16 Tage Namibia im September

26 Antworten · 4'550 Aufrufe · gestartet 01. Feb. 2015 von McFly78
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Themenstarter10 Beiträge · seit 201501. Feb. 2015 · #1
Liebes Namibia-Forum,

Als nun schon seit längerer Zeit "stille" Mitleser ,haben meine Frau und ich(beide Mitte 30) schon einige super Tipps und Infos in unsere eigene Routenplanung mit einfließen lassen.Anfang September geht es für uns für 16 Tage nach Namibia und die Vorfreude ist riiiieeesig. 😁

Flüge(Air Namibia Direktflüge ab Frankfurt über Nacht) und Mietwagen(4x2 SUV) sind schon gebucht.Nun sind wir schon mitten in den Planungen für unsere Route/Unterkünfte.Wichtig ist uns vor allem ein interessanter Mix aus Tierbeobachtungen und Landschaften(Fotographie!!).

Die Route sollte nicht zu stressig sein. Die Distanzen sind eh schon groß genug und wir wollen nicht nur im Auto sitzen,sondern Gelegenheit haben die Orte auch wirklich zu genießen und erkunden.

Hier einmal unsere geplante Route mit angedachten Unterkünften:
1.Tag:Windhoek Ankunft morgens (Immanuel Wilderness Lodge) - 1Nacht
2./3./4. Tag: - Soussusvlei/Sesriem (Sossus Dune Lodge oder Soussusvlei Lodge) - 3 Nächte
5./6. Tag: Swakopmund (Villa Margarita oder Meikes Guesthouse) - 2 Nächte
7./8. Tag: Damaraland (Vingerklip Lodge) - 2 Nächte
10./11. Tag: Etosha West (Dolomite Camp) - 2Nächte
12. Tag: Etosha Zentral (Okaukuejo Camp,Waterhole Chalet) - 1 Nacht
13./14. Tag - Etosha Ost (Onguma The Fort oder Onguma Temted Camp) - 2 Nächte
15./16. Tag - Otjiwarongo (Frans Indongo Lodge) - 2 Nächte

Da der Rückflüg wieder abends ab Windhoek geht,wollten wir von Otjiwarongo am letzten Tag direkt zum Flughafen fahren.

Was haltet ihr von der Route bzw. der Wahl der Camps und der bemessenen Tage an den einzelnen Orten? Eigentlich hätten wir noch gerne die Kalahari Wüste besucht,aber ich denke,dass das dann leider zu straff würde... 😐

Sind für jeden Tipp dankbar!!

Lieben Gruß,
McFly78
4'140 Beiträge · seit 200901. Feb. 2015 · #2
Hallo McFly,
erst mal willkommen im Forum. Man sieht an deiner Route schon, dass du einiges im Forum gelesen hast. Die Route kann man so in dem Rhythmus gut fahren.
Ich hätte nur einen Vorschlag: Wenn du z.B. in Swakopmund die Delfin-Tour und die Living Desert-Tour - was sehr empgehlenswert ist - machen möchtest, dann brauchst du einen weiteren Tag in Swakopmund, weil beide Touren nur am Vormittag angeboten werden.
Du hast genügend Zeit in der Etoscha, sodass ich sie am Ende einen Tag kürzen würde, um den Tag für Swakopmund hereinzuholen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
1'794 Beiträge · seit 201301. Feb. 2015 · #3
Hallo McFly, herzlich willkommen im Forum!

Eure Tour ist prima, entspannt und sehr gut machbar und die 5Nächte Etosha super, gerade im September, da gut für Tierbeobachtungen geeignet!

Auch ich würde eine Nacht mehr in Swakop empfehlen und je nachdem wie ruhig ihr eure Tour am Ende ausklinggen lassen wollt Tag 4 oder 16 dafür nehmen!

Reichen euch in Swakop 2 Nächte, könnte man eventuell 2 Nächte auf einer GF im Erongo einplanen!

Die Unterkünfte sind alle gut gewählt, ihr solltet euch aber mit der Buchung sputen, denn es könnte für September hier und da schon sehr eng werden!

Viel Spaß beim Planen!

LG NOGRILA
4'451 Beiträge · seit 200801. Feb. 2015 · #4
Hi ,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum. 😁

13./14. Tag - Etosha Ost (Onguma The Fort oder Onguma Temted Camp) - 2 Nächte

Hier meiner Meinung. 🙂

Ich würde die Nächte in Etosha verbringen, weil am Wasserloch in Okaukuejo ist Abends wirklich sehr sehr viel Los, wenigstens als wir dort waren. 🤩
Wenn man außerhalb vom Park nächtigt, verpasst man die Morgen und Aben späte Gamedrives, bis Torschluss!! und wie gesagt, die beleuchtete Wasserlöcher, die es auch in Halali gibt. 🙂

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
312 Beiträge · seit 201301. Feb. 2015 · #5
Hallo McFly,

ich würde am Sossusvlei vielleicht nur 2 Tage einplanen und den Tag woanders dran hängen - Swakopmund wurde ja schon benannt. Etosha würde ich nicht kürzen, ggf. Okaukuejo 2 Nächte einplanen statt im Osten.

Viel Spaß beim weiteren Planen
DoNo
Themenstarter10 Beiträge · seit 201503. Feb. 2015 · #6
Hallo Zusammen,

Vielen Dank an dieser Stelle schonmal für Eure Meinungen und Ratschläge. Ich denke, wir werden nun wirklich 3 Übernachtungen in Swakopmund buchen und nur zwei Nächte im Soussusvlei bleiben.
Meint ihr man kann die wichtigsten Dinge (Düne 45, Sonnenaufgang, Sesriem, Deadvlei, Big Daddy) in der kurzen Zeit im Soussusvlei schaffen, ohne dass es zu stressig wird? Wie würdet Ihr die Zeit im Soussusvlei gestaten? Würdet ihr Ausflüge buchen oder alles auf eigene Faust machen?Ich denke, dass wir am ersten Tag so um mittag im Vlei ankommen werden und am übernächsten Tag dann aber auch relativ zeitig aufbrechen werden, da der Weg zur Vingerklip ja anscheinend nicht ohne ist....

2 Nächte Okaukuejo habe ich auch dran gedacht, aber meine Frau möchte unbedingt 2 Nächte im Onguma - The Fort verbringen...da ist Wiederstand fast zwecklos 😄

Liebe Grüße/
McFly78
2'844 Beiträge · seit 201103. Feb. 2015 · #7
McFly78 schrieb:
Meint ihr man kann die wichtigsten Dinge (Düne 45, Sonnenaufgang, Sesriem, Deadvlei, Big Daddy) in der kurzen Zeit im Soussusvlei schaffen, ohne dass es zu stressig wird? Wie würdet Ihr die Zeit im Soussusvlei gestalten?

2 Nächte Okaukuejo habe ich auch dran gedacht, aber meine Frau möchte unbedingt 2 Nächte im Onguma - The Fort verbringen...

Hallo McFly,
bei 2 Ü Sesriem "schaffst" Du doch alles prima an einem Tag, hintereinander weg:
Sonnenaufgang, Düne 45, Deadvlei, Sossusvlei, Big Daddy.

Ich! würde die Ü Vingerklip auf nur eine kürzen - mir war es da viel zu laut und zu voll! Abendessen oben im Eagles Nest vorab vorbestellen!

Und dann hoffe ich, dass Deine Frau sich durchsetzt - Du wirst ihr dankbar sein! The Fort ist soooo schöööön! Genießt es!

Viel Vorfreude - und Buchungsglück!
Strelitzie
350 Beiträge · seit 200603. Feb. 2015 · #8
Hallo McFly,

möchte mich Strelitzie anschlissen. Wir waren wiederholt in den verschiedenen Unterkünften in Onguma. Wiederholt im Fort, weil wir es da so schön finden. Es fällt schon aus der Reihe von der Art der Architektur. Ein Gesamterlebnis, deshalb sollte man auch Zeit haben dort zu sein, nicht nur zum Dinner und Schlafen. Also mind. 2 Nächte.

ansonsten eine schöne Tourplanung. Es wird euch gefallen
lG
Sita
Themenstarter10 Beiträge · seit 201519. Feb. 2015 · #9
Hallo Zusammen,

Vielen Dank nochmal für Eure super Unterstützung bei unserer Planung.Nach einigem Hin und Her mit den Unterkünften (einige Kontingente waren schon ausgebucht) sieht unsere Tour nun wie folgt aus:

Windhoek - (Goche Ganas, 1Ü)
Soussusvlei - (Sossus Dune Lodge, 2Ü)
Swakopmund - (Villa Margerita, 3Ü)
Damaraland - (Vingerklip Lodge, 2Ü)
Etosha West - (Dolomite Camp, 2Ü)
Etosha Zentral - (Okaukuejo Camp, 1Ü)
Etosha Ost - (Onguma The Fort, 2Ü)
Waterberg - (Kambaku Safari Lodge, 2Ü)

Nun sind wir grob unsere Aktivitäten am planen. Vielleicht hat der ein oder andere noch einen guten Tipp,was man in der jeweiligen Lodge/Umgebung unternehmen kann bzw. wo auch gute Stationen für einen Fotostopp auf den Wegstrecken sind.

Hier einmal unsere Gedanken:

Windhoek:Nach Windheok selbst wollten wir eigentlich nicht rein,oder ist das ein Must?Wollten den Tag auf Goche Ganas genießen und hier nachmittags noch einen Game Drive machen.

Soussusvlei:Am Ankunftstag nachmittags zum Sundowner noch in die Dünnen.Am nächsten Tag einee geführte Tour von der Sossus Dune Lodge zum Sonnenaufgang auf Düne45.An diesem Tag wollten wir auch ins Deadvlei und zum Sesriem Canyon und evtl Big Daddy besteigen.

Swakopmund:Auf der Wegstrecke einen Stopp in Solitaire einlegen und den Resttag ein wenig Swakopmund erkunden.An den beiden anderen Tagen die Living Desert und RobbenTour mitmachen.Bleibt hier noch Zeit für andere Aktivitäten.Was gibt Swakopmund denn noch so her?

Vingerklip Lodge:Ist es realistisch auf dem Weg einen Zwischenstopp bei der Spitzkoppe einzulegen, oder wäre das zuviel des Guten?Ansonsten am ersten Tag Wanderung zur Vingerklip und Abendessen im Eagles Nest.Den nächsten Tag wollten wir einen Ausflug nach Twyfelfontein machen.Gäbe es hier auch die Chance eine Wüstenelefantentour zu machen, oder müsste man dafür eher nach Palmwag?

Dolomite Camp: Ich denke eine Mischung aus Relaxen und Game Drives...(geführt oder lieber auf eigene Faust?).Speziell hier wären wir für Tipps dankbar...

Okaukuejo:Die Anfahrt ist ja quasi schon der GameDrive.Danach den Tag am Wasserloch im Camp verbringen.

Onguma The Fort:Relaxen und GameDrives...(lohnt hier ein geführter Game Drive?)

Kambaku:Ausflug zum Waterberg Plateau, Wanderung und Besuch des CCF.

Wäre super,wenn Ihr uns hier das ein oder andere Feedback geben könntet...wollen unsere "wenige" Zeit natürlich auch so effizient wie möglich gestalten und da sind wir wirklich für jeden Tipp dankbar.

Liebe Grüße,
McFly78
Themenstarter10 Beiträge · seit 201505. März 2015 · #10
Hat wirklich keiner hier noch einen guten Ratschlag oder TIPP für uns, oder ist unsere Tour wirklich schon so gut durchgeplant 😄

Anstatt des Onguma - The Fort ist es jetzt übrigens das Onguma - Tented Camp geworden...freuen wir uns aber auch riesig drauf 🙂
1'816 Beiträge · seit 200805. März 2015 · #11
Hallo McFly,

fuer Etosha Safaris brauchst du keine gefuehrte Tour, die Guides fahren auf denselben Pads. Besorg dir eine Karte mit den Wasserloechern und schon kanns losgehen 🙂
Gruss Boris
Themenstarter10 Beiträge · seit 201518. Mai 2015 · #12
Hallo liebe Forumsmitglieder,

Eigentlich dachten wir,dass unsere Route nun steht...Einzig Onguma The Fort haben wir aus obiger Liste nicht mehr bekommen.Anstatt dessen weilen wir für 2 Nächte im Onguma Tented Camp...aber das wird bestimmt auch super 😄 )

Nun denken wir aber ernsthaft über eine nachträglichen Routenänderung nach und zwar speziell die beiden geplanten Übernachtungen nach der Vingerklip Lodge im Dolomite Camp.

Mittlerweile ist unsere Vorfreude hier leider massiv getrübt.Zum einen haben Bekannte schlecht über das Dolomite Camp berichtet,und auch in Foren/Bewertungen der letzten Monate decken sich diese Meinungen unisono (MiserablerService,Essen schlecht, unfreundlich, Schlechte Logistik, lieblos, vieles kaputt...um nur einige Meinungen wiederzugeben).

Der allgemeine Tenor lautet hier wohl:"Höchstens eine Nacht, nicht mehr!!!!)

Da unsere Zeit mit 16Tagen eh schon knapp bemessen ist, wäre es schade, wenn wir vor Ort wirklich auch so enttäuscht würden.

Wir denken nun darüber nach, das Dolomite auf eine Übernachtung zu kürzen (wir hätten dann noch 4Ü Etosha statt 5Ü) und stattdessen nach der Vingerklip noch eine Nacht im Damaraland zu verbringen, Z.B. Grootberg Lodge oder Camp Kipwe. Macht diese Übernachtung rein routentechnisch Eurer Meinung nach dann Sinn?

Was mir daran nicht so gefallen würde, wären die dann resultierenden drei Einzelübernachtungen hintereinander (Camp Kipwe/Grootberg,Dolomite Camp,Okaukuejo). Wie schätzt ihr das ein?

Wie sehen denn Eure aktuellen Erfahrungen mit dem Dolomite Camp aus?Es wäre wirklich schade,wenn ein vom äußeren Anschein doch traumhaftes Camp so herunter gewirtschaftet würde 😕

Liebe Grüße,
McFly
5'538 Beiträge · seit 200818. Mai 2015 · #13
Hallo Mc Fly,

wenn möglich, würde ich zwar Dolomite Camp um eine Nacht verkürzen, die aber nicht im Damaraland, sondern in Okaukuejo anhängen. Das Wasserloch dort lohnt auf jeden Fall zwei Nächte.

Oder ich würde das Dolomite Camp ganz weglassen und dann zwei Nächte in Palmwag bzw. am Grootberg verbringen. Palmwag ist für mich landschaftlich mit das Schönste, was Namibia zu bieten hat. Dann müsstet Ihr am anderen Tag allerdings eine ziemlich lange Anfahrt nach Okaukuejo in Kauf nehmen. Da Ihr aber ab Kamanjab (bei einer Anfahrt über den Grootberg) bis Okaukuejo sehr gute Teerstraße haben würdet, ist das in ca. 5 Stunden gut zu schaffen.

Liebe Grüße
Gerd
199 Beiträge · seit 201518. Mai 2015 · #14
Hallo McFly,

ich war letzte Woche gerade in Dolomite 😄

Ich hatte hier vorher auch ne Menge über schlechte Erfahrungen gelesen, die ich aber nicht bestätigen kann. Der Service war gut, unser Bungalow war ganz toll, ich konnte keine Mängel feststellen.
Das einzige was ich zu bemängeln hatte, war das Dinner. Unser Fleisch (1 x Kudu, 1 x Beef) war zum einen schlecht bzw. zu lange gebraten und zum anderen gar nicht gewürzt, also geschmacklos. Auch die Beilagen waren irgendwie geschmacklos, der Nachtisch ging gar nicht. Und die Kellnerin hatte irgendwie keinen Plan: sie kam mit vollen, heissen Teller voll Suppe ins Restaurant, stellte diese ab, fing dann an Tische abzuräumen die gar nicht mehr besetzt waren, brachte das dreckige Geschirr zurück und servierte danach die nur noch lauwarme Suppe....
Frühstück am nächsten Morgen war aber wieder okay, aber NWR Standard (was ja nicht ganz schlecht ist).
Und als Tip: die Wege in Dolomite sind sehr steil, man sollte schon gut zu Fuss sein. Und ich würde bei einem nächsten Mal in der vorigen Unterkunft eine Tasche mit allem packen was ich in Dolomite brauche - du wirst am Parkplatz abgeholt und mitsamt Gepäck mit einem Mini-Auto nach oben gefahren. Leider wird Dein Gepäck an Deinem Bungalow-Schild abgeladen, der Bungalow an sich kann aber (wie bei uns) wieder weiter unten sein, sprich man muss mit seinem Gepäck noch ein paar Stufen bewältigen (die bei uns ganze 65 Stück waren 😉 )

Ansonsten hat man von den Bungis einen wunderschönen Blick in die weite Savanne, man kann morgens fantastische Sonnenaufgänge bzw. abends Untergänge beobachten (je nach Lage) und nachts die Geräusche des Busches geniessen.

Allerdings muss ich ehrlich gestehen das ich auch nur eine Nacht buchen würde, denn uns hat der Westteil nicht so gut gefallen. Während wir in Namutoni und Okaukuejo mit Tieren geradezu erschlagen wurden, sah es bei uns im Westteil echt mager aus 🤢

Ach so, und wenn Okaukuejo: die Waterhole Chalets kann ich nicht empfehlen 😮

LG Nordlicht
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise! Wilhelm Busch (1832 - 1908)
1'796 Beiträge · seit 201419. Mai 2015 · #15
Hallo McFly,

schön Tour habt Ihr geplant! Zu Deinen Fragen:

GocheGanas ist super - auch die Gamedrives sind zu empfehlen! Ob man in die Stadt "muss" kann ich Dir nicht beantworten. Wir fanden die Stadtrundfahrt mit Carsten Möhle schon klasse und auch sonst kann man sich die Zeit vertreiben. Aber Ihr habt ja kaum Zeit und daher würde ich GocheGanas nicht mehr verlassen. Da ist es viel zu schade um die Lodge und die Umgebung! Ihr werdet begeistert sein!

Sossusvlei schafft Ihr alles an einem Tag. Ob's da aber einer geführten Tour bedarf mag ich bezweifeln, zumal für uns überhaupt kein Guide oder Fahrzeug während unseres Aufenthalts zur Verfügung stand (Wir wollten einen Nightdrive machen). Zur Düne45 und auch in das Dünental könnt Ihr ohne Guide fahren.

Swakopmund: Die beiden Touren (Robbentour und Living Desert) beginnen recht früh und enden so um die Mittagszeit. Wir waren recht froh, den Nachmittag jeweils zur freien Verfügung zu haben. Stadtbummel und am Meer die Seele baumeln lassen 😎

Im Damaraland als Alternative das Camp Kipwe! Super schön 🤪 Und wenn man noch einen Drive zu den Wüstenelefanten machen möchte, würde ich auch zwei Tage bleiben. Im Camp Kipwe dauern die angebotenen Aktivitäten 1/2 Tag (Tour auch zu den Elefanten) und man möchte im Damaraland ja vielleicht auch noch etwas anderes sehen.

Okaukuejo unbedingt ein Waterhole Chalet oder Premium Waterhole Chalet buchen. Uns hat dort ein Tag ausgereicht, aber wir hatten auch kaum Tiere am Wasserloch - ist also subjektiv 😕

Zu Onguma: Onguma selbst hat ja ein eigenes riesiges Reserve, auf dem auch die Onguma Unterkünfte liegen. Dieses Gelände ist nur für Onguma Besucher zugänglich.

Wir waren auf der Onguma Aoba Lodge und haben dort sowohl einen Sundowner-Drive als auch einen Morning Bushmenwalk gemacht und können beides empfehlen. Die Guides waren sehr gut und ich glaube nicht, dass man das riesige Gelände komplett auf eigene Faust erkunden kann.

Euch eine tolle Reise!

Viele Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
7 Beiträge · seit 201519. Mai 2015 · #16
Hallo McFly,
schöne Reise, die Ihr da plant. Noch ein paar Hinweise.
Habt Ihr in Swakop auch das Prinzessin Rupprecht angeschaut? Liegt zentral (man braucht kein Auto), große, gemütliche und günstige Zimmer, die Leute sind sehr hilfsbereit.
Von Swakop nach Vingerklipp: Macht doch im Erongo einen Stopp auf der Ameib oder der Hohenstein. Liegen genau auf halbem Weg und sind gut und sehenswert. Dann könnt ihr auf der Weiterfahrt zur Vingerklipp an der Spitzkoppe stoppen.
Wenn Ihr Grootberg bekommt, dann geht dort hin und lasst Dolomite Camp links liegen. Es ist nicht so prickelnd. Die Musik spielt in der Etosha im Osten zwischen Okaukueo und Namutoni.
Das mit den Guides in Etosha ist Ansichtssache. Mit einer geführten Tour habt ihr den Vorteil, dass die Guides sich untereinander über Funk informieren, wenn da an einer Wasserstelle was besonderes ist. Wir bleiben inzwischen draußen, in der Etosha Safari-Lodge von der Gondwana Collection. Die sind ihren Preis wert (bei uns waren sie günstiger als die Rastlager und viel!!! besser). Als Abschluss eignet sich auch die Midgard Country Estate zwischen Okahandja und dem Flughafen, der ca. 1 Fahrstunde davon entfernt ist.
Viel Spaß bei der Reise
Jürgen
36 Beiträge · seit 201520. Mai 2015 · #17
Hallo Mc Fly,

Deine Route hört sich richtig genial an. Wir haben im September/Oktober 2014 eine ähnliche Tour gemacht und zum Teil dieselben Unterkünfte gebucht:

Goche Ganas: Dort haben wir zum Abschluss unserer Rundreise 4 Nächte verbracht. Im Vergleich zu unseren vorhergehenden Lodges und vom Preis für diese Unterkunft, waren unsere Erwartungen hier recht hoch und daher wäre es für uns eher für den Beginn der Rundreise und für weniger Nächte empfehlenswert - also genau wie ihr es geplant habt! Der Ausblick von der erhöhten Lodge ist ein Traum. Der Game Drive hat sich dort insbesondere wegen der Nashörner gelohnt.

Ins Sossusvlei hatten wir eine geführte Tour über die Sossus Dune Lodge am Nachmittag gebucht. Da die meisten morgens fahren, hatten wir das Glück die einzigen Gäste sein zu dürfen und haben mit dem Guide in der Zeit alle Sehenswürdigkeiten (Deadvlei, Sossusvlei, Düne 45 bestiegen und einen Sundowner mitten in den Dünen) geschafft und durften als letztes den Park bei Dunkelheit verlassen. Das Besondere war, dass wir die Einzigen im Deadvlei waren und dadurch geniale Fotos machen konnten!

In Swakopmund hat uns die Living Desert Tour richtig gut gefallen! Die Robben Tour - bei uns als Catamaran Tour - war ganz nett, aber wir hatten uns mehr davon versprochen, vielleicht auch weil wir direkt von der Küste kommen?! Übrigens war es morgens richtig kalt auf dem Boot - warme Kleidung nicht vergessen!

Camp Kipwe: Die Vingerklip Lodge kenne ich nicht, ist aber glaube ich nicht allzu weit von Camp Kipwe entfernt, so dass sich die Frage stellt, ob sich das lohnt, 1 N Vingerklip und 1 N Camp Kipwe? Wir sind von Swakopmund bis Camp Kipwe durchgefahren, waren 2 Nächte dort und es war zusammen mit dem Onguma Tented Camp die schönste und beeindruckendste Unterkunft auf unserer Rundreise. Alles ist so liebevoll und vor allem der Platz zum Sundowner mitten auf dem Berg ist atemberaubend. Auch die Wüstenelefantentour über die Lodge hat sich richtig gelohnt und da diese bis späten Vormittag andauert, lohnt es sich schon 2 N zu bleiben. Grootberg soll allerdings auch toll sein.

Dolomite Camp: Wir hatten gerade im Westteil des Etosha sehr viel Glück mit Tiersichtungen. Wir sind alle Wasserlöcher selber angefahren. Ich denke, hier hätte 1 N statt unseren 2N ausgereicht, da man die Tour nur im Kreis um die Lodge fahren kann und bei Abreise Richtung Okaukuejo zum Teil dieselbe Strecke fahren muss. Wir haben das Camp als gepflegte staatliche Unterkunft wahrgenommen, obwohl die Mitarbeiter schon etwas überfordert wirkten und das Essen gut, aber nicht mit den anderen Unterkünften vergleichbar war. Besonders der Ausblick aus den Zelten hat uns beeindruckt. Ich würde den Westteil an Deiner Stelle ungern auslassen wollen.

Okaukuejo: Hier waren wir nur 1 N und das hat uns persönlich ausgereicht. Wasserloch war schon toll, da man zu Fuß dort stehen und beobachten konnte, aber uns war es dort persönlich zu voll was die Menschen anging.

Onguma Tented Camp: Wir waren 2 N dort und waren sprachlos bei Ankunft. Es ist wirklich ein Traum im Busch 🤪 Da könnt Ihr Euch richtig drauf freuen. Und das Wasserloch ist hier sehr nah an allen Zelten und gut einsehbar - manno ich will auch wieder hin!

Ich wünsche Euch viel Spaß bei der weiteren Planung und bin gespannt, wie Ihr Euch entscheiden werdet. Es wird auf jeden Fall eine unvergessliche Reise werden!

Viele Grüße
Nani
Themenstarter10 Beiträge · seit 201523. Mai 2015 · #18
Vielen Dank für Eure Feedbacks und Anregungen. Das ist wirklich super und Eure Erfahrungsberichte machen nochmal mehr Lust auf die anstehende Reise.

Unsere leicht abgeänderte Route sieht jetzt so aus:
Goche Ganas (1Ü)
Sossus Dune Lodge (2Ü)
Villa Margherita (3Ü)
Vingerklip Lodge (2Ü)
Camp Kipwe (1Ü)
Dolomite Camp (1Ü)
Okaukuejo (1Ü)
Onguma Tented Camp (2Ü)
Kambaku Safari Lodge (2Ü)

Zwar haben wir jetzt im Mittelteil drei Tage mit nur einer Übernachtung hintereinander,aber wir sind da ganz positiv und Camp Kipwe wollten wir nach den Bildern unbedingt machen:-) Somit sparen wir uns den eigentlich geplanten Ganztagesausflug von der Vingerklip nach Twyfelfontein,so dass wir an der Vingerklip auch mal was mehr Zeit zum relaxen haben. Dann morgens von der Vingerklip Twyfelfontein anschauen und danach ins Camp Kipwe und hier vlt noch einen Nachmittags-Drive mitmachen.Weiss jemand,was hier nachmittags angeboten wird bzw. ob man dann vor Ort spontan buchen kann??

Sind jetzt auch glücklich mit der Entscheidung im Folomite Camp nur eine Nacht zu nächtigen,da die Fahrt nach Okaukuejo am nächsten Tag ja der eigentlich Game Drive im Westteil sein wird.

Gibt es sonst bei unseren bei unseren Unterkünften vlt. noch GameDrives von der Lodge die sehr empfehlenswert sind?

Ich wünsche Euch allen schonmal schöne Pfingsten 😎
8'672 Beiträge · seit 201023. Mai 2015 · #19
Hallo McFly,

schöne Tour - aber im Mittelteil versteh ich die Reihenfolge nicht ganz....

Ihr könntet doch auch von Swakopmund aus zuerst zum Camp Kipwe (vorausgesetzt es ist nicht mal wieder ausgebucht.....), dort nachmittags die Twyfelfontein-Fahrt mitmachen (wobei man das natürlich auch alleine machen kann), am nächsten Morgen dann die Wüstenelefantentour und danach weiter zur Vingerkliplodge fahren. Ihr hättet dann auch die 3mal-1Nacht-Folge nicht.

Oder wollt Ihr von Kipwe aus den großen Bogen über Palmwag fahren? Dann passt die Reihenfolge natürlich eher....nur habt Ihr dann sicher keine Zeit für die Elefantentour am Vormittag.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 23. Mai 2015
1'796 Beiträge · seit 201423. Mai 2015 · #20
Champagner schrieb:Hallo McFly,

Oder wollt Ihr von Kipwe aus den großen Bogen über Palmwag fahren? Dann passt die Reihenfolge natürlich eher....nur habt Ihr dann sicher keine Zeit für die Elefantentour am Vormittag.

LG Bele
... und das wäre schade! Wir könnten aufgrund der 1 Nacht Planung und der engen Zeitplanung im Camp Kipwe die Elefantentour leider nicht mitmachen, die dauert nämlich den ganzen Vormittag.

LG
Sabine
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