4 Wochen Namibia und KTP - Gib Gummi Alter...

Reisebericht 107 Antworten · 21,7k Aufrufe · gestartet 31. Dez. 2015 von Yogie
Themenstarter97 Beiträge · seit 201513. Jan. 2016 · #61
26.09. - Letzte Haltestelle vor dem Nirgendwo...

Heute heißt es Abschied nehmen von Swakopmund. Nach Frühstück und auschecken geht die Reise weiter. Wir fahren entlang der Küste nach Norden.

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Die Salzpiste ist gut zu befahren wir kommen zügig voran. Nach ca. 150 km erreichen wir Cape Cross, bekannt durch seine große Robbenkolonie. Wir holen uns ein Permit und fahren zum Parkplatz. Als wir die Autotür öffnen kommt uns ein fürchterlicher Gestank entgegen, die Robben können jetzt nicht mehr weit sein. Da sind sie auch schon, vor uns breitet sich eine Felsenküste mit weit über 10.000 Seehunden aus. Ein buntesTreiben spielt sich vor unseren Augen ab. Viele Tiere dösen oder säugen ihre Jungen, aber manche sind auch aktiv in Revierkämpfe verwickelt.

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Als nach ca. einer Stunde Fotos und Videos im Kasten sind, setzen wir die Reise fort. Kurze Zeit später hätte es fast gekracht. Direkt vor uns springt ein Schakal auf die Pad. Ich kann gerade noch bremsen und ausweichen.
Wir gelangen als nächstes an die Toreinfahrt zur Skelettkküste.

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Ich hole uns ein Permit und die Fahrt geht weiter. Ich halte noch zweimal um Schiffwracks zu fotografieren, bevor es nach ca. 140 km nach Osten ins Landesinnere geht.

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Die Landschaft ist phänomenal und erinnert ein wenig an Monument Valley in den USA. Am Straßenrand sehe ich eine Welwitcha und stoppe.
Als ich zum Wagen zurücklaufe, bemerke ich, dass im hinteren rechten Reifen nur noch ganz wenig Luft ist. Klasse, auch noch Reifenwechsel. Wir entladen den Wagen um an den Reservereifen und den Wagenheber herankommen zu können. Während ich noch grüble, wo man bei dem Hilux am besten den Wagenheber ansetzt, hält bereits ein erster Wagen. Ein junger Deutscher und seine Freundin kommen uns zu Hilfe. Während ich das Auto aufbocke, hält nochmal ein Wagen - ein Rentnerehepaar - ebenfalls aus Deutschland!

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Als der Reifen gewechselt ist setzen wir unsere Reise fort.

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Wir erreichen die Palmwag Lodge. Hier ist es toll. Als wir eingecheckt haben stellen wir unser Zelt auf.

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Wir duschen und gehen ins Restaurant um Abend zu essen.
Katrin holt sich noch Tipps zum Konzessionsgebiet von den Rangern. Morgen geht es endlich los! Das Nirgendwo ruft...
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zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2016
655 Beiträge · seit 201413. Jan. 2016 · #62
Hey Yogie,
wieder superschöne Fotos... Macht echt Spaß mit euch zu reisen - und meine Sehnsucht wächst und wächst 🤨 ....
Auf euer "Nirgendwo" bin ich gespannt!
LG, Sarah
LG, Sarah 2015: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285830-plattlaendler-zum-ersten-mal-auf-pad-in-namibia.html 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/288966-i-bless-the-rains-down-in-africa-namibia-2016.html
938 Beiträge · seit 201313. Jan. 2016 · #63
Hallo Yogie,

wenn ich die Bilder seh, könnte man meinen Du hast meine veröffentlicht. Zumindest bei Chris Nel 😉 Die wollte ich heute abend online stellen. Aber die guggt dann ja keiner mehr an, weil hier schon alles perfekt dargestellt wurde. Witzig, dass ihr auch im Tug wart, so liest sich Euer Erlebnis fast wie unseres 😉 Am Cape Cross waren wir allerdings zwei Jahre vorher, d.h. unserer Berichte trennen sich nach Swakopmund schnell wieder 😉

LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
Themenstarter97 Beiträge · seit 201513. Jan. 2016 · #64
@Sarah: Freut mich, dass dir meine Bilder gefallen. Wie dir vielleicht bereits aufgefallen ist, haben wir extra ein zweites Zelt für unsere eifrigen Mitleser auf den Hilux geschraubt. Also hophop und geniese die Fahrt... 😛

@Andreas: Also da kann ich dich beruhigen, nach deinen tollen Bildern vom Sossusvlei wird sicher jeder schon gespannt sein, was Du uns von deinem Aufenthalt in Swakopmund zeigst... 🙂
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Themenstarter97 Beiträge · seit 201514. Jan. 2016 · #65
27.09. - Endlich Elefanten...

Gleich nach dem Frühstück fahren wir zur Reifenreparaturstelle der Palmwaglodge. Als der Reifen aufgepumpt wird zeigt sich die Misere. Er ist seitlich ganz eingedrückt und kann nicht mehr repariert werden.

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Nach Rücksprache mit dem Autovermieter wir ein neuer Reifen aufgezogen und wieder in die Laderampe des Wagens montiert. Leider sollte er dort nur wenige Stunden bleiben, aber zu diesem Kapitel kommen wir später. 😈 Wir fahren also noch guten Mutes die 3km bis zum Gate des Konzessionsgebietes. Nachdem wir unser Permit haben, fahren wir endlich rein. Doch es dauert nicht lange, bis wir unseren Allrad zuschalten müssen. Es geht sehr holprig, phasenweise nur im Schritttempo voran. Katrin kann die Fahrt leider nicht richtig genießen. Zu sehr hat sie mit der Angst vor einer Panne oder freilaufenden Löwen zu kämpfen. Die ersten paar Kilometer fahren wir noch in Sichtweite eines Wagen von vier Belgiern. Als wir später eine andere Route einschlagen sind wir für mehrere Stunden alleine auf weiter Flur. Die Landschaft ist wunderschön und hier gibt es nun auch Zebras in Hülle und Fülle.


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Plötzlich ruft Katrin "Da, Giraffen!" Tatsächlich, unsere ersten Giraffen in Namibia. Etwa 100m von unserem Auto entfernt stehen drei Giraffen und beobachten uns. Wir halten und und ich fotografiere natürlich die Tiere ausgiebig. 🤩

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Die Fahrt geht weiter und erneut ruft Katrin. Allerdings diesmal "Da, Elefanten!" Wow, 6 Elefanten ziehen gemächlich in ca. 100m Entfernung an uns vorüber. Eines der Elefanten ist noch ganz klein - süß! 🤩

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Als die Dickhäuter nicht mehr zu sehen sind, ziehen auch wir weiter. Immer wieder sehen wir große Zebragruppen in einer einmaligen Landschaft.

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Leider wird der Weg immer schlechter. 😮 Wir müssen einen Canyon durchfahren und wir schaukeln den Wagen über ein großes Stein- und Geröllfeld. Katrin wird immer ruhiger - kein gutes Zeichen! Da wir unter diesen Bedingungen kaum noch vorankommen, beschließen wir den Campsite 1 anzusteuern, ursprünglich wollten wir heute bis Campsite 3 kommen. Wie zu erwarten bedeutet im Konzessionsgebiet ein Campsite lediglich, dass man hier sein Zelt aufschlagen darf. Hier ist aber weder was markiert, noch deutet irgendetwas darauf hin, dass diese Stelle der offizielle Campsite ist. Lediglich eine aus Steinen im Kreis zusammengelegte Feuerstelle deutet darauf hin, dass hier bereits vor uns jemand gecampt hat. Wir öffnen das Zelt und kochen uns einen Linseneintopf auf dem Gaskocher.

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Ich mache uns noch ein kleines Lagerfeuer und wir beobachten zum Sonnenuntergang noch 5 Giraffen die in gebührendem Abstand an uns vorbeiziehen. Plötzlich ruft Katrin "Wir haben einen Platten". Vorne links ist kaum noch Luft drin. Klasse - nicht schon wieder! 😠 Da die Sonne bereits untergegangen ist überlegen wir kurz, ob wir noch heute den Reifen wechseln, oder lieber bis zum nächsten Morgen warten sollen. Ich beschließe das ganze noch am Abend in Angriff zu nehmen. Also schnell den Ersatzreifen herausgeholt. Ich schwing mich mit dem Wagenheber unter das Auto. Schon taucht das nächste Problem auf. Wo setze ich mit dem Wagenheber an? Beim ersten Mal war es schon knifflig unter die Hinterachse zu kommen, aber bei der Vorderachse finde ich keine passende Stelle. Bei den ersten beiden Versuchen den Wagen aufzubocken hebt sich der Wagen, aber der Reifen bleibt am Boden. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als direkt unter der Achse anzusetzen. Da der Reifen aber mittlerweile komplett platt ist und der Wagen auf der Felge aufliegt, ist der Zwischenraum zwischen Achse und Boden zu klein um den Wagenheber dort anzubringen. Echte Kacke! Also scharre ich mit dem Wagenheber eine Kuhle in den Boden und kann den Wagen endlich ausreichend anheben um den Reifen zu wechseln. Ich sehe aus wie Schwein. Also noch schnell notdürftig mit Wasser abgewaschen, frische Kleidung an und noch schnell zusammen am Lagerfeuer unseren Sundowner ausgetrunken. Mittlerweile ist der Himmel dunkel, lediglich der Vollmond, der gerade über dem angrenzenden Berg aufgeht, gibt uns Licht. Es ist gerade einmal 20 Uhr als wir in unser Zelt kriechen. Ich schreibe noch mein Tagebuch während Katrin versucht einzuschlafen. Allerdings gestaltet sich das alles andere als einfach, denn in der Ferne ist das erste Löwengebrüll zu hören. Mal sehen wie die Nacht wird.
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zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2016
8'684 Beiträge · seit 201014. Jan. 2016 · #66
Haaaalt, Herr Fastnachbar - das geht mir alles viel zu schnell, du düst mit einem Affenzacken durch Namibia - a alde Frau isch koi Dehzuhg 🙄 - da komm ich doch gar nicht mehr hinterher 🤩 !

Fotos aus dem Sossusvlei mit blauem Himmel schau ich mir nur noch unter Protest an - aber scheeee sind sie trotzdem geworden 😎 !

Die Gegend wo Ihr euch grade rumtreibt kenn ich noch nicht und ich freu mich daher umso mehr über interessante Fotos!

Und gell.... Reifenwechseln macht Spaaaaßßß 😛 !! Wir hatten uns sogar - clever wie wir sind 🤪 - bei der Einweisung den Ansatzpunkt für den Wagenheber zeigen lassen..... dumm nur, dass das Auto dermaßen verdreckt war, dass man davon nichts mehr erkennen konnte 😕 .

Freu mich schon auf die Fortsetzung - liebes Grüßle ins Remstal 🙂 !

Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2016
Themenstarter97 Beiträge · seit 201515. Jan. 2016 · #67
Hallo Bele,

du weisst ja: wer bremst verliert... 😉

Jaja, Reifenwechsel macht wirklich soooooooo Spaß, es sollte nicht das letzte mal sein. Vielleicht klärt sich damit auch langsam der etwas seltsame Thementitel... 😄

Liebe Grüße vom Remstal, Frau Fastnachbar 🙂 !

Jürgen
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Themenstarter97 Beiträge · seit 201515. Jan. 2016 · #68
28.09. - Reifen, Reifen, Reifen...

Die Nacht in dieser einmaligen Naturlandschaft ist vor allem für Katrin recht kurz. In ihrer Aufregung drückt die Blase mehr als ihr lieb ist. 🤢 Gottseidank haben wir Vollmond und es ist ziemlich hell, so dass man die Gegend in der Nähe des Wagens doch recht gut überschauen kann und sich Katrin trotz des Löwengebrülls aus dem Zelt wagt. 🙄
Am Morgen frühstücken wir und machen uns auf den Weg zurück zur Palmwag Lodge.

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Der Weg wird nicht wirklich besser und Katrin bangt um die noch intakten Reifen. Doch wir schaffen die 35km ohne weitere Panne und sehen nebenbei noch Elefanten, Giraffen, Oryxe, jede Menge Zebras und ein paar Kudus.

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In Palmwag angekommen lassen wir den Reifen reparieren. Diesmal muss Gottseidank nicht der Reifen getauscht werden, lediglich ein kleines Loch im Schlauch des Reifens muss geflickt werden. 😉

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In der Zwischenzeit überlegen wir uns, was wir nun in den nächsten zwei Tagen tun wollen. Da Katrin das Konzessionsgebiet nicht wirklich genießen kann, beschließen wir, alternativ lieber wieder in den Süden nach Twylfontain zu fahren. Von hier aus kann man dann Ausflüge zu einem versteinerten Wald und zu alten Felszeichnungen unternehmen. Ich rufe in einer Zeltlodge an und frage, ob noch etwas für die nächsten zwei Tage frei ist. Wir bekommen grünes Licht, also machen wir uns auf den Weg. Apropos Weg - wir befinden uns jetzt wieder auf einer 'normalen' Pad, also viel Sand, Staub und Steine. Auf unserer Spur wurde kürzlich mit einem Gräter die Oberfläche begradigt. Wunderbar, da hat es nicht so viele Löcher wie auf der Gegenspur. Nach ein paar Kilometer hören wir etwas undefinierbares. Ich stoppe und wir steigen aus. Kaum zu glauben, trotz relativ gutem Weg hatte es uns förmlich einen Reifen zerrissen. 😮

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Ich will mich gerade an die Arbeit machen, als uns ein Eselgespann entgegenkommt. Zwei Big Mamas, ein Mann und ein kleiner Junge. Der Mann übernimmt sofort die Initative und macht sich daran den Reifen zu wechseln. Ich möchte helfen, aber er meint nur - just relax! 😎 Während er arbeitet, versorgen wir den Rest des Gespanns mit kühlen Getränken und einer Konservendose Pfirsiche.

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Der Junge bekommt von mir noch einen Frisbee geschenkt. Als der Mann fertig ist, bedanken wir uns noch mit einem angemessenen Trinkgeld und drei Dosen Windhoek Lager bei ihm. Er meint noch, wir sollen lieber auf der noch nicht begradigten Gegenspur fahren, solange kein Gegenverkehr kommt. Durch den Gräter würden die spitzen Steine so gedreht, dass sie einem den Reifen aufschlitzen können. Ich beherzige seinen Ratschlag und wir fahren weiter. Im folgenden Streckenabschnitt stehen innerhalb von einem Kilometer zwei Fahrzeuge mit Reifenpanne am Straßenrand. Beide haben ihren Reifenwechsel nahezu abgeschlossen, so dass eine Hilfe nicht mehr notwendig ist. 😵
Wir fahren die Einfahrt zu der Lodge. Das ganze gleicht eher einem Budeswehr Biwakcamp. In den Felsen sind mehrere olivgrüne Zelte integriert. Für den Preis hatten wir uns eigentlich etwas anderes vorgestellt. 😐 Also drehen wir einfach um und fahren wieder weg. Wir beschließen jetzt erst einmal nach Twylfontain zu fahren um einen neuen Ersatzreifen zu besorgen. Ich suche über das Navi eine Werkstatt und wir fahren dort hin. Wir bekommen einen neuen Reifen und müssen die Rechnung an der Rezeption der zur Werkstatt gehörenden Twylfontain Country Lodge bezahlen. Hierzu müssen wir Rund 3km fahren. Dort angekommen, gefällt es uns sofort richtig gut. Schöne Lodges, ein tolles Haupthaus mit großem Pool und alles in einem tollen afrikanischem Stil. An der Rezeption bezahle ich den Reifen. Da wir noch immer nicht wissen, wo wir die nächsten zwei Tage übernachten sollen, frage ich noch, ob sie noch eine Lodge frei hätten und was denn eine Übernachtung kosten würde. Der Preis war doch sehr hoch, aber für die Ausstattung sicher angemessen. Ich versuche zu handeln (bin jaa Schwabe... 😄 )und sage dem Mann, das wäre zu teuer. Da wir nett plaudern, meint er, er könne uns einen 25 Prozent Nachlass geben. Wir beschließen zu bleiben. Als wir gerade die Formalitäten erledigen, frage ich ihn, ob er uns nicht eine besonders schöne Lodge für uns hätte, denn wir wären gerade auf Silberhochzeitsreise. Der Mann findet das total klasse und meint, er würde uns die VIP-Lodge geben. Er drückt uns einen Schlüssel in die Hand und erklärt uns den Weg zur Lodge. Es ist das letzte Haus des Komplexes, doppelt so groß wie die anderen, in denen mehrere Wohnungen pro Haus untergebracht sind. Als wir dort ankommen können wir es kaum glauben. Wir sind für die zwei kommenden Tage wirklich wie VIPs untergebracht. 🤩 Wir haben ein riesiges Haus mit allem Luxus und eigenem Pool ganz für uns alleine - Wow!

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Am Abend gehen wir in das Restaurant zum Essen. Es gibt Buffet mit allerlei Leckereien. Das Ambiente ist wirklich klasse und so stellt man sich Afrika vor. Als wir gerade mit dem Essen fertig sind, versammelt sich das ganze Personal und singt afrikanische Lieder - uns bleibt echt die Spucke weg! Wir beenden den Abend an der Bar und trinken zum Abschluss noch einen Sundowner. Glücklich gehen wir zurück in unsere Luxuslodge.... 😁
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zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2016
72 Beiträge · seit 201515. Jan. 2016 · #69
hallo Jürgen,
eine Frage zur Palmwag Lodge:
wieviele Campsites gibt es da ,wie wichtig ist eine Anmeldung?
da unser Wagen noch durch den Zoll muss kann ich keine genauen
Buchungstermine machen 🙁
danke
Rüdiger
36 Beiträge · seit 201515. Jan. 2016 · #70
Hallo Yogie
Genial dein Reisebericht! Und erst die Fotos... phänomenal!
Mich würde noch interessieren, auf welcher genauen Route, dass ihr von der Skeleton Coast zur Palmwag Lode gefahren seid.
Und natürlich auch, welche Strecken ihr von dort aus nördlich gefahren seid.
Deine Karte auf Seite 1 des Berichts zeigt ja nicht so viele Details.
Wir haben vor, im Juli dort in der Gegend einige 4x4-Pisten auszuprobieren.
Vielen Dank, dass du uns an deinem Abenteuer teilhaben lässt.
Beste Grüsse
z-a-r
Der gesunde Menschenverstand hat sich ganz schön unterschiedlich entwickelt!
Themenstarter97 Beiträge · seit 201516. Jan. 2016 · #71
Hallo z-a-r und Rüdiger,
Mich würde noch interessieren, auf welcher genauen Route, dass ihr von der Skeleton Coast zur Palmwag Lode gefahren seid.
Und natürlich auch, welche Strecken ihr von dort aus nördlich gefahren seid.
Deine Karte auf Seite 1 des Berichts zeigt ja nicht so viele Details.
Hier erst einmal eine genauere Sicht unserer Route von der Küste zur Palmwag Lodge:

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Was die Strecke nördlich der Palmwag Lodge angeht: Eigentlich wollten wir (wenn ich ehrlich bin 'ich') drei Tage im Konzessionsgebiet bleiben und dort folgende Route fahren:

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Wie ich ja bereits im Bericht anklingen lies, hatten wir extremes Pech mit unseren schlechten Reifen. Wir sind von der Palmwag Lodge aus zuerst durch die Dayvisitor-Area gefahren, das ist der kleine Bogen auf der Karte ganz unten. Übernachtet haben wir im C1, das ist eine der beiden Zelte am Ende des Bogens auf der Karte. Da die Strecke dort unten extrem steinig war und wir ja bereits gleich in der ersten Nacht einen Reifen wechseln mussten, bin ich das Risiko nicht eingegangen weiterzufahren, sondern habe den Rückweg zur Palmwag Lodge gewählt. Katrin konnte die Fahrt im Konzessionsgebiet nicht wirklich geniesen und deshalb habe ich schweren Herzens an dieser Stelle unsere geplante Route geändert. Wir sind nach der Reifenreparatur nicht wieder ins Konzessionsgebiet sondern haben Twylfontain angesteuert.
wieviele Campsites gibt es da ,wie wichtig ist eine Anmeldung?
Also wir hatten reserviert und ich würde bei der Palmwag Lodge auch nicht riskieren auf gut Glück hinzufahren. Ich habe jetzt die Stellplätze nicht gezählt, aber ich glaube nicht, dass es mehr als 10 sind. Aber vielleicht fragst du am besten mal direkt dort an, die Kontaktadresse findest du hier: http://www.palmwaglodge.com/

Wir sind Ersttäter und ich würde jetzt nicht behaupten, dass ich der beste Ratgeber zum Thema Konzessionsgebiet bin. Aber hier im Forum gibt es genügend alte Hasen, die diese Gegend wie ihre Westentasche kennen. Am besten ihr macht ein neues Thema auf und stellt dort eure Fragen. Hier wird einem super geholfen.... 😄
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Themenstarter97 Beiträge · seit 201516. Jan. 2016 · #72
Hallo liebe Mitfahrer, seid ihr noch alle fit und meinen ausschweifenden Berichten noch nicht überdrüssig? 😄
Dann mal alle wieder einsteigen, es geht weiter...

29.09. - Auf den Spuren der Wüstenelefanten...

Angesichts unsere Nobellodge zieht es uns heute nicht wirklich auf die Piste. Wir gehen um halb neun zum Frühstück und melden uns dort für den Nachmittag zu einem Gamedrive zu den Wüstenelefanten an. Start ist 16 Uhr, bleibt also noch genügend Zeit einmal die Seele baumeln zu lassen. In unserer Lodge angekommen, ziehe ich unsere massiven Liegen auf die Terasse. In den nächsten Stunden chillen wir in der Sonne oder Baden in unserem Privatpool. Das ist ein Leben! 🤩

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Um Dreiviertel Vier gehen wir zur Rezeption, da aber bereits die anderen Gäste zu dem offenen Geländewagen gehen, folgen wir und nehmen darin Platz. Die Fahrt geht kilometerweit durch ein ausgetrocknetes Flussbett.

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Wir sehen frische Elefantenspuren, die Dickhäuter können also nicht sehr weit entfernt sein. Da sind sie endlich. Zwölf Wüstenelefanten auf einen Schlag und hautnah. Sie ziehen durch das Flussbett verfolgt durch zwei andere Wagen und uns. Auch wenn es für die Tiere sicher eine gewohnte Prozedur ist, wirken sie doch gestresst und ich hätte mir gewünscht, die Fahrzeuge hätten die Tiere mit einem gebührenden Abstand verfolgt. 😐

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Wir fahren weiter und der Guide hält bei einem toten Elefanten. Er meint, dass dies der Leitbulle der Gruppe war und dieser vor vier Monaten aus unbekannten Gründen gestorben wäre. Die Stoßzähne wurden dann von Regierungsbeamten geholt. Noch heute geht die Elefantengruppe in regelmäßigen Abständen bei dem Toten Bullen vorbei. Sie scharren dann Löcher in den Boden und werfen den Sand dann auf den Kadaver. Sehr beeindruckend.

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Wir halten für eine Getränkepause in einer Felsengruppe.

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Die Fahrt geht weiter kurz vor der Lodge erleben wir den Sonnenuntergang im Geländewagen.


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Zum kröhnenden Abschluss erleben wir einen Blutmond, wie wir ihn vorher noch nie gesehen haben

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zuletzt bearbeitet 16. Jan. 2016
229 Beiträge · seit 201416. Jan. 2016 · #73
Hallo Jürgen,

das ist wirklich ein toller Reisebericht mit sehr schönen Fotos. Ich genieße beides sehr. Danke, dass du an eurer Reise teilhaben lässt.

Viele Grüße
Helga
Reisebericht: Namibia für Anfänger - Sept. 2016
201 Beiträge · seit 200817. Jan. 2016 · #74
Yogie,
Super Fotos, insbesondere beim 24-70 Canon. Hilft mir bei meiner Entscheidung- ich denke ich lege mir auch eines zu. Beim Sigma ist bei langer Brennweite der Lichtabfall zu den Rändern erkennbar. Ist bei meinem genauso.
Jetzt zu meiner Frage:
Wir waren schon x-Mal da unten, immer länger und mit 4x4, aber Augrabies Fall, Fishriver Caynon und KTP fehlt mir noch. Ich sah denToyota Corolla 2WD auf den Bildern.
Denkst Du die Strecken sind im wesentlichen auch mit einem 2WD zu machen ?

Wenn man nämlich ganz kurzfristig bucht und noch dazu nicht so lange Zeit , ist oft kein 4x4 oder nur zu Irrsinns Preisen zu bekommen.
Gruss, Wolf
1'137 Beiträge · seit 201117. Jan. 2016 · #75
Hallo Wolf,

bin zwar nicht Yogie, probiers aber trotzdem 😏
Meiner Meinung nach kannst du das ohne Probleme auch mit einem "normalen" PKW abfahren.
Einzige Einschränkung die niedrige Sitzposition könnte evtl. eingeschränktes Sichtfeld beim game drive nach sich ziehen.
Fish river und augrabies gehen auf jeden auch ohne 4x4.

LG
UWe
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Themenstarter97 Beiträge · seit 201518. Jan. 2016 · #76
Hallo Wolf


ich war gestern unterwegs, daher die etwas verspätete Antwort. Erst mal vielen Dank, freut mich, dass dir meine Bilder gefallen!
Super Fotos, insbesondere beim 24-70 Canon. Hilft mir bei meiner Entscheidung- ich denke ich lege mir auch eines zu. Beim Sigma ist bei langer Brennweite der Lichtabfall zu den Rändern erkennbar. Ist bei meinem genauso.
Also das Canon 24-70 2,8 L II hat ordentliche Randabschattungen, die sich aber in Lightroom oder PS mit einem Klick auf 'Objektivkorrektur' beheben lassen. Insgesammt bin ich aber mit dem Objektiv super zufrieden, es ist knackscharf, kann man aber bei dem Preis auch erwarten.
Wir waren schon x-Mal da unten, immer länger und mit 4x4, aber Augrabies Fall, Fishriver Caynon und KTP fehlt mir noch. Ich sah denToyota Corolla 2WD auf den Bildern.
Denkst Du die Strecken sind im wesentlichen auch mit einem 2WD zu machen ?
Also mit kleinen Einschränkungen kann ich Uwe's Antworten auf deine Frage unterschreiben. Augrabies und Fish River - No Problem. Allerdings würde ich dir beim Besuch des KTPs schon von einem 2WD abraten. Von Mata Mata nach Twee Rivieren mag es vielleicht noch gehen, viel Spaß wirst du da aber mit den Sandpisten nicht haben. Noch extremer wird es, wenn Du auch in die Mitte des Parks Richtung Nossob fahren willst....
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Themenstarter97 Beiträge · seit 201518. Jan. 2016 · #77
30.09. - Weiter geht's zur Vingerklip Lodge

Wir fahren weiter zur Vingerklip Lodge. Nach 160km holpriger Fahrerei haben wir das Ziel ohne weitere Reifenpanne erreicht.

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Es ist sehr warm und wir beziehen unsere Lodge. Als wir damit fertig sind, gehen wir zur Rezeption, da es hier wohl Wifi geben soll. Es gibt 4 verschiedene Zugänge. Die zwei offenen Zugänge für die Gäste sind sehr instabil und langsam. Ich frage die Managerin, ob eines der verschlüsselten Zugänge schneller wäre. Während sie mit ihrem Fachmann telefoniert, tippt eine Mitarbeiterin das Passwort eines der verschlüsselten Zugänge auf meinem iPad ein. Prima, jetzt bin ich wohl im Zugang des Management angemeldet. 😄 Aber egal, jetzt klappt es endlich - wir haben ein schnelles Internet. Endlich kann ich meinen Blog auf einen aktuellen Stand bringen. Als das erledigt ist, machen wir uns fertig um zum Abenddinner hinauf zum Eagles Nest zu gehen. Es geht steil auf einem zum Teil ungesicherten Weg hinauf. Katrin mit ihrer Höhenangst muss echt kämpfen. 😮

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Oben angekommen lernen wir 3 junge Urlauber aus Rosenheim kennen. Bis zum Sonnenuntergang unterhalten wir uns ganz nett mit Ihnen. Jetzt noch schnell schnell ein paar Bilder gemacht und es geht rein zum Eagles Nest zum Dinner.

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Das kleine Häuschen fast 25 Gäste. Ein tolles Dinner und erneut Gesang vom Personal machen den Abend perfekt.

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Wir verabreden uns noch mit den Rosenheimern auf einen Drink an der Bar und machen uns auf den Abstieg. Der geht im Vergleich zum Aufstieg verhältnismäßig einfach, da Katrin aufgrund der Dunkelheit die Tiefe nicht bewusst wahrnehmen muss. An der Bar treffen wir uns dann alle wieder und beschließen den Abend mit dem einen oder anderen Sundowner und schönen Geschichten rund um Namibia...
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zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2016
201 Beiträge · seit 200818. Jan. 2016 · #78
Danke Yopie für die gute Info,

wie gesagt wir waren in den letzten 5 Jahren 1 Dutzend mal mit 4x4 im südlichen Afrika, aber immer länger und lange vorab den 4x4 organisiert,
4-5 mit 4x4 von HH und 7 x von Jozef in Johannesburg.
Nur, ganz kurzfristig einen 4x4 zu bekommen , ist nicht so einfach, deshalb dachte ich, wenn's denn sein muss, dann vielleicht mit 2x4, zumal die Kinder nicht dabei sind und niemand drängelt, wenn das Auto ausgebuddelt werden muss.
Gruss, Wolf
Themenstarter97 Beiträge · seit 201518. Jan. 2016 · #79
Im KTP könnte allerdings etwas vierbeiniges beim buddeln drängeln.... 😉 Also dort gibt es Gegenden, da würde ich nicht gerne freiwillig aussteigen. Zumal es eigentlich auch verboten ist....
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Themenstarter97 Beiträge · seit 201519. Jan. 2016 · #80
01.10. Dickhäuter-Badetag zur Silberhochzeit...

Mensch wie die Zeit vergeht - heute vor 25 Jahren haben wir in Las Vegas geheiratet! Damals konnten wir keine Karten für die Show von Siegfried und Roy bekommen - so konnten wir die weißen Löwen nur auf dem Plakat sehen. Heute, 25 Jahre später, stehen die Chancen nicht schlecht, wenigstens einen normalen Löwen zu Gesicht bekommen, denn es geht in den Etosha-Nationalpark. 🤩 Wir frühstücken im Restaurant der Vingerklip-Lodge, verabschieden uns von unseren neuen Freunden aus Rosenheim, lassen unseren Wagen notdürftig putzen und checken aus. Relativ schnell endet die Pad und wir sind wieder auf Asphalt. 170km ohne Ruckeln und Reifenwechsel - Geil! 😄 Wir kommen am Etosha-Südtor an und checken für 2 Tage auf dem Campingplatz ein.

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Da hier die Stellplätze nummeriert sind und wir vermeiden wollen, dass sich jemand auf unseren zugewiesenen Platz stellt, lassen wir Campingtisch und -stühle zurück (Es gibt keine Liegestühle, die ich mit einem Handtuch belegen könnte) 😉 Jetzt machen wir uns auf den Weg den Nationalpark zu erkunden. Wir halten an einer künstlich angelegten Wasserstelle an. Zwei Dickhäuter suhlen sich gerade im Morast.

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Wir schauen dem Treiben einige Zeit zu, wollen dann aber weiterziehen. Kurz bevor ich losfahre, sehe ich einen Löwen, der aus einem Schacht unterhalb der Hauptstraße heraustrottet, sich hinlegt um die Wasserstelle zu beobachten, dann aber wieder im Schacht verschwindet.
Wir ziehen weiter, kommen aber nicht weit. Bereits nach rund 1,5km entdecke ich ca.40 Elefanten, die alle auf die Wasserstelle zuhalten. Wow, was für ein Anblick. Ich gebe Gummi und fahre zurück zur Wasserstelle. In einer großen Staubwolke kommen die Tiere immer näher. In freudiger Erwartung auf das kühle Nass werden sie immer schneller.


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Dann geht die Show los. Wir beobachten fasziniert das Treiben. Mit großer Lebensfreude planschen die Tiere was das Zeug hält.

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Als es nach einiger Zeit etwas ruhiger um die Elefanten wird ziehen wir weiter. Wir fahren noch eine größere Schleife und sind dann um 17 Uhr zurück im Camp.

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Wir wollen unseren Wagen wieder volltanken lassen und erleben eine böse Überraschung. Es gibt kein Diesel mehr zu kaufen. Wir haben zwar noch einen Dreiviertel Haupttank, wollen aber kein Risiko eingehen, da einem niemand sagen kann, wann der Tankwagen wieder auftaucht. Wir beschließen daher morgen die nächste Tankstelle außerhalb des Parks anzusteuern. Als sich Katrin halbwegs beruhigt hat, gehen wir essen, und anschließend zum Wasserloch.

Hier sehen wir unsere ersten Nashörner...

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zuletzt bearbeitet 22. Jan. 2016