ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200814. Sept. 2014 · #81
@Bayern Schorsch: das nächste Mal quaden wir am besten alle zusammen! 😛
@Speed: Habe bei Fanie keine ZweierQuads gesehen!
Ich stelle dir Fanie mal vor.
Hat mit weiblich nichts zu tun...... 😄
Es wundert mich nicht dass er so lange brauchte um uns wieder zu finden. Man sah mit dem Sand keine 10 Meter im voraus! So einen Sandsturm muss man erlebt haben! 😎
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200814. Sept. 2014 · #82
Fortsetzung
Fanie empfehlt uns das Namib Hearing Geschäft in Swakopmund aufzusuchen. Das Team könne uns da bestimmt mit einem neuen Hörgerät weiterhelfen.
Und so verlassen wir auch sehr schnell Walwis Bay um uns um Charles zu kümmern. Der Sandsturm lässt zum Glück auch nach. In Swakopmund finden wir auch schnell das Geschäft. Es liegt beim Super Spar Centre. Ich begleite Charles hinein und erkläre dem Chef um was es geht. Es wird abgemacht dass wir ihn in einer Stunde hier wieder abholen.
Inzwischen fahren wir schon einmal zur Desert Breeze Lodge um unsere Zimmer zu beziehen. Sie liegt ein paar Minuten Autofahrt vom Stadtkern entfernt, am Ufer des Swakop Flusses. Der Eingang macht schon einen tollen Eindruck.
Wir werden auch vom Personal herzlich willkommen. Ein Gepäckträger begleitet uns zu unserem Bungalow 3 und ein Anderer die Brigitte zum Bungalow 2. Die kreativen Luxusbungalows passen echt in diese Wüstenlandschaft.
Das grosszügige Zimmer klingt wie ein Paradies. Hier das Bett
da die Couch
mit Kamin.
Es steht auch genügend Brennholz zur Verfügung.
Das Badezimmer gefällt uns auf Anhieb.
Es gibt auch eine nette Terrasse mit super Aussicht!
Die Minibar sowie Kaffee/Thé Station darf ich auch nicht vergessen.
Um 17 Uhr holen wir einen happy Charles ab. Er hat nicht nur ein neues Hörgerät, ist aber auch um 1000 Euros leichter... 😄 Das Hörgerät wirkt aber viel diskreter und eleganter. Scheint für unseren Charles besser geeignet zu sein! 🤪
Um es zu feiern unternehmen wir einen Sundowner im Tug. Auf der Terrasse fliesst der Chardonnay
Ich fühle mich aber nicht ganz über den Berg. Mein Magen will seine Ruhe. Ich entscheide auch Heute Abend in der Lodge zu bleiben. Habe keine Lust im Kucky's Pub zu essen. Und so geniesse ich später tolle Stunden vor dem brennenden Kamin. Ein Genuss denn draussen gla gla! 😎
Gegen 21 Uhr kommt die Klicke zurück. Das Essen im Kucky war ein echter Reinfall. Habe also nicht viel verpasst! 🙂
Morgen geht es weiter nach Cape Cross.
Preis für das Zimmer in B&B: 1900N$
Teuer aber jeden Cent wert. Wir haben es am nächsten Tag bereut nicht wenigstens eine Nacht länger zu bleiben
franzicke2'085 Beiträge · seit 201214. Sept. 2014 · #83
Hey Annick, mal wieder ein toller Unterkunfts-Tipp von dir - die Desert Breeze Lodge wirkt sehr abgefahren, das könnte mir auch gut gefallen! Danke dafür!!! Mit dem Essen war das ja in den letzten zwei Tagen nicht so der Brüller - schade, wenn das gleich 2 x nacheinander so daneben geht. Liebe Grüße Ingrid mit ziemlich gla gla
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200815. Sept. 2014 · #84
@Franzicke: konnte zum Glück das Versäumte schnell nachholen!! 😛
06.08.2014
Heute morgen geht es mir wieder bestens und mein Magen knurt wie verrückt. Der Nebel verbirgt leider die tolle Aussicht. Um 8 Uhr frühstücken wir gemütlich. Das Buffet schmeckt fabelhaft. Es gibt: frischer Obstsalat, verschiedene Yogurths, hausgemachte Brote, Pfannkuchen (miam miam), Kuchen, Eier,,,,,,
Gegen 9 Uhr checken wir mit grossem Bedauern aus. Wir fahren zuerst in die Stadt und besuchen die Kristallgalerie.
Es ist ein geologisches Museum und wird als privates Unternehmen betrieben. Die Galerie ist auch für seinen weltgrössten Quarzkristall berühmt. Es verfügt auch über ein Juwelier und Edelsteingeschäft. Brigitte und Charles kaufen ordentlich mit der Visakarte ein. Brigitte strahlt denn die Rückenschmerzen haben nachgelassen und Charles schwärmt über sein neues Hörgerät...
Wir besuchen auch noch mein Lieblingslederwarengeschäft. Jeder kauft sich ein paar Kuduschuhe.
Um 11 Uhr 30 verlassen wir das nebelige Swakopmund. Unterwegs gucken wir uns auch das Kolmanskoop Wrack an.
Eine Stunde später erreichen wir Cape Cross.
Wir begleichen unsere Entry Fees (80N$ pro Person + 10N$ für den Wagen).
Die Sonne scheint und wir erblicken auch schon die ersten Robben.
Der Kleine beim Milchsaugen gefällt uns sehr gut.
Einige drolige Fratzen müssen wir unbedingt abknipsen.
Schlafen scheint auch grossgeschrieben zu sein!
Wir verbringen tatsächlich eine gute Stunde. Der Gestank lässt sich zu meinem Erstaunen sehr gut aushalten.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200816. Sept. 2014 · #85
Die Cape Cross Lodge verfügt schon über eine traumhafte Lage. Wir werden auch sehr freundlich empfangen und bekommen Zimmer 18 und unsere Freunde die 15. Beide im Erdgeschoss. Mit dem Wagen fährt man praktisch bis vor die Zimmertür.
Das Zimmer besitzt keinen besonderen Charme aber es gefällt uns auf Anhieb.
Das Badezimmer ist zweckmässig eingerichtet.
Das Highlight bleibt aber die nette Terrasse wo man die heutige Sonne echt geniessen kann.
Der Blick ist einfach genial.
Wir packen nur das Nötigste aus und machen einen Spaziergang am Strand entlang. Die Wassertemperatur beträgt 14 Grad, gla gla.
Die Sonnenstrahlen geniessen wir in vollen Zügen. Wir sind nicht die Einzigen!
Gegen 17 Uhr 30 erleben wir den Sonnenuntergang auf der Restaurant Terrasse mit einem Glas Chardonnay. So lässt es sich schon gut leben! 😛
Um 19 Uhr werden wir im Speiseraum zum Essen erwartet. Das Kamin bringt ein nettes Ambiente.
Das Hotel sieht auch bumsvoll aus. Leider verläuft es nicht so kulinarisch..... 😗
Im Teller kommt das Essen lauwarm an und das Lamgigôt wurde zu stark gebraten. Unsere Franzosen kauen das Fleisch ganz empört.... 😎
Preis pro Zimmer in DBB: 2100N$ Ziemlich teuer aber ich würde trotzdem wieder zurückkommen. Die Lage ist einfach einmalig.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200817. Sept. 2014 · #86
7.08.2014
Um 7 Uhr stehen wir auf. Draussen ist es nebelig und kalt. Zum Frühstück erscheinen wir eine halbe Stunde später und lassen es uns schmecken. Gegen 9 Uhr verlassen wir die Cape Cross Lodge. Auf der C34 sehen wir einige Salzsteine Stände ohne Verkäufer. Wir halten kurz bei Einem an. Auf dem Stand steht der Preis sowie eine Geldbox wo man das Geld hinterlassen kann. Sehr amüsant!
Als wir später die C35 erreichen, kommt uns auch wieder die Sonne entgegen. Die Fahrt ist schon eintönig zum Glück gibt es ab und zu Abwechslung.
Gegen 12 Uhr kommen wir in Uis an. Charles muss unbedingt ins Internet. In der Cape Cross Lodge ging Wifi sehr schlecht. Leider erfahren wir dass Vicky's Café seit längerer Zeit geschlossen ist. Wir versuchen unser Glück im Brandberg Restcamp. Da wir wir im Hause nicht übernachten werden wir freundlich weggeschickt... 😎
Zum Glück sehen wir dieses Schild!
Da fahren wir gleich hin. Wenn ich die 3 Tafel lese bekomme ich schon Hunger!
Anegret und Richard, ein deutsches Ehepaar, empfangen uns echt freundlich. Sie verfügen über Wifi und geben uns den Code. Wir setzen uns zu einem Tisch und beschliessen hier eine Kleinigkeit zu essen. Wir bestellen Rock Shandy, Tuna Salat und Rübli Torte. Miam Miam.
Wir dürfen uns auch die ganzen Kakteen des Hauses ansehen!
Danach geht es weiter Richtung Erongo. Die Ai Aiba erreichen wir 2 Stunden später. Die Lage ist schon der Hammer.
Avijola empfängt uns mit einem Welcome Drink. Danach bekommen wir die Schlüssel zu den Zimmern 7 und 8. Auch hier können wir praktisch bis vor die Zimmertür fahren.
Die Zimmer sind herzig aber leider nicht zweckmässig eingerichtet. Es fehlt einfach einen Schrank um die Klamotten zu versorgen!
Ueber das Badezimmer kann man nicht meckern. Das Klo ist separat.
Die Terrasse überblickt ein kleines Wasserloch.
Wir packen nicht viel aus. Wohin mit dem ganzen Zeug? Da es zum ersten Mal echt warm ist wollen wir Alle das Schwimmbad ausprobieren und anchliessend gemütlich am Pool lesen. Das Wasser sieht aber nicht besonders einladend aus..... 😗 Auf den Liegestühlen fehlen auch die Matratzen! 😣
Avijola erklärt uns dass de Matratzen in einem verschlossenen Raum aufbewahrt werden. Der Chef habe die Schlüssel ist aber nicht da..... 🙄 Dieser erscheint zum Glück eine halbe Stunde später. Von Martin bekomme ich auch gleich die Matratzen und er verspricht uns dass wir morgen den Pool benützen können....... 😎
Später unternehmen wir den kleinen Trail der uns durch Felsmalereien und Felsformationen führt.
Von da oben sieht die Lodge echt klasse aus.
Den Sonnenuntergang geniessen wir mit einem Glas Chardonnay. Um 19 Uhr werden alle Gäste zum Tisch gebeten. Die Felsformationen um die Lodge sind wunderbar beleuchtet. Schade dass meine Bilder nichts geworden sind.
Zum Abendessen gibt es eine sehr gute Butternutsuppe. Das durchgebratene Kudusteak schmeckt scheusslich und die Nachspeise kann man echt nicht essen, da reiner Zucker.
Die Merlot Flasche lässt sich zum Glück gut trinken! 😄
Wifi funktionniert auch wunderbar und die Lodge scheint halb voll zu sein.
Preis pro Zimmer und Nacht in DBB: 2010N$
Morgen früh besuchen wir das San Museum. Liegt unweit von Ai Aiba.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200818. Sept. 2014 · #87
08.08.2014
Um 8 Uhr geben wir auch gleich unsere Wäsche an der Rezeption ab. Avijola bestätigt dass sie Heute Abend fertig sei.
Zum Glück schmeckt das Frühstück besser als das Abendessen. Um 9 Uhr verlassen wir Ai Aiba Richtung Living Museum der San. Es besteht seit 2008 und ist durchgehend 365 Tage geöffnet. Im Erongo gibt es tausende Felsmalerien. Diese Malereien und viele archäologische Funde zeigen, dass vor langer Zeit hier San lebten, jagten und Ihre Spuren hinterliessen. Durch Kolonisierung und Konflikte mit anderen Kulturgruppen wurden die zurückhaltenden Buchleute aber schon vor langer Zeit aus diesem Gebiet vertrieben. Das lebende Museum gibt den Besuchern einen interessanten Einblick in die uralten Jäger und Sammlerkultur und die ursprüngliche Lebensweise der San. Es ist auch eine Mischung aus Schule und Museum. Der Anspruch ist es einerseits, den Kindern der Buschleute die Möglichkeit zu geben, Ihre alte in der Vergessenheit geratene Kultur wieder zu entdecken. Andererseits haben sich die San mit dem lebenden Museum eine Einnahmequelle geschaffen.
5 Minuten später erreichen wir auch schon das Museum. Wir sind die einzigen Turis und werden auch gleich von einem jüngeren San nett empfangen. Er bietet uns verschiedene Programme an. Wir entscheiden uns für den Besuch des Dorfes. Kostet immerhin 100N$ pro Person für eine Stunde.
Madame San hat sich gerade eine Pfeife zurecht gemacht!
Manche Gesichter besitzen schon einen tollen Ausdruck.
Man zeigt uns unter anderem wie man Feuer erzeugt.
Wie eine Falle angefertigt wird.
Die Schmuckherstellung aus Strausseneiern,
Zum Schluss singen die Buschleute für uns Lieder.
Danach tanzen sie.
Brigitte wird gebeten daran teilzunehmen.
Der Besuch lohnt sich schon wenn nicht so viele Turis da sind.
Nach einer guten Stunde geht die Tour zu Ende. Charles kauft noch am Curio Shop eine Kette für seine Tochter.
Tjuhu Annick, Tolle Erinnerungen werden wach ! Wir haben damals auch einen bush walk mit den San gemacht. Unser Guide Sebastian und sein Onkel waren köstlich ! Sein Lächeln sehe ich immer noch vor mir ! Und schade, dass Ihr auf Aiaiba kein Glück mit dem Pool udn dem Abendessen hattet - auch hier war's bei uns wohl besser ... Danke für's Aufwärmen meiner Erinnerungen !!! Freue mich auf die Fortsetzung, LG Antje
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200819. Sept. 2014 · #89
Fortsetzung
Um 10 Uhr 30 kehren wir zur Lodge zurück und machen einen Spaziergang. Von der Landschaft hier kann man einfach nicht genug bekommen.
Später müssen wir tatsächlich eine Runde schwimmen. Martin hat das Schwimmbad säubern lassen! 😎
Zwei Warzenschweine machen es sich auch auf dem Rasen bequem.
Gegen 13 Uhr begeben wir uns zum Restaurant um eine Kleinigkeit zu essen. Beatrice, eine Schweizerin und die rechte Hand von Martin, nimmt die Bestellung auf. Zur gleichen Zeit erscheint auch eine Gruppe von 20 Personen. Sie plaudert ein wenig mit uns und so erfahren wir auch dass sie einmal im Zirkus Knie gearbeitet hat. Das glauben wir Ihr auf Anhieb denn es war ein echter Zirkus bis etwas Essbares auf dem Tisch kam. 😵 Genau 1 Stunde und 20 Minuten mussten wir uns gedulden. Da war ein echtes Gnusch! 😗
Anschliessend bleibt uns auch nicht mehr viel Zeit für die Siesta. Um 15 Uhr 30 geht es auch schon zum Sundowner Drive los mit dem Chef Martin. Wir sind immerhin 17 Leute. Er führt uns zuerst durch verschiedene Felsmalereien.
Sie sollen 2000 Jahren alt sein. Man kennt aber nicht Ihre Herkunft.
Landschaftlich bietet das Erongo tolle Farben. Sie verändern sich mit dem Tageslicht.
Einige Rock Dassies lassen sich noch erblicken.
Zum Sonnenuntergang fährt uns Martin auf einen Hügel.
Gegen 18 Uhr 30 treffen wir wieder in der Lodge ein. Im Zimmer vermisse ich die abgegebene Wäsche. Ich erkundige mich gleich wo sie steckt. Da stellt sich heraus dass sie vergessen wurde zu bügeln. Martin versichert uns dass eine Serviertochter es noch erledigen wird nach dem Abendessen.... 🙄
Dieses schmeckt ein bisschen besser als gestern. Es gibt Spinat Suppe - Kudu Ragoût - Peach Cream
Um 22 Uhr eile ich in die Wäscherei Die Serviertochter ist gerade am Bügeln und erklärt mir sie würde alles zu unserem Zimmer in einer halben Stunde vorbeibringen. Eine halbe Stunde später klofft es auch vor der Tür. Das Mädchen steht da mit zwei Wäschetüte und verschwindet auch sehr schnell. Meine Wäsche ist OK aber nicht sehr schön gebügelt.....Ich gucke mir die Wäsche von Brigitte und Charles an und finde da nur Kinderklamotten. Da ziehe ich mich noch einmal an und renne in die Wäscherei. Ich erkläre der Frau es sei nicht die richtige Wäsche. Da heisst es: you wait tomorrow, now no more key! 😣
Da muss ich mich echt beherschen. Die Dame kann ja nichts dafür. Die Zimmermädchen haben da Mist gebaut und das Management hier ist der Sache nicht gewachsen. Ein echter Saftladen! 😎
danke für die spannenden Berichte und wundervollen Bilder von "Die Frenchies in Namibia". Klasse!
Hier ein kleine persönliche Ergänzung zur Ai Aiba Lodge, auf der wir vom 19 - 21.8 d.J. waren. Bei uns war alles klasse: Wasser angenehm, ein bisschen Natur die der Wind in den Pool getrieben hatte, störte uns nicht. Schöne Liege-Auflagen und Handtücher wurden jeweils schnell gebracht. Die unmittelbare Umgebung: Wundervoll. Nicht nur Warzenschweine, sondern z.B. auch Giraffen und Strauße... Zum Sonnenuntergang sind wir auf die Berge hinter der Lodge, traumhafter Blick, 360 Grad Rundumsicht, z.B. auch zur San-Siedlung. Bei den San haben wir als ganze Familie mitgetanzt, da war dann keine Zeit zum Fotografieren, aber sonst haben wir eine kleine Sammlung von unserem Aufenthalt auf und um der Ai Aiba Lodge, hier als kleine Ergänzung
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200821. Sept. 2014 · #91
09.08.2014
Um 6 Uhr 30 stehen wir auf und packen die Koffer. Anschliessend geht es zum Frühstück und zur Wäscherei. Natürlich wurde die Wäsche nicht gebügelt...... Anschliessend begleichen wir die Rechnung bei Martin. Er wird uns für die Wäsche keinen Cent verrechnen. Finde ich auch fair. Eine Stunde später verlassen wir Ai Aiba. 2 Stunden später tanken wir auch schon in Uis. Die C35 bis zur Huab Kreuzung lässt sich auch wunderbar fahren. Punkt um 12Uhr30 ereichen wir die Huab Lodge. Susie empfängt uns mit einem Welcome Drink. Zusammen mit ihrem Mann Jan führen sie die Lodge. Jan kommt erst morgen von einer privaten Etosha Tour zurück. Ich kläre schon einmal unsere Buchung ab denn wir sind in "All In". Da erfahre ich dass die Drinks seit 2 Jahren nicht mehr included sind. Ich bin mir aber ziemlich sicher dass auf der Lodge Website die Drinks immer noch inbegriffen sind..... 🙄
Wir nehmen auch gleich Platz für dass Mittagessen. 6 andere Gäste setzen sich zu uns. Auf dem Bufet stehen Spinat sowie Loraine Quiche und verschiedene Salate.
Miam miam es schmeckt ausgezeichnet. Anschliessend bringt uns Bernard samt Gepäck zu unseren Zimmer 6 und 7.
Die Zimmer sind sehr geräumig und nett eingerichtet.
Die Koffer kann man auch so richtig auspacken!
Im Badezimmer gibt es 2 Waschbecken und Bademäntel
das Klo ist separat.
Die Terrasse verfügt über 2 Liegestühle
sowie einen Tisch und 2 Stühle.
Im Zimmer funktionniert die Wifi wunderbar. Da gehe ich auch gleich auf die Huab Webseite und da steht tatsächlich immer noch bei "All In" dass die Drinks included sind! 🙂 Mit meinem PC eile ich zur Rezeption und zeige Susie was da geschrieben steht. Sie kann es nicht fassen! 😊 Ich kann mir aber auch nicht vorstellen dass es seit 2 Jahren Keiner bemerkt hat..... 😗 Susie gesteht aber gleich den Fehler und wir werden natürlich für die Drinks nichts bezahlen. 🙂
Danach begeben wir uns alle zum Spa. Die natürliche heisse Quelle sprudelt mit einer Temperatur von etwa 60 Grad Celsius aus dem Boden. Das Thermalbad befindet sich unter einem beeidruckenden Reetdach, unterhalb eines typischen Granitfelsens welche überall in dieser Gegend Namibia's zu finden sind.
Die Temperatur des aufbereiteten Wassers im Pool beträgt dann noch 37 bis 40 Grad. Ein kleinerer Pool mit einer Wassertemperatur von etwa 22 Grad befindet sich direkt nebenan. Mensch tut das gut! 😛
200 Meter entfernt gibt es auch noch ein Schwimmbad mit Liegestühle.
Die Tagestemperatur beträgt Heute 29 Grad. Gestern waren es auf Ai Aiba nur 23 Grad.
powersine106 Beiträge · seit 200922. Sept. 2014 · #92
Annick , ein dickes Lob..... 🤩 So ein cooler, kurzweiliger , unterhaltsamer , informativer Reisebericht. Habe gerade alles am Stück gelesen und gleich abonniert =) Der Bayern Schorsch gefällt mir auch 😄 Freu mich auf weitere Episoden wir fliege in 3 Wochen jippppie 🤪 🤪
Happy Eve Sine
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200822. Sept. 2014 · #93
@powersine: ich wünsche dir Heute schon eine gute Pad! 🙂
Um 15 Uhr 30 verlassen wir unser Zimmer
und begeben uns zum Hauptgebäude.
Da wird Kaffee und Kuchen serviert.
Da trefffen wir auch Salomé. Sie wird den Sundowner Drive mit uns fahren.
Sie erklärt uns dass sie vor Jahren die Mazambala Lodge geführt hat. Dann kam der "Burn Out" und sie hat verkauft. Sie wohnt jetzt in Henties Bay und hilft bei Huab ab und zu aus. Die Lodge ist seit Wochen fully booked!
Die Tour führt uns durch den trockenen Huab Fluss.
Man findet aber im Sand einige Wasserstellen.
Diese weisse Bäume finde ich in der prallenden Sonne schon fotogen.
Ausser ein paar Oryxe
Sträusse
und einem Monteirotoko
werden wir nichts sehen. Charles und Brigitte sind nicht besonders begeistert. Der Sundowner wird auch noch zu einem totalen Reinfall! 😣 Wir halten irgendwo im Flachland an, haben keine nette Aussicht. Den Sonnenuntergang werden wir auch nie erleben. Bevor die Sonne verschwindet versteckt sie sich hinter den Bergen.... 😗
Zum Trinken gibt es auch nur Gin Tonic. Vom Gin gibt es aber praktisch keine Spur. Toni und Charles suchen vergebens nach einem Tropfen Chardonnay. 🙄 Diese Tour kostet normalerweise 300N$. Viel zu teuer. Bei uns ist sie im All In Packet inbegriffen.
Nach dem Drive erkläre ich Salomé dass wir echt enttäuscht sind. Nach dem Duschen begeben wir uns zur Bar und trinken einen Campari Orange.
Punkt um 19 Uhr wird das Abendessen serviert. Ein nett gedeckter Tisch erwartet uns.
Die Köchin erklärt uns das Menu auf Damara. Susie übersetzt. Es gibt: Avocado Salat mit Grapefruit Oryx Filet mit Reis und frischem Gemüse Zitronenmeringue
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200823. Sept. 2014 · #94
10.08.2014
Wir haben wie kleine unschuldige Babies geschlafen! Es gab sogar Bettflaschen. 🙂
Um 8 Uhr gehen wir frühstücken. Der grosse Tisch erwartet uns.
Es schmeckt wieder lecker. Das Buffet bietet Avocado, Aufschnitt, Käse, frischer Fruchtsalat, Yogurts, Eier und sogar frischgepresster Orangensaft! Miam miam.
Anschliessend checke ich noch auf der Huab Lodge Webseite ob Susie etwas geändert hat. Tatsächlich steht jetzt bei All inclusiv Drinks excluded. Gegen 10 Uhr machen wir die Farmtour mit Salomé. Brigitte und Charles faulenzen lieber im Spa. Ist uns auch Recht so brauchen wir nicht die ganze Zeit zu übersetzen. Seit Charles das neue Hörgerät hat, scheint er ein neuer Mensch geworden zu sein. Später erfahren wir dass das alte Hörgerät 50 euros gekostet hatte. 🙄 Da verstehe ich auch warum es häufig damit Probleme gab.... 🤪
Salomé erklärt uns so Manches. Bei rainy season kann man manchmal nicht mehr den Fluss mit dem Auto überqueren. Man lässt dann den Wagen auf einem Parkplatz und kommt mit dem Korb rüber.
Unterwegs erblicken wir ab und zu Oryxe
und Kudus.
Wir fahren auch an verschiedene Brunnen vorbei. Die sind immer besucht!
Gegen 12 Uhr 30 kommen wir in die Lodge zurück und begeben uns auch gleich zum Lunch. 8 Amerikaner sind gerade per Charterflug angekommen. Die Landebahn befindet sich unweit der Lodge. Das Essen schmeckt uns wieder. Es gibt verschiedene Salate und al dente Spaghetti Bolognaise. Miam miam.
Am Nachmittag spazieren wir um die Anlage herum. Charles macht sich ein Vergnügen uns die Strohmversorgung der Lodge zu erklären. Die Anlage ist schon gewaltig.
Später machen wir es uns im Spa gemütlich
und beobachten einen Graulärmvogel.
Am Abend machen wir mit Jan Bekanntschaft. Punkt um 19 Uhr werden alle Gäste zum Tisch gebeten. Dieser ist wieder herzig gedeckt.
Gleich fängt auch das übliche Weinritual von Jan an. Er erzählt über den gleich servierten Wein. Die Art und Weise wie er es schildert könnte meinen dass es sich um einen Chassagne Montrachet handelt.... 😛 Ich muss grinsen. Das Abendessen wird uns auch nicht enttäuschen. Die frische Spinatsuppe schmeckt wunderbar. Das Lamgigôt zergeht unter der Zunge und das Gemüse dazu, la Crème de la Crème.
Vor dem Schlafen gehen bewundern wir noch den Mond.
Morgen geht es weiter zur Twyfelfontein Country Lodge.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200824. Sept. 2014 · #95
11.08.2014
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Jan, Susie und Salomé. Auf der Huab Lodge haben wir uns sehr wohl gefühlt. 🙂
Gegen 11 Uhr 30 erreichen wir Khorixas. Beim Tanken beobachte ich das Geschehen auf der Strasse.
2 Stunden später treffen wir im Lebenden Museum der Damara ein. Es liegt in der Nähe von Twyfelfontein. Zusammen mit den Buschleuten gelten die Damara als die Ureinwohner Namibias. Ihre ursprüngliche jahrhundertalte Kultur war eine Mischung von archaischer Jäger-und Sammlerkultur und der Viehzucht von Rindern, Ziegen und Schafen. Während der Kolonisation Namibias konnten die Damara Aggressoren nie wirklich etwas entgegensetzen. Deshalb ist Heutzutage ihre Kultur fast völlig in Vergessenheit geraten.
Und da ist echt was los. 2 Busse stehen vor dem Eingang. Leute stehen Schlange bevor sie das Museum betreten können. Man bezahlt 80N$ pro Person Eintritt. Die Besucher haben da echt die Gelegenheit zu einem geregelten Einkommen der Damara Community zu verhelfen. 🙂
Jenny wird uns herumführen. Sie erwartet in 2 Monaten das zweite Kind.
Wir gucken uns gleich die verschiedene Tänze an. Wir haben keine Wahl denn die Busgruppen haben es eilig.... 😗
Die Frauen machen da aktiv mit!
Charles ist von dieser Dame besonders fasziniert und glotzt sie immer wieder an...... 😄
Die Männer halten sich da mehr zurück.
Danach beobachten wir noch wie Werkzeug
und Schmuck hergestellt werden.
Wir verlassen sehr schnell das Museum denn der Massentourismus trägt hier dazu bei dass man sich wie in einem Zoo vorkommt! 🙄 Das San Museum bei Ai Aiba hat uns da besser gefallen.... 😎
Wir fahren weiter bis zu Twyfelfontein Country Lodge. Die Landschaft wird immer schöner.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200924. Sept. 2014 · #96
Da sieht man mal wieder, wie vieles von der jeweils individuellen Situation abhängt. Wir waren ganz allein im Damara Living Museum. Das war super, die Damara haben sich viel Zeit gelassen und wir bekamen viele interessante Details gezeigt. Zusammen mit zwei Busgruppen hätte es uns sicher auch nicht gefallen. Einfach beim nächsten Trip wieder vorbei schauen. Manchmal hat man halt Pech und ein anderes Mal einfach kein Glück. 😎
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200825. Sept. 2014 · #97
@Topobär: c'est la vie.! 😎
Die Twyfelfontein Country Lodge kennen wir schon von frühere Aufenthalte.
Wir stellen schon einmal unseren Wagen auf den riesengrossen Parkplatz
und laufen zur Rezeption.
Wir werden in die Bar gebeten wo uns ein Welcome Drink erwartet.
Von da oben hat man eine tolle Aussicht
und man überblickt den Pool.
Wir bekommen die Zimmer 9 und 10. Mit dem Wagen kann man ein Stück vorfahren und unweit der Zimmer parken. Auf dem Weg dorthin sehen wir schon die ersten Elis.
Die letzten Meter bis zu den Zimmern laufen wir samt Gepäck.
Die Zimmer befinden sich nebeneinander.
Sie besitzen keinen besonderen Charme
und im Badezimmer wir es ziemlich eng.
Ich würde aber zu jeder Zeit wieder hier übernachten. Das Highlight der Lodge sind nämlich die Elis. Ganz in der Nähe befindet sich ein viel besuchtes Wasserloch. Da fahren wir auch gleich hin. Da ist was los! Man trinkt, man duscht......
und reibt sich mit Sand ein.
Wir gucken eine Weile zu, essen unsere Sandwiches und begeben uns zur Rezeption.
Um 15 Uhr geht nämlich unsere gebuchte Ephemeral River Bed Drive Tour los. Kostet pro Person 440N$.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200826. Sept. 2014 · #98
Diese Tour haben wir schon vor Jahren mitgemacht. Sie ist nicht geschenkt aber jeden Cent wert! 😎
Wir steigen in einen tollen Mercedes 4X4 ein.
Da drin wimmelt es nur von Franzosen. Charles und Brigitte erfreuen sich. Endlich eine "normale Sprache".... 🙂 Carlos ist unser Driver. Die Fahrt wird echt ein Vergnügen. Wir überqueren den trockenen Huab Fluss und fahren ihn entlang. Sehr schnell treffen wir eine Eli Herde.
Später ein Einzelgänger, ein Prachtexemplar!
Nach den 2 Highlights bringt uns Carlos noch zu Felsmalereien.
Die Landschaft finde ich hier einfach gewaltig.
Einige Sträusse spazieren auch herum.
Vor dem Sundowner kommen uns noch einmal einige Elis entgegen so dass wir stoppen.
Da wird spät dran sind muss Carlos danach Gas geben um rechtzeitig zum Sonnenuntergang an Ort und Stelle zu sein. Dieser findet auf einem kleinen Hügel statt. Carlos serviert uns Sparkling Wine sowie Chips und Erdnüsse.
Das Ambiente könnte nicht besser sein.
Es ist stockdunkel als wir wieder die Lodge erreichen. Wir duschen und treffen uns in der Bar. Den Chardonnay geniessen wir in vollen Zügen.
Eine halbe Stunde später gehen wir zum Abendessen. Die frische schmackhafte Gemüsesuppe erwähmt uns sehr schnell. Das Salatbuffet kann sich sehen lassen. Vom Fleisch schmeckt uns das rosa zarte Kudufilet am besten! 😛 Für die Nachspeise gibt es keinen Platz mehr..... 😗
Anschliessend singt und tanzt das ganze Personal für uns. Gegen 22 Uhr gehen wir zu Bett.
Preis pro Zimmer in B&B: 2120 N$ Buffet: 250 N$ pro Nase
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200828. Sept. 2014 · #99
12.08.2014
Welch ein toller Sonnenaufgang Heute morgen!
Um 6 Uhr 45 frühstücken wir alle zusammen im Restaurant. Die Sonne wärmt langsam die Atmosphäre auf.
Eine halbe Stunde später bringen wir unser Gepäck zum Wagen
und verabschieden uns von der Twyfelfontein Country Lodge.
Für eine Nacht finde ich sie echt in Ordnung! 🙂
Die Landschaft gefällt uns immer wieder. Unsere Augen bekommen nie genug.
Nach Palmwag halten wir kurz an. Italienische Turis sind zu schnell gefahren und liegen auf der Seite im Graben.
Zum Glück wurde Keiner verletzt. Sie warten auf den Abschleppdienst.
Die C43 lässt sich bis 10 Kilometer vor dem Joubert Pass sehr gut fahren. Danach rollt unser Wagen ab und zu auf Steine.
Als wir den Pass hochfahren kommt uns auf einmal ein Toyota Landcruiser full Power entgegen. Er befindet sich mitten auf der Piste und scheint uns nicht zu sehen.... Toni kann nur noch schnell ganz auf die linke Seite fahren. Da kracht es wie verrückt. Der Landcruiser hat sich längstens aus dem Staub gemacht als wir aussteigen um nach dem Schaden zu gucken. Zum Glück ist er gering! 😎
Ich finde es schon eine Zumutung wie sich so Manche Autofahrer benehmen.
Unterwegs können wir noch nette Sichtungen machen. Die Kinder grüssen immer.
Gegen 13 Uhr treffen wir in Opuwo ein. Da tanken wir. Diese Stadt fühlt sich echt afrikanisch an. Wir beziehen noch Cash bei der Standard Bank.