Verhalten auf Campsites / in Lodges

46 Antworten · 7'730 Aufrufe · gestartet 19. Aug. 2014 von Riedfrosch
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4'129 Beiträge · seit 200825. Aug. 2014 · #41
Und um noch mal aufs eigentliche Thema zurückzukehren, können wir ergänzen:

Wir freuen uns,
wenn wir unterwegs nette Menschen treffen! das ist natürlich subjektiv und natürlich nicht vom Selbstfahren abhängig. Auch wenn wir in Lodges Essen gehen, haben wir manchmal sehr interessante Begegnungen, allerdings auch ebenso unangenehme (s.o.). Die versuchen wir dann immer auszublenden, - die vielsagenden Blicke des Staff sprechen dann immer Bände. Die machen schon manchmal echt was durch, mit ihrer Kundschaft.

Und im Gegensatz zu den netten Begegnungen,
mögen wir es nicht,
wenn Leute mit ihren selbstgebastelten Problemen (Typ: unvorbereitet und vollkommen überfordert) den halben Campingplatz beschäftigen und erwarten, dass alle anderen diese gern für sie lösen und dabei nicht merken, dass sie allen anderen damit ziemlich auf die Nerven gehen. Das verbreitet keine gute Laune. Man stellt sich ja so einen Abend am Ende eines schönen Nationalpark-Tages durchaus etwas „romantischer“ vor.

...to be continued


Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 25. Aug. 2014
4'129 Beiträge · seit 200825. Aug. 2014 · #42
Noch was:

Wir freuen uns übrigens immer besonders,
wenn wir auf den Campsites Familien sehen, die ein eingespieltes Team sind. Es ist schon toll, so was zu beobachten: Alle wuseln und laufen scheinbar durcheinander, aber eins-fix-drei ist alles aufgebaut und jeder hat sein Plätzchen, das Feuerchen lodert und das Essen duftet. Abends sitzen solche Familien oft wie ein eingeschworener Bund ums Feuerchen. Zauberhaft.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 25. Aug. 2014
2'097 Beiträge · seit 200625. Aug. 2014 · #43
Wir freuen uns, wenn andere Fotografen und Hobbyfilmer sämtliche synthetischen Geräusche, die ihre Gerätschaften von sich geben können, ABSCHALTEN! "Kling, klong, klang" und "Klang, klong, kling", künstliche Verschlussgeräusche etc. braucht niemand. Jeder sollte in der Lage sein festzustellen, wann seine Kamera ein Bild gemacht hat bzw. ob das Ding an oder aus ist.

Also: Einfach mal die Bedienungsanleitung lesen und die Standard-Geräusche Li-la-lu ausmachen.

Gruß,
die Eulenmuckels
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
7'296 Beiträge · seit 200625. Aug. 2014 · #44
lilytrotter schrieb:Wir freuen uns übrigens immer besonders,
wenn wir auf den Campsites Familien sehen, die ein eingespieltes Team sind. Es ist schon toll, so was zu beobachten: Alle wuseln und laufen scheinbar durcheinander, aber eins-fix-drei ist alles aufgebaut und jeder hat sein Plätzchen, das Feuerchen lodert und das Essen duftet. Abends sitzen solche Familien oft wie ein eingeschworener Bund ums Feuerchen.
... und beobachten in einer Mischung zwischen amüsiert und mitleidig diejenigen, die schon vorher dort waren und in heillosem Chaos noch nichts auf die Reihe bekommen haben.

Hat viel mit Erfahrung, aber auch mit Absprachen zu tun. Wer ein bisschen länger unterwegs ist, packt immer alle Sachen an den gleichen Platz und jeder weiß, wo etwas zu finden ist. Aber es reicht ein Chaot in der Truppe, um alle aufzuhalten. Da wird das Gemeinschaftszeug hin gepackt, wo gerade Platz ist und jeden Abend und Morgen sucht man erneut.

Wenn die ihren eigenen Kram verlegen, ist das schon nervig genug, aber wenn das mit Dingen weitergeht, die man nur einmal für die Gruppe hat, wird es einfach anstrengend.

Ich hatte schon Reisepartner, die unterwegs gefühlt mehr Dinge verlegt (und -wenn überhaupt- erst Tage später wiedergefunden) haben, als ich dabei hatte. Einfach alles immer an den gleichen Platz und die Dinge, die man möglicherweise häufiger braucht, auch besser zugänglich verstaut und schon geht alles wie von selbst.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
728 Beiträge · seit 200625. Aug. 2014 · #45
Schönes Beispiel!
Früher hat man viel Geld dafür bezahlt einen leisen Verschluss in der Camera zu haben (Leica). Heute sind die Verschlüsse aller Compact-Cameras lautlos. Trotzdem stellen sehr viele Leute dieses synthetische Verschlussgeräusch an. Höchst überflüssig. 😣
Gruß
Reinhard
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2'779 Beiträge · seit 200726. Aug. 2014 · #46
Ohne flutlichtartige Beleuchtung wäre es gerade dort wo die Stellplätze auf dem Zeltplatz eher nah beisammenliegen viel stimmungsvoller. Viele Menschen sind sich so an künstliches Licht gewöhnt dass sie die bläulcih kalten Lampen nicht stören. Sie benutzen oft viel zu viele Lampen und die ganz Schlimmen lassen die spot-Lichter sogar die ganze Nacht aussen am Fahrzeug / Trailer etc. Brennen.
Da bin ich halt altmodisch, wir basteln uns immer aus 5l Wasser Flaschen, Sand und Kerzen Laternen.

Interessanter Thread Cora, danke
Gruss Leona
126 Beiträge · seit 201327. Aug. 2014 · #47
hallo allerseits

Wir können uns eigentlich den hier genannten "ich freue mich" 🤪 anschliessen.

Leider hatten wir bei unserer letzten Übernachtung vor Windhoek (am Waterberg Campsite) eine laute Gruppe Motorräder & Quads gleich nebenan. Das war sehr schade.

Betr. Motor abstellen bei den Waterholes oder bei Tiersichtungen allgemein müssen wir uns - nachträglich - entschuldigen: Wir hatten technische Probleme mit unseren Landrover, dessen Motor sich zuweilen und nach Zufallsprinzip nicht mehr starten liess. Um das Risiko nicht x-mal täglich einzugehen, irgendwo im Etosha nicht mehr wegzukommen, liessen wir den guten alten Landrover einfach "schnurren", auch wenn wir den Motor gerne abgestellt hätten. So kann es einem (leider) auch ergehen... bewusstes aber unfreiwilliges nicht ganz korrektes Verhalten...

allzeit gute Fahrt!
mariou
Lebensträume