HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201314. Apr. 2014 · #41
Tag 12, 26.03.2014 - Alte Kalköfen Lodge Der allerletzte Tag im KTP war also angebrochen - heute hatten wir eine sehr lange Tagesetappe bis zur Alten Kalköfen Lodge (100 km nach Keetmanshoop) vor uns. Wir wollten noch einen gemütlichen Morning-Drive bis Mata-Mata machen und dann nach einem Frühstück gleich weiterfahren. Der Wecker läutete also wieder um 05:45 und nach einem Kaffee verabschiedeten uns von Eric.
Beim Fahren auf die Hauptstraße dachte ich natürlich an den fehlenden Leopard - und dann fiel mir ein, dass wir ja noch nicht mal eine Hyäne von wirklich nahem gesehen haben. Naja - wir hatten ja viel Glück.
Im Flussbett angekommen, sah ich etwas auf uns zukommen - na bitte, geht doch. Der Safarigott hat offenbar meine Gedanken gelesen und uns eine Tüpfelhyyäne vorbeigeschickt. Diese hielt zielstrebig auf das Urikaruus Wasserloch zu. Wir also zurück nach Urikaruus und wieder hatten wir von unserer Unit 4 Pole Position auf die trinkende Hyäne.
Dann kam die Hyäne direkt zu uns und suchte nach Futter. Nach einiger Zeit hatte Sie aber genug und verschwand über die Dünen. Wieder eine tolle Sichtung - so ganz aus der Nähe!
Dann fuhren wir aber wirklich los - und sahen nochmal einige Giraffen und einen Toko.
Dann waren wir in Mata-Mata angekommen, tankten und verabschiedeten uns vom extrem tollen KTP. Wenns irgendwie möglich ist, kommen wir zurück - der Leo fehlt uns ja noch 🙂
Dann ging es weiter über die Dünen der Kalahari - die Strecke war hier recht anstrengend, aber wunderschön.
Nachdem wir die Dünen hinter uns gelassen haben, war die Straße bis Keetmanshoop in sehr schlechtem Zustand. Immer wieder große Wasserlöcher - dadurch musste man sehr vorsichtig und langsam fahren.
Kurz vorm Köcherbaumwald sahen wir am Straßenrand nochmal einen Löffelhund.
Beim Köcherbaumwald machten wir dann Mittagspause und spazierten ein wenig herum.
In Keetmanshoop tankten wir auf (ohne irgendwelche Probleme) und ich ging dann noch kurz in den Spar um unsere Vorräte aufzufrischen. Melanie blieb zur Sicherheit im Auto sitzen. Der Spar ist extrem gut sortiert - dort gibt es wirklich alles. Als ich fertig war, sagte der Parkwächter er hätte gut auf das Auto und meine Frau aufgepasst ... naja, er hat trotzdem eine Kleinigkeit bekommen. Auch hier kein Problem - aber schon etwas mehr Leute die herumlungern. Ruhigen Gewissens hätte ich das Auto da nicht ohne Aufsicht stehen lassen.
Dann ging es die letzten 100 km auf der Asphaltstraße (das war vielleicht ungewohnt!) zur Alten Kalköfen Lodge. Wir wünschten uns nun wirklich etwas Luxus - und dank Bayern Schorsch haben wir uns entschlossen hier zu übernachten (anstatt direkt in Keetmanshoop). Bei der Lodge wurden wir dann freundlich begrüßt und wir waren wirklich hin und weg über die Atmosphäre und die wunderschöne Lodge. Noch dazu waren wir an diesem Tag die einzigen beiden Gäste!!!
Hier ein paar Fotos der Lodge.
Man kann auch wunderbar die "lebenden Steine" besichtigen.
Nach einer Dusche machten wir Dank dem Reisebericht vom Bayern Schorsch den Sundowner Drive - und warteten auf die versprochene Überraschung. Und die gab es - war echt gaaaaanz toll!!! Wer dort ist - unbedingt den Drive mitmachen.
Danach gab es lecker Abendessen und wir gingen bald ins Bett - die Zeit im KTP hat schon einiges an Energie gekostet.
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201315. Apr. 2014 · #44
Hallo vAsberg,
also diesbezüglich sind wir wirklich Amateure (zumindest im Vergleich zu der Ausrüstung, die ich unterwegs bestaunen durfte 😃).
Fotos macht Melanie und wir haben eine Canon EOS 650D mit dem Standard-Objektiv 18-55. Ein weiteres Objektiv besitzen wir derzeit nicht - wir borgen uns für solche Reisen aber immer eines von meiner Schwägerin aus. Und zwar handelt es sich hierbei um ein Canon EF-S 55-250mm 1:4-5,6 IS STM. Praktisch sämtliche Tierfotos wurden natürlich mit diesem Objektiv gemacht. Für die nächste Reise werden wir uns aber ein eigenes Objektiv zulegen. Und zwar eines mit > 250mm - da haben wir jetzt aber (leider) noch etwas Zeit.
Zusätzlich hatten wir ein Stativ im Gepäck und ganz toll (in Zusammenarbeit mit dem Stativ) war der Infrarot-Fernauslöser - der kam sehr oft zum Einsatz. Ersatzakku und Speicherkarten verstehen sich von selbst.
2 Fotos aus dem Reisebericht wurden übrigens auch mit einem iPhone gemacht 🙂
Heuer habe ich das erste mal seit längerer Zeit wieder gefilmt und mir deshalb eine Sony HDR-PJ650VE HD zugelegt. Kann ich bisher nur empfehlen - ich habe aber noch nicht wirklich mit dem Sichten der Aufnahmen begonnen (außer der kleinen Filmchen die ich schnell zusammengekürzt habe). Kümmere mich derzeit lieber um den Reisebericht 🙂
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201316. Apr. 2014 · #45
Tag 13, 27.03.2014 - Fish River Lodge Nach einem tollen Frühstück unternahmen wir noch einen kurzen Spaziergang auf der Alten Kalköfen Lodge. Diese kann man wirklich nur wärmstens empfehlen.
Die heutige Etappe war recht kurz und führte uns zur Fish River Lodge - wir haben uns aufgrund der Lage direkt am Canyonrand für diese Lodge entschieden. Die Lodge ist nicht ganz billig, aber dafür wollten wir nur einen Tag am Canyon bleiben.
Die ca. 100 km bis zur Abzweigung auf eine Privatstraße vergingen recht schnell.
Die restlichen ungefähr 15 Kilometer waren sehr anstrenged auf einer recht schlechten Straße.
Für die beschwerliche Anreise entschädigt dann aber der erste Blick in den Canyon von der Hotellobby aus.
Nach einem Kaffee und etwas relaxen in der Sonne, gingen wir zum nächsten Aussichtspunkt am Canyon. Man erreicht den Aussichtspunkt nach ca. 45 Minuten - es war schon recht heiß, aber wirklich sehr schön.
Wieder zurück in der Lodge genossen wir den Ausblick in den Canyon von unserem Zimmer und vom Pool aus. Hier noch ein paar Bilder vom Zimmer und dem Ausblick in den Canyon:
Später fuhren wir dann beim Sundowner Drive mit. Man fährt zu insgesamt 3 verschiedenen Aussichtspunkten - am Schluss gibt es dann natürlich ein paar Drinks. Der Guide war ganz toll und hat sehr viele interessante Geschichten erzählt.
Nach dem Abendessen genossen wir den Sternenhimmel noch etwas auf unserer Terasse und gingen zu Bett. Die Lodge ist wirklich sehr schön gelegen und toll ausgestattet. Das schlägt sich aber auch im Preis nieder.
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201316. Apr. 2014 · #46
Tag 14, 28.03.2014 - Klein Aus Vista Das Aufwachen mit dem Ausblick ist wirklich fantastisch. Nach einem entspannten Frühstück brachen wir bald auf - wir hatten heute eine etwas längere Etappe nach Aus vor uns. Und wir waren schon sooo auf Eagles View gespannt - das hatten wir vorreserviert. Hoffentlich klappt das.
Nach den 15 anstrengenden Kilometern kamen dieselben 100 km von gestern zurück zur Alten Kalköfen Lodge auf die Asphaltstraße Richtung Aus dran. Bei der Alten Kalköfen Lodge beglichen wir noch unsere Rechnung von vorgestern per Kreditkarte. Gestern hat die Karte nicht funktioniert.
Dannn fuhren wir wieder aus Asphalt bis Aus. Die Landschaft wurde immer unwirklicher.
In der Ferne erkannte man immer schon wieder einige Dünen der Namib.
In Aus angekommen, aßen wir im Bahnhofshotel einen Kuchen und tranken Kaffee.
Danach fuhren wir weiter nach Klein-Aus-Vista und checkten ein. Wir nahmen uns gleich Braai- und Frühstückspacket mit und bekamen tatsächlich den erhoffent Schlüssel für Eagles View. Dann also die letzten Kilometer zum Eagles View. Und dann gingen wir rein - ein Traum. Einfach echt super und besser als wir es uns vorgestellt hatten.
Nach einem Drink und etwas relaxen auf der Terasse, entschlossen wir uns noch die Mountain-Wanderung zu machen. Im Prinzip geht es dabei einmal rund um den Hügel an dem die Eagles Nest Häuser gebaut sind und dann über einen kleinen Pass wieder zurück. Dauert ca. 2 Stunden und man kommt auch beim berühmten Diamantenraub-Auto vorbei 🙂
War ganz toll - hier einige Impressionen.
Dann machten wir es uns gemütlich. Wir grillten das Braai Packet (Vorspeise: Toast zum Grillen in Alufolie, Oryxfilet - reichlich, zwei Boerewors, zwei kleine Kartoffeln, griechischer Salat, Nachspeise: zwei Tortenstücke) machten es uns mit einem Fläschchen Wein auf der Terasse gemütlich. Später versuchten wir uns noch am Taschenlampen-Schreiben und an der Fotografie des wundervollen Sternenhimmels. Leider mit wenig bis gar keinem Erfolg. Da müssen wir noch üben!
reisetiger281 Beiträge · seit 201416. Apr. 2014 · #47
Oh, danke. Ihr habt auch ein schönes Auge für Bilder. Das ist echte Vorfreude, die ihr hier gerade abfackelt. Drei mal noch wach werden....
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carpe diem
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200917. Apr. 2014 · #48
Hallo Hobi,
ich habe eben mal quergelesen und viele Details erkannt. Kielie müsste Unit 2 gewesen sein, Urikaruus 3 oder 4, da haben wir dann vermutlich im gleichen Bett geschlafen. Auf einem der Bilder von Mata Mata ist Jan zu erkennen, einer der Ranger aus dem Tented Camp, da sind wir kurz vor euch gewesen, im Hintergrund könnte Nils zu sehen sein, das konnte ich nicht genau erkennen.
Tolle Bilder, ich kann verstehen dass ihr wieder hinwollt, geht mir jedes Mal so. Auch Klein Aus Vista ist einer meiner Favoriten.
Den Kuchen im Bahnhofshotel muss ich wohl doch mal probieren, das kenne ich nur von aussen.
lg sasowewi
Old Women1'543 Beiträge · seit 201317. Apr. 2014 · #49
Hallo Hobi! Hoffentlich ist noch Platz, denn jetzt wird es fuer mich richtig spannend. Wir fliegen ja in 2 Wochen und haben einige gemeinsame Unterkuenfte. Die Bilder von Klein Aus Vista sind einfach grandios, am liebsten wuerde ich jetzt schon losduesen. Vorfreude ist die schoenste Freude, so sagt man. Also, das lange Wochenende naht, da hast du viel Zeit zum schreiben. In Vorfreude gruesst dich herzlich Beate
take-off1'674 Beiträge · seit 201217. Apr. 2014 · #50
Hallo Hobi,
die Telefonnummer vom Safarigott musst du mir auch mal geben 🙂 Ihr hattet im KTP ja wirklich tolle Sichtungen ! Ich weiß, im Prinzip ist es ganz einfach: Du musst einfach zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz sein. Nur wann ist der richtige Zeitpunkt und wo der richtige Platz. Ihr hattet da mit Sicherheit eine Informationsquelle 😐 🙂
Sehr schön geschriebener Reisebericht mit tollen Fotos.
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201318. Apr. 2014 · #51
@reisetiger: Danke für das Kompliment - Fotos sind alle von Melanie. Ich darf nur den Bericht schreiben 🙂 Viel Spass und Glück bei Deiner Reise - ich kenne die Vorfreude. Das ist dann am Schluss schon fast nicht mehr auszuhalten.
@Sasowewi: Fast, Kielie war Unit 1 (die erste neben dem netten Ranger - hab den Namen leider vergessen). Bei Urikaruus liegst Du mit Unit 4 richtig. Also das Bahnhofshotel in Aus ist voll OK - aber extra wegen dem Kuchen musst Du nicht hin. 🙂
@Beate: Ja heute schaffe ich nix mehr, aber in 2 Wochen ist der Bericht fertig. Ich hab ja schon gut die Hälfte denke ich. Oh Mann, ich könnt auch sofort wieder weg 🙁
@Dagmar: Du hast völlig recht - zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist das einzige was zählt. Das haben wir oft gesagt - und wir hatten gottseidank oft das Glück 🤩 Wir waren aber natürlich auch so oft wie irgend möglich unterwegs - da kann man natürlich schon nachhelfen. Wir hatten auch um die heiße Mittagszeit immer wieder tolle Sichtungen (keine Katzen, aber zum Beispiel die Erdmännchen - ein Highlight für uns).
reisetiger281 Beiträge · seit 201418. Apr. 2014 · #52
Danke für den Tipp mit dem Kuchen in Aus 😄
Nee, aushalten geht gar nicht, aber morgen wird in Ruhe 🤩 gepackt. Klamotten und Fotoausrüstung und danach die Amazone Kartons entsorgt 🤩 Die Fotoausrüstung wird echt noch ein Spaß, da ich das ganze Drumrum für Film stauen muß. Aber wer schön sein will muß leiden, dabei habe ich diesmal immer noch keine "Wundertüte" mit dabei. Aber danke für die guten Wünsche, ach ich freu mich nur noch. Endlich geht es wieder los. 1 1/2 Jahre hab ich es ja ohne NAM ausgehalten. Bin mal gespannt, habe einen westfälischen Ersttäter im Gepäck 🤩
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carpe diem
Bernd1'182 Beiträge · seit 200618. Apr. 2014 · #53
Hallo Hobi,
wir hatten im Januar in Kielie auch die Unit 1 - so geben sich die Fomis die Klinke in die Hand, das passiert ja offensichtlich immer wieder. Der in der Tat nette Attendant hieß Willem, meine ich.
Gruß, Bernd
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HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201318. Apr. 2014 · #54
Tag 15, 29.03.2014 - Klein Aus Vista (Lüderitz) Nach einer sehr angenehmen Nacht standen wir auf und genossen erst mal die tolle Stimmung.
Danach kochten wir uns Kaffee und machten uns über das reichliche Frühstückspacket her. Natürlich jetzt kein Frühstücksbuffet, aber reichlich von allem. Dann war Eile geboten - wir wollten ja noch die erste Führung in Kollmannskuppe um 09:30 mitmachen. Wir fuhren zurück zur Lodge und gaben noch etwas Wäsche zum Waschen ab und fuhren los. Es sind rund 100 km, die man neben der Eisenbahnlinie nach Kollmannskuppe fährt.
Dort angekommen waren wir gerade rechtzeitig für die Führung. Es waren ziemlich viele Leute dort - sowas waren wir gar nicht mehr gewohnt 🙂 Gottseidank wurde die Gruppe geteilt - in Deutsch- und Englisch sprechende Teilnehmer. Die Führung war wirklich sehr interessant und ich würde das wirklich jedem empfehlen der sich ein wenig für das Leben der Leute damals interessiert.
Nach der Führung gingen wir nochmal alleine durch Kollmannskuppe und machten ein paar Fotos.
Turnhalle
Kühlschrank
Krankenhaus und Häuser
Eisfabrik
Kühlraum
Kegelbahn
Dann ging es weiter Richtung Lüderitz. Dort angekommen fuhren wir eine Runde durch die Stadt - es war Samstag und sehr wenig los. Sehr einladend bzw. wohl fühlten wir uns nicht - wir beschlossen erst mal zum Diaz Point und zu Halifax Island zu fahren.
Man fährt die ganze Zeit durch das Diamantensperrgebiet.
Am Diaz-Point angekommen war es leicht windig. So leicht, dass man wirklich aufpassen musste ins Meer geweht zu werden 🙂 Es war nicht angenehm - aber immerhin waren wir am Meer. Baden wollten wir allerdings nicht gehen 🙂
Wir blieben nur kurz und fuhren etwas weiter Richtung Halifx Island und konnten einen Blick (mit dem Fernglas) auf die Pinguine werfen:
Immerhin besser als nichts - am Rückweg Richtung Lüderitz fuhren wir noch nach Griffith Bay und kamen einigen Flamingos ganz nahe. Man sieht hier auch recht schön auf Lüderitz.
Zurück in Lüderütz fuhren wir nochmal eine Runde.
An der Waterfront parkten wir unser Auto und gingen ein Stück spazieren. Im 1. Stock in einem Fischrestaurant aßen wir dann eine Kleinigkeit. Wir probiereten das erste mal Austern - gegrillt. Waren ganz lecker.
Dann ging es zurück zum Eagles View - am Weg dort hin sahen wir noch einige Wildpferde.
Dann waren wir wieder zurück und genossen den Abend im tollen Eagles View!
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201318. Apr. 2014 · #55
Tag 16, 30.03.2014 - Sossusvlei Heute war unsere schöne Zeit im Eagles View leider vorbei.
Die Route führte uns weiter Richtung Sossusvlei. Wir hatten eine lange Fahrt vor uns und beim Beladen des Autos wurden wir aber aufgehalten und bekamen direkt vorm Eagles View Besuch.
Als wir uns dann vom Besuch losreißen konnten fuhren wir ab und kamen bald auf die D707.
Dort hatten wir auch wieder einen guten Draht zum Safarigott und sahen einen Wüstenwaran.
Die D707 ist wirklich sehr schön.
Etwas später kamen wir dann in den Namib-Naukluft Park und hatten auch das Glück unsere ersten Zebras im Urlaub zu sehen.
Dann waren wir im Sossusvlei angekommen. Nach langem Hin und Her haben wir uns für die Sossus Dune Lodge entschieden. Trotz des sehr stolzen Preises. Wir wollten einfach den Vorteil haben frühmorgens bei den Dünen zu sein. Vorab: Die Lodge ist schön - aber ein zweites Mal würde ich das nicht mehr buchen. Die Lodge ist staatlich - und so wurden wir auch empfangen 🙂
Die Zimmer sind aber wirklich sehr schön.
Nach etwas relaxen fuhren wir zum Sesriem Canyon und machten es uns dort mit einem Windhoek Lager und einem Savannah gemütlich.
Den Sundowner genossen wir dann auf unserer Terasse - beim guten Abendessen haben wir dann (wir wollten das ganz entspannt und ohne Fahr- bzw. Suchstreß angehen) den Morning Drive ins Sossusvlei gebucht.
reisetiger281 Beiträge · seit 201418. Apr. 2014 · #56
Oh, schade. Nun muß ich Euch verlassen und selber nach Namibia 🤩
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carpe diem
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201319. Apr. 2014 · #57
Tag 17, 31.03.2014 - Sossusvlei Um 05:00 wurden wir geweckt - um 05:30 gab es Kaffee in der Lobby und um 05:45 brachen wir auf.
Unser Auto war mit 10 Personen vollbesetzt. Angesichts meines Zustandes (sehr sehr müde), war ich aber wirklich froh nicht selbst fahren zu müssen. Nach 60 Kilometern im Dunklen auf Asphalt erreichten wir die letzten 5 Richtung Sossusvlei. Ich hatte vor diesen 5 Kilometern beim Selberfahren ja etwas Respekt - im Dunklen konnte man aber nicht viel sagen. Vor allem da ich ganz hinten saß und recht wenig sehen konnte.
Angekommen machten wir uns sofort auf Richtung Big Daddy. Wir stiegen nicht ganz hinauf, aber doch ein gutes Stück. Oben angekommen wurde es grade ein wenig hell und wir wurden wirklich für die Aufstiegsmühen belohnt.
Nachdem wir lange die tolle Aussicht genossen hatten und die ersten Sonnenstrahlen das nebenan liegende Dead Vlei erreicht hatten, stiegen wir von der Düne ab. Das ging wesentlich leichter als der Aufstieg und machte mehr Spaß 🙂
Nun machten wir also noch ca. eine Dreiviertelstunde das Dead Vlei unsicher.
Im Dead Vlei waren natürlich schon einige mehr Leute als zu Beginn auf der Düne - trotzdem es ist wirklich wundervoll dort.
Dann trafen wir uns wieder mit der Gruppe und brachen auf zum gemeinsamen Frühstück am Rastplatz. Das war echt toll - alles was das Herz begehrt. Später gingen wir noch eine kleine Runde und fuhren dann zurück zur Lodge.
Am Rückweg sahen wir auch einige Oryx.
Der geführte Ausflug war alles in allem ganz toll - natürlich waren wir nicht alleine, aber trotzdem. Wesentlich stressfreier als alleine.
Nach etwas Entspannung, einem kleinen Nickerchen im Hotel, brachen wir am Nachmittag wieder Richtung Sossusvlei auf. Diesmal mit dem eigenen Auto.
Wir machten an der Düne 45 halt und aßen eine Kleinigkeit aus unserer treuen Kühlbox.
Dann fuhren wir weiter Richtung Dead Vlei Parkplatz. Die 5 Sandkilometer schafften wir ohne große Probleme - ich hatte zwar Bammel, aber alles in allem war es kein Problem.
Am Parkplatz angekommen, sahen wir, dass die meisten Leute schon wieder aus dem Dead Vlei zurückkamen. Wir packten unseren Rucksack und machten uns auf den Weg.
Im Vlei angekommen waren genau noch wir und eine dreiköpfige Familie.
Aber auch diese Familie verschwand nach kurzer Zeit und wir hatten das Dead Vlei ganz für uns alleine 🙂
Spitze! Wir packten also unser Reiseproviant aus, und machten es uns gemütlich (hab ich schon gesagt, dass ich die Kühlbox liebe? 🤩 🤩 🤩 ).
Wir genossen die einsamen Minuten - nach ca. 30 kamen wieder eine andere Gruppe. Naja - wir hatten diesen schönen Platz auf Erden immerhin etwas für uns ganz alleine.
Für den Sonnenuntergang wollten wir noch etwas auf eine Düne rauf - im Endeffekt stiegen wir wieder fast gleich weit wie am Morgen auf Big Daddy. Es war wunderschön - da waren wir wieder ganz alleine.
Noch bevor die Sonne ganz unterging (wir wollten die Fahrt durch den Sand unbedingt mit noch genügend Tageslicht machen), machten wir uns auf den Rückweg zum Auto und fuhren gleich los.
Nachdem wir den Sand hinter uns gelassen hatten, fuhren wir noch ein Stück und blieben dann nochmal stehen um das letzte Abendlicht mit etwas aus der Kühlbox zu genießen (keine Angst, beim Aufstieg auf die Düne hatten wir unser erstes kühles Blondes schon wieder herausgeschwitzt).
Im Dunklen fuhren wir dann die restlichen 50 Kilometer zur Lodge - hier gilt es wegen der Selbstmörder-Springböcke sehr vorsichtig zu fahren.
Nach dem guten Abendessen in der Lodge fielen wir todmüde ins Bett. War ein schöner Tag!
Wie lange darf man denn im Park unterwegs sein, wenn man in der Sossus Dune Lodge wohnt? War es dort nicht ziemlich laut, wenn morgens die Horden über die Holzstege trampeln? 🤢
Ein schönes Osterfest und liebe Grüße Kerstin
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201319. Apr. 2014 · #59
Hallo Kerstin,
ich weiß von keinerlei Einschränkung bezüglich der Uhrzeit. Man ist ja mitten im Park und muss nur ins Auto steigen und losfahren. Da ist kein Gate mehr oder ähnliches. In der Praxis fahren die Selbstfahrer in der Früh noch vor der geführten Tour weg und kommen später zurück. Also wenn man mag, kann man auch problemlos Sterne im Dead Vlei fotografieren - haben jemanden in Swakop getroffen, der auch in der Lodge geschlafen hat, und eben das gemacht hat.
Ja, natürlich haben wir am zweiten Tag (als wir nicht mehr so bald aufgestanden sind) die Frühaufsteher gehört und sind aufgewacht. Insgesamt sind in der Lodge 20 Zimmer auf zwei Seiten verteilt. Im schlimmsten Fall laufen also 9 Zimmer bei Dir vorbei. Da musst Du aber schon viel Pech haben. Ich find das jetzt nicht so schlimm.
Das Problem der Lodge ist meiner Meinung nach, dass die staatlich ist. Die ist wirklich recht teuer und der Service ist einfach nicht sehr gut. Teilweise fühlt man sich einfach unwohl. Und das würde ich mir halt anders erwarten. Ein zweites Mal würd ich wahrscheinlich nicht so viel Geld ausgeben und außerhalb schlafen.