Reisebericht

Drei Vegetarier auf Busrundreise

von Flotho · begonnen 30. Sept. 2016 · 133 Teile

Teil 130. Sept. 2016
Hallo zusammen,

nachdem wir vor gut einem Jahr in Vorbereitung auf unsere erste Fernreise dieses Forum entdeckt und viele wertvolle Hinweise gelesen haben, wollen wir uns dafür in Form eines Reiseberichts bedanken. Nun gibt es hier mehr als genug Reiseberichte, so dass der Hinweis auf besonders tolle Bilder der ewig gleichen Motive wahrscheinlich nicht zieht und der Bericht vielleicht nicht zu Unrecht als überflüssig betrachtet wird. Berichte von Busrundreisen sind hier allerdings nicht ganz so zahlreich und als besonderen Mehrwert wollen wir ausführlich über unsere Erfahrungen als Vegetarier in den Unterkünften des Fleischlands Namibia berichten. Mögen sie den einen oder anderen Veggie im Hinblick auf einen möglichen Namibiaurlaub beruhigen. Wir hatten tatsächlich leichte Bedenken im Vorhinein und bei der Buchung entsprechend nachdrücklich und auf Ratschläge hin auch mehrfach darauf hingewiesen. Meiers versprach, sich darum zu kümmern und tatsächlich war unser Reiseleiter, vorab informiert worden; sein Umgang damit bestand darin, beim jeweiligen check-in Bescheid zu geben. Wir hätten uns daher jeglichen Buchungshinweis etc. sparen können, konnten vielmehr den spontanen Umgang vor Ort mit drei Ovolactovegetariern vor Ort beobachten. Das Erstaunen in mancher Lodge, dass wir nicht für bestimmte Fleischsorten Ausnahmen machten, war recht witzig. Im Ergebnis waren wir nichtsdestoweniger mit einer Ausnahme sehr positiv von den Mahlzeiten überrascht.

Zunächst aber unsere Route und Unterkünfte.

1. Tag Windhoek – Hilton Windhoek (Stadtbesichtigung; Essen in Joe’s Beerhouse)
2. Tag Kalahari – Intu Africa Zebra Kalahari Lodge (Rehoboth; Game Drive)
3. Tag Fish River – Fish River Lodge (Köcherbaumwald; Spaziergang am Canyon-Rand)
4. Tag Klein Aus Vista – Desert Horse Inn (2Ü) („Game Drive“ am Canyonrand; Wanderung im Naturschutzpark)
5. Tag Ausflug von Klein Aus (Garub; Kolmanskuppe; Lüderitz; Diaz-Kreuz)
6. Tag Sossusvlei – Sossusvlei Lodge (2Ü) (Helmeringhausen; Hammersteinlodge; Wanderung von der Sossuslvei Lodge)
7. Tag Sossusvlei (Sossusvlei; Sesriem Canyon)
8. Tag Swakopmund – Hansa Hotel (2Ü) (Solitaire; Welwitschia; Swakopmund-Museum)
9. Tag In und um Swakopmund (Katamaranfahrt Walvis Bay; Aquarium Swakopmund; Stadtspaziergang; Essen im Brauhaus)
10. Tag Vingerklippe – Vingerklipp-Lodge (Skelettküste; Uis; 2 Wanderungen auf dem Gebiet der Lodge)
11. Tag Grootberg – Grootberg Lodge (2Ü) (Khorixas; Twyfelfontein; Orgelpfeifen; Verbrannter Berg; Damara Living Museum)
12. Tag Trekking um Grootberg (Wüstenelefanten)
13. Tag Etosha – Okaukuejo (Oppi-Koppi Lodge; Himbadorf; Outjo)
14. Tag Etosha – Mokuti Etosha Lodge (Fahrt durch den Etosha)
15. Tag Erindi – Old Traders (Tsumeb; Otjiwarongo; Game Drive Erindi)
16. Tag Windhoek – Gocheganas (4 Ü: 4=3) (Okahandjia; Ablieferung im Safari Hotel; private Fahrt nach Gocheganas)
17. Tag Gocheganas (Wanderung; Wellness/Sauna; Game Drive)
18. Tag Gocheganas (Mountainbike; Sauna)
19. Tag Gocheganas (Geführte Wanderung; Sauna)
20. Tag Gocheganas (Wellness/Sauna; Rückflug)

Bevor es losgeht, sind noch die beteiligten Protagonisten vorzustellen, bestehend aus uns (Thomas 34/m; Florian 35/m mit unserer Mutter/Schwiegermutter Barbara 75/w), drei Mitreisenden (ein Ehepaar Anfang/Mitte 50, eine 24jährige Alleinreisende) und dem ca. 70jährigen Driverguide. Obwohl die Reise für 10-19 Touristen ausgeschrieben war, hatten wir das Glück, dass sie auch mit nur 6 Buchungen durchgeführt wurde. Nichtsdestoweniger gab es hinreichend hummeldummige Erlebnisse: ein Grund für uns, im Folgenden mit falsche Namen zu operieren, um das eine oder andere ausplaudern zu können. Sprechen wir also von dem Ehepaar Paul und Anja, Cinderella (Cindy) und unserem Reiseleiter Bernhard.
Teil 230. Sept. 2016
24.08.2015

Nachdem ich von Air Namibia am Telefon die Auskunft bekommen habe, dass man genau 24 Stunden vor Abflug den Web-Check-In machen kann, habe ich am 23.8. um 20:30 im Reisefieber den PC eingeschaltet und war ziemlich erstaunt, dass schon fast das ganze Flugzeug belegt war. Der erste Gedanke war, dass die anderen aber schnell gewesen sein müssen, oder es doch noch einen anderen Weg gab zu reservieren. Dann kam die Erkenntnis, nicht 24 Stunden vorher, sondern am Tag vor dem Abflug kann man reservieren. Okay, ist für den Rückflug notiert.

Nach einigen Problemen mit der Anreise zum Flughafen wegen der Gleisbauarbeiten und Zugausfällen in Frankfurt hatten wir und bis zur Handgepäckskontrolle vorgearbeitet und dachten auch diese schon mit Prädikat bestanden zu haben, als mir bei Einpacken meine Spiegelreflexkamera wieder abgenommen wurde. Die Security bestand darauf, diese testen zu müssen. Meine restlichen Sachen zusammenpackend schaute ich ihn verwirrt an und frage, was für einen Test er machen müsse. Aber mehr als dass es ein Stichprobentest sei sagte sie mir nicht. Ich folgte und musste meine Kameratasche öffnen. Rausnehmen solle ich sie nicht. Ich war immer noch verwirrt, was sich auch nicht änderte als sie mit einem Papiersteifen über die Kamera und in allen möglichen Winkeln der Tasche strich. Der Streifen kam kurz in eine Maschine worauf ich ein paar Sekunden später die Auskunft erhielt, es sei alles in Ordnung. Auf weiteres Nachfragen bekam ich endlich die Antwort: Es war ein Test auf Sprengstoff.

Auch wenn wir uns warm angezogen hatten, für die Kälte im Flugzeug war es zu wenig. Es war echt verdammt kalt. Notiz für den Rückflug: Dicke Jacke anziehen. Nach dem Start kam die ernüchternde Erkenntnis, dass das Flugzeug zum Hörbuch hören am Fenster in Reihe 28 viel zu laut ist. Leider taugte die Filmauswahl auch nicht viel und so musste es also irgendwie funktionieren zu schlafen. Erst mal gab es aber noch was zu essen. Da wir vegetarisches Essen bestellt hatten, bekamen wir dies als erste, bevor das andere Essen verteilt wurde. Die Gnocchi in Tomatensoße waren für Flugzeugessen erstaunlich lecker und gar nicht matschig. Der Salat war etwas erschreckend. Ohne Dressing, okay, das stört nicht. Aber die grüne Chili, die darauf lag, war schon sehr scharf, zumindest so pur und als Ganzes im Salat (bei uns auf dem Balkon wachsen mehrere Chilipflanzen mit bis zu 500.000 Scoville – also wir mögen es eigentlich scharf).

Das mit dem Schlaf war nicht einfach, denn es war doch deutlich unbequemer als erwartet. Dann kamen auch noch teils sehr heftige Turbulenzen dazu. Bereits die Schweiz musste wegen Sturmwarnung umflogen werden und ab Kamerun flogen wir über teilweise heftiges Gewitter. Bilanz: Barbara hatte das Unterhaltungsprogramm ausgereizt, Florian immerhin etwas, wenn auch nicht ausreichend geschlafen und Thomas einen kräftezehrenden unruhigen Halbschlaf unternommen. Immerhin hatten wird das Drama um die uns zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Cindy nicht mitbekommen. Diese litt nämlich unter extremer Flugangst und heulte schon beim Besteigen des Flugzeugs Rotz und Wasser. Bei den Turbulenzen erreichte ihrer Auskunft nach ihre Todesangst ein solches Niveau, dass sich die anderen Passagiere in der näheren Umgebung allesamt wegsetzten.

Die Landung hat uns sehr überrascht. Huch, das ist ja schon die Landebahn und schon haben wir aufgesetzt. Das ganze ohne irgendwelche Probleme wie Druck auf den Ohren. Ob das wohl an der Höhe liegt?

DSC03815.JPG
Teil 301. Okt. 2016
25.08.2015

Windhoek

Das Flugzeug parkte auf dem Flugfeld direkt vor dem Terminal. Wir stiegen aus und es stand dort viel Personal, um den Weg zu markieren. Ich weiß nicht mehr ob mich dieser Anblick oder die regenasse Landebahn mehr verwirrten. Es soll doch um diese Zeit hier nicht regnen. Für die Höhe, auf der Windhoek liegt, war es wider Erwarten ziemlich schlechte Luft. Es roch brandig und etwas muffig. Grund dafür waren ausufernde Buschbrände, deren Auswirkungen uns die ersten Tage verfolgen sollten (siehe dazu auch den Reisebericht 80. Geburtstag auf der Pad, der fast zeitglich ähnliche Orte behandelt).

An der Passkontrolle wurde Barbara und noch eine andere ältere Frau von der Angestellten aus der Schlange rausgeholt und die beiden durften direkt bis vorne hin gehen. Natürlich musste sie dann hinter der Kontrolle auf uns warten und stand nun allein herum. T.i.A.? Später auf unserer Reise ist uns auch aufgefallen, dass es in den Städten keine Behindertenparkplätze gibt, dafür aber speziell für ältere Menschen reservierte. Bevor wir den Ankunftsbereich verlassen konnten wurden noch mal Koffer und auch Handgepäck durchleuchtet. Erneut wurde Barbara bevorzugt, denn sie durfte mit ihrem Koffer an den Kontrollen vorbei.

In der Empfangshalle wartete auch gleich Bernhard auf uns. Schnell noch zum ATM. Die zwei Personen vor mir sind ohne Geld wieder weg gegangen. Ich hatte schon keine große Hoffnung mehr. Wenn ich mich nicht im Forum über die Benutzung der ATM gelesen hätte, wäre ich mit den Auswahlmöglichkeiten überfordert gewesen. Aber so hat es funktioniert und der Automat spuckte Geld aus.

Bernhard holte den Bus

DSC03834.JPG


und wir machten uns auf den Weg nach Windhoek. Kurz vor Windhoek lag ein LKW umgekippt auf der Straße, der dort auch schon eine Weile liegen musste. Trotz der frühen Stunde, es war noch immer nicht 8:00, begannen wir programmgemäß die Stadtrundfahrt. Dabei haben wir als erstes die Christuskirche,

DSC03822.JPG


DSC03838.JPG


DSC03841.JPG


DSC03886.JPG


den Tintenpalast,

DSC03831.JPG


den Bahnhof

DSC03844.JPG


DSC03846.JPG


und ein wenig die Innenstadt (letzteres ohne aus dem Bus auszusteigen) angeschaut. Wir haben im Craft Café eine Pause gemacht wo einige etwas gegessen oder getrunken haben. Anschließend stand ein hinreichend kurzer Besuch einer Diamantenfirma auf dem Programm.
Teil 401. Okt. 2016
Glücklicherweise ließ das Hilton

DSC03849.JPG


DSC03850.JPG


DSC03851.JPG


DSC03852.JPG


DSC03874.JPG


IMG_0273.JPG


DSC03858.JPG


ein sehr frühes Einchecken zu, so dass wir den Mittag und Nachmittag zur eigenen Erkundung der Stadt ohne Gepäck zur Verfügung hatten. Auffällig waren die unzähligen Einkaufszentren, sowie Klamotten- und Schuhgeschäfte.

DSC03864.JPG


DSC03832.JPG


DSC03833.JPG


DSC03842.JPG
Teil 501. Okt. 2016
Im Zoopark sahen wir zum ersten Mal deutlich und aus der Nähe sehr interessante Bäume. Die Arten und Formen der Bäume in Namibia haben uns im Laufe der Reise noch oft ziemlich beeindruckt.

DSC03869-2.JPG


Das Unabhängigkeitsmuseum wirkte auf uns so abschreckend, dass wir keine Lust hatten, es zu besichtigen. Der real existierende Sozialismus Nordkoreas lässt grüßen.

DSC03870-2.JPG


Der Weg zurück zum Hotel gestaltete sich etwas schwierig, da an einer großen Kreuzung einer vierspurigen Straße die Ampel es nicht für nötig hielt die Fußgängerampeln in kreuzender Richtung auf grün zu schalten. Die Einheimischen störte so etwas weniger, denn die liefen einfach meist drauf los und verließen sich darauf, dass die Autos halten werden. Wir trauten uns das nicht und liefen nach 20 min. vergeblichem Warten auf Ampelschaltung oder Verkehrslücke einen Umweg und mussten auf den geplanten Besuch des Supreme Court-Geländes verzichten.

DSC03855.JPG


Stattdessen wurden wir von einem angeblichen Musiklehrer angebettelt, der vorgab, in Dresden studiert zu haben und Geld für Aufführungen seiner Schüler zu sammeln. Da wir von Bernhard genau auf diese Masche vorbereitet waren, sagten wir zu, beim Besuch der angeblich stattfindenden abendlichen Aufführung kräftig zu spenden. Offenbar mischt da auch ein ehemaliger Reiseleiter mit, der, so Bernhard, den Beruf aufgegeben hat, weil sich mit dieser Masche ein mehrfaches an Geld und auch noch ohne Arbeit erwirtschaften lässt.

Das Abendessen war in Joe’s Beerhouse vorgesehen, wobei uns Bernhard ein Budget vorgab. Verputzen konnten wir das nicht alles. Auf weitere Beschreibungen verzichten wir als hinreichend bekannt. Es gibt einfach unheimlich viel zu sehen und zu fotografieren:

DSC03875-2.JPG


DSC03877.JPG


DSC03878.JPG


DSC03880.JPG


DSC03881.JPG


Das Essen war lecker. Wir bestellten uns eine Butternut-Suppe, Cannelloni mit Spinat und Feta. Zum Nachtisch gab es ein Kaktusfeigenparfait bzw. einen Malva-Pudding mit Aprikosensoße und Vanilleeis.
Teil 601. Okt. 2016
26.08.2015

Nach einem leckeren Frühstück im Hilton, das bei eigentlich reicher Auswahl leider arg fleischlastig schien, ging es früh los.

Auf dem Weg durch Windhoek fiel auf, dass an sehr vielen Kreuzungen Polizisten mit Maschinengewehren standen. Grund war ein Heldengedenktag, zu dessen Anlass der u.a. der Präsident von Sambia auf Staatsbesuch am Heldendenkmal war. Man befürchte Anschläge im Ausland. Am Heldendenkmal

DSC03892.JPG


gibt es eine Grabanlage mit Platz für 100 Gräber. Jedes Jahr wird ein nationaler Held ausgewählt, exhumiert und in eines der Gräber umgebettet, wobei Proporz im Sinne der nationalen Versöhnungspolitik wichtig sei. Wir hatten einigermaßen Glück, denn direkt hinter unserem Wagen wurden die Straßen komplett gesperrt.

DSC03899.JPG


Unseren ersten Stopp machten wir in Rehoboth.

DSC03906.JPG


DSC03909.JPG


DSC03910.JPG


Es war der erste kleine Ort den wir gesehen haben. Und auch wenn er geschichtlich relevant und sicher auch interessant ist, hat uns Bernhard dazu nichts erzählt. Auch auf historische Nachfragen im Laufe der Reise reagierte er eher abweisend und das Armutsthema war tabu. Wir seien nicht hier um Elend zu erfahren und außerdem Touristen und keine Ethnologen. Über Politik und Gesellschaft wollte er nicht diskutieren, weil verstehen nur könne, wer es selbst erlebt habe. Das ist natürlich nicht ganz falsch, führt aber konsequent gedacht zum Erliegen jedes Erfahrungsaustauschs und Verständigungsversuchs.

DSC03907.JPG

(Mikrowellenfunkturm - wurde früher zur Kommunikation verwendet - heute trägt er eine Antenne des Mobilfunks)

Unterwegs haben wir den Wendekreis des Steinbocks passiert

DSC03920.JPG


und sind weiter nach Kalkrand, wo wir einen zweiten Stopp gemacht und getankt haben. Dabei haben wir einen Tiertransporter gesehen. Die Kühe waren auf dem LKW dicht an dicht eingepfercht. Ihnen wurden vor dem Transport auch die Hörner gestutzt. Die Tiere müssten so eng stehen, da sie sonst stürzen und sich verletzten könnten. Die Hörner werden auch aus diesem Grund gestutzt, da sie sich sonst gegenseitig verletzen würden. Ein verletztes Tier dürfe in Namibia nicht geschlachtet werden, sondern müsse vorher gesund gepflegt werden.

DSC03932.JPG


An einem Baum mit einem sehr großen Nest der Siedelweber haben wir einen Photostop eingelegt. Die Viecher sind leider etwas blöd und machen die Bäume kaputt, indem sie sie überladen, bis die Äste brechen, worauf das Material an die weiteren Äste verbracht wird, bis der Baum irgendwann abstirbt.

DSC03943.JPG


DSC03947.JPG
Teil 701. Okt. 2016
Der rote Sand der Kalahari und die Tiere, die wir am Wegesrand gesehen haben waren einfach toll. Aber wirklich überwältigt waren wir alle, als wir an der Intu Africa Zebra Kalahari Lodge ankamen.

DSC03972.JPG


DSC03968.JPG


DSC03976.JPG


DSC03979.JPG


DSC03980.JPG


DSC03981.JPG


Jetzt fühlten wir uns wirklich wie im Urlaub. Das Wasserloch, das nur wenige Meter hinter dem Pool lag, war von einigen wenigen Tieren besucht.

DSC03974.JPG


DSC03965.JPG


Da es die ersten so dichten Tiersichtungen waren, waren wir noch von jedem Springbock und Oryx begeistert. Bis zu unserem ersten Gamedrive hatten wir noch ein wenig Zeit und so beobachteten wir noch ein wenig das Treiben am Wasserloch.

DSC03991.JPG

(Da wir keine Vogelexperten sind, wissen wir leider nicht, wer das hier ist)

DSC03996.JPG
Teil 801. Okt. 2016
Im offenen Geländewagen ging es durch das Gelände der Lodge. Mit dem Satz „It gets a little bit bumpy“, wurden wir vor den Bodenunebenheiten gewarnt. Cindy fand den Satz sehr lustig und prustete los. Er blieb leider im Gedächtnis haften und wurde von ihr mehrfach bei passender Gelegenheit hervorgekramt. Mehrfach täglich bekamen wir auch „erst mal eine Rauchen“ oder, ein fröhliches, aber etwas enervierendes „Good Morning in the Morning“ bzw. zu späterer Stunde immer wieder (bei beinahe jedem Toiletten- oder Besichtigungshalt) „Good Morning in the Midday“ (sic!) zu hören.

Mit den Tiersichtungen konnten wir wirklich mehr als zufrieden sein.

DSC04012.JPG


Eine Herde Streifengnus (Blue Wildebeest) ließ sich von uns nicht stören.

DSC04043.JPG


DSC04046.JPG


DSC04051.JPG


Als eine Trappe unseren Weg kreuzte hielten wir an und unser Fahrer stieg aus. Er hat den riesigen Vogel aufgescheucht. Es hat mir ein bisschen leidgetan, aber die Fotos sind wirklich schön geworden.

DSC04020.JPG


DSC04022.JPG


DSC04032.JPG


Unsere erste Giraffe stand sehr fotogen oben auf einer Düne.

DSC04073.JPG


Die Zebras waren sehr scheu und kamen nie nah an uns heran. Unseren ersten (und auf diesem Gamedrive einzigen) Kudu bekamen wir nur halb hinter einem Busch zu sehen.

DSC04061.JPG


DSC04066.JPG
Teil 901. Okt. 2016
Auch der Nachwuchs kam auf dem Gamedrive nicht zu kurz.
Wir bekamen einen brütenden Strauß zu sehen (mit sehr viel Erklärung dazu),

DSC04095.JPG


DSC04118.JPG


DSC04135.JPG


sowie eine Herde Oryx mit Jungtieren. Hier ist unser Lieblingsbild des gesamten Urlaubs entstanden.

DSC04085.JPG


Deutlich besser, aber nicht leichter zu fotografieren war der Gelbschnabeltoko, unverständlicherweise auch „Flying banana“ genannt.

DSC04106.JPG


Nachdem wir ein Stück weiter und durch ein zu öffnendes und hinter uns zu schließendes Tor gefahren sind, wurden wir gefragt, ob wir die Ohren oben auf der Düne sehen würden. Alles schauen, starren und Fernglas zücken half nichts. Wir stecken im Sand fest; es herrscht aufgeregter Funkverkehr. Als sich der Wagen nach 3-4 Versuchen befreit hat, fahren wir um die Düne herum und versuchen, auf die Kuppe zu fahren. Der Wagen schafft es nicht, wir fallen zwei Mal zurück und geben auf. Bei der weiteren Umrundung sehen wir zwei weitere Gamedrive-Wagen. Aber so wie die Leute dort schauen muss es dort etwas geben. Als die anderen Wagen endlich weg sind, können wir kurz ihren Platz einnehmen
Wir sehen dieses Prachtexemplar einige Meter über der Stelle, an der wir zuvor feststeckten:

DSC04129.JPG


Zum Glück war sie satt und/oder müde. Nach den vielen Tieren führte uns unser Weg auf eine größere Düne, wo alles für unseren ersten Sundowner vorbereitet wurde.

DSC04108.JPG


Leider hat sich die Sonne dann etwas hinter Wolken versteckt. Überhaupt hatten wir einen wirklichen Sonnenuntergang nur auf der Sossusvlei Lodge halbwegs gut beobachten können. Dennoch war der Sundowner ein sehr schönes Erlebnis.

DSC04147.JPG


Zurück in der Lodge haben wir erstmals eine Außendusche ausprobiert, angenehm, aber etwas windig.
Unser Abendessen haben wir draußen auf der Terrasse bekommen. Das geplante Essen in den Dünen fiel wegen des Windes aus. Für uns gab es als Vorspeise eine Tomaten-Zwiebel-Suppe. Dazu ein selbstgebackenes Brot. Die Hauptspeise bestand in einem Gemüsestrudel mit einem gefüllten Minikürbis und Rosenkohl als Beilage. Zum Nachtisch bekamen wir einen Ananaspudding mit Vanillesoße. Wir waren von dieser Flexibilität beeindruckt. Note: Voll gut (2+)

Im Dunkeln haben wir das erste Mal unsere Stirnlampen ausprobiert. Wir sind zu einem Termitenhügel, den wir am Tag ein paar Meter von unserer Terrasse entfernt gesehen hatten. Auch wenn wir nur wenige Schritte von der Lodge weg waren, war es dennoch ein merkwürdiges Gefühl, denn überall im Dunkeln sahen wir in der Ferne reflektierende Augen. Cindy fand es sehr unheimlich. Wir kehrten vorsichtshalber um.

Abends beim Schreiben der Reisenotizen hörten wir ein wenig Regen auf unserem Dach. Barbara erzählte, davon immer wieder im Schlaf gestört worden zu sein.
Teil 1002. Okt. 2016
27.08.2015

Das Frühstück konnte mit dem Abendessen nicht mithalten. Es war leider nur mäßig.

Zunächst ging es zum Köcherbaumwald.

DSC04167.JPG


DSC04168.JPG


DSC04170.JPG


DSC04171.JPG


DSC04174.JPG


Bernhard gestand uns als Aufenthalt eine dreiviertelstündige Mittagspause zu. Dort konnten wir uns frei bewegen, soweit wir dazu Lust hatten. Die Gruppe nahm diese ungewohnte Form eines ‚Waldes‘ ganz unterschiedlich auf
und war der angeblich natürlichen Stapelung der Felsen skeptisch bis ungläubig gegenüber eingestellt.

DSC04196.JPG


Das Ehepaar, das recht schlecht zu Fuß schien drehte nur eine kurze Runde. Barbara reagierte leicht panisch auf die zahlreichen Fliegen und schlug ununterbrochen nach allen Seiten aus. Cindy sprang herum und sagte „guckt mal, ich bin ein Springbock“. Hinterher reichte das Meinungssprektrum von „schön“ über „interessant aber unspektakulärer als erwartet“, „uninteressant“ bis hin zu „gar nicht gefallen“. Wir fanden die Bäume wirklich schön und die Felslandschaft mit den „gestapelten“ Felsen beeindruckend.

DSC04177.JPG


DSC04179.JPG


DSC04181.JPG
Teil 1102. Okt. 2016
DSC04184.JPG


DSC04185.JPG


DSC04186.JPG


DSC04193.JPG


DSC04221.JPG


Leider haben die unzähligen Fliegen, die immer um einen herumschwirrten ziemlich genervt. Mehr als die Fliegen nervte die Stimmung im Fahrzeug. Damit Barbara den bequemen Platz auf dem Beifahrersitz bekam, hatten wir uns freiwillig nach hinten gesetzt und sahen ohnehin teilweise sehr wenig. Um die Landschaft Richtung Fish River Lodge photographieren zu können hatten Barbara und Florian ausnahmsweise getauscht. Die Fahrt zur Lodge stand Barbara mehr oder weniger im Bus mit schmerzverzerrtem Gesicht, weil die Schlaglöcher auf ihren Rücken wirkten. Anja und Paul murrten den ganzen Tag, weil Cindy die Klimaanlage so hoch gedreht hatte, dass wir alle froren. Paul hatte sich offenbar schon im Flugzeug erkältet. Am Ende des Tages kam es dann zum Streit darüber.

DSC04223.JPG


DSC04225.JPG

(Beim Tankstopp in Keetmanshoop)

DSC04226.JPG

(Karakul-Denkmal)

DSC04233.JPG


DSC04235.JPG
Teil 1202. Okt. 2016
Die letzten 19km auf dem Gelände zu der Lodge dauerten die angekündigte Stunde.

DSC04244.JPG


Plötzlich stand hinter einer Kurve ein Zebra vor uns auf dem Weg und gemächlich zu einer Wasserstelle. Wir beobachteten uns wechselseitig neugierig.

DSC04248.JPG


DSC04252.JPG


DSC04253.JPG


Als wir ankamen

DSC04258.JPG


DSC04259.JPG


DSC04260.JPG


DSC04261.JPG


DSC04262.JPG


DSC04263-2.JPG


DSC04265.JPG


und uns von dem Rest der Gruppe getrennt hatten, wollte Thomas am liebsten zurück nach Deutschland.
Teil 1302. Okt. 2016
Wir beschlossen, am Canyonrand spazieren zu gehen. Das tolle Lichtspiel bei Sonnenuntergang verführte uns zu sehr vielen Fotos. Thomas beruhigte sich allmählich.

DSC04266.JPG


DSC04268.JPG


DSC04275.JPG


DSC04276.JPG


DSC04281.JPG


DSC04282.JPG


DSC04287.JPG


DSC04288.JPG


DSC04289.JPG


DSC04294.JPG


DSC04297.JPG


Das Abendessen war die angekündigte einzige Enttäuschung der Reise. Als Vorspeise gab es eine kleine Champignon-Spinat-Quiche. Beim Hauptgang bekamen wir, wie die anderen auch, das Gemüse und den Reis. Bei uns wurde das Fleisch durch drei dünne grüne Spargelspitzen ersetzt. Zum Nachtisch gab es einen Pudding mit Vanillesoße, wobei die Sorte des Puddings nicht definierbar war. Das Fazit dieses Essens lautet: Sehr übersichtliche Portionen, nicht besonders gut und nicht sättigend (Note 4). Die Bedienung war zudem auch die langsamste und unaufmerksamste der ganzen Reise. Für die Fleischesser war die Menge eben gerade ausreichend, wir gingen tatsächlich hungrig zu Bett.

Es war extrem windig. Aus diesem Grund hielt uns Bernhard davon ab, auf der Schlafstelle draußen zu übernachten. Leider haben wir auf ihn gehört, denn als wir uns spät einmal nach draußen legten, um den Sternenhimmel zu beobachten, war es sehr angenehm dort, ohne Matratze und Bettzeug aber zu kalt. Leider war es immer noch sehr diesig aufgrund der Buschbrände im Norden. Auch war der nahe Vollmond viel zu hell für Photos. Bernhard riet uns, es mit Sternenbeobachtung auf der Grotberg Lodge zu versuchen. Tatsächlich fanden aber unsere besten Versuche in Sossusvlei statt.

Zum Schluss schädigte unsere Gruppe noch die Nerven einer armen Lodgeangstellten. Da es kein Warmwasser nach Sonnenuntergang gibt, wollte diese Thermoskannen mit Heißwasser verteilen. Wir lagen gerade draußen, als die sichtlich verstörte Dame sich uns ganz langsam und behutsam näherte, um zu vorsichtig, fast ängstlich zu fragen, ob wir Wasser wollten. Wir lehnten ab, so dass sie unverrichteter Dinge von dannen zog. Am nächsten Morgen erfuhren wir auch den Grund für ihren angeschlagenen Zustand. Sie hatte zuvor bei Cindy geklopft, die aus dem Schlaf hochgefahren war und aus Angst vor einem Überfall wie am Spieß gekreischt hatte. Barbara erging es ebenso so, sie verhielt sich bloß wehrhafter und offensiver. Anstatt zu kreischen näherte sie sich der Tür langsam und strahlte der Dame mit der hellen Taschenlampe ins Gesicht. Als sie dann zu uns kam, hatte sie wohl schon genug von den Verrückten.
Teil 1403. Okt. 2016
28.08.2015

Zum Glück hat uns der Wind beim Schlafen nicht gestört, auch wenn er ziemlich durch alle möglichen Ritzen gepfiffen hat.

DSC04315.JPG


Nach einem angesichts des kargen Abendmahls überraschend leckeren Frühstück mit gutem Obst und Nüssen haben wir eine Geländefahrt am Canyon entlang unternommen.

DSC04323.JPG


DSC04324.JPG


Wir sind zu einem Aussichtspunkt gefahren. Die Sicht war toll, noch besser als bei unserem Spaziergang am Abend zuvor, auch wenn wir nicht wirklich viel weiter von der Lodge weg waren.

DSC04402.JPG


DSC04405.JPG


Auf dem Weg haben wir zwei Herden Bergzebras gesehen, jeweils mit einigen Jungtieren.

DSC04396.JPG


Insgesamt mindestens 16 Tiere in den beiden Herden. Nah kamen wir allerdings nicht an die Zebras ran, da diese extrem scheu waren.

DSC04397.JPG

(Huch, als ich den Finger auf den Auslöser gelegt habe, stand hier noch eine Herde Zebras - die waren wohl schneller als die Kamera)
Teil 1503. Okt. 2016
Hauptsächlich wurden Landschaftsaufnahmen

DSC04344.JPG


DSC04360.JPG


DSC04363.JPG


und Hörweitentests probiert,

DSC04352.JPG


Cindy aber wollte etwas Eigenes. Nein, kein Jodeldiplom, sondern schauen, was passiert, wenn man einen Stein den Abhang hinunterkullern lässt.

DSC04336.JPG


Der Steinschlag war zum Glück nur sehr gering. Bernhard gab seine vornehme Zurückhaltung auf und wies sie zurecht, dass man so etwas am Berg nicht tue.

Die Strecke nach Aus war nicht wirklich interessant.

DSC04428.JPG


In Aus haben wir einen Stopp im Bahnhofshotel gemacht und dort einen unglaublich köstlichen Käsekuchen gegessen. By the way, für die Spezies der Puddingvegetarier (wer den Begriff nicht kennt: https://www.lebensmittellexikon.de/p0002570.php ) ist Namibia ein Traumreiseziel. So gute Kuchen gibt es in Deutschland praktisch nicht mehr oder allenfalls unbezahlbar in Kleinstportionen.

Der Wunsch, dass wir alle gerne noch etwas durch Aus spazieren würden, da sonst für den Tag nichts mehr auf dem Programm stand und es erst Mittag war, wurde von Bernhard mit einem „wir fahren zur Lodge“ beantwortet. So blieb es bei ein paar wenigen Schritten um das Bahnhofshotel

DSC04442.JPG


DSC04443.JPG


DSC04445.JPG


DSC04449.JPG


und einer kleinen „Rundfahrt“, bei der wir nur durch eine weitere Straße gefahren sind. Paul quittierte es mit einem Murren.
Teil 1603. Okt. 2016
DSC04451.JPG


So waren wir sehr früh in „Klein Aus Vista Desert Horse Inn“

DSC04459.JPG


wo wir für die nächsten zwei Nächte ein gemütliches Häuschen bekamen.

DSC04463.JPG


DSC04464.JPG


DSC04465.JPG


DSC04467.JPG


DSC04470.JPG


DSC04471.JPG


DSC04472.JPG

(Den roten/rosa Pfeffer, der auf dem Lodgegelände wuchs, haben wir probiert - hm, lecker)
Teil 1703. Okt. 2016
Beim Check-In wurde uns von einem Spaziergang erzählt. Da wir noch 2,5 Stunden bis zum Essen hatten, sind wir zur Rezeption und haben dort auf einem Plan eine leichte bis mittelschwere Wanderung, die 5,1km lang sein soll und für die man 1,5 Stunden brauchen soll gesehen. Wir beschlossen diese leichteste Strecke zu unternehmen. Wir zahlten das Permit und machten uns zu dritt auf den Weg.

DSC04477.JPG


DSC04482.JPG


DSC04483.JPG


DSC04485.JPG


DSC04488.JPG


DSC04490.JPG


DSC04503.JPG


DSC04504.JPG
Teil 1803. Okt. 2016
Schnell merkten wir, dass der Weg nicht wirklich leicht bis mittelschwer ist, denn man musste an vielen Stellen doch ganz schön über Stock und Stein klettern.

DSC04494.JPG


DSC04505.JPG


Die Auf- und Abstiege waren so zerklüftet, dass Barbara sie nicht ohne Hilfe bewältigen konnte. Trotzdem genossen wir die Landschaft, die zu den 25 biologischen hot-spots der Erde zählen soll (Sukkulenten-Karoo), ungemein.

An einer etwas unübersichtlichen Stelle waren die Schilder des Wanderweges leider so dürftig, dass wir lange nach dem Weg suchen mussten.

DSC04511.JPG

(Die Campsite der Lodge)

Dies und auch das falsche Ausweisen des Weges führten dazu, dass wir nicht 1,5 sondern 3 Stunden unterwegs waren.

DSC04523.JPG


DSC04525.JPG


DSC04526.JPG
Teil 1903. Okt. 2016
Die Sonne ging unter, da hatten wir etwa die Hälfte des Weges geschafft.

DSC04528.JPG

(Hier sollen im ersten Weltkrieg die Engländer den Schutzwall der deutschen durchbrochen haben. Diese Stelle markierte in unserer Karte die Hälfte des Weges *grusel*)


DSC04529.JPG


DSC04530.JPG


DSC04531.JPG


DSC04536.JPG


Da wir nicht davon ausgingen, auch nur ansatzweise in die Nähe der Dunkelheit zu kommen, was auch ausdrücklich als gefährlich und zu unterlassen beschrieben wurde, hatten wir weder Stirn- noch Taschenlampen dabei. Je dunkler es wurde, desto mehr Tierlaute waren zu hören, was auf Dauer etwas unheimlich wurde. Während der ersten Hälfte des Weges gab es viele schöne Ausblicke und auch der Sonnenuntergang war sehr schön. Die zweite Hälfte des Weges haben wir dann in wirklich strammen Laufschritt bewältigt und dabei hat Florian irgendwo beim Klettern seine Sonnenbrille verloren. Es blieb der einzige Verlust unseres wohl größten Abenteuers dieser Reise. Inzwischen war es dunkel und kalt, nur noch der Vollmond leuchtete uns.

Wir waren froh, irgendwann die Lichter der Lodge zu erblicken. Leider stellte uns die Suche nach dem Eingang zur Lodge im Finsteren vor eine Geduldsprobe.

DSC04537.JPG


Im Dunkeln durch das halbhohe Gestrüpp entlang der Umgrenzung zu tapsen war beunruhigend.

Barbara fand es richtiggehend beängstigend zumal wir sie untergehakt hatten und bis dahin auf dem Rückweg, soweit die Strecke es zuließ, so schnell unterwegs war, dass sie nach Luft rang. Wie weit das nicht mehr als ganz ungefährlich zu bezeichnen ist, wissen wir nicht. Laut Geländeführer gibt es dort u.a. Kapkobra, Puffotter und Leopard. Rückblickend war es ein sehr schönes Erlebnis, das einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Zum Abendessen kamen wir dennoch so gerade noch pünktlich an. Es gab eine Gemüsesuppe als Vorspeise, dann für uns eine Gemüselasagne und zusätzlich noch eine recht gute Auswahl am Buffet (Salat, Gemüse, Kartoffeln und Nudeln). Als Nachtisch gab es Melktart (Käsekuchen mit Blätterteig und Zimt). Alles zusammen sehr lecker. Voll gut (2+).
Teil 2004. Okt. 2016
29.08.2015

Das erste Mal mussten wir nicht morgens die Koffer wieder packen, denn wir bleiben ja noch einen Tag. Das Frühstück war durchschnittlich. Anschließend sind wir noch kurz in unser Zimmer und dann zu dem verabredeten Treffpunkt zur Abfahrt. Nur waren da weder der Reisebus noch der Rest der Gruppe. Nach kurzem Schreck, dann etwas hin und her laufen und suchen, haben wir unsere Gruppe wieder gefunden und es konnte losgehen. Bernhard war schon früher losgefahren, um Zeit zu sparen, wir beide hatten das nicht mitbekommen und waren bloß pünktlich.

Auf dem Weg nach Kolmanskop hatten wir Ausschau nach den Garub-Wildpferden gehalten. Bei einer kurzen Einfahrt in eine Seitenstraße gab es einen Photostop.

DSC04558.JPG


DSC04559.JPG


DSC04562.JPG


Auf der Weiterfahrt haben wir noch sehr viele weitere Pferde gesehen, auch an der Garub-Wasserstelle.

DSC04580.JPG


Einige waren so dicht an der Straße, dass man sie aus dem Fahrzeug hätte streicheln können, denn sie haben sich so gar nicht an den Autos gestört, die dicht an ihnen vorbei fuhren.
Ein besonders unbekümmertes Tier nannte Bernhard Blondie.

DSC04573.JPG


Mich erinnerte es in seiner Sorglosigkeit an Cindy. Das mag gehässig klingen, aber gleich wird man es nachvollziehen können. Auch einige Oryx und Strauße zeigten sich.

DSC04570.JPG

(Nein, das ist keine Photomontage, wie immer wieder gerne vermutet wird. Das Photo ist so während der Fahrt entstanden.)

DSC04571.JPG

Zur Diskussion mit allen 231 Beiträgen