Bald schon fahren wir los, es rumpelt und schüttelt da zuhinterst dass ich mich nur mit Mühe vor dem Abheben bewahren kann!
Und dann!!!
Eine Bodenwelle!!!
Und schwupps!!!
Ich schiesse nach oben!!!
Gleichzeitig das Auto nach unten!!!
Und die Kombination von beidem sorgt dafür dass das Stahlrohr in der Mitte des Daches mir einen kleinen Mittelscheitel in die
Frisur drückt!!!
Phu!
Einige Milimeter weiter abgehoben und es hätte nicht nur die Haare sondern auch die Kopfhaut erwischt!!!
Unter mir krachen die Wasserflaschen, die im Sitz verstaut sind, mit Wucht zurück auf den Boden, was alle im Auto mit aufgerissenen
Âugen den Kopf zu mir drehen lässt...
...alle meinen ich wäre so hart und laut auf der Bank aufgeschlagen! 😉
Obby ruft mit wie von Schmerz verzerrtem Gesicht ein 'sorry' nach hinten...und erwischt schon die nächste Bodenwelle voll!
Wie schon geübt halte ich mein Steigen kurz vor dem Stahlrohr an und die Wasserflaschen knallen wieder nach unten...
...die Augen werden wieder aufgerissen, die Köpfe gedreht und ein wie vom Schmerz verzerrtes Gesicht ruft 'sorry' nach hinten...
😉
OK, mir wirds auch langsam zu gefährlich unter dem Stahlrohr, also setz ich mich etwas mehr zur Seite so dass ich nur noch das
Stoffdach über mir habe.
Und tatsächlich!
Die nächste übersehene Bodenwelle schnellt mich bis ganz rauf!
Phu!
Wenn das noch unter dem Stahlrohr gewesen wäre...aua!!!
Obby reduziert die Geschwindigkeit etwas, aber er kann nicht viel reduzieren ohne zu riskieren stecken zu bleiben!
Also hüpfen die Wasserflaschen und ich munter weiter in die Höhe...
Doch dann!
Ja, das, was niemand in so einer Situation im Tiefsand will, trifft ein!
Ein anderes Auto kommt uns in unserer Spur entgegen obwohl es daneben eine Spur für ihn hätte!
Da der Selbstfahrer nicht ausweicht muss halt Obby ausweichen und prompt gräbt sich das Auto ein!
Wir stecken fest und der Selbstfahrer, der auf der falschen Seite entgegengekommen ist und das verursacht hat fährt einfach weiter...
Danke, Depp!
Obby versuchts erst mal mit sich freischaukeln, was aber nicht funktioniert...
Also muss Badiri mit der Schaufel raus...

Oben: Badiri 'darf' uns freischaufeln...
Obby versuchts wieder, aber er hat keine Chance!
Weder mit ganz sanftem Anfahren noch mit Gewalt oder irgendwas zwischendurch, das Auto gräbt sich immer wieder ein!
Also muss der Anhänger weg!
Kaum ist der abgekuppelt schafts Obby!!!
Er fährt so um die hundert Meter und wechselt dann die Spur um zum Anhänger zurückzufahren.
Beim Anhänger angekommen versuchen wir diesen mit der Kraft aller Männer wieder anzuhängen, aber wir schaffen's nicht...
Der Anhänger steckt richtig fest!
Weshalb auch immer...
Also bindet Badiri ein Spannset zwischen Anhänger und Auto und Obby fährt los!
Plötzlich ein Schlag von der Seite, das Auto steht sofort quer, fährt aber weiter!
Der Schlag war genau der Moment an dem das Set sich vom 'Lockerset' zum 'Spannset' mauserte!
Aber den Schlag hats benötigt um den Anhänger aus seiner Spur zu reissen!
Obby fährt weiter, der Anhänger mit einem Rad in einer unserer Spuren, das andere Rad in einer der anderen Spuren, die
Deichsel dazwischen sich wie ein Pflug in den Sand grabend...
Und nach etwa 100m heist's wieder aussteigen und nochmals versuchen den Anhänger wieder mit der Anhängerkupplung zu verkuppeln...
Mit vereinten Kräften aller Männer klappt's auch!
Sie sind wieder zusammen, unsere Verkupplungsversuche waren erfolgreich, Judihui!!! :-D
Also fahren wir endlich weiter, das Ganze hat uns sicher eine Stunde gekostet!

Oben: Ein gespenstisch weisser Elefant!
...nach mehr als 90 Minuten im Park das erste Tier!!! :-O

Oben: Nur zwanzig Minuten nach dem ersten folgt schon das zweite Tier: Eine Giraffe!
Wir fahren an einem Wasserloch vorbei, Tiere hat's nicht mal hier...
...aber ganz in der Nähe einen Campingplatz in einem Wäldchen, und genau da fahren wir nun hin!
Nach etwas rangieren hat Obby unseren Anhänger, der ja auch die Küche ist, perfekt platziert und wir beginnen mit dem
Aufbau des Camps!
Einer, der schon etwas Übung mit der Schaufel hat, darf dann ein Loch ausheben, das dann unser Klo sein wird...
Natürlich, es ist Badiri... 😉

Oben: Und da Badiri ja so schön geübt hat darf er gleich noch das Loch für unser Klo ausheben... 😉
Ein Scheissjob!!!

Oben: Im Camp wohnen einige südliche Gelbschnabeltoko's, die von unserer Anektion des Platzes gar nicht begeistert sind...
Aufname mit iPhone 5S, weshalb die quadratisch ist weiss ich nicht...hab auch hier nichts beschnitten!
Aber es zeigt wie nah man den Vögeln hier kommen kann, das war kein Meter mehr!!!
Ich montier meine neue Wildlife-Cam (Moultrie Game Spy M-990i) an einen Baum und schon zeigt uns Obby wie die Zelte
aufzustellen sind...
Nachdem alle Zelte aufgestellt sind entern wir wieder das Auto und fahren um 16:30 los auf unseren ersten Game-Drive!
...in einem recht tierlosen Gebiet!!!
Echt, da hör ich immer von anderen Afrikabegeisterten wie viele Tiere es in Botsuana doch haben soll und sehe hier weniger
Tiere als ich im bisher Tierlosesten Park Tansania's gesehen habe!
Ich fass es nicht!
So um 17:45 treffen wir beinahe komplett Tiersichtungslos wieder beim Wasserloch ein, wo sich doch unglaublicherweise Tiere
befinden!
Lebende Tiere!!!
Wilde Tiere!!!
Und das in Botsuana, Halleluja und Hosianna, ein Wunder vor meinen Augen!!!
😉
Aber natürlich hats schon stark einzudunkeln begonnen, so dass es 'nur' noch für Sonnenuntergangsfotos reicht...

Oben: Sonnenuntergang mit Tieren, und das in Botsuana!!!
Anschliessend fahren wir, schon etwas zu spät weil der Park ja um 18:30 schliesst, zu unserem Camp zurück!
Badiri war schon fleissig und so können wir bald an den Tisch sitzen, es gibt Spaghetti Bolognese (die den Namen auch
verdienen und selbst von unseren beiden Italienern gelobt werden) und als Dessert Pfirsich mit Rahm.
Wir Quasseln noch bis nach neun und dann gehts langsam ab ins Bett, gute Nacht!
Und dann!!!
Eine Bodenwelle!!!
Und schwupps!!!
Ich schiesse nach oben!!!
Gleichzeitig das Auto nach unten!!!
Und die Kombination von beidem sorgt dafür dass das Stahlrohr in der Mitte des Daches mir einen kleinen Mittelscheitel in die
Frisur drückt!!!
Phu!
Einige Milimeter weiter abgehoben und es hätte nicht nur die Haare sondern auch die Kopfhaut erwischt!!!
Unter mir krachen die Wasserflaschen, die im Sitz verstaut sind, mit Wucht zurück auf den Boden, was alle im Auto mit aufgerissenen
Âugen den Kopf zu mir drehen lässt...
...alle meinen ich wäre so hart und laut auf der Bank aufgeschlagen! 😉
Obby ruft mit wie von Schmerz verzerrtem Gesicht ein 'sorry' nach hinten...und erwischt schon die nächste Bodenwelle voll!
Wie schon geübt halte ich mein Steigen kurz vor dem Stahlrohr an und die Wasserflaschen knallen wieder nach unten...
...die Augen werden wieder aufgerissen, die Köpfe gedreht und ein wie vom Schmerz verzerrtes Gesicht ruft 'sorry' nach hinten...
😉
OK, mir wirds auch langsam zu gefährlich unter dem Stahlrohr, also setz ich mich etwas mehr zur Seite so dass ich nur noch das
Stoffdach über mir habe.
Und tatsächlich!
Die nächste übersehene Bodenwelle schnellt mich bis ganz rauf!
Phu!
Wenn das noch unter dem Stahlrohr gewesen wäre...aua!!!
Obby reduziert die Geschwindigkeit etwas, aber er kann nicht viel reduzieren ohne zu riskieren stecken zu bleiben!
Also hüpfen die Wasserflaschen und ich munter weiter in die Höhe...
Doch dann!
Ja, das, was niemand in so einer Situation im Tiefsand will, trifft ein!
Ein anderes Auto kommt uns in unserer Spur entgegen obwohl es daneben eine Spur für ihn hätte!
Da der Selbstfahrer nicht ausweicht muss halt Obby ausweichen und prompt gräbt sich das Auto ein!
Wir stecken fest und der Selbstfahrer, der auf der falschen Seite entgegengekommen ist und das verursacht hat fährt einfach weiter...
Danke, Depp!
Obby versuchts erst mal mit sich freischaukeln, was aber nicht funktioniert...
Also muss Badiri mit der Schaufel raus...
Oben: Badiri 'darf' uns freischaufeln...
Obby versuchts wieder, aber er hat keine Chance!
Weder mit ganz sanftem Anfahren noch mit Gewalt oder irgendwas zwischendurch, das Auto gräbt sich immer wieder ein!
Also muss der Anhänger weg!
Kaum ist der abgekuppelt schafts Obby!!!
Er fährt so um die hundert Meter und wechselt dann die Spur um zum Anhänger zurückzufahren.
Beim Anhänger angekommen versuchen wir diesen mit der Kraft aller Männer wieder anzuhängen, aber wir schaffen's nicht...
Der Anhänger steckt richtig fest!
Weshalb auch immer...
Also bindet Badiri ein Spannset zwischen Anhänger und Auto und Obby fährt los!
Plötzlich ein Schlag von der Seite, das Auto steht sofort quer, fährt aber weiter!
Der Schlag war genau der Moment an dem das Set sich vom 'Lockerset' zum 'Spannset' mauserte!
Aber den Schlag hats benötigt um den Anhänger aus seiner Spur zu reissen!
Obby fährt weiter, der Anhänger mit einem Rad in einer unserer Spuren, das andere Rad in einer der anderen Spuren, die
Deichsel dazwischen sich wie ein Pflug in den Sand grabend...
Und nach etwa 100m heist's wieder aussteigen und nochmals versuchen den Anhänger wieder mit der Anhängerkupplung zu verkuppeln...
Mit vereinten Kräften aller Männer klappt's auch!
Sie sind wieder zusammen, unsere Verkupplungsversuche waren erfolgreich, Judihui!!! :-D
Also fahren wir endlich weiter, das Ganze hat uns sicher eine Stunde gekostet!
Oben: Ein gespenstisch weisser Elefant!
...nach mehr als 90 Minuten im Park das erste Tier!!! :-O
Oben: Nur zwanzig Minuten nach dem ersten folgt schon das zweite Tier: Eine Giraffe!
Wir fahren an einem Wasserloch vorbei, Tiere hat's nicht mal hier...
...aber ganz in der Nähe einen Campingplatz in einem Wäldchen, und genau da fahren wir nun hin!
Nach etwas rangieren hat Obby unseren Anhänger, der ja auch die Küche ist, perfekt platziert und wir beginnen mit dem
Aufbau des Camps!
Einer, der schon etwas Übung mit der Schaufel hat, darf dann ein Loch ausheben, das dann unser Klo sein wird...
Natürlich, es ist Badiri... 😉
Oben: Und da Badiri ja so schön geübt hat darf er gleich noch das Loch für unser Klo ausheben... 😉
Ein Scheissjob!!!
Oben: Im Camp wohnen einige südliche Gelbschnabeltoko's, die von unserer Anektion des Platzes gar nicht begeistert sind...
Aufname mit iPhone 5S, weshalb die quadratisch ist weiss ich nicht...hab auch hier nichts beschnitten!
Aber es zeigt wie nah man den Vögeln hier kommen kann, das war kein Meter mehr!!!
Ich montier meine neue Wildlife-Cam (Moultrie Game Spy M-990i) an einen Baum und schon zeigt uns Obby wie die Zelte
aufzustellen sind...
Nachdem alle Zelte aufgestellt sind entern wir wieder das Auto und fahren um 16:30 los auf unseren ersten Game-Drive!
...in einem recht tierlosen Gebiet!!!
Echt, da hör ich immer von anderen Afrikabegeisterten wie viele Tiere es in Botsuana doch haben soll und sehe hier weniger
Tiere als ich im bisher Tierlosesten Park Tansania's gesehen habe!
Ich fass es nicht!
So um 17:45 treffen wir beinahe komplett Tiersichtungslos wieder beim Wasserloch ein, wo sich doch unglaublicherweise Tiere
befinden!
Lebende Tiere!!!
Wilde Tiere!!!
Und das in Botsuana, Halleluja und Hosianna, ein Wunder vor meinen Augen!!!
😉
Aber natürlich hats schon stark einzudunkeln begonnen, so dass es 'nur' noch für Sonnenuntergangsfotos reicht...
Oben: Sonnenuntergang mit Tieren, und das in Botsuana!!!
Anschliessend fahren wir, schon etwas zu spät weil der Park ja um 18:30 schliesst, zu unserem Camp zurück!
Badiri war schon fleissig und so können wir bald an den Tisch sitzen, es gibt Spaghetti Bolognese (die den Namen auch
verdienen und selbst von unseren beiden Italienern gelobt werden) und als Dessert Pfirsich mit Rahm.
Wir Quasseln noch bis nach neun und dann gehts langsam ab ins Bett, gute Nacht!