Diebstahl am Supermarkt-Parkplatz

43 Antworten · 10,3k Aufrufe · gestartet 22. Feb. 2015 von peter 08
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Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200822. Feb. 2015 · #1
Am 10.Februar wurden wir am Parkplatz des SPAR Marktes in Otijwarongo beraubt, das ging wie folgt:

Wir waren auf dem Weg von WHK ins Caprivi. Unseren Großeinkauf, strategisch vorbereitet und abgesichert, hatten wir schon in Okahandja erledigt. Es fehlte uns nur noch ein Gasanzünder, also "noch schnell mal rein" in den Sparmarkt in Otjiwarongo.

Der Parkplatz war voll besetzt, "zufällig" wurde in Eingangsnähe ein Platz frei, der Wächter winkte uns sofort auf den Platz. Neben uns stand ein Auto mit laufendem Motor. Sofort nach dem Aussteigen wurden sowohl meine Frau wie auch ich massiv von Makalani Nuss-Schnitzern angegangen. Also schnell das Auto mit der Fernbedienung verschlossen - das Warnblinklicht leuchtete noch auf, die Schlossverriegelung war wegen den laufenden Autos nebenan nicht zu hören - und rein in den Markt.

Nach Rückkehr vom Einkauf war zunächst nichts zu bemerken, die Lehne des Beifahrersitzes war vielleicht etwas verstellt. Misstrauisch wurde ich erst, als der Parkplatzwächter nicht sofort auf uns zukam und seinen Obulus verlangte, sondern verschämt in seiner Ecke stehen blieb. Nach einem Griff unter den Beifahrersitz wussten wir Bescheid, mein graues Bordcase war weg.

Die Diebe hatten bei Verschließen des Wagens mit einen Funkgerät den Transponder unserer Fernbedienung blockiert. Die herbeigerufene Polizei war sofort im Bilde, "..das vierte Mal schon, dieses Jahr. Es ist eine 7-köpfige Bande, die Parkplatzwächter sind alle gekauft. Wir werden mal die Überwachungskameras des Sparmarktes sichten. Fahren sie sofort zur Polizeiwache für die Anzeige."

Wie es dort weiterging, habe ich ja schon berichtet http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/285396-neulich-in-otjiwarongo.html
zuletzt bearbeitet 23. Feb. 2015
857 Beiträge · seit 201422. Feb. 2015 · #2
Blöd gelaufen und danke für die Info! Zum Glück hat mein Wagen keine Zentralverriegelung... aber gut zu wissen, falls ich mal einen leihe..
Gruß
Alex
1'523 Beiträge · seit 201122. Feb. 2015 · #3
Guten Tag Peter,


..........jep, das hat mich wirklich interessiert...

vielen Dank,

BMW
2'610 Beiträge · seit 200722. Feb. 2015 · #4
Hallo Peter,

danke für deine Warnung - man wird durch so einen Bericht wieder vorsichtiger.

Mein Mann ist sowieso einer von den ganz Vorsichtigen (heißt natürlich nicht, dass uns das nicht auch passieren kann/wird), aber er bleibt immer im Auto sitzen. Gerade an den Supermärkten läuft dort (wie bei uns inzwischen) immer mehr zwielichtiges Gesindel herum. Aber das hilft euch jetzt auch nicht mehr - leider!

Hoffentlich wird die Bande bald gefasst - obwohl ich da nicht viel Vertrauen in die Namibische Polizei habe, gerade auch nach deinem Bericht 🤨 .

Liebe Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200822. Feb. 2015 · #5
Alex_Muc schrieb:Blöd gelaufen und danke für die Info! Zum Glück hat mein Wagen keine Zentralverriegelung... aber gut zu wissen, falls ich mal einen leihe..
Gruß
Alex
noch eine Anmerkung:

Man kann den Toyota auch mit dem Schlüssel mechanisch versperren, dann ist die Fahrertüre garantiert zu. Leider wird aber auch dann die Beifahrertüre über Funk verriegelt, da diese kein mechan. Schloss am Türgriff hat.

Die Diebe dringen grundsätzlich über die Beifahrertüre ein.
655 Beiträge · seit 200622. Feb. 2015 · #6
Lieber Peter,
herzlichen Dank, dass Du auf die Transpondergeschichte hinweist! Aus eigener Erfahrung kann ich auch sagen, dass man sich das Nachfassen beim Verschließen der Tür irgendwie automatisieren sollte. Mittlerweile mach ich das hier zu Hause auch in der Hoffnung, dass es sich bei mir einschleift und dass es dann vor Ort auch klappt.
(Meins ging glimpflich aus, weil ein Zivilpolizist sah, wie zwei Jungs mit Schlepptopp und Fototasche aus meinem Auto stiegen. Das war auf der Independence Av.)
Nochmal Danke an Deine Hinweise
Lb Gruß von Helga
0
33,1k Beiträge · seit 200622. Feb. 2015 · #7
Hi Peter,

hilft Dir nicht mehr viel, aber das ist leider seit Jahren im südlichen Afrika das übliche Auto-Einbruch-Prozedere Aber gut, dass Du nochmal Reisende (und eigentlich nicht nur die) dadurch sensibilisierst.

Viele Grüße aus dem schwülen Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200822. Feb. 2015 · #8
Hallo Christian,

mit dem nötigen Abstand und ganz nüchtern betrachtet sind wir bei dem Ergebnis, dass dieses "übliche Prozedere" der für uns bestmögliche Verlauf dieser Geschichte war.

Verriegelt man mechanisch, oder wie Helga schreibt, prüft man die Türgriffe nochmals ist man abgesichert.

Ist man das dann tatsächlich oder greift nicht die Variante II. Ein kurzes Eisenrohr oder ein Pflasterstein und das Beifahrerseitenfenster ist zerstört. Ein offener Wagen, Scherereien mit dem Vermieter, Ersatzscheiben gibt's nur in WHK, ergo schmiert man sich garantierte 3 Urlaubstage ans Bein.

Unser Fazit:

WIR WAREN ZUR FALSCHEN ZEIT AM FALSCHEN ORT

Als wir auf den Parkplatz fuhren, hatte sich jemand vorgenommen, unseren Wagen zu knacken. Egal wie 😊

sonnige Grüße
Peter
zuletzt bearbeitet 22. Feb. 2015
93 Beiträge · seit 201422. Feb. 2015 · #9
Danke für die Info!
peter 08 schrieb:Man kann den Toyota auch mit dem Schlüssel mechanisch versperren, dann ist die Fahrertüre garantiert zu. Leider wird aber auch dann die Beifahrertüre über Funk verriegelt, da diese kein mechan. Schloss am Türgriff hat.
Die Türen werden nicht direkt über Funk, sondern über die kabelgebundene Elektronik (CAN-Bus) verriegelt - auch beim mechanischen Verschließen der Fahrertür. D.h. das ist schon besser, als zu funken.

Das "Quittungs-Blinken" (oder -Hupen) kommt bei vielen Autos erst, wenn alle Türen auch zu sind (d.h. wenn man erst funkt und dann die Türen schließt, kommt das Blinken auch erst nach der letzten Tür). Das Blinken sollte also eigentlich anzeigen, dass alles auch verriegelt wurde.
Wäre mal interessant, ob das bei dem Toyota anders ist oder wie da generell die Unterschiede sind.

Grüße
Frank
557 Beiträge · seit 200922. Feb. 2015 · #10
Hallo,

als wir uns im Jahr 2008 bei unserem letzten Namibiabesuch an gleicher Stelle erheblich belästigt und verunsichert fühlten, sind wir unverrichteter Dinge ohne auszusteigen wieder abgefahren. In Outjo konnten wir direkt vor dem Laden parken und unseren Einkauf erledigen. Aber auch dort kamen sofort Nussverkäufer und sonstige Begleiter und wollten ihre Angelegenheiten regeln. Einer von uns ist dann im Auto geblieben.

Wir kennen Namibia seit 1993 durch mehrfache Reisen, aber subjektiv gefühlt haben sich die Kontakte zu einem Teil der einheimischen Bevölkerung von Jahr zu Jahr vor allem durch Aufdringlichkeit wesentlich verschlechtert.

Freundliche Grüße

Eto
Reisebericht: Nördliches Tansania u. Sansibar 2010 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/153776-reisebericht-noerdltansania-usansibar-febr-2010.html
2'534 Beiträge · seit 200722. Feb. 2015 · #11
Dürfte ein "Hot-Spot" sein.
Wir haben uns nirgendwo auf der dreiwöchigen Tour unwohler und bedrängter gefühlt, als in den 10 Minuten, in denen wir dort getankt haben. Ich konnte dort mit Kreditkarte zahlen, verließ also das Auto, allerdings blieb meine Frau sitzen und hat sowohl die Fenster zugemacht als auch die Türen von innen verriegelt. Und das an der Tankstelle...
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
2'664 Beiträge · seit 201222. Feb. 2015 · #12
dergnagflow schrieb:Dürfte ein "Hot-Spot" sein.
Wir haben uns nirgendwo auf der dreiwöchigen Tour unwohler und bedrängter gefühlt, als in den 10 Minuten, in denen wir dort getankt haben. Ich konnte dort mit Kreditkarte zahlen, verließ also das Auto, allerdings blieb meine Frau sitzen und hat sowohl die Fenster zugemacht als auch die Türen von innen verriegelt. Und das an der Tankstelle...
Das ist ein Grundsatz bei uns.
Ich schaue grundsätzlich immer nach, daß alle Verriegelungsknöpfe runter sind, auch wenn die Schließanlage meines Fahrzeuges ein Bestätigungspiepen hat.
Mein Vorteil ist natürlich, daß ich die lästigen Händler in der afrikaansen Sprache ansprechen und loswerden kann. Bei den meisten Überseetouries wissen sie genau, daß die irgendwann nachgeben um die Plagegeister los zu werden.
Ein Freund aus Köln hat sich das Wort "Voertsek" (ausgesprochen "Furtsäck") irgendwo bei einer Nam-Reise angeeignet, wo die Gegenseite sich immer sehr schnell zurück zieht. Es ist zwar grob unfreundlich, nutzt aber unbedingt bei schlimmer Belästigung.
Voertsek heißt eigentlich "voort sé ek" (fort, sage ich), aber damit jagt man normalerweise einen Hund weg (übrigens verstehen die deutschen Hunde dieses Wort nicht, nur die in Nam und ZA. Und natürlich die Menschen).
zuletzt bearbeitet 22. Feb. 2015
216 Beiträge · seit 200923. Feb. 2015 · #13
Das ist aergerlich, und ja, die Geschichte mit dem Stoersender ist eine verbreitete Masche.

Nur ein kleiner Hinweis: Im beschriebenen Fall handelt es sich um Diebstahl, nicht Raub. Beides ist nicht schoen, aber Raub schliesst eine Bedrohung ein, und ist noch eine Stufe unschoener.

Viele Gruesse,
Christian
5'479 Beiträge · seit 200923. Feb. 2015 · #14
Jetzt ist diese Methode also auch in Afrika angekommen. In Deutschland warnt der ADAC schon seit Jahren vor dieser Masche. Bei uns wird dann allerdings gleich das ganze Fahrzeug gestolen und nicht nur der Inhalt.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
33,1k Beiträge · seit 200623. Feb. 2015 · #15
Hi Topobär,

wie gesagt, die ersten Fälle gab es hier und in Südafrika vor mind. 10 Jahren schon.

Viele Grüße aus dem bewölkten Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200823. Feb. 2015 · #16
Christian-S. schrieb:.....Im beschriebenen Fall handelt es sich um Diebstahl, nicht Raub. Beides ist nicht schoen, aber Raub schliesst eine Bedrohung ein, und ist noch eine Stufe unschoener.

Viele Gruesse,
Christian
Danke für den Hinweis, Titel ist geändert

schöne Grüße
Peter
zuletzt bearbeitet 23. Feb. 2015
2'664 Beiträge · seit 201223. Feb. 2015 · #17
peter 08 schrieb:
Christian-S. schrieb:.....Im beschriebenen Fall handelt es sich um Diebstahl, nicht Raub. Beides ist nicht schoen, aber Raub schliesst eine Bedrohung ein, und ist noch eine Stufe unschoener.

Viele Gruesse,
Christian
Danke für den Hinweis, Titel ist geändert

schöne Grüße
Peter
Peter, mach Dir nichts draus. Bräuchtest das auch nicht zu korrigieren.
Jene, die Dich korrigieren möchten, haben nicht begriffen, oder wissen es nicht besser, daß in Südafrika und Namibia römisch-holländisches Recht gilt, in Deutschland dagegen Bananenrepublikwillkürrecht. Sogenannte deutsche Fachbegriffe gelten dort in keinster Weise und finden dort keine Anwendung.
Dort können normalerweise Beschuldigte nur verurteilt werden, wenn deren Schuld eindeutig nachgewiesen ist (siehe kürzliche spektakuläre Freisprüche in Windhoek vor dem obersten Gerichtshof), in Deutschland hingegen werden Menschen bis lebenslang aufgrund von Indizien in den Knast bzw. in die Psychiatrie gesperrt, obwohl deren Schuld bzw. Vergehen niemals nachgewiesen wurde (siehe Mollath & Co.), oder die Willkür deutscher Verkehrsgerichte, wo man als Unschuldiger nahezu keinerlei Berufungschance hat gegen mißbräuchliche Urteile aufgrund lügender Beamter oder bösartiger Richter mit ihren willfährigen Staatsanwälten .
Nicht umsonst werden in Holland Steuersünder generell nicht vor den Kadi geschleppt aufgrund von gestohlenen CD´s (Hehlerei). Dort kann durch eine Straftat erlangtes Material (Hehlerei) durch Beamte und ihre vorgesetzten Minister nicht zur Strafumkehr mißbraucht werden wie durch den BGH sanktioniert, denn ein Straftäter bleibt ein Straftäter, und unrechtmäßige Beschaffung von Beweismitteln mittels einer Straftat, wie in Germanien üblich geworden, ist und bleibt eine Straftat, und ist somit als Beweismittel ungültig.
So sind die Rechtssysteme und Fachbegriffe von Land zu Land unterschiedlich. Für eine in Namibia begangene Straftat gelten das dortige Rechtssystem und die dortigen Fachbegriffe.
zuletzt bearbeitet 23. Feb. 2015
216 Beiträge · seit 200923. Feb. 2015 · #18
Lieber Hajo,

ich wollte nur einen freundlichen Hinweis geben. Ich denke, genau so hat Peter es auch aufgefasst.

Zwischen einem Diebstahl (theft) und einem Raub (robbery) wird uebrigens auch hier in Namibia unterschieden. Und wer einmal in der Situation war, weiss sicher, dass es ein Unterschied ist, ob Gegenstaende, Geld oder was auch immer aus einem Auto geklaut werden, oder ob man unter Androhung von Gewalt und ggf. Waffengewalt dazu genoetigt wird, die Habe preiszugeben.

Sonnige Gruesse aus Swakopmund,
Christian
2'664 Beiträge · seit 201223. Feb. 2015 · #19
Christian-S. schrieb:Lieber Hajo,

ich wollte nur einen freundlichen Hinweis geben. Ich denke, genau so hat Peter es auch aufgefasst.

Zwischen einem Diebstahl (theft) und einem Raub (robbery) wird uebrigens auch hier in Namibia unterschieden. Und wer einmal in der Situation war, weiss sicher, dass es ein Unterschied ist, ob Gegenstaende, Geld oder was auch immer aus einem Auto geklaut werden, oder ob man unter Androhung von Gewalt und ggf. Waffengewalt dazu genoetigt wird, die Habe preiszugeben.

Sonnige Gruesse aus Swakopmund,
Christian
Lieber Christian,
Du hast ja völlig Recht.
Nur: Wie differenzierst Du, wenn Du schläfst und Kriminelle bei Dir einsteigen und Dir alles Wertvolle abtransportieren?
Ist das Beraubung oder Diebstahl?
Nach namibischer Lesart war das in meinem Falle nach Definition der Kripo ein Raub (Robbery), ungeachtet ob ich mitbekommen habe ob die Kriminellen bewaffnet waren oder nicht.
Nach geltender Lesart wird davon ausgegangen, daß jemand nur einsteigt bei sich im Hause befindlichen Personen wenn er bewaffnet ist weil die Bestohlenen wach werden und sich wehren können wollen und der Täter das nur mit Bewaffnung durchführen könnte. In dem Fall hatten sie dem Hund mit einem Radschlüssel auf den Kopf geschlagen, was uns bei Wachwerden wohl ähnlich ergangen wäre. Auch ein Schlaggerät ist eine Waffe.
Das gleiche kannst Du übertragen auf ein Fahrzeug.
Woher willst Du wissen ob die Diebe nicht mit Messern bewaffnet waren, falls der Eigentümer des Fahrzeuges vorzeitig zurück gekehrt wäre? Oder mit einer Pistole. Ergo kann man durchaus von einem Diebstahl auf einen Raub ableiten.
Ich lasse mich aber gerne korrigieren. Denke nur daran, wir reden nicht von Deutschland.
H.
zuletzt bearbeitet 23. Feb. 2015
2'664 Beiträge · seit 201223. Feb. 2015 · #20
Drechselschorsch schrieb:Guten Tag Hajo,
ich bin immer wieder erstaunt über deine rustikale Betrachtungsweise. Über Recht oder Unrecht, in der wie du sagst, Bananenrepublik Germany kann man sich unterhalten. Über das in Namibia aber auch, siehe Reiterdenkmal.
Übrigens beruht ein großer Teil der Rechtsprechung in Deutschland auf Napoleon Bonaparte.
Hallo Schorsch,
ich stimme Dir 100% zu, die heutige Exekutive in Namibia führt auch die Rechtsprechung durch ungesetzliche Vorgehensweisen und feige angepaßte Staatsanwälte ad absurdum. Was mit dem Reiter ablief, war ungesetzlich und ein krimineller Akt, und jegliche Strafverfolgungsaktionen verlaufen im Nichts weil Anzeigen nicht verfolgt werden.
Das liegt auf gleicher Ebene wie die fehlende Strafverfolgung nordrhein-westfälischer Finanzbeamter und deren vorgesetzten Ministern, einschließlich der Ministerpräsidentin, die ganz einfach durch die zuständigen Behörden trotz dutzender Strafanzeigen wegen Hehlerei nicht verfolgt wurden. Parteibuchgemauschel, und dann will man auf die Griechen schimpfen?
Unrecht kann nicht durch Unrecht verfolgt werden, auch wenn es den Ehrlichen ärgert. Rechtstaatlichkeit bleibt Rechtstaatlichkeit, für welche Seite auch immer. Das ganz rustikal ausgedrückt 😉
H.
zuletzt bearbeitet 23. Feb. 2015