schön, Jedem das Seine.
Hallo Burschi Auch ich gebe mich als stille Reisebegleiterin zu erkennen. Vielen Dank für den tollen Reisebericht. Namibia/Botswana in der Regenzeit war für mich Neuland. Was du über die "neuen" Besucher über des südl. Afrika sagst macht mir Sorgen. Deckt sich deine Aussage nicht mit den vielen Fragen im Forum wie z.B. Ich habe einen günstigen Flug ergattert, was kann man in 3 Wochen unternehmen oder was gibt es dort zu sehen etc? Eigentlich wollten wir in 3 Jahren unseren Töchtern mit Partnern und den Enkeln Namibia zeigen. Sie sollten sehen, warum wir das Afrikafieber haben. Jetzt fragen wir uns, hat es noch einen Sinn. Vielleicht bessert sich die Lage ja wieder, weniger Leute, weniger überfüllte Lodges und Camps. Vermutlich ein unerfüllbarer Traum. Letztendlich bleibt uns alten Hasen nur die Erinnerung an ein wundervolles Namibia/Botswana. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende. Liebe Grüsse Grosi
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200925. März 2017 · #73
Hallo Burschi,
wir haben dieses Jahr ja auch wieder, nach einiger Pause fuer andere afrikanische Ziele, eine Reise mit Schwerpunkt namibia unternommen. Vieles von dem was du schreibst kann ich gut nachvollziehen, und nunja, du bist mir Lichtjahre voraus, ich war vielleicht 8 mal in Namibia und nicht immer nur auf "Reisen" .. Allerdings, fuer jemanden der auf einer Insel wohnt, ist auch heute die Groesse, die Weite, die Ruhe immer noch extrem beeindruckend. Wir waren weder mit Poebeltouris konfrontiert, noch mit grossen Mengen an Menschen. Allerdings, und darin gebe ich dir Recht, hat die Qualitaet des Tourismus bzw der Touristen insgesamt verloren. Namibia hat zum Beispiel in Frankreich sooo viel Werbung gemacht, das jeder Bommel nach Namibia muss und dort in 10 TAgen ALLES sehen will . Das fuehrt zu einem stress-tourismus der letztlich keinem gut tut. Sossusvlei hat mich auch sichtlich abgeschreckt, man fuehlt sich wie im Phantasialand bei ERsteroeffnung einer neuen Achterbahn ..
Was mir persoenlich viel mehr missfaellt, ist das alles so extrem strukturiert ist . In Namibia, wie auch in Sued afrika fehlt mir mehr und mehr das Abenteuerfeeling. Dafuer liebe ich Botswana und Zimbabwe .. Ich will einfach nicht in umzaeunten Camps schlafen, ich will mitten drin in der Natur sein.
Naja aber was solls, so ist der Gang der Dinge. Die wirklich wilden Flecken dieser Erde sterben aus ..
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Hanne6'152 Beiträge · seit 200625. März 2017 · #74
hallo Burschi, habe Deinen Reisebericht verfolgt und genossen. Auch wir reisen seit 1996 nach Namibia - haben es genau wie Du erlebt und genossen, wie Du schreibst nicht nur Namibia hat sich verändert sondern auch die Menschen. Vieles haben wir nicht mehr bereist z.B. Sossusvlei, zu unserer Zeit noch keine Teerpad - so wollte ich es in Erinnerung behalten. Ich stimme aber auch Ernst zu, es gibt wirklich noch einsame Pads, Unterkünfte , wir haben es jetzt im Februar erlebt von Südafrika kommend über Fish River Canyon - die Pad war leer, genauso auf der D 707, auch am Spreeghoogte Pass usw. . Burschi verleicht liegt es auch daran, in 20 Jahren hat man viel gesehen, viel erlebt - es würde sich jetzt vieles Wiederholen was man besucht, irgendwie ist dann auch die Spannung raus, so geht es jedenfalls mir, auch ich habe dieses Jahr meine Abschiedsreise gemacht - Ja schade, dass die Entwicklung von Gondwana so ins Negative driftet- aber ich hoffe dass Gondwana wach wird, habe mit Manni Goldberg Kontakt , das gleiche gilt aber auch für viele Lodges und Gästefarmen die sich ins negative entwickelt haben. Ich finde ich habe zur richtigen Zeit Namibia und Südafrika kennengelernt und lieben gelernt, so wie die vielen Fomis die erst jetzt diese Länder bereisen und begeistert sind, weil sie es ja nur so kennen und ich gebe gerne weiterhin gerne hilfreiche Tipps. Lieber Burschi in Deinem Herzen hat Afrika einen festen Platz dies wird sich auch nicht ändern, alll die schönen Erinnerungen und Kontakte und ich verstehe Dich zu 100% wenn man sich das nicht zerstören möchte. Ich wünsche Dir für die kommenden Jahre weiterhin schöne Urlaube - egal wo es sein wird- so ein Mensch wie Du findet den richtigen Platz. Ein sonniges Wochenende wünscht Dir Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
NamiBilly444 Beiträge · seit 201125. März 2017 · #75
Hallo Hanne, hallo Burschi, für Burschi vorab, ich habe deinen Bericht mit Freude gelesen, danke dafür! Nun zu meiner eigentlichen Frage an euch beide. Ist das eure "erste Abschiedsreise" von Namibia und vom südl. Afrika? Ich habe in meinem Freundeskreis etliche Afrikafahrer. Und einige davon machen seit gut 10 Jahren regelmäßig ihre letzte Reise ins südliche und auch ins östliche Afrika. Auch ich habe mich zumindest mit dem Gedanken hin und wieder beschäftigt. Erfahrungsgemäß muss man eigentlich nur ca. 3 - 6 Monate zu Hause sein und das "Ziehen" im Herz beginnt wieder, die Sehnsucht lebt wieder auf. Ich war übrigens 1990 das erste Mal in Namibia. Ich wünsche euch, dass es euch genauso geht. Gruß NamiBilly
Hallo Burschi Danke für deinen interessanten Reisebericht mit den schönen Fotos. Deine Einschätzung teilen wir voll und ganz. Seit 2004 waren wir jedes Jahr, manchmal für Monate, in Namibia unterwegs mit Unterkünften auf Gästefarmen und Lodges und haben es geliebt. Wieviel sich zum Negativen verändert hat, mussten wir 2016 erfahren. Nach 2 "Fastüberfällen" und viel Enttäuschung wurde diese Reise zu unserer Abschiedsreise von Namibia. Auch wir wenden uns anderen Zielen in Afrika zu. Liebe Grüsse Roxanne
Hanne6'152 Beiträge · seit 200625. März 2017 · #77
hallo NamiBilly, um ehrlich zu sein haben wir vor 2 Jahren unsere Abschiedsreise gemacht , da mein Mann nicht mehr wollte , zu meinem Bedauern, es hat denn ein Jahr gedauert es ihm wieder schmackhaft zu machen, so haben wir dieses Jahr unsere Reise in Kapstadt begonnen und in Windhuk beendet, denn den Teil an der Küste von Südafrika bis zum Oranje kannten wir noch nicht, es war wunderbar, einfach traumhaft. Aber bei mir pulsiert Afrika immer und ich bin gerade wieder dabei meinem Mann ab und zu einfliessen zu lassen, was wir noch in Südafrika bereisen könnten - mal sehen ob es klappt- 🙂 Aber Namibia bereisen wir nicht mehr. Wir sind auch schon älteres Semester und der lange Flug zehrt schon. Ein sonniges Wochende wünscht Dir Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200925. März 2017 · #78
an alle, die mir soooo nett geantwortet haben: Vielen lieben Dank für eure netten Kommentare und dass ihr mir das Gefühl gegeben habt, dass ich nicht allein dieses Empfinden habe. Ich weiß schon, dass es mich wieder nach Afrika ziehen wird, nach Namibia vielleicht wegen der Projekte und der Freunde, die ich dort gewonnen habe, dann aber in andere Regionen, die ich noch nicht gesehen habe. Leider ist durch mein Alter meine Reisezeit begrenzt. Andererseits suche ich in der kalten Jahreszeit die Wärme des Südens. Und wenn dann mal die ganz große letzte Reise kommt, dann bin ich vielleicht gerade dort, wo die Menschheit ihren Anfang genommen hat. Noch bin ich ja da! 😄 😄 😄 😛 😛 Viele liebe Grüße: Burschi
Burschi schrieb:Aber das Feuer für das Land ist wie die untergehende Sonne Afrikas erloschen. Viele liebe Grüße - ich gönne euch den Urlaub in Namibia, aber ich suche andere Ziele: Burschi
Hallo Burschi,
auch ich kann viele deiner Einschätzungen nachvollziehen. Beim letzten Geldwechseln in Windhoek traf ich auf einen RTL2-Lidl-Touristen. Es hat noch der 10 Liter Eimer mit Sangria gefehlt ...
Vor 15 Jahren waren wir das erste Mal in Afrika. In Westafrika (Senegal) waren wir 2 Mal: das erste und das letzte Mal. Ost-Afrika reizt uns nicht mehr. Und das südliche Afrika ist nach mehreren Reisen für uns nun nur noch eines von vielen lukrativen Reisezielen auf der großen weiten Welt. Wir wenden uns in den nächsten Jahren anderen Ländern außerhalb Afrikas zu. Wenn wir eines Jahres nach Afrika zurückkehren, dann wird es Namibia sein.
Dies ist mein vorläufig letzter Beitrag in diesem Forum. Danke euch allen! 😘
Beste Grüße
rhh64
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201426. März 2017 · #80
Einen schönen Sonntag Burschi und vielen Dank für Deinen ehrlichen und informativen Bericht, den ich gerade eben in einem Rutsch durchgelesen habe.
Dein Fazit und Deine Schilderungen haben auch mich sehr nachdenklich gemacht - bestätigen aber nur meine an anderer Stelle bereits formulierten Befürchtungen.
Wir sind vor einer Woche ca. von der Gardenroute zurück - obgleich nicht ganz vergleichbar mit Namibia oder Botswana, da schon länger im Focus der Touristenströme - und doch habe ich auch dort im Vergleich zu unserer letztjährigen Reise den diesjährigen Boom und die deutliche Zunahme an Touristen - zumindest an den "Must-Sees" - zum Teil als sehr unangenehm wahrgenommen. Den krönenden Abschluss für mich waren wirklich saublöde und respektlose Entgleisungen eines stark angetrunkenen PAX gegenüber einem Flugbegleiter auf unserem Rückflug von SA - ich hätte ihn am liebsten aus dem Flieger geworfen 😈 Da war Fremdschämen angesagt und während einer internen Unterhaltung der FB in der Galley war von "Crazy Germans" die Rede 😣
Übrigens merkt man den Boom natürlich auch an den Preisen, überall (Unterkünfte, Restaurants, Aktivitäten, etc.) wurde im direkten Vergleich zum Vorjahr eine ordentliche Schippe draufgelegt 😮 Einhergehend mit der Entwicklung des ZAR dann doch eine ordentliche Preissteigerung. Die Lodgen und Gästehäuser waren bis unters Dach voll, die Flieger sowieso und die Restaurants auch. Und alles größtenteils in deutschsprachiger Hand 🤢 Einzig die Wanderwege und Nebenstrecken waren nach wie vor ruhig und fast menschenleer 😎
Vor zwei Jahren waren wir erstmals in Namibia und haben glücklicherweise nur wenige negative Erfahrungen machen dürfen - hatten manche Lodges sogar fast für uns alleine. Auch ich bereise den Afrikanischen Kontinent, wenn auch nicht jährlich und durchgängig seit Anfang der 90er Jahre und das in früheren Zeiten auch nicht ausschließlich als Tourist. Das Victoria Falls Hotel durfte ich 1991 auch besuchen und es freut mich zu lesen, dass sich zumindest dort die Gepflogenheiten nicht geändert haben 😉 Im August werde ich vielleicht doch mal auf einen High Tea dort vorbeischauen 😛 Und wenn ich von Anfang der 90er spreche, gehören wir ja noch zu den Rookies 😎
Es gibt einige Fomis, die Afrika schon bereisten, da war ich zumindest noch in der Grundschule 😎 Dazu gibt es ja einen separaten Thread - sehr interessant zu lesen, wie sehr sich seitdem natürlich auch auf dem Afrikanischen Kontinent die Welt geändert hat. Aber das ist sicherlich überall so - der Fortschritt macht nirgendwo Halt und somit wird irgendwann dann auch der touristische Sektor auf Maximallast ausgebaut.
Wirkliche Paradiese werden wohl nur noch immer schwerer zu finden sein. Und die Menschen in den vermeintlichen Paradiesen haben eben auch einen Anspruch auf Fortschritt und Entwicklung - auch wenn das uns Urlaubern nicht sonderlich gefällt... Sicherlich kann der touristische Boom ein Segen für die Bevölkerung sein, bleibt zu hoffen, dass auch alle etwas vom großen Kuchen abbekommen und die zum Teil durchaus fragile Lage in diesen Ländern auch noch weiterhin stabil bleibt.
Türkei, Ägypten & Co. sind grade nicht so hoch im Kurs und Malle, Teneriffa & Co. quellen über - also fährt "man" halt mal nach Namibia oder Südafrika. Eine Tendenz, die wir auch in unserem Umfeld wahrnehmen. Als unser Sohn vor zwei Jahren in Windhuk ein FJA gemacht hat, wurden wir noch für verrückt und zu Rabeneltern erklärt 😐 Plötzlich stehen Südafrika und Namibia im touristischen Focus (A..i&Co. sei Dank) - vor zwei Jahren waren es noch die "Epizentren" des Bösen, wo man sein Kind auf keinen Fall für ein Jahr alleine hinschicken kann.
Wir werden in diesem Jahr mehr oder weniger eher ungeplant mit Freunden in Botswana sein und ich habe vor zwei Wochen eine weitere Reise für Anfang 2018 nach Namibia gefixt. Alleine die Tatsache, mehr als ein Jahr im voraus buchen zu MÜSSEN, damit man auch alle Wunschunterkünfte, Autos etc. bekommt - widerstrebt mir ganz besonders.
Und auch wir sind uns einig, dass diese beiden bevorstehenden Reisen sehr wahrscheinlich die vorerst letzten Reisen ins südliche Afrika sein werden und wir hoffen dann doch noch ein paar stille und schöne Plätzchen zu finden und dass wir von den in Deinem Bericht erwähnten Kegelbrüdern & Co. verschont bleiben 🤢
Wie Du siehst, Du bist mit Deinem Empfinden durchaus nicht alleine! Vielleicht berichtest Du uns dann mal, wo es Euch in Zukunft als nächstes hinzieht?
Liebe Grüße und nochmals vielen Dank für den Reisebericht!