Galton Gate - Puros

7 Antworten · 1'919 Aufrufe · gestartet 15. Okt. 2016 von Bots2007
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Themenstarter14 Beiträge · seit 200715. Okt. 2016 · #1
Liebes Forum,
nach den vielen Tipps, die ich hier schon gefunden habe glaube ich, dass ihr auch meine Frage perfekt beantworten könnt.

Welches ist die beste Route von Galton Gate nach Purros mit Toyota Hilux? Schafft man es an 1 Tag oder eher nicht? Wo würdet Ihr dann zwischenübernachten?

Vielen Dank schon mal.
1'166 Beiträge · seit 200816. Okt. 2016 · #2
Hallo,

deine Frage ist wohl ein wenig zu allgemein (z.b. schreibst du nicht, wie ihr übernachten wollt). Zum anderen könnte man auch zu dem Schluss kommen, dass ihr euch über Kaokoveld nicht viel informiert habt (klingt härter als gemeint 😎 ).

Hier könntest du evtl. Informationen finden: http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289682-nordwesten-namibias-strecke-opuwo-nach-epupa-falls.html?limitstart=0

Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 16. Okt. 2016
441 Beiträge · seit 201216. Okt. 2016 · #3
Hallo ... (Du ohne Namen),

Google sagt, 447 Km über Opuwo knapp 6 Std. über C35 (Teer) , C41, C43 (soweit ich mich erinnere - ab da Schotter , aber gut und schnell befahrbar ) bis Sesfontein dann auf die 3707 (kenn ich nicht). Auf der Ecke kenn ich nur die Khowarib Lodge (hat auch Camping).
Ihr könnt aber auch die 3710 fahren, ja nach Geschick. da braucht Ihr aber ähnlich lange ( 358 Km knapp 6 Std.)

Liebe Grüße aus Hamburg mit total bedecktem Himmel
Petra
https://www.smilies.4-user.de
Themenstarter14 Beiträge · seit 200716. Okt. 2016 · #4
Hallo Axel,

erstmal vielen Dank für Deine Antwort. Du hast recht, so ganz viel Zeit konnten wir leider nicht aufbringen, um uns besser vorzubereiten 🙁 , aber das ist manchmal leider so.

Wir sind zunächst im Etosha NP und möchten von Olifantsrus über Galton Gate ins Kaokoland. Generell möchten wir auf Campsites oder im Bush Camp übernachten. Wir haben einen Toyota Hilux und auch schon ein bisschen Allrad-Erfahrung. Sind allerdings allein unterwegs.

Gemäß der T4A-Karte dachte ich, wir fahren über Otjokavare, Omakanga, Opuwo und die M124 nach Süden bis Sesfontein. Danach die D3707.

Nachdem die D3707 wohl die Katastrophe ist müssen wir Purros vermutlich knicken. So schade!

Ich hätte sehr gerne Wüstenelefanten gesehen und Purros liest sich sehr schön. Gibt es näher an Sesfontein Möglichkeiten Elefanten anzutreffen? Die auf der Karte gepunktet dargestellten Strecken scheinen mir zu schwierig für uns.

Von hier aus wollten wir nach Süden Richtung Aba Huab, etc.

Ich habe mal unsere grobe Reiseplanung angehängt. Vielleicht hat ja jemand Zeit, es zu kommentieren.

Vielen Dank vorab und viele Grüße
Petra
📎 Reiseroute20161016.pdf
1'166 Beiträge · seit 200816. Okt. 2016 · #5
An der D3707 seht ihr keine Wüstenelefanten. Die bekommt in der Regel in den Flußbetten des Hoanib oder Hoarusib zu sehen. Wenn dir die D3707 bereits zu holperig ist, würde ich von der Befahrung der Trockenflüsse absehen. Für die Gegend sollte man allerdings auch mehr Zeit mitbringen.

Statt Puros übernachtet lieber zwei Nächte in Palmwag. Mit Glück gibt's dort auch Wüstenelefanten und ihr könnt auf eigene Faust Pirschfahrten im Konzessionsgebiet unternehmen.

Auch im Abu Huab könnt ihr auf Elefanten stoßen. Sind allerdings keine richtigen Wüstenelefanten. Auch am Brandberg kann man Glück haben, Elefanten im/am Ugab zu sehen.

Ich kenne zwar Isabis nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass der 4x4 Trail etwas für euch ist. In Swakopmund sind zwei Nächte sicher von Vorteil. Mann könnte dann die little five tour oder ähnliches unternehmen. In Etosha würde ich eher von Okaukojo nach Olifantrus fahren, sonst sitzt ihr wirklich den ganzen Tag im Auto.

Vier Nächst Sesriem erscheint mir zu lange, zwei Nächte reichen auch. Übernachtet lieber einmal im Namibteil des Namib-Naukluft-Park (Mirabib/Blutkuppe). Permits gibt in Swakopmund. Eine Wanderung in der NAukluft ist sicher auch schön - allerding im November vielleicht auch zu heiß.
Was mach ihr an den drei Tagne vor Etosha? Was wollt ihr am Schluss so lange in Windhoek? Wenn ihr Abends fliegt, würde ich keine Nacht mehr in Windhoek verbringen, sondern außerhalb. Dieses Jahr hatten wir unsere letzte Übernachtung an der Spitzkoppe. Der Spreethoogtepass bietet sich an, wenn man nach Windhoek fährt. Die LAndschaft an der D707 ist auch wunderschön - liegt allerdings südlich von Sesriem. Ebenfalls der Campingplatz vom Fmiliy Hideout des Namibrand Nature Reserve ist ein traumhaft schön.

Grüße
Axel
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zuletzt bearbeitet 16. Okt. 2016
Themenstarter14 Beiträge · seit 200717. Okt. 2016 · #6
Hallo Axel,

super, dass du dir die Zeit für die Kommentare genommen hast. Ich schätze das sehr. Vielen Dank. 🙂

Wir sind die Tage vorher in Windhuk bei Bekannten meines Freundes, die wir bisher allerdings noch nicht zu irgendwelchen Routen befragen konnten. Außerdem leben sie erst seit ca. 1. Jahr dort und ich weiß nicht, was sie alles schon bereist haben.

Etosha ist absolut voll! ich musste mehrfach die Route ändern, da keine Unterkünfte frei waren. Den Ostteil habe ich einfach für unsere nächste Reise (hoffentlich besser vorbereitet) aufgespart, wenn wir evtl. in Richtung Vicfalls, etc. fahren. Die Camps in Etosha sind auch die einzigen, die vorgebucht sind, auf alles andere wollen wir uns relativ spontan einlassen.

Wir werden Deinem Rat folgen und Purros auslassen.

An Isabis dachte ich, weil ich vermute, dass der Tag sonst zu lang wird. In der T4A Karte ist dort allerdings gar keine Campsite eingezeichnet, nur in unserer Karte von Dumont. In unserem Reiseführer sind die beiden Pässe als sehr lohnenswert beschrieben.

Mit Deinen Tipps und 2 Reiseführern, die wir unterwegs noch ein bisschen studieren werden und Spontanität, wird es sicher ein sehr schöner Urlaub.

Also vielen Dank nochmal und ich hoffe, ich finde die Zeit nach dem Urlaub für ein kurzes Feedback.

Viele Grüße
Petra
846 Beiträge · seit 201417. Okt. 2016 · #7
Hallo,

wir waren letztes Jahr in Isabis. Da ist zwar ein Camp - eigentlich zwei - der "Clou" an Isabis, ist jedoch der Isabis-4x4-Trail, den man dort fahren kann. Uns wurde gesagt, auch für Anfänger machbar - hm, wir würden inzwischen sagen: bedingt. Das eine Camp wäre ohne grosse 4x4 Einlagen erreichbar, das andere nicht. Nur zum Übernachten zwar schön, aber eigentlich zu schade. Das Camp wird nämlich immer nur an eine Gruppe vergeben.
Die Runde über die Pässe zu fahren ist toll - aber ich würde mir da ander Übernachtungsmöglichkeiten suchen.
Am Spreetshoogte-Pass gibt es einen Campground oder dort kann man angeblich auch wild campen.
In der "Nähe" von Isabis gibt es noch die Hakos Gästefarm (Camping?) und die Gästefarm Weissenfels mit Camping.

Dieses Jahr waren wir dann in der Gegend um Sesfontein, Purros, Palmwag und Twyvelfontein unterwegs.
Wüstenelefanten haben wir bei einem Ausflug/Game Drive in Twyfelfontein gesehen - war ein super Erlebnis. In Sesfontein soll es auch gute Touren geben, mit einer grossen Wahrscheinlichkeit, dort Elefanten zu sehen. Die Tour wird aber erst ab vier Personen angeboten oder man zahlt den Preis für vier Personen.
In Palmwag hatten wir auf dem Campground Elefantenbesuch, aber auf dem GameDrive hatten wir leider kein Glück.

Viel Spass bei der weiteren Planung

Nina
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Themenstarter14 Beiträge · seit 200717. Okt. 2016 · #8
vielen Dank Nina,

auch das ein wertvoller Tipp.

LG Petra