C28 Bosua Pass - Zustand (machbar ohne 4x4)?

11 Antworten · 3'009 Aufrufe · gestartet 27. Juli 2015 von Applegreen
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Themenstarter1'796 Beiträge · seit 201427. Juli 2015 · #1
Ihr Lieben,

da ich zu meiner letzten Anfrage in meinen ursprünglichen Thread leider keine Antwort mehr erhalten habe:

http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/286419-hilfe-bei-der-detailstreckenplanung-nam.html?start=6

Ich habe hier im Forum schon häufiger gelesen, dass die C28 und auch der Pass selbst extremst übel zu befahren sind. Gibts dazu Erfahrungsberichte aus jüngster Zeit? Wir haben keinen 4x4!

Daher tendiere ich zum Streckenabschnitt Windhoek -> Ai Aiba eher zu folgender Route:

C 28 / D 1958 / D 1967 über Wilhelmstal / B 2 / C 36 nach Omaruru / C 33 / D 2315 ins Erongo-Gebirge

Lieben Dank für eine Information!

Viele Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
5'479 Beiträge · seit 200927. Juli 2015 · #2
Ich hätte keine Bedenken, den Pass mit einem normalen PKW zu befahren. Ist eine ganz normale Gravelroad und nicht schwieriger als die meisten üblichen Touristenstrecken.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter1'796 Beiträge · seit 201427. Juli 2015 · #3
Danke Topobär,

ich meinte insbesondere diese Warnung von Armin, allerdings aus 2013:

http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/279028-windhoek-swakopmund-b2-vs-c28.html?start=6#289636

LG
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
zuletzt bearbeitet 27. Juli 2015
6'152 Beiträge · seit 200627. Juli 2015 · #4
hallo Sabine,

da stimme ich Topobär zu, eine ganz normale Gravelroad, die wir schön des öfteren ohne Probleme gefahren sind. Die D Pads durchs Khomas Hochland sind schwieriger zu fahren.
Hängt sicherlich auch davon ab, ob nach der Regenzeit dann sind die viel befahrenen Pads
Wellblechartig aber das kennt man ja, vielleicht habt Ihr Glück und sie ist gerade geschrubbt.
Sonnige Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 27. Juli 2015
Themenstarter1'796 Beiträge · seit 201427. Juli 2015 · #5
Hallo Hanne,

lieben Dank auch Dir 🙂 Ich denke wir wagen den Pass, da dies dann höchst warscheinlich auch die schnellere Strecke ist.

Auf dem Weg wollen wir in Omaruru einen Stop machen und wenn möglich auch Christinas Bergcafe einen Besuch abstatten - auf jeden Fall wollen wir zeitig auf Ai Aiba ankommen, damit wir die Sundowner Tour nicht verpassen 😎

Viele Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
2'060 Beiträge · seit 201327. Juli 2015 · #6
Hallo Sabine,

wir sind den Bosua Pass im Mai gefahren, es gab keine Teilstrecke, für die man Allrad benötigt hätte, es war nur meist übles Wellblech.

Die Landschaft war schön anzuschauen!
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
2'346 Beiträge · seit 200627. Juli 2015 · #8
Hallo Sabine,

da du mich hier zitierst, will ich mich zu deiner Frage auch mal melden.

Wir sind die Strecke über den Bosua-Pass zuletzt 2013 gefahren und zwar von West nach Ost, also den Pass hinauf. Ihr werden ja bei eurer Planung den Pass hinunter fahren. Wie die Pad aktuell aussieht, weiß ich natürlich nicht.

Wir hatten damals wohl das Pech, dass die gesamte, sehr kurvenreiche Strecke mit Wellblech übersät war und zwar auch der eigentliche, sich ziemlich lang hinziehende Passanstieg. Das war auch der einzige Grund, weshalb ich damals froh war, Allradantrieb zu haben, da die Traktion beim zuerst verwendeten Hinterradantrieb durch das Wellblech bis fast zum Stillstand verlorenging. Ich habe fast Blut und Wasser geschwitzt. Sowas habe ich bei meinen rund 30.000 km Fahrpraxis in Namibia noch nicht erlebt. Mit Allrad ging das dann natürlich besser, wenn auch nicht optimal.

Insgesamt haben meine Frau und ich die Strecke eher nervig als schön empfunden, aber das ist sicher Geschmackssache oder auch einfach nur Pech.

In eure Richtung könnt ihr also - ungeachtet aktueller Straßenverhältnisse - bedenkenlos ohne Allrad fahren. Vielleicht gefällt euch die Achterbahnfahrerei ja so gut, dass ihr es irgendwann auch mal andersherum versucht.

Viel Spaß
Armin
7'296 Beiträge · seit 200627. Juli 2015 · #9
Hallo Sabine,

wenn ihr den Pass runter fahrt, solltet ihr daran denken, einen kleinen Gang zu wählen und den Motor bremsen lassen. Ich sehe immer wieder Leute, die kilometerlang auf der Bremse stehen. Das bekommt den Bremsen nicht so gut.

Der Rest der C28 ist problemlos.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter1'796 Beiträge · seit 201428. Juli 2015 · #10
Hallo nochmal!

@ Armin: Danke Dir für die ausführliche Info! Dein Beitrag musste herhalten auch wenn er schon etwas älter war 😉

@ Wolfgang: Danke auch Dir 😉 Ich denke, das bekomme ich hin 🤪 🤩

Liebe Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
93 Beiträge · seit 201429. Juli 2015 · #11
Hallo,

wir sind am 21.5. "bergauf", also West nach Ost von Blutkuppe bis Daan Viljoen vor Windhoek gefahren und mir hat der Pass Spaß gemacht 🙂
Ok, Steffi sieht das evtl. etwas anders, sie saß ja auf der dem Abhang zugewandten Seite 😉

War an in zwei Bereichen schon recht steil aber der Landy hat uns da lässig hochgezogen. Konnte sogar noch beschleunigen und in den Dritten schalten. 🙂

Bergab bzw. mit 2x4 sieht das natürlich anders aus, aber der gravel am Pass war ok.
Von Westen kommend vor dem Anstieg ist eine Kurve sehr gut gepflastert. Könnte beruhigend sein, wenn man dort runterkommt.


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