27.7.2015 Tag 10Um 7:45 sitzen wir beim Frühstück. Es gibt Früchte aus dem eigenen Garten , dazu Kaffe aus eigenem Anbau. Wie immer einfache Hausmannskost, aber dafür mega lekker.








Wir schleichen noch übers Gelände. In der In der Küche brodelt der Kochtopf,im Speisesaal ist das Personal zu Gange . Ein Junge schaut mir neugierig bei meinem treiben zu. In den Händen präsentiert er stolz seinen Fußball, Marke Eigenbau.


Am Seeufer treffen wir auf einen Gruppe von Arbeitern die Schilf in großen Mengen ernten . Zu meinem Erstauen arbeiten auch die Männer mit, was eher seltener der Fall ist



Um 9 Uhr gehts weiter. Heutiges Ziel sollt Bumba sein, so zumindestens lässt sichs aus der Karte erahnen.Die ersten Meter gehen gleich wieder bergan. Die Haxen sind immer noch nicht auf Betriebstemperatur, es macht nur noch AUA. Wir kommen durch unzählige Dörfer, die nirgends auf der Karte verzeichnet sind. Am Straßenrand herrsch ein reges Treiben.










Als wir einen kurzen Stopp am Starssenrad einlegen, kommen die Kinder aus den umliegenden Hütten auf uns zugerannt, und wollen aufs Foto. Eine der Mütter ist obercool, sie gibt high five, während Ihr KLEINE an der Zapfsäule hängt.


Die Pad schlängelt sich elegant am Ufer entlang. Mal rauf mal runter, den See zur immer rechten.

Unterwegs passieren wir eine kleinen Schreinerei . Die Arbeitsweise ist noch wie in der Nachkriegszeit. Alles Handarbeit, keine Maschinen, nixx an technischen hilfsmittel.Natürlich beguatchten wir die Arbeit des Schreiners. Stolz zeigt er uns seine Handwerkskunst.



Die Pad wird zunehmend schlechter, und wir kommen ans Limit was das fahrtechnische angeht. Die Eindrücke verstärken sich. Obwohl wir leiden, geniessen wir die Umgebung und das drumherum .






Der Tag zieht sich wie ein Kaugummi. Immer ein ständiges auf und ab, so langsam könnte das verflixte Bumba kommen. Der Tag neigte sich langsam dem Ende, aber immer noch keine Abzweigung in Sicht. Die Sonne küsste den Horizont.

Um Straßenrand fragen wir Locals wie weit es denn noch bis Bumba wäre. Von very short, bis zu einer Stunde oder 40 KM, war alles an Antworten vertreten. Inzwischen war die Sonne schlafen gegangen und die Dunkelheit kam über uns herein. In der Ferne sehen wir Lichter. Nach weiteren 30 Minuten erreichten wir endlich Mushabati. Von Bumba weit und breitkeine Spurt. Natürlich blieb unsere Ankunft nicht unbemerkt. Patrick, ein Boda Boda Rider kommt zu uns rüber und fragte was wir wollen. Nein, eine Unterkunft gibt es weit und breit keine. Aber keine 500 m von hier wäre das HOPECENTER, eine arte Gemeindehalle, und Raphael sein Freund wäre der Manager. Nach einem kurzen Anruf , meinte Patrick, wir können dort nächtigen. Inzwischen war es Kuh Nacht und wir können die Hände vor den Augen nimmer sehen. Dementsprechend vorsichtig bewältigten wir die letzten 500 m. Raphael erwartete uns schon. Er meinet, wir können auf unseren Matratzen und Schlafsack im Konferenzraum schlafen. Ein Abend essen bekommen wir auch noch, und für ne Eimerdusche würde es auch noch reichen. Als ich noch erfuhr, dass es eine Bar mit kaltem Bier gibt, ist der Tag gerettet. Inzwischen war auch Patrick in der Bar . Ich bedankte mich mit einem oder 2 Bierchen für seine Hilfsbereitschaft. Wir haben eine mords gaudi mit den Einheimischen . Es wird viel gelacht und gefrotzelt.Nach weiteren 1,5h war das Abend essen fertig. Gemeinsam mit Raphael und seinen 2 Services Kräften lassen wir uns das Essen schmecken.
Um 23 Uhr fallen wir leicht beschwippst in unsere Schlafsäcke. What a day



Der heutige Tag hatte soviel neue Eindrücke, dass ich nur ein Bruchteil niederschreiben kann. Hier noch ein paar Impressionen zum heutigen Tag.






