😄
Eisenbahn ueber den Nairobi Nationalpark
Gemach, gemach Willi!
Denken wir dch kurz mal an das Thema des threads:
Die neue Eisenbahnlinie geht urch den Nationalpark. so weit so schlecht.
Ein Urteil über die Sinnhaftigkeit der Trassenführung steht (den meisten von) uns nicht zu.
Die banale Erkenntnis, dass eine aufgeständerte Eisenbahn für die Tiere nicht schlechter ist, als eine ebenerdige Autobahn
hat jedoch nichts mit Stuttgart21 zu tun.
Grundsätzlich verstehe ich deine Erregung, weil es immer schmerzt, von Leuten von "ausserhalb", denen die Detailkenntnis fehlt, "belehrt" zu werden. Je weiter von der Sache weg, desto einfascher die Lösungen.
Merken wir in D ja auch gerade wieder...
Nur hat das hier m.E. niemand getan! Und niemand hat behauptet, dass etwas funktionieren wird oder auch nicht.
Das ist hier aber auch kein thread über "Nairobi21", also ruhig Blut!
Denken wir dch kurz mal an das Thema des threads:
Die neue Eisenbahnlinie geht urch den Nationalpark. so weit so schlecht.
Ein Urteil über die Sinnhaftigkeit der Trassenführung steht (den meisten von) uns nicht zu.
Die banale Erkenntnis, dass eine aufgeständerte Eisenbahn für die Tiere nicht schlechter ist, als eine ebenerdige Autobahn
hat jedoch nichts mit Stuttgart21 zu tun.
Grundsätzlich verstehe ich deine Erregung, weil es immer schmerzt, von Leuten von "ausserhalb", denen die Detailkenntnis fehlt, "belehrt" zu werden. Je weiter von der Sache weg, desto einfascher die Lösungen.
Merken wir in D ja auch gerade wieder...
Nur hat das hier m.E. niemand getan! Und niemand hat behauptet, dass etwas funktionieren wird oder auch nicht.
Das ist hier aber auch kein thread über "Nairobi21", also ruhig Blut!
Diese Eisenbahnlinie wird meiner Meinung nach nicht viel bringen. In Costa Rica beispielweise existiert eine gut ausgebaute zweispurige Bahnlinie zwischen Ost- und Westküste über San Jose (Hauptstadt) und den beiden Hafenstädten Limon und Puntarenas. Es existieren große Containerterminals und die Züge fahren auch regelmäßig.
Aber: Der Markt wächst ja weiter bzw. sind die LKWs oft günstiger oder flexibler einsetzbar. Fakt ist, dass die Highways maßlos verstopft sind, ähnlich wie der Mombasa-Highway. Und das nur mit Containertrucks. Die Panamericana ist dagegen noch leer. Nur als Vergleich. Von Europa wollen wir ja gar nicht sprechen.
Da diese Bahnlinie auch noch z.T. einspurig ist, sehe ich nur begrenzte Chancen.
Aber: Der Markt wächst ja weiter bzw. sind die LKWs oft günstiger oder flexibler einsetzbar. Fakt ist, dass die Highways maßlos verstopft sind, ähnlich wie der Mombasa-Highway. Und das nur mit Containertrucks. Die Panamericana ist dagegen noch leer. Nur als Vergleich. Von Europa wollen wir ja gar nicht sprechen.
Da diese Bahnlinie auch noch z.T. einspurig ist, sehe ich nur begrenzte Chancen.
Greno schrieb:
Greno schrieb:
Da diese Bahnlinie auch noch z.T. einspurig ist, sehe ich nur begrenzte Chancen.
... je nach beabsichtigter Zugfrequenz reichen einige wenige Ausweichstellen aus, um die Strecke gleichzeitig beidseitig befahren zu können. Gegenüber einer durchgängig zweigleisigen Streckenführung könnte das durchaus deutlich günstiger sein, ohne sich auf den Betrieb auszuwirken. Überall anders auf der Welt macht man das ja auch so, dass weniger oft befahrene Strecken einspurig mit Ausweichstellen angelegt werden. Die werden dort ja wohl nicht alle halbe Stunde einen Zug auf die Reise schicken (vermute ich mal).
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Mzeekenya schrieb:Richtig. Allein die wiederholte Kooperation mit den Chinesen stinkt ja schon wieder zum Himmel. Beide Seiten profitieren, also die Politker profitieren. Die 40 Container oder von mir aus auch 80 Container am Tag verringern garantiert nicht das Chaos. Dafür fehlt es einfach auch an Infrarstruktur vor Ort (Bahnhöfe, Verladestationen). Ferner weiß man nach wie vor nicht, ob die Linie auch bis Uganda usw. weiter geht.Greno schrieb:Diese Eisenbahnlinie wird meiner Meinung nach nicht viel bringen.MEINE WORTE - da muss ich gar nicht weiter darüber diskutieren. Die (nahe) Zukunft wird es weisen.
Der Markt wächst ja weiter bzw. sind die LKWs oft günstiger oder flexibler einsetzbar.
Da diese Bahnlinie auch noch z.T. einspurig ist, sehe ich nur begrenzte Chancen.
Bei der Eisenbahn MSA - NBI ist es nicht die Sorge über verstopfte Strassen (hahaa), sondern es geht ganz simpel um finanzielle Interessen einflussreicher Gruppen aus der Politik und der Wirtschaft.
Gruss W.
Zum Schluß noch zum Preis: In Deutschland hat man versucht, den Transit auf die Bahn zu verlagern. Hat aber nicht funktioniert, da zu unflexibel und Fahrer aus Osteuropa noch billiger sind. Wie sieht die Arbeitskraft usw. in Kenia aus?
BikeAfrica schrieb:Wenn die Bahnstrecke ernst gemeint sein soll, dann helfen keine Ausweichstellen. In Australien oder teilweise in den USA mag das beim Kohleabbau usw. funktionieren, aber nicht beim Transitverkehr. Und man muss zumindest für die Zukunft die Option für eine zweite Linie haben. Der Damm ist aber nur für eine Linie angeschauffelt worden, von den Brücken gar nicht erst zu sprechen.Greno schrieb:
Da diese Bahnlinie auch noch z.T. einspurig ist, sehe ich nur begrenzte Chancen.
... je nach beabsichtigter Zugfrequenz reichen einige wenige Ausweichstellen aus, um die Strecke gleichzeitig beidseitig befahren zu können. Gegenüber einer durchgängig zweigleisigen Streckenführung könnte das durchaus deutlich günstiger sein, ohne sich auf den Betrieb auszuwirken. Überall anders auf der Welt macht man das ja auch so, dass weniger oft befahrene Strecken einspurig mit Ausweichstellen angelegt werden. Die werden dort ja wohl nicht alle halbe Stunde einen Zug auf die Reise schicken (vermute ich mal).
Gruß
Wolfgang
Mal abwarten, ob und wie sie die Container auf die Schiene bringen.
Es geht ja nicht nur um das "Ob", sondern warum man nicht der alten Eisenbahnstrecke folgen konnte. Ach, da haben einige reiche Land gekauft.... politisch sind diese ja leider geschuetzt.
Und klar Willi- irgendjemand wird verdienen....
Liebe Gruesse
Elvira
Es geht ja nicht nur um das "Ob", sondern warum man nicht der alten Eisenbahnstrecke folgen konnte. Ach, da haben einige reiche Land gekauft.... politisch sind diese ja leider geschuetzt.
Und klar Willi- irgendjemand wird verdienen....
Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika
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Elvira Wolfer
Zubucher- und individuelle Safaris
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- auf Englisch - liest?
Hallo Willi
Danke fuers Korrigieren des Links. Ob ihn jemand liest oder nicht, kann ich nicht sagen... ist jedem selbst ueberlassen.
Liebe Gruesse
Elvira
Danke fuers Korrigieren des Links. Ob ihn jemand liest oder nicht, kann ich nicht sagen... ist jedem selbst ueberlassen.
Liebe Gruesse
Elvira
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Mzeekenya sfhreibt:
"... und: glaubst du wirklich, dass einer der FoMis den ellenlangen Artikel - auf Englisch - liest?
Gruss WILLI"
Ich bin "einer dieser FoMis" und habe den Artikel gelesen. Für mich ist er auch nicht "ellenlang".
Und viele "dieser FoMis" sind des Englischen durchaus mächtig...
Man kann eine Sache durchaus von verschiedenen Seiten beleuchten und dabei sachlich bleiben.
Daß jeder zivilsatorische Eingriff in die Natur diese schädigt, ist eine Binsenweisheit.
Das gilt sogar für die Anwesenheit von Reiseschriftstellern, die ihr Geld damit verdienen,
andere Menschen für den "Besuch" von Wildtieren zu begeistern mit allen Konsequenzen für die Tiere.
Im Grunde schwingt bei allen unseren Reisen eine gewisse Ambivalenz mit und wir versuchen, unseren
eigenen schädlichen Einfluß durch Hinweise auf die Wichtigkeit des Naturschutzes zu kompensieren.
Sticheleien über "diese FoMis" nützen nur unseren Gegnern nach dem Prinzip "teile und herrsche".
Also bitte bleiben wir sachlich.
Danke
Martin
"... und: glaubst du wirklich, dass einer der FoMis den ellenlangen Artikel - auf Englisch - liest?
Gruss WILLI"
Ich bin "einer dieser FoMis" und habe den Artikel gelesen. Für mich ist er auch nicht "ellenlang".
Und viele "dieser FoMis" sind des Englischen durchaus mächtig...
Man kann eine Sache durchaus von verschiedenen Seiten beleuchten und dabei sachlich bleiben.
Daß jeder zivilsatorische Eingriff in die Natur diese schädigt, ist eine Binsenweisheit.
Das gilt sogar für die Anwesenheit von Reiseschriftstellern, die ihr Geld damit verdienen,
andere Menschen für den "Besuch" von Wildtieren zu begeistern mit allen Konsequenzen für die Tiere.
Im Grunde schwingt bei allen unseren Reisen eine gewisse Ambivalenz mit und wir versuchen, unseren
eigenen schädlichen Einfluß durch Hinweise auf die Wichtigkeit des Naturschutzes zu kompensieren.
Sticheleien über "diese FoMis" nützen nur unseren Gegnern nach dem Prinzip "teile und herrsche".
Also bitte bleiben wir sachlich.
Danke
Martin
Ich amüsiere
"The fundamental cause of the trouble is that in the modern world the stupid are cocksure while the intelligent are full of doubt." (Bertrand Russell)
Hoi Willi
Der Erste der geantwortet hat warst Du, der Zweite ich, dann Erika usw...
...wie hast Du den folgenden Satz genau gemeint? 😎 😛 😈
Der Erste der geantwortet hat warst Du, der Zweite ich, dann Erika usw...
...wie hast Du den folgenden Satz genau gemeint? 😎 😛 😈
Mzeekenya schrieb:Ich amüsiere mich darüber, dass sich bei jedem Thema im Kenia-Forum als erstes immer jene melden, die am wenigsten Ahnung von der Materie haben...
picco schrieb:Hoi Willi
Guten Tag liebe Foris
Kenia feiert heute den 53. Madaraka Day = Unabhaengigkeitstag.
Gestern ist nun also die neue Eisenbahn eingeweiht worden. Prasident Uhuru und sein Kollege Ruto waren mit an Bord. Zudem die Chinesen, die am Bau mitbeteiligt war.
Es heisst dem Lunatic Express Aufwiedersehen sagen und den neuen Madaraka Express begruessen. Dieser faehrt nun als Bummler oder Schnellzug von Nairobi nach Mombasa und zurueck. Nun dauert die Reise nur noch 4 Stunden und nicht mehr wie vorher 12. Auch die Ueberlandbusse brauchen ca. 8 - 10 Stunden, das sie viel Zeit im Stau verlieren.
Der Zug kann 3.600 Personen pro Tag befoerdern = etwa 70 Busse. Die Fahrt in der ersten Klasse wird KSH 3.000 und die in zweiter Klasse KSH 900 kosten. Zum Vergleich der Bus kostet im VIP Sitz KSH 1.800.
Es wird wohl etwas dauern, bis die alle Containers auf die Schiene verschoben werden (wenn ueberhaupt). Fuer die Strassenhaendler entlang des Mombasa Highways heisst es, neue Kundschaft suchen. Es werden auch andere Jobs drauf gehen und neue geschaffen werden.
Das Umweltgericht hatte den Entscheid gefaellt, dass der Bau der Eisenbahn auf Stelzen gestoppt werden soll. Klammheimlich hat das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das verbietet aufgrund von Umwelt-Naturbedenken Entwicklungen zu stoppen. Es geht ja auch noch um ein Windmuehlenprojekt bei Lamu. Also heisst es wohl, der Bau wird fortgesetzt. Wie stark es dem Nairobi Nationalpark schaden wird, werden wir sehen.
Viele Gruesse
Elvira
Kenia feiert heute den 53. Madaraka Day = Unabhaengigkeitstag.
Gestern ist nun also die neue Eisenbahn eingeweiht worden. Prasident Uhuru und sein Kollege Ruto waren mit an Bord. Zudem die Chinesen, die am Bau mitbeteiligt war.
Es heisst dem Lunatic Express Aufwiedersehen sagen und den neuen Madaraka Express begruessen. Dieser faehrt nun als Bummler oder Schnellzug von Nairobi nach Mombasa und zurueck. Nun dauert die Reise nur noch 4 Stunden und nicht mehr wie vorher 12. Auch die Ueberlandbusse brauchen ca. 8 - 10 Stunden, das sie viel Zeit im Stau verlieren.
Der Zug kann 3.600 Personen pro Tag befoerdern = etwa 70 Busse. Die Fahrt in der ersten Klasse wird KSH 3.000 und die in zweiter Klasse KSH 900 kosten. Zum Vergleich der Bus kostet im VIP Sitz KSH 1.800.
Es wird wohl etwas dauern, bis die alle Containers auf die Schiene verschoben werden (wenn ueberhaupt). Fuer die Strassenhaendler entlang des Mombasa Highways heisst es, neue Kundschaft suchen. Es werden auch andere Jobs drauf gehen und neue geschaffen werden.
Das Umweltgericht hatte den Entscheid gefaellt, dass der Bau der Eisenbahn auf Stelzen gestoppt werden soll. Klammheimlich hat das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das verbietet aufgrund von Umwelt-Naturbedenken Entwicklungen zu stoppen. Es geht ja auch noch um ein Windmuehlenprojekt bei Lamu. Also heisst es wohl, der Bau wird fortgesetzt. Wie stark es dem Nairobi Nationalpark schaden wird, werden wir sehen.
Viele Gruesse
Elvira
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Elvira Wolfer
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