chris p382 Beiträge · seit 200618. Aug. 2015 · #21
Hallo Annick,
schön das Ihr gesund und munter wieder angekommen seit. Natürlich dürfen wir nicht verpassen was Ihr so alles gesehen und erlebt habt auf Eurer Tour. Ihr hättet übrigens ruhig in den Kidepo fahren können, wir hatten die Woche oben im Norden so gut wie keinen Regen und alles war trocken und staubig.
Kleine Anmerkung zum Thema Moskitos, wir haben im Norden leider eine Menge dieser kleinen Viecher gehabt und leider hat es uns auch erwischt 🙁 ( ohne Prophylaxe wie immer ).
Gruss und danke für Deinen Bericht. Christian
Bloke1'920 Beiträge · seit 200818. Aug. 2015 · #22
ANNICK schrieb:
@Bloke: ich bekam am 2. August eine Mail vom Virunga Park die sagte dass ein Ranger am 1.08 eine Kugel abbekommen hat.......Eine Gruppe von Poachers sei momentan in der Nähe und würde für Unruhen sorgen. Mein Mann wollte danach nicht mehr rüber.......Er hat auch nicht lange gezögert und seine Plastikkarte im Serena eingesetzt! 😄
LG Annick
Hallo Annick, Mir hat die Info bezüglich des angeschossenen Rangers keine Ruhe gelassen, und ich hab bei John , der täglich mit den Rangern des Virunga NP zu tun hat angehauen.
Definitive wurde kein Ranger im Virunga NP angeschossen. Es hat auch keine Unruhen gegeben, alles ist friedlich.
Hast echt was verpasst
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200818. Aug. 2015 · #23
@Chris: Kidepo NP heben wir für Weihnachten 2016 auf! Ja wir kehren nach Uganda zurück. 😁
@Bloke: was du mir da gerade erzählst gefällt mir gar nicht. Da will Jemand etwas vertuschen habe ich das Gefühl.... 🙄
pc_espe112 Beiträge · seit 201218. Aug. 2015 · #24
Hallo Annick, bin schon gespannt wie's weiter geht - wir planen gerade für nächstes Jahr. 😁
Eine Bitte: könntest Du bitte Deine Reisebericht-Beiträge mit der "Sonne" markieren?
Viele Grüße aus der schönen Pfalz, Peter
Wohnen, wo andere Urlaub machen,
Urlaub machen, wo keiner wohnt!
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200818. Aug. 2015 · #25
15.07.2015
Um 7 Uhr wird gefrühstückt und pünktlich um 8 Uhr erscheint Patrick von Alpha Rental Cars. Die Sonne scheint und viele Vögel zwitschern schon herum.
Wir haben einen RAV4X4 für 50 US$ pro Tag reserviert. Da steht aber ein praktisch nagelneuer Toyota Hilux Surf!
Wir checken die Karre mit Patrick durch. Reifen sind neu und es gibt auf dem Wagen absolut keinen Hinweis dass es sich um einen gemieteten Wagen handelt! Wird uns in Rwanda sehr helfen.... 😄 Patrick leiht uns auch noch ein Mobile Telefon. Mensch Douglas, wir kommen bestimmt wieder! 😛 Wir verstauen ohne Problem das gesamte Gepäck in den Kofferraum. Bei der ersten Tankstelle halten wir an. 1 Liter Premium kostet 3850 UGX. Da kaufen wir auch noch gleich eine prepaid Karte für das Mobile. Danach bringen wir Patrick bis zur Einfahrt Kampalas und fahren anschliessend Richtung Fort Portal. Zum Glück entkommen wir den Staus! 🤪
Bis Kyenjojo ist die Strasse in sehr gutem Zustand und der Verkehr gering. Danach gibt es viele "Humps", Autos und nette Thé Plantagen.
2 Kilometer vor Fort Portal biegen wir rechts ein und folgen einer 8 Kilomerlangen Piste bis zur Kyaninga Lodge. Diese erreichen wir um 14 Uhr. Die gesamte Anlage zieht sich entlang des Randes eines alten Kratersees, des Lake Kyaningas und wurde erhöht auf Plattformen errichtet. Die Lodge verfügt über nur 8 Holz Cottages mit Wohn und Schlafbereich mit je eigener Terrasse und Sonnenbett. 😁 Jedes Badezimmer verfügt über eine freistehende Badewanne und über eine separate Dusche. Das Heisswasser sowie der Strom werden mit Hilfe von Solarenergie erzeugt.
Hier der Link zur Anlage
www.kyaningalodge.com
Steve, der Besitzer, heisst uns herzlich Willkommen. Wir werden auch gleich zum Lunch gebeten. Das Mittagessen wird uns aber nicht überzeugen. Es gibt Salade Niçoise (für uns Franzosen sieht es mehr nach Kartoffelsalat aus.... 😗 ), Beef Burger (igitigit so etwas fettiges..... 😣 ) und Obstsalat mit sehr komischen Früchte...... 😵 Die ganze Küche klingt sehr "british", fade und ohne Pfiff! 😎
Danach bringt uns Rachel zum Cottage 2. Es liegt praktisch am Ende der Anlage. Zum Glück sind wir Beide fitt denn es geht Treppe runter, Treppe rauf und wieder Treppe runter. Zum Verdauen gerade das Richtige! 😄
Schade dass ich keine Bilder mehr davon habe. Ein Traum sage ich euch und ein Geschenk für die Augen. Das Zimmer ist riesengross, zweckmässig eingerichtet (Safe, Föhn). Im Badezimmer hat jeder seinen Waschbecken. Von der Terrasse aus geniesst man eine wunderschöne Landschaft.
Ein Vervet Affe heisst uns auch gleich Willkommen!
Wir packen das Nötigste aus und vergnügen uns am sehr romantischen Pool. Das Wasser finden wir sogar angenehm.
Wifi funtionniert auch wunderbar.
Gegen 18 Uhr wird es kühler. Wir duschen und ziehen uns warm an. Im gemütlichen Hauptbereich werden schöne Sitzgelegenheiten um einen imposanten offenen Kamin angeboten. Da gönnen wir uns ein Glas Chardonnay.
In der Lodge übernachten Heute 6 Gäste.
Das Abendessen wird uns leider auch nicht besser schmecken: die Tomaten/Mozarella schmecken nach gar nichts, das Huhn ist bestimmt hundert Mal die Treppen rauf und runter gerannt(eine harte Nuss...) und das Mango Eis riecht nach Minze.... 😵
Preis pro Nacht in Vollpension normalerweise 600 US$, total gesponnen! 🤩
Da wir 2 Nächte bleiben konnte ich auf 460 US$ herunter handeln. 🙄
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200918. Aug. 2015 · #26
Hi Annick,
Da wir 2 Nächte bleiben konnte ich auf 460 US$ herunter handeln
Hmmh, Stefan hat gerade neue, große Cancavszelte aus Südafrika erhalten. Über Stefans Küche (für mich die beste in Uganda) kann man sich nicht beschweren, wenn er selbst ein Auge auf die Crew hat.
In Entebbe haben wir uns letztendlich - nach persönlichem Kennenlernen auf der ITB - für Lydias neues Papyrus Guesthouse entschieden. Sie führt auch das Nkuringo Gorilla Camp im Bwindi.
Herzlichen Dank für die Infos und Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201419. Aug. 2015 · #27
Hallo Annick,
schön, dass Ihr gesund und munter wieder zurück seid. Ich habe Dich im Forum schon vermisst.
Deinen Reisebericht werde ich dann nach meiner Rückkehr aus Namibia "nachlesen".
Elsi2013116 Beiträge · seit 201319. Aug. 2015 · #28
Hallo Annick,
möchte mich Deiner Reise durch Uganda/Ruanda anschliessen und würde mich über Mitnahme freuen 🙂
LG
Elsi
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200819. Aug. 2015 · #29
@ Marina: sag dem Stefan dass mein Toni immer noch über sein Dodo (Spinat) schwärmt. Wir haben in der Kluge's Guestfarm immer sehr gut gegessen. 😎 Papyrus Guesthouse werde ich mir für den nächsten Besuch merken! 🙂
@Elsi und Sabine: Ihr seid Willkommen! 🤪
16.07.2015
Gegen 7Uhr30 wachen wir durch die Sonne auf. Wir geniessen eine Weile die tolle Aussicht von unserer Terrasse aus. Eine Stunde später frühstücken wir gemütlich im Restaurant. Es haut uns aber nicht vom Hocker...... 😗 Meine Pancakes wurden bestimmt im Supermarkt gekauft und werden kalt serviert, es gibt kein Yogurth und der Café könnte von der Farbe her auch Thé sein.... 😣
Anschliessend machen wir uns auf den Weg zum "Crater Walk" Er dauert gemütliche 2 Stunden ohne zu hetzen.
Da nehmen wir uns auch die Zeit mit den Einheimischen zu plaudern und es macht Spass.
Um den Krater wohnen Leute und es wird hart gearbeitet.
Ziemlich am Ende unseres Spazierganges machen wir mit Reg, einem Engländer, Bekanntschaft. Er baut gerade eine neue Lodge. Soll in einem Jahr öffnen. Er zeigt uns die ganze Anlage. Sie sieht echt vielversprechend aus. Ihr zukünftiger Name: KYANINGA ROYAL COTTAGES. Ein Doppelzimmer in B&B wird dann um die 100 US$ kosten. Dem Reg erkläre ich auch dass er einen guten Koch einstellen muss.... 😎 Auf Facebook gibt es schon Bilder davon.
Um 13 Uhr essen wir zu Mittag in unserer Lodge. Wieder ein totaler Reinfall. Es gibt zuerst die Resten vom gestrigen Huhn am Spiess mit Peanutsauce, dann sauere fettige Lasagne und ein ungeniessbarer Schokokuchen.... 🤩
Am Nachmittag laufen wir zum Kratersee hinunter. Auf dem Wasser gibt es ein Ponton wo man es sich germütlich machen kann. Eine Leiter führt auch ins Wasser. Ein belgisches Ehepaar vergnügt sich schon. Es kommt öfters hier her per Boda Boda. Beide arbeiten für ein Jahr in Fort Portal. Der See mit seinen 24 Grad ist einfach ein Genuss! Wir schwimmen eine Weile und plaudern mit den Belgiern. Vervet Affen lassen sich ab und zu blicken.
Vom Abendessen reden wir lieber nicht.......... 😵
Schade dass die Küche hier so schlecht ist denn die Lodge liegt einfach wunderschön. Ein Traum!
Auch ich komme gern mit Dir nach Uganda. Da gibt ja einiges Bekanntes wieder zu entdecken. Ok, mit Lodges haben wir es ja nicht so, doch es ist ja egal, auf welches Kissen man den Kopf am Abend legt, das Ambiente ist entscheidend. Ruanda steht für eine der nächsten Touren auf der "to do" Liste. Das wird spannend, was Du da zu berichten hast. Danke für Deine Mühe.
LG Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Elsi2013116 Beiträge · seit 201320. Aug. 2015 · #31
Hallo Annick,
wir planen unsere SelbstfahrerreiseUganda für Juli nächstes Jahr. Wie seid Ihr navigiert? Klassich mit Karte oder hattet Ihr ein GPS? Wenn GPS, ein eigenes oder ausgeliehen und von wem?
LG
Elsi
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200820. Aug. 2015 · #32
Hallo Elsi,
Wir navigieren immer klassisch mit Karte und Kompass! 😁
Douglas (Alpha Rental Cars) wollte uns aber ein GPS leihen. 🙂
Wieso? Ich weiss immer genau wo ich bin und kann meine Route genau auf der Karte verfolgen. 😎
In Uganda wird überall im Busch Englisch gesprochen. Wir halten manchmal an um sicher zu sein ob diese Piste die Richtige ist. Da machen wir auch immer wieder tolle Bekanntschaften. 🤪
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200820. Aug. 2015 · #33
17.07.2015
Um 7 Uhr geniessen wir ein letztes Mal die tolle Aussicht von unserer Terrasse aus. Dann wird gepackt und gefrühstückt. Die Rechnung können wir per Kreditkarte ohne 5% Zuschlag begleichen. 😎
Gegen 9 Uhr brechen wir auf. In Fort Portal heben wir wieder Bargeld bei der Barclays Bank ab. Die Maestro Gebühren sind hier viel höher als bei einer Stanbik Bank...... 🙄
In Kasese tanken wir. Ein Liter Premium kostet Heute 3750 UGX. Am Equator Point Memorial halten wir natürlich für ein Foto an. Leider hat es mein Mann mit der verlorenen Kamera gemacht... Danach fahren wir die Teerstrasse nach Kongo. Vor der Grenze biegen wir links Richtung Ruti ab. In Katwe schauen wir uns die "Salt Miners" am See an.
Bevor wir das Kabatoro Gate (Main Gate) vom Queen Elisabeth NP erreichen erblicken wir schon die ersten Tiere.
Am Parkeingang tragen wir uns schon einmal ein. Dann fahren wir bis nach Mweya zum Visitor Information Centre und kaufen uns ein 3 Tage Permit. Kostet pro Tag und Nase 40 US$ + 30'000 UGX für den Hilux. Unterdessen ist es 13Uhr30 und wir beschliessen im Tembo Restaurant zu essen. Vor 2 Jahren haben wir dieses Restaurant echt genossen. Jovia, die Serviertochter arbeitet immer noch da. Sie erkennt uns gleich. Wir bestellen ein Chicken Curry. Miam miam, ein Genuss nach dem Gefrass in der Kyaninga Lodge! 😄
Um das Restaurant toben Mangusten herum.
2 Marabous hoffen auf eine kleine Gabe.
Einige Kingfischer leisten uns im Garten Gesellschaft.
Nach einer Stunde machen wir uns auf dem Weg zum Parkplatz. Da hören wir laute Schreie und es herrscht Aufregung. Wir kapieren schnell was los ist. Ein Eli spaziert da herum und sperrt die Ausfahrt! 🙄
Wir werden uns eine halbe Stunde gedulden müssen bis Monsieur beschliesst endlich eine Fliege zu machen. 😎 Wir fahren noch gleich zum Queen's Pavillion wo wir unsere "Chimp Track permits" für die Kyambura Gorges reservieren und bezahlen müssen. Kann man nicht im Visitor Centre.....Kostet pro Person 50 US$.
Um 16 Uhr erreichen wir die Ihamba Lakeside Safari Lodge. Fred, der Manager, heisst uns mit einem Welcome Drink und Erfrischungstücher recht herzlich Willkommen. Man fühlt sich hier gleich wie zu Hause. Die ganze Anlage wirkt wie ein Paradies.
Wir bekommen Bungalow ENGWE (heisst Leopard) mit Blick auf Lake George. Das Zimmer mit 2 Queen Size Betten ist riesig und zweckmässig eingerichtet. Im Badezimmer gibt es Dusche und Badewanne. Auf der Riesenterrasse kann man es sich sehr gemütlich machen! 🤪
Nach dem Auspacken schwimmen wir noch eine Runde im netten Pool. Tut echt gut nach dem Staub. Später geniessen wir den Sonnenuntergang mit einem Glas Chardonnay.
Das Abendessen wird uns besonders schmecken. Es gibt Beef Samosa, Beef Stroganoff mit Reis und Crème Caramel. Alles sehr gut und fein.
Hier der Link zur Lodge
www.ihambasafarilodge.com
Mit nur 10 Cottages ist die Lodge total ausgebucht! Kann ich verstehen. Für 195 US$ in Halbpension, einfach ein Geheimtip.
Morgen früh laufen wir zum Kahendero Village und am Nachmittag machen wir einen Bootsausflug auf den Kazinga Channel.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200821. Aug. 2015 · #34
18.07.2015
TEIL 1
Die Nacht war schon spannend. Zwei Hippos grasten eine Weile vor unserer Terrasse! 😎
Um 7 Uhr wird aufgestanden. Danach beantworte ich meine E-Mails am Rezeptionsbereich. Wifi läuft übrigens sehr gut. Anschliessend frühstücken wir gemütlich und es schmeckt. Fred überreicht uns auch kostenslos eine Karte vom Queen Elisabeth NP. Im Visitor's Centre Mweya verlangen sie dafür 15'000UGX.
Von der Lodge aus kann man eine Community Tour im Dorf Kahendero buchen. Kostet pro Nase 10 US$. Wir beschliessen es auf eigene Faust zu erforschen da wir noch Schulsachen loswerden möchten und uns dafür die Zeit nehmen wollen. Fred ist so lieb und gibt der Schule Bescheid.
Gegen 9.30 erreichen wir sie auch samt Gepäck. Wir werden von den Kindern erwartet und sie trommeln. Das Eine Mädchen hat eine besondere Art Musik zu spielen!
Später wird auch noch getanzt.
Manche Kinder eignen sich besonders für ein Portrait Bild.
Die Schule empfängt unter der Woche 300 Kinder. Heute ist aber Samstag und die Meisten sind Zuhause geblieben. Nach einer guten Stunde verlassen wir den Ort und laufen zum Seeufer. Da kommen die Fischer mit ihrer Beute zurück. Daneben findet auch gleich der Fischmarkt statt. Schade dass meine zweite Kamera verschwunden ist, ich hatte so tolle Bilder davon gemacht..... 😣 Was ich hier im Dorf so liebe sind die Leute. Sie geben sich Mühe uns alles zu erklären. Ein Fischer will unbedingt dass ich ihn mit dem "Catch of the day" abknipse: ein 25Kgs schwerer Catfisch! 😎 Gleich wenn sie ankommen werden alle Fische gewogen.
Eine ältere Dame zeigt uns auch wie sie ihre Körbe flechtet. Eine Andere wie sie den Fisch räuchert. Gegen 12 Uhr verabschieden wir uns vom Dorf. Diesen Jungen muss ich aber noch fotografieren!
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200823. Aug. 2015 · #35
Teil 2
Da es besonders heiss ist, beschliessen wir schon einmal uns im Pool zu erfrischen.
Danach ziehen wir uns um und fahren zum Queen Elisabeth NP nach Mweya. Ein Mittagessen im Tembo Restaurant lassen wir uns nicht entgehen. Die Küche schmeckt hier soooo gut. 🤪
Um 14.30 begeben wir uns zum Visitor's Centre und kaufen unsere Tickets für die Bootsfahrt auf dem Kazinga Channel. Kostet 30 US$ pro Person und startet um 15 Uhr. Wir fahren auch gleich danach zum Bootssteg. Der Parkplatz ist bumsvoll und 2 Boote werden für die ganzen Turis eingesetzt. Jedes fährt aber eine andere Route.
Ziemlich am Anfang sehen wir auch schon Elis die gerade ihren Durst gelöscht haben.
Die Volgelwelt zeigt sich sehr vielseitig. Ausser einen Haufen von Kingfischers
ich bin auch gerne dabei! Und du hast bisher auch schon wieder viele tolle Bilder und Eindrücke vermittelt! Danke hierfür!!
Und so kann ich mich, durch lesen und stöbern in deinem RB, noch vom schreiben des nächste Reiseberichtteils aus dem Hwange NP in Simbabwe drücken 😉 !
Also du kannst gerne nachlegen 😗 !
Grüße Kloppo
- Wurstsalat gibt es wieder zu Hause 2013-
- die Reise zu den unaussprechbaren NPs 2014-
- Kloppo und die Klepperkischd 2015-
- How was Your Day?... A Trip to MOZ & SA 2016-
- Kloppos zu Gast beim Tanz der Vampire
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200824. Aug. 2015 · #37
Teil 3
Die Hippos fehlen natürlich auch nicht!
Es macht immer wieder Spass ihnen zuzuschauen.
Ein Yellow Billed Stork weiss auch genau wo er sich gutes Miam Miam besorgen kann....
Zum Schluss beobachten wir noch Kormorane
und Pelikane.
Immer wieder begegnen uns einige Fischer.
Punkt um 17 Uhr erreichen wir wieder Mweya. Wir beschliessen sehr schnell zu den Kasenyi Plains zu fahren in der Hoffnung einige Miezen aufzuspüren. Via Channel Track und Katunguru Gate erreichen wir eine Stunde später das Kasenyi Gate. Da warten auch mehrere Wagen. Vor mir steht am Schalter ein indisches Ehepaar. So etwas habe ich echt nie erlebt. Monsieur fährt Safari mit Kravatte, Anzug und schwarze Stadtschuhe und Madame trägt ein goldenes Sarikleid.... Monsieur redet mit dem Ranger in einem Ton der mir gar nicht gefällt. Endlich steigen Beide in ihrem Toyota Hilux und verschwinden....
Der Ranger grinst und meint Monsieur würde sich wie ein König benehmen.....Ich zeige ihm unsere Permits und erfahre leider dass am Morgen keine Miezen gesichtet wurden.... 😵
Wären wir nur gleich in die Lodge zurückgefahren..... 😎
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200825. Aug. 2015 · #38
TEIL 4
Wir biegen auch gleich auf den Kasenyi Track und bemerken sehr schnell das die Tse Tse Fliegen Ausgang haben.... 😣
Unterwegs begegnen wir einigen Elis
und Uganda Kobs.
Kurz vor dem Kasenyi Dorf, im Lake George beobachten wir noch dieses Hippo.
Leider gibt es keine Miezen. Wir beschliessen noch den Kob Circuit zu fahren. Langsam gehen die Tse Tse Fliegen auch in die Heia. Die Sonne verschwindet auch
und wir haben nur noch eine halbe Stunde Zeit für den Park... Zum Glück kenne ich eine Ausfahrt ohne durch das Kasenyi Gate fahren zu müssen. Vor 2 Jahren hatten wir das Dorf Hamukungu besucht und da bin ich auf diese Piste gestossen. Sie führt anschliessend direkt auf die Hauptstraase unweit vom Equator Crossing. Und es gibt kein Gate unterwegs.
Da erblicken wir noch einen Büffel
und einen Waterbuck.
Irgendwie muss ich aber unterwegs die falsche Abzweigung erwischt haben denn der Kompass zeigt den Osten und wir wollen nach Westen. Auf einmal sehen wir vor uns Lichter. Da steht auch im weitem ein Auto. Mein Gott das sind bestimmt die Rangers, wir sind nämlich spät dran..... 😊
Aber wir hören Help Help Rufe und nähern uns. Ach du meine Güte, mitten auf der Piste steht unser Inder im Anzug und Madame mit Sarikleid! 🙄 Wir halten natürlich an und erfahren dass Monsieur einen platten Reifen hat, ohne Werzeug unterwegs ist und nie einen Reifen gewechselt hat...... 🤩 Und das Ganze in einem königlichen Ton...... Mein Mann ist zum Glück ein gutmütiger Mensch. Ich wäre am liebsten weitergefahren. Mit unserem Hilux beleuchten wir den Schaden und holen danach unser Werkzeug. Ich knie auf den Boden mit Brett und Wagenheber. Mein Mann hat Mühe das Reserverad herauszunehmen. Unser Monsieur schaut nur blöd und meint immer wieder "in my counbtry....blabla". Endlich kapiert er dass er auch helfen darf! 😎 Sein Anzug erinnert sich bestimmt noch an diesen Abend.... 🤪
Mir ist nicht gerade wohl. Ich denke an die Miezen. Hoffentlich suchen sie nicht nach Musungu Fleisch.... 😁
Es ist schon 20.30 und stockdunkel als wir endlich das Rad gewechselt haben. Das frisch verheiratete Ehepaar ist auf dem Weg nach Kasese, also dieselbe Richtung wie wir. Sie folgen uns bis zum Ausgang. Mit Mühe bekommen wir endlich ein Dankeschön. Zum Glück sind wir keinem Ranger begegnet.
40 Minuten später erreichen wir unsere Lodge. Ich bin auf meinen Mann stocksauer, unsere Kleidung steht vor Dreck und Staub........und da bemerke ich auch noch das meine kleine Cybershot Sony Kamera in meiner Hosentasche fehlt... 😣
Sie muss entweder in einem der Beiden Hilux herausgefallen sein oder irgendwo auf der Piste liegen.... 🙁
Mein Mann hat Mühe mich zu beruhigen. Ich denke immer wieder an die tolle Bilder die ich geschossen hatte. Wir waschen uns die Hände und begeben uns direkt zum Speisesaal. Wir sind die Letzten. Das schmackhafte Abendessen und der Nederburg bringen uns zum Glück in eine bessere Stimmung.
Danach zahlen wir bei Fred unsere Extras. Morgen früh müssen wir sehr früh aus den Federn. Um 7.40 werden wir zum Chimp Track bei den Kyambura Gorges erwartet.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200826. Aug. 2015 · #39
19.07.2015
Um 5.30 frühstücken wir gemütlich und um 6 Uhr verlassen wir Ihamba Lakeside Safari Lodge.
Wir machen natürlich einen Abstecher in den Kasenyi Plains. Auf dem Kob Circuit finde ich auch die Stelle wo wir gestern Abend das Rad gewechselt haben. Leider gibt es nirgendwo auf dem Boden eine Cybershot Kamera... 😵
Die Strasse von Katunguru bis zu der Abzweigung Kyambura Gorges ist eine Zumutung. Es gibt lauter böse Potholes. Punkt um 8 Uhr, verspätet, erreichen wir das Gate. Zum Glück sind wir nicht die Letzten. 4 Personen haben verschlafen und erscheinen erst um 8.15.
Die Kyambura Schlucht ist 16 Kilometer lang, bis 400 Meter breit und 40 Meter tief. Sie ist von dichtem Tropenwald bewachsen.
Im Laufe der Zeit hat sich der Kyambura Fluss sein Bett immer tiefer in den Felsen gegraben und so gleichzeitig einen abgeschlossenen Lebensraum für die Schimpanzen geschaffen. Neben Kibale Forest bietet Kyambura Schlucht die grösste Warscheinlichkeit die Tiere zu sehen.
Punkt um 8.30 starten wir mit unserem Ranger Bernard.
Wir sind 9 Turis. Jeder fährt schon einmal mit seinem eigenen Wagen bis zu einer gewissen Stelle. 2 Trackers sind seit einer Stunde unterwegs. Per Telefon sagen sie dem Bernard Bescheid wo wir parken sollen.
Eine Wanderung durch die von dichten Grün überwucherte Schlucht ist ein wahrer Genuss aber auch mit einigen Anstrengungen verbunden. Während sich die Affen leichtfüssig von Baum zu Baum schwingen, müssen wir am Boden mühselig durchs Dickicht kämpfen und über Bäche balancieren, um mit den Tieren Schritt zu halten.
Unterwegs sehen wir zuerst einen Colobus Affe.
Nach 2 Stunden Fussmarsch werden wir tatsächlich belohnt. Ein lautes Gebrüll herrscht auf einmal in den Bäumen. Da erblicken wir auch schon unser erstes Exemplar!
Von unten sieht er auch ganz lustig aus.
Später kommen noch 3 dazu. Zum Fotografieren nicht immer einfach.
Gegen 12 Uhr kehren wir ganz zufrieden zu unseren Wagen zurück und verabschieden uns von Bernard.
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201427. Aug. 2015 · #40
Hallo Annick,
bei deinem Bericht werden tolle Erinnerungen wach!
Leider hatten wir beim Schimpansen-Tracking in der Kyambura-Schlucht nicht so viel Glück wie ihr. Bei uns hatte es vorher stark geregnet und machte die Wanderung sehr beschwerlich. Nach gut 3,5 Stunden gab unser Guide auf, ohne das wir ein einziges Tier - nicht mal einen Vogel - gesehen hatten.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und bin schon ganz gespannt was ihr noch alles gesehen und erlebt habt!