RiedfroschThemenstarter1'335 Beiträge · seit 200612. Juli 2016 · #1Liebe Leute,
gilt die Regel aus Namibia:
Fleischtransport ok von Süd nach Nord
eigentlich auch für Botswana?
Ich kann mich nicht mehr erinnern!
Und weiß jemand zufällig, wie es sich beim Grenzübertritt nach Zambia verhält?
Darf man da was nicht mitnehmen?
Es grüßt
Riedfrosch
Montango1'667 Beiträge · seit 201112. Juli 2016 · #2Hallo Riedfrosch,
normalerweise gilt die Regel auch für Botswana, aber wenn mal wieder irgendwo was ausgebrochen ist, kann sich das schnell ändern.
An der Grenze zu Sambia sind wir nicht kontrolliert worden, auch kein anderes Fahrzeug, soweit wir das sehen konnten.
Ich meine auch irgendwo gelesen zu haben, dass es keine Beschränkungen gibt.
LG
Montango
freshy3'883 Beiträge · seit 201112. Juli 2016 · #3Wir sind in BOT sowohl 2013, als auch 2014 an der A 33 nördlich von Nata in Richtung Süden wegen pflanzlicher Lebensmittel durchsucht worden. Vor allem um die schmackhaften Tomaten hat es uns leidgetan 😠 . Mit unseren Schuhen mussten wir auf eine chemiedurchtränkte Matte treten. Andere Touris mussten alle Schuhe aus ihrem Gepäck holen und ebenfalls auf die Matte drücken.
LG freshy
Tadi441 Beiträge · seit 201212. Juli 2016 · #4Hallo Riedfrosch,
ja, gilt auch für Botswana. Es gibt Karten, auf denen die Zäune eingezeichnet sind. Auch im Navi sind sie eingezeichnet. Und wenn man dann weiß, wo ungefähr, kann man vorher auch anhalten und alles was nicht weg soll für die kurze Zeit in einer Tüte an die Füße stellen. Sie kontrollieren ja nicht das ganze Auto, sondern nur hinten und den Kühlschrank.
Kontrolle auf der Strecke Kasane nach Nata scheinbar immer auch wegen Fruchtfliegen alles Obst. Sonst wird nach Fleisch und evt. Feuerholz gefragt.
Liebe Grüße aus Hamburg mit immer wieder Regen
Petra
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200613. Juli 2016 · #5Hallo Petra,
kann man vorher auch anhalten und alles was nicht weg soll für die kurze Zeit in einer Tüte an die Füße stellen. Sie kontrollieren ja nicht das ganze Auto, sondern nur hinten und den Kühlschrank.
klar, kann man - weil die Kontrollen ja nur Schikane sind um Touristen zu ärgern 😉 Schonmal daran gedacht, dass es durchaus einen - lebenswichtigen - Sinn hat? Zahlst Du dann den Kommunalfarmern ihre Rinder, wenn sie an MKS eingehen, weil Du Gesetze/Regelungen umgangen hast?
Verstehe sowas nicht...
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Joerg3'175 Beiträge · seit 200613. Juli 2016 · #6Christian hat wirklich recht, aber man kann das auch alles ganz legal machen. Wenn man naemlich in WIndhoek zum Staatstierarzt geht und sich ein offizielles Permit holt , dass bestaetigt dass man MKS freies Fleisch transprtiert
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Montango1'667 Beiträge · seit 201113. Juli 2016 · #7Hallo,
dazu aber mal eine vielleicht dumme Frage:
wie genau passiert die Ansteckung von Rindern, wenn ich ein Stück Fleisch z.B. von Kasane nach Nata transportiere, dort grille und esse ?
LG
Montango
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200613. Juli 2016 · #8Hi Montango,
in einem solchen Fall ist die Gefahr wahrscheinlich gering. Du erwartest aber nun nicht, dass an der Kontrolle sich die "Überwacher" die Geschichten und das Nutzungsverhalten des Fleisches anhören und dann von Fall zu Fall entscheiden, ob gerade Du (weil Du es ja nicht aus den Augen lässt und gleich isst) etwas durchnehmen darfst, aber der "blöde" Andere, der gesagt hat, dass er es auf dem lokalen Markt verkaufen will, wo auch viele lebende Tiere rumrennen, es nicht durchnehmen darf? Es gibt doch in so einem Fall nur ganz oder gar nicht.
Viele Grüße aus WIndhoek
Christian
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Andre008794 Beiträge · seit 201313. Juli 2016 · #9In Botswana darf man kein rotes Fleisch von Nord nach Süd sowie West nach Ost mitnehmen…
Und das ganze ist ein schwieriges Thema, sicherlich hat Christian Recht… Aber was will man machen, wenn man z. B. wie wir diesen Februar, von Maun startend in die Central Kalahari, dann in die Makgadikgadi und Nxai Pan und danach weiter in den Hwange NP reist und sich nur in Maun mit Fleisch eindecken kann….? Da muss man schmuggeln…
Ja und wenn es so erst wäre, würden die Jungs an den Checkpoints nicht nur den Kühlschrank checken, denn wenn man einigermaßen logisch denkt, würde man schon auf die Idee kommen, dass die Touries ihr Fleisch vorher verstecken, vor allem wenn alle nur Bier, aber kein Stückchen Fleisch im Kühlschrank haben….
Erika2'338 Beiträge · seit 200713. Juli 2016 · #10Lieber travelNAMIBIA
Da du ja immer bestens informiert bist und auf jede Frage eine Antwort weisst, kannst du mir bitte bestimmt auch Folgendes erklären:
Weshalb ist es Pflicht, dass an den Kontrollposten konsequent Schuhe und Reifen desinfiziert werden müssen, während man sich für Bodenzelte, die ja eine unvergleichlich viel grössere Auflagefläche aufweisen und ständig an allen möglichen Plätzen auf dem Boden stehen, überhaupt nicht interessiert?
Mir fehlt da irgendwie die Logik.
Habe diese Frage in Botswana schon diversen Beamten gestellt, aber leider nur ausweichende Antworten bekommen.
VG Erika
Brauni389 Beiträge · seit 200613. Juli 2016 · #11@Andre008
In Gweta gab es 2014 eine Metzgerei. Da kann man auf dem Weg zum Hwange sich ggf. nochmals eindecken.
Gruß Joachim
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause.
Reisende Geschichten.
Andre008794 Beiträge · seit 201313. Juli 2016 · #12Stimmt Joachim, von der habe ich auch gehört, allerdings waren wir vorher für 6 Nächste in der Kalahari und in den Pfannen und da muss man ja auch was essen… Und ich glaube Maun bietet die besseren Supplies im Vergleich zu Gweta...
Tadi441 Beiträge · seit 201214. Juli 2016 · #13Hallo Christian,
ich denk Du weißt, dass niemand von uns Touries das Fleisch auf einem Markt verkaufen will- wir wollen es nur essen. Wenn es im Kühlschrank liegt und dann gegessen wird, können auch keine Kontakt und Schmierinfektionen auftreten.
Es wird an den Kontrollstellen auch nicht gefragt, wo das Fleisch gekauft wurde. Wenn ich s z.B. in Maun kaufe und unten herum von Nata nach Kasane fahre, interessiert es niemand. Fahre ich aber mit dem gleichen Fleisch von Maun oben herum über Kasane nach Nata gilt es als gefährlich und muss abgegeben werden. Ich finde, man muss hier die Kirche im Dorf lassen.
Ich bin nun die Letzte, die durch mein Verhalten Menschen oder Tiere gefährden würde, aber blind Gesetzte zu befolgen, ohne selber mal den Kopf einzuschalten, dafür bin ich schon zu alt.
Natürlich haben diese Gesetzte in den Ländern einen Sinn. ...und natürlich darf das Kontroll-Personal keine Ausnahme machen. Das erwarte ich auch gar nicht. Aber ich habe auch eine Eigenverantwortung, die mir sagt, was ich machen kann, weil es eben für niemanden (Mensch oder Tier) gefährlich ist.
Wir habe dieses Jahr auch wieder so einige Kontrollstellen passiert - von Nord nach Süd. An einigen wurden wir gefragt, an anderen eben nicht. Die haben sich mit uns unterhalten und wenn klar war, dass wir Touristen sind,
durften wir durchfahren. Einige haben auch geklönt und hatten wohl gar keine Lust sich unterbrechen zu lassen und haben uns direkt durchgewunken. Komisch oder???
Liebe Grüße aus Hamburg
Petra
Rajang1'115 Beiträge · seit 201014. Juli 2016 · #14Da wird nur von Touristen gesprochen die Fleisch rumfahren. Habt Ihr Euch schon mal gefragt, wie das die Einheimischen machen? Genaugleich wie die Touris.... nein .... natürlich noch ein bischen kleverer - Gefässe mit Eis und Fleisch - da braucht man dann nicht gleich umzuladen vor und nach jedem Vet-Gate.
Das ganze Procedere wirkt für mich eher wie eine Beruhigungspille gegen Aussen. Einer hat es richtig erwähnt, Bodenzelte sind kein Thema, die Fahrzeuge unten auch nicht (soll mir keiner erklären, dass dass da nicht Staub, Dreck, Rinderkot und dergleichen klebt, ja teilweise im Motorraum landet). Das gleiche mit den Schuhen und FZ-Reifen - die müssten ja eigentlich zuerst vom Dreck befeit werden und dann desinfiziert wenn wir schon von Desinfektion sprechen. Desgleichen der Innenboden von jeglichen FZ - also auch Bussen ......
Gruss Rajang
Logi16,9k Beiträge · seit 201214. Juli 2016 · #15Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
Küsten Pauli11 Beiträge · seit 201612. Sept. 2016 · #16Servus zusammen,
ich finde überall nur Hinweise auf das Verbot "rotes" Fleisch mit sich zu führen. Das würde doch bedeuten das Huhn, Struss usw unbedenklich sein sollten. Das wäre doch ein feiner Kompromiss für alle, es gibt Fleisch ganz ohne mogeln
Oder täusche ich mich? Wir starten in 10 Tagen und dann direkt von Maun nach Nxai, debatieren hier auch schon recht intensiv über alle erdenklichen Lösungsansätze.
Liebe Grüße
MatzeHH441 Beiträge · seit 201414. Sept. 2016 · #17Da man Dreck nicht desinfizieren kann ist das ganze Prozedere Blödsinn. Wie oft werden eigentlich die "Desinfektionsbäder" für Auto und Footprints gewechselt ?
Wer mal mit dem eigenen Wagen nach Australien eingereist ist, weiss wie man es richtig machen muss. Da müssen die Reifen auch im Profil von allem befreit werden .
Schafft aber Jobs und irgendjemand fühlt sich sicherer.
BTW ist beim Kuke Gate ein 2ter Posten ca 3 KM entfernt eingerichtet. (August 16) .
Dem Wagen vor uns wurde die offene Milch nicht erlaubt mitzunehmen.
CACan890 Beiträge · seit 201614. Sept. 2016 · #18Küsten Pauli schrieb:Servus zusammen,
ich finde überall nur Hinweise auf das Verbot "rotes" Fleisch mit sich zu führen. Das würde doch bedeuten das Huhn, Struss usw unbedenklich sein sollten. Das wäre doch ein feiner Kompromiss für alle, es gibt Fleisch ganz ohne mogeln
Oder täusche ich mich? Wir starten in 10 Tagen und dann direkt von Maun nach Nxai, debatieren hier auch schon recht intensiv über alle erdenklichen Lösungsansätze.
Liebe Grüße
Hallo,
vergiss deine Überlegungen über rotes oder weißes Fleisch, gebraten,gekocht oder roh. Beachte "sometimes" verboten: Obst, Gemüse, Milch, Joghurt, Käse, Wurst, Aufschnitt, Butter, Schokolade (ist Milch drin) Alles das wollten die mir schon abnehmen........ Am sichersten fährst du mit Trockenfutter. also Milipap, dann sind die zufrieden.
Seitdem ich mal miterlebt habe, wie die Einheimischen ihre Kühe auf Pickups über die Vetkontrolle bringen - weit abseits der Touristenrouten - mache ich mir überhaupt keine Gedanken mehr, wie ich mein Essen transportiere.
Jedes Mal wenn ich an so nen Posten kommte bin ich automatisch schon auf 180+.....
Gruß