Eisenbahn ueber den Nairobi Nationalpark

36 Antworten · 6'901 Aufrufe · gestartet 18. Sept. 2016 von Bushtruckers
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201418. Sept. 2016 · #1
Hallo Foris

Nun ist es leider bestimmt worden, die Eisenbahn führt auf Stelzen durch den Nairobi Nationalpark. Naturschützer haben versucht, dies zu verhindern, doch erfolglos. Es wurde der kostengünstigste und menschen- nicht tierschonendsde Weg gewählt. Der Bau soll demnächst beginnen und 2.5 Monate dauern.

Der Nairobi Nationalpark ist der einzige in der Welt, der an eine Hauptstadt grenzt. Das Land möchten nun viele haben, um es kommerziell zu nutzen. Der nicht sehr grosse Park ist aber die Lunge Nairobi’s, ein Lehrort mit einer enormen Artenvielfalt, wie auch Naherholungsgebiet.

Bereits das Zubauen des Wanderkorridors in die südöstlichen Gegenden haben dem Park nicht allzu gut getan. Die Bevölkerung hat es schon ein paarmal erlebt, dass Löwen aus dem Park spazierten. Leider haben dabei Löwen ihr Leben lassen müssen, obwohl wir Leute haben, die die Löwen behutsam in den Park zurückführen könnten.

http://www.capitalfm.co.ke/business/2016/09/sgr-pass-nairobi-national-park/

Gelegentlich habe ich den Park besucht und immer irgendwas interessantes entdeckt.



Maasai Giraffen



Buschbock oder Schirrantilope



Klippschliefer



Löwen



Grüne Meerkatze



Spitzmaulonashornbulle

Mal abwarten, wie das ganze von der Natur absorbiert werden wird.

Liebe Gruesse
Elvira
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527 Beiträge · seit 201318. Sept. 2016 · #2
Hallo Elvira,
zuletzt bearbeitet 14. März 2017
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201418. Sept. 2016 · #3
Hallo Willi

na dann hoffe ich doch, dass diesmal ein Treffen klappen wird!

Freu mich doch auf die Konkurrenz....

Liebe Gruesse aus sehr unterschiedlichen Temperaturen
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201418. Sept. 2016 · #5
Hoi Picco

ich mag ihn auch sehr, habe leider nur viel zu wenig Zeit reinzufahren....

Ich werde aber versuchen, wenn sie am Bauen sind, mal einen Blick drauf zu werfen, obwohl Umweltschuetzer bestimmt auf FB lueckenlos kommentieren werden.

Liebe Gruesse
Elvira
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527 Beiträge · seit 201318. Sept. 2016 · #6
Bushtruckers schrieb:
na dann hoffe ich doch,
zuletzt bearbeitet 14. März 2017
2'338 Beiträge · seit 200718. Sept. 2016 · #7
Hoi Elvira

Schön, wieder mal was von dir zu hören 🙂 .

Wir hatten ja letzten Februar während unserer Fahrt von der Küste nach Nairobi Gelegenheit, die Art der Bauweise der neuen Bahnlinie Mombasa-Nairobi zu beaugapfeln. Wir waren schon sehr beeindruckt von dem monumentalen Bauwerk, zumal das wirklich sehr nötig ist, da der unglaublich starke Lastwagenverkehr schon wegen der Verkehrssicherheit dringend von der Strasse auf die Schiene muss. Es müssen tausende von Leuten sein, die dort arbeiten. Gebaut wird das Ganze ja von den Chinesen.

Um sich ein Bild davon machen zu können, stelle ich ein paar Fotos rein.

DSCN4687.JPG

Nr. 1 Eisenbahnbrücke

DSCN4678.JPG

Nr. 2 Bahndamm

DSCN4680.JPG

Nr. 3 Bahndamm mit Durchgängen für Mensch und Tier

DSCN4682.JPG

Nr. 4 Teils Brücke, teils Bahndamm

Ich nehme mal an, dass die Bahnbrücke durch den Nairobi NP etwa so aussehen wird, wie mein Bild Nr. 1. Sicher kein schöner Anblick, aber es wurde scheinbar so entschieden und eine andere Linienführung kommt wohl leider nicht in Frage.

Wie wir dir bereits bei unserem Besuch erzählt hatten, haben wir damals auch mit Schrecken festgestellt, dass für eine neue Autobahn ebenfalls ein grosses Stück vom Park abgezwackt wurde. Hatten beim Anblick der riesigen Baustelle gar keine Lust mehr, den Park zu besuchen. Schade, schade. Der Nairobi NP wird immer kleiner. Ich weiss gar nicht, wo das noch hinführt. Wenn man dann während dem Gamedrive hört, wie die Güterzüge oben drüber rattern….. 🙁 , ob der Tourist das sehr prickelnd findet?

Liebe Grüsse
Erika + Toni
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
zuletzt bearbeitet 18. Sept. 2016
8'054 Beiträge · seit 200818. Sept. 2016 · #8
Hallo Elvira,

Leider keine sehr gute Nachricht..... 😵

Ich kann mir echt nicht vorstellen wie die Natur und die Tiere es ohne Problem verkraften können! 🙄

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
568 Beiträge · seit 201418. Sept. 2016 · #9
Sicher ist es keine "schöne" Nachricht, den Nationalpark weiter "zivilisatorisch" zu belasten.
Was mich denn doch stört ist, daß eine aufgeständerte und relativ umweltverträglichere Eisenbahn
mehr Entsetzen auslöst als jede Autobahn.

Huch, wenn die Touristen einen Zug hören! Geht ja gar nicht!
Tausende Lastwagen auf der Erde sind doch sooo viel angenehmer.

Ob's die Tiere auch so sehen?
Da ist doch viel Heuchelei im Spiel.
Die Angst vor dem Lärm der Eisenbahn, die kein Tier überfahren kann vs.
die Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen - ebenerdigen - Auto...
Geht's da um "Tiere" oder um "im Urlaub Tiere gucken"?
Ernstgemeinte Frage...
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201418. Sept. 2016 · #10
Hallo Erika

Dass die Lastwagen von der Strasse weg muessen, habe ich schon vor vielen Jahren gepredigt. Nun, es kostet ein paar Arbeitsplaetze und die Lastwagenbesitzer machen keine Geschaefte mehr. Dies war ein Grund, warum diese Bahn so lange nicht gebaut wurde.

Was sie aus meiner Sicht haetten besser machen koennen, sind mehr Tunnels.

Annick, die Bahn wird ueber dem Park Laermschutz haben. Und wie die Rehe in Europa, werden sich die Tiere an den Laerm gewoehnen. Die kritische Phase ist die Bauzeit... und auch der Punkt, dass Chinesen in der Naehe von Nashoernern sind.

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201419. Sept. 2016 · #11
Hallo Randfontein

es geht mehr um die Zeit, waehrend der die Bahn gebaut wird. Durch den Laerm gestoert, sind schon ein paar Loewen aus dem Park gewandert und es hat zu Konflikten gefuehrt. 2 Loewenmaennchen tod.....

Wenn sie mal steht, sehe ich dort, wo sie hochgelagert ist, kein Problem mehr, sondern nur dort, wo die steilen Rampen die Tiere an der Ueberquerung hindern. Sie muessen ueber die Eisenbahn wie auch ueber den Mombasa Highway, der wie Du richtig siehst, sehr vielen Tieren das Leben kostet. Die Bahn ist hauptsaechlich ueber dem Tsavo Ost NP hochgelagert, doch Tiere ziehen auch an anderen Orten.

Es wird beim Bau sehr viel zerstoert und es wird eine Zeit dauern, bis sich die Natur wieder erholt.

Liebe Gruesse
Elvira
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4'129 Beiträge · seit 200819. Sept. 2016 · #12
Bushtruckers schrieb:
Die kritische Phase ist die Bauzeit... und auch der Punkt, dass Chinesen in der Naehe von Nashoernern sind.
...sonst beißen sie ihnen ins Horn
und es ist jedesmal wahnsinnig aufwändig
die kleinen Gelben von den großen Grauen abzupflücken... 😎

...verzeih den Ausflug... 😁

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 19. Sept. 2016
527 Beiträge · seit 201319. Sept. 2016 · #13
[quote="Bushtruckers" post=445314
zuletzt bearbeitet 14. März 2017
568 Beiträge · seit 201419. Sept. 2016 · #14
Und was willst du jetzt damit sagen?
Dass man lieber die Autobahn ausbauen sollte?
Oder dass den Tieren dadurch geholfen wäre, daß im Permastau die Geschwindigkeiten so reduziert wären, dass weniger Tiere überfahren werden?
Dieser Stau wäre dann wieder ein Argument die Eisenbahn auszubauen...

Es geht auch weniger darum, "wer mit der Eisenbahn fahren will", als um den Transport von Containern und Massengütern.
Ein einziges Güterzugpaar auf der Strecke Nairobi-Mombasa könnte täglich ca. 100 LKW-Fahrten ersetzen.
Macht im Jahr ca. 25.000 Fahrten (bei 5-Tage-Woche).
Ein einziges Zugpaar wohlgemerkt! Bei zweien wären wir schon bei 50.000 eingesparten LKW-Fahrten.
Würden die Tiere dagegen auf die Straße gehen und protestieren?
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201419. Sept. 2016 · #15
Hallo Willi

ich glaube schon, dass der Zwang kommt, Container auf die Eisenbahn zu laden. Depots sind schon einige und weitere werden nach Nairobi verlagert und ich bin auch sicher, dass sie die Kapazitaet ausweiten werden.

Allerdings sind naechstes Jahr im August Wahlen und keiner will Stimmen verlieren, doch danach kann Druck ausgeuebt werden.

Liebe Gruesse
Elvira
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33,1k Beiträge · seit 200619. Sept. 2016 · #16
Hi Elvira,
ich glaube schon, dass der Zwang kommt, Container auf die Eisenbahn zu laden.
wie soll denn der Zwang kommen? Ein Gesetz, dass LKW auf der Straße verbietet? In keinem Land der Erde hat es wirklich mit der Bahn vs Straße für den Gütertransport geklappt (schau Dir z.B. Deutschland an...). Ohne ein gesetzliches Verbot wird es auf eine Mischung von Beidem - in bestem Fall - hinauslaufen.

Der Lkw-Verkehr hier in Namibia nimmt - natürlich in geringerem Umfang als in Kenia - ja auch stetig zu. Hier werden die Straßen ausgebaut (zugegebenermaßen nicht durch einen Nationalpark) und die Bahn ebenso. Wird in Kenia an der betreffenden Strecke auch so verfahren oder die Straße belassen wie sie ist und nur auf die Bahn gesetzt? Gibt es in Kenia auch nötige unabhängige Umweltveträglichkeitsstudien bevor so ein Projekt genehmigt wird? (hier in Namibia ist es ja fast so streng wie z.B. in Deutschland - wobei wir nicht für Millionen ein paar Kröten umsiedeln oder Brücken für diese bauen).

Viele (fragende) Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
3'700 Beiträge · seit 200919. Sept. 2016 · #17
Hallo,

um seinen Status als wichtigsten Hafen Ostafrikas nicht zu verlieren und Gewinne/Arbeitsplätze für Kenia zu sichern, müssen die Kenianer dringend in den zügigen Weitertransport der Container in zentralafrikanische Länder sorgen.

Viele Importeure und Exporte hoffen auf Alternativen zum aktuellen Transportweg, denn Konkurrenz belebt das Geschäft und senkt die Kosten.

Uganda z.B. dauert u.a. der Transport von Mombasa nach Kampala einfach zu lange, die Transportkosten explodieren und sie haben sich deshalb gemeinsam mit Tansania (unter Beteiligung der Chinesen, die ja auch massiv am globalen Warenaustausch verdienen) auf den Ausbau des ältesten Hafens Ostafrikas in Tanga als Tiefseehafen geeinigt. Der Transport via Bahn und Wasser ist umweltfreundlicher und günstiger wie auf der Straße befanden beide Staaten!

Ziel ist, dass die Waggons via Eisenbahn durch Tansania (wird gerade von den Chinesen renoviert!) bis nach Mwanza den Viktoriasee transportiert und via Fähre dann nach Jinja bzw. Port Bell verbracht werden. Der deutsche Vermessungsingenieur, der auch an den Planungen des Tiefwasserhafens in Wilhelmshaven maßgeblich beteiligt war, ist mit den Planungen der beiden Fährhäfen am Lake Victoria betraut. Im Übrigen sollen von Tanga auch Ugandas Rohölexporte abgewickelt werden und nicht vom neuen Lamu-Port in Kenia.

Abgesehen davon, gönnt in Ostafrika kein Staat dem anderen etwas. Der rasant steigende Güterverkehr mit landlocked countries wie Sambia, Uganda, Ruanda, Ostkongo und auch mit Südsudan verspricht fette Gewinne.

Will Kenia also nicht wesentliche Marktanteile in diesem Bereich an das rivalisierende Tansania verlieren, müssen sie in die Bahn investieren, denn der Verkehr auf den Straßen/Highways wird bedingt durch den wachsenden Wohlstand so oder so zunehmen und die tagelangen Staus verlängern.

Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
1'003 Beiträge · seit 200819. Sept. 2016 · #18
Hi,
ich denke schon, dass sich das politisch lösen lässt. Der Transport mit 40 Tonnern muss halt so teuer gemacht werden, dass sich das nicht mehr lohnt und außerdem muss man die Städte für diesen Verkehr schliessen. Das geht in London, warum soll das in Nairobi nicht gehen?

Ich muss immer lachen, die Zeit scheint zu nahen, wo es auch in Ostafrika mit der afrikanischen Wurtschelei nicht mehr geht. Man wird nicht umhinkommen, auch mal was durchzusetzen und nicht jeden machen zu lassen, wie er will. Autobahnen mit Maut aufbauen, Abgasstandarts einführen - das geht alles, wenn man will. Man kann auch Fahrrestriktionen einführen. Donnerstags nur die ungeraden Nummern, Freitags die geraden, etc. Man muss es nur wollen. Man kann auch einen Stadtring bauen, nur muss man dann eben das Geld auch für den Bau verwenden und kann nicht nacht der Hälfte aufhören, weil es sich Funktionäre in die Tasche gestopft und auf ihr schweizer Nummerkonto verschoben haben ... .
Gruss
Christian
33,1k Beiträge · seit 200619. Sept. 2016 · #19
OFF TOPIC
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Hi Marina,
Der rasant steigende Güterverkehr mit landlocked countries wie Sambia, Uganda, Ruanda, Ostkongo und auch mit Südsudan verspricht fette Gewinne.
das stimmt, darauf baut ja auch der immense Ausbau des Hafens in Walvis Bay und der Neubau eines zweiten Hafens. Botswana, DRC, Malawi und Sambia haben in Walvis Bay ja auch finanzielle Anteile durch einen "Trockenhafen". Die Konkurrenz spielt sich also in dem Fall zwischen Kenia und Namibia ab 😉

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
3'700 Beiträge · seit 200919. Sept. 2016 · #20
Hallo Christian,
Die Konkurrenz spielt sich also in dem Fall zwischen Kenia und Namibia ab
Aus kenianischer Sicht verursacht Tansania viel mehr "Bauschschmerzen" wie Namibia. Zumindest ist Namibia diesbezüglich in der ostafrikanischen Presse vernachlässigt worden.

Die Straße produziert im Güterverkehr über fünfmal so viel klimaschädliche Emissionen wie die Schiene! Nur die Deutsche Bahn schafft es nicht im Güterverkehr Gewinne einzufahren. Aber das hat ja bekanntlich andere Gründe.

Es ist zukunftsweisender breit aufgestellt zu sein was die Infrastruktur anlangt und nicht nur auf sie Straße zu setzen! Gleiches gilt übrigens auch für den Energiesektor.

Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de