Drei Vegetarier auf Busrundreise

Reisebericht 230 Antworten · 31,5k Aufrufe · gestartet 30. Sept. 2016 von Flotho
8'054 Beiträge · seit 200806. Okt. 2016 · #61
Hallo ihr Beiden,

Schön zu hören dass man in der Sossuvlei Lodge immer noch so gut essen kann! 🙂

Danke für's Mitnehmen und für die tolle Bilder. 😁

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter246 Beiträge · seit 201506. Okt. 2016 · #62
ANNICK schrieb:
Danke für's Mitnehmen und für die tolle Bilder. 😁
Hallo Annick,
schön, dass Du es schaffst, dabei zu sein. Denn Du bist ja auch am Berichten und das ist ganz schön zeitaufwendig. Wir werden erst lesen können, wenn wir hiermit durch sind.
BikeAfrica schrieb:
Logi schrieb:
Das Weiß im Gesicht verrät die Hauskatze.
... ist wohl so.
Habt ihr auch das Schwanzende gesehen? Bei einer Wild- oder Falbkatze ist die Schwanzspitze schwarz und davor drei(?) schwarze Ringe, fast so wie bei 'nem Waschbären.
besten Dank für die Hinweise. Leider hatte diese Katze eine hohe Fluchtdistanz. Als sie uns aus 30-50m erblickte, ist sie wie der Blitz auf den Baum. Ich habe sie wohl am besten gesehen, aber außer dass er ziemlich dick/buschig war, konnte ich nichts erkennen.
Flash2010 schrieb:
Der Titel schreckte mich persönlich nur ganz kurz ab, da ich ein Verfechter von Trend-Vegetariern/Veganern bin 😗 aber ich finde eure Eindrücke sehr interessant und teilweise witzig, ich kann mir vorstellen, wie manche da Einheimische reagieren.
Diejenigen, die es ernst nehmen ...

In eurem Bus ist ja bestimmt noch ein Plätzchen frei - da steige ich ab jetzt gerne per Anhalter zu 😎
Hallo Laura, willkommen an Bord!
Ich glaube, wir sind schon ernst genug. 😛 Ich habe mit 11 aufgehört, Fleisch zu essen, also wie Barbara vor 24 Jahren. Und Florian seit wir zusammen sind, das sind jetzt auch schon 12 Jahre ... und zuvor lebte er mit seinem Vater als Teenager auch schon mal einige Zeit vegetarisch.
Sasa schrieb:
ALs wir diesen Sommer n der Lodge waren, liefen da lieder sehr viele Katzen rum, die nicht alle wirklich fit aussahen. Sie waren allesamt seh scheu. Man bemerkte sie vor allem, weil sie Nachts auf dem Schlafzimmerdach unter der oberne Zeltpalne rumliefen und dort über Tag auch schliefen.
Eine Kastrationsaktion wäre dort sehr angebracht. Meine Anfrage beim Management stieß allerdings auf Unverständnis. Ich hätte mich gerne finaziell an soetwas beteiligt. DIe Frage ist,ob es dort überhaupt einen Tierarzt in der Nähe geäbe, der das dann machen könnte.
Ich kenne es von den Kanaren so, dass solche Aktionen mitunter von urlaubenden deutschen Tierärzten durchgeführt werden. Allerdings bleibt man in Namibia ja nicht so lange an einem Ort wie bei einem Badeurlaub, deswegen wahrscheinlich nicht so gut möglich.

Jetzt aber zum nächsten Tag. Für uns sehr schön, aber vielleicht auch, je nach Geschmack, witzig oder gruselig.

Liebe Grüße,
Thomas
Themenstarter246 Beiträge · seit 201506. Okt. 2016 · #63
31.08.2015

Wir sind sehr früh, schon um 5 Uhr aufgestanden, da heute um 6:30 Abfahrt war. Zum Glück aber ohne Koffer packen, denn wir werden noch eine Nacht in der Sossusvlei Lodge verbringen.

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(Die Vogelexperten dürfen uns hier gerne wieder auf die Sprünge helfen)

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("Pssst, leise ihr beiden hinter mir, sonst hört sie uns noch")
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(*schnurr* ist das friedlich hier am frühen Morgen)
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("Atacke!!" - Sprach das erste Perlhuhn und stürzte sich in Richtung der armen Katze - ein Blick von uns hinter die Mauer - keiner mehr da...)

Beim Frühstück (‚voll gut‘), stellten wir schon fest, dass Bernhard nicht da war. Als wir alle an der Rezeption auf ihn gewartet haben, kam er irgendwann an mit der Aussage „Ich habe mich in der Zeit verirrt“. Mit 15 Minuten Verspätung ging es los, den Sonnenaufgang in Sossusvlei zu erleben. Es herrschte eine tolle Stimmung. Der Stau, das war auch Bernhards Plan, hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits aufgelöst.

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Obwohl wir auf diese Weise keinen wirklichen Sonnenaufgang erlebten, war die Landschaft herrlich.

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Themenstarter246 Beiträge · seit 201506. Okt. 2016 · #64
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(Düne mit Magnesitvorkommen)
Themenstarter246 Beiträge · seit 201506. Okt. 2016 · #65
Um den Touristenhorden zu entgehen, ließ uns Bernhard nicht an Düne 45 halten. Am Parkplatz hieß es stattdessen in einen Geländewagen umzusteigen.

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Von der Fahrt zur Sossusvlei-Düne hatten wir alle was. Bernhard amüsierte sich über die liegengebliebenen Touris, Cindy kreische immer wieder vor Vergnügen „it get’s a little bit bumpy“,

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der Fahrer amüsierte sich über Cindy, während Anja mehr genervt wirkte, Thomas stieß sich trotz Anschnallgurt den Kopf an.

Thomas und Cindy kletterten voraus, Florian hinterher. Barbara kletterte zusammen mit Paul und Anja, die aber, obwohl sie ohne weiteres ihre Kinder hätten sein können, irgendwann aufgeben mussten, während Barbara mit Thomas Hilfe den restlichen Aufstieg schaffte.

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Bernhard hatte sich zurück zum Bus fahren lassen und uns eine Stunde Zeit gegeben. Zu wenig, als dass Thomas noch weitere Touren hätte unternehmen können. Schade. Die Aussicht genossen wir dennoch.

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8'684 Beiträge · seit 201006. Okt. 2016 · #66
Flotho schrieb:
(Die Vogelexperten dürfen uns hier gerne wieder auf die Sprünge helfen)
Ohne mich als Expertin bezeichnen zu wollen - das oben ist ein männlicher Dusky Sunbird (Rußnektarvogel) und drunter ist der gleiche oder vielleicht sogar der selbe 😎

Wie Ihr seht bin ich immer noch dabei und fühle mich - mit leichten Abweichungen - ins Jahr 2011 zurück versetzt 🤪 Und ein bisschen bin ich getröstet - wir waren letztes Jahr ca. 10 Tage vor euch im Sossusvlei - und da sah es wettertechnisch ähnlich aus.... 🤢

Übrigens, in diesem Fall wiederhole ich mich gerne - sehr schöne Fotos!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2016
Themenstarter246 Beiträge · seit 201506. Okt. 2016 · #67
Anja war wohl ganz froh, denn sie hatte eine Sonnenallergie, die ihr zunehmend zu schaffen machte.
Leider wollte Peter um spätestens 14:30 wieder in der Lodge sein und es stand noch Sesriem auf dem Programm. Also schnell wieder raus aus dem Park. Paul war inzwischen stärker erkältet und versuchte nicht weiter, sich mit Bernhard deswegen anzulegen. Dünen waren aber ohnehin nichts für die beiden.

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(Kontrast: kleine Menschen auf großer Düne)

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(Toter Wald - Wenn die Dünen wandern, können die Bäume leider nicht folgen)


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(das ist kein Wasser, sondern eine Spiegelung, hervorgerufen durch unterschiedlich warme Luftschichten)

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(Feenkreise)
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2016
Themenstarter246 Beiträge · seit 201506. Okt. 2016 · #68
Nachdem wir die Rückfahrt durch den tiefen Sand gut hinter uns gebracht und das Fahrzeug für große Tourigruppen mit Grausen gemustert hatten,

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ging es weiter zum Sesriem-Canyon. Von oben sah er etwas unspektakulär aus,

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aber nachdem wir nach unten in den Canyon gestiegen waren,

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bot sich uns ein toller Blick und wir haben wieder viele Fotos gemacht.

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Themenstarter246 Beiträge · seit 201506. Okt. 2016 · #69
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(Ein kleiner Größenvergleich)

Thomas erfuhr auf dem Weg zum See, dass enge Felspassagen schlecht für seine Nerven sind.

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Wir hatten nur Zeit zur Erkundung in einer Richtung, aber auch da gaben Anja und Paul schnell auf. Barbara kam bis zur letzten Kletterpartie mit, von der wir ihr dann auch abrieten. Viel verpasst hat sie mit dem Tümpel nicht.

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Bernhard erreichte sein tägliches Ziel, die Lodgebar möglichst früh zu erreichen, auch heute. In der Gruppe wurde über den Zusammenhang von Bauchumfang und Bierkonsum gewitzelt.

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Wir wollten, da es noch später Mittag war, einen größeren Wüstenspaziergang machen, der aber nach ein paar Schritten ausfiel, da Florian ziemlich übel wurde. Schade, nach Auskunft anderer Touris wäre das Gelände weiter weg noch sehr reizvoll gewesen.

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Themenstarter246 Beiträge · seit 201506. Okt. 2016 · #70
Dafür hatte Cindy beim Abendessen noch ein großes Erfolgserlebnis zu feiern, wenn auch nur für einen kurzen Moment. Sie hatte am Anfang der Reise Bernhard sehr eindringlich gefragt, ob auch jede Lodge WLAN habe. Das war sehr wichtig. Beim Essen sah man, warum. Bei ausnahmslos jedem Abendessen hatte sie ihr Smartphone neben sich liegen und im Gebrauch, so dass sie sich teilweise nur sehr sporadisch an den Gesprächen beteiligte. Sie war zu sehr mit tinder oder einem Äquivalent beschäftigt. Das ist eine Dating-App, bei der man auf recht oberflächliche Weise sehr viele potentielle Partner vorgeschlagen bekommt. Auf ein Profilbild hin kann man zu einer Seite hin wischen, um Interesse zu signalisieren oder abzulehnen. Wenn beide Interesse bezeugen, hat man ein Match (ich hoffe, die Erläuterung stimmt so einigermaßen). Sie war also bei jedem Essen damit beschäftigt, dutzende und hunderte Männer wegzuwischen. Die anderen waren sehr genervt. Bernhard kapierte nicht, was sie da tat und als wir es ihm erklärten … ein Bild für die Götter. Das Problem, das sie nun schon spätestens seit der Kalahari umtrieb, war, dass ihr Smartphone sie noch immer in Deutschland lokalisierte und sie nur Männer aus der Heimat vorgeschlagen bekam, mit denen sie hier nichts anfangen konnte. Nun aber endlich hatte das Smartphone umgestellt. Tinder-Namibia – ein kurzer Triumph! Denn, oh Schreck, die namibischen Männer sind ja alle schwarz, und das ging gar nicht. Wir mussten ihr etwas Trost aussprechen.

Das Essen übertraf noch einmal den Vortag. Wieder langten wir drei Mal bei der Vorspeise zu: rosa Ingwer, Tomaten-Avocado-Salat, Tomaten, Karottensalat, Tomate-Aubergine-Gratin, Gemüsesuppe.
Der Hauptgang bot uns mit frisch gebratenem Gemüse mit Nudeln keine Abwechslung. Der Nachtisch war dieses Mal sogar für uns unwiderstehlich: Apfelkuchen, Schoko-Beeren-Mousse/Creme, eine Art Schokocrossies. Florian nahm noch ein zweites Mal, während Thomas noch mal auf die Vorspeise zurückkam. Fazit: Hauptgang? Fuck off! (Note 1+)

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(Die einzigen gelungenen Sternen-Photos. Da ich kein Stativ dabei hatte und es in diesem Urlaub auch meine ersten Versuche waren, kann ich ganz zufrieden sein.)

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1'567 Beiträge · seit 201506. Okt. 2016 · #71
Hallo Thomas,
herzlichen Dank nochmal für euren tollen Bericht und die schönen Fotos!

Ich kann mir die "Männer-wegwischende-Cindy" lebhaft vorstellen... 🤩 Herrlich... 🤪

Das Abendessen in der Sossusvlei Lodge durften wir im Juli ja auch genießen. Sehr spannend, dort die Menschen zu beobachten (in Namibia hat man ja sonst nicht soooo viele Gelegenheiten so viele verschiedene Menschen beim Essen zu erleben)... Es ist ja doch recht dunkel am Tisch. Am beeindruckendsten fand ich eine Dame, die mit Stirnlampe das Abendessen zu sich nahm... 😄

Liebe Grüße

Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
7'296 Beiträge · seit 200606. Okt. 2016 · #72
binca75 schrieb:Am beeindruckendsten fand ich eine Dame, die mit Stirnlampe das Abendessen zu sich nahm... 😄

... ich finde es immer wieder klasse, wenn die Teilnehmer von Overlandertouren mit Stirnlampen ums Lagerfeuer sitzen oder in Gruppen zur Toilette maschieren und beim miteinander Quatschen ihre Gegenüber mit ihren mobilen Flutlichtgeräten in tiefdunkler Nacht mitten ins Gesicht leuchten.
Stirnleuchten können durchaus sinnvoll sein, aber man kann sie auch mal wie eine Taschenlampe in die Hand nehmen und den Weg ausleuchten, anstatt alle Leute rundum zu blenden.

@Florian und Thomas
Euer Bericht gefällt mir sehr gut und führt mir außerdem wieder vor Augen, warum ich Gruppenreisen nicht mag (ich habe auch mal eine gemacht, kenne es also auch aus praktischer Erfahrung). "Paul und Anja" scheinen mir Teilnehmer zu sein, auf deren Gegenwart ich verzichten könnte. Eure "Cindy" ist halt ein bisschen verpeilt und naiv, scheint mir aber erträglich. Man sieht aber selbst bei der kleinen Gruppe, wie schwierig es für einen Reiseleiter ist, alle Interessen unter einen Hut zu bringen.

Ich habe vor Jahren mal 'ne Anfrage bekommen, ob ich nicht als Reiseleiter für Radreisen arbeiten wolle. Ich habe kurz überlegt und dann dankend abgelehnt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'425 Beiträge · seit 201507. Okt. 2016 · #73
Lieber Thomas,

das sollte keinesfalls so gemeint sein, dass du das Gefühl bekommst dich rechtfertigen zu müssen! Habe diesen anfänglichen Gedanken direkt nach den ersten Sätzen schon wieder verworfen gehabt 😁

Tinder in Namibia, ich musste lachen und kann es mir bildlich vorstellen 😄 Würde mich auch tierisch nerven, wenn im Urlaub dauernd jemand am Handy hängt. Ich fand es sehr entspannend, die 6 Tage Etosha einfach mal vollkommen abgeschottet zu sein von allem.

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
7'296 Beiträge · seit 200607. Okt. 2016 · #74
Flash2010 schrieb:
Tinder in Namibia, ich musste lachen und kann es mir bildlich vorstellen 😄 Würde mich auch tierisch nerven, wenn im Urlaub dauernd jemand am Handy hängt. Ich fand es sehr entspannend, die 6 Tage Etosha einfach mal vollkommen abgeschottet zu sein von allem.

... ich bin immer 4-6 Wochen komplett ohne Netz und Telefon (habe ich nicht einmal dabei). Ich finde das auch sehr entspannend, aber das kann kaum noch jemand. Man muss ja schnell über Twitter o.ä. mitteilen, wie abgeschieden man von der Außenwelt ist. 😉

Mit freundlichem Grinsen
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'060 Beiträge · seit 201307. Okt. 2016 · #75
Auch von mir herzlichen Dank für den Bericht. Wir haben Namibia zweimal mit Gruppe bereist, jedes Mal selbst organisiert. Die erste Gruppe war ein Chor, der vom Vorstand + Chorleiter gut im Griff gehalten war - eine optimale Reise mit angenehmen Mitreisenden. Als wir die zweite Reise organisierten, sagte eine Dame ab mit der Begründung: "So toll kann es nicht noch einmal werden." Damals habe ich den Kopf darüber geschüttelt, nach der Reise musste ich ihr recht geben - es war mehr als hummeldumm, ich hätte daraus drei Bücher machen können! Das hat uns aber zum Glück dazu gebracht, anschließend nur noch allein unterwegs zu sein.

Natürlich ist man als Ersttäter oft ein wenig naiv, voreingenommen, nicht über alles informiert, worüber manche alte Hasen nur den Kopf schütteln können, aber etwas Toleranz und Mund-Halten sollte man schon im Gepäck haben.

Was Handys etc. betrifft, kann ich nur im hiesigen Dialekt sagen: "Es gibt söchterne und söchterne" (solche und solche). Wir haben im Dolomite Camp/Etosha beim Essen einen jungen Mann beobachtet, der weder für Frau und Kind noch fürs Essen Zeit hatte, denn er musste den Laptop und drei Handys bedienen. 😠

Eine ähnlich very very very VIP 😉 erlebten wir heuer im Campingurlaub in Europa: großer Bildschirm außen am Wohnwagen, Laptop am Campingtisch und gleichzeitig Handy ,
Wer's braucht! Wir sind "söchterne", 😄 haben im Urlaub nie TV oder Laptop dabei, und das Handy dient ausnahmslos nur als Notfallgerät.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Themenstarter246 Beiträge · seit 201507. Okt. 2016 · #76
Champagner schrieb:
Ohne mich als Expertin bezeichnen zu wollen - das oben ist ein männlicher Dusky Sunbird (Rußnektarvogel) und drunter ist der gleiche oder vielleicht sogar der selbe 😎
Vielen Dank. Wahrscheinlich ist es nicht derselbe, da die Photos nicht chronologisch entstanden, sondern vor und nach dem Perlhühnerangriff auf die Katze. Da wir aber auch von der gleichen Art ausgingen, haben wir sie zusammen eingestellt.
binca75 schrieb:Hallo Thomas,
Es ist ja doch recht dunkel am Tisch. Am beeindruckendsten fand ich eine Dame, die mit Stirnlampe das Abendessen zu sich nahm... 😄
Hallo Bianca, wir haben für den Weg zum Essen auch die Stirnlampen genutzt, diese dann aber natürlich ausgzogen. 😕
BikeAfrica schrieb:
Euer Bericht gefällt mir sehr gut und führt mir außerdem wieder vor Augen, warum ich Gruppenreisen nicht mag. "Paul und Anja" scheinen mir Teilnehmer zu sein, auf deren Gegenwart ich verzichten könnte. Eure "Cindy" ist halt ein bisschen verpeilt und naiv, scheint mir aber erträglich. Man sieht aber selbst bei der kleinen Gruppe, wie schwierig es für einen Reiseleiter ist, alle Interessen unter einen Hut zu bringen.
Zum Thema Gruppenreise allgemein werde ich im Fazit Stellung beziehen. Die Sache mit den Interessen ist wohl richtig, Wolfgang. Bernhard hat teilweise Dinge erzählt ...
Wir sind durchaus froh, dass Cindy dabei war. Sie war uns altersmäßig eben doch sehr viel näher, auch war es sehr unterhaltsam, sie zu beobachten, und sie war leicht zu begeistern und zu motivieren. Paul und Anja kamen damit einfach weniger klar. Zwei Justizangestellte mittleren Alters aus einer konservativen Provinz haben eben ein anderes Lebensgefühl als eine Großstädterin Anfang 20. Dazu waren sie viel weniger fit als die anderen und eingeschränkt; Anja als unsportliche Raucherin, die bei Sonnenschein sich in Handschuhe und weitere Kleidung einpacken musste, Paul mit seiner Dauererkältung und kaputten Gelenken hatten ein höheres Ruhebedürnis, aber sie bemühten sich nach Kräften, niemandem im Weg zu sein, waren immer zurückhaltend-höflich und Paul übernahm die undankbare Aufgabe, unsere Interessen gegenüber dem Reiseleiter durchzusetzen.
Ich kann schon verstehen, dass sie genervt waren. Der Dauerhandygebrauch beim Essen ist einfach extrem unhöflich, zumal Bernhard mit Argusausaugen darüber wachte, dass wir immer gemeinsam an einem Tisch saßen. Er kündigte an, dass er jeden, der sich nicht daran hält, ordentlich zusammenzustauchen würde und dass er das in der Vergangenheit auch immer so gemacht habe. Eine Möglichkeit, das wenigstens etwas zu entzerren gab es also überhaupt nicht.
Und Bernhard war ein begnadeter Zusammenstaucher und zelebrierte das mit Genuss, wie sich noch verschiedenlich zeigte ...
Flash2010 schrieb:Lieber Thomas,
das sollte keinesfalls so gemeint sein, dass du das Gefühl bekommst dich rechtfertigen zu müssen! Habe diesen anfänglichen Gedanken direkt nach den ersten Sätzen schon wieder verworfen gehabt 😁
Ich fand es sehr entspannend, die 6 Tage Etosha einfach mal vollkommen abgeschottet zu sein von allem.
Liebe Laura, das wurde auch nicht so aufgefasst. Trotzdem danke 🙂
Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube, Okaukuejo hatte auch WLAN?
Berg-Eule schrieb:Wir haben im Dolomite Camp/Etosha beim Essen einen jungen Mann beobachtet, der weder für Frau und Kind noch fürs Essen Zeit hatte, denn er musste den Laptop und drei Handys bedienen. 😠
Hallo Gabriele, danke für diese und die anderen Impressionen. 🤩

Jetzt aber zu einem kürzeren und ruhigeren Tag.
Liebe Grüße,
Thomas
Themenstarter246 Beiträge · seit 201507. Okt. 2016 · #77
01.09.2015

Wir sind etwas früher zum Frühstück, da Florians Magen immer noch rebelliert und er einen Tee haben wollte. Das Frühstück war genauso gut wie am Tag davor. Noch weniger als Florian profitierte Cindy vom Frühstück, denn ihr viel auf, dass sie zuzunehmen begann. Das wird zwar auch daran gelegen haben, dass sie immer wieder zwischendurch etwas knabberte, aber wie dem auch sei. Nun also eine Nulldiät und Verzicht auf ihr geliebtes Joghurt-, Obst- und Körnerfrühstück.

Vor dem Verlassen unseres Zelts sehen wir am Horizont noch eine Herde Oryx in langgezogener Reihe vorbeiziehen, mit Abstand die größte unserer Reise.

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Die Fahrt nach Swakopmund war recht schön mit Gaub-Pass und Kuiseb-Pass.

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Themenstarter246 Beiträge · seit 201507. Okt. 2016 · #78
Halt haben wir in Solitaire gemacht.

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Themenstarter246 Beiträge · seit 201507. Okt. 2016 · #79
Das (zur Zeit) 92 Seelen-Örtchen

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lernten wir nur von seiner Tankstelle

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mit Bäckerei und zahllosen Spatzen kennen.

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Der so berühmte Apfelkuchen erschien uns sehr verbrannt und so haben wir darauf verzichtet. Cindys gute Vorsätze waren hingegen nach 2 Stunden(?) verraucht, denn sie kaufte eine große Tüte Biltong und begann zu mampfen. Das war natürlich gesünder und kalorienärmer als das ausgelassene Frühstück. Auch die anderen Fleischesser goutierten das Angebot, sich zu bedienen, nicht wirklich. Das Spiel sollte sich in den nächsten Tagen wiederholen, es gab also keinen Lerneffekt.

Mitten in der Wüste legte Bernhard fast eine Vollbremsung hin und fuhr ein Stück zurück. Erst als er ausstieg verstanden wir, was er wollte. Bernhard las ein über die Straße laufendes Wüstenchamäleon auf, um es vor dem Straßenverkehr zu retten. Erst fühlte es sich etwas bedroht und fauchte ihn an, wodurch man das knallgelbe Maul sehr gut sehen konnte. Leider streikte der Auslöser in diesem Moment. Danach schien es aber ganz glücklich über die Hilfe gewesen zu sein.

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Leider hatte es ein verletztes Bein (siehe hier),
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Bernhard meinte aber, es würde damit ganz gut zurechtkommen.
Themenstarter246 Beiträge · seit 201507. Okt. 2016 · #80
Bevor wir nach Swakopmund fuhren, machten wir einen Abstecher zu den Welwitschie.

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Anja und Paul hielten die Steinkreise

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zunächst für nicht beachtenswerte Deko, die es zu überwinden galt, ließen sich dann aber bereitwillig von Bernhard zurückhalten und die Steine als Schutzgrenze erklären.

In Swakopmund angekommen sind wir noch eine kleine Runde durch die Innenstadt gefahren, um uns ein bisschen orientieren zu können. Anschließend ging es zum Check-in ins Hansa Hotel.

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Der Plüsch dort wird bekanntlich nicht von allen geschätzt und ist auch nicht so unser Stil, dennoch war es eine willkommene, leicht antiquierte Abwechslung. Leider wurde es 2016 zugunsten des Neubaus aus dem Programm genommen.