Ticktack schrieb: Frage mich wieso sie nicht einfach wieder rausgefahren sind, oder rausgelaufen wenn der Fluß nicht reissend war. Bei der Breite und der Strömung warte ich lieber ab und mach erstmal Rast. Erst recht wenn man nen Leihwagen hat.
Hast du den Facebook-Post mit dem detaillierten Hergang gelesen? Da steht ja alles drin.
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200810. März 2017 · #262
@Wolfgang Natürlich haben sie es falsch gemacht. Am besten lässt man solche Flussdurchfahrten ganz. Ich würde bei der Wetterlage nie in ein abgegangenes Revier fahren, schon gleich gar nicht mittendrin anhalten und mit so einer Gehhilfe mit Strassenreifen und ohne backup sowieso nicht. Es gibt ausreichend Gebiete und Wege die man fahren kann ohne sein Jahresgehalt (und Leben) zu riskieren. Mit einem Mietwagen würde ich so sein Risiko eh nicht eingehen. Gruss Christian
Auch an dich die Frage, ob du den FB-Post gelesen hast...
Das war einfach Pech. Und ja, mitten im Fluss stehenbleiben ist keine gute Idee, das habe ich auch geschrieben. Die Durchfahrt durch einen abgehenden Fluss aber generell als Fehler zu sehen, halte ich für übertrieben. Es hängt immer von den Umständen ab. Und ja, natürlich kann etwas passieren. Dann muss man aber auch zB. das Motorradfahren einstellen, weil auch da kann etwas passieren.
Aber ich fürchte, das ist hier eh kein Platz, um das zu diskutieren. Passt ja auch nicht in diesen Thread und es gibt da halt unterschiedliche Ansichten.
Wenn das Wasser erst angelaufen kommt, wenn man gerade durchfährt, dann ist schon viel Pech dabei. Ich würde nicht ausschließen, dass mir das genauso passiert. Allerdings eher nicht an der Stelle. Ich nehme an, es ist die Omaruru-Durchfahrt auf der D1930? Die war schon immer eklig und nach heftigerem Regen auch häufiger wochenlang gesperrt.
Wichtig ist meines Erachtens, dass man in solchen Fällen mal auf die Karte schaut, welche alternativen Routen mit ggf. sicherer Flussquerung es gibt. Hier hätte es wohl Alternativen gegeben. Ca. 35km Flussaufwärts an der D2306 bei Okombahe gibt es eine erhöhte, betonierte Furt, die vermutlich benutzbar war. Und bevor man 5, 10, 20 Stunden oder länger auf einen abschwellenden Fluss wartet, kann man vielleicht auch besser 2 Stunden Umweg fahren und z.B. die garantiert sichere Brücke in Omaruru nutzen?
Anderswo ist es schwieriger: Wenn man z.B. durch die Palmwag Konzession kam und dann vor einem laufenden Hoanib steht, sind die Alternativen dünn und zurück fahren bedeutet ca. 2 Tage Umweg. Entsprechend ist dann der Anreiz hoch, die Flussquerung zu versuchen. Dem kann man aber auch vorbeugen, in dem man die Route in der Regenzeit möglichst so legt, dass man von Norden kommend durch die Palmwag Konzession fährt. Dann kann die Konstellation so gar nicht auftreten.
Beste Grüße
Guido
heuchef911 Beiträge · seit 200710. März 2017 · #265
Hallo, wir sind ab 21. März ca. zwei Wochen Richtung Kaokeveld unterwegs. Die Strecken Hoanib und Hoarusib kann ich, soweit überhaupt möglich, etwas einschätzen und entscheide unmittelbar vor Ort, was geht oder nicht.
Bei der Anfahrt wollen wir von Kamanjab aus durch die Khowarib Schlucht Richtung Seesfontain. Weiß irgend jemand, mit was ich dort regenbedingt zu rechnen habe. Die Strecke an sich kenne ich gut, aber nur in der Trockenzeit.
Maputo828 Beiträge · seit 201610. März 2017 · #266
dergnagflow schrieb:Auch an dich die Frage, ob du den FB-Post gelesen hast...
Das war einfach Pech. Und ja, mitten im Fluss stehenbleiben ist keine gute Idee, das habe ich auch geschrieben. Die Durchfahrt durch einen abgehenden Fluss aber generell als Fehler zu sehen, halte ich für übertrieben.
Pech war es am Ende.
Hauptursache war mangelnde oder gar keine Erfahrung.
Erster grosser Fehler war überhaupt in den Fluss zu fahren. Auch wenn es im Rand harter Untergrund ist, heisst es nicht, dass es überall so ist. Sobald du steckenbleibst hast du verloren. Das geht ein paar Sekunden und du hast keine Chance mehr. Das Auto wird untergraben.
Ein grosser Fehler ist auch zu denken, dass das Wasser nur sinken kann. Es reicht ein Gewitter irgendwo Flussaufwärts und es kommt ein kleiner Tsunami. Lieber umkehren oder den Ansatz von Guido befolgen und eine alternative Route suchen...
Maputo828 Beiträge · seit 201610. März 2017 · #267
heuchef schrieb:
Bei der Anfahrt wollen wir von Kamanjab aus durch die Khowarib Schlucht Richtung Seesfontain. Weiß irgend jemand, mit was ich dort regenbedingt zu rechnen habe. Die Strecke an sich kenne ich gut, aber nur in der Trockenzeit.
Vielen Dank für Tips und herzliche Grüße
Helgi
Hallo Helgi... März ist sehr früh für den Khowarib... kann sehr sumpfig sein...unten Bilder von Ende Mai vor 3 Jahren...es ging gerade noch so und man musste höllisch aufpassen was das genau für "Schlamm" war und sich auch immer wieder einen Weg oberhalb des Flusses suchen... es brauchte schon einige Erfahrung und Zeit und im Zweifelsfall halt umkehren...
Maputo schrieb: Erster grosser Fehler war überhaupt in den Fluss zu fahren.
Siehst du und genau da unterscheiden wir uns. Ich sehe es nicht "per se" als Fehler, durch einen Fluss zu fahren. Das hängt immer von zahlreichen Faktoren ab, die wir hier nicht beurteilen können. Und nachher und von der warmen Couch ist man immer schneller in der Beurteilung als direkt vor Ort. Ja, sie hatten vielleicht wenig Erfahrung, aber wenn man die Geschichte liest, sind sie jetzt auch nicht vollkommen blauäugig an die Sache herangegangen.
Maputo828 Beiträge · seit 201610. März 2017 · #269
dergnagflow schrieb:
Maputo schrieb: Erster grosser Fehler war überhaupt in den Fluss zu fahren.
Siehst du und genau da unterscheiden wir uns. Ich sehe es nicht "per se" als Fehler, durch einen Fluss zu fahren.
...wie stellst Du bei so einer so langen und dir unbekannten Querung sicher, dass du nicht in ein Sumpfloch fährst und nicht mehr weiterkommst? Mein ausgebauter Landcruiser hat einen Wert von etwa 60'000 CHF.... da bin ich nicht bereit dieses Risiko einzugehen. Du kannst schon durch Flüsse fahren, wenn du den Track genau kennst... sonst besser umkehren.
Durchgehen und den Verlauf checken. Halt so wie jeder, der einen Fluss queren muss oder möchte. Aber dann komplett und nicht auf Etappen. Und wenn der Fluss zu tief und zu stark zum Durchgehen ist, dann kann man das Fahren auch bleiben lassen.
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201416. März 2017 · #272
Hallo, um Opuwo hat es gestern kräftig gewittert. Die C43 zwischen Sesfontain und Opuwo ist an 2 Stellen über ca. 100 Meter weggespült, 1 Rivier ist auch kräftig geflossen. Richtung Norden mit Allrad gut zu machen, Richtung Süden schwer, da die Steigung hier sehr stark und matschig ist. Die 2 weggespülten Strassenteile sind umfahrbar, aber matschig. Gruß Alex
Mattes-do71 Beiträge · seit 201617. März 2017 · #273
Gibt es irgendwelche Erfahrungswerte wie lange in solchen Fällen die Wiederherstellung der Strecke im Normalfall dauert?
Ja, - in Namibia geht das, im Gegensatz zum Kongo, sensationell schnell... 😁
manchmal tatsächlich recht bald, manchmal dauert es etwas länger... 😎
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201418. März 2017 · #275
sagen wir mal so: der Padskrapper war schon da.. sobald es abtrocknet, dürfte eine erste Reparatur stattfinden.. dann ist es sicherlich langsam befahrbar.. der Rest der Strasse war in top-Zustand! Gruß Alex
Wir sind am 16.3. bis zur nördlichen Zufahrt zu Camp Aussicht (von Opuwo aus) gekommen. Wurden von der "Road Maintainace" Aufgefordert umzukehren und über die D3710 geschickt. Die war mit 4x4 befahrbar, aber sieht streckenweise sehr mies aus.
In der Bildmitte ungefähr ein kleines helles Rechteck ist das Hinweisschild zur Zufahrt Camp Aussicht: Gruß von Etendeka Andreas
Weiss jemand, wie es im Moment von Palmwag über Twyfelfountain Richtung Omaruru aussieht? Vor ein paar Tagen wars da wohl noch schlimm, aber nichts Genaues bekommt man mit. Speziell geht es um C39, D2612und C35.
Da ich kein FB Nutzer bin, helfen mir Hinweise darauf leider nicht. Gruß Andreas
Hallo, weiß jemand wie es zur Zeit im Ost-Caprivi aussieht? Sind der Horseshoe, der Mamili NP und der Mudumu NP mit 4x4 befahrbar?
Grüße vom Waterberg JAMS
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201419. März 2017 · #280
Hallo, vor1,5 Wochen war z.b. Kalizo Lodge bzw. die Strasse überschwemmt, und viele Wege waren sehr schlammig. je nach Regen wird das innerhalb weniger Tage besser, oder schlechter.. generell ist es sehr feucht um Caprivi, bei uns war kein Schritt ohne Matsch 😉 Aber das ist eben ein Sumpfgebiet.. Gruß Alex