Hallo Fomis,
dieser Beitrag richtet sich besonders an Forumsmitglieder mit Erfahrungen im Kaokoland wie z. B. Lilytrotter, Leona, PeterB, chrigu, Cruiser oder Guido, deren Beiträge wir mit großem Interesse gelesen haben. Topobär ist ja z. Zt. leider selbst im südlichen Afrika unterwegs. Ich hoffe er hat eine gute Reise und ist bis vor unserem Abflug am 4.6.14 wieder zurück. Christian weiß vielleicht näheres über den momentanen Zustand der unten erwähnten Trockenflüsse?
Wir hoffen, dass die Elefantenbullen nicht gerade in der Brunftzeit sind?
Wir wollen anfang Juni von Sesfontein aus durch den Ganamub - Hoanib - Amsport - Tsuxub - Horuasib - und von Puros aus den Hoarusib bis zum Abzweig zum Khumib - dann zurück über Puros - Sawurogab - Palmwag Crowther's 4 WD trail runter zum Ugab River Canyon und später nach Swakobmund/Walvisbay über die Blutkuppe - Tinkas Flats zurück nach Windhoek.
Ursprünglich wollten wir noch weiter in den Norden bis zum Marienfluss/Epupa Falls, haben den Plan jedoch aufgegeben, weil wir kein Begleitfahrzeug gefunden haben. Das Risiko allein dort oben unterwegs zu sein war uns dann doch etwas zu groß.
Ein professioneller Begleiter hätte für 4-5 Tage einen wesendlich höheren Preis gefordert, als wir für unsere ganze 19-tägige Fahrzeugmiete bezahlt haben.
Wir würden uns freuen, wenn wir von erfahrenen Forumsmitgliedern noch den einen oder anderen Tipp bekommen könnten. Zum Beispiel würde es uns interessieren, ob die oben angegebenen Flüsse in der diesjährigen Regenzeit gekommen sind oder ob sie trocken geblieben sind? Bei Trockenheit hätten wir dann vielleicht "nur" mit (heftigem?) Tiefsand zu rechnen?
Weiß jemand wie die Situation an der Engstelle des Horuasib am Puros-Canyon momentan aussieht? Kann man durch den Tümpel zwischen den Felsen mit einem Hilux 4x4 Camper z. Zt. gefahrlos durchfahren oder wird empfohlen diese Strecke besser zu umfahren?
Sollten wir stecken bleiben und uns durch Ausgraben und mit Hilfe von Sandmatten nicht befreien können, müssten wir entweder warten bis jemand vorbeikommt oder in der Nähe befindliche Lodges oder Autowerkstätten um Hilfe bitten. Hat jemand diesbezüglich schon einmal Erfahrungen gemacht, bzw. Telefonnummern von Ansprechpartnern aus der Region gesammelt, die eventuell Hilfestellung geben könnten?
Wir haben uns auf jeden Fall vorgenommen nach Ausfall des zweiten Reservereifens sofort die geplante Route zu unterbrechen und die nächste Werkstatt anzufahren, trotzdem wir für kleinere Pannen den Repair Kit Plugga III von Bushranger dabei haben.
Ist es sinnvoll ein längeres Abschleppseil (Bergegurt) als das übliche dabei zu haben (Länge?), damit ein anderes Fahrzeug, welches einen evtl. aus dem Schlamm ziehen könnte, mehr Spielraum hat und nicht selbst noch steckenbleibt?
Wenn allerdings das Auto kaputt geht (zum Beispiel Anlasser defekt) oder sich einer von uns ernsthaft verletzt oder krank wird, hätten wir ein echtes Problem. Ob es uns da etwas nützt, die ADAC-Plus Mitgliedschaft zu haben, ist fraglich? Wir könnten mit dem SAT-Telefon zwar dort anrufen und um Organisation einer Hilfe bitten, wie lange Zeit dies aber in Anspruch nehmen würde, steht auf einem anderen Blatt. Natürlich haben wir auch die Telefonnummer von Bwana Tuke-Tuke und vom unserem Autovermieter in Windhoek dabei, aber auch hier könnte es Tage gehen, bis Hilfe zu erwarten ist.
Hubschrauber gibt es in Namibia anscheinend keine, auch wenn sogenannte Rettungsversicherungen einem das weismachen wollen. Beim Radius eines Rettungshubschraubers von ca 200 km wäre für die Entfernungen von Windhoek aus auch zu weit. Flugplätze auf denen Rettungsflugzeuge landen könnten gibt es in der ganzen Kaoko-Region auch so gut wie keine.
Da bleibt uns nur unser Optimismus, nach dem Motto: "Es wird schon gut gehen" und eine gute Vorbereitung natürlich. Wir haben noch ein Reserve-GPS dabei und übertragen die ganzen Koordinaten der Kreuzungspunkte der einzelnen 4x4-Trails mit Garmin Base Camp auf die Geräte, so dass wir uns wohl kaum verirren können.
Die Reise wird höchstwahrscheinlich ein großes Abenteuer und könnte zu einer der größten Herausforderungen werden, die wir bei unseren vielen Reisen bisher hatten.
Die Vorfreude ist trotzdem schon groß und wir sind sehr gespannt was wir alles vor die Linse bekommen.
Grüße an alle interessierten Forumsmitglieder
Georg
PS. gerade stoße ich auf den Beitrag: http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/282278-strasse-palmwag-puros-orupembe-opuwo-crowther.html?limitstart=0&start=6
aus dem hervorgeht, dass alle Flüsse auf unsererer Route in der Regenzeit gekommen sind. Bedeutet das von einer Route wie oben geplant mit einem Einzelfahrzeug eher abzuraten? Sollte ich besser für unsere Namibiareise einen Plan B in der Tasche haben?
dieser Beitrag richtet sich besonders an Forumsmitglieder mit Erfahrungen im Kaokoland wie z. B. Lilytrotter, Leona, PeterB, chrigu, Cruiser oder Guido, deren Beiträge wir mit großem Interesse gelesen haben. Topobär ist ja z. Zt. leider selbst im südlichen Afrika unterwegs. Ich hoffe er hat eine gute Reise und ist bis vor unserem Abflug am 4.6.14 wieder zurück. Christian weiß vielleicht näheres über den momentanen Zustand der unten erwähnten Trockenflüsse?
Wir hoffen, dass die Elefantenbullen nicht gerade in der Brunftzeit sind?
Wir wollen anfang Juni von Sesfontein aus durch den Ganamub - Hoanib - Amsport - Tsuxub - Horuasib - und von Puros aus den Hoarusib bis zum Abzweig zum Khumib - dann zurück über Puros - Sawurogab - Palmwag Crowther's 4 WD trail runter zum Ugab River Canyon und später nach Swakobmund/Walvisbay über die Blutkuppe - Tinkas Flats zurück nach Windhoek.
Ursprünglich wollten wir noch weiter in den Norden bis zum Marienfluss/Epupa Falls, haben den Plan jedoch aufgegeben, weil wir kein Begleitfahrzeug gefunden haben. Das Risiko allein dort oben unterwegs zu sein war uns dann doch etwas zu groß.
Ein professioneller Begleiter hätte für 4-5 Tage einen wesendlich höheren Preis gefordert, als wir für unsere ganze 19-tägige Fahrzeugmiete bezahlt haben.
Wir würden uns freuen, wenn wir von erfahrenen Forumsmitgliedern noch den einen oder anderen Tipp bekommen könnten. Zum Beispiel würde es uns interessieren, ob die oben angegebenen Flüsse in der diesjährigen Regenzeit gekommen sind oder ob sie trocken geblieben sind? Bei Trockenheit hätten wir dann vielleicht "nur" mit (heftigem?) Tiefsand zu rechnen?
Weiß jemand wie die Situation an der Engstelle des Horuasib am Puros-Canyon momentan aussieht? Kann man durch den Tümpel zwischen den Felsen mit einem Hilux 4x4 Camper z. Zt. gefahrlos durchfahren oder wird empfohlen diese Strecke besser zu umfahren?
Sollten wir stecken bleiben und uns durch Ausgraben und mit Hilfe von Sandmatten nicht befreien können, müssten wir entweder warten bis jemand vorbeikommt oder in der Nähe befindliche Lodges oder Autowerkstätten um Hilfe bitten. Hat jemand diesbezüglich schon einmal Erfahrungen gemacht, bzw. Telefonnummern von Ansprechpartnern aus der Region gesammelt, die eventuell Hilfestellung geben könnten?
Wir haben uns auf jeden Fall vorgenommen nach Ausfall des zweiten Reservereifens sofort die geplante Route zu unterbrechen und die nächste Werkstatt anzufahren, trotzdem wir für kleinere Pannen den Repair Kit Plugga III von Bushranger dabei haben.
Ist es sinnvoll ein längeres Abschleppseil (Bergegurt) als das übliche dabei zu haben (Länge?), damit ein anderes Fahrzeug, welches einen evtl. aus dem Schlamm ziehen könnte, mehr Spielraum hat und nicht selbst noch steckenbleibt?
Wenn allerdings das Auto kaputt geht (zum Beispiel Anlasser defekt) oder sich einer von uns ernsthaft verletzt oder krank wird, hätten wir ein echtes Problem. Ob es uns da etwas nützt, die ADAC-Plus Mitgliedschaft zu haben, ist fraglich? Wir könnten mit dem SAT-Telefon zwar dort anrufen und um Organisation einer Hilfe bitten, wie lange Zeit dies aber in Anspruch nehmen würde, steht auf einem anderen Blatt. Natürlich haben wir auch die Telefonnummer von Bwana Tuke-Tuke und vom unserem Autovermieter in Windhoek dabei, aber auch hier könnte es Tage gehen, bis Hilfe zu erwarten ist.
Hubschrauber gibt es in Namibia anscheinend keine, auch wenn sogenannte Rettungsversicherungen einem das weismachen wollen. Beim Radius eines Rettungshubschraubers von ca 200 km wäre für die Entfernungen von Windhoek aus auch zu weit. Flugplätze auf denen Rettungsflugzeuge landen könnten gibt es in der ganzen Kaoko-Region auch so gut wie keine.
Da bleibt uns nur unser Optimismus, nach dem Motto: "Es wird schon gut gehen" und eine gute Vorbereitung natürlich. Wir haben noch ein Reserve-GPS dabei und übertragen die ganzen Koordinaten der Kreuzungspunkte der einzelnen 4x4-Trails mit Garmin Base Camp auf die Geräte, so dass wir uns wohl kaum verirren können.
Die Reise wird höchstwahrscheinlich ein großes Abenteuer und könnte zu einer der größten Herausforderungen werden, die wir bei unseren vielen Reisen bisher hatten.
Die Vorfreude ist trotzdem schon groß und wir sind sehr gespannt was wir alles vor die Linse bekommen.
Grüße an alle interessierten Forumsmitglieder
Georg
PS. gerade stoße ich auf den Beitrag: http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/282278-strasse-palmwag-puros-orupembe-opuwo-crowther.html?limitstart=0&start=6
aus dem hervorgeht, dass alle Flüsse auf unsererer Route in der Regenzeit gekommen sind. Bedeutet das von einer Route wie oben geplant mit einem Einzelfahrzeug eher abzuraten? Sollte ich besser für unsere Namibiareise einen Plan B in der Tasche haben?
