sitaThemenstarter350 Beiträge · seit 200618. Juli 2014 · #1Hallo Miteinander,
wir sind grad dabei die Einkaufsliste zu machen. Werden Damaraland, Palmwag Concession , Kaoko ca 16 Tage unterwegs sein. weiss jemand , ob es in Palmwag 5l H2O gibt oder vielleicht purros oder? Sonst heisst es wirklich viel bunkern bis Opuwo
Danke für Infos
sita
freshy3'883 Beiträge · seit 201118. Juli 2014 · #2Einigen Lodges in der Umgebung ist ein kleiner Shop angegliedert, wo du vermutlich auch Wasser bekommst: Khowarib Lodge und Campsite, Etendeca Tented Camp (18 km von Palmwag), Ongongo Camping (27 km von Sesfontain). In Palmwag gibt es nach meinem T4A-Campingführer (2011) nichts dergleichen.
Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es hier einen Thread, in dem gefragt wird, ob es in Sesfontain einen Shop gäbe. Es soll dort einen kleinen Supermarkt geben. Bedien doch mal die Suche.
LG freshy
sitaThemenstarter350 Beiträge · seit 200618. Juli 2014 · #3Danke Freshy,
Aber da kommen wir nirgends längs. Nächster Ort ist Purros, dann Opuwo
Vielleicht weiss noch jemand, wie wir zu H2O kommen. Sonst heisst es einfach schwer beladen. Wird ja von Tag zu Tag weniger
LG
Sita
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200618. Juli 2014 · #4Hallo Sita,
wenn ich Du wäre, dann würde ich das Wasser für die gesamte Tour in Windhoek kaufen und bunkern. Platz ist doch genügend vorhanden. Und damit bist Du auf der sicheren Seite.
Ganz abgesehen davon, dass, wenn es evtl. sogar Wasser unterwegs geben würde, dieses auf jeden Fall wesentlich teuerer ist als in Windhoek.
Beate
GUGuido.Gast19. Juli 2014 · #5Hallo,
in Purros, Orupembe und im Marienflusstal gibt es jeweils einen Shop. Da kannst Du typischerweise Bier, Cola, Limo, Schnaps, Sekt, Saft kaufen, ggf. auch Milch. Wasser gab es 2012 in keinem der Shops. In Palmwag gibt (gab?) es neben dem Vetgate einen kleinen Shop. Da war ich aber noch nie drin. In Palmwag Lodge kannst Du auch nachfragen..
Du kannst sonst zur Not die Wasservorräte zum Kochen aufsparen und vor Ort auf Saft/Cola/Limo/Bier/Milch umsteigen. Oder mit Micropur, Wasserfilter o.ä. vor Ort selbst für trinkbares Wasser sorgen. Das in Purros war glaube ich immer recht gut. Im Marienflusstal auf der Community-Campsite war das Wasser ziemlich trübe (Kunene-Wasser?). Bedenke bitte, dass in der Region immer Getränkevorrat für einige Tage angebracht ist, falls man irgendwo liegen bleibt und ein paar Tage warten muss.
Beste Grüße
Guido
La Leona2'779 Beiträge · seit 200719. Juli 2014 · #6 Das in Purros war glaube ich immer recht gut.
Das ist auf der genannten Strecke der einzige mir bekannte Ort wo sauberes Wasser von einem Brunnen / Erdbohrung geholt wird. Die Camps im Marienfluss haben Wasser aus dem Kunene und da wird Vieh gehalten, daher ohne Mikropur oder gutem Abkochen nicht ratsam. Beim Marble Campsite Nähe Orupembe gibt es Wasser aus einer Bohrung, von Auge sieht es sauber aus. Würde aber nicht direkt trinken, nur als Waschwasser benutzen. Mach es wie Beate sagt, in Windhoek bunkern. Der Shop bei Warmquelle Ongongo hat keine Wasserflaschen zum Verkauf. (Stand sep 2013)
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201219. Juli 2014 · #7Wow! Wie die europäische Zivilisation Menschen Improvisationsunfähig macht! Man kann Wasser von überall verwenden. Gießt es durch ein Küchentuch in einen Topf um Schwebstoffe abzufiltern, kocht es ab, läßt es über Nacht abkühlen und befüllt die leeren Wasserflaschen. Davon stirbt garantiert keiner.
sitaThemenstarter350 Beiträge · seit 200619. Juli 2014 · #8Na sowas, Swakopmund! So ist es - aber selbst Bauchweh ist mir zu viel, bin halt nicht son ganzer Kerl wie Du!
Vielen Dank für den Mutmacher
Sita
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200819. Juli 2014 · #9„Wie die europäische Zivilisation Menschen Improvisationsunfähig macht!"
Unglaublich, kein Thema ist klein genug, um es nicht für dieses ewige Austreten nach den ach so unfähigen (und gemainstreamten 🤪 ) Europäern zu nutzen, die den alten Südwestern nicht das Wasser reichen können... 😊
Es ging nicht um Sterben und Überleben.
Es ging doch in der Frage nur um die Verfügbarkeit von 5l Wasserkanistern.
Hallo, sita!
Leider kann ich dir deine Frage nicht konkret beantworten, weil wir noch nie versucht haben, dort in der Gegend Wasser zu kaufen.
Auch wir kaufen uns Trinkwasser lieber in diesen 5 l Kanisterchen (im südlichen Afrika fast immer, es sei denn, es ist eines dieser köstlich „süßen“ Wasser aus manchen Farm-Bohrungen!), denn es ist nicht teuer und sehr schön einfach! Und es hält sich! Und es schmeckt gut. Dieser ganze Tüddelkram mit Filtern und abkochen (besser natürlich Kathadyn, dann braucht man nicht abkochen aber zum Haltbar-machen immer noch Micropur...) ist zeitraubend und nervig – das macht man nur, wenn es anders nicht geht – und das haben wir zum Glück schon lange nicht mehr machen müssen.
Ehe wir uns dazu hinreißen lassen 😉 , kaufen wir heutzutage lieber vor dem Start einige Kanisterchen „zuviel“, beim Großeinkauf.
Man kann auch ein wenig "strecken", unterwegs, wenn man merkt, es wird knapp, dann erstmal abends mehr gekochten Tee trinken und morgens die Menge Kaffee erhöhen (aus dem Brauchwasser gekocht), das bringt ja auch schon mal'ne runde Flüssigkeit in den Kreislauf.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Namib Tom841 Beiträge · seit 200819. Juli 2014 · #10Hallo sita,
ich kann dir / euch nur raten um allen Eventualitäten ( 🤩 what a word ) ............
nein,
besser gesagt, bevor ihr ohne vernünftiges Trinkwasser da steht, bunker ganz einfach genügend bis Opuwo. In Opuwo könt ihr dann im OK-Supermarkt (Samstag und Sonntag morgends ebenfalls geöffnet) nachkaufen.
Grüße aus Swakopmund
Namib Tom
Abenteuer in Namibia
individuelle Reisen durch Namibia
Joerg3'175 Beiträge · seit 200619. Juli 2014 · #11Also ich fuelle meine Stilles Wasser Vorraete seit Jahren an den
Pumpen im Feld auf. Da hat es noch nie ein Problem gegeben!
Wenn ichs nicht kenne frage ich die Benutzer wie es schmeckt und frage um erlaubnis es zu benutzen.
Wenn niemand da ist probier ich es einfach und wenn s schmeckt werden die Kanistr voll gemacht.
Zu neunzig prozent schmeckt das wasser hervoragend.
Ab und zu kann man mal brackig schmeckendes Wasser erwischen!
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200619. Juli 2014 · #12Swakop1952 schrieb:Wow! Wie die europäische Zivilisation Menschen Improvisationsunfähig macht! Man kann Wasser von überall verwenden.
... das ist jetzt hoffentlich nur auf Namibia bezogen, denn ansonsten ist es falsch.
Gießt es durch ein Küchentuch in einen Topf um Schwebstoffe abzufiltern, kocht es ab, läßt es über Nacht abkühlen und befüllt die leeren Wasserflaschen.
... für zwei Personen braucht man aber schon ca. 10 Liter Wasser pro Tag, wird aber kaum einen entsprechend großen Topf dabei haben. Also teilt sich das schon mal auf mindestens zwei Arbeitsgänge auf. Das wäre mir für jeden Abend auch ein bisschen viel unnötiger Aufwand, wenn sich dann rausstellt, dass ich 200 Meter weiter das Wasser auch billig in Kanistern hätte kaufen können. Und um deren Verfügbarkeit ging es in der Frage eigentlich.
Davon stirbt garantiert keiner.
... man muss ja nicht gleich sterben, damit einem der Urlaub verleidet wird.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Namib Tom841 Beiträge · seit 200819. Juli 2014 · #13Joerg schrieb:Also ich fuelle meine Stilles Wasser Vorraete seit Jahren an den
Pumpen im Feld auf. Da hat es noch nie ein Problem gegeben!
Wenn ichs nicht kenne frage ich die Benutzer wie es schmeckt und frage um erlaubnis es zu benutzen.
Wenn niemand da ist probier ich es einfach und wenn s schmeckt werden die Kanistr voll gemacht.
Zu neunzig prozent schmeckt das wasser hervoragend.
Ab und zu kann man mal brackig schmeckendes Wasser erwischen!
Hallöchen,
ob das Wasser schmeckt oder nicht, ist eine Sache.
Es gibt aber Leute, mit empfindlichen Mägen, die dies eventuell nicht vertragen.
Aus diesem Grund, empfehle ich immer ""gekauftes"" Wasser.
Grüße
Namib Tom
Abenteuer in Namibia
individuelle Reisen durch Namibia
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201219. Juli 2014 · #14BikeAfrica schrieb:Swakop1952 schrieb:Wow! Wie die europäische Zivilisation Menschen Improvisationsunfähig macht! Man kann Wasser von überall verwenden.
... das ist jetzt hoffentlich nur auf Namibia bezogen, denn ansonsten ist es falsch. Gießt es durch ein Küchentuch in einen Topf um Schwebstoffe abzufiltern, kocht es ab, läßt es über Nacht abkühlen und befüllt die leeren Wasserflaschen.
... für zwei Personen braucht man aber schon ca. 10 Liter Wasser pro Tag, wird aber kaum einen entsprechend großen Topf dabei haben. Also teilt sich das schon mal auf mindestens zwei Arbeitsgänge auf. Das wäre mir für jeden Abend auch ein bisschen viel unnötiger Aufwand, wenn sich dann rausstellt, dass ich 200 Meter weiter das Wasser auch billig in Kanistern hätte kaufen können. Und um deren Verfügbarkeit ging es in der Frage eigentlich.Davon stirbt garantiert keiner.
... man muss ja nicht gleich sterben, damit einem der Urlaub verleidet wird.
Gruß
Wolfgang
Hi Wolfgang,
abgekochtes Wasser ist steril, steriler als stilles Mineralwasser in Flaschen oder Kanistern gekauft. Selbst Kunene oder Okavangowasser.
@ Lillietrotter: danke für die nette Giftspritze. No comment.
H.
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200619. Juli 2014 · #15Hallo an alle "Überlebenskünstler",
es geht hier letztendlich nicht um einen Notfall, sondern um URLAUB!
Also sehe ich nicht, weshalb man dann den Fragestellern hier rät, das Wasser umständlich albzukochen, oder mit Chemie zu sterilisieren und der gleichen Vorschläge mehr.
Wer im Urlaub ist, wäre ganz schön bescheuert, sich freiwillig jeden Tag diese Arbeit zu machen. OK, wenn er selbst es will, weil es zum Abenteuer-Feeling dazugehört, dann kann er das ja machen.
Bei all dem Abkochen, Sterilisieren etc. habt Ihr aber total vergessen, dass Keime etc. nicht das Einzige sind, was das Wasser verunreinigt. Es gibt auch immer noch Belastungen durch Schwermetalle etc. Und die bringt man auch mit Abkochen nicht raus.
Also was spricht denn gegen Wasser im Supermarkt kaufen???
Beate
GUGuido.Gast19. Juli 2014 · #16Hallo,
beate schrieb:Also was spricht denn gegen Wasser im Supermarkt kaufen???
Das steht im Eingangsposting, dass Du offenbar gar nicht gelesen hast. Für 16 Tage Kaokoveld muss man je nach Saison für 2 Personen zusammen etwa 100-150 Liter Wasser einplanen, was man aus Platz- und/oder Gewichtsgründen je nach Fahrzeug u.U. nicht mitnehmen kann. Supermärkte gibt es auf einer Route Palmwag/Puros/Marienflusstal nicht und die 3 kleinen Shops dort haben typischerweise kein Wasser.
Beste Grüße
Guido
Erika2'338 Beiträge · seit 200719. Juli 2014 · #17Hallo zusammen
Ich habs zwar schon mal gepostet und ich tus nun ausnahmsweise nochmals. 🙂
Wir haben bereits eine gefühlte Ewigkeit einen Katadyn Siphon Filter dabei. Er arbeitet ganz allein mit der Schwerkraft. Man muss also nicht selbst pumpen.
http://www.katadyn.com/chde/katadyn-produkte/produkte/katadynshopconnect/katadyn-water-filters-endurance-series-products/katadyn-siphon/Ohne dieses Teil würden wir nie mehr unterwegs sein wollen. Z.B. im Kaokoveld oder Damaraland kann man an jeder Wasserpumpe oder aus jedem Fluss seine Vorräte füllen und glasklares, keimfreies, trinkfertiges Wasser aufbereiten. Zur Konservierung nehmen wir Mikropur. Überall, wo Siedlungen sind, gibt es auch Wasser. Für uns ist das die sicherste, platzsparendste und einfachste Methode.
Bis jetzt hatten wir noch kein einziges Mal Darmprobleme. In Mosambik haben wir damit sogar mit Choleraerregern verseuchtes Wasser gefiltert. Wir hätten gar keinen Platz im Fahrzeug für so viel Wasservorräte. Uns haben bis jetzt immer 60 Liter gereicht, bis wir wieder Gelegenheit hatten, irgendwo aufzufüllen.
In Tansania zum Beispiel haben wir dieses geniale Filtersystem in jedem Spital und in jeder Mission gesehen.
Viele Grüsse
Erika
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200619. Juli 2014 · #18Hallo Guido,
ich habe jetzt Deine Liter nicht nachgerechnet, denn man trinkt ja nicht nur Wasser, oder??
Aber selbst wenn 150 l stimmen sollten, wären das also 150 kg und somit nicht mehr Gewicht, als wenn man mit 4 Personen im Auto fahren würde, also 2 (schlanke) Personen mehr. Und da würdest Du ja auch nicht von zuviel Gewicht sprechen?
Beate
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200619. Juli 2014 · #19Swakop1952 schrieb:
abgekochtes Wasser ist steril, steriler als stilles Mineralwasser in Flaschen oder Kanistern gekauft. Selbst Kunene oder Okavangowasser.
... wie gesagt ist das für Namibia ok.
Ich habe auch das Wasser aus dem Kunene abgekocht oder Khowarib (weil ich es nicht wusste) einfach so getrunken.
Aber Abkochen entfernt keine Schwermetalle wie z.B. Quecksilber, wie es in Regionen vorkommt, in denen Gold abgebaut wird. Das bekommt man auch mit keinem Filter hin. Dieses Wasser ist einfach extremst gesundheitsschädlich. Natürlich stirbt man auch davon nicht sofort. Du hast dann noch ein paar Jahre, bevor Dich ein Karzinom hinweg rafft.
Zweiter Punkt sind große Höhenlagen. Der Siedepunkt von Wasser sinkt dort, die Temperatur, bei der Keime absterben, allerdings nicht. Du kochst also Dein Wasser ab, aber die Krankheitserreger überleben trotzdem.
Deshalb meinte ich, Deine Tipps könnten für Namibia funktionieren, aber anderswo tun sie es nicht.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200619. Juli 2014 · #20beate schrieb:ich habe jetzt Deine Liter nicht nachgerechnet, denn man trinkt ja nicht nur Wasser, oder??
... es ist ja wohl egal, ob man x Liter nicht als Wasser, Bier, Cola oder Wein mitnehmen möchte. Platzbedarf und Gewicht bleibt gleich.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...