mamba29Themenstarter835 Beiträge · seit 200601. Sept. 2014 · #1
Die Affen rasen durch das Camp
Herzlich willkommen zu unserem Reisebericht über unsere diesjährige Tour durch Südafrika. Geboten werden eine zickige Sichtungsfee mit den Launen unserer fünfjährigen Tochter, mehrere ungeplante Brotneukäufe, ein verhinderter Rennfahrer, ein paar Wetterkapriolen, neue Einsatzvarianten für Spanngurte, die Erkenntnis, dass Statistiken Mist sind und ein paar Häkchen auf unserer persönlichen Sichtungswunschliste. Und natürlich ein paar Gründe, warum wir unbedingt wieder kommen müssen.
Dieses Mal sind wir in knapp 3 ½ Wochen ( 30.07. bis 23.08.2014) von Johannesburg über den Kruger NP mit einem Abstecher nach Sabi Sands, Swaziland, den Ithala NP und Tembe NP sowie den Hluhluwe-iMfolozi NP nach St. Lucia gefahren. Von Durban aus sind wir dann via Johannesburg wieder nach Hause geflogen.
Wie immer war unsere Reise komplett selbst organisiert und gebucht und wie immer gab es natürlich auch dieses Jahr wieder einen kleinen Aufreger im Vorfeld: Als wir im November 2013 unsere Flüge gebucht hatten, haben wir natürlich auch gleich unsere Wunschsitzplätze reserviert. Leider hatte das Buchungssystem von SAA irgendwann in den folgenden Monaten einen kleinen Schluckauf und die Sitzplatzreservierungen waren verschwunden. Gemerkt hatte ich das Ganze ein paar Tage vor dem Abflug. Da war die Auswahl der verbleibenden Plätze dann natürlich riesig… 🙁 SAA war sich natürlich keiner Schuld bewusst und zeigte sich erst wenig kooperativ. Zum Schluss haben wir dann doch noch eine halbwegs erträgliche Lösung gefunden, nachdem wir uns strikt geweigert hatten, die Plätze in der letzten Reihe unmittelbar vor der Toilette zu nehmen.
Am 31.07.2014 sind wir pünktlich in Johannesburg gelandet.
Nachdem uns aus 2012 der „Ausgabeort“ unseres Kindersitzes noch bekannt war, ging das dieses Mal auch ziemlich fix, so dass wir um kurz vor halb neun bei Europcar standen, um unsere Emma im Empfang zu nehmen. (@Bloke, falls du das lesen solltest: Nein, ich habe nicht geklaut, wir hatten den Namen schon 2012…;-)). Gebucht hatten wir wieder über Check24 und fti. Im Vorfeld hatte ich ausdrücklich darum gebeten, dass wir gerne einen Toyota Hillux und keinen Nissan wollten. Das wurde mir auch so bestätigt. Was bekamen wir in die Hand gedrückt? Natürlich die Schlüssel zu einem Nissan. Nach unserem kurzen Protest wurde aber anstandslos getauscht und wir standen wenige Minuten später vor einem funkelnigelnagelneuen Toyota Hillux 2,5l Diesel. Schluck. Funkelnigelnagelneu? So ganz ohne kleine Macken und Kratzer? Hilfe! Mal schauen, wie er aussieht, wenn wir ihn in Durban wieder abgeben… 😉
Im Vergleich zu 2012 ließ sich von Europcar niemand blicken, um uns eine Kurzeinweisung zu geben, aber Micha hatte die wesentlichen Dinge noch im Kopf, so dass wir kurze Zeit später nach der Installation unseres Navis in Richtung Hazyview starten konnten. Nachdem uns in drei Versuchen bislang noch nicht gelungen war, den Long Tom Pass wolkenfrei zu erleben, entschieden wir uns dazu, über Lydenburg zu fahren, und Mara die Long Toms zu zeigen. Und siehe da, es klappte. Das erste Mal strahlender Sonnenschein am Long Tom.
Gegen drei Uhr kamen wir dann in unserer Unterkunft in Hazyview an, dem Idle and Wild BB. Hier steigen wir schon seit 2005 ab, wenn wir in Hazyview übernachten. Dieses Mal hatten wir eines der Cottages gebucht, die im Garten liegen.
Offenbar hat seit einigen Monaten das Management im BB gewechselt. Uns hat es nicht mehr so gut gefallen wie früher. Zum einen war unser Cottage nicht ganz sauber und zum anderen hat uns die Herzlichkeit, die wir in der Vergangenheit immer erlebt hatten, gefehlt.
Nach einer kurzen Pause rafften wir uns nochmal auf und fuhren in die Blue Haze Mall, um unseren Großeinkauf für den KNP in Angriff zu nehmen. Eigentlich bin ich ja ein Fan der Supermarkt-Kette Pick n`Pay und war auf unseren bisherigen Reisen auch immer absolut zufrieden. Dieses Mal lief es so gar nicht rund. Die Gemüseabteilung war quasi leergefegt, es gab zwar Kühlboxen, aber keine Kühlakkus und auch viele anderen Dinge auf unserer Liste fanden wir nicht auf Anhieb. Also beschlossen wir, dass Ganze für heute einzustellen und morgen in aller Ruhe nochmals eine Runde bei Checkers zu drehen.
Zum Abendessen fuhren wir in Pioneers Restaurant und Butchery. Dort wollten wir nicht nur lecker Essen, sondern uns bei Gefallen auch mit Fleisch für die nächsten Tage im KNP eindecken. Nachdem Mara angesichts des langen Tages nicht so wirklich fit wirkte und sich auch etwas warm anfühlte, beschränkten wir uns auf das Hauptgericht. Ich bezweifle allerdings auch, dass Micha nach 500g Rumpsteak nebst Beilagen noch etwas anderes geschafft hätte…
Fazit des ersten Tages: Flug und Autoübernahme waren in Ordnung. Der Ärger mit SAA im Vorfeld war zwar nervig, aber ich glaube nicht, dass es bei Lufthansa wesentlich besser ist. Europcar ist als Vermieter absolut in Ordnung, wenn man tatsächlich nur das Auto braucht und auf ein zweites Ersatzrad und eine Kühlbox verzichten kann.
Was wir nicht mehr tun würden, ist die Strecke von Johannesburg nach Hazyview zu fahren. Früher hat uns das nichts ausgemacht, aber mit Mara ist es doch relativ anstrengend und insgesamt ziemlich zeitaufwändig. Wenn uns unser Weg nächstes Mal wieder in den KNP führt, fliegen wir nach Hoedspruit oder ähnliches.
Gefahrene Kilometer: 461 km
Der Reisebericht ist natürlich gesonnt. Wer ohne Kommentare (über die ich mich im Übrigen natürlich sehr freue!) lesen möchte, klickt bitte auf die Sonne.
chrissie2'460 Beiträge · seit 200601. Sept. 2014 · #2
Hallo Susanne, ich bin gerne mit dabei - wenn auch nur bis Ende nächster Woche: 🙂 Auf Elephant Plains (kenne ich von 2007) und den Hlane NP (kenne ich nicht) bin ich besonders gespannt, ebenso wie auf die neuen Einsatzvarianten für Spanngurte 🤪 LG Chrissie
M@rie1'680 Beiträge · seit 200701. Sept. 2014 · #3
chrissie schrieb:ebenso wie auf die neuen Einsatzvarianten für Spanngurte 🤪
naja... wenn ich lese "Geboten werden eine zickige Sichtungsfee mit den Launen unserer fünfjährigen Tochter" .....
😉
bin auch gespannt auf den RB, denn ich wandel - wenn auch in kleinerer Runde - in 45 Tagen teilweise auf Susannes Spuren 😄
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201401. Sept. 2014 · #4
Hallo Susanne,
ich fahre gerne mit Euch und freue mich auf die Fortsetzung!
mamba29Themenstarter835 Beiträge · seit 200602. Sept. 2014 · #5
Hallo zusammen,
ich freue mich, dass ihr mit uns auf Tour seid.
@chrissie: Wir hatten ja schon 2012 einige kreative Einsatzmöglichkeiten für unsere Spanngurte (Kindersitztransportband, Wäscheleine, Kühlschranksicherung), aber dieses Mal waren wir echt froh, sie dabei zu haben. Die Auflösung folgt in den nächsten Tagen. Auf Elephant Plains waren wir nach 2008 das dritte Mal. Ich will nicht vorgreifen, aber es war dieses Mal schon anders... Und der Hlane NP ist auf seine Art wirklich ein Erlebnis wert.
@Marie: Unsere Tochter kann gerade gegenüber Fremden sowas von nett sein und supergute Laune verbreiten, während wir während des Urlaubs meistens die absolute Zicke abgekriegt haben. So ähnlich war auch unsere Sichtungsfee dieses Jahr: Über lange Strecken absolut nichts zu sehen, und dann kam immer mal wieder ein (für uns) Knaller. Dieses sehr lange nichts und dann ein Highlight kannten wir vor allem von dieses Jahreszeit so gar nicht. Da war eigentlich immer irgendwann, und wenn es nur Impalas waren.
@Daxiang: Herzlich willkommen. Heute abend gibt es voraussichtlich den nächsten Teil.
Und natürlich auch noch ein herzliches Willkommen an alle "Danke"-Button-Drücker!
Alexa1'249 Beiträge · seit 201202. Sept. 2014 · #6
Liebste Susanne, Mensch, Du bist ja schnell und ich freue mich riesig, dass Du schon loslegst mit Deinem Bericht 🤩 So kleine Schwierigkeiten gibt es halt immer, irgendwie gehört das ja dazu, aber es hat ja dann doch alles geklappt mit der Anreise! Und die ersten tollen Bilder von der schönen Landschaft sind ja schon sehr vielversprechend 🤩 Ich freue mich sehr auf Deinen Bericht, also schreib schnell weiter und her mit den schönen Bildern 😘 Liebe Grüße, Alexa
Freak9965324 Beiträge · seit 200902. Sept. 2014 · #7
Hi Susanne,
ich freu mich auf Deinen Bericht! Die Tour ist bis auf Kleinigkeiten exakt so, wie wir sie für September 2015 planen. Danke vorab! Das Toyota-Nissan-Thema hatte wir genauso im letzten Jahr, leider wurde es nach unserer Ankunft schon dunkel und wir mußten noch 40 km aus Johannesburg raus, deswegen haben wir nicht protestiert. In unserem Fall war Europcar leider auch völlig unorganisiert, deswegen dauerte die Übernahme ewig. ABER: danke für die Info, wir machen es beim nächsten mal so wie ihr. 😉 Und...beruhigend, dass wir mit unserer Abneigung gegen die Nissis nicht allein sind, es scheint Gründe dafür zu geben 🤩
Viele Grüße Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann.
Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach.
Und wohin dann? Ich weiss es nicht.
J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
Hanne6'152 Beiträge · seit 200602. Sept. 2014 · #8
hallo Susanna,
na die Ankündigungen klingen ja spannend, das lass ich mir nicht entgehen - und lese fleissig mit. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
FLFluchtmann112 Beiträge · seit 200802. Sept. 2014 · #9
Hi Susanne, ich werde mich zur Mitfahrt aus Dach schwingen. Ich bin riesig gespannt über die Sichtungen im Tembe
mamba29Themenstarter835 Beiträge · seit 200602. Sept. 2014 · #11
Hallo zusammen,
ihr habt mich total überrascht: Angesichts der im Moment zahlreich laufenden Reiseberichte hatte ich so ein bisschen die Befürchtung, dass eher die "och, schon wieder ein Reisebericht"-Reaktion kommt.
Daher schon mal ein "Danke" an alle Mitfahrer. Ihr motiviert mich ungemein beim Weiterschreiben! 🙂
@Alexa: Nachdem die Telekom jetzt endlich unser Internet wiederbelebt hat, bin ich jetzt auch wieder schreibfähig und such auch morgen die badenden Geier. Ich bin mal gespannt, was Du heute abend zu den Tamron-Fotos sagst. 🙂
@Freak: Es freut mich, dass ich Ideen zur Tour liefern kann. Wir wollten den Toyota, weil die Rückbank etwas großzügiger ist als beim Nissan und es dann mit dem Kindersitz einfacher wird. Und weil wir das Auto kennen und trotz seiner kleinen Macken auch mögen.
@Hanne: Es geht doch nicht über einen guten Aufhänger zu Geschichtenbeginn..... 😉 Ich hoffe, ich werde den Vorschusslorbeeren gerecht!
@Fluchtmann: Im Tembe wirst Du unseren verhinderten Rennfahrer kennenlernen....
@Andreas: KNP kennen wir ziemlich ausführlich, der Rest war für uns zum großen Teil auch neu. Und ich kann Swaziland und Kwazulu-Natal für einen Besuch wärmstens empfehlen.
Graskop960 Beiträge · seit 201302. Sept. 2014 · #12
mamba29 schrieb:Hallo zusammen,
ihr habt mich total überrascht: Angesichts der im Moment zahlreich laufenden Reiseberichte hatte ich so ein bisschen die Befürchtung, dass eher die "och, schon wieder ein Reisebericht"-Reaktion kommt.
Hallo Susanne, ich glaub solch eine Reaktion wird es in diesem Forum nicht geben 😄 Mich interessiert der Bericht zum Beispiel, weil ich an manchen Orten schon war und an Anderen in knapp 4 Monaten sein werde 😉 😗 L.G. Graskop
mamba29Themenstarter835 Beiträge · seit 200602. Sept. 2014 · #17
Herzlich willkommen an alle neu zugestiegenen und die zahlreichen "Danke-Button"-Drücker. Im Kofferraum findet sich sicher noch das ein oder andere Plätzchen und wer mutig genug ist, unseren mitreisenden Löwen Leo (er war von 2012 so begeistert, dass er wieder mitwollte) auf den Schoß zu nehmen, kann sich auch noch neben Mara auf die Rückbank setzen.
Nur den Platz auf dem Dach würde ich nicht unbedingt empfehlen. Der könnte im Laufe der Reise vielleicht ein bisschen spannend werden, zumindest für die, die auf dem Hardtop-Teil sitzen... 😉
mamba29Themenstarter835 Beiträge · seit 200602. Sept. 2014 · #18
Die Affen rasen durch das Camp- Teil 2
01.08.2014: Von Hazyview nach Shimuwini
Nach einem gemütlichen Frühstück umringt von den drei Hunden des Guesthouses machten wir uns auf den Weg zum Checkers, um unsere restliche Einkaufsliste abzuarbeiten. Dort und im angrenzenden Liquor-Store bekamen wir erfreulicherweise auch alles, so dass wir um kurz vor zehn schon vor dem Pionieers standen, um unsere Rumpsteaks abzuholen. Das Preis-Leistungsverhältnis dieser Steaks ist absolut top, von so einer Qualität können wir hier zu diesem Preis nur träumen.
Nachdem wir uns im Buchladen nebenan noch mit einer aktuellen KNP-Karte eingedeckt hatten, machten wir uns auf der R 40 auf Richtung Phalaborwa-Gate. Ca. 20 km vor Phalaborwa begann die Sache interessant zu werden: Es gab nicht nur vereinzelte Schlaglöcher in der Straße, sondern die Straße verwandelte sich ziemlich schlagartig in ein einziges riesiges Schlagloch. Der LKW vor uns fing an, sich in Schlangenlinien langsam die Straße entlangzuwinden. Micha versuchte, seiner Spur so weit wie möglich zu folgen, um zumindest den meisten der Schlaglöcher auszuweichen. Erschwert wurde das Ganze noch durch den heftigen Staub, der über der Straße lag. Die Sicht war massiv eingeschränkt. Der Spaß mit den Schlaglöchern zog sich über rund 15 Kilometer. Zwischendurch war es immer wieder etwas besser, bevor denn wieder ohne Vorwarnung die Riesenlöcher auftauchten. Vorbei am House of Amarula und einem Tankstop in Phalaborwa erreichten wir schließlich das Gate.
Endlich wieder im KNP! Die Formalitäten waren schnell erledigt und so waren wir kurz nach eins im Park. Unser erstes Ziel war der Sable Hide. Dort hatten wir in der Vergangenheit schon viele schöne Sichtungen gemacht.
Bevor wir durch das Gate fuhren, hatten wir noch eine Wette abgeschlossen, welches Tier wir als erstes sehen würden. Mara tippte auf Zebra, ich auf Büffel und Micha ging auf Nummer sicher: Impala. Und behielt auch Recht.
Auf dem Weg zum Hide fuhren wir noch eine der Schleifen, die ebenfalls zum Wasser führt und wurden dort gleich mit einem wunderbaren Anblick belohnt: Elefantenbadeparty. 🙂 Oder soll ich lieber Schlammparty sagen?
Es war ein unglaublich toller Anblick. Einen schöneren Start im KNP hätten wir uns kaum vorstellen können.
Das ist übrigens die Stelle, an der vor ca. 10 Tagen ein rotes Fahrzeug von einem einzelnen Elefanten angegriffen und aufs Dach gelegt worden ist. Ich bin ja seit unserem Hornraben-Erlebnis 2008 (unser armer roter Polo wurde von den Viechern angepickt…) der sicheren Meinung, dass Tiere keine roten Autos mögen.
Nach einem kurzen Zwischenstop auf dem Massorini-Picknickplatz nahmen wir die Stecke in Angriff, die Micha schon 2012 unbedingt fahren wollte, ich aber mangels Kennzeichnung auf der Karte und fehlendem Navi damals verwehrt hatte: Die Shivhulani-Road, einen als Allrad-Stecke gekennzeichneten Weg, der eine Kilometer hinter dem Picknickplatz nach Norden abbiegt. Allrad haben wir zu dieser Jahreszeit dort keinen gebraucht, aber eine entsprechende Bodenfreiheit ist auf alle Fälle notwendig. Außer einem schnell davonhuschenden Sekretär überzeugte die Strecke allerdings eher durch fahrtechnische Besonderheiten als durch Tiersichtungen.
Weiter ging es dann auf der S 131 und S133 Richtung Norden, bis wir schließlich den Letaba überquerten und auf die Privatstaße zum Shimuvini Bushcamp abbogen. Unterwegs gab es noch einige nette Sichtungen.
Klipspringer
Ein weiterer Elefant beim Buddeln, dieses Mal allerdings die Trockenvariante
Steinböckchen
Hooded vulture
Knapp einen Kilometer vor der Abzweigung zur Campzufahrt stauten sich am Straßenrand die Fahrzeuge. Wir dachten schon, juhu, Katzen gleich am ersten Tag. Auf Nachfrage stellte sich dann allerdings heraus, dass die Löwen im Moment abwesend waren und gerade nur ein schon etwas angefressener Büffel zu besichtigten war. Nachdem es schon auf halb fünf zuging und wir weder die Automasse noch die Büffelreste besonders ansprechend fanden, entschieden wir uns dazu, am nächsten Tag nochmals vorbeizuschauen und ins Camp zu fahren.
Auf dem Weg dorthin gab es dann noch mehr Elefanten und auch einige Büffel zu sehen. Im Camp angekommen bekamen wir den Bungalow Nummer 2 zugewiesen. Erst etwas unzufrieden mit der Lage direkt gegenüber der Rezeption, entdecken wir schnell den Vorteil unseres Häuschens: Der Birdhide lag sehr nahe und wir hatten einen kurzen Weg zum Fluss. Außerdem war von den anderen Bewohnern bzw. deren Fahrzeugen erst am nächsten Morgen um sechs wieder etwas zu hören.
Blick vom Fluss, Nr. 2 war das rechte Häuschen
Nach einem kurzen ersten Entdeckungsspaziergang entlang des Zauns legten wir unsere leckeren Rumpsteaks auf den Grill und beschlossen den Abend gemütlich mit einem Savannah in der Hand. Von wunderbarem (und lautstarkem) Hippogrunzen untermalt kam der Schlaf dann ziemlich schnell.
Alexa1'249 Beiträge · seit 201203. Sept. 2014 · #19
Liebe Susanne, die Elefanten-Badparty-Bilder sind ja super! Ein tolles Erlebnis 🤩 Und dann auch noch so dekorativ auf der kleinen Landzunge 🙂 Ein toller Anfang! LG Alexa