Transport schwere Fotoausrüstung

18 Antworten · 5'396 Aufrufe · gestartet 06. März 2014 von MoNo
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Themenstarter7 Beiträge · seit 201406. März 2014 · #1
An alle die mit "schwerem Material " unterwegs sind !

Sind im Mai erstmals in Namibia auf großer Runde . Fahren mit einem Hilux-TwinCab-4x4 . Eigentlich nur deswegen Doppelcabine, damit die ganze Fotogerätschaft griffbereit auf der Rückbank liegen kann, natürlich gesichert und Staub geschützt.
Bin eigentlich begeisteter Tierfotograf (Pantanal) und mir ist bewußt, das es in Namibia nicht wie in Kenia sein wird , sondern das hier mehr die Landschaft und das Spiel mit dem Licht im Vordergrund stehen werden. Da wir jedoch vier Tage in Ethosha sein werden, möchte ich auf mein 500er nicht verzichten.
Was könnten wir weglassen 🙁

Mein Equipment :

EOS 7D incl 6 Akku +Lader
EOS 40D incl. 4 Akku+Lader
EF 24-105mm/ F4,0 L IS USM
EF 70-200mm/ F2,8 L IS USM
EF 100-400mm/F 5,6 -6,3 L IS USM
EF 500mm/ F4,0 L IS USM
Konverter 1,4
Sigma 15mm Fisheye/4F 2,8
Feisol Teleneiger
Manfrotto carbon Dreibein
Manfrotto Kugelkopf

Kamera meiner Frau :

EOS 700D mit Kit 18-55 incl. 3 Akku+Lader
Tamron 18-270mm/ F 3,5-6,3 DI VC

Das Problem sind das 500er, Stativ und Teleneiger im Gepäck unterzubringen und so zu schützen das alles auch nach dem
Flug noch ganz ist ! Habe daran gedacht alles in eine Pelibox zu geben und als Sondergepäck aufzugeben.
Hat damit schon irgend wer Erfahrung (Preis ab Wien bzw. Frankfurt) ?
Bin über jede ander Lösung od, Vorschläge dankbar !

Danke euch jetzt schon fürs lesen !
Norbert
Fotocommunity.de
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383 Beiträge · seit 201206. März 2014 · #2
Ich fahre zwar selbst erst in ein par Wochen in den Etosha Park, aber so rein von deiner Ausrüstnug her würde ich mir überlegen, ob vielleicht folgendes Zuhause bleiben könnte.

1. EOS 40D incl. 4 Akku+Lader, da deine Frau ja noch eine 700D als quasi "Ersatzkamera" dabei hat.

Wenn das 500er wirklich unbedingt mit soll dann...
2. EF 100-400mm/F 4,5 -5,6 L IS USM, da du noch das 70-200 2.8 + 1.4x Konverter hast. Die Lücke zwischen 280mm und 500mm kann man meiner Meinung nach gut verschmerzen.

3. EF 24-105mm/ F4,0 L IS USM. Ich finde den Brennweitenbereich an APS-C eher ungünstig. Würde da eher das EF-S 18-55 und dann das 70-200 verwenden.

4. Stative: Deine Teleobjektive haben ja alle IS. Insofern würde ich mir, da man im Etosha eh meistens aus dem Auto heraus fotografieren muss (ausser auf dem Camp-Wasserlöchern), statt der Stative einen Bohnensack (oder ähnliches) zum Auflegen mitnehmen. Wenn noch Platz im Gepäck ist, dann vielleicht noch ein Einbein.

Ich selbst würde meine Fotoausrüstung (60D, 50-500, 70-200, etc.) auf Flügen immer mit ins Handgepäck nehmen, da mir das Risiko einfach zu groß ist, dass da was beim Verladen passiert.
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
1'287 Beiträge · seit 200806. März 2014 · #3
Hallo,

auf den ersten Blick finde ich, dass Ihr ganz schön viel Akkus mitnehmt. Also ich habe für meine 2x Nikon D7000 insgesamt drei Akkus und das reicht. Allerdings kann ich die mittels Konverter im Auto oder Abends im Campinganhänger aufladen. Selbst bei relativ viel Fotografiererei reicht eine Akku Ladung locker mehrere Tage.
Aber ggf. hast Du ja hier andere Erfahrungen.

Ich persönlich würde am ehesten das 500er weglassen, da nach meiner Erfahrung die eigene Bewegung zum Objekt gerade bei Tierfotografie häufig schwierig ist und somit ein Zoom mehr Flexibilität in der Auswahl des Bildausschnittes bietet. Nachteil ist natürlich die fehlende Brennweite.

Aber eigentlich würde ich versuchen möglichst alles mitzunehmen, Namibia bietet nun mal sehr schöne Fotomotive und es ist ja eigentlich doof, wenn man dann seine teure Ausrüstung dann zu Hause hat.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
7'272 Beiträge · seit 200606. März 2014 · #4
Hallo Norbert

ich habe ein Peli Case 1550 und finde das absolut genial. Wenn Du Deine Ausrüstung nicht mehr ins Handgepäck kriegst, ist das sicher die beste Lösung.
Es muss nicht ein 1550 sein, sondern die Ausführung die für Dich am besten geeignet ist. Den Schaumstoffeinsatz kannst Du Dir selber anpassen, dass es für Dein System passt.

Das Stativ würde ich auf jeden Fall mitnehmen. Du hast immer wieder Gelegenheit für Aufnahmen die nicht aus der Hand möglich sind.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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2'664 Beiträge · seit 201206. März 2014 · #5
@ MoNo
Sei mir nicht böse, das ist ein Aberwitz, so viel mitzuschleppen, und auch noch die ganze Zeit darauf aufzupassen!
So einen Klumpatsch an Equipment habe ich auch. Aber auch nie so umfangreich mitgenommen.
Im vergangenen Jahr habe ich erstmalig entschieden, alles auf ein Minimum herunter zu fahren, selbst eine Zweit-Spiegelreflex zuhause zu lassen:
Übrig blieben:
1 Sony Alpha
1 Telezoom 18-270
2 Akkus mit Autoladegerät (Zigarettenanzünder)
1 ordentlicher Blitz
1 Einbeiniger Stativständer (nie gebraucht)
(künftig mitnehmen: vielleicht einen Convertor 1,4)

Dann als Notbehelf: 1 kleine Sony Handkamera
1 kleine Canon Videokamera mit Reserveakku + Autoladegerät (Zigarettenanzünder)

2 Handtücher zum Abdecken der Kameras als Schutz vor Sonne und Staub.

Was war das Ergebnis? Keine Schlepperei, mit dem Ergebnis der besten Tier- und Landschaftsbilder in 40 Jahren!

Warum? Weil ich erstmalig Zeit hatte, mich mit dem einen Gerät auf die Objekte zu konzentrieren und in Ruhe zu fotografieren, statt hektisch zwischen Kameras und Optik hin und her zu wechseln und dabei die Hälfte der besten Darstellungen zu verpassen.
Mit guter Optik und hoher Auflösung hilft der Photoshop gelegentlich auch weiter.
Und Kameras mit Bildstabilisator ersparen einem häufig das Schleppen eines Stativs. Muß man dann auch nicht haben, es sei denn, man baut sich eine ornithologische Bildersammlung auf.
Aber jeder sollte es so halten wie er meint.
Isch hab gelernt und Flasche leer.....! 😉
zuletzt bearbeitet 06. März 2014
572 Beiträge · seit 201306. März 2014 · #6
Hallo,

ich frage hier mal rein, irgendwie passt es denke ich:

Ich lese manchmal, dass es für die Akkus schlecht sei, wenn man die über einen Netzadapter auflädt. Kann das sein? Wie soll man die denn sonst wieder voll bekommen??? Oder ist es im Auto besser?

Danke!

Achja, wir nehmen zwei Nikon-Kameras mit, einmal mit sonem kleinen Objektiv (Standart) und einmal mit Telezoom bis 300. Ich denke da kommen wir aus, ich bin da nicht so der Profi, meine bessere Hälfte dagegen umso mehr!

Grüße, Maecs
1'250 Beiträge · seit 200906. März 2014 · #7
Hallo Norbert,

ich würde am ehesten auf den Teleneiger verzichten.
Stativ kann man im Auto nicht einsetzen.
Somit ist es nur für Nachtaufnahmen am Wasserloch, etc. zu gebrauchen.
Da reicht der Kugelkopf.
Stativ + Kugelkopf + Ladegerät für die 40D + Akkus 40D + ein Teil der Akkus der 7D ins Hauptgepäck.

Das 100-400 ist ein sehr universelles Objektiv für die Tierfotografie, daher würde ich nur
ungern drauf verzichten. Wenn es eng wird, würde ich es schweren Herzenz zu Hause lassen.

Das 500er mit der 40D würde ich "lose" mitnehmen.
Bei Nikon gibt es einen Überzieher für die Frontlinse (Elefantenkondom).
Im Flieger und am Zoll stecke ich das Objektiv dann in einen dünnen, wasserdichten Beutel (z.B. Sea-to-Summit).
Damit ist es gechützt, wenn im Flieger die "Saftschubese" mal ein Kaffee drüberkippt.
Ausserdem entzieht man es den neugierigen Blicken am Ankunftsflughafen (z.B. Zoll).

Der Rest sollte von den Abmessungen in einer Handgepäcktauglichen Fototasche/Rucksack passen.
Bei der Masse muss man hoffen, dass niemand nachmisst oder tolerant ist.
SAA ab Frankfurt war bei mir sehr penibel.
Lösung war dann das Herausnehmen von weiteren Kameras/Objektiven, biss die Masse 6.5 kg erreicht hatte ...

Viel Glück und viel Spaß
Bernd

PS ich bin mit zwei großen Teles und drei Knipsen unterwegs.
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
71 Beiträge · seit 201306. März 2014 · #8
Hallo!

Ich würde nur zwei Cams mitnehmen, die 7D und die 700D - das muss genügen. Dazu für jede Kamera zwei Akkus, auch das reicht.

Außerdem würde ich das 500er zuhause lassen. Es ist tatsächlich etwas unflexibel, da ist das 100-400er sicher alltagstauglicher. Das 24-105 hat meiner Meinung auch einen schwer brauchbaren Brennweitenbereich für Namibia, die Landschaft schreit teilweise nach Weitwinkel. Könnte man auch daheim lassen und nur mit dem 18-55er reisen. Wenn allerdings das Tamron Superzoom mitkommt, dann kann das 18-55er daheimbleiben.

Grüße,
Wolfgang
1'250 Beiträge · seit 200906. März 2014 · #9
Maecs schrieb:
Ich lese manchmal, dass es für die Akkus schlecht sei, wenn man die über einen Netzadapter auflädt. Kann das sein? Wie soll man die denn sonst wieder voll bekommen??? Oder ist es im Auto besser?
Ein Netzadapter ist nur ein mechanischer Anschluß damit Dein Europäischer (oder Schweizer) 230V Stecker
in die namibianische 230V Steckdose passt. Das hat auf die Akkuqualität keinen Einfluß.
Schwieriger ist es zu sagen, wie die 230V aussehen.
Die können stark schwanken (z.B. bei Generatorbetrieb in der Lodge).
Da die Ladegeräte auch für 110V geeignet sind, sollte es bei niedrigen Spannungen keine Probleme geben.
Schwieriger ist es bei Überspannungen oder Blitzeinschlag.
Da kann der Akku (und das Ladegerät) zerstört werden.

Beim Spannungwandler von Autobatterie 12V Gleichspannung auf 230V Wechselspannung.
Hier wird dann keine schöne Sinuswelle erzeugt, sondern ein Rechtecksignal.
Das ist nicht so schön, sollten aber die Ladegeräte aushalten.

Ich habe bisher noch kein Ladegerät verloren, weder in der Lodge, noch im Auto.

Wichtig ist es, dass man seine Ladegeräte und Akkus beschriftet / kennzeichnet.
Manchmal kann nur an der Rezeption geladen werden und da leigen bereits 30 adere Ladegeräte
und zwei vom gleichen Typ ...

Gruss Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
71 Beiträge · seit 201306. März 2014 · #10
Mir hat es einen Nachbauakku zerschossen. Der hat immer tadellos funktioniert, auch am Anfang des Urlaubs. Nach dem Laden nimmt ihn die Kamera nicht mehr an und sagt sinngemäß "falscher Akku". Kann natürlich Zufall sein, aber bisher waren unzählige Ladevorgänge zuhause nie ein Problem. Das könnte man eventuell bedenken.

Grüße,
Wolfgang
Themenstarter7 Beiträge · seit 201406. März 2014 · #11
Hallo , danke schon mal für eure Meinungen .

Da wir ja mit einem eigenen Fahrzeug unterwegs sind hoffe ich natürlich die Akkus während des Fahrens laden zu können, habe einen Wandler der Sinuskurve kann. Daher werden sicher nicht alle Akkus mit kommen.

Die 700D mit dem Tamron verwendet meine Frau, daher werd ich die 40D schon brauchen um nicht ständig die Optiken zu tauschen, was ja bei der sandigen Landschaft nicht gerade optimal ist.

Was ich bei den Beiträgen bis jetzt vermisse, sind die Antworten für die Transportbox ?!?!

CU
Norbert
zuletzt bearbeitet 06. März 2014
Gast06. März 2014 · #12
Hallo,

mit der genannten Pelibox sind die Objektive natürlich mechanisch bestens geschützt. Zu berücksichtigen ist noch, dass die Airline beim Gepäck nur bis maximal ca. 1.200 EUR* haftet, womit ein Canon 500/4 L nicht ansatzweise abgesichert ist, falls es doch kaputt geht oder geklaut wird.

Beste Grüße

Guido

*Aufgrund der Bemessung mit Sonderziehungsrechten des IWF schwankt der Wert je nach Wechselkursentwicklung täglich etwas.
zuletzt bearbeitet 06. März 2014
Themenstarter7 Beiträge · seit 201406. März 2014 · #13
Danke Guido , aber ich habe eine eigene Fotoversicherung dafür .
Themenstarter7 Beiträge · seit 201406. März 2014 · #14
Hallo Bernd !

Bedeutet das das du zusätzlich zum Rucksack (Handgepäck) noch deine Tele+GH mit in den Flieger nimmst ? Wo verstaust du das ?
Was auch noch gerne interesieren würde , wie das bei SAA in Frankfurt ausging , wo hast du denn die herausgenommenen GH& Objektive dann untergebracht ?
Wir fliegen nämlich auch mit SAA nach JHB & dann weiter nach WHK (:-)).
Und kannst du mir auch erklären wieso der Zoll von den losen Gerätschaften nichts mitbekommt ?
Vielen Dank
71 Beiträge · seit 201306. März 2014 · #15
Hallo!

Als ich vor drei Wochen von München geflogen bin, hat niemanden von South African Airways mein Handgepäck interessiert. Der Fotorucksack wog rund 12kg (zwei Kameras, 70-200 2.8 und noch einige andere Objektive, Blitz usw.). Bei der Sicherheitskontrolle musste ich hingegen beide Kameras einschalten, ein Bild damit machen und die Kontrollore wollten durch jedes einzelne Objektiv durchblicken (beide Deckel abnehmen, herzeigen, Deckel draufmachen). Danach war der Spuk wieder vorbei und weder in Johannesburg, noch Windhoek hat sich jemand weiter um mein Equipment oder dessen Gewicht gekümmert.

Lieben Gruß,
Wolfgang
2'097 Beiträge · seit 200606. März 2014 · #16
Hallo Norbert,

wir haben einen Tamrac Expedition 7 Rucksack als Handgepäck. Da passt folgende Ausrüstung rein:

EF 500 (ohne Blende und ohne montierten Kamerabody)
EF 100-400
EF 24-105
EOS 7D
Konverter 1,4
Sigma 105 Macro
Sigma 10-20

Die Ladegeräte und je zwei Ersatzakkus passen in die Außentaschen.

Bislang gab es (bei Air Namibia) weder mit dem Gewicht noch mit der Größe des Rucksacks Probleme. Mit der Dicke passt er gerade so noch in die Handgepäck-Fächer im Flieger.

Den zweiten Body (EOS 50D mit 17-85) hat meine Frau im Handgepäck. Die Stative (Einbein und Dreibein inkl. Köpfe) sind in der großen Reisetasche.

Bei deiner tollen und umfangreichen Ausrüstung würde ich eigentlich auf kein Teil verzichten wollen, nicht mal auf den dritten Kamerabody.

Während der Fahrt haben wir die Sachen auch auf dem Rücksitz. Für das Fotografieren aus dem Auto heraus ist ein Bohnensack sehr praktisch. Für Aufnahmen des Sternenhimmels würde ich aber niemals auf das Dreibein verzichten.

Viel Spaß bei der weiteren Planung,
Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
412 Beiträge · seit 201106. März 2014 · #17
Meine Fotoausrüstung wiegt gut 12 kg und reiste bisher immer problemlos im Handgepäck (Rucksack) mit, ausser dem Stativ. Sollte es Probleme geben, habe ich noch eine Anglerweste mit dabei, da lassen sich etliche Objektive und ein Body bequem verstauen und Jacken (mit Tascheninhalt) gehören nicht zum Handgepäck. Bisher war der Einsatz aber wie gesagt nie notwendig.

Gruss Dieter
1'250 Beiträge · seit 200907. März 2014 · #18
MoNo schrieb:
Bedeutet das das du zusätzlich zum Rucksack (Handgepäck) noch deine Tele+GH mit in den Flieger nimmst ? Wo verstaust du das ?
In der Regel nehme ich eine Knipse mit dem 24-70 raus, damit ich während des Fluges (Fensterplatz) bilder machen kann.
Dann ist die Fototasche nicht mehr so schwer und kann ins overheadcompartment.
Das 500er parkt zwischen den Beinen.
Bei der Knipse mit dem 24-70 schließe ich den Kameragurt mit in den Sicherheitsgurt mit ein,
so kann der nicht runterfallen und ich kann einfach die Kamera nach dem Essen wieder aus den Fußraum angeln.
MoNo schrieb:
Was auch noch gerne interesieren würde , wie das bei SAA in Frankfurt ausging , wo hast du denn die herausgenommenen GH& Objektive dann untergebracht ?
Die Details habe ich in meinen unvollendeten Madagaskar Reisebericht beschrieben:
http://www.namibia-forum.ch/forum/164-diverses/113884-madagaskar-reisebericht.html?start=6#115051

Inzwischen macht Lufthansa das Check In für SAA.

Einmal hatte ich auch das Problem mit Ethiopian Airlines, als LH das Check In gemacht hat.
Auch hier habe ich ein großes Objektiv herausgenommen.

Deshalb verwende ich in den lezten Jahren fast ausschlißelich eine Foto Umhängetasche.
Da passen die Gorillahantel (200-400/4) ohne Elefantenkondom, sowie
14-24, 24-70, 70-200, zwei Knipsisten, zwei Telekonverter und ein kleines Macro rein.
Abmessungen sind noch im Erlaubten Bereich.
Die Tasche würde unter den Vordersitz passen, wenn da nicht immer irgenwelche Stüzen, Ersthilfekästen
und anderes Geraffel montiert wäre ...

Das 500er (mit Drittkamera) hat außer dem wasserdichten Beutel keinen Schutz.
Somit parke ich es während des Fluges zwischen den Beinen.
Der Wasserdichte Beutel von "sea-to-summit" schützt dann vor ungeplante Ereignisse.
MoNo schrieb:
Wir fliegen nämlich auch mit SAA nach JHB & dann weiter nach WHK (:-)).
Und kannst du mir auch erklären wieso der Zoll von den losen Gerätschaften nichts mitbekommt ?
Weil die Kamera mit dem großen Objektiv nicht mehr zu sehen ist.
In Zambia hatte ich mit dem Zoll meinen Spaß ....
... und musste 6 Tage warten, bis ein Zollagent mir die Kamera durch den Zoll geschleust hatte,
ohne 8000 EUR Sicherheit zu hinterlegen.

Gruss Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
8 Beiträge · seit 201328. März 2014 · #19
Hai,
ich hab mir eine Zarges Eurobox 704 aus Alu gekauft für eben fast genau die von Dir aufgezählten Gegenstände.Sie ist deutlich leichter als ne Pelibox und kann neben Klamotten auch mit Schaumstoff(fertig angepaßt als Zubehör zu kaufen) ausgepolstert werden.
Ich bin mit nem 500er an ner Nikon D4 und nem 70-200er mit Konverter (1,4 u./o.1.7) meist an einer Nikon D700 prima klar gekommen.Hatte für Landschaft noch ein 16-35er mit.
Kosten je nach Fluglinie als einfaches 2tes Gepäckstück,da innerhalb der erlaubten Maße pro Strecke ca. 100,-€.
Meist muß man es dennoch beim oversized Schalter abgeben,damit es auch wirklich durch die Transportstrecken geht.
Würde allerdings überlegen,dann eine Fotovers. abzuschließen als Jahresversicherung.
Stativ nur bei Landschafts- oder Startrail bzw. Nachtaufnahmen erforderlich.
Ich hab mir im Baumarkt ein(2) Schaumstoffrohr(e) für 2,-€ geholt und es vor Ort auf die Fensterscheibe zugeschnitten.
Sie sind schon mit einem Schlitz versehen und können problemlos aufgezogen/-gesteckt werden.Genial leicht,günstig und zweckmäßig.