Tag 4: BRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!!!
Der Schlaf machte was er wollte, nur nicht mich in Ruhe schlafen lassen...
Lange bleib ich liegen und versuch wieder zu schlafen, aber um 05:30 steh ich auf.
Linsen montieren, Zähne putzen und Klo...dessen Türe nicht wirklich zu schliessen ist.
Kein Wunder wenn die Türe breiter als die Türöffnung ist und dazu nach aussen hängt...
Kaum wieder beim Zelt kriechen auch schon alle anderen aus ihren Behausungen.
Und alle beklagen sich schlecht geschlafen zu haben.
Die Einen weil es von der Strasse her laut gewesen sein soll, die Anderen weil Tiere so laut gewesen sein sollen...
Ich zumindest hab mich durch die Geräusche nicht gestört gefühlt, hab einfach nur sehr kurz geschlafen...
Wir alle beginnen sofort unser Gepäck rauszustellen und unsere Zelte abzubauen, Obby rennt von Touri zu Touri, damit die
Zelte auch richtig zusammengelegt werden.
Anschliessend wird gefrühstückt, während Badiri schon die Matratzen, das Gepäck und die Zelte in den Anhänger packt!
Schon kurz nach sieben fahren wir ab, denn wir haben einen langen Weg vor uns...
...das Ziel ist nämlich der Nxai-Pan-Nationalpark!
Es ist noch recht kühl am frühen Morgen, so um die 15°C.
Und...
...nicht zu vergessen...
...ich hab keine Jacke und nur ein T-Shirt an...
...und das Auto hat keine Seitenscheiben...
...und auch die Windschutzscheibe ist nicht so breit wie das Auto...
...
...
GOTT IST DAS SCHWEINEKALT!!!
BRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!!!!!!!!!!!!!
!!!
Ich wickle mich in zwei Stoffdecken ein so gut es geht!
OK, vieleicht hätt ich besser zuvorderst Platz genommen, dann wär ich von der Windschutzscheibe wenigstens etwas vor dem
Wind geschützt gewesen...
Aber nein, ich muss ja immer zuhinterst im Safari-Auto sitzen, wo's am meisten windet!
😉
Im Ernst: Mir gefällts zuhinterst trotz der ausgeprägtesten Horizontalbewegungen des Autos und der stärksten Windbelastung
einfach am Besten!
(Wobei die Horizontalbewegungen auf den hier wirklich guten Asphaltstrassen kaum spürbar sind...)
Das ist schon seit meiner ersten Afrikareise so und kaum jemand will mir den Platz streitig machen.
Aber nicht nur dort hinten ist's kalt, auch weiter vorne wickeln sich die Mitreisenden trotz Jacken in die Decken ein...

Oben: Die Sonne scheint, das Auto fährt, die Touris werden tiefgekühlt...so kommen sie sicher frisch im Nationalpark an!
Mann, Mann, Mann, ich frier mir in Afrika den Arsch ab!!!
Egal wie ich die beiden Decken um mich rum wickle, der Wind findet immer und überall irgendwie den Weg unter mein T-Shirt!!!
Die Aussage des Tages: 'Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!!! 🙁

Oben: Früchtepause! Ganz was Neues für mich!!!
Um etwa 10:00 wird unsere erste der täglichen Frucht-Ess-Pausen abgehalten.
Wobei man wissen muss dass es in Botsuana kaum Früchte gibt und deshalb Äpfel und Birnen bereit liegen...
...ganz anders als in Ostafrika, wo tropische Früchte wachsen wo man hinschaut!!!
Fazit: Wegen der Früchte muss man nicht nach Botsuana!!!
Ein Vervet Monkey ist ebenfalls auf dem Platz, aber einer der ganz scheuen Sorte!
Er lässt mich nicht näher als etwa 12m ran...
...und klaut so natürlich auch unsere Früchte nicht!
Wie man sieht: Alles hat seine Vorteile! 😉
Nach etwa 20 Minuten geht's wieder an's sich in die Decken einpacken, auch wenn's nun um die 20°C hat...
...der Fahrtwind fühlt sich bei 80km/h halt doch recht kühl an!
'Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr... mit weniger 'r' als vorher, da es nicht mehr ganz so kalt ist...
Kurz nach zwölf erreichen wir den Platz wo wir zu Mittag essen wollen, aber auch da: Andere Strassenseite!
Diesmal ist der Platz nicht vermüllt sondern verschissen!
...wortwörtlich...
Also rüber auf die andere Seite...

Oben: Völlig verschissen: Der offizielle Picnic-Platz wo wir zu Mittag essen wollten...
...wir bevorzugen die andere Strassenseite!!!

Oben: Obby und Badiri beim 'kochen'...es gibt kaltes Buffet mit zwei Fleischsorten, Käse, Brot und Salaten.
Während wir Touris unsere tiefgekühlten Gelenke wieder aufzutauen und zu bewegen versuchen bereiten Obby und Badiri
das Essen vor und geben die Stühle raus.
Und nach einigen Schritten zur Wiederbelebung der Beine gehts ans Essen fassen!
Wir sitzen im Halbkreis und haben unsere Teller auf den Knieen, versuchen dabei möglichst wenig von den auf dem unebenen
Untergrund doch recht wackeligen Stühlen zu fallen und...
...sind erfolgreich dabei!!!
Anschliessend wird abgewaschen, was sofort und ohne zu zögern und komplett ungefragt von Alessandra und Fabio gemacht wird!
Badiri und Obby freuts, denn offenbar gibts auch Gruppen wo das nicht einfach so selbstverständlich gemacht wird!
Nachdem wir die Stühle von der Last der restlichen Touris befreit haben werden diese auch wieder zusammengeklappt und
am dafür vorgesehenen Ort im Anhänger verstaut!
...die Stühle, nicht die Touris...
Und Abfahrt!
Und endlich ist es warm genug um ohne Decken da zu sitzen!
So muss sich Afrika anfühlen, ja!!!
:-D
Schon bald fahren wir an etwas wie eine Strassensperre ran, etliche Lastwagen stehen am Strassenrand, Uniformierte stehen mit
stolzgeschwellter Brust unnütz rum und tun das was sie wohl am besten können: Nichts!
Obby öffnet die seitliche Einstiegsklappe und sagt uns wir sollen aussteigen, links an der dortigen Vertiefung vorbeigehen und auf
der anderen Seite auf ihn warten.
Ok, dann geh ich schon mal als Erster...
...nur um nach wenigen Schritten von einem Uniformierten mit harschem 'Hey' zu ihm gewunken zu werden!
OK, gehn wir mal zu dem Kerlchen...
Bei ihm angekommen zeigt er still mit einem Finger auf ein kleines Becken mit dreckiger Flüssigkeit und Fussabstreifer...
...ich zeige auch da hin, zieh eine Augenbraue hoch und schau ihn an...
...er senkt den Kopf, schaut über den Rand seiner Sonnenbrille und schwenkt den Kopf schnell in Richtung des Beckens...
...ich senke ebenfalls den Kopf, atme gut hörbar durch den Mund und watschle durch das Becken...
Nonverbale Komunikation ist doch einfach weltweit anwendbar! 😉
Herrlich! :-D
Erst da check ich worum's geht!
Das kleine Becken ist dazu da die Schuhe zu desinfizieren!
Und das grosse Becken weiter vorne ist dazu da mit den Autos durchzufahren, damit die Reifen desinfiziert werden!
Wir befinden uns nämlich an einem Seuchenschutzzaun!
😉
Mann staunt!!!
Einer nach dem Anderen macht's mir nach und nach kurzem warten auf der anderen Seite fährt auch Obby mit Karacho durch die
grosse Wanne!
Also wieder einsteigen und weiter gehts!
Nach einiger Zeit verlassen wir die geteerte Strasse und biegen in eine sandige Piste ein.
Schon bald sind wir am Gate, wo Obby die Formalitäten erledigt und Badiri den Reifendruck massiv vermindert, denn nun folgen
Tiefsandpisten übelster Sorte!
Währenddessen latschen wir alle etwas ums Gate rum und warten auf die Weiterfahrt...

Oben: Das erste Gate unserer Reise, durch das man mit dem Auto durchfahren kann ist das zum Nxai Pan National Park!
Öffnungszeiten des Parks gemäss dem Schild:
April-September 06:00-18:30Uhr
Oktober-März 05:30-19:00Uhr

Oben: Die Tiefsandpassage beginnt gleich hinter dem Gate...denn das sind die ersten Meter direkt am Gate!
Der Schlaf machte was er wollte, nur nicht mich in Ruhe schlafen lassen...
Lange bleib ich liegen und versuch wieder zu schlafen, aber um 05:30 steh ich auf.
Linsen montieren, Zähne putzen und Klo...dessen Türe nicht wirklich zu schliessen ist.
Kein Wunder wenn die Türe breiter als die Türöffnung ist und dazu nach aussen hängt...
Kaum wieder beim Zelt kriechen auch schon alle anderen aus ihren Behausungen.
Und alle beklagen sich schlecht geschlafen zu haben.
Die Einen weil es von der Strasse her laut gewesen sein soll, die Anderen weil Tiere so laut gewesen sein sollen...
Ich zumindest hab mich durch die Geräusche nicht gestört gefühlt, hab einfach nur sehr kurz geschlafen...
Wir alle beginnen sofort unser Gepäck rauszustellen und unsere Zelte abzubauen, Obby rennt von Touri zu Touri, damit die
Zelte auch richtig zusammengelegt werden.
Anschliessend wird gefrühstückt, während Badiri schon die Matratzen, das Gepäck und die Zelte in den Anhänger packt!
Schon kurz nach sieben fahren wir ab, denn wir haben einen langen Weg vor uns...
...das Ziel ist nämlich der Nxai-Pan-Nationalpark!
Es ist noch recht kühl am frühen Morgen, so um die 15°C.
Und...
...nicht zu vergessen...
...ich hab keine Jacke und nur ein T-Shirt an...
...und das Auto hat keine Seitenscheiben...
...und auch die Windschutzscheibe ist nicht so breit wie das Auto...
...
...
GOTT IST DAS SCHWEINEKALT!!!
BRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!!!!!!!!!!!!!
!!!
Ich wickle mich in zwei Stoffdecken ein so gut es geht!
OK, vieleicht hätt ich besser zuvorderst Platz genommen, dann wär ich von der Windschutzscheibe wenigstens etwas vor dem
Wind geschützt gewesen...
Aber nein, ich muss ja immer zuhinterst im Safari-Auto sitzen, wo's am meisten windet!
😉
Im Ernst: Mir gefällts zuhinterst trotz der ausgeprägtesten Horizontalbewegungen des Autos und der stärksten Windbelastung
einfach am Besten!
(Wobei die Horizontalbewegungen auf den hier wirklich guten Asphaltstrassen kaum spürbar sind...)
Das ist schon seit meiner ersten Afrikareise so und kaum jemand will mir den Platz streitig machen.
Aber nicht nur dort hinten ist's kalt, auch weiter vorne wickeln sich die Mitreisenden trotz Jacken in die Decken ein...
Oben: Die Sonne scheint, das Auto fährt, die Touris werden tiefgekühlt...so kommen sie sicher frisch im Nationalpark an!
Mann, Mann, Mann, ich frier mir in Afrika den Arsch ab!!!
Egal wie ich die beiden Decken um mich rum wickle, der Wind findet immer und überall irgendwie den Weg unter mein T-Shirt!!!
Die Aussage des Tages: 'Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!!! 🙁
Oben: Früchtepause! Ganz was Neues für mich!!!
Um etwa 10:00 wird unsere erste der täglichen Frucht-Ess-Pausen abgehalten.
Wobei man wissen muss dass es in Botsuana kaum Früchte gibt und deshalb Äpfel und Birnen bereit liegen...
...ganz anders als in Ostafrika, wo tropische Früchte wachsen wo man hinschaut!!!
Fazit: Wegen der Früchte muss man nicht nach Botsuana!!!
Ein Vervet Monkey ist ebenfalls auf dem Platz, aber einer der ganz scheuen Sorte!
Er lässt mich nicht näher als etwa 12m ran...
...und klaut so natürlich auch unsere Früchte nicht!
Wie man sieht: Alles hat seine Vorteile! 😉
Nach etwa 20 Minuten geht's wieder an's sich in die Decken einpacken, auch wenn's nun um die 20°C hat...
...der Fahrtwind fühlt sich bei 80km/h halt doch recht kühl an!
'Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr... mit weniger 'r' als vorher, da es nicht mehr ganz so kalt ist...
Kurz nach zwölf erreichen wir den Platz wo wir zu Mittag essen wollen, aber auch da: Andere Strassenseite!
Diesmal ist der Platz nicht vermüllt sondern verschissen!
...wortwörtlich...
Also rüber auf die andere Seite...
Oben: Völlig verschissen: Der offizielle Picnic-Platz wo wir zu Mittag essen wollten...
...wir bevorzugen die andere Strassenseite!!!
Oben: Obby und Badiri beim 'kochen'...es gibt kaltes Buffet mit zwei Fleischsorten, Käse, Brot und Salaten.
Während wir Touris unsere tiefgekühlten Gelenke wieder aufzutauen und zu bewegen versuchen bereiten Obby und Badiri
das Essen vor und geben die Stühle raus.
Und nach einigen Schritten zur Wiederbelebung der Beine gehts ans Essen fassen!
Wir sitzen im Halbkreis und haben unsere Teller auf den Knieen, versuchen dabei möglichst wenig von den auf dem unebenen
Untergrund doch recht wackeligen Stühlen zu fallen und...
...sind erfolgreich dabei!!!
Anschliessend wird abgewaschen, was sofort und ohne zu zögern und komplett ungefragt von Alessandra und Fabio gemacht wird!
Badiri und Obby freuts, denn offenbar gibts auch Gruppen wo das nicht einfach so selbstverständlich gemacht wird!
Nachdem wir die Stühle von der Last der restlichen Touris befreit haben werden diese auch wieder zusammengeklappt und
am dafür vorgesehenen Ort im Anhänger verstaut!
...die Stühle, nicht die Touris...
Und Abfahrt!
Und endlich ist es warm genug um ohne Decken da zu sitzen!
So muss sich Afrika anfühlen, ja!!!
:-D
Schon bald fahren wir an etwas wie eine Strassensperre ran, etliche Lastwagen stehen am Strassenrand, Uniformierte stehen mit
stolzgeschwellter Brust unnütz rum und tun das was sie wohl am besten können: Nichts!
Obby öffnet die seitliche Einstiegsklappe und sagt uns wir sollen aussteigen, links an der dortigen Vertiefung vorbeigehen und auf
der anderen Seite auf ihn warten.
Ok, dann geh ich schon mal als Erster...
...nur um nach wenigen Schritten von einem Uniformierten mit harschem 'Hey' zu ihm gewunken zu werden!
OK, gehn wir mal zu dem Kerlchen...
Bei ihm angekommen zeigt er still mit einem Finger auf ein kleines Becken mit dreckiger Flüssigkeit und Fussabstreifer...
...ich zeige auch da hin, zieh eine Augenbraue hoch und schau ihn an...
...er senkt den Kopf, schaut über den Rand seiner Sonnenbrille und schwenkt den Kopf schnell in Richtung des Beckens...
...ich senke ebenfalls den Kopf, atme gut hörbar durch den Mund und watschle durch das Becken...
Nonverbale Komunikation ist doch einfach weltweit anwendbar! 😉
Herrlich! :-D
Erst da check ich worum's geht!
Das kleine Becken ist dazu da die Schuhe zu desinfizieren!
Und das grosse Becken weiter vorne ist dazu da mit den Autos durchzufahren, damit die Reifen desinfiziert werden!
Wir befinden uns nämlich an einem Seuchenschutzzaun!
😉
Mann staunt!!!
Einer nach dem Anderen macht's mir nach und nach kurzem warten auf der anderen Seite fährt auch Obby mit Karacho durch die
grosse Wanne!
Also wieder einsteigen und weiter gehts!
Nach einiger Zeit verlassen wir die geteerte Strasse und biegen in eine sandige Piste ein.
Schon bald sind wir am Gate, wo Obby die Formalitäten erledigt und Badiri den Reifendruck massiv vermindert, denn nun folgen
Tiefsandpisten übelster Sorte!
Währenddessen latschen wir alle etwas ums Gate rum und warten auf die Weiterfahrt...
Oben: Das erste Gate unserer Reise, durch das man mit dem Auto durchfahren kann ist das zum Nxai Pan National Park!
Öffnungszeiten des Parks gemäss dem Schild:
April-September 06:00-18:30Uhr
Oktober-März 05:30-19:00Uhr
Oben: Die Tiefsandpassage beginnt gleich hinter dem Gate...denn das sind die ersten Meter direkt am Gate!