FlothoThemenstarter246 Beiträge · seit 201504. Okt. 2016 · #41
29.08.2015
Das erste Mal mussten wir nicht morgens die Koffer wieder packen, denn wir bleiben ja noch einen Tag. Das Frühstück war durchschnittlich. Anschließend sind wir noch kurz in unser Zimmer und dann zu dem verabredeten Treffpunkt zur Abfahrt. Nur waren da weder der Reisebus noch der Rest der Gruppe. Nach kurzem Schreck, dann etwas hin und her laufen und suchen, haben wir unsere Gruppe wieder gefunden und es konnte losgehen. Bernhard war schon früher losgefahren, um Zeit zu sparen, wir beide hatten das nicht mitbekommen und waren bloß pünktlich.
Auf dem Weg nach Kolmanskop hatten wir Ausschau nach den Garub-Wildpferden gehalten. Bei einer kurzen Einfahrt in eine Seitenstraße gab es einen Photostop.
Auf der Weiterfahrt haben wir noch sehr viele weitere Pferde gesehen, auch an der Garub-Wasserstelle.
Einige waren so dicht an der Straße, dass man sie aus dem Fahrzeug hätte streicheln können, denn sie haben sich so gar nicht an den Autos gestört, die dicht an ihnen vorbei fuhren. Ein besonders unbekümmertes Tier nannte Bernhard Blondie.
Mich erinnerte es in seiner Sorglosigkeit an Cindy. Das mag gehässig klingen, aber gleich wird man es nachvollziehen können. Auch einige Oryx und Strauße zeigten sich.
(Nein, das ist keine Photomontage, wie immer wieder gerne vermutet wird. Das Photo ist so während der Fahrt entstanden.)
FlothoThemenstarter246 Beiträge · seit 201504. Okt. 2016 · #42
In Kolmanskop haben wir eine Führung durch die Geisterstadt bekommen.
Die ältere Dame, die uns alles erklärt hat, hat uns ausdrücklich vor den hier zahlreichen Puffottern gewarnt und dazu aufgefordert immer die Türen hinter uns zu schließen, damit keine Schlangen in die Häuser hineingelangen. Auch entsprechende Beschilderungen gab es. Dies hatte Barbara ziemlich verunsichert, aber zum Glück ist uns keine über den Weg gelaufen. Glück hatte besonders Cindy, die trotz eingehender Ermahnung durch Bernhard beim Abendessen nur Flip-Flops mitgenommen hatte.
Nach der Führung – wobei man merkte, dass die Führerin ihren Vortag nach gefühlt 50 Jahren Tätigkeit in- und auswendig kannte (kein Spott, die Dame beeindruckte mit Disziplin und Präzision in ihrem Alter, sicher deutlich über 80, ungemein) – hatten wir noch etwas Zeit die verfallenen und von der Natur zum Großteil zurückeroberten Häuser zu besichtigen und zu fotografieren.
FlothoThemenstarter246 Beiträge · seit 201504. Okt. 2016 · #43
(Das Dekor ist Dank der bleihaltigen Farbe immer noch gut zu erkennen.)
(Maschine zum Trennen von Sand und Diamanten - durch Siebung)
(verfallenes und neu renoviertes Gebäude)
FlothoThemenstarter246 Beiträge · seit 201504. Okt. 2016 · #44
Anschließend ging es weiter nach Lüderitz.
Dort haben wir eine Mini-Stadtrundfahrt mit einem kleinen Fotostopp gemacht. Wir durften ein paar Stadtansichten knipsen
und merkten bei der Gelegenheit schon, dass Paul und Anja trotz ihrer mehr als 20 Sommer weniger auf dem Buckel deutlich schlechter zu Fuß waren als Barbara. Mit Ausnahme dieser wenigen Minuten erging sich der Aufenthalt aber in einem Restaurantbesuch. Es war ein anderes als das Standardrestaurant bei den Rundfahrten geplant. Dies hat Bernhard aber nicht gefunden und so sind wir doch zu dem gefahren, in das er immer geht, wenn er nach Lüderitz kommt. Während die anderen Kleinigkeiten gegessen haben, haben wir uns nur einen Milchshake bestellt. Sehr groß, sehr lecker, sehr günstig. Trotzdem hätten wir nicht mit den anderen herumsitzen, sondern besser die müßige Stunde zum Erkunden der Stadt nutzen sollen.
FlothoThemenstarter246 Beiträge · seit 201504. Okt. 2016 · #45
Unser nächstes Ziel war das Diaz-Kreuz. Auf dem Weg dorthin bekamen wir einige Flamingos zu sehen. Leider haben wir keinen Fotostopp gemacht, da Bernhard immer wieder sagte, dass wir in Walvis Bay noch viel mehr und viel besser Flamingos zu sehen bekommen.
Am Diaz-Kreuz angekommen trafen wir auf die Überreste einer Holzbrücke.
Wir mussten also ohne Brücke zum Kreuz gelangen. Das Wasser war zwar nicht tief, aber es war extrem windig, alles voller Wasserpflanzen und rutschig und trotz einigermaßen Ebbe spülten die Wellen
immer neues Wasser hinein, so dass nur Cindy und, mit etwas Verzögerung und auf einem anderen Weg, wir beide trockenen Fußes hinaufgelangten. Der Rest von uns wie auch die große Mehrzahl der anderen Besucher gaben auf. Sie verpassten nicht viel, das Kreuz war ungepflegt und sehr verkotet,
immerhin gab es aber einen deutlich schöneren Blick hinüber zu einem Felsen, auf dem unzählige Robben lebten.
FlothoThemenstarter246 Beiträge · seit 201504. Okt. 2016 · #46
Nach Rückkehr zu Lodge sind wir beide über das Gelände spaziert, wobei wir einen Albino-Oryx gesehen haben. Erst nur aus der Ferne, aber später ganz nah (er stand direkt hinter einem Zaun an dem wir entlang liefen).
Es war die Futterstelle für die hier lebenden Oryxe. Sie waren so friedlich, dass wir uns getraut haben sie ein bisschen über den Zaun hinweg zu streicheln. Kurz später bekamen wir noch zu sehen, wie sie mit ihren Hörnern etwas gerangelt haben. Bernhard bestätigte unsere Vermutung, dass sie hier wohl Albinos zu züchten versuchen.
Auf dem Rückweg haben wir etwas an einem Zaun entdeckt, das wie eine Schlange aussah. Etwas ängstlich und mit Abstand machte Florian ein Photo. Mit diesem sind wir zu Bernhard, der sagte, es sei eine gelbe Capkobra. Aber wir müssten keine Angst haben, denn diese sei tot. Ihr würde ja der Kopf fehlen. *g*
Cindy hörten wir schreien, was aber nicht an einer lebendigen Schlange, sondern am kalten Wasser lag. Sie hatte endlich ihren Vorsatz, einen der Pools zu probieren, in die Tat umgesetzt. Als sie in der Kalahari Zebra Lodge hörte, dass dort ein Oryx nicht an der Wasserstelle, sondern immer aus dem Pool trinkt, wollte sie sich auch hineinlegen und nachts warten, bis es zum Wasser kommt. Kopf an Kopf mit Oryx sozusagen. Zum Glück für das Oryx und die Gesundheit unserer Gruppe hatte sie dann aber doch zu viel Angst vor Schlangenbesuch im Dunklen gehabt (gehen die namibischen in Pools?).
Zum Abendessen gab es heute als Vorspeise einen Gemüsekuchen. Beim Hauptgang hat man wohl nicht mehr daran gedacht, dass wir drei Vegetarier sind und so musste schnell etwas „gezaubert“ werden. Dies wurden dann 3 panierte Zucchinischeiben. Aber am Buffet gab es noch genug für uns – Salat, Bohnen-Blumenkohl-Gemüse, Karotten, Süßkartoffelauflauf. Beim Nachtisch – Tiramisu – haben Barbara und Thomas verzichtet. Dennoch war das Essen, wie am Vortag, sehr lecker. Trotzdem haben wir gelernt, bei mehrtägigen Aufenthalten täglich neu hinzuweisen, so war es noch gut (2-).
Anschließend haben wir noch Katzenbesuch bekommen, als wir auf unserer kleinen Terrasse saßen.
Sie hat sogar mehrfach versucht, in unser Haus zu kommen, was wir ihr aber nicht erlaubt haben. Beim Schlafen gehen und in der Nacht hat es wieder mal geregnet. Von der Trockenheit des namibischen Spätwinters bekamen wir nicht viel mit. Bernhard meinte, das sei aber so wenig, dass es kaum messbar sei. Um Barbara zu wecken, reichte es aber.
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201104. Okt. 2016 · #47
Hallo Thomas,
Du schreibst: "wenn Du für Spannungen sorgen willst, ist das sicher eine gute Idee." Sag bloss, es gab also Spannungen? 😗 (Euer Bernhard hatte wohl eine ausgesprochene Begabung, sich das Leben einfach zu machen: Restaurant nicht gefunden 🤩 , Flamingos gibt es später auch noch zu sehen 😣 ...) Danke noch mal für den unterhaltsamen RB!
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200604. Okt. 2016 · #48
Flotho schrieb: Die ältere Dame, die uns alles erklärt hat, hat uns ausdrücklich vor den hier zahlreichen Puffottern gewarnt und dazu aufgefordert immer die Türen hinter uns zu schließen, damit keine Schlangen in die Häuser hineingelangen. Auch entsprechende Beschilderungen gab es. Dies hatte Barbara ziemlich verunsichert, aber zum Glück ist uns keine über den Weg gelaufen. Glück hatte besonders Cindy, die trotz eingehender Ermahnung durch Bernhard beim Abendessen nur Flip-Flops mitgenommen hatte.
... zu eurer Reisezeit sind ja normalerweise noch nicht so viele Schlangen unterwegs. Besonders abends dürfte es ihnen zu kalt sein. Ich laufe in Afrika eigentlich auch immer in Flip Flops oder Sandalen rum. Und das mache ich, obwohl mir insgesamt vermutlich schon so ca. 100 Schlangen begegnet sind. Fast alle gehen einem ja lieber aus dem Weg.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Flotho schrieb:Nach Rückkehr zu Lodge sind wir beide über das Gelände spaziert, wobei wir einen Albino-Oryx gesehen haben. Erst nur aus der Ferne, aber später ganz nah (er stand direkt hinter einem Zaun an dem wir entlang liefen). Es war die Futterstelle für die hier lebenden Oryxe. Sie waren so friedlich, dass wir uns getraut haben sie ein bisschen über den Zaun hinweg zu streicheln. Kurz später bekamen wir noch zu sehen, wie sie mit ihren Hörnern etwas gerangelt haben. Bernhard bestätigte unsere Vermutung, dass sie hier wohl Albinos zu züchten versuchen.
Anschließend haben wir noch Katzenbesuch bekommen, als wir auf unserer kleinen Terrasse saßen. Sie hat sogar mehrfach versucht, in unser Haus zu kommen, was wir ihr aber nicht erlaubt haben.
Hallo ihr beide, bei unserem Besuch im Desert Horse Inn im August erzählte uns die Frau eines der Besitzer (sind Brüder), daß das Oryx als Baby auf dem Farmgelände gefunden wurde. Sie nahmen an, dass es auf Grund der Farbe von der Mutter verstoßen wurde und in freien Wildbahn nicht überlebt hätte. DIe Katze hat übrigens auch auf unserem Balkon gelegen und wollte rein. Meine Eltern habe sie rein gelassen. SIe wollte aber nur eine runde durchs Zimmer drehen uns ist dann wieder raus auf den Stuhl aus der Veranda.
Viele Grüße
Sasa
P.S: Ich finde ihr habt in Lüderitz nicht wirklich etwas verpaßt, ausser vielleicht die Flamingos in großen Bucht.
FlothoThemenstarter246 Beiträge · seit 201505. Okt. 2016 · #50
KarstenB schrieb: Sag bloss, es gab also Spannungen? 😗 (Euer Bernhard hatte wohl eine ausgesprochene Begabung, sich das Leben einfach zu machen: Restaurant nicht gefunden 🤩 , Flamingos gibt es später auch noch zu sehen 😣 ...)
Hallo Karsten, Spannungen können auch in stummem Leiden ihren Ausdruck finden. Und einige litten zunehmend. Außerdem ist ja nicht gesagt, dass Cindy und Bernhard nicht noch enormes Steigerungspotential hatten, wie sich am übernächsten Tag andeuten wird. 😗 Jetzt kommt aber gleich erst einmal ein ruhigerer Tag mit der Fahrt nach Sossusvlei.
BikeAfrica schrieb: ... zu eurer Reisezeit sind ja normalerweise noch nicht so viele Schlangen unterwegs. Besonders abends dürfte es ihnen zu kalt sein. Ich laufe in Afrika eigentlich auch immer in Flip Flops oder Sandalen rum. Und das mache ich, obwohl mir insgesamt vermutlich schon so ca. 100 Schlangen begegnet sind. Fast alle gehen einem ja lieber aus dem Weg.
Du hast natürlich recht, Wolfgang. Allerdings sind die Puffottern ja gerade eine Ausnahme. Die sollen die Geisterstadt erobert haben und eine regelrechte Plage sein, daher die Warnschilder dort und die expliziten Ermahnungen der Führerin und Bernhards.
Sasa schrieb:
Hallo ihr beide, bei unserem Besuch im Desert Horse Inn im August erzählte uns die Frau eines der Besitzer (sind Brüder), daß das Oryx als Baby auf dem Farmgelände gefunden wurde. Sie nahmen an, dass es auf Grund der Farbe von der Mutter verstoßen wurde und in freien Wildbahn nicht überlebt hätte. DIe Katze hat übrigens auch auf unserem Balkon gelegen und wollte rein. Meine Eltern habe sie rein gelassen. SIe wollte aber nur eine runde durchs Zimmer drehen uns ist dann wieder raus auf den Stuhl aus der Veranda. P.S: Ich finde ihr habt in Lüderitz nicht wirklich etwas verpaßt, ausser vielleicht die Flamingos in großen Bucht.
Hallo Sasa, danke, das mit Lüderitz ist beruhigend, trotzdem wäre ein kleiner Bummel durch die Stadt oder an der Küste besser gewesen, als Bernhards Mittagspause zu begleiten. Bernhard erzählte, dass das Dessert Horse Inn früher Black faced Impalas gezüchtet hätte, weil die einigen Verkaufswert hätten und vermutete, dass die jetzt auf Albino-Oryx umgestiegen sind, weil die vielleicht mehr einbringen können. Mehr weiß ich nicht. Aber danke für deine Ergänzungen.
Viele Grüße, Thomas
FlothoThemenstarter246 Beiträge · seit 201505. Okt. 2016 · #51
30.08.2015
Nach einem durchschnittlichen Frühstück ging es weiter.
(Das beliebte "Hase und Igel" - Spiel. Dieser Kleinbus hat uns mehrfach überholt, manchmal mehrmals am Tag, aber dennoch schaffte es Bernhard immer als erster an der Lodge zu sein - gut zu "sehen" ist, was passiert wenn man überholt wird)
In Helmeringhausen, dem Ort mit 12 Einwohnern, einem Geschäft,
einer Tankstelle,
einem Museum
und einem Hotel machten wir eine Kuchenpause. „Der beste Apfelkuchen Namibias“ war wirklich bemerkenswert lecker.
FlothoThemenstarter246 Beiträge · seit 201505. Okt. 2016 · #52
Der junge Springbock dort war sehr zutraulich und neugierig,
allerdings mag er laut Bernhard nur Männer. Also hing er sich an Thomas,
was Thomas nicht ganz geheuer war. Im Nachhinein hätte man wohl doch etwas ausgelassener mit ihm spielen sollen. Er wollte in alle Taschen schauen, Barbaras und Cindys bekam er zu fassen.
Cindy reagierte leicht hysterisch, weil sie ein schlechtes Omen befürchtete, als der Springbock aus ihrem Reiseplanhefter ausgerechnet die Beschreibung des Abflugtags mit dem Rückflug herausriss. Paul und Anja bekamen allmählich Bedenken in Bezug auf ihr Nervenkostüm, zumal Cindy schon fragte, ob sie den Rückflug bei ihnen werde verbringen dürfen.
Auf der Weiterfahrt haben wir am Tsaris-Pass einen Fotostopp eingelegt.
Anschließend hat sich die Landschaft wieder deutlich verändert, da wir nun langsam die Namib erreichen.
FlothoThemenstarter246 Beiträge · seit 201505. Okt. 2016 · #53
Auf der Hammersteinlodge haben wir in einer Mittagsrast die Wildgehege besucht. Wir haben erst überlegt, ob wir die Gehege auslassen sollen, haben aber doch mitgemacht, weil weitere Katzensichtungen ja keineswegs garantiert sind.
Im ersten Gehege leben die Karakale Romeo und Julia. Wir waren erstaunt, dass wir in das Gehege durften. Nach einigem Suchen, haben wir die beiden gefunden. Leider haben sie es sich jeweils unter einem dichten Busch bequem gemacht, dass man sie nicht so gut zu sehen bekam.
Nur Cindy bekam gute Bilder, weil sie den einzig sinnvollen Photoplatz recht konsequent besetzte, ohne das zu merken.
Die alte Leopardendame Lisa im zweiten Gehege mag keinen Besuch. Bilder musste sie sich trotzdem gefallen lassen.
In das dritte Gehege sind wir dann wieder rein. Dort leben die beiden Geparden-Geschwister Oscar und Wilde. Leider waren sie von der Mittagssonne ermattet und dösten nur. Denn wenn sie zu einem kommen, ist Anfassen erlaubt. Es war dennoch schön und beunruhigend zugleich, den beiden ohne Zaun so nahe zu sein.
FlothoThemenstarter246 Beiträge · seit 201505. Okt. 2016 · #54
(E.T. - beschnittene Hörner - weniger schön)
Nach dem Wildkatzenbesuch kam uns noch eine große Herde Schafe in hohem Tempo entgegen. Wir befürchteten schon, umgerannt zu werden.
Die Photos geben das Tempo nur unzureichend wieder. Aber sie bogen scharf ab, denn ihr Ziel war ein großer, Schatten spendender Baum.
Einen Grund für diese Stampede konnten wir aber nicht erfahren.
Danach fuhren wir weiter zur Sossusvlei Lodge. Mit dieser Unterkunft haben wir Barbara etwas auf den Arm genommen, da wir bei der Reisevorbereitung gesagt haben, wir würden einmal zelten. Sie hatte große Angst davor, obwohl wir ihr schon versichert hatten, dass diese unbegründet sei. Das sah sie aber erst nach eigener Anschauung ein.
FlothoThemenstarter246 Beiträge · seit 201505. Okt. 2016 · #55
Wir haben einen ausgiebigen Spaziergang von unserem ‚Zelt‘ aus querfeldein unternommen. Dabei nahmen wir Barbara und Cindy mit und hatten viel Spaß.
Wir haben Oryx, Springböcke und eine Katze, die auf einen Baum geflüchtet ist, gesehen.
Ob es eine verwilderte Hauskatze war oder wir das Glück hatten, auf eine African Wildcat zu stoßen, wer weiß? Neben diesen Tieren gab es faszinierend gewachsene Bäume oder Überreste derselben zu bestaunen.
Außerdem den besten Sonnenuntergang unseres Aufenthalts.
Selbst Paul verließ das Zelt, stellte sein Stativ auf und versuche eine große Bilder- und Filmserie.
Das Abendessen war eines der beiden besten Essen auf unserer Rundreise. Alleine das Vorspeisenbuffet motivierte uns zu drei Runden. Wir entschieden uns für: Kartoffelkuchen, Salat, Käse, Tomaten (frisch und getrocknet) sowie gegrillte Champignons. Der Hauptgang war dann mit dem Live-Kochen ein richtiges Event. Es hat zwar etwas gedauert bis man sein Essen frisch zubereitet bekam, aber es hat sich gelohnt. Durch das Dutzend Wildsorten für Fleischesser ein Fest, für uns gab es gebratenes Gemüse mit Nudeln. Leider wurde das zusammen mit dem Zuchtfleisch gebraten und nicht sehr gut getrennt. Das Nachtischbuffet war recht reichhaltig, aber wir sind zum Glück keine Puddingvegetarier. Alles in allem ein super Essen. Fazit: durch die leichten Abzüge bei Zubereitung und Auswahl des Hauptgangs ‚nur‘ ein glattes sehr gut (1).
Wie so oft hat es nachts mal wieder geregnet. Wir haben etwas gefroren, weil wir keine Energie verschwenden und das Zelt heizen wollten.
Hallo ihr beiden, darf ich bitte auch noch mit......bitteeeeee.....ich sitz auch neben der Giraffe auf dem Dachgepäckträger!! Euer Reisebericht ist herrlich zu lesen, macht bitte ganz schnell weiter!!! 😄 😄
Ob es eine verwilderte Hauskatze war oder wir das Glück hatten, auf eine African Wildcat zu stoßen, wer weiß?
Das Weiß im Gesicht verrät die Hauskatze.
LG Logi
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200605. Okt. 2016 · #58
Logi schrieb:Ob es eine verwilderte Hauskatze war oder wir das Glück hatten, auf eine African Wildcat zu stoßen, wer weiß?
Das Weiß im Gesicht verrät die Hauskatze.
... ist wohl so. Habt ihr auch das Schwanzende gesehen? Bei einer Wild- oder Falbkatze ist die Schwanzspitze schwarz und davor drei(?) schwarze Ringe, fast so wie bei 'nem Waschbären.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Flash20101'425 Beiträge · seit 201506. Okt. 2016 · #59
Hallo Thomas, Florian und Barbara!
Ich habe jetzt erst euren Bericht lesen können und finde ihn super erfrischend. Der Titel schreckte mich persönlich nur ganz kurz ab, da ich ein Verfechter von Trend-Vegetariern/Veganern bin 😗 aber ich finde eure Eindrücke sehr interessant und teilweise witzig, ich kann mir vorstellen, wie manche da Einheimische reagieren. Diejenigen, die es ernst nehmen und aus Überzeugung kein Fleisch oder tierische Produkte verzehren, bewundere ich und finde die Einstellung super.
Auch ganz toll, dass ihr mit eurer Mutter bzw. Schwiegermutter reist und vor allem Hut ab, wie fit sie in ihrem Alter ist! Meine Großmutter wird morgen 79, aber auch vor einigen Jahren hätte sie so eine Reise nie im Leben antreten können (ganz zu Schweigen von ihrer Reiseübelkeit). Ich fahre auch jedes Jahr zusammen mit meiner Mutter und es ist immer wieder ein Abenteuer, das uns keiner mehr nehmen kann. In Okaukuejo dieses Jahr unterhielt ich mich sehr freundlich mit der Dame an der Rezeption und als meine Mam rein kam, fragte sie "Oh, only Ladies?" und unsere Antwort war "Right, it's better!" - und wir lachten alle drei 🙂
In eurem Bus ist ja bestimmt noch ein Plätzchen frei - da steige ich ab jetzt gerne per Anhalter zu 😎
Und nein, meiner Meinung nach ist kein Reisebericht überflüssig! Wie soll ich persönlich sonst die Zeit bis zum nächsten Namibiatrip überbrücken? 😄
Logi war schneller!!!!!!!!!!!! ALs wir diesen Sommer n der Lodge waren, liefen da lieder sehr viele Katzen rum, die nicht alle wirklich fit aussahen. Sie waren allesamt seh scheu. Man bemerkte sie vor allem, weil sie Nachts auf dem Schlafzimmerdach unter der oberne Zeltpalne rumliefen und dort über Tag auch schliefen. Eine Kastrationsaktion wäre dort sehr angebracht. Meine Anfrage beim Management stieß allerdings auf Unverständnis. Ich hätte mich gerne finaziell an soetwas beteiligt. DIe Frage ist,ob es dort überhaupt einen Tierarzt in der Nähe geäbe, der das dann machen könnte.
Viele Grüße und ich bin gespannt wie es weiter geht.