Champagner8'683 Beiträge · seit 201004. Nov. 2016 · #41
Guten Morgen Helga,
manchmal wiederhole ich mich ganz gerne 😉 : Ihr macht wirklich wunderschöne und zum Teil ganz besondere Bilder! Ich hab mal zwei herausgepickt, die ich sehr speziell in positivem Sinne finde (vorallem die Gegenlichtaufnahme mit den leuchtenden Haarkränzen hat es mir angetan):
Ein bisschen Kritik muss ich aber auch üben: DU MACHST MICH NEIDISCH 🤢 🤢 🤢 Sooooo gerne hätte ich auch die Wüstenelefanten im sandigen und grün bewachsenen Huab-Flussbett fotografiert! Statt dessen sind sie bei uns zwischen Geröll und Staub sowie vertrockneten Pflanzen rummarschiert 🙁 . Aber okay - das ist Jammern auf hohem Niveau.... 😄 !
Danke für die tolle Unterhaltung an einem kalten, aber sonnigen Ferienmorgen 😘 !
bingobongo26Themenstarter229 Beiträge · seit 201404. Nov. 2016 · #44
@Laura, Bele, Sabine und Konni
Vielen Dank für Eure lieben Kommentare. 🙂 🙂 🙂 Damit macht Ihr mir eine riesige Freude, habe ich doch lange gezögert, hier überhaupt einen Bericht über unsere Einsteigertour zu schreiben. 😕 Dass gerade Ihr "Namibia-Profis" ihn lest und dann auch noch so positiv reagiert, überwältigt mich schon 😁
bingobongo26Themenstarter229 Beiträge · seit 201406. Nov. 2016 · #45
Montag, 19.09.2016
Um 7:00 Uhr genossen wir etwas ausgiebiger als am Tag vorher das tolle Frühstück und nahmen Abschied von der schönen Umgebung.
Auf den Gravel Roads D2612 und C39 fuhren wir in Richtung Khorixas, wo wir einen Tankstopp machten. Ab dort gab es ein Stück Teerstraße, was zwischendurch mal eine Abwechslung zum Gerüttel war. Auch in Outjo tankten wir wieder und kauften uns Kuchen. Weiter ging’s auf der C38 in Richtung Okaukuejo und gegen 12:45 Uhr erreichten wir die Etosha Safari Lodge, unsere Bleibe für die nächsten 3 Nächte.
Von den über 50 Bungalows bekamen wir die Nummer 4, recht nahe am Haupthaus.
Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet hatten, tranken wir in unserem Bungalow noch einen Kaffee bzw. Tee und fuhren anschließend die 8 km bis zum Anderson Gate des Etosha-Parks. Noch vor der Ausfahrt aus der Lodge sahen wir rechts am Weg diese hier
Am Anderson Gate erstanden wir für die nächsten 4 Tage ein Permit, das wir im Rastlager Okaukuejo im Tourist Office bezahlten. Und dann ging es los in den Etosha. Auf dem Weg zum Wasserloch Okondeka sahen wir viele Springböcke, die vor der Mittagssonne Schutz unter den vertrockneten Bäumen suchten, außerdem Gnus und Oryx.
bingobongo26Themenstarter229 Beiträge · seit 201406. Nov. 2016 · #46
Fortsetzung Montag, 19.09.2016
Am Wasserloch sahen wir Giraffen, Oryx-Antilopen und Springböcke.
Das Wasserloch Wolfsnes fanden wir ausgetrocknet und ohne Tiere vor.
Auch auf dem Rückweg standen die Springböcke noch am Weg im Schatten des Baumes.
Auf einem Schild in Okaukuejo saß dieser Weißscheitelwürger - danke, Konni ::)
und ein Elefant labte sich am Wasserloch
Auf dem Weg hinaus aus dem Park sahen wir noch diese beiden Elefanten
Wir freuten uns über unsere Sichtungen in der kurzen Zeit 🙂 . Das war schon mehr, als wir erwartet hatten. 😁
Zurück in der Lodge schauten wir von der Terrasse auf das kleine Wasserloch und weit über das Land.
Mit einem Paar, das wir schon in der Red Dunes Lodge gesehen hatten, tauschten wir einige unserer Erlebnisse aus und sahen bei einem Gin Tonic die Sonne untergehen.
Anschließend beteiligten wir uns am „Kampf“ um das Büffet. Nach der Exklusivität des Camp Kipwe herrschte hier bei den Mahlzeiten ein ganz schönes Gewusel, an das wir uns nicht so recht gewöhnen konnten. 🤩
Netti59847 Beiträge · seit 201508. Nov. 2016 · #49
Hallo Helga, schön, dass es weiter geht. Den Weißscheitelwürger hast du toll getroffen und die ersten Tiersichtungen konnten sich doch auch sehen lassen. Mutter und Baby Eli .................. 🤩 🤩
Flash20101'425 Beiträge · seit 201508. Nov. 2016 · #50
Liebe Helga,
ich würde mich absolut nicht als "Namibia-Profi" bezeichnen, lediglich als stark Infizierte des Khaki-Fiebers 😄 Ich muss irgendwie die Sehnsucht bis Juni überbrücken und freue mich riesig über jeden Namibia Reisebericht. Und natürlich schätze ich besonders Bilder, wo wert aufs Detail gelegt wird und deine ersten Etosha Fotos treffen genau meinen Geschmack 🙂 vor allem die Springböcke!
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201408. Nov. 2016 · #51
Guten Abend Helga,
uns hat die Etosha Safari Lodge damals sehr gut gefallen, wenn es auch eine etwas größere Lodge ist - wenn man allerdings von Camp Kipwe kommt, kann ich schon verstehen, dass man sich erst einmal an die vielen Menschen wieder gewöhnen muss 😉
Ähem, ich bin übrigens auch weit davon entfernt als Namibia Spezialist zu gelten 😮 😗 - ich war ja auch erst zwei mal im Land und werde irgendwie ständig daran gehindert, die nächste Planung für Namibia in Angriff zu nehmen 😈
Deshalb lese ich so gerne mit, besonders wenn es so schöne Berichte sind wie Deiner und dann auch noch mit so vielen bekannten Plätzchen 🙂
bingobongo26Themenstarter229 Beiträge · seit 201408. Nov. 2016 · #53
Dienstag, 20.09.2016
Gegen 7:00 Uhr fuhren wir nach einem schönen Sonnenaufgang los
und trafen vor der Ausfahrt der Lodge wieder auf die „Hausgiraffe“
Am Wasserloch im Okaukuejo gab es nur einen Springbock und einige Namaqua-Tauben(?).
Dann flog uns ein Gelbschnabeltoko vor die Linse
und ich war begeistert, ihn so nah "erwischen" zu können 🙂
Am Wasserloch Nebrowni sahen wir Springböcke, Strauße, eine Riesentrappe und ein Oryx.
Die Wasserlöcher Kapupuhedi und Odongab waren ausgetrocknet und wir fuhren weiter nach Aus. Dort sahen wir Kudus und Impalas.
Im Olifantsbad tummelten sich Red Haartebeest, Zebras, Kudus und Oryx
In Gemsbokvlakte stillten Elefanten, Impalas, Gnus und Oryx ihren Durst.
Mittags legten wir in Okaukuejo eine Pause ein und aßen einen Salat. Danach saßen wir eine ganze Weile am dortigen Wasserloch und beobachteten das Treiben.
Danach fuhren wir nochmals zum Wasserloch Nebrowni. Stellenweise sah es im Park aus wie in einer verschneiten Winterlandschaft.
Am Wasserloch sahen wir wieder Elefanten, Zebras, Springböcke, Strauße
Auf dem Weg zurück zu Lodge begegneten wir noch einer Giraffe und einem einzelnen Elefanten.
Es war ein sehr schöner Tag und wir waren überwältigt davon, wie viele Tiere wir gesehen hatten. 😁 Nun hofften wir darauf, vielleicht am nächsten Tag auch einen Löwen oder ein Nashorn aufzuspüren. 😗
bingobongo26Themenstarter229 Beiträge · seit 201411. Nov. 2016 · #56
Mittwoch, 21.09.2016
Nach einem gemütlichen Frühstück waren wir gegen 9:00 Uhr am Wasserloch Ombika und trafen dort Gnus, Kudus, Springböcke und einen Schakal an.
Unterwegs nach Okaukuejo wünschte uns diese Giraffe einen schönen Morgen
Am Wasserloch im Rastlager war Baden und Trinken angesagt
Unterwegs sahen wir wieder Schatten suchende Springböcke, eine Riesentrappe und Gnus
Am Wasserloch Okondeka hielten sich Giraffen, Oryx, Springböcke und viele Zebras auf
Plötzlich ging eine Aufregung durch alle Tiere 🤩 und dann sahen wir den Grund: zwei Löwen kamen in Richtung Straße gelaufen! 😮
Sie überquerten die Straße gleich vor unserem Auto und verkrochen sich dann unter einen Baum
Juchhu 😁 , wir hatten zwei Löwen gesehen und konnten es kaum glauben 🙂 🙂 🙂 .
Am Wasserloch ging man beruhigt wieder zur Tagesordnung über
und auch wir beruhigten uns nach einer Weile und machten uns auf den Weg nach Okaukuejo. Unterwegs entdeckten wir junge Oryx
und diese beiden Kapkrähen (Dank an Bele), die allerdings nicht so richtig posen wollten
Am Wegesrand hockten Erdhörnchen
und in Okaukuejo erwischte ich diesen Glanzstar
In Okaukuejo machten wir eine längere Pause und aktualisierten unser Tagebuch. Nachdem das geschafft war, zog es uns noch einmal zum Wasserloch Nebrowni. Dort sah es ähnlich aus wie am Nachmittag zuvor: Elefanten, Springböcke, Strauße und Oryx
Solange die Elefanten tranken, mussten die anderen Tiere warten – und die Elefanten tranken immer seeehr lange 🙂 . Und obwohl meistens genug Platz da war, verscheuchten sie die, die sich zum Wasser vortrauen wollten.
Am Wasserloch Gemsbokvlakte fand eine Giraffenversammlung statt.
Und plötzlich tauchte ein Nashorn auf 😮 🙄
Das Nashorn spazierte ins Wasser hinein und die Giraffen hielten erst einmal gebührenden Abstand!
Nach einer Weile trauten sie sich dann, ebenfalls wieder zu trinken
und traten dann ab.
Als ein Elefant auftauchte, verzog sich das Nashorn allmählich.
Wir konnten es kaum fassen: was waren wir doch für Glückspilze 🙂 ! Das was wir uns für heute gewünscht hatten, Löwen und ein Nashorn, war beides in Erfüllung gegangen. 🙂 🙂 🙂
Aber uns stand noch ein tolles Erlebnis bevor:
Auf dem Weg zum Anderson Gate lief plötzlich neben uns eine Elefantenherde entlang und überquerte direkt vor uns die Straße
Unsere Begeisterung ließ sich kaum in Worte fassen und so ging wieder ein toller Tag zu Ende. 🙂
Für den kommenden Tag stand die Durchquerung des Etosha in Richtung Osten zu unserem nächsten Quartier, dem Onguma Bush Camp, auf dem Programm.
Guggu2'261 Beiträge · seit 201113. Nov. 2016 · #59
Liebe Helga, Tz, tz, tz. Gib es zu, ihr habt auch ein „special agreement“ mit der Sichtungsfee gehabt. 😄 😗 Tolle Sachen habt ihr da in Etoscha gesehen, mein Neid sei mit euch, und sehr schöne Fotos habt ihr davon gemacht. 🙂 Ich bin gespannt wie es weitergeht!
bingobongo26Themenstarter229 Beiträge · seit 201413. Nov. 2016 · #60
Guggu schrieb:Liebe Helga, Tz, tz, tz. Gib es zu, ihr habt auch ein „special agreement“ mit der Sichtungsfee gehabt. 😄 😗 Tolle Sachen habt ihr da in Etoscha gesehen, mein Neid sei mit euch, und sehr schöne Fotos habt ihr davon gemacht. 🙂 Ich bin gespannt wie es weitergeht!
Liebe Grüße Guggu
Hallo Guggu,
ja, wir finden auch, dass wir großes Glück hatten - was natürlich die Erwartung schürt, dass es bei einem eventuellen nächsten Mal nicht geringer ist 😁