Carinha448 Beiträge · seit 201406. März 2015 · #262
Liebe Biggi
Vielen Dank für euren tollen Reisebericht! Das der Krüger total überfüllt ist mit Touristen hatten wir auch erwartet. Aber als wir im Oktober 2013 dort waren, begegneten wir kaum einem Auto - im schlimmsten Fall standen bis zu 2 Autos am Strassenrand bei einer spannenden Tiersichtung! Wir fühlten uns beinahe einsam 😗
take-off1'674 Beiträge · seit 201206. März 2015 · #263
Liebe Biggi und Chefpilot,
Ich verfolge noch immer voller Begeisterung euer Landy-Abenteuer. Teile die Freude und leide mit dem armen Chefpiloten, dem eine kleine, simple, unscheinbare Olive soviel Kummer bereitet hat. 🤩
Toller Bericht und super schöne Bilder und Afrika-Impressionen. 😄
Und dann seid ihr auch noch bei Bucklers Africa gelandet. 🙂 hier kann ich nur bestätigen, tolle Lodge und sehr nette Gastgeber. Wie waren 2012 für 2 Nächte dort.
Nane421'362 Beiträge · seit 201106. März 2015 · #264
Hallo Biggi, das Hippo da allein im Busch ist ja wirklich speziell 🤨 ; meinst Du es war vielleicht krank ? Und es schaut euch ja genau an durch die Äste. Außergewöhnliches Foto !! Toller Reisebericht!! Kann Eure Gefühle im Kruger nach einer solchen Route völlig verstehen!! Ich habe ja keinen Vergleich mit dem "ursprünglichem" Afrika (leider 🙁 ), daher ist für mich der Kruger schon spannend, aber manche Blechlawinen sind schon nervig... Aber es gibt ja glücklicherweise sogar im Kruger stille, einsame Ecken. Bin gerne mit Euch gereist auf dieser (für mich) superspannenden Tour 😁 , vielen Dank 😘 , Eure Nane 🙂
Boompjes43 Beiträge · seit 201409. März 2015 · #265
😮 🤨
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201110. März 2015 · #266
Unser Urlaub endet! 😣 🙁 Die moderne Stadt Hazyview verlassen wir nach Osten. Die Sonne steht schon recht tief. Eine beeindruckende Landschaft mit grünen Hügeln und Bergen ist links und rechts der gut ausgebauten Straße zu sehen.
Etwas versteckt in einem schönen Tal erwarten uns die netten Eigentümer der Hamiltons Parks Lodge. Alle Häuser und Gästezimmer sind sehr nett im (teilweise zumindest) kapholländischen Stil gebaut, unser Zimmer ist groß und auch von innen hübsch mit Riedgras eingedeckt.
Bevor wir zum Abendessen gehen, müssen wir noch unser letztes Savanna und den letzten Schluck Amarula vernichten.
Ein bisschen Wehmaut kommt auf, wenn wir über das Ende des Urlaubes nachdenken! Es war sooooo schön.
Wir melden uns zum Dinner an. Eigentlich ist ein Fischhauptgericht dabei, da wir aber keine Fischesser sind, können wir auch ein Cordon Blue wählen. Die Vorspeise besteht aus gebackenem Schafskäse, alles in allem ist es ein leckeres Essen. Der Eigentümer ist Landrover-Mechaniker und als er uns sieht, fragt er spontan, ob wir Probleme mit dem Auto haben. Er meint, wer einen Landy fährt hat immer irgendwann Probleme und muss gut schrauben können. Vor ein paar Tagen/Wochen hätten wir ihn in Lusaka gebrauchen können. Wir erzählen von unseren Abenteuern und denken jetzt, dass wir doch sehr viel Glück mit dem Auto haben. Die gelösten Schrauben und das zweimalige nicht Anspringen sind bei fast 10000 Km nur Kleinigkeiten. Sicherlich hätten die Schlossprobleme am Anfang nicht sein müssen, denn das Problem war dem Eigentümer bekannt. Bis zum Ende der Reise begleitet uns dieses Problem, aber wenn man weiß, wie man damit umgehen muss, funktioniert es irgendwie. Am Nebentisch sitzt eine Familie aus Süddeutschland, die auf dem Weg nach Mosambik sind. Sie wollen dort ein paar Tage Tauchurlaub verbringen. Wenn wir das so hören, denken wir, ohne Zahnschmerzen wären auch wir noch an den Ozean gekommen, ob in Mosambik oder Südafrika. Irgendwann werden wir nach Mosambik reisen und dann vielleicht auch erneut ein paar Tage im Krüger NP verbringen. Der letzte Morgen ist angebrochen. Vor dem Frühstück erkunde ich noch die Umgebung. Der Garten ist groß und mit vielen alten Bäumen bewachsen, um den Pool herum, lädt die tropische Landschaft zum Verweilen ein.
Manche Bäume tragen gute Früchte Der Blick ins Tal ....
Nach dem guten und ausgiebigen Frühstück verlassen wir bald die Lodge. Bis zur Hauptstraße nach White River sind es ein paar Kilometer steil bergauf zu fahren. Das gehört noch alles zum Gelände der Lodge. Ideal ist diese Lodge für Pferdeliebhaber. Es werden traumhafte Reittouren angeboten. Auf dem Weg nach Johannesburg wollen wir noch das Nbele Cultural Village besuchen und fahren deshalb zügig. Der Verkehr in Richtung Nelspruit nimmt zu, viele LKWs sind unterwegs.
Das im Prospekt so angepriesene Cultural Village, in dem Zulu Frauen, ihre tägliche Arbeiten zeigen war dem Verfall sehr preisgegeben . Zulu Frauen treffen wir keine an, nur ein toter Hase lag in einer der Hütten. Es ist schade und traurig zugleich, dass man die Anlage verfallen lässt. Der Umweg hat sich absolut nicht gelohnt.
Ist es nicht schade um diese hübschen Häuser, die die Kultur der Zulus widerspiegeln?
Wir erreichen bald Benoni und müssen feststellen, dass das Navi des Autovermieters, welches wir in Südafrika wieder benutzen können, nicht einmal die Adresse des Vermieters beinhaltet. Ich rufe von einer Tankstelle in Benoni an, um mir die Adresse durchgeben zu lassen, da verlässt mich das Handy, weil der Account aufgebraucht ist. Jetzt glauben wir wirklich, dass wir einfach nicht abreisen sollen. Zu guter Letzt hilft uns der Tankwart mit seinem Handy aus und wenig später stehen wir bei Neils auf dem Hof, räumen den Wagen aus und packen unsere Sachen zusammen.
Leider habe ich den Wagen bei der Übergabe nicht von allen vier Seiten fotografiert. Es wäre besser gewesen! Wir haben den Landy ohne Kratzer oder sonstige Beschädigungen abgegeben und sind mit Neils um das Auto gegangen, haben auch die Inneneinrichtung mit dem Handy und Satphone gecheckt. Ein Wasserglas ist uns zerbrochen, alles andere war und ist vollständig überreicht worden. Ich schreibe es deshalb damit man meine Ausführungen im noch folgenden Fazit verstehen kann. Die letzten Lebensmittel schenken wir dem Angestellten bei Neils, der auch für die Reinigung und alles weitere zuständig ist. Unsere Koffer haben wir in Benoni untergestellt. Sie müssen jetzt gepackt werden. Und dann heißt es Abschied nehmen vom Landy 😮 und ab zum Flieger.... 😉 Neils Frau bringt uns zum Flughafen und..... Tschüss Afrika! Wir kommen wieder ....
Boompjes43 Beiträge · seit 201410. März 2015 · #268
😗 😵
Kloppo376 Beiträge · seit 201412. März 2015 · #269
Danke Biggi,
für diesen tollen Reisebericht. Ich war die ganze Zeit dabei und es war wundervoll!
Liebe Grüße
Kloppo
- Wurstsalat gibt es wieder zu Hause 2013-
- die Reise zu den unaussprechbaren NPs 2014-
- Kloppo und die Klepperkischd 2015-
- How was Your Day?... A Trip to MOZ & SA 2016-
- Kloppos zu Gast beim Tanz der Vampire
Daxiang5'050 Beiträge · seit 201413. März 2015 · #270
Hallo Biggi und Manfred,
ich war bei Eurer Reise als „stiller Mitleser“ dabei und wollte mich nun ganz herzlich bei Euch für den unterhaltsamen Bericht und die tollen Fotos bedanken! Ich bin gerne mit Euch gereist und freue mich schon auf den nächsten Bericht aus SA.
Für Eure bevorstehende Tour wünsche ich Euch eine pannenfreie Reise mit vielen tollen Erlebnissen.
danke für den Klasse Reisebericht den Ihr hier eingestellt habt. Er war sehr lesenswert und Informativ … 😄
Viele Grüße
Der Reisende
________________________
Die Welt ist ein Buch.
Wer nie reist,
sieht nur eine Seite davon.
Aurelius Augustinus
Meine Reiseberichte
tiggiThemenstarter1'558 Beiträge · seit 201115. März 2015 · #273
Fazit unserer Reise Sicherlich war dieses ein außergewöhnlicher Urlaub für uns, nicht nur weil Julian und Isa uns zwei Wochen begleitet haben, es waren auch die vielen Eindrücke, die wir in der doch relativ kurzen Zeit (fast 6 Wochen) erleben durften. Sambia und Malawi haben wir von so einer tollen Seite erleben dürfen, dass wir immer noch sehr gerührt sind von der Herzlichkeit der Menschen und dieser atemberaubenden Tierwelt. Ganz bestimmt kommen wir wieder! Nach knapp 9378 Kilometern, 9 afrikanischen Grenzübergängen, vielen Visa-, Straßenbenutzungs- oder Zollgebühren, stundenlangem Verharren in den Büros an den Grenzübergängen, 20 Polizeikontrollen nur in Simbabwe, einer sich immer wiederholenden Ebolaaufklärung und den vielen Tankrechnungen, sind wir überaus glücklich, diese Reise so gemacht zu haben. Die vielen erlebnisreichen Stunden in unserem Landy können wir gar nicht zählen. Manchmal dachten wir, es wäre schön, noch ein paar Tage länger an einem Ort zu verweilen, aber schließlich soll es ja noch ein nächsten Mal geben. Die Zeit wird wahrscheinlich nie reichen! Beim nächsten Mal werden wir allerdings nicht über diesen Vermieter zu einem Auto gelangen. Die Art und Weise der Organisation, beziehungsweise der Umgang miteinander war nicht nach unserem Geschmack. Nachdem wir nun zu Hause glücklich von Julian, Isa und unserer Tochter empfangen wurden, war die große Freude des Urlaubs schnell verblasst. Ein Blick in unsere Kreditkartenabrechnung ließ mich erstarren. Jetzt begriffen wir, warum ich in Südafrika nicht zahlungsfähig war. Die Kaution für das Auto in Höhe von 30.000 Rand wurde in voller Höhe abgebucht und nicht geblockt und zwar gleich am Tage der Anmietung. Eine Unverschämtheit! Wir haben den Wagen in einwandfreiem Zustand wieder abgegeben. Dieses wurde uns noch einmal von Neil bestätigt, leider nicht schriftlich. Am nächsten Werktag haben wir Kontakt mit dem Vermittler in Deutschland aufgenommen. Herr S. versicherte, dass es sich um ein Versehen handelt und er wird sich um die Rücküberweisung kümmern. In den folgenden Wochen kam es immer wieder zu Telefonaten und einem Schriftverkehr bzgl. der Kaution, immer neue Ausreden folgten, warum das Geld nicht zurück kam. Ich habe die Emails noch alle gespeichert. Sie lesen sich wie ein langweiliger Schundroman! Irgendwann erreicht uns eine Endabrechnung aus Südafrika. Puh, das war der nächste Schreck! Obwohl vertraglich nicht vereinbart, sollte wir jetzt noch eine Gebühr für die Endreinigung, das verbrauchte Gas (bitte nicht vergessen, dass man uns eine nicht vollgefüllte Flasche mitgegeben hat und wir in Vic.Falls die Flasche mit über 5 kg auffüllen lassen mussten), Straßenbenutzungsgebühr (die wir eigentlich immer gleich in und um Johannesburg gezahlt haben! Aber vielleicht gab es da ja doch noch eine Blackbox?) und für einen zerbrochenen Scheinwerfer sollten wir auch noch zahlen. Zum einen war kein Scheinwerfer zerbrochen. Die Zusatzscheinwerfer funktionierten bei der Wagenübergabe nicht, die haben wir unterwegs noch selbst repariert! An dieser Stelle noch ein Tipp an alle: Fotografiert auch bei der Rückgabe des Fahrzeugs alle vier Seiten und lasst euch schriftlich bestätigen, dass alles ok. ist! 🤩 Auffallend war, dass sich die Gebühr für den Scheinwerfer genau mit der Gebühr für die Reparatur in der Werkstatt deckte??? 😈 😈 Somit haben wir bis heute nicht die versprochenen Werkstattkosten erstattet bekommen. Ein Wasserglas ging uns auf der Tour verloren, in der Rechnung wurde daraus ein Weinglas. Jedoch entstanden uns, großzügigerweise, daraus keine weiteren Unkosten. Die Kaution wurde uns dann endlich Mitte Oktober gutgeschrieben. Leider fehlte noch die Gebühr in Höhe von 1,99 % für das Auslandsentgeld. Dieses Geld erhielten wir nach einer Mahnung später von dem deutschen Vermittler zurück. Das Auto war nicht ganz billig, um so erstaunter waren wir, über die Endabrechnung. Vor allem, die nicht vertraglich vereinbarten Gebühren, ärgerten uns sehr. Nach deutschem Recht ist das nicht möglich, aber wir sind ja in Afrika! Also, bitte Vorsicht! Ein Vertrag ist auch hier einzuhalten.
Bei allen vorherigen Vermietern, die wir in Namibia in den letzten Jahren hatten, war die Reinigung (der Wagen wurde besenrein übergeben) oder die Gasfüllung im Mietpreis enthalten. Nach den vielen Problemen mit der Organisation des Vermieters hätten wir uns mal eine Entschuldigung gewünscht und nicht tausend Ausreden, wieso oder weshalb irgendwelche Papiere nicht vollständig waren oder das Navi kein Kartenmaterial enthielt und, und, und, .
Wenn nun jemand erwartet, dass wir Werbung für den Landy machen, dann gerne fürs Fahrzeug. Der Wagen ist (meistens, bei guter Wartung) gut gelaufen, aber bitte überlegt, bei wem ihr den Wagen mietet. Nach unserer Tour häuften sich Berichte, von Leuten, denen es ähnlich ergangen ist. Wir waren nicht einzigen, denen die gesamte Kaution abgebucht und erst nach langem Schriftverkehr erstattet wurde. So ganz wird man den Gedanken nicht los, dass das Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten steckt.
Trotzdem schließe ich nun meinen Bericht mit einem Dank, an alle Mitreisenden, die mich immer wieder motiviert haben, weiter zu schreiben. 😘 😁 😉 🤩 Es hat mir wieder viel Freude bereitet, unsere eigene Reise noch einmal so aufzuarbeiten und zu reflektieren, zudem ist die Reise im Netz archiviert! Weiß eigentlich jemand, wie lange man im Forum, die Reise nachlesen kann, werden sie irgendwann automatisch gelöscht?
Biggi
Mit diesen letzten Bildern verabschieden wir uns. Entstanden sind sie auf der Mvuu Lodge in Sambia. Julian hat fotografiert !
sieht so aus, als wäre ich der Erste, der auf Dein Fazit antwortet.
Also - hab vielen herzlichen Dank für diesen tollen und informativen Bericht. Ihr hattet wirklich eine superschöne Zeit (mal von den Auto-G´schichten abgesehen), und diese schöne Zeit kann Euch niemand mehr nehmen.
Nochmal vielen Dank für die Mühe, die Du Dir gemacht hast und bis auf ein ander Mal,
der bayern schorsch
P.S. habt Ihr denn schon einen Peil, wo die nächste Reise hingehen soll???
vielen, herzlichen Dank für euren lebendigen Bericht einer sehr abwechslungsreichen Reise. Der wunderbar ausgewogene Mix grandioser Landschaften, vieler menschlicher Begegnungen garniert mit tollen Tiersichtungen ist genau die Art zu Reisen, die wir auch sehr schätzen. Wären gerne live dabei gewesen…
Ansonsten, willkommen im Verein… 😎
Herzliche Grüße und bis bald mal
Marina und Jochen
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
take-off1'674 Beiträge · seit 201216. März 2015 · #278
Hallo Biggi,
Vielen Dank für deinen ehrlichen und ausführlichen Reisebericht. 😁
Ich finde eure Abenteuerlust einfach toll und habe mir schon einige Ziele für die nächsten Reisen ausgesucht. ( Aber pssst ... nicht meinem Mann erzählen ... das mache ich erst NACH unserm Urlaub ) 🙄 😉
Besonders gefallen haben mir deine Darstellungen der Alltagssituationen, sprich Marktbesuche, Begegnungen mit den Menschen. Diese habe deinen Bericht so lebendig gemacht.
KarstenB2'398 Beiträge · seit 201116. März 2015 · #279
Hallo Biggi,
auch von mir noch mal ein herzliches Danke für Deinen interessanten Bericht über das Landy-Abenteuer. Wir waren ja auch gerade mit einem Landy unterwegs, allerdings in Tansania, und können Eure Begeisterung für dies gefährt gut verstehen. Eine kurze Nachfrage - wahrscheinlich habe ich es überlesen - wie heißt denn diese tolle Autovermietung mit dem Superduper Dienst am Kunden 🤢 ?
Montango1'667 Beiträge · seit 201116. März 2015 · #280
Hallo Biggi,
noch einmal ganz herzlichen Dank für Deinen Bericht. Es war nie langweilig, mit Euch zu reisen. Vor allem der Mix aus den tierischen und menschlichen Begegnungen, die ihr erlebt hat, hat mich begeistert. Und viele wertvolle Tipps für unsere Sambiatour gab es auch 🙂 .
Zum Autoverleiher: das die Kaution abgebucht und nicht nur geblockt wird, ist kein Einzelfall. Das machen einige Verleiher so (z.B. auch Britz) Sollte natürlich im Vorfeld bekannt sein.
Das man allerdings bei der Abrechnung so kleinlich ist, das haben wir zum Glück noch nicht erlebt.