Auf 8 Rädern bis an den Kunene

82 Antworten · 10,8k Aufrufe · gestartet 26. Nov. 2016 von loeffel
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Themenstarter1'411 Beiträge · seit 201326. Nov. 2016 · #1
Nach dem Forentreff in Büsnau kam es, wie es kommen mußte:

Wir haben unsere bisherigen Pläne für 2018 über den Haufen geworfen und nun zieht es uns 2018 doch wieder nach Namibia, mittlerweile zum vierten Mal 😎 . Diesmal soll es in den Nord(west)en bis an den Kunene River gehen.
Die Pläne hierfür schlummern schon seit geraumer Zeit, nun haben wir diese auf der Basis der neuesten Erkenntnisse aus dem Forentreff überarbeitet.
Folgendes ist dabei herausgekommen:

Tag 1: Ankunft Windhoek, Ü Daan Viljoen Game Park
Tag 2: Weiterfahrt über C28 nach Swakopmund Ü Meikes Guesthouse
Tag 3: Swakopmund Ü Meikes Guesthouse
Tag 4: Swakopmund Ü Meikes Guesthouse
Tag 5: Weiterfahrt über C34, C35, C39 Ü Twyfelfontein Country Lodge
Tag 6: Wüstenelefanten Ü Twyfelfontein Country Lodge
Tag 7: Weiterfahrt über C43 Ü Camp Aussicht
Tag 8: Himbas & more Ü Camp Aussicht
Tag 9: Weiterfahrt über C43, D3701 Ü Kunene River Lodge
Tag 10: Relaxtag Ü Kunene River Lodge
Tag 11: Weiterfahrt über D3700, C46 Ü Ongula Homestead Village
Tag 12: Aktivitäten dort Ü Ongula Homestead Village
Tag 13: Weiterfahrt über C46, B1 Ü Onguma Bushcamp
Tag 14: Etosha Ü Onguma Bushcamp
Tag 15: Etosha Ü Onguma Bushcamp
Tag 16: Weiterfahrt über B1 Ü Immanuel Wilderness Lodge
Tag 17: Rückflug

Nach wie vor reisen wir ja mit Rollstuhl.
Die Epupa Falls haben wir absichtlich ausgelassen. Wir denken, daß wir diese mit Rollstuhl nicht erreichen und „erleben“ können und verzichten daher auf diesen Abstecher.
Bezüglich der Unterkünfte denken wir aufgrund unserer bisherigen Recherchen und Erfahrungen, dass es in allen genannten für uns keine nennenswerten Probleme geben wird.

Dennoch bitten wir euch in einigen Punkten um eure Unterstützung:

Camp Aussicht:
Voraussichtlich stellt Camp Aussicht für uns die größte Herausforderung dar. In den festen Unterkünften gibt es ja wohl Waschbecken. Wie sieht es denn mit den (Gemeinschafts-) Dusche/WC aus ? Da wären wir mal wieder für ein paar Bilder dankbar, auch von den sonstigen Bereichen wie Terrasse, Speiseraum etc., um das für uns besser einschätzen zu können.

Ongula Homestead Village:
Einige von euch waren ja schon mal dort. Auch hier wären wir für ein paar zusätzliche Bilder dankbar. Was wir bisher so in Reiseberichten und im www gefunden haben, erscheint uns unproblematisch.

Benötigtes Fahrzeug:
Reisezeit: So etwa ab Mitte April.
Die „anspruchsvollsten“ Abschnitte unserer geplanten Route sind ja offenbar die Anfahrt auf das Camp Aussicht und die D3700 von der Kunene River Lodge bis Ruacara. Reicht das ein SUV ? 2X4 oder besser 4x4 ? Oder besser gleich ein Hilux o.ä. ?

Über jede Art von Tipp und Anregung freuen wir uns und sagen schon mal DANKE.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 26. Nov. 2016
352 Beiträge · seit 201626. Nov. 2016 · #2
Für die Kunene Region ist evtl. ein Allrad von Vorteil. Es steht jetzt nichts da zu welcher Jahreszeit ihr reist, aber in der Regenzeit können sich dort oben die Streckenzustände dramatisch ändern.
Ich nehme ja nicht an das ihr mit normalen Standardrollis unterwegs seit, aber ich würde in jedem Fall einen Pickup einem SUV vorziehen. Habt dann mehr Platz für dies und das, was man unterwegs so mit sich schleift.
Also mein Tip für dort oben ist ein PickUp mit Allradantrieb, der Sicherheit wegen.
Evtl. sind wir nach Weihnachten in Camp Aussicht, ich kann ja mal berichten wie Rolligeeignet das dort ist.
1'794 Beiträge · seit 201326. Nov. 2016 · #3
Hallo Stefan, schöne runde Tour und doch würde ich Epupa nicht auslassen, da es sich sicher lohnt im April... 😉 !
Von der Omarunga Lodge bekommst du schon erste Eindrücke von den Fällen und ich glaube mich zu erinnern, daß man wohl fast bis ran kommt auf einem gemütlichen kurzen Fussweg!
Auch gibt es wohl die Möglichkeit auf den "Hausberg" zu fahren und dann von oben zu schauen!
Unterkünftsmöglichkeiten gibts dort bestimmt mind. 3-4 Stück!


Die T. Country Lodge hat sicher eine gute Lage, ist aber sonst Massenbetrieb!

Viel Spaß beim Planen.

In wie weit die D3700 entlang des Kunenes auch "überflutet" bei Regen, weiß ich nicht, sonst sollte es mit einem SUV auf alle Fälle gehen!
Ich finde trotzden einen 4*4 entspannter.

LG NOGRILA
zuletzt bearbeitet 26. Nov. 2016
1'415 Beiträge · seit 201426. Nov. 2016 · #4
hallo Stefan
hört, hört! 😄 Gute Neuigkeiten 😄 . Dann hat ja unser Agitieren Erfolg gehabt. 😗 Wir werden uns dann sicher an diesem oder jenem Ort über den Weg fahren; treiben wir uns doch im April '18 auch in dieser Gegen und diversen Unterkünften herum 🤩
grüss die Beate auch schön
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
335 Beiträge · seit 201426. Nov. 2016 · #5
Hallo Stefan
Für das Camp Aussicht benötigt ihr unbedingt einen 4Wd, sonst kommt ihr nicht hoch und bleibt stecken rsp sitzt auf.
Wir waren campen, daher kann ich mich nicht erinnern, ob es im Haupthaus Schwellen hat. Ich mag mich jedenfalls auf die enorm hohen selbstgemauerten Toiletten erinnern. Meine Füsse berührten beim Sitzen den Boden nicht. Marius ist auch ein 2Meter-Mann. (Er hat alles selbst gebaut.)
Liebe Grüsse auch an Beate
Irene
846 Beiträge · seit 201426. Nov. 2016 · #6
Hallo Stefan,
super, ihr seid am Planen und viele Stationen kennen wir von unserer diesjährigen Tour (siehe signatur). Habe Dir gerade einige Bilder zur Bodenbeschaffenheit herausgesucht - aber jetzt ist alles "abgestürzt". Und wir sind auf dem Sprung. Ich versuche es morgen nochmals....

Liebe Grüsse

Nina
Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi Namibia 2015: Don´t worry - Be happy Namibia 2016: Begegnungen - In den Norden von Namibia Botswana 2017: Botswana zu Land zu Wasser und in der Luft Südwesten der USA 2018: mit Jeep und Trailer unterwegs Botswana 2019: On the road again: Botswana 2019 Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi
335 Beiträge · seit 201427. Nov. 2016 · #7
Hallo Stefan
Ich habe noch etwas in unserem Fotoarchiv gestöbert. Die Aufnahmen sind vom Oktober 2014. Wie die sanitären Einrichtungen im Haupthaus aussehen, kann ich nicht sagen. Wir haben wohl dort ein Abendessen eingenommen, sind aber über eine Abkürzung zum Haus gelangt.

445.JPG

Zufahrt zum Camp Aussicht
483.JPG


461(2).JPG

Toilette Campingplatz
461.1.JPG


Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

LG Irene
7'296 Beiträge · seit 200627. Nov. 2016 · #8
Grosi schrieb:
Für das Camp Aussicht benötigt ihr unbedingt einen 4Wd, sonst kommt ihr nicht hoch und bleibt stecken rsp sitzt auf.
Grosi schrieb:
Zufahrt zum Camp Aussicht
483.JPG

... ich kann hier nichts erkennen, was man nicht auch mit einem VW Golf fahren könnte.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
6'152 Beiträge · seit 200627. Nov. 2016 · #9
hallo Stefan,
na das liest sich ja super, schön dass Ihr Beide wieder Namibia entdecken möchtet: zu Camp Aussicht, da hätte ich meine Bedenken,
die Zimmer sind winzig - da kann man sich wirklich nicht bewegen. Stell es Dir so vor , es ist ein Haupthaus Gebäude, da sind die Zimmer untergebracht, dann Küche und Aufenthaltsraum wo Frühstück und Dinner eingenommen wird. Nach dem letzten Zimmer ist eine Dusche, normal - allerdings hängt von der Decke ein Eimer unten eine Zott dran, vor der Dusche stehen schwarze Kanister mit Wasser, so einen Kanister fullt man in den Eimer zum Duschen. Marius hat kein Wasser oben, er sammelt Regenwasser und wenn das nicht reicht muss er mit dem Traktor welches einige km weiter weg holen. Es ist alles etwas holprig, da denke ich, kann Beate sicher nicht laufen und dem Rollstuhl ist es auch beschwerlich. Aber vielleicht sehen wir das etwas zu eng, schreibe doch eine mail an Marius und frage ihn ob er Dir empfiehlt zu kommen.
Ach ja die Toilette etwas etwas vom Haupthaus entfernt.
Bei der Kunene River Lodge buche unbedingt die festen Zimmer, diese liegen hinten im Garten und sind sehr gross.
Alternativ zu Tweifelfontein wäre die Damara Mopane Lodge, oder die Gästefarm Omburo Ost - oder die Vingerklipp Lodge, alle 3 auf alle Fälle besser als Tweifelfontein.
Schau mal ob Du noch die Khowarib Lodge einbauen kannst.
Einen schönen 1. Advent wünscht Dir und Beate
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2016
846 Beiträge · seit 201427. Nov. 2016 · #10
Hallo Stefan,

und noch ein Versuch, der dritte jetzt, ein paar Bilder zur Bodenbeschaffenheit zu zeigen. Mal schauen, ob es dieses Mal klappt:
loeffel schrieb:
Nach wie vor reisen wir ja mit Rollstuhl.
Die Epupa Falls haben wir absichtlich ausgelassen. Wir denken, daß wir diese mit Rollstuhl nicht erreichen und „erleben“ können und verzichten daher auf diesen Abstecher.
Das ist wahrscheinlich ganz gut so. An die Falls selber geht es nur per Fussmarsch über sehr holprige kleine Wege. Und auch am Aussichtspunkt selber müsste man einige sehr holprige Meter laufen, um was sehen zu können. Aber vielleicht würde das ja sogar gehen? Aber ob sich das nur wegen der Aussicht lohnt? Wohl eher nicht.

G71_7204.JPG


G71_7201.JPG
loeffel schrieb: Camp Aussicht:
Voraussichtlich stellt Camp Aussicht für uns die größte Herausforderung dar. In den festen Unterkünften gibt es ja wohl Waschbecken. Wie sieht es denn mit den (Gemeinschafts-) Dusche/WC aus ? Da wären wir mal wieder für ein paar Bilder dankbar, auch von den sonstigen Bereichen wie Terrasse, Speiseraum etc., um das für uns besser einschätzen zu können.
Ja, das sehe ich auch so. Für die Auffahrt wäre ein 4x4 wahrscheinlich nicht schlecht, aber dringend nötig würde ich das nicht ansehen. Oben jedoch wird es wahrscheinlich eher kritisch. Das ist der Zugang zur Terrasse und dahinter waren die Gästezimmer. Ob es einen "besseren" Hintereingang gibt, kann ich leider nicht beurteilen. Bei Marius ist halt vieles improvisiert.

IMG_5025.JPG


IMG_5144-2.JPG

(das dunkle "Band" unter dem Fenster)

IMG_5151.JPG


Das Esszimmer dagegen ist weniger das Problem.

IMG_5156.JPG


Aber ob die Ausflüge gehen? Hier mal ein paar Bilder zur Bodenbeschaffenheit im ersten Dorf:

P1060013.JPG


P1060061.JPG


P1060290.JPG


G71_6666.JPG


Im zweiten Dorf würde es aber besser aussehen:

G71_6753.JPG


P1060852.JPG


P1070126-2-3.JPG


So, jetzt lade ich erst mal das hoch, bevor ich weiterschreibe.

Nina
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zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2016
846 Beiträge · seit 201427. Nov. 2016 · #11
... und jetzt geht´s weiter.

In der Kunene-Lodge waren die Zufahrtswege bei uns (Mai/Juni) leicht sandig, aber nicht tiefsandig:

G71_7545.JPG

Das ist die Zufahrt zur Rezeption (rechts die Rezeption)

G71_7559.JPG


Ob alle Chalets so einen Treppenaufgang haben?

G71_7547.JPG


Zugang zur Terrasse:

P1080974.JPG


G71_7584.JPG


Die Terrasse selber eigentlich kein Problem:

P1080990.JPG


Wenn ihr allerdings einen Bootcruise machen wollt, wird es mit den Treppen etwas schwierig:

G71_7562-2.JPG


Die Piste bis nach Ruacana war schon ganz schön ruppig und da gab es auch so was wie eine Wasserdurchfahrt, aber dafür wäre sicher kein 4x4 nötig gewesen.

P1090365-2.JPG


Ongula selber ist sandig, und ob das mit dem Rolli geht wisst ihr besser. Das ist der Zugang zur Rezeption:

P1090928.JPG


Und so sieht es bei den Zimmern aus.

P1090891.JPG


P1090898-2.JPG


Und auch in Onguma sehe ich eigentlich kein Problem. Aber ist dieser Treppenaufgang zum Essbereich zu meistern?

G71_8130.JPG


Wir waren halt mit dem Camper unterwegs und auch nicht mit der "ist das alles Rolli-tauglich Brille", aber vielleicht haben Dir die Bilder etwas weiterhelfen können.

Liebe Grüsse und noch viel Spass bei der weiteren Planung

Nina

Und ich habe noch ein Bild für den Zugang zur Twyfelfontein Lodge gefunden: Das sollte mit Rolli schon machbar sein:

P1020861-2.JPG


Den Weg habe ich als nicht unbedingt asphaltiert, aber eben und glatt in Erinnerung.
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zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2016
Themenstarter1'411 Beiträge · seit 201327. Nov. 2016 · #12
Hallo zusammen,

vielen vielen Dank für eure Mühe und Bereitschaft, uns bei der Planung unserer 4. Tour zu unterstützen.
Ticktack schrieb:
Evtl. sind wir nach Weihnachten in Camp Aussicht, ich kann ja mal berichten wie Rolligeeignet das dort ist.
Das wäre super. Je mehr Bilder und Infos, umso besser können wir das einschätzen.
NOGRILA schrieb:Hallo Stefan, schöne runde Tour und doch würde ich Epupa nicht auslassen, da es sich sicher lohnt im April... 😉 !
Von der Omarunga Lodge bekommst du schon erste Eindrücke von den Fällen und ich glaube mich zu erinnern, daß man wohl fast bis ran kommt auf einem gemütlichen kurzen Fussweg!
Auch gibt es wohl die Möglichkeit auf den "Hausberg" zu fahren und dann von oben zu schauen!
Unterkünftsmöglichkeiten gibts dort bestimmt mind. 3-4 Stück!
Die T. Country Lodge hat sicher eine gute Lage, ist aber sonst Massenbetrieb!
Viel Spaß beim Planen.
In wie weit die D3700 entlang des Kunenes auch "überflutet" bei Regen, weiß ich nicht, sonst sollte es mit einem SUV auf alle Fälle gehen!
Ich finde trotzden einen 4*4 entspannter.
LG NOGRILA
Ja, im April muß es an den Epupa Falls toll sein. Aber wir befürchten, daß wir diesen Abstecher mit Rollstuhl nicht wirklich auskosten können. Nur wegen eines Ausblicks vom Aussichtsberg lohnt sich für uns der Abstecher nicht. Auch wenn es sich sicher um ein landschaftliches Highlight in dieser Region handelt.
Gromi schrieb:hallo Stefan
hört, hört! 😄 Gute Neuigkeiten 😄 . Dann hat ja unser Agitieren Erfolg gehabt. 😗 Wir werden uns dann sicher an diesem oder jenem Ort über den Weg fahren; treiben wir uns doch im April '18 auch in dieser Gegen und diversen Unterkünften herum 🤩
grüss die Beate auch schön
Hallo Gromi,
das wäre ja toll, wenn wir uns dort treffen würden.
Mal schauen, wie wir das realisieren können, sobald das ganze bei uns konkreter wird.
Bis jetzt brauche ich meienen Chef wegen Urlaub 2018 noch gar nicht zu fragen. Bis jetzt ist ja nicht mal der Plan für 2017 abgesegnet ...
Grosi schrieb:Hallo Stefan
Für das Camp Aussicht benötigt ihr unbedingt einen 4Wd, sonst kommt ihr nicht hoch und bleibt stecken rsp sitzt auf.
Wir waren campen, daher kann ich mich nicht erinnern, ob es im Haupthaus Schwellen hat. Ich mag mich jedenfalls auf die enorm hohen selbstgemauerten Toiletten erinnern. Meine Füsse berührten beim Sitzen den Boden nicht. Marius ist auch ein 2Meter-Mann. (Er hat alles selbst gebaut.)
Liebe Grüsse auch an Beate
Irene
Hallo Grosi,
vielen Dank für die hilfreichen Bilder.
Wir sehen schon, Camp Aussicht wird definitiv eine Herausforderung ...

@ gromi & grosi: Grüsse sind angekommen und werden hiermit zurückgegeben 🙂 .

Hanne:
vielen Dank für die Infos zu den Unterkünften.
Twyfelfontein hatten wir wegen "disabled acess" gewählt. Aber auch die von dir erwähnten Alternativen sind entsprechend ausgestattet, wie wir inzwischen recherchiert haben. Da schaun wir mal ...
Auch bei der Khowarib Lodge schauen wir mal.

Lolakatze:
Nina, vielen Dank für die vielen Bilder, sehr hilfreich.
Die Kunene River Lodge ist laut www mit "disabled Access", es dürften also auch Unterkünfte mit weniger Eingangsstufen vorhanden sein. Unser Häuschen in der Alten Kalköfen Lodge hatte auch drei Stufen, das war für uns machbar. Alles andere dort erscheint uns unproblematisch.
Sand ist kein Problem. Wir haben im Urlaub "Mountain Wheels" mit Breitreifen und Grobstollenprofil am Rolli. Zur Not kann man den Rolli auch ziehen, damit konnten wir uns sogar bei der Little 5 Desert Tour in den Dünen bewegen. Ist halt anstrengend für den, der zieht (also für mich 😛 ).
Das Restaurant vom Onguma Bushcamp kennen wir, wir waren 2014 schon mal dort. No Problem 🙂 .

Generell unser bisheriger Eindruck vom Camp Aussicht:
Mit Sicherheit die größte Herausforderung, nicht unmöglich, aber sicher beschwerlich.
Momentan sind wir zuversichtlich, daß wir dort zurechtkommen können und es für uns ein besonderes Erlebnis sein wird.
Ein wenig erinnert uns das an die Außenanlagen auf Düsternbrock, auch recht ruppig und nicht wirklich rollitauglich, aber machbar.
Ähnliches hatten wir im letzten Jahr in den USA: da hatten wir im Monument Valley eine Nacht bei den Navajos im traditionellen Hogan. Entgegen aller vorherigen Beteuerungen stand das einzige Dixiklo gute 50m abseits des gerodeten Bereichs mitten in der Pampa, unmöglich mit Rollstuhl zu erreichen. Mir blieb nichts anderes übrig, als mein loeffelinchen in stockfinsterer Nacht im Schein einer funzeligen Taschenlampe zum Klo zu tragen ...
Sowas erwarten wir in Camp Aussicht schon mal nicht ...
Nichts desto Trotz werden wir zur Sicherheit mal mit Marius Steiner Kontakt aufnehmen.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2016
3'883 Beiträge · seit 201127. Nov. 2016 · #13
Hallo Löffels,
zu Camp Aussicht:

Ohne 4x4 halte ich die Anfahrt für ein Risiko, würde sie niemals mit einem Golf wagen - schon wegen der Reifen! Solltet ihr dort buchen, wäre eine Fahrt mit Mario in ein Himbadorf sehr empfehlenswert. Mit euren Allradreifen 😉 für den Rollstuhl halte ich das für möglich. Aber ohne 4x4 müsstet ihr einen Allrad bei Marius leihen (sehr spezifisches Modell), das extra kostet.
Irgendwer im Forum hatte die E-Mailadresse von Marius Steinert gepostet. Vielleicht erinnert sich jemand daran und gibt sie euch. Ich würde ebenfalls vorschlagen, mit ihm selbst zu sprechen oder ihm zu schreiben. Ich würde euch wünschen, dass ihr es möglich machen könnt.

LG freshy,
die hofft, dass das Internet nicht schon wieder abgestürzt ist.
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
2'060 Beiträge · seit 201328. Nov. 2016 · #14
Hallo Stefan,

super, dass ihr wieder nach Namibia reist! Da können wir uns doch schon auf einen schönen Reisebericht freuen! 😉

Camp Aussicht ist natürlich ein tolles Erlebnis. 2015 war das schlimmste an der Zufahrt gleich der Anfang, ein kleines Rivier, das aber tief eingeschnitten und mit großen Steinblöcken verfüllt war. Unser sonst immer ruhiger und durch nichts zu erschütternder Fahrer hat geflucht! Der Rest war teilweise sehr holperig, aber gut machbar.

Die Toilette beim Haus (ich kenne natürlich nur die für Damen) ist normal hoch - ich bin nicht sehr groß und kam dort gut zurecht. Sie liegt etwas abseits vom Haus, ein Stück nicht ganz glatter Plattenweg, und ein kurzes Stück Schotter, dann Sand sollten mit eurem Spezial-Rolli zu bewältigen sein. In der Toilette ist gut Platz, um sich zu bewegen, ob allerdings der Rolli durch die Tür passt, kann ich nicht beurteilen. Ich hatte für die Nacht vorsichtshalber "Uriwell" dabei, weil ich nicht wusste, was mich erwarten würde, habe es dann aber nicht benutzt. 😉

https://www.amazon.de/Uriwell-Mini-Urinal-f%C3%BCr-sie/dp/B009LHEE3W

Ich werde noch Bilder heraussuchen und sie einstellen, kann aber etwas dauern.

Die Zimmer sind nicht groß, das stimmt, aber es ist schon Platz, dass man sich zwischen den Betten etwas bewegen kann. Waschbecken ist vorhanden. Allerdings meine ich, mich zu erinnern, dass zum Zimmer eine (oder 2?) Stufe hinunterführt. Kann aber auch sein, dass das nicht bei allen Räumen so ist. Jedoch sind Marius und Lotti sehr liebe und freundliche Menschen, die euch bestimmt jede Hilfe zuteil werden lassen. Falls da tatsächlich eine Stufe sein sollte, könnte man die ja vielleicht mit einem Brett zu einer Rampe machen. Man hält sich - außer zum Schlafen - ja kaum im Zimmer auf.

Die Dusche wurde schon beschrieben.

Ansonsten gibt es zwischen Dusche, Zimmern, Terrasse und Haus einen Plattenweg, der wohl nicht so glatt ist wie ein deutscher Gehweg, aber sicher machbar. Zum Esszimmer geht es eben hinein, lediglich eine flache Schiene, in der die Schiebetür läuft, ist zu überwinden.

Auch ich denke, dass ihr euch dort am besten persönlich meldet. Folgende Kontaktdaten habe ich damals erhalten. Bilder folgen.

camp-Aussicht@iway.na Lotti

eden@mweb.com.na allgemein

00264 65685125

00264 811491279

Von den beiden Dörfern hast du schon gute Fotos vom Untergrund erhalten.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
zuletzt bearbeitet 28. Nov. 2016
2'060 Beiträge · seit 201328. Nov. 2016 · #15
Im Hintergrund das Esszimmer, rechts die Terrasse, links wären die Zimmer:



Trakt mit den Zimmern:



Rechts die Dusche (im Anschluss an die Zimmer), rechts hinten erkennt man das Toilettenhaus für die Männer, links wäre das entsprechende für die Damen - nicht ganz so weit:



Fortsetzung folgt
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
zuletzt bearbeitet 28. Nov. 2016
2'060 Beiträge · seit 201328. Nov. 2016 · #16
Toilette für dir Damen:





Dusche:



Fortsetzung folgt
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
2'060 Beiträge · seit 201328. Nov. 2016 · #17
Hier sieht man im Hintergrundoben links die Schien zum Esszimmer:



Unser Zimmer:





Ich hoffe, die Bilder können einiges verdeutlichen, was euch in Camp Aussicht erwartet und sind hilfreich. Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
Viel Freude noch bei der Planung!
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
zuletzt bearbeitet 28. Nov. 2016
2'060 Beiträge · seit 201328. Nov. 2016 · #18
Ein Nachtrag: Hier kann man ein wenig die Breite der Tür zur Damentoilette rechts, grün) abschätzen. 😉

Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
16,9k Beiträge · seit 201228. Nov. 2016 · #19
Hallo Ihr lieben Loeffels,

schaut mal hier, vielleicht ist das für Euch interessant?

http://farm-ousema.com/index.htm

Wir fahren in etwa 3 Wochen quasi dran vorbei. Wenn es Euch interessiert machen wir dort gerne einen Stopp und riskieren mal ein Auge?

LG
Logi
Themenstarter1'411 Beiträge · seit 201328. Nov. 2016 · #20
Freshy, Gabriele, Logi,
auch euch zunächst vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung.

Freshy:
Ja, es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass wir wohl um einen 4x4 nicht herumkommen. Die Frage ist, reicht ein entsprechendes SUV oder doch eher ein Hilux o.ä.

Gabriele:
Vielen Dank für die vielen hilfreichen Bilder und die Beschreibung der Anlage. Damit und mithilfe der vielen anderen Antworten haben wir nun eine ganz gute Vorstellung davon, was uns bei Camp Aussicht erwartet.
So ein "Uriwell" ist ja eine gute Idee, auf sowas wären wir alleine nie gekommen. Aber es hat Beate die Angst vor einem nächtlichen "Ausseneinsatz" genommen. Sowas werden wir uns besorgen, für alle Fälle.

Logi:
Auch dir vielen Dank für den Tipp mit der Ousema-Gästefarm. Wir werden überlegen, ob wir diese als Alternative zur Immanuel Wilderness Lodge für die letzte Übernachtung nehmen. Wenn es euch nicht zu viele Umstände macht, nehmen wir das Angebot einer Vorab-Besichtigung gerne an.

Auf der Basis eurer Unterstützung unsere vorläufige Einschätzung zum Camp Aussicht:
Prinzipiell scheint uns die Anlage von der Bodenbeschaffenheit nicht mehr Probleme zu bereiten als z.B. Düsternbrock, Namtib oder auch die Alte Kalköfen Lodge.
Ohne Begleitperson geht für Beate dort nichts, aber das war uns von vorneherein klar und ist auch kein Problem.
Ganz sicher wird es für uns wohl nicht einfach werden, aber sehr wahrscheinlich für uns machbar und sicher auch ein großer Spaß. Einfach kann ja jeder 😛 .
Marius Steiner haben wir inzwischen mal angeschrieben Wir sind sehr gespannt, wie er das ganze sieht.

Wir werden nun in Ruhe überlegen, ob wir das "Abenteuer Camp Aussicht" wagen werden oder ob wir uns alternativ dem Luxus der von Hanne angesprochenen Khowarib Lodge hingeben. Von dort aus sollte die nächste Etappe bis zur Kunene River Lodge auch gut zu schaffen sein.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 28. Nov. 2016