10.12.2012Heute endlich unser grosser Tag, auf den wir schon uns seit Monaten freuen..... 🤪
Unser Gorilla Trecking steht auf dem Programm. Zum Glück war der Himmel offen und bislang kein Regen in Sicht.
Um 7:45 gings zum Treffpunkt, grade mal 10 Autominuten vom Camp entfernt. Nach einer kurzen Unterweisung (Briefing zu neudeutsch ) ging's nochmal 30 Autominuten weiter.
Wir waren 6 Personen in unserer Gruppe, hinzu kam noch 1 Guide,2 bewaffnete Gards , und 2 Träger.
Der eine Gard war George, den ich vom gestrigen *Dorf Tag* her kannte.
Leider kam ich bei den vielen Namen immer wieder durcheinander , denn aus George wurde schnell ein James. 🙄
George war ein absolut korrektes Kerlchen, denn er korrigierte mich immer wieder. 😣
Nach einer Weile wurde es mir sichtlich peinlich, denn meine Altersdemenz spielte immer wieder Streiche mit mir. 😊
Also kurzer Hand ** dem Esel eine Brücke gebaut** gebaut und aus George /James oder was weiss der Geier wie der Kerl hieß, 😵 wurde MR. Bush (von George W Bush) Denn das konnte ich mir gut merken. 😗
. Mister Präsident gefiel sein neuer Name auf Anhieb.

Einer von den Trägern war ein 14 jähriges Mädchen, das grade Schulferien hatte .Um Ihr Taschengeld ein wenig aufzustocken ,durfte sie einmal im Monat als Trägerin *Jobben* (10 US$)
Es war Ihr erster Tripp zu den Gorillas, auch sie war sichtlich nervös und aufgeregt.
Anfangs dachte ich noch, die Kleine würde zusammenbrechen unter der Last des vollgepackten Rucksack der Schweizer. Doch ich wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Kleine war der Burner. 🤪
Begleitet nur mit Rock, Shirt und Flip Flops steckte sie uns locker in die Tasche. Der Rucksacke auf Ihren Schultern wirkte wie Flügel, so leichtfüßig bewegte sie sich durch das Dickicht des Urwaldes.
Wir waren auf die Nkirungu Gorilla Family gebucht, insgesamt 14 Mitgliedern, davon 3 Silberrücker, ein Männchen und ein Weibchen. Nach ca 1,5 erreichten wir das Zielgebiet.
Der Anmarsch war heftig. Wir mussten steil ins Tal absteigen. Beim Abstieg hats mich 2 mal auf den Hosenboden gesetzt. So steil, so rutschig. Zu allem Überfluss mussten wir noch einen Gebirgsbach überqueren . Auf der anderen Seite wurden wir von den Scouts schon sehnsüchtig erwarte


Mit Machete schlugen sie einen Pfad ins Dickicht , damit wir überhaupt vorwärts kamen.
Dann urplötzlich wie aus dem Nichts , keine 2 Meter entfernt huschte ein SIlberrücken an uns vorbei. Mir stockte der Atem, so gewaltig war die erste Begegnung. King Kong sichtlich genau so erschrocken wie wir, suchte sein Heil in der Flucht.

Nach weiterem Freischlagen der Träger trafen wir endlich auf die Hauptgruppe.
Absolut atemberaubend war Ihr Anblick.
Der Eine saß auf dem Baum und frass in aller Seelenruhe. Ein andere wiederum knickte Armdicke Äste ab, als wären sie Streichhölzer.
Das Weibchen wiederum hatte ein Junges auf dem Rücken und überquerte den Gebirgsbach.
Die Family war sehr aktive. An allen Enden war Bewegung, und wir waren in Bewegung.
Ein Gorilla war ne richtig coole Socke, denn dieser frass keine 3 Meter über uns in einer Astgabel mit einer Seelenruhe, und lies sich das saftige Grün des Baumes schmecken.
Leider verging die Zeit viel zu schnell, und nach einer Stunde stiegen wir wieder aus dem Tal.








Vom trekken sichtlich gezeichnet, machten wir auf halber Strecke ein *Verschnaufferle*
Ein besseren Timing hätten wir nicht erwischen können, denn wie aus dem NICHTS tauchen plötzlich 2 Gorillas hinter uns auf, und verschwanden genauso schnell wieder im Dickicht.
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Pünktlich zur Nachmittagszeit setzte der Regen wieder ein. Im Camp angekommen, liessen wir 5 gerade sein und legten die Füsse hoch. Beim Füsse hochlegen sind uns noch 2 Chamäleon über den Weg gelaufen. Das Eine voll der Minizwerg , aber der Andere dafür ein großes Prachtexemplar.



