2.12.2012Nach dem Aufstehen checkte ich erst mal den Behälter unter Emma.
Über Nacht hatten wir ca.5 Liter Sprit verloren. Als echter Schwabe lässt man nichts verkommen.Also Sprit wieder zurückgefüllt. Nach dem Frühstück nahmen wir Fahrt Richtung Sheldrick Elefantenwaisenhaus auf.


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Es regnete in Strömen, so dass ich für die Fütterung die zwischen 11 - 12 Uhr stattfindet nichts Gutes befürchtet. Leider bewahrheitete sich meine Befürchtungen. Die Fütterung war grad in Gange, als Petrus erneut seine Schleusen öffnete. Nach weiteren 10 Minuten waren wir nass bis auf die Knochen. Den Elefanten tat das aber keinen Abbruch, denn sie hatten nur Dummheiten im Kopf. Die Wärter mussten des Öfteren eingreifen um die Elefantenbande wieder auf Spur zu bringen.
Eine Elefant konnte sogar ZAUBERN. Er machte , dass die LUFT STINKTE , und das in unmittelbarer Nähe von mir. Echt lecker !!!. Ein anderer durchlief das Absperrseil und rutsche in die Menschenmenge. Ein drunter und drüber. Nach weiteren 20 Minuten hatte ich die Schnauze voll. Klatschnass und durchfroren suchte ich Unterschlupf . Sigi hielt tapfer durch bis zum Schluss. Auf dem Gelände des Waisenhaus gastiert noch Matthew, ein ausgewachsenes Nashornmännchen.

Um 12 Uhr war die Fütterung vorbei. Kostenpunkt lag bei 20 US$ (bin mir aber nimmer ganz sicher ).Danach fuhren wir nach Nakuro. Unterwegs gabelten wir Martin an der Shopping Mall noch auf, der schon auf uns gewartet hat. Nach 3,5h erreichten wir Nakuro. Das Verkehrsaufkommen war enorm. Lauter IRRE auf der Straße. Überholt wurde links und rechts. Immer wenn sich eine Lücke bot hat irgendjemand irgendeinen überholt.

Auf der Abfahrt der Escarpmentroad sahen wir noch einen schweren Verkehrsunfalls. Ein LKW mit Aufleger hatte einen auf Marienkäfer gemacht und lag Rücklings im Straßengraben. Sah wirklich übel aus.
Aufgrund des Regens entschlossen wir uns nicht zu Campen. Wir übernachteten im Kembuk Camp im Challet, für 3900 KHS.

Martin, den wir zuvor in Nakuro abgesetzt hatten holte uns zum Abendessen ab. Er hatte eine geile Idee. Wir sollten im " Farmer Inn", einer lokalen Kneippe in Nakuro spießen. Der wahre Grund war, dass es dort TV gab, und sein Lieblingsverein Norwich heute Abend spielt.
Zum essen gab es hingegen nichts,das mussten wir im Nebengebäude ordern. Aber dafür jede Menge zu trinken. Anfangs war es noch ruhig in der Kneipp, was sich aber bald änderte. Männlein und Weiblein kamen und gingen, die einen kamen alleine und gingen zu zweit. Anfangs viel mir das nicht so ins Auge , aber je länger wir drin saßen um so mehr kam mir das spanisch-afrikanisch vor. Als sich dann noch eine offenherzige Dame zu uns an Tisch setzte und fragte, ob alles in Ordnung ist, und sie noch was Gutes für uns tun kann, da war mir klar, dass hier nicht nur Fußball lief, sondern dass es sich hier sichtlich um einen Schuppen mit Körperkontakt und Manndeckung handelt.
Nach 1:30h und 3 Tusker laiter kam endlich unser Chicken mit Reis. Norwich gewann übrigens 4:1. Martin war happy, und wir reif für`s Bett.