Routenplanung Botswana + Namibia im Sept. 2015

57 Antworten · 10,3k Aufrufe · gestartet 11. Nov. 2014 von Elsa
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Themenstarter455 Beiträge · seit 201411. Nov. 2014 · #1
Hallo liebes Namibia-Forum,
hier melden sich noch 2 Afrika-Infizierte!

Seit einiger Zeit bin ich (die Planerin) stille und begeisterte Leserin hier im Forum. Unser Kompliment an die vielen fleissigen Informationsgeber und Reiseberichtschreiber.

Im Sept. 2015 planen wir unsere 3. Reise nach Afrika. Diesmal soll es hauptsaechlich nach Botswana gehen, allerdings starten und enden wir in Namibia. Der Buschcamper ist bereits bei Asco gebucht. Davor waren wir schon als Lodge/Guesthouse-Hopper in Namibia und Suedafrika unterwegs. Das Camperleben ist uns allerdings schon etwas vertraut durch verschiedene Reisen auf anderen Erdteilen.

Die vielen Informationen sowie Erfahrungsberichte ist fuer uns Botswana-Neulinge(50/70) zwar toll, macht es aber durch die Fuelle auch manchmal etwas schwer .

Ich wuerde euch gerne unseren Tourenentwurf vorstellen mit der Bitte um eure Einschaetzung. Wir sind fuer konstruktive Kritik und Vorschlaege natuerlich offen und dankbar. Manchmal ist es ja so, dass man sich an bestimmten Locations festbeisst weil man schon so viel Tolles darueber gelesen hat.

Wir haben uns fuer eine Tour gegen den Uhrzeigersinn entschieden, damit die „Brennpunkte“, die gebucht werden muessen, am Anfang der Reise liegen und wir uns fuer den Caprivi und die Rueckfahrt nach Windhoek die Flexibilitaet erhalten.

1 N - Windhoek
1 N – Wagenuebernahme, Zelda oder Kalahari Bush Breaks Campsite vor der Grenze
1 N - Thakudu Bush Camp oder El Fari Camp bei Ghanzi
1 N – Discovery B&B (kein Camping) oder Thamalakane Riv. Lodge Camping (gibt es die Campsite denn noch??)
2 N – 3rd Bridge oder Xakanaxa
1 N – North Gate oder Magotho Campsite
2 N – Tiians Campsite
1 N – Baines Baobab
1 N – Nata Lodge Camping oder Elephant Sands
2 N – Senyati Camping
2 N - Ihaha Campsite
2 N – Chobe Safari Lodge Camping
2 N – Mavunje Camp oder Camp Kwando
2 N – Mobola Lodge Camping oder Riverdance Campsite oder Nunda Campsite
1 N – Roys Restcamp oder Maori Campsite
2 N – Onguma Bush Camp Campsite
1 N – Halali Campsite
2 N – Okaukuejo , evtl. DZ
1 N – Bambatsi Camping
2 N – Ameib Ranch oder 1N Ameib und 1 N Spitzkoppe
letzte N - Windhoek

2 Naecht haette ich noch zu vergeben, da wir den Wagen fuer 31. Tage haben. Wo koennten wir die Tage noch verlaengern?
Wir waeren lieber irgendwo etwas laenger als staendig weiter zu fahren. Auch gerne mal 3 Naechte, aber wo?
Sind die Strecken so machbar? Wir haben wenig 4x4 Erfahrung.
Welche waeren die „schwierigsten“ Fahrstrecken? Wir moegen und setzten nicht auf volles Risiko.
Welche Campsites muessten wir auf jeden Fall buchen?
Die Aufteilung in Namibia ist nur grob, wir moechten diesmal etwas flexibel bleiben.

Nach den Highlights in Botswana wird die Etosha sicher abfallen. Wir waren aber so begeistert beim ersten Besuch, so dass wir gerne noch einmal ein paar Tage dort verbringen moechten.
Sollten wir wieder Erwarten die Tage in Etosha doch kuerzen, so wuerden wir gerne als Abschluss noch eine oder 2 Naechte auf Wuestenquell verbringen. Macht das Sinn?

Ihr seht, wir haben noch keinen Feinschliff. Ueber Tipps und Anregungen wuerden wir uns sehr freuen. Die ersten Campsites in Botswana wuerde ich dann bald buchen wollen.

Also, was meint ihr?

Liebe Gruesse,
Elsa
2'097 Beiträge · seit 200611. Nov. 2014 · #2
Liebe Elsa,

erstmal herzlich willkommen im Namibia-Forum! Du hast dir ja schon viele Gedanken gemacht und eine schöne Route ausgewählt. Gefällt mir sehr gut.

Hier sind meine Gedanken dazu:

Da ihr zum ersten Mal mit einem Camper unterwegs seid, finde ich gut, dass ihr es langsam angehen lasst und am ersten Fahrtag nicht allzu viele Kilometer macht.

Ob Thakadu oder El Fari – beide Camps sind schön. Drei Nächte Moremi sind nicht sehr viel. Evtl. könntet ihr hier noch einen Tag verlängern. Die Strecke vom North Gate über Maun (inkl. einkaufen) bis zum Tiaans Camp füllt den ganzen Tag, die reine Fahrzeit liegt bei über sechs Stunden. Vielleicht legt ihr eine vierte Moremi-Nacht ans South Gate, dann ist es nicht so weit.

Die Baines Baobabs sind sehr schön. Versucht, Campsite Nr. 1 zu bekommen. Beachtet, dass ihr bei nur einer Nacht dort wohl keine Zeit haben werdet, noch in die Nxai Pans weiter zu fahren. Hier würde ich mir überlegen, ob sich die Anfahrt für nur eine Nacht lohnt.

In der Kasane-Region habt ihr viel Zeit eingeplant: zwei Nächte Senyati und nach Ihaha nochmal zwei Nächte Chobe Safari Lodge. Man kann in Kasane zwar schöne Bootstouren auf dem Chobe unternehmen, aber vier Nächte dort finde ich recht viel. Oder wollt ihr noch zu den Vic-Falls? Von Ihaha aus könnt ihr prima nach Ngoma fahren und dort in den Caprivi, ohne nochmal über Kasane zu fahren.

Vier Nächte im Caprivi finde ich gut. Bei Mobola waren wir selbst dieses Jahr (sehr schön), und von Riverdance haben wir Gutes gehört.

Es spricht nichts dagegen, am Ende der Reise ganz entspannt noch ein paar Tage im Etosha zu verbringen. Ist zwar ganz anders als Botswana, aber mit guter Chance auf schöne Tiersichtungen.

Wüstenquell ist landschaftlich super. Ein Besuch dort lohnt sich.

Die schwierigsten Fahrstrecken sind sicherlich die sandigen Abschnitte in Botswana, also im Moremi und zu den Baines Baobabs. Im Moremi gibt es evtl. auch Wasserdurchfahrten, aber in der Regel auch Umfahrungen.

Ich würde alle Campsites in Botswana buchen, insbesondere Moremi, Baines Baobabs und Ihaha.

Viel Spaß bei der weiteren Planung.

Liebe Grüße
Uwe
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5'479 Beiträge · seit 200912. Nov. 2014 · #3
Hallo Elsa,

bis auf einen Punkt gefällt mir Eure Planung super. Dieser Punkt ist die Umkehr vom North Gate nach Maun und weiter nach Nata. Das würde ich so auf keinen Fall machen, sondern via Savuti und evtl. Linyati nach Kasane fahren.

Ihr könnt problemlos von Ghanzi zu Tiaan fahren. Die frei werdende Nacht in Nata würde ich für eine zweite Übernachtung im Nxai NP nutzen. Von dort dann nach Maun.

Die zwei noch verfügbaren Nächte würde ich für Savuti nutzen. Wenn ihr noch eine Nacht in Linyati dranhängen wollt, würde ich dafür eine Nacht im Bereich Kasane/Ihaha streichen. Dort habt Ihr immerhin 6 Nächte eingeplant.
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2'085 Beiträge · seit 201212. Nov. 2014 · #4
Hallo Elsa,
also ich meine, dass ich echt richtig neidisch werden könnte - da werdet ihr eine wirklich schöne Zeit haben! Wenn ihr tatsächlich noch eine Nacht übrig habt, dann würde ich am North Gate noch eine dranhängen. Die Khwai-Gegend hat uns ausgesprochen gut gefallen! Und wenn ihr dem Rat vom Topobär folgt, habt ihr eine wunderschöne Zwischenstation auf dem Weg nach Savuti.
Viel viel Spaß beim Planen und viele Grüße
Franzicke
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
Themenstarter455 Beiträge · seit 201412. Nov. 2014 · #5
Hallo Uwe,
vielen Dank für Deine Einschätzung und Deine Kommentare. Es hat mich erst mal gefreut, daß ich mit meinem Gefühl für Botswana nun doch nicht ganz so schlecht liege.
Ein weiterer Tag im Moremi, ja, ich glaube das macht Sinn. Ebenso eine 2. Nacht bei Baines Baobab. Da hatte ich noch nicht dran gedacht. Waeren dann die 2 Nächte im Tiians Camp überflüssig?
Den großen Schlenker über Nata habe ich eigentlich etwas aus "Vorsicht" eingebaut. Um ehrlich zu sein, macht mir die Strecke zwischen Moremi und Savuti nach Kasane etwas Angst. Ich dachte bei der ersten Reise muss es ja nicht gleich "quer durch" und "volles Programm" sein. Ich schaue es mir heute abend in Ruhe noch einmal auf der Karte und im Netz an. Habe mir neulich das Video von Hans Schoelink von der Strecke Moremi-Savuti angeschaut, da wurde mir ganz anders....
Wenn ich die 6 Nächte im Chobe auf 4 reduziere, wo sollte ich das eher machen? 2 Nächte Senyati, 1 N Ihaha, 1 N Chobe Safari Lodge? Die Vic-Falls stehen übrigens nicht auf dem Programm.

Hallo Topobär,
auch Dir danke ich recht herzlich!
Wie oben schon geschrieben ist die Umkehr vom North Gate nach Maun rein aus "Schiss" in den Plan gekommen.
Wenn ich mich aber überwinde, dann gefällt mir Dein Vorschlag schon gut. Es würde ja auch einges an KM sparen.
Wir sind bei der letzten Reise durch Namibia auch einen kurzen Schlenker über Shakawe gefahren und über Nokaneng zum Dobe Grenzübergang nach Tsumkwe. Puh, gerade einfach waren die Tiefsandpassagen da nun nicht, aber wir haben es mit Schweiß auf der Stirn trotzdem geschafft. In den 6 Stunden ist uns kein einziges Fahrzeug begegnet. Ich glaube, das kann einem auf der Savuti Piste wohl eher nicht passieren, oder?

Hallo Franzicke,
danke für die Blumen! Ja, so eine Botswana-Reise ist ja nun nicht grad "irgendeine" Reise, die will schon gut überlegt sein. Der Spaß, trotz Camping, kostet ja doch eine größere Stange Geld, wenn ich mir da die Camping-Preise in den NP anschaue, plus der Eintritte.
Aus diesem Grund habe ich auch einen Aufenthalt auf Dombo schon gestrichen. Irgendwann ist das alles schlichtweg nicht mehr für uns bezahlbar. Wir sind ja schon froh, daß wir überhaupt solange urlauben können.

Die Strecke durch Namibia sehe ich dann mal entspannter, wieviele Tage Etosha es dann letztendlich werden schauen wir mal, hängt davon ab, wie lange wir uns dann im Caprivi aufhalten. Ich frage mich da nur noch, ob wir beim Onguma Camp und Okaukeujo dann auch kurzfristig Platz bekommen???

So, mein Brain-Storming kann weiter gehen... Links oder rechts rum, das ist die große Frage...

Liebe Grüße,
Elsa
Gast12. Nov. 2014 · #6
Hallo,

Etosha wird glaube ich in Sachen Tiersichtungen häufig unterschätzt. Das ist da schon einer der besten Parks, nur die Landschaft ist etwas langweilig und im Park konzentrieren sich die Besucher angesichts der wenigen Camps sehr stark. Ihr habt in den Wochen zuvor dann schon zigtausende Tiere gesehen und Elefant Nummer 4.587 ist dann vielleicht nicht mehr so spannend? Jeder tickt da anders, aber ich würde versuchen, neben Tieren, Tieren, Tieren vielleicht noch ein paar andere Eindrücke einzusammeln.

Konkret würde ich die Chobe Safari Lodge streichen und nach Möglichkeit eine Nacht Okaukuejo gegen Olifantsrus oder Dolomite Camp im Westteil des Etosha NP tauschen. Mit den 4 Tagen die übrig bleiben, könnte man als andere Einrücke vielleicht noch Kubu Island oder das Damaraland einbauen. Rund um die Trockenflüsse Huab und Ugab ist es wunderschön und mit Glück sehr Ihr Wüstenelefanten.

Beste Grüße

Guido
2'085 Beiträge · seit 201212. Nov. 2014 · #7
Hi Elsa,
ab durch die Mitte 🤩
Wir sind letztes Jahr nach viel Gezauder meinerseits auch von Third Bridge über Khwai nach Savuti und weiter nach Ihaha gefahren. Und es war ganzganz toll! Ein paar Mal ist mir das Herz definitiv ein Stückchen nach unten verrutscht und wir haben uns bei der Anfahrt nach Savuti auch ordentlich fest gefahren - aber letztlich ist alles gut gegangen und wir schwelgen heute noch. Ich kann euch nur raten, euch zu trauen. Unterwegs kann es schon sein, dass man stundenlang kein anderes Fahrzeug trifft, aber bei den Gates und Camps bekommt man immer alle aktuellen Informationen zu Strecke. Und im Tiefsand vor Svuti hatten wir dann auch nach ein bisschen Wartezeit eine helping hand in Form eines Abschleppseils.
Ermutigende Grüße Franzicke
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zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2014
5'479 Beiträge · seit 200912. Nov. 2014 · #8
Hallo Elsa,

trau Dich. Irgendwann muss jeder mal anfangen und für die Strecke lohnt es sich definitiv. Als ich das erste mal solche Strecken gefahren bin wußte ich noch nicht einmal, dass man im Tiefsand den Luftdruck in den Reifen reduzieren muss und wunderte mich, dass ich mich so häufig festgefahren habe. Das kann Euch jetzt schon nicht mehr passieren. Im Tiefsand ist noch niemand dauerhaft hängengeblieben und auf den Strecken zwischen Northgate, Savuti, Linyati und Kasane fahren täglich Fahrzeuge, so dass Ihr auch mit externer Hilfe rechnen könnt.
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Themenstarter455 Beiträge · seit 201412. Nov. 2014 · #9
Huch Leute, ihr kocht mich ja grad richtig weich!!

Hallo Guido,
auch Dir ein Danke fuer den Vorschlag. Das mit der Tiersaettigung ist ja ein wenig meine Befuerchtung in Bezug auf Etosha. Wir haben aber letztens sooo tolle und viele Sichtungen gehabt, inkl. Leopard, dass uns die Ecke nochmal so reizt. Und wie Du schon sagtest, sie ist landschaftlich ja schon sehr anders.
Das Damaraland und den Sueden, sprich, eigentlich der ganze Westteil Namibias, wollten wir uns fuer eine spaetere Reise aufheben. Ich glaube dass es sonst auch einfach zu viele KM werden. Eigentlich gehoeren wir inzwischen eher zu denen, die lieber weniger fahren, dafuer aber die Orte umso intensiver erfahren wollen, wenn man bei 2-3 Naechten ueberhaupt von intensiv sprechen kann.

Hy Franzicke,
das ist jetzt grad alles ziemlich aufregend! Ich traeume nachts schon von Knueppelbruecken, Tiefsand und tiefe Wasserdurchfahrten. Und wenn ich dann an die Fahrzeug-Mietbedingungen 😵 denke, ja dann wird mir sogar ganz schlecht. Es ist doch so, dass wir Mitte September nicht mit ganz so tiefen Wasserdurchfahrten rechnen muessen, oder? Verstehe ich das richtig, dass es meistens auch eine Umfahrung gibt? Ich weiss jetzt nicht, wie tief oder hoch so ein Bushcamper von Asco ist und wo da der sichere Limit fuer eine Wasserdurchfahrt liegt....
Hast Du auch einen RB geschrieben? Konnte jetzt so auf die Schnelle keinen finden..

Hallo Topobaer,
danke fuer die ermutigenden Worte.
Ich werde mir noch einmal eure Berichte auf diese gewissen Details hin durchlesen. Obwohl ich manche Berichte bestimmt schon x-mal gelesen habe, aber jedes Mal liest man sie doch irgendwie anders.

Momentan wuerde mir vielleicht folgende Route vor Augen liegen, waere die so idealer?

Ghanzi - Tiians Camp - 1 N
Tiians Camp - Baines Baobab - 2 N
Baines Baobab - Maun - 1 N
Maun - 3rd Bridge oder Xakanaxa - 2 N
3rd Bridge/ Xakanaxa - North Gate - 2 N
North Gate - Savuti - 2 N
Savuti - Ihaha - 1 N
Ihaha - Senyati - 2 N
dann ?

Nach euren Erfahrungswerten, wie lange braeuchten wir fuer diese Strecken ?

Macht es ein Unterscheid, ob ich von Senyati oder von der Chobe Safari Lodge dann eine Bootstour auf dem Chobe mache? Wenn ja, was waere da der Unterscheid, ausser dass ich von Senyati erst bis Kasane fahren muss?

Ich hoffe ich strapaziere euch nicht mit meinen Fragen...
Liebe Gruesse,
Elsa
11 Beiträge · seit 201412. Nov. 2014 · #10
Elsa schrieb:
Es ist doch so, dass wir Mitte September nicht mit ganz so tiefen Wasserdurchfahrten rechnen muessen, oder?
Hallo Elsa,

wir waren dieses Jahr das erste Mal Ende September in Botswana unterwegs und hatten ebenfalls großen Respekt vor Wasser und Sand. Letztendlich war es halb so wild...die Flussdurchfahrt bei Khwai Village war zu unserer Zeit nicht mal knietief...allerdings muss man wissen, wo genau man den Fluss quert. Wir haben kurz gewartet bis ein anderes Fahrzeug kam und haben es einfach nachgemacht 🙂 Die Strecke Northgate - Savuti - Kasane haben wir nicht als besonders schwierig wahrgenommen...und bis dahin habt ihr ja auch schon etwas Übung 😉


Also traut euch ruhig...
Elsa schrieb:
Macht es ein Unterscheid, ob ich von Senyati oder von der Chobe Safari Lodge dann eine Bootstour auf dem Chobe mache? Wenn ja, was waere da der Unterscheid, ausser dass ich von Senyati erst bis Kasane fahren muss?
Senyati bietet einen Transferservice zum Rivercruise an, ihr braucht also nicht selber fahren, ebenfalls bieten sie einen Transfer zu den Vic-Falls an.

Gruß Harkim
Themenstarter455 Beiträge · seit 201412. Nov. 2014 · #11
Harkim schrieb:
Elsa schrieb:
Letztendlich war es halb so wild...die Flussdurchfahrt bei Khwai Village war zu unserer Zeit nicht mal knietief...allerdings muss man wissen, wo genau man den Fluss quert. Wir haben kurz gewartet bis ein anderes Fahrzeug kam und haben es einfach nachgemacht 🙂 Die Strecke Northgate - Savuti - Kasane haben wir nicht als besonders schwierig wahrgenommen...und bis dahin habt ihr ja auch schon etwas Übung 😉

Hallo Harkim,

oh, das hoert sich gut an! Knietief waere ja in Ordnung!
2'097 Beiträge · seit 200612. Nov. 2014 · #12
Hallo Elsa,

deine neue Route hört sich perfekt an. Würde ich auch so fahren. Anstelle zwei Nächte bei Baines Baobabs würde ich eine dort und eine im South Camp der Nxai Pans übernachten.

Dein "und dann?" würde ich so wie ursprünglich geplant fortsetzen, also ab in den Caprivi. Lasst euch dort ein paar Tage Zeit und fahrt auch in den Etosha.

Liebe Grüße
Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
5'479 Beiträge · seit 200913. Nov. 2014 · #13
Elsa schrieb:Momentan wuerde mir vielleicht folgende Route vor Augen liegen, waere die so idealer?

Ghanzi - Tiians Camp - 1 N
Tiians Camp - Baines Baobab - 2 N
Baines Baobab - Maun - 1 N
Maun - 3rd Bridge oder Xakanaxa - 2 N
3rd Bridge/ Xakanaxa - North Gate - 2 N
North Gate - Savuti - 2 N
Savuti - Ihaha - 1 N
Ihaha - Senyati - 2 N
dann ?

Nach euren Erfahrungswerten, wie lange braeuchten wir fuer diese Strecken ?
Perfekt!

Auf der gesamten Strecke gibt es nur eine einzige zwingende Wasserdurchfahrt. Dabei handelt es sich um die Furt beim Khwai Village. Dort ist immer reichlich was los und Ihr könnt Euch in Ruhe ansehen, wie die Locals die Querung angehen.

Für die reinen Fahrzeiten könnt Ihr nach meinen Erfahrungen von folgenden Werten ausgehen.

Ghanzi - Tiian: 4-5h
Tiian - Baines Baobab: ca. 3h
Baines Baobab - Maun: 2-3h
Maun - 3rd Bridge: ca. 4h
3rd Bridge - Xakanaxa: ca. 30min
Xakanaxa - North Gate: 1-2h
North Gate - Savuti: ca. 4h
Savuti - Kasane: 3-4h
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Themenstarter455 Beiträge · seit 201413. Nov. 2014 · #14
Hallo Topobär,
super, ich danke Dir für den Input und für die Angabe der Fahrzeiten.
Das motiviert.
Habe jetzt eine Nacht drüber geschlafen und ich denke, wir werden es also wagen. Jetzt muss ich das nur noch meiner besseren Hälfte beibringen. Ich bin die Planerin und noch weiß er garnicht, was so richtig auf ihn zukommt... 😗
So ein bisschen Bauchkitzel gehört ja immer dazu...

Liebe Grüße,
Elsa
zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2014
Themenstarter455 Beiträge · seit 201413. Nov. 2014 · #15
Hallo zusammen,

ich versuche gerade aktuelle Preise fuer Dan´s Maunje Camp zu finden, leider ohne Erfolg. Ich hatte ihn vor ein paar Wochen schon einemal ueber die homepage angeschrieben, vor ca. 10. Tagen noch einmal, aber bisher leider keine Antwort erhalten.
Kann mir jemand sagen, wie ich ihn erreichen kann oder wie die Preise dort liegen? Campsite, tendet camp und Ausfluege?

Habe auch gelesen, dass es neuerdings auch ein tendet camp bei ihm gibt. Gibt es irgendwo schon Erfahrung oder gar Fotos dazu?

Liebe Gruesse,
Elsa
350 Beiträge · seit 200614. Nov. 2014 · #16
Hallo Elsa,
wir waren diese Jahr bei Dan. Er erzählte uns, dass er in der heissen Zeit auch mal länger weg ist nach England, vielleicht jetzt. Ansonsten ist er sehr engagiert, macht alles selbst und da bleibt mal was liegen, abgesehen davon, dass das Internet nicht immer stabil ist.
Fragt doch mal die aktuellen Preise bei Info Namibia an. Ueber die haben wir gebucht und es hat alles bestens geklappt (kein Aufpreis)

lG
sita
350 Beiträge · seit 200614. Nov. 2014 · #17
noch ein kleiner Nachtrag: nehmt eine CS und nicht das tented C, das sah recht imrovisiert aus im August

sita
Themenstarter455 Beiträge · seit 201414. Nov. 2014 · #18
Hallo Sita,

vielen Dank für den Hinweis. Ich hatte gar nicht gesehen, dass Info-Namibia das Camp auch mit im Angebot hat.

Schönen Tag noch,
Elsa
705 Beiträge · seit 201426. Nov. 2014 · #19
Hallo Elsa,

Das ist ein interessanter Thread da wir wohl eine Jahr später eine ähnliche Route machen werden. Die Tipps hier waren gut uind ich bin dann auf den Reisebericht gespannt.

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
112 Beiträge · seit 201226. Nov. 2014 · #20
Hallo Elsa,
ich wollte Dir (Euch) auch nur nochmal Mut zusprechen:
wenn Ihr die Strecke zu Baines Baobabs gemeistert habt, wird Euch die Strecke North Gate -> Savuti wie eine Autobahn vorkommen (übertrieben gesagt).
Beide Strecken haben Tiefsand, aber wie weiter oben schon erwähnt: mit dem passenden Reifendruck ist das alles gut machbar, und die Strecken lohnen sich. Zusätzlich hat man hinterher auch noch was zu erzählen!
Den Tipp von Eulenmuckel will ich hier ebenfalls bestätigen: verbringt nur 1 Nacht bei Baines Baobabs, und fahrt für die 2. Nacht lieber in den Nxai Pans NP rein, dann könnt Ihr wirklich bis zur späten Dämmerung am Wasserloch bleiben und Tiere beobachten, und Ihr seid morgens auch sehr früh wieder dort! Das South Camp wäre dabei ebenfalls mein Tipp.

Ansonsten: tolle Strecke! Ich hätte sie nur andersherum geplant, also zuerst Etosha und danach das doch deutlich wildere und einsamere Botswana - aber das ist sicherlich Geschmackssache!
Übrigens hat uns Roys Restcamp sehr gut gefallen - ist cool gemacht, und das Essen ist echt lecker!

Viel Spaß bei der weiteren Planung,
Peter.
Wohnen, wo andere Urlaub machen, Urlaub machen, wo keiner wohnt!