Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200705. Jan. 2016 · #41
Hallo,
super Fotos- ich dachte schon, wir hätten 2015 besonders viel Glück mit Geparden 🙂
(leider schaffe ich es nicht, ein Foto einzufügen 🙁 )
Wir konnten im Oktober 2015 im Nxai Pan am Wasserloch die Jagd beobachten.
Ich freue mich schon darauf, wie es weitergeht!
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
YogieThemenstarter97 Beiträge · seit 201506. Jan. 2016 · #43
17.09. - Zum Abschluss nochmal Löwen...
Heute heisst es Abschied nehmen vom KTP. 😐 Doch bevor wir den Park verlassen, wollen wir nochmal die 24km bis zu der Stelle abfahren, wo wir gestern das dösende Rudel Löwen gesehen haben. Da Löwen ihre Reviere haben, hoffen wir das Rudel in einem agileren Zustand in der Nähe wieder anzutreffen. Doch so weit müssen wir gar nicht fahren. Bereits nach 10km sehen wir am Wegesrand mehrere Autos stehen. Ein klares Anzeichen auf Tiersichtung. Wir nähern uns und tatsächlich, auf einer Anhöhe sehen wir vier junge Löwen herumtollen.
Der Tiersichtungsgott scheint es echt gut mit uns zu meinen. Wir beobachten ein wenig die Löwen-Kinderstube, fahren dann weiter als der Nachwuchs hinter der Anhöhe verschwindet.
Nach einer Weile kehren wir um, da wir heute noch eine ca. vierstündige Autofahrt vor uns haben. Am Straßenrand bemerken wir noch einen Fuchs, der einen Nager gefangen hat und ihn wohl für schlechtere Zeiten im Sand vergräbt.
Wir kommen wieder im Camp am Südeingang des Parks an.
Bevor wir endgültig dem Park lebewohl sagen, tanken wir noch, erhöhen wieder den Reifendruck und gehen Frühstücken. Nun machen wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Reiseziel, dem Augrabies Falls Park.
An uns ziehen Salzpfannen und große Weinanbaugebiete vorbei. Aber auch Blechhüttendörfer und völlig zugemüllte Landschaften bekommen wir zu Gesicht. Wir erreichen den Park und beziehen ein schönes Chalet. Ich gehe noch kurz einkaufen und koche uns eine Kleinigkeit. Als der Hunger gestillt ist machen wir uns auf den Weg den Wasserfall zu erkunden. Die Landschaft ist sehr schön, der Wasserfall imposant. Wir wandern die einzelnen Aussichtsplattformen ab und ich fotografiere und Filme fleißig.
Als die Sonne um halb sieben untergegangen ist, gehen wir zurück zu unserem Chalet. Ich sichere die Bilder und Fotos. Anschließend sitzen wir noch auf unserer Veranda und genießen bei einem Schluck Wein den grandiosen Sternenhimmel. Ganz nebenbei versuche ich mich erstmals an einer Timelap-Zeitraffer-Aufnahme. Ich fotografiere hierzu in dreißigsekündigen Abständen den Abendhimmel. Aus den 150 Bildern entsteht ein viersekündiger-Zeitrafferfilm.
ich fahre schon von Anfang an mit, aber jetzt muss es auch von mir nochmal gesagt werden: hammergeile Fotos hast du da gemacht!!! Und was ihr für ein Glück mit den Tiersichtungen bisher hattet - waaaahnsinn!!! Bin gespannt, wie's weitergeht und freu mich auf die Weiterfahrt!!!
YogieThemenstarter97 Beiträge · seit 201506. Jan. 2016 · #46
Hallo ihr Lieben, ich kann mich nur nochmal wiederholen: Tausend Dank für das tolle Feedback, es freut mich sehr, daß ich euch mit meinen Bildern begeistern kann! Soll ich euch was sagen? Ich bin käuflich - nehmt mich mit in den Urlaub und ich mache euch auch solche Bilder... 😄 🙂
Spaß beiseite - obwohl jetzt wird es gleich wieder lustig:
18.09. - Gummi ist nicht gleich Gummi...
Heute geht es zurück nach Namibia. Nach dem Frühstück gehe ich nochmals kurz zum Wasserfall und fotografiere den Sonnenaufgang.
Anschließend packen wir zusammen und brechen auf. Sind die Straßen zu Anfang noch asphaltiert, wechseln wir nach einiger Zeit wieder auf die unbefestigte Pad.
Je näher wir der Grenze kommen, desto schlechter der Untergrund. Mitten im Irgendwo kommen wir an den Grenzposten von Südafrika. Zuerst fahre ich noch vorbei, da die Grenze als solche nicht wirklich ersichtlich ist. Wir bemerken den Irrtum und wenden. Als ich an den Grenzbaum fahre, ist niemand zu sehen. Ich sage Katrin sie solle den Schlagbaum heben, was sie aber strikt ablehnt. Also steige ich aus und gehe in so eine Art Behelfsbaracke. Dort werden tatsächlich die Grenzformalitäten abgewickelt. Ein Polizist inspiziert noch unseren Wagen und lässt uns anschließend fahren. Wir fahren über einen Grenzfluss und gelangen an die namibische Grenze. Während ich mal wieder die Grenzformalitäten erledige, verschwindet Katrin kurz auf die Toilette. Als sie zurück kommt zeigt sie mir 4 Päckchen. "Kuck mal, da gab es Kaugummis". Auf den Päckchen stand: "Gives you a bigger Smile". Ich grinse und sage ihr: "Da sind zwar Gummis drin, aber keine Kaugummis...". Sie wir rot und packt hektisch ein Päckchen auf. Tja, der Punkt ging an mich! 😄 Wir fahren weiter. Hier ist die Pad deutlich besser, wir kommen gut voran. Nach einiger Zeit erreichen wir den Fish River Canyon. Nachdem wir uns ein Permit geholt haben, fahren wir die Aussichtspunkte ab. Irre, wie am Grand Canyon, nur nicht so überlaufen.
Wir genießen den Ausblick und machen uns dann auf den Weg zum Ai-Ais Rest Camp. Am Wegesrand sehen wir unsere ersten Zebras.
Als wir in Ai-Ais ankommen erwartet uns eine Oase in der Wüste. Umringt von Bergen des Canyons, liegt der Campingplatz inmitten von Palmenhainen an einer Thermalquelle. Wir stellen unser Zelt auf und eilen zum Swimmingpool. Dieser ist mit herrlich warmen Thermalwasser gefüllt. Eine Wohltat nach der langen Fahrt auf den Sandpisten. Später gehen wir ins Restaurant und essen eine sehr leckere Gameplatte. Im TV läuft gerade die Eröffnung der Rugby-WM. Rugby ist hier und in Südafrika ein Nationalsport und beide Länder sind für die WM qualifiziert. Bei einem Glas Rosė beobachten wir noch die angekommene Reisegruppe, bei uns nur liebevoll die Hummeldumms genannt. Um 22 Uhr liegen wir in unserem Zelt, auch morgen steht uns wieder eine lange Fahrt bevor....
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201406. Jan. 2016 · #47
Hallo ihr Beiden,
ihr habt nicht nur einen sehr guten Draht zur Sichtungsfee, sondern habt das Ganze auch noch genial abgelichtet. Bei Euren 5 Geparden könnte es sich um Corinne mit ihrem Nachwuchs handeln. Wir haben sie im April in der Nähe von Roiiputs gesehen.
YogieThemenstarter97 Beiträge · seit 201508. Jan. 2016 · #48
Hallo Konni, danke für das Kompliment! In der Tat, das könnte Corinne mit ihrem Nachwuchs gewesen sein. Danke für das klasse Bild!
Es geht weiter....
19.09. - Es geht an den Atlantik...
Wir wachen mal wieder recht früh auf, da der Campingplatz gut besucht ist und bereits die ersten wieder aufbrechen. Die ersten Sonnenstrahlen lassen die Berge die uns umgeben golden erstrahlen. Ein tolles Bild. 😎
Ich beobachte die Paviane, die mal wieder aus offen stehenden Fahrzeugen Sachen herausklauen. Gottseidank nicht bei uns, da passen wir sehr auf.
Nach der Morgenhygiene klappen wir unser Zelt zusammen und gehen Frühstücken. Jetzt noch schnell getankt und ab geht es wieder auf die Pad.
Wir umrunden den Canyon südlich und fahren entlang des Gariep Rivers an der Grenze zu Südafrika. Diese Teilstrecke erfordert fahrerisches Geschick. Der Weg ist oft in den Stein des bergigen Umlandes geschlagen. Wir fahren mal wieder Achterbahn. Rechts von uns bergige Wüstenlandschaft, links von uns ein schmaler grüner Streifen. Schon krass, wie die Natur hier jeden Tropfen Wasser dankbar annimmt.
Jetzt geht es wieder in den Norden. Wir erreichen die Orte Rosh Pina und Aus. Jetzt zweigt die Straße (ja, mittlerweile sind wir wieder auf Asphalt) nach Westen Richtung Atlantik.
Diese Gegend westlich von Aus ist für seinen großen Wildpferdebestand bekannt. Als ich die ersten Pferde sichte steht natürlich ein Fotostopp auf dem Programm.
Ich steh also gerade am Wegesrand mit meiner Kamera als uns ein Auto hupend entgegen kommt. Ich denk mir noch, klasse - da will jemand die Pferde vertreiben. Aber das Auto hält an und wer steigt aus? Unsere Münchner Astrid und Walter. Kaum zu glauben, da ist Namibia dreimal so groß wie Deutschland aber wir laufen uns immer wieder über den Weg. Hätte ich nicht zufällig einen Fotostopp gemacht, wären wir aneinander vorbeigefahren. Wir tauschen kurz unsere Erlebnisse aus und Astrid gibt uns noch den Tipp mit auf den Weg, dass es in 5km Entfernung eine Wasserstelle für die Pferde gibt. Wir verabschieden uns und fahren dort hin. Dort angekommen beobachten wir das bunte Treiben, bevor es weiter zu unserem Tagesziel Lüderitz geht.
Mit jedem Kilometer wird die Landschaft karger. Wir durchfahren ein richtiges Wüstengebiet. Sandwehen ziehen über die Straße. Immer dickere Wolken und stark fallende Temperaturen sind die Vorboten des Atlantiks.
Als wir in Lüderitz ankommen erwartet uns ein Kälteschock. Nur gut, dass ich uns im Haus Sandrose für zwei Tage ein Zimmer angemietet habe. Im Zelt dürfte es hier doch ungemütlich werden. Es ist Samstag und der kleine Ort wirkt wie ausgestorben. Wir wollen noch was einkaufen um uns für die nächsten zwei Tage versorgen zu können. Das gestaltet sich allerdings als nicht gerade einfach, da nahezu alle Läden dunkel sind. Wir finden schließlich einen kleinen Shop eines Portugiesen, der noch geöffnet hat. Wir kaufen schnell das wichtigste ein und fahren zurück in unser Gästehaus. Jetzt schnell geduscht und gekocht. Im Haus Sandrose gibt es tatsächlich WiFi, wenn auch ein seeeeehr langsames. Ich checke meine Emails - Schluck, fast 200 neue Nachrichten. Ich verschaffe mir noch einen groben Überblick kurze Zeit später fallen wir hundemüde ins Bett...
Champagner8'684 Beiträge · seit 201008. Jan. 2016 · #49
Hallo Yogie,
bei Euren ganzen Sichtungen komm ich ja kaum mehr hinterher mit Lesen und Staunen 🙄 - vielleicht kannst du es gar nicht mehr hören, aber trotzdem: super Fotos sind das 🙂 . Dieser Kapfuchs mit seiner Beute gefällt mir fast am besten... das ist mal eine ganz andere Sichtung als immer diese ollen Löwen 😎 . Nein, mal ernsthaft - die Löwenfotos sind auch toll!
Zum Glück seid Ihr jetzt am Atlantik, da wirds wohl in tierischer Hinsicht ein bisschen ruhiger zugehen und ich kann mal Luft schnappen 🤩 !
Ich sag einfach schon mal prophylaktisch danke fürs Weiterschreiben 😉 - Gruß Bele
Hallo Yogie Da klinke ich mich gerne auch noch ein... Riiiiiesen KOMPLIMENT!! Ich würde mal sagen, dass du jedes Gramm deiner schweren Fotoausrüstung voll im Griff hast! Einfach genial, deine Bilder. Vielen Dank, dass du uns daran teilhaben lässt!
Ach ja, noch eine Bemerkung: Wenn hier im Forum mal wieder von zu ambitiösen Reiseplänen gewarnt wird, dann kann man getrost auf euren thread verweisen... 😉
Beste Grüsse z-a-r
Der gesunde Menschenverstand hat sich ganz schön unterschiedlich entwickelt!
so sieht die Strecke von Aus nach Lüderitz also bei schönem Wetter aus. Eben stelle ich meine Bilder davon ein und schon sehe ich, es geht auch anders da 😉 Garub bei Sonne und die Pferde oben auf dem Parkplatz? Wir hatten da nur die Pied Crows .....
YogieThemenstarter97 Beiträge · seit 201509. Jan. 2016 · #52
Liebe Bele, z-a-r und Andreas, vielen Dank für die Blumen. solche positiven Feedbacks bestärken mich weiterzumachen!
20.09. - Die Geisterstadt...
Heute können wir mal wieder richtig ausschlafen. Nach dem Frühstück fahren wir um halb zehn in die wenige km entfernte Geisterstadt Kolmanskop. Hier fand 1908 ein Mitarbeiter des Eisenbahnangestellten August Strauch einen Diamanten. Strauch sicherte sich die Schürfrechte und mit der Zeit entstand eine ganze Stadt. Später wurde der Abbau staatlich organisiert. Als am Oranje noch größere Diamanten gefunden wurden, wurde es ruhiger in Kolmanskop. 1956 verließ der letzte Bewohner die Stadt. Seit dem wachsen die Sanddünen immer weiter in die Häuser hinein und irgendwann wird die Stadt unter Sand begraben sein.
Wir nehmen an einer Führung teil. Von den ca. 100 Anwesenden werden zwei Gruppen gebildet. Wir folgen der deutschsprachigen Gruppe (ca. 80 Personen) und bekommen einen guten Einblick in das frühere Leben der Stadt.
An der Führung nehmen auch die Offenburger Miriam und Christian teil. Die beiden lernten wir bereits am Vortag an der Wasserstelle der Wildpferde kennen. Wir kommen ins Gespräch und beschließen gemeinsam nach der Führung Kolmanskop und später Lüderitz zu besichtigen. So schauen wir uns noch ein paar Häuser an und fahren anschl. nach Lüderitz um im Hotel The Nest zu Essen.
Gut gestärkt fahren wir danach auf die Landzunge Shark Island und klettern ein wenig auf den Felsen herum. Dabei sichten wir auch Wale im Meer.
Zum Schluss wollen wir noch an den Agate Beach fahren. Auf halbem Weg kommen wir an einem See vorbei, auf dem viele Flamingos rasten.
Am Strand angekommen genießen wir die Idylle und machen Pläne für die kommenden Tage.
Da Miriams und Christans Route ebenfalls in den nächsten Tagen in den Sossusvlei und nach Swakopmund führt, beschließen wir, dies gemeinsam zu tun. Wir verabschieden uns von den beiden und fahren zurück in unser Gästehaus. Am Abend unterhalten wir uns noch ganz nett mit den Besitzern des Haus Sandrose - Lydia und Ernst.
YogieThemenstarter97 Beiträge · seit 201509. Jan. 2016 · #53
21.09. - eine lange Fahrt...
Wir verabschieden uns um 8 Uhr von Lydia und machen uns auf den langen Weg ins Sossusvlei.
In Klein Aus haben wir uns mit Miriam und Christian verabredet. Gemeinsam begeben wir uns auf die Pad. Über mehrere hundert Kilometer führt uns unser Weg über Schotterpisten. Wir nehmen einen kleinen Umweg in Kauf und fahren über die D707, einer der landschaftlich reizvollsten Strecken Namibias. Häufig stoppen wir unsere Fahrt um Bilder zu machen. Leider ist es sehr bewölkt und diesig, sonst wäre die Landschaft sicher noch schöner.
Bei einem der Fotostopps fällt Miriam und Christian auf, dass einer ihrer Reifen Luft verliert. Im Nu hat Christian den Reifen gewechselt.
Da ihr Auto nur einen Ersatzreifen hat, beschließen wir, den undichten Reifen schnellstmöglich reparieren zu lassen. Als wir auf einem Schild Reifenreparatur lesen, halten wir an einer kleinen Farm. Wir werden gleich von mehreren Hunden begrüßt, schon mal sehr positiv. Wir plaudern mit der Frau, sie erzählt uns unter anderem, dass sie ein Oryx von Hand großgezogen hat. Es hat nur noch ein Horn und steht hinter dem Haus. Miriam und ich schnappen unsere Fotoapparate und machen uns auf den Weg. Was uns aber hinter dem Haus erwartet schockt uns. An einem Fleischerhaken hängt ein frisch gehäutetes Zebra. Das Fell dahinter aufgehängt und die Innereien samt einem kleinen Zebraembryo liegen auf dem Boden. Der Farmer hat das Tier an diesem Morgen geschossen. Gruselig... 😮
Als der Reifen repariert ist, setzen wir unsere Fahrt fort. In Sesrim angekommen, trennen sich erst einmal unsere Wege. Während Miriam und Christian in der Sossusvlei Lodge ein Zimmer gebucht haben, sind wir ca. 500m entfernt in Sossusvlei Oasis Camp. Unser Zeltplatz ist schön angelegt, wir haben eigene Toilette und Dusche.
Noch schnell in den Pool gehüpft und dann geht es auch schon in die Lodge um gemeinsam mit Miriam und Christian Abend zu essen. Das Essen und das Ambiente sind klasse.
Die Beiden bringen uns noch mit dem Wagen zurück zum Camp. Wir fallen müde in unsere Kojen...
Guggu2'261 Beiträge · seit 201109. Jan. 2016 · #54
Hallo Jürgen,
ich habe zwar ab und zu hier hineingespinkst, aber jetzt habe ich in aller Ruhe alles durchgelesen. Besonders der KTP-Teil habe ich mit großem Interesse gelesen, da der uns noch fehlt. Wow, was für tolle Sichtungen 😛 Da ist der Neidfaktor ziemlich groß.
Ansonsten werden schöne Erinnerungen wach, erinnert die Tour doch sehr unseren Urlaub 2012. Danke für das Teilen und die superschönen Fotos. 🙂
YogieThemenstarter97 Beiträge · seit 201510. Jan. 2016 · #55
Hallo Guggu, danke für den netten Kommentar!
22.09. - SAND - viel Sand!
Wir wachen durch die ersten Autofahrer auf, die sich bereits auf den Weg zum Toreingang des Sossusvlei machen. 😠 Wir haben uns um halb sieben mit Miriam und Christian verabredet, es bleibt also noch genügend Zeit in aller Ruhe zusammenzupacken und an der Tanke ein Frühstück zu holen. Nachdem wir unser Gepäck umgeladen haben, nehmen wir Miriam und Christian in unserem Fahrzeug mit. Als sechster Wagen reihen wir uns vor dem Tor ein. Pünktlich um sieben Uhr öffnet das Gate. Wir fahren 60km bis zu einem Parkplatz. Ab hier dürfen die letzten vier km nur noch mit Allradfahrzeugen befahren werden, alternativ bleibt der Weg mit einem Shuttle. Shuttle kommt für mich nicht in Frage. 😉 Also schallte ich auf Allrad und los geht es in den Tiefsand. Den ersten km kommen wir noch gut voran. Vor mir fährt ein Fahrzeug das kurz vor einem Baum stoppt - links vom Baum die gute Piste, rechts davon richtig weicher Tiefsand. Ich bin irritiert und entscheide mich in voller Fahrt für die rechte Piste. Zu spät - wir fahren uns fest. 🙄 Durch vorsichtiges An- und Rückwärtsfahren, versuche ich uns freizuschaukeln. Vergebens, immer weiter gräbt sich der Hilux in den Sand. 😠 Es kommt eines der Shuttlefahrzeuge vorbei und hält. Philmon der Fahrer versucht mit viel Gas und durchdrehenden Reifen das Fahrzeug freizubekommen. Auch er scheitert, mittlerweile sitzt der Wagen komplett im Sand auf. 😐 Philmon bietet uns an uns mitzunehmen und während wir in der Sossusvlei sind den Wagen freizuschleppen. Wir machen es so und ich gebe ihm die Autoschlüssel. Wir setzen uns in seinen Shuttle und die Fahrt geht bis zum Fuß des Big Daddy, der höchsten Düne im Park. Miriam und Christian verabschieden sich, sie nehmen den Fußweg zur Dünenspitze. Katrin und ich nehmen den nicht ganz so steilen Weg.
Katrin hält trotz ihrer Höhenangst tapfer durch, tritt aber als wir eine beachtliche Höhe erreicht haben den Rückzug an. Ich gehe die Düne noch ein ganzes Stück weiter bergauf.
Irgendwann habe auch ich genug. Seitlich gehe ich den steilen Sandhang hinunter und gelange in das Deadvlei. Dort wartet bereits Katrin auf mich. Ich filme und fotografie was das Zeug hält.
Dann sind irgendwann auch Miriam und Christian wieder bei uns.
Als auch sie sich wieder von den Anstrengungen erholt haben mach wir uns auf den Rückweg. Philmon wartet bereits mit seinem Shuttle auf uns. Er nimmt uns mit und tatsächlich - er hat den Hilux herausbekommen. Ich bedanke mich mit einem Trinkgeld bei ihm.
Auf dem Rückweg halten wir noch an der Düne 45. Wir machen unseren obligatorischen Fotostopp. 😄
Am Ende der Straße hole ich noch unsere Permit an der Rezption des Campinplatzes. Wir verlassen den Park und bringen Miriam und Christian zurück in ihre Loge. Nachdem wir unser Gepäck wieder eingeladen haben, holt sich Katrin noch einen Hut im Souvenirshop der Lodge. Auch ich kaufe mir noch einen Hut in dem Shop des Campingplatzes des Parks. Wir fahren wieder zurück zu unserem Campingplatz.
Während Katrin die Wäsche wäscht, baue ich die Kamera auf um vom Sonnenuntergang eine Timelaps-Aufnahme zu machen. Leider läuft dieSonnenbahn nicht wie erwartet. Als die Sonne sich immer weiter senkt, läuft sie mir doch glatt seitlich aus dem Bild. Naja, kann passieren. Übung macht den Meister. 🤨 Nach Sonnenuntergang treffen wir uns wieder mit Miriam und Christian zum Dinner in der Lodge. Wie bereits gestern hat die Tischreservierung nur bedingt zum gewünschten Erfolg geführt. Wir sind zwar am Eingang verzeichnet, allerdings nicht, dass wir am selben Tisch sitzen wollen. So beginnt wie bereits vierundzwanzig Stunden zuvor das große Tischrücken. Das Buffet ist wieder sehr gut und reichhaltig. Wir verbringen gemeinsam zwei nette Stunden und fallen um zehn Uhr hundemüde in unsere Zelt, welches wir kurz zuvor in völliger Dunkelheit aufgestellt haben...
schöne Tagesbilder, und so viel Leute. Naja ihr habt jetzt meinen Reisebericht überholt, ich stecke ja noch in Wolwedans, aber Sossusvlei kommt da auch bald, und etwas anders als bei Euch:)
sooo geniale Fotos.... und ich könnt mir in den A.... beissen dass ich nicht auf den KTP bestanden hab.... aber das nächste MAl dann definitiv...... super toller Bericht und Fotos um sich noch mehr Vorfreude zu holen. weiter so bin sehr gesapnnt
Ich hatte das Virus schon lang bevor ich das erste Mal da war
YogieThemenstarter97 Beiträge · seit 201511. Jan. 2016 · #58
@Andreas: Du machst mich neugierig. Bin mal gespannt wie es euch dort ergangen ist...
@Tilikum: Freut mich, dass dir die Bilder und mein RB gefallen. Ja, der KTP war ein echtes Highlight. Wir werden ihn auf alle Fälle nicht das letzte mal besucht haben...
23.09. - Zurück ans Meer...
Um 9 Uhr treffen wir uns mit Miriam und Christian. Vor uns liegen 370km Staubpiste. Die Landschaft ist abwechslungsreich.
Durch die trockene Hitze wird bei der Fahrt besonders viel Staub aufgewirbelt und erschwert die Sicht. Uns kommen erstmals Motorräder und später auch Fahrradfahrer auf der Pad entgegen. Ich frage mich nur, wie die Fahrer sich bei diesen schlechten Pads auf ihren Bikes halten können. 😕
Unsere erste längere Pause machen wir in Solitär. Schon beim verlassen des Wagens steigt uns ein feiner Apfelkuchenduft in die Nase, für den Solitär über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Wir essen ein Stück und fotografieren dann noch die Oltimer, die auf dem Gelände ihre letzte Ruhestätte erhalten haben.
Es geht weiter und nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir Walvis Bay am Atlantik. Fasziniert schauen wir dort den hunderten Flamingos zu, die sich hier im Wasser aufhalten.
Wir kommen an einem Salzwerk vorbei.
Da die Fahrt entlang der Landzunge nicht viel hergibt, beschließen wir nun die letzten Kilometer nach Swakopmund zu fahren. Am Ortseingang vereinbaren wir am Abend noch einmal gemeinsam Essen zu gehen. Im Beach Lodge beziehen wir unser Zimmer. Wir haben einen herrlichen Meerblick. 😁
Uns bleibt nicht viel Zeit, wir machen uns frisch und fahren zum vereinbarten Treffpunkt. Miriam und Chrisitian warten schon. Im dritten Anlauf finden wir eine Localität, die uns ohne vorherige Reservierung aufnimmt. Es ist eine Pizzeria geworden. Wir essen gemütlich zu Abend und verabschieden uns von den beiden, da sich nun unsere Wege trennen.
YogieThemenstarter97 Beiträge · seit 201512. Jan. 2016 · #59
24.09. - Die Wüste lebt...
Heute geht es früh aus den Federn. Noch schnell gefrühstückt und um 07:50 Uhr holt uns Douglas ab - es geht zur fünfstündigen Living Desert Tour. 🙂 Er holt noch ein anderes Paar ab und bringt uns zum Startpunkt der Tour.
Und da steht er nun, unser Tourguide Chris, von dem ich schon einiges im Forum, im Reiseführer und im TV gelesen und gesehen habe. Er begrüßt die Gruppe (ca. 20 Personen), die auf drei Fahrzeuge aufgeteilt ist. Auf amüsante Weise bringt er uns viel Hintergrundwissen über das Leben in der Wüste bei. 😁
Nach einem ausführlichen Theorieteil zeigt er uns die Tierwelt in der Praxis. Er gräbt eine Spinne aus, sieht Tiere die kein anderer gesehen hätte. Chamäleon, Gecko, Termiten, Schlangen, nichts lässt Chris aus. Katrin überwindet sogar ihre Phobie und streichelt eine Schlange. 🤩
Im zweiten Teil der Tour geht es mit den drei Geländewagen in die Dünen. Douglas lässt Luft aus den Reifen und die Achterbahn beginnt. Wir sitzen im zweiten Fahrzeug und können immer am ersten Fahrzeug beobachten, was uns gleich erwartet. Katrin kämpft mit Kopfschmerzen, schlägt sich aber tapfer. 🤢
An einem schönen Aussichtsplatz machen wir eine erste Rast. Mit kühlen Getränken setzen wir uns auf eine Düne und genießen den Ausblick.
Nach einer Weile geht es weiter. Wir machen zum Abschluss noch eine zweite Rast auf einer Düne mit Meerblick. Ganz oben auf der Düne liegt eine Schwimmflosse einer Robbe. Chris meint, die hätte eine Hyäne da hochgeschleppt.
Douglas bringt uns ins Hotel. Wir entspannen, bevor es weitergeht. Ich habe im Restaurant 'The Tug' ein Tisch reserviert. Das Restaurant liegt direkt an einer Mole und wir bekommen einen Tisch direkt an einer Glasfasade mit Meerblick zugewiesen. Das Essen ist sensationell. Wir verbringen dort 2 Stunden, bevor wir wieder die Fahrt zum Hotel antreten...
YogieThemenstarter97 Beiträge · seit 201513. Jan. 2016 · #60
25.09. - Stadtbummel durch Swakopmund
Heute lassen wir es ruhiger angehen. Nach dem Frühstück fahren wir in das Zentrum von Swakopmund. Wir machen einen Stadtbummel und besuchen die Straßenhändler.
Am Nachmittag geht es erneut in die Stadt. Ich hatte am Vortag für uns beide ein Massagetermin bei Gretel gebucht. 😄 Allerdings gestaltet sie die Anfahrt äußerst schwierig. Die Häuser haben keine Nummern und wir wissen nur, dass das Health and Aroma Center direkt an der ca. 2km langen Hauptstraße liegt. Wir fahren die Straße zweimal auf und ab, können aber das Haus nicht entdecken. Also frage ich mich bei der Polizei, der Apotheke und in einem Farbengeschäft durch. Doch jeder schickt uns an eine andere Stelle hin. 😠 Letztendlich finden wir den Laden mit einer fast halben Stunde Verspätung. Gottseidank bekommen wir dennoch unsere Massagen. Völlig entspannt gehen wir danach essen. Gut gestärkt geht es dann noch einkaufen und zum tanken. Zurück im Hotel lassen wir den Tag bei einem schönen Sonnenuntergang mit einem Tschintonig 😁 ausklingen....