BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200919. März 2017 · #21
Weiter mit dem Bericht: Ich verabschiede mich dann wieder von den Frauen im Dorf und fahre zurück, am Historical Village von Namushasha vorbei, wo ganz entgegen der Auskunft an der Rezeption doch Leute da sind, die uns in den nächsten zwei Stunden die Ausstellungsgegenstände erläutern, eine Gerichtsverhandlung vorspielen und einen Tanz mit Gesang aufführen.
Die drei Bilder zeigen Szenen der Vorführung, wobei bei der "Gerichtsverhandlung" ein Diebstahl und seine Sühne geklärt werden musste und der Medizinmann einen Tanz aufführte, der mit Gesdang und Trommeln begleitet wurde. Auf dem Rückweg zur Lodge begegne ich wieder meinen Lieblingsvögeln, den Karminspinten.
Schon am Morgen hatte ich einen jungen Weißstirnspint beobachtet, wie er einen Schmetterling verzehrt.
Zum Glück gab es von diesen Faltern mehr als genügend.
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200919. März 2017 · #22
Einem dieser Schmetterlinge hat mein aufgehängtes T-Shirt besonders gut gefallen. Wonach das wohl gerochen hat? 😄 😛
Fast hätte ich vergessen, dass es in unmittelbarer Nähe der Lodge zwei Nester der Goldweber gibt, die aber relativ scheu sind.
Von den kleinen Geckos gab es auch immer einige in unserem Häuschen. Wir betrachten sie als nette Mitbewohner, die uns lästige Insekten vom Leib halten. Ach hätte es doch noch viel mehr von den Geckos gegeben, denn die Moskitos waren leider weit in der Überzahl. 🤩
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200920. März 2017 · #23
Am Nachmittag wollten wir eigentlich einen Gamedrive machen, aber da es zu regnen beginnt, sage ich ihn ab. Er wurde für einen Portugiesen trotzdem durchgeführt, der in einer zweistündigen Regenfahrt aber praktisch nichts gesehen hat. Nach reichlichem Abendessen – heute gab es ein ordentliches Büfett – haben wir uns bei Dauerregen im Häuschen verkrochen. Am nächsten Vormittag machen wir endlich einen Gamedrive mit „Rector“. Ein Fotograf aus Portugal begleitet uns. Wir sehen kaum Großtiere, als bleibt unser Blick dann vor allem bei Vögeln und Insekten hängen.
Rotkappenschwalben, Weißgesichtsenten, Elsterwürger, Rotschnabeltoko, Jacana (Blaustirnblatthühnchen) sind ja klar, aber bei dem Greif, der wahrscheinlich ein Jungvogel ist, bin ich mir nicht ganz sicher. Ein junger Kampfadler?? Maddy hilf!! 🙂 🙂 Dass der Bericht vogellastig werden würde hatte ich ja schon angekündigt und so war es eben auch auf den Gamedrives. Zum Glück hatten der Guide Rector und auch der portugiesische Fotograf dafür Verständnis und waren ihrerseits auch froh mal andere Tiere zu zeigen bzw. sehen zu können. Ganz nebenbei bemerkt hatten wir auch in unmittelbarer Nähe des Autos einen sehr schönen Lechwe-Antilopenbock, doch just im Moment des Fotografierens fiel unserem Begleiter sein zweiter Fotoapperat mit lautem Knall auf den Autoboden, dass der Bock doch noch aus dem Bild sprang. 😮 🤩
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200920. März 2017 · #24
Und dann stießen wir doch noch auf die "großen" Tiere, d.h. auf deren frische Hinterlassenschaften. Doch wir waren nicht die ersten Entdecker! Viele Sechsbeiner hatten sie ebenfalls schon entdeckt und fielen gierig darüber her.
Wie kann man nur so tief in der Scheiße stecken? 😄 😄 😄 Und dann spitzte auch noch was aus dem hohen Gras. Zwei "Securities" (Gelbschnabelmadenhacker) ritten auf ... ? ... Klar, wir haben Schwein gehabt, überhaupt mal was außer Vögeln im Gras zu entdecken. 😄
Für mich war es nicht schlimm keine Großtierbeobachtungen gemacht zu haben, Aber es gibt leider inzwischen auch etliche Touristen, die ohne Vorkenntnisse über Landschaft und Wetter, eine "günstige" Reise buchen und sich dann am Abend lauthals darüber aufregen, dass man kaum was gesehen hat, was in Hochglanzprospekten versprochen wurde. Eine solche Gruppe empfing uns bei der Rückkehr vom Gamedrive an der Bar in der Lodge. Am nächsten Tag frühmorgens nach dem Frühstück verlassen wir Namushasha und fahren bei Kongola nach Osten auf der B8 durch Katima Mulilo über die Grenze nach Botswana. Am Grenzübergang nimmt es die namibische Polizei besonders genau und will alle Daten des Autos (Chassis-, Engine-Nr. usw.) in eine Liste eingetragen haben. Kontrolliert wird dies aber nicht. Hätte ich „Ali Baba“ reingeschrieben, wäre das auch nicht aufgefallen. Auf botswanischer Seite dann das übliche Desinfektionsbad fürs Auto und für die Schuhe. Straßengebühren muss ich keine mehr bezahlen, da ich bereits beim ersten Grenzübergang in Buitepos eine entsprechende Anzahl an Tagen auf dem Schein habe eintragen lassen. Auf der Teerstraße geht es durch den Chobe-Park nach Kasane und dann noch etwa 10 Kilometer weiter zu unserer nächsten Lodge in Kazungula..
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200920. März 2017 · #25
6. Cobe Bakwena Lodge, Kazungula, Botswana Die Chobe Bakwena Lodge ist eine sehr schöne, toll am Chobe gelegene Lodge mit versteckten Häuschen, die alle sehr sauber und liebevoll dekoriert sind; viele kleine Aufmerksamkeiten finden sich (besonders erwähnenswert der Schmuck aus Naturmaterialien zum Abschied auf den betten!), Kaffee und Tee sind frei, dazu noch schmackhafte kleine Snacks am Nachmittag, super freundliches, aufmerksames, hilfsbereites Personal, kleiner sauberer Pool, sehr gutes, reichliches und schmackhaftes Essen, Angebot an guten Gamedrives und Bootsfahrten mit kompetenten Guides, kurz: alles bestens, Note 1* Mit Willkommensgesang werden wir begrüßt und dann zu „Honeymoonsuite“ geleitet. Ein wahrhaft tolles Ambiente. Womit wir das verdient haben, wissen wir allerdings bis heute nicht. Aber man darf ja auch mal Glück haben! (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, WC und eine Innen und eine Außendusche, eigene Terrasse zum Fluss mit Couchecke!)
Da wir kurz nach Mittag ankommen, bekommen wir auch noch einen Lunch und nach dem Kofferauspacken vor der ersten Bootsfahrt noch Eistee, Saft und köstliche kleine Snacks gereicht. Welch ein Kontrast zur Lodge vorher! Und beim nächsten Beitrag endlich die ersten Großtiersichtungen. 🙂 😉
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200920. März 2017 · #28
Die Bootsfahrt auf dem Chobe hat dann auch die ersten Großtiere für uns bereit: Mehrfach sehen wir Elefanten, Giraffen und Büffel, Krokodile und Flusspferde und natürlich auch einige Antilopen, darunter auch Wasserböcke. Ein männlicher Kudu demonstriert, warum es zu dieser Jahreszeit so schwierig ist, Tiere zu beobachten: Das Gras ist einfach zu hoch! 😄 😄 Natürlich begrüßt uns auch einer der vielen Schreiseeadler und am Wasser sieht man auch relativ häufig einen Wasserwaran.
Dann stehen wir längere Zeit bei einigen Elefanten, die es sich am Wasser mit dem saftigen Gras gut gehen lassen.
Die große Elefantenherde mit etlichen Babys stürmt entsetzt davon, als ein riesiger Bulle auftaucht. Sein Ansinnen scheint auf wenig Gegenliebe zu treffen.
Bei einem schmackhaften Abendessen und einem guten Gläschen Wein klingt der Tag aus.
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200920. März 2017 · #29
Noch bei Dunkelheit werden wir am nächsten Tag geweckt und nach kleinem Frühstück sind wir in der Morgendämmerung schon zu einem Gamedrive am Tor zur Chobe River Front. Lucky, unser Guide hat es eilig. Er achtet nicht auf Vögel oder Antilopen, sondern ist zielstrebig auf Löwenjagd. Er hat tatsächlich Erfolg und bereits nach kurzer Zeit sind wir als erstes Auto bei zwei Löwenpärchen, die uns auch den Gefallen des Paarens tun. Nur eines ist schade. Die Löwen sind ca. 100 Meter entfernt und das Licht ist noch zu schlecht für gute Fotos, zumal es durch den komplett bewölkten Himmel noch immer düster ist. So gelingen leider keine reproduzierbaren Fotos. Bitte also die Qualität der beiden Löwenbilder zu entschuldigen. Hatte nur Bele versprochen, dass man zurzeit auf jeden Fall was zu sehen bekommt.
Dafür räkelt sich später eine Löwendiwa fotogen im Gras.
Natürlich gab es auch noch ein paar Vögel an diesem Vormittag zu sehen. Während die anderen Mitfahrer aus dem Wagen ihre Kaffeepause genossen haben, konnte ich noch Paradieswitwe, Weißbrauenrötel, Rotschnabeltoko, Graukopfsperling und einen Gelbbrustbülbül sowie einige Blumen am Wegesrand, für die sich niemand interessierte, ablichten.
Weiß jemand zufällig, wie dieser Baum heißt, der da so toll blüht und den es relativ oft zu sehen gibt? Den Abschluss dieses Gamedrives machte dann noch ein wunderschöner Säbelantilopen-Bock bei der Rückfahrt zur Lodge.
Nachmittags m,achen wir erneut einen Gamedrive im Park.
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200920. März 2017 · #30
Am Nachmittag entschieden wir uns dann, auch wegen des Erfolges am Vormittag, nochmals zu einem Gamedrive am Chobe. Und wieder waren wir erfolgreich. Wir begegneten einer ganzen Reihe von Elefanten, Büffeln, Giraffen und Krokodilen, vielen Pavianen und kurz vor dem Verlassen des Parks am Abend sogar noch einer Tüpfelhyäne. Aber auch die Vogelliste konnte erweitert werden, z.B. mit einem Swainson-Frankolin, der auf einem Baum saß. Leider war das Licht bei der Hyäne schon wieder zu schlecht, da erneut mächtige Regenwolken am Abend den Himmel verdunkelten. Vom Buschbock gelang gerade noch ein Foto und der Elefant winkt zum Abschied von der Riverfront noch nach. 😄
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200921. März 2017 · #31
Nach zwei schönen Honeymoontagen müssen wir die Lodge leider verlassen. Ach hätte ich doch anders gebucht! Das Auto lassen wir in einer Ecke der Lodge stehen und werden von dem Shuttle-Unternehmen „Wild Horizons“ abgeholt, und zur Grenze nach Simbabwe gebracht. Der Fahrer sorgt dafür, dass wir dort an keinem Schalter Wartezeiten haben. Die Beamten sind überall sehr freundlich und auf simbabwescher Seite kaufe ich das KAZA-Visum, da wir bei den Victoriafällen auch die sambische Seite besuchen wollen. Es kostet 50 US$ / Person, ist im Endeffekt aber billiger, als wenn man nochmals für Sambia zahlen müsste. Hinter der Grenze werden wir von einem anderen Fahrer übernommen und zunächst nach Victoria Falls gebracht. Im „Kingdom“ - welch ein Protzhotel! - machen wir eine kurze Pause, bevor es auf der recht abwechslungsreichen und kurvenreichen Strecke weiter nach Hwanghe geht. Fast in jedem Dorf gibt es einen Roadblock von Polizisten. Durch den Shuttle-Transport sind wir all den Unannehmlichkeiten aus dem Weg gegangen. In Hwanghe werden wir am Flughafen von einem Fahrzeug der Lodge übernommen und zur nächsten Unterkunft, der Ivory Lodge gebracht. 7. Ivory Lodge Hwanghe Nationalpark, Simbabwe Die Lodge hat nette einfache Häuschen auf Stelzen in einem privaten Konzessionsgebiet im Hwanghe Nationalpark. Ein Wasserloch mit Hide an der Lodge ist ebenso wie ein sauberer Pool vorhanden. Wir stoßen auf sehr freundliches und hilfsbereites Management, sehr gutes Essen und gut organisierte Gamedrives. Die Anfahrt zum Maincamp im Park und zu diesem selbst ist leider etwas lang auf der Teerstraße. Dass wir kaum Tiere gesehen haben, lag am Wetter und nicht an den Lodgebetreibern. Note 2
So ist auch der erste Gamedrive am Nachmittag von Regengüssen geprägt. Trotzdem mache ich ein paar nette Fotos und sogar wieder von meinen Lieblingsvögeln, den Karminspinten. Von diesen befindet sich eine recht große Schar vor Ort in allen Altersklassen.
Versprochen, das sind jetzt die letzten Karminspintbilder. Ich wollte nur mal den Jungspund mit aufgerissenem Schnabel in seiner bescheidenen Farbigkeit dem Erwachsenen gegenüberstellen. 😉 Auch eine Schar Perlhühner mit Nachwuchs und ein Gelbschnabeltoko können dankbare Fotomotive sein.
Und dasnn gibt es auch kleinere Tiere, denen man sich besser nicht nähert. Prozessionsspinnerraupen, die schlimme Verbrennungen auf der Haut verursachen können!
Am Ende des Gamedrives begegneten wir dann noch einer illustren Lebensgemeinschaft: Zebras, Impalas, Gnus und Paviane. Sie waren eng beisammen, denn durch ihre unterschiedlichen Wahrnwehmungseigenschaften gegenüber Raubtieren ergänzen sie sich ideal und fressen sich gegenseitig auch nichts weg. Vernünftige Bilder gibt es davon nicht, Grund: Regen! 🙁
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200921. März 2017 · #32
Am nächsten Tag geht es auf dem Gamedrive in den zentralen Park des Hwanghe. Die Anfahrt dauert ca. 45 Min. auf der Teerstraße und da wir bei der morgendlichen Kühle im offenen Auto sitzen, frieren wir erstmals auf der Reise. Aber wir erhalten gefütterte Ponchos, sodass das dann doch wieder erträglich ist. Was die Tiersichtungen betrifft, so mache ich mir keine großen Hoffnungen, dann auf Grund des intensiven Regens stehen überall riesige Pfützen und das Gras meterhoch. Doch wie schon mehrfach gesagt, es gibt immer was zu sehen! Zunächst mal keine Vögel: 😉
Zebras und Impalas begegnen wir in größerer Zahl und in einem kleinen See finden sich ein paar Maulaufreißer-Hippos. So weit vom nächsten Fluss entfernt? Sie wurden extra für den Tourismus hier angesiedelt und der „See“ wird auch in der Trockenzeit bepumpt. Über den Sinn kann man steiten. Gleich daneben aber findet sich der Höhepunkt des heutigen Tages, ein Paar Kronenkraniche, die ich hier überhaupt nicht erwartet habe. Dazu noch ein Bruchwasserläufer. (oder Maddy? 😗 ) Und schließlich läuft uns noch ein Vogel über den Weg, der für mich eine Erstsichtung ist: eine Steppenralle!
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200921. März 2017 · #33
Leider erleben wir auch eine kleine Tiertragödie mit: Ein Schwarzer Milan nimmt die schon fast erwachsenen Jungvögel aus einem Nest von Büffelwebern. Ich tröste mich mit Fotos der Rotnackenlerche und der Gabelracke.
Den Nachmittag verbringen wir in der Lodge. Meine Frau ruht sich aus und ich beobachte Vögel und Schmetterlinge am Wasserloch vom Hide aus.
Die zwei Schmetterlinge kann ich nicht bestimmen. Hilfe?! Bei der Taube handelt es sich wohl um eine Bronzeflecktaube. Der Tag geht mit einem spektakulären Sonnenuntergang zu Ende. Und in der Nacht regnet es. 😉 Was sonst?!
Schon morgen müssen wir den Park wieder verlassen. 🙁
maddy2'167 Beiträge · seit 200921. März 2017 · #34
Ooohhh wie schoen, ein Sable! Das ist meine absolut Lieblingsantilope!!
Der Baum auf Seite 5 ist ein Zambezi Teak - Baikiaea plurijuga - frueher auch als Rhodesian Teak bekannt. Vogellastig macht gar nichts, nur weiter so!! 🤩 Und ja, mit der Benennung bin ich soweit einverstanden. 😉
Daxiang5'050 Beiträge · seit 201421. März 2017 · #35
Hi Burschi,
jetzt wäre mir dein Bericht doch beinah durch die Lappen gegangen! Nachdem ich eben beim Regen mit den Hunden draußen war, habe ich schon das richtige Urlaubsfeeling für deinen tollen Bericht.
Jetzt wird´s doch wieder vogellastig.
Große Tiere kann Jeder – also her mit dem Federvieh! Ich würde gerne einen Löwen gegen die Sichtung einer Steppenralle eintauschen.
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200921. März 2017 · #36
Hallo maddy, vielen Dank nochmal. Danke auch für die Bestätigung mit dem Limikolen, denn da habe ich mich mit dem Guide gestritten, der behauptet hat, es wäre ein Common Sandpiper. Aber den hatte ich dann noch an anderer Stelle. Hallo Konni, ja, die Steppenralle war auch für mich was Besonderes und ein Highlicht auf der Reise, wofür manch andere wohl kein Verständnis hätten. Liebe Grüße: Burschi
maddy2'167 Beiträge · seit 200921. März 2017 · #37
Hallo Burschi,
Bei deinem Wood Sandpiper sieht man deutlich die dreieckigen hellen Tupfen auf dem Ruecken. Der Common Sandpiper hat eine ganz andere Federzeichnung - feingetupfte Umrandung der Federn. Ausserdem ist der Common Sandpiper weiss vor dem Fluegel und nicht gesprenkelt, das sieht man allerdings auf deinem Bild nicht genau. Ach, die Guides koennen ja schliesslich auch nicht alles wissen, aber es waere mir manchmal lieber sie koennten das zugeben anstatt irgendwas zu behaupten.
Ja, den African Crake habe ich auch noch nie gesehen, das ist schon sehr speziell!
Hanne6'152 Beiträge · seit 200621. März 2017 · #38
hallo Burschi, komme erst jetzt dazu Deinen interessanten Reisebericht zu lesen, da wir auch erst zurück aus SA und Namibia sind. Ich fand es sehr schade, dass bei der Namushasa Lodge alles nicht geklappt hat, wir waren auch gleich nach der Übernahme von Gondwana da und war super zufrieden mit Service, Essen, Gamedrive usw. , ich glaube es wird immer schwieriger gutes Management zu finden auf das man sich verlassen kann, kann man nur hoffen, dass Gondwana das bemerkt und was unternimmt. Trotz des vielen Regens, denke ich hast Du die Reise genossen und ich werde weiter mitahren. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200921. März 2017 · #39
Hallo maddy, den Common Sandpiper kenne ich ja auch von Europa her recht gut und er ist eigentlich unverwechselbar. Was die Guides betrifft, so gibt es wirklich sehr gute mit sehr guten Augen, die oft noch weiter aufgehen, wenn sie merken, dass ein wirklich Interessierter im Auto sitzt, der nicht nur auf die Big Five wartet. So habe ich mich mit dem Guide gemeinsam über den African Crake gefreut, denn auch dieser hatte ihn noch nie gesehen. Er wollte mir zuerst einen anderen Vogel verkaufen, aber mein Bild und ein Blick ins Bestimmungsbuch haben ihn überzeugt. Hallo Hanne, zu Gondwana werde ich an anderer Stelle noch etwas schreiben. Leider kann ich nicht mehr in das Hohe Lied über Gondwana einstimmen. Da hat sich zu viel verändert. Sehr schade! Mir hat der Regen nicht viel ausgemacht, weil ich vor allem die Wärme - bin auf der Flucht vor der Winterkälte bei uns - gesucht habe und durch die andere Jahreszeit viele neue Dinge / Tiere gesehen habe. Und weniger Touristen! Ob ich nach den 1000 Elefanten noch den 1001ten und nach den 400 Löwen noch den 401ten sehe, ist nicht so wichtig. 😉 😄 Aber der erste African Crake ist schon was! 😄 😄 Liebe Grüße: Burschi
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200921. März 2017 · #40
Den halben Vormittag verbringen wir noch in der Lodge, denn erst um 10.00 Uhr sollen wir vom Flugplatz Hwanghe abgeholt werden. Es dauert aber noch eine halbe Stunde länger, bis der Fahrer mit einem PKW erscheint, zwei Damen hier absetzt und uns einlädt und auf der gleichen Strecke zurück nach Victoria Falls fährt. Unterwegs macht er einen kurzen Stopp in Hwanghe, wo eine alte englische Dampflok steht. Dort tausche ich einige Bond Notes ein, die im Moment neben dem US$ die Währung in Simbabwe bilden. Wer weiß, wie lange die Gültigkeit haben. Es gibt sogar einen Bond Coin, der Ähnlichkeit mit der 2 € - Münze hat.
Mittags sind wir rechtzeitig zu einem kleinen Lunch im Victoria Falls Hotel. Es ist sicher das höchstklassigste auf der Reise. Wir kennen es bereits von einem früheren Aufenthalt und freuen uns auf das „very british“ Ambiente. Und den vorzüglichen Service! So unternehmen wir auch an diesem Tag nichts weiter, zumal bereits am Nachmittag wieder Gewitterwolken sich über den Falls ausregnen. 8. Victoria Falls Hotel, Simbabwe Natürlich nicht vergleichbar mit allen anderen Unterkünften, da Hotelcharakter. Very british! Perfekt ausgestattete Zimmer und sehr guter Service; exzellentes Frühstücks- und Abendessenbüfett mit herausragender Auswahl, großer eigener Park mit eigenem Zugang zu den Fällen, sehr großer sauberer Pool, freundliches, hilfsbereites und kompetentes Personal, nahezu alle Aktivitäten rings um die Fälle sind im Hotel buchbar, hervorragender Service, keinerlei lärmende Gruppen, Auftritt von einheimischen Gruppen beim Abendessen, Note 1* Am Nachmittag nutze ich den großzügigen Pool, wobei ich beim Schwimmen von oben noch eine Dusche bekomme. Gut, dass wir den Besuch der Fälle auf den nächsten Tag verschoben haben. Beim Abendessen im Restaurant der „Jungle Junktion“ bekommen wir dann noch einen afrikanischen „Heimatabend“ geboten. Eine Gruppe der Zulu aus Südafrika und eine der Makashi aus Sambia führen verschiedene Tänze auf.
Die Masken der Makashi sind besonders beeindruckend und an den beiden Abenden haben wir einige unterschiedliche Darstellungen gesehen. Morgen geht es zu den Fällen! LG Burschi