BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200617. Sept. 2016 · #103
... hier auch noch mal drei Fotos:
Wo Autobahnen zu Schotterpisten werden, werden Autobahnraststätten zu Lehmhütten. Kaokoveld, Namibia - 2002 Kurze Pause bei ca. 40 Grad im Schatten. Die Cola-Werbung kennzeichnet die Shops und Kneipen. Im Innern gibt es immer eine Kühltruhe (ebenfalls mit Cola-Werbung und vermutlich gesponsert). Natürlich gibt es weder Strom, Gas, Kompressor oder Eis zum Kühlen.
Die Urenkel Barnie Geröllheimers mit ihrem Fred-Feuerstein-Gedächtnisfahrrad. Im Nordwesten Kameruns - 2003 Auf den kilometerlangen Bergstrecken werden diese Holzfahrräder als Transportmittel verwendet. Bergab wird gefahren, im Tal Holz aufgeladen und quer zur Fahrtrichtung unter die Sitzfläche (und auch darauf) gestapelt und je nach Menge und Gewicht von einem bis vier Kindern bergauf geschoben.
Zum ersten Mal ohne Landkarte unterwegs, aber es gibt immer irgendeinen Weg. Guinea-Bissau - 2004 Einem Weg ohne Ziel gefolgt, kam ich an einen Fluss. Zwei Fischer brachten mich im Einbaum auf die andere Seite. Auf einem Trampelpfad ging es weiter bis zum nächsten Dorf.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200618. Sept. 2016 · #104
... zwei "lustige" Fotos müssen noch dazu.
Nachdem ich tagelang vom Sossusvlei bis Walvisbaji durch die Namib-Wüste geradelt war, tauchte kurz vor der Küste das folgende Schild auf. Es fehlte nur Loriots "ach". Namibia - 2000
Wäschtetrockner auf afrikanisch. Nach Tagen um den Kilimanjaro fanden wir in Moshi eine schöne Unterkunft und blieben zwei Tage. Es gab einen Wäscheservice und wir gaben praktisch sämtliche Klamotten ab außer denen, die wir gerade trugen. Am Nachmittag vor der Weiterreise holten wir sie ab. Ordentlich zusammengelegt - aber leider klatschnass. So konnten sie natürlich unmöglich in die Packtaschen. Wir hängten die Sachen auf die Ventilatoren und banden sie so fest, dass sie nicht verrutschen konnten. Dann schalteten wir sie auf höchste Stufe und beobachteten sie eine Weile, ob sie ohne Unwucht laufen. Ein paar Klamotten lagen noch auf den Moskitonetzen, über Stühlen und hingen an Haken. Dann gingen wir auf den Markt und meine Reisepartnerin stöberte anschließend durch die Souvenirläden, während ich eine Chibuku-Bar (Chibuku - das dortige Hirse-Gebräu) aufsuchte. Am Abend waren die Klamotten dann trocken. Tanzania -2009
Gruß Wolfgang
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Hey Food Safari, schön des dir das Video gefallen hat, macht immer Riesen arbeit und wenn sich Leute daran erfreuen, dann hat es wenigsten Sinn gemacht. =)
Hier die Titel, in chronologischer Reihenfolge:
Emmanuel Jal - Baai James Newton Howard - Blood Diamond Titles Oliver $ & Jimi Jules - Pushing on James Newton Howard - Crossing the Bridge OMNIKID & Samuel X - The hanging Tree Brady Anderson - The hanging Tree Stephen J. Anderson - African Skies James Newton Howard - Your Mother loves you Brady Anderson - The hanging Tree
findet man eigentlich alles auf Youtube oder Soundcloud =)
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200619. Sept. 2016 · #108
... hier noch ein paar Aufnahmen der "Raleigh Boys" aus dem Raleighvallen in Zentralsurinam, der angeblich größten geschützen unbewohnten Regenwaldregion der Welt - 2009.
Der Musiker mit der Rassel scheint seinen Kollegen während des Stücks k.o. zu schlagen. 😉
Im Hintergrund ist dieser Percussion-Spieler dabei, sein Instrument während der Vorstellung unablässig zu stimmen und den Klang zu perfektionieren. Mit einem Holzstab auf die Flasche schlagend genehmigt er sich zwischendurch immer mal einen kräftigen Schluck aus der Rumflasche (90% Alkohol und so riecht das Zeug auch), weil die leere Flasche offenbar am besten klingt. 😉
Die Jungs haben mit einfachen Mitteln tolle Musik und eine Bombenstimmung gemacht.
Gruß Wolfgang
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Logi16,9k Beiträge · seit 201219. Sept. 2016 · #109
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BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200620. Sept. 2016 · #110
Logi schrieb: Die herausragende Klangqualität kann nur an der Kippe liegen....
... vermutlich selbstgedreht aus Fledermauskot. 😉
Die Zigarette war ja nach wenigen Minuten wieder aus, aber die Musik dauerte schon sicherlich 'ne Dreiviertelstunde. Schneller lassen sich solche komplexen Musikinstrumente wohl auch nicht stimmen. 😉
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie einfach toll klingende Musik zu erzeugen ist. Da ist in Deutschland echt viel Wissen verloren gegangen. Kinder in Afrika bauen sich aus Ölkanistern und Plastikeimern ein Schlagzeug und bringen sich das Spielen selbst bei und bei uns müssen die Kinder zum Musikunterricht und die Lehrer wünschten sich, sie wären so taub wie Beethoven (der war ja so taub, dass er dachte, er malt).
Gruß Wolfgang
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Logi16,9k Beiträge · seit 201220. Sept. 2016 · #111
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Tucker131 Beiträge · seit 201506. Okt. 2016 · #112
Hallo, da ich gerade erst vor 4 Wochen wieder aus Namibia zurückgekommen bin, stöbere ich hier ein bischen um die Erinnerungen nicht so schnell verblassen zu lassen und möchte ein paar kuriose und schöne Bilder teilen.
Bei dem ersten Foto - aufgenommen auf Onjala - bin ich fast aus dem Auto gefallen und dachte: hier müssen Deutsche am Werk gewesen sein 😉 Die anderen stammen alle aus Etosha, auch der mit den "Eselsohren" 😄
Schöne Vorbereitungen auf den nächsten Urlaub ! Anni
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200606. Okt. 2016 · #113
Tucker schrieb: Bei dem ersten Foto - aufgenommen auf Onjala - bin ich fast aus dem Auto gefallen und dachte: hier müssen Deutsche am Werk gewesen sein 😉
... Bürokratie und vergleichbare Dinge sind in Afrika oft noch viel gründlicher als in Deutschland. Das haben die Afrikaner vermutlich von den Kolonialmächten übernommen, häufig nur teilweise verstanden und dann manchmal bis ins Absurde perfektioniert.
Hier mal ein Beispiel aus Ägypten - müsste so Ende der 80er Jahre gewesen sein. Es war gerade Ramadan und fast alle Einrichtungen hatten geschlossen. Eine Bank hatte aber einen Wechselschalter geöffnet und ich bin rein, um 100 DM zu wechseln. Dafür gab es einen ordentlichen Packen ägyptische Pfund. Der Ablauf war wie folgt:
Erst einmal Reisepass abgeben, von dem einige Daten und die Seriennummer in ein Formular eingetragen wurden. Der Banker trug dann die Seriennummer des DM-Scheins ein. Dann rechnete er aufgrund des Wechselkurses die Menge in Pfund aus und zählte sie ab. Nun nahm er jeden einzelnen Schein und notierte dessen Seriennummer und unterschrieb. Dann reichte er den ganzen Krempel an seinen Kollegen weiter, der Schein für Schein nochmal kontrollierte und mit der notierten Seriennummer verglich. Auch die Angaben aus dem Pass wurden natürlich erneut überprüft. Dann erfolgte auch seine Unterschrift und meine, dass ich das Geld erhalten habe. Dann kam der krönende Abschluss.
Auf dem Schreibtisch standen drei völlig ausgetrocknete Stempelkissen in blau, rot und grün und das Formular wurde mit drei Stempeln in je einer der Farben gestempelt. Auf dem Original war überhaupt kein bisschen der Stempel oder auch nur ein bisschen Stempelfarbe zu erkennen und auf den Durchschriften waren die Stempel eh alle schwarz. Aber Vorschrift ist Vorschrift ... 😉
Hier noch ein Foto von meinem ersten Aufenthalt in Swakopmund. Ich komme aus einem kleinen Dorf, wo man samstags die Straße kehrt. Was ich an einem Samstagvormittag in Swakopmund sah, fand ich allerdings sehr reinlich. 😉
Hier noch ein Motorradhelm, den ich in der Backpackerunterkunft Cardboard Box in Windhoek fotografierte.
... und noch der Airbag im Land Rover von Carsten Möhle
Gruß Wolfgang
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Tucker131 Beiträge · seit 201506. Okt. 2016 · #114
... habe aus meinem alten Fotoschatz noch etwas witziges gefunden, erinnert mich irgendwie an die Elefanten aus Disneys Dschungelbuch 😄
Logi16,9k Beiträge · seit 201207. Okt. 2016 · #115
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BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200608. Okt. 2016 · #116
... ich habe noch ein paar spannende Fotos vom Rafting auf dem Nil rausgekramt. Ich habe reichlich Wasser geschluckt und wie das so ist, wenn man Nilwasser trinkt, folglich auch die ganze Nacht Durchfall gehabt ... 😉
Bujagali Falls - WW5 WW5 ist Wildwasser in der Kategorie 5. Ab WW3 ist Helm und Schwimmweste Pflicht, WW6 gilt als unbefahrbar und tödlich. Ich sitze hinten links (kaum noch sichtbar) und an der Stelle hat es mich fast rausgehauen. Knapp geschafft ...
G-Spot im Total Ganga - WW5 Diesmal gab es kein Halten. Von mir ist nur noch Kopf und Arm zu sehen. Nicht die Spur einer Chance ... wie in der Waschmaschine hat sich dann alles gedreht. Ist egal, ob man schwimmen kann oder nicht. Man weiß nicht mehr, wo oben und unten ist und kann einfach nichts tun ...
Silverback - WW5 Wie gegen eine Wand aus Wasser fuhren wir hier und das Boot wurde von den meterhohen Wassermassen einfach rückwärts umgekippt. Wieder ein Stückchen schwimmen war angesagt ...
... hier paddeln wir noch optimistisch ...
... der Optimismus kommt an seine Grenzen ...
... und das zu recht ...
Bubogo-Falls - WW4 Einfahrt in die Stromschnelle, die wir problemlos durchfuhren. Die beiden anderen Boote hat es auch hier zerlegt.
Wer mal in Uganda ist und an Jinja vorbei kommt ... dort kann man das mal machen. Man kann es aber auch bleiben lassen. 😉
Gruß Wolfgang
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BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200608. Okt. 2016 · #118
CuF schrieb:Hei, Wolfgang, und das sind wirklich Deine schönsten Urlaubsbilder??? 🙂 🙂 🙂
... vielleicht waren es auch die schlimmsten Stunden meines Lebens, aber es sind zumindest Bilder einer Erfahrung, die mir sehr nachdrücklich in Erinnerung blieb. Ich hatte zwischenzeitlich gewünscht, nicht mitgefahren zu sein, aber im Nachhinein möchte ich diese Erfahrung nicht missen. Die Strecke war 30-35 km lang und zwischendurch abbrechen war nicht möglich.
Gruß Wolfgang
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Hallo Wolfang, sehe deine "wilden" Bilder erst jetzt. Na ja, die - freiwillige - Arbeit hat mich eben abgehalten. Dass du mit deinem "Sand- Bild" meinen Avatar fast kopierst, adelt mein Bildle ja regelrecht. Für mich ist es schon deshalb nicht "mein schönstes Urlaubsbild" weil ich hoffe, mein schönstes kommt erst noch.
Wie sagte mein Professor so schön: "Ob du jung bist oder alt, merkst du daran, ob du meinst, deinen schönsten Sex schon gehabt oder noch vor dir zu haben." Nun sind wir hier kein Sexportal und so widme ich den Spruch einfach auf Urlaubsbilder um. Da ich weiterhin mit meiner lieben Frau unterwegs bin, kann ich allerdings für nichts garantieren... Aber vielleicht gibt's ja doch ein Bild mit "Kätzchen" oder "Elis" - oder auch 'nem Sundowner... 😄
Uns allen jedenfalls weiterhin viel Freude an Afrika!