Entspannte 6 Wochen im Bushcamper durch Bots & Nam

Reisebericht 43 Antworten · 11,4k Aufrufe · gestartet 19. Jan. 2017 von Puffi
Themenstarter49 Beiträge · seit 201119. Jan. 2017 · #1
Von Mitte September bis Ende Oktober 2016 waren wir mit einem Bushcamper in Botswana und Namibia unterwegs.
Wir waren schon viele Male in Südafrika und einmal in Namibia und nun wollten wir mal in die "richtige" Wildnis .
Wir brauchten ein Jahr für die mentale Vorbereitung und ein weiteres Jahr für die konkrete. Diese Tour kam dabei heraus:
Windhoek
Kalahari Bushbreaks
El Fari
CKGR Motopi & Sunday Pan
Khumaga
Maun
Moremi 3rd Bridge und North Gate
Savuti
Senyati & Vic Falls
Sambesi Region
Erongo Eileen Campsite
Spitzkoppe
Swakopmund
Blutkuppe
Sossusvlei
Koiimasis
Klein Aus Vista
Keetmanshoop
Bagatelle Kalahari Lodge

Das Ziel war, gemütlich zu reisen, ohne Zeitdruck. In Botswana waren wir an einen Zeitplan gebunden wegen der Vorbuchungen weit im Vorfeld, aber in Namibia hatten wir nichts gebucht und liessen uns treiben.
Wir sind keine Camper, aber zumindest ich habe etwas Erfahrung mit Wohnmobil-Reisen und so mieteten wir uns einen Bushcamper mit einem komfortablen permanenten Bett und einer technischen Ausstattung, die keine Wünsche offen liess.
Wir bestellten die DVD "Pistenkuh" und schauten sie viele Male an, wir wurden Mitglied bei "Okavango Air Rescue" und mieteten ein Satelliten Telefon. Wir packten nützlichen und unnützen Kram für alle Eventualitäten ein und dann, endlich, nach über einem Jahr intensiver Beschäftigung mit dieser Reise, ging es am 14.09. los.
Das glaubten wir zumindest, denn wir hier schon an anderer Stelle berichtet wurde, verschob sich der Flug um 20 Stunden.
Da wir ja diese unendlichen 6 Wochen vor uns hatten, nahmen wir es gelassen. Unsere erste Nacht verbrachten wir nun unvorhergesehenerweise halb im Flieger, halb auf Ondekaremba. Am nächsten Tag ging es wirklich los, zunächst mit dem üblichen Kram wie Auto abholen und einkaufen und dann auf Pad Richtung Botswana. Vor der Grenze gab´s noch eine Übernachtung auf Kalahari Bush Breaks. In der Region herrschten gerade die "Namibischen Eisheiligen" und wir haben ganz schön gefroren.

17.09.
Wir setzen die Reise fort und kommen schnell an und über die Grenze. Trotz der Dürre blühen viele Bäume und entwickeln zaghaft frisches Grün. Unsere erste Tiersichtung: Geier, die sich am Strassenrand über einen alten Kuhkadaver hermachen. Ausserdem gibt es viele Warzenschweine und Strausse . Wir machen einen Tankstop in Ghanzi und vertreten uns etwas die Beine. Kein schöner Ort. Wir steuern die El Fari Campsite an, wo wir ganz alleine sind. Schon mal ein Vorgeschmack auf die Central Kalahari. Die Ablutions sind ziemlich neu und sehr sauber im Unterschied zu der Farm, die etwas heruntergekommen wirkt. Kein Wunder bei den Bedingungen.
Wir machen uns mit den Feinheiten des Campers vertraut und richten uns erstmal gescheit ein. Es gibt einen tollen Vollmond. Wir sind früh müde und hier regieren auch noch die Eisheiligen, also ab ins Bett!
18.09.
Ausgeschlafen nehmen wir die Fahrt zum CKGR in Angriff. Am Kuke-Fence lassen wir zum ersten mal Luft aus den Reifen und jetzt wird es spannend. Hatte ich schon erwähnt, dass wir keine Ahnung vom Tiefsand fahren haben? In diesem Forum wird ja behauptet, das wäre noch gar kein Tiefsand aber für uns ist er sehr tief! Also los... und siehe da, wenn man sich an die anweisungen von Herrn Koch hält geht´s doch. Die Anspannung lockert sich, doch was ist das? Da kommt uns doch tatsächlich einer entgegen...sollen wir jetzt etwa die komfortable Loipe verlassen? Beherzt lenkt R. den Wagen links hoch auf die kleine Düne...geht auch! Unser Vertrauen in das Fahrzeug wächst und um es vorweg zu nehmen, es hat uns nie enttäuscht und konnte alles, was wir von ihm wollten.
Wir checken ein und sehen dabei für heute den letzten Menschen. Wir dürfen kleine Mengen Feuerholz sammeln, was wir
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unterwegs dann auch tun. Zuerst mache ich mal einen ziemlichen Film vom Aussteigen, denn ich bin es von den Parks in Südafrika und Etosha gewohnt, dass ich auf keinen Fall das Fahrzeug verlassen darf. Ich scanne die Umgebung gründlich vom Fenster aus, dann mache ich die Tür einen kleinen Spalt auf und schaue vorsichtig nach hinten. Nichts! Also raus, auf das anvisierte Holz zu und immer schön umgucken, ob nicht von hinten eine der wilden Bestien, die hier leben, angreift. wir kommen noch mal davon. Es ist sehr heiß und ausser ein paar Strausse am Motopi
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Wasserloch, dass so gut wie trocken ist, sehen wir heute keine Tiere mehr. Dann also zur Motopi Campsite Nr. 1. Wir passieren Nr. 2 & 3, scheinbar leer, und fahren noch ziemlich lange bis Nr. 1. Wir sind gleich begeistert: extrem einsam und auf einer kleinen Anhöhe gelegen, so dass man einen weiten Blick in die Ebene hat. Es gibt eine defekte Eimerdusche und ein Buschklo.
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Jetzt geht´s ans Feuer machen und kochen. Wir haben einen Potje, auch "Dutch Oven" genannt, mit gemietet. Weder haben wir schon mal ein Feuer gemacht, noch auf dem Feuer in einem solchen Topf gekocht, aber beides klappt auf Anhieb.
Wir sind sofort verliebt in den Potje, in dem heute und an fast jedem folgenden tag wunderbare Speisen zubereitet werden.
Es wird dunkel und ein fantastischer Sternenhimmel zieht auf, es herrscht eine tiefe Stille, nur das Feuer knistert und ein paar Tierstimmen sind zu hören. Eine tolle Stimmung!
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Morgen geht´s weiter zur Sunday Pan.
83 Beiträge · seit 201620. Jan. 2017 · #3
Hyho,

ich komme gerne mit auf eurer Reise, da wir selber in 3 Wochen ähnliche Destinationen in Botswana bereisen werden 🙂

Bin gespannt was ihr so erlebt habt und die eigene Vorfreude steigt täglich.

LG Jessy
2015 - Süd-Namibia 2016 - Sambia 2017 - Botswana 2018 - Nord-Namibia
705 Beiträge · seit 201420. Jan. 2017 · #4
Da lese ich gerne mit, da wir zur gleichen Zeit in der selben Region waren.

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
886 Beiträge · seit 200720. Jan. 2017 · #5
Hallo Puffi,

Schön zu hören das die Erstattung erfolgt ist. Nun werde ich gespannt Deinem Reisebericht folgen, um zu erfahren wie es Euch noch so ergangen ist. Liebe Grüße von denen, die mit Euch in einem Boot saßen ( Mobola) 😉

Lisolu
1'425 Beiträge · seit 201320. Jan. 2017 · #6
Hi Sabine,

ich finde es ganz toll, wie ihr eure erste Campingreise angegangen seid.
Euer "learning by doing"
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ist einfach nur klasse 😄

LG

Claudia
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/
Themenstarter49 Beiträge · seit 201120. Jan. 2017 · #7
Hallo Mitreisende, ich freue mich über das Interesse am 1. Reisebbericht meines Lebens!
Lisolu, ach , wie schön war Mobola! Aber das wollten wir doch eigentlich für uns behalten........
Clamat, ich erkenne uns wieder!
Sonntag geht´s weiter, bis dann, Sabine
Themenstarter49 Beiträge · seit 201122. Jan. 2017 · #8
19.09.
Die nächste schöne Stimmung stellt sich gleich am nächsten morgen bei Sonnenaufgang ein. Es ist noch kühl, das Licht ist weich und die Vögel singen...so müsste jeder Tag beginnen!
Nach Abwicklung aller Notwendigkeiten brechen wir auf zur Sunday Pan. Erster Stop am Motopi Wasserloch, das den Namen nicht mehr verdient. In den verbliebenen Pfützen und Matschlöchern versuchen dennoch einige Tiere ihren Durst zu stillen.
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Wir schauen eine Weile zu und fahren weiter Richtung Passarge Wasserloch. Dort treffen wir auf einen Sekretär und drei Autos aus Südafrika.


Ich komme mit den Leuten ins Gespräch und sie erzählen mir, dass wir seit 5 Tagen die ersten Menschen sind. Ausserdem bekomme ich noch eine schaurige Geschichte über Bekannte von ihnen erzählt, die sich in dieser Gegend zweimal direkt hintereinander festgefahren haben und jeweils 3 Tage auf das nächste Fahrzeug warten mussten. Kann mich überhaupt nicht erschüttern! Wir haben schliesslich Wasser und Lebensmittel für weitere 6 Tage dabei! Ab ins Auto und in flotter Fahrt geht es unbeirrt weiter.
Der weitere Weg hält fahrtechnisch einige Herausforderungen bereit, aber alles geht gut.
Unterwegs halten wir erwartungsvoll Ausschau nach mal anderen Tieren als bisher, Löwen oder so, aber die Sichtungsfee war uns noch nie besonders wohl gesonnen, das sollte sich auch hier nicht ändern. Gegen Mittag erreichen wir Sunday Pan und gucken erst mal ein bisschen am solarbetriebenen Wasserloch. Mehrere Oryxantilopen stehen im Wasser und versuchen, sich nicht zu bewegen, denn es ist sehr heiss.
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Wir suchen unsere Campsite auf und auch sie gefällt uns wieder auf Anhieb. Sie ist sehr groß, hat eine gute Aussicht und einen riesigen Baum mit Webervogelnest in der Mitte
Und wieder Bushklo und Bucketshower. Diese Bushklos sind mir nicht geheuer, ich nehme lieber den Spaten!
Im Schatten des Baumes machen wir uns breit. Ich stelle eine Wasserschale für die Vögel,etc. auf und wir nehmen, bereit für die Show, mit diversen Erfrischungen versorgt. auf unseren Stühlen Platz. Es dauert nicht lange und eine große Schar Webervögel macht den Anfang. Es kommen noch Tokos, Rotbauchwürger, Spatzen und Mangusten und ich muss hin und wieder Wasser nachfüllen.
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Am späten nachmittag fahren wir noch mal zum Wasserloch. Wieder oder immer noch stehen die Oryxe darin, wollen dieses Wasser aber irgendwie nicht trinken. Sie starren auf die Quelle, die aber gerade nicht aktiv ist. Sie stecken ihre Köpfe in die Öffnung und scharren mit den Hufen davor, in der Hoffnung, dass sie dann sprudelt. Das Wasser im Becken stinkt und hat schon eine gewisse Viskosität. Ein Schakal erscheint, schnuppert daran und verzichtet. Rundherum halten sich Impalas, Nyalas und ein paar Gnus auf. Alle sind ziemlich mager.
Der Abend wird genauso schön wie der Vorherige!

20.09.
Heute machen wir einen Ausflug ins Deception Valley. Der Weg dorthin ist beschwerlich, wir werden extrem durchgeschüttelt.
Wir sehen jede Menge Borstenhörnchen, Riesentrappen, Impalas, Springböcke. Das Highlight an diesem Tag und für uns eine Erstsichtung: Löffelhunde. Etwas versteckt im Gras, die Fotos werden nicht gut.
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Wir machen Pause in einem kleinen Hain, wo auch schönes Feuerholz liegt. Für die große Runde ist es bereits zu spät, wir müssen wieder zur Sunday Pan zurück. Am dortigen Wasserloch das gleiche Bild wie gestern und noch zwei andere Autos. Wir sind etwas enttäuscht von den Tiersichtungen. Wir hatten erwartet, dass wegen der grossen Trockenheit auch die Raubtiere sich in Nähe der Wasserstellen aufhalten würden. Zurück auf der Campsite geht es an den gemütlichen Teil des Abends. Sundowner, Essen vorbereiten, Feuer machen. Da die Campsites nicht eingezäunt sind, könnten jederzeit alle möglichen Tiere hier erscheinen...
ich weiß nicht, ob mich das ängstigen soll, oder ob ich es mir wünschen soll....
21.09.
Wieder keine Löwenspuren auf unserem Platz!
Heute machen wir eine Pirschfahrt in die andere Richtung, vorbei an Leopard Pan, Richtung Passarge. Keine gute Entscheidung. Keine Tiere, schlechte Piste, aber wir sammeln wertvolle Erfahrungen hinsichtlich der Fahrkünste. Wir fahren durch Passarge Valley, Richtung Phokoje und durch Deception Valley wieder "nach Hause". Wir sehen die gleichen Tiere wie gestern, auch wieder Löffelhunde.
Puh, das war anstrengend heute. Es gibt einen besonders schönen Sonnenuntergang und einen besonders schönen Sternenhimmel an diesem letzten Abend in der Central Kalahari.
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22.09.
Wir verlassen den CKGR auf tiefsandigen Wegen durch das Matswere Gate und nehmen Kurs auf Rakops. Vorher muss wieder Luft auf die Reifen. In Rakops tanken wir Diesel und Brauchwasser. Milch und Trinkwasser kaufen wir in einem seltsamen Shop neben der Tankstelle. Dort gab dicke Wintermäntel von der Armee, Messer, Hüte, Zelte, Milch und Wasser.
Wir fahren ca. 1,5 Stunden auf Teer nach Khumaga.. Viele Rinder kreuzen die Strasse, vom Boteti kommend. Sie sind extrem mager. Alles ist öde, staubig, trocken und grau. Als wir an die Fähre kommen, tut sich plötzlich eine völlig andere Welt auf.

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Große, grüne Bäume, Wasser mit Grünzeug ´drauf...eine Wohltat für´s Auge! Der lustige Färmann kommt von seinem Rastplatz im -schatten und winkt uns auf die Fähre.
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Wir checken in den Makgadikgadi NP ein und gleich hinter dem Gate steht eine Herde Elefanten. auf der anderen Seite kommt eine große Herde Zebras vom Boteti hoch. Und das alles im besten Licht des Tages.
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Wir kommen zur Campsite und hier ist es nun vorläufig vorbei mit der Einsamkeit. Alle Plätze sind belegt und wir haben einen mittendrin. Es gibt kaum Privatsphäre, dafür ein Waschhaus mit fliessendem Wasser und richtigen Toiletten. Na ja!

23.09.
Wir stellen uns vorsichtshalber den Wecker, denn wir wollen ganz früh los, entlang des Flusses. Es lohnt sich, wir sehen viele Gnus, Kudus, Giraffen und einen Elefanten beim Baden. Die Tiere sind wenig scheu.
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Es ist wahnsinnig heiss und wir verbringen die Mittagszeit auf der Campsite im Schatten. Am Nachmittag fahren wir noch mal los, sehen die gleichen Tiere wie morgens. Als wir zum Platz zurückkommen, haben Vervet Monkeys die Spülschüssel und die Küchenbox untersucht. Also alles abwaschen! Die Übeltäter sind noch in der Nähe und beobachten uns beim Essen vorbereiten. Als sie uns zu nahe kommen, zeige ich unsere Zwille und mit lautem Geschrei klettern sie in die höchsten Bäume. Ich habe sie wirklich nur hergezeigt, noch nicht mal gespannt!
24.09.
Heute geht es wieder auf die Fähre und dann nach Maun, Versorgungstag. Dort füllen wir alle Vorräte auf und quartieren uns im Audi Camp ein. Was für ein hässlicher Platz! Die Bar, das Restaurant und die Sitzecken drumherum sind allerdings nett gestaltet. Dort verbringen wir den nachmittag und lassen uns am Abend mal wieder bewirten. Das Restaurant ist bumsvoll. Nach den Tagen der Stille und Einsamkeit ist das hier zuviel für uns und wir sind froh, Maun am nächsten Morgen Richtung Moremi verlassen zu können.
232 Beiträge · seit 201222. Jan. 2017 · #9
Hallo Sabine,
es sind viele bekannte Ziele dabei, da bin ich sehr auf eure Erlebnisse gespannt 🙂
LG
Sandra
4'382 Beiträge · seit 201522. Jan. 2017 · #10
Guten Abend, Sabine,
Euer RB macht Vorfreude für unsere nächste Tour im September/Oktober mit teilweise identischen Plätzen (Centralkalahari/Khugma/Moremi) - danke!
Friederike
Übrigens: Wir haben in der Centralkalahari/Deception auf demselben Platz wie Ihr vor ein paar Jahren auch keinen einzigen Löwen gesehen und auch keine gehört. Die Ranger am Gate waren seeehr erstaunt!
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2017
1'624 Beiträge · seit 201522. Jan. 2017 · #11
Hallo Sabine
ich klemme mich auch noch in Euer Gefährt. Just gestern haben mein Mann und ich beratschlagt, ob wir die Kalahari nicht doch noch irgendwie in diesem Jahr reinquetschen könnten. Naja weit sind wir nicht damit gekommen und so freue ich mich umso mehr über Bilder von dort. Vielen Dank.
Viele Grüße
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
Themenstarter49 Beiträge · seit 201127. Jan. 2017 · #12
25.&26.09.
Wir machen uns am nächsten morgen wortwörtlich aus dem Staub. Alle Vorräte sind aufgefüllt und die nächsten 5 Tage ohne Versorgungsmöglichkeiten können beginnen. Die Strecke ist langweilig, erst nach dem Gate tauchen hier und da Tiere auf, u.a. ein ausgewachsener Elefant, der sich für ein Mittagsschläfchen unter einen Baum gelegt hat. Das sieht man auch eher selten. Wir wollen den Schlenker zu den Black Pools fahren, aber die Besatzung eines von dort kommenden Fahrzeugs rät ab,es sei nichts zu sehen. Dann also weiter Richtung 3rd Bridge. An der ersten Brücke haben zwei südafrikanische Fahrzeuge die Brücke umfahren wollen und eines ist steckengeblieben. Wir inspizieren die Brücke, vielleicht gibt es einen Grund für eine Umfahrung. Wir können nichts entdecken und nehmen sie in Angriff. Unsere erste Knüppelbrücke!

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Ohne Probleme und gut durchgeschüttelt erreichen wir die Campsite und beziehen unseren Platz unter einem grossen Leberwurstbaum, der gerade blüht und seine hübschen Blüten über den ganzen Platz verteilt.

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Im Baum turnen einige Papageien.

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Am Nachmittag wollen wir über die 3rd Bridge und unsere erste Wasserdurchfahrt bewältigen. Aber am anderen Ende steht ein grosser Elefant unter einem Baum direkt neben der Fahrspur. Wenn der sauer
wird, können wir nirgendwohin ausweichen und auf keinen Fall rückwärts fahren. Ich will nicht, aber R. fährt einfach los und ich bin zu angespannt um ans fotografieren zu denken. Sehr riskant, aber gutgegangen. Weiterhin auf dieser Fahrt sehen wir noch einige Elefantendamen mit Babies und Wasserböcke.

Ein Foto der Brücke auf dem Rückweg.

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Zurück am Platz wird es ein lauschiger Abend: ein kleiner Wind kommt auf, zwei Elefanten kommen recht nah an uns vorbei auf ihrem Weg zum Nachbarplatz, wo ein leckerer Baum steht, unser Feuer knistert und in der Ferne röhrt ein Löwe.
Am nächsten Morgen finde ich Löwenspuren auf dem Weg zum Waschhaus. Sie sind um uns herum, bleiben aber unsichtbar.
Wir starten früh zum Gamedrive Richtung Mboma Boat Station. Wir wollen die große Runde fahren.

Wir sehen interessante Bäume, Kudus, Giraffen, Zebras, Kuhantilopen.


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In der Ferne sehen wir Rauch. Als wir näher kommen wird klar, dass es hier nicht weitergeht. Wir sehen zwar das Feuer nicht, aber der Rauch behindert die Sicht. Wir kehren um und schlagen noch ein paar Bögen um die Campsite herum.
Für den Nachmittag haben wir eine Bootsfahrt gebucht. Wir sind alleine im Boot, der Guide ist sehr nett und etwas verzweifelt, weil wir ausser ein paar Krokodilen und Vögeln nichts sehen. Es gibt viele Mücken und wir sprühen uns alle mit "Peaceful Sleep" ein.
Als wir zum Platz zurückkommen haben wir Gesellschaft...Doppelbelegung. Der Platz ist groß genug, dass man sich nicht stört, aber alleine ist es natürlich schöner. In der Nacht verlässt R. überstürzt das Auto, aber ich kriege das nur im Halbschlaf mit und schlafe sofort wieder ein. Was er mir am nächsten Morgen erzählt, lässt mir das Blut in den Adern gefrieren.....
zuletzt bearbeitet 27. Jan. 2017
Themenstarter49 Beiträge · seit 201127. Jan. 2017 · #13
Leider hat das Fotos einfügen nicht geklappt. Ich schaue mal, wie das zu reparieren ist....
Sabine
3'883 Beiträge · seit 201127. Jan. 2017 · #14
Puffi, Puffi,
wer mit Cliffhängern seinen Bericht abschließt, macht sich in diesem Forum unbeliebt 😠 ! Aber hallo! Frag mal Fotomatte, der kann ein Lied davon singen, wie die Forumsgemeinde darauf reagiert 😉 . Nur wenn es gaaanz schnell weitergeht, wird dir verziehen.

freshy wartet, wartet und wartet ...
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
4'382 Beiträge · seit 201527. Jan. 2017 · #15
...warte mit!
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter49 Beiträge · seit 201127. Jan. 2017 · #16
Hallo allerseits, die Fotos sind jetzt eingefügt! Freshy und Friederike....so´n Cliffhanger ist doch herrlich! Bis morgen müsst ihr noch zappeln...
viele Grüße, Sabine
4'382 Beiträge · seit 201529. Jan. 2017 · #17
..es ist schon übermorgen......
Gruß von Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
8'681 Beiträge · seit 201029. Jan. 2017 · #18
CuF schrieb:..es ist schon übermorgen......
Gruß von Friederike
Friederike, komm, lass uns unsere Zaunpföschdla mal wieder auspacken 😄 !

Sabine, im Moremi bin ich immer gerne mit dabei - also schreib doch bitte bald weiter! 🙂 Das Inspektionsfoto von 3rd Bridge kommt mir seeeehr bekannt vor - allerdings gabs bei uns tatsächlich Wasser darunter!

Gespannte Grüße von Bele (die Cliffhanger hassssssst 😠 )
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2017
Themenstarter49 Beiträge · seit 201129. Jan. 2017 · #19
Es geht weiter...ich will mich ja nicht unbeliebt machen!

27.09.
Als ich am nächsten morgen aufwache, ist alles wie immer...aber die Möglichkeit, dass alles ganz anders wäre, ist heute viel größer als sonst. Folgendes hat sich in der Nacht zugetragen: R. wachte wegen eines starken Grummelns in Magen und Darm auf und wollte nur noch eines, nämlich ´raus und am liebsten zur Toilette. Er fand seine Stirnlampe in der Eile nicht, schaffte es aber gerade noch, Sandalen anzuziehen. Er versuchte es zunächst in der Nähe des Autos. Die Sache wurde aber immer schlimmer und er entschied sich, zum Waschhaus zu gehen. In der stockfinsteren Nacht, ohne Lampe, nackt, nur mit Sandalen 100 Meter durch afrikanische Wildnis, völlig ungeschützt und nach einer (!) Stunde wieder zurück. Wie oft hatten wir darüber geredet, wie es sein würde und wie man sich zu verhalten hat in den nicht eingezäunten Camps. Ihm war auch klar, dass das "nicht ganz ohne" war (O-Ton), aber in der Situation war die Vorsicht für ihn in die zweite oder dritte Reihe gerückt. Ich war jedenfalls fassungslos und habe auch nicht kapiert, warum er mich nicht geweckt hat, etc., etc. Ich hatte jede Menge Vorschläge, wie man das Problem besser gelöst hätte. Mir saß aber auch den ganzen Tag ein Klops im Hals ob der Dinge, die hätten passieren können.
Genug der Konjunktive, alles ist gut gegangen, dat Glück is mit die Doofen, sozusagen.
Die körperliche Verfasstheit des Kamikaze-Urlaubers war wieder in Ordnung und wir verliessen den Ort des möglichen Grauens in Richtung North Gate. Die Strecke war anspruchsvoll mit stark ausgefahrenen, ausgehärteten Schlammlöchern und ein paar Wasserquerungen. Gegen mittag erreichten wir das Khwai Camp. Es ist weitläufig und wir hatten Schwierigkeiten unseren Platz zu finden. Wir standen in der Nähe eines Waschhauses...für alle Fälle, beruhigend.

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Der Platz ist einsam und wir sehen andere nur in grosser Entfernung. Es ist brüllheiss und es gibt nicht viel Schatten. Diese Gegend scheint uns sehr wildreich und wir erleben die höchste Tierdichte unserer bisherigen Reise. Der kleine Fluss Khwai beherbergt Hippos und Crocs und rundherum sehen wir viele Elefanten, Wasserböcke, Wasservögel.

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Es sind einige Fahrzeuge unterwegs. Schöne Gegend, hier gefällt es mir gut. Am Abend ein mega Sternenhimmel und im nahen Dorf Khwai ist heute Chorprobe, die sehr gut zu hören ist. Sehr stimmungsvoll!
28.09.
Den nächsten Tag vertreiben wir uns mit Sunrise- und Sunset-Gamedrives und einem Besuch im Dorf. Leider fehlen mir von diesem und in Teilen dem nächsten Tag ca. 60 Fotos. Ich fürchte, ich habe sie versehentlich gelöscht oder eine SD Card verloren.
Seitdem ich zwei Tage vor Ende meines allerersten Südafrika Urlaubs meine Kamera auf dem Autodach vergessen habe 🤩
alle Fotos auf einer Karte, benutze ich die Karten so wie früher Filme, also pro Karte nur so 50-100 fotos. Die Kamera mit all meinen schönen Afrikabildern war weg, das zeckt mich heute noch an. Es ist ja nie wieder so, wie beim ersten mal! Diese manchmal unübersichtliche Praxis ist mir jetzt scheinbar auf die Füße gefallen. Die Fahrten waren sehr ergiebig. Neue Tiere für uns: Klunkerkranich und rote Moorantilope-ohne Fotos.
29.09.
Hier hätte ich noch einen Tag länger bleiben können, aber wir haben gebucht, und zwar Savuti. Streckenmässig ist alles dabei. Dann, kurz nach dem North Gate...LÖWEN!!! Vier Löwinnen, zwei Jungtiere und ein Löwe haben es sich unter einem Baum gemütlich gemacht. Wir sind ganz aus dem Häuschen und vor allem alleine! Wir machen fotos und gucken der Bande eine Stunde beim ´rumgammeln zu.
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Wir reissen uns schließlich los und fahren nun stundenlang durch öde Vegetation, anfangs noch gespickt mit Elefanten und Giraffen.
Jetzt sind wir gespannt auf die legendäre Savuti Campsite. Der gesamte Platz liegt schön und unsere Campsite ist auch gut, zwar nicht in der ersten Reihe, aber mit Aussicht und der Canal ist eh trocken. Die Elefantensichere Waschhausfestung ist ebenfalls sehenswert. Die Wasserhähne auf den Plätzen sind in Minibunker eingemauert und man muss tief den Arm ´reinstecken um an den Knauf zu kommen. Nachdem ich einmal Wasser geholt habe, lungern einige Mangusten und Hörnchen an der Wasserstelle herum und kriechen immer wieder in die Öffnung. Das ist ein lustiges Programm bis wir uns wieder im Tiere gucken versuchen. Wir kaufen noch Feuerholz in dem klitzekleinen Shop und kommen mit ein paar Angestellten ins Gespräch . Wir erfahren, daß heute eine Party mit Misswahl und allem drum und dran zu Feier der Nation stattfindet. Wir sind eingeladen! Morgen ist Botswana seit 50Jahren unabhängig. Während der ganzen reise durch botswana haben wir überall Hinweise darauf gefunden. Offenbar hat jedes Dorf drei Eimer Nationalfarben bekommen um an den Ortseingängen Zäune, Mauern, Steine,etc. damit zu schmücken. Bei der Einreise empfing uns diese Installation

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Am auffälligsten aber waren die T-Shirts, die ein Großteil der Bevölkerung trug. Verschiedene Schnitte, Stoffe, Designs, für Frauen, Kinder und Männer in blau-weiß-schwarz. Ich konnte nicht herausfinden, ob die Shirts vom Staat gesponsert waren, nehme es aber stark an. R. fragt noch die aktuellen Ergebnisse der Champions League ab, die Jungs sind bestens informiert.
Nun geht es auf Pirsch und wir sehen....NICHTS! Wirklich kein einziges Tier und das in Savuti. Oh Mann, ist das frustrierend. Heute Abend gibt es einen doppelten Gin&Tonic. Auf die Party haben wir keine Lust, besonders laut ist sie nicht, aber wir brauchen trotzdem Ohrstöpsel. Unsere Ohren sind ja so verwöhnt!
30.09. Savuti-Senyati
Unsere Motivation, früh aufzustehen um nach Tieren zu suchen geht gegen null. Gemütlich gehen wir den neuen Tag an. wir nehmen Kurs auf das Ghoha North Gate. Was jetzt kommt, wird der anstrengendste Abschnitt der ganzen Reise. Die Piste ist abwechselnd tiefsandig, ausgefahren, Wellblech oder alles gleichzeitig. Als wir nach Ngoma wieder Luft aufpumpen sind wir richtig groggy. Wir nehmen die Transitstrecke nach Kasane. Irgendwie entspannend, mal wieder auf Teer zu fahren. Heute ist der große Feiertag, die meisten Geschäfte sind geschlossen und ALLE tragen ihr T-Shirt!
886 Beiträge · seit 200729. Jan. 2017 · #20
Hallo Sabine,

Wusste ich doch, als wir uns im Boot kennenlernten, daß Dein Mann mir irgendwie bekannt vorkam 😉

." Die Sache wurde aber immer schlimmer und er entschied sich, zum Waschhaus zu gehen. In der stockfinsteren Nacht, ohne Lampe, nackt, nur mit Sandalen 100 Meter durch afrikanische Wildnis, völlig ungeschützt und nach einer (!) Stunde wieder zurück."

Nein Scherz, tatsächlich waren wir etwas früher (am 24. und 25.) auf Third Bridge, aber ich habe eben festgestellt, dass wir uns schon auf Savuti hätten kennenlernen können. Wir waren nämlich auf der Unabhängigkeitsfeier und die Miss-Wahl war der Hammer. Es war wohl eigentlich eine Feier für die Angestellten und kaum einer der Campinggäste hat diese Einladung angenommen. Somit waren unsere Freunde und wir zuerst die einzigen Weißen, später kamen noch andere Campinggäste dazu (drei Erwachsen und zwei Kinder). Es war wirklich ein extrem lustiger Abend, mit tollen Gesängen und Tanz . Für uns eine unvergessliche Feier.

LG
Lisolu